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Berichte
01. September 2005 – Brand in TrafostationAm Nachmittag kam es in einer Trafostation in der Uhlandstraße zu einem Brand. Auslöser war ein Erdschluss mehrere Straßenzüge entfernt. Die Station befindet sich im Erdgeschoss des Verwaltungsbaus des Konradihauses. Als die Mitarbeiter einen lauten Explosionsknall vernahmen, informierten sie die Polizei, die unverzüglich die Feuerwehr alarmierte. Die zuerst eingetroffenen Kräfte sahen Qualm aus einem Lüftungsgitter einer Zugangstüre quellen.
Da Löscharbeiten in einer in Betrieb befindlichen Trafostation nicht möglich sind, mussten die Feuerwehrleute auf den Notdienst des E-Werkes warten, räumten in dieser Zeit zur Sicherheit den Verwaltungsbau und bauten einen zweifachen Brandschutz mit Kohlendioxid-Löscher und Wasser auf. Nach der Freischaltung durch die Elektriker nahmen Feuerwehrleute unter Pressluftatmern weitere Abschaltungen vor, nachdem der Raum mit einem elektrischen Hochdrucklüfter weitgehend rauchfrei gemacht worden war.
In Folge des Erdschlusses und des Ausfalls der Trafostation kam es in mehreren Teilen Petershausens zu länger andauernden Stromausfällen, bis die Stadtwerke alternative Versorgungswege geschaltet hatte.
Die Schäden in der Station sind erheblich. Gebrannt hatten Teile der Isolierung. Das Feuer erlosch jedoch mit dem Abschalten des Stroms, so dass die Feuerwehr nicht löschen musste. Von einem Stahlschrank hatte es die Decke aufgerissen. Der Raum und Teile der Einrichtung sind Ruß geschwärzt. Von der Decke war durch die starke Hitze Putz abgeplatzt. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt.
Auch die Feuerwehrzentrale in der Steinstraße war vom Stromausfall betroffen. Dank eines funktionierend Notstromkonzeptes mit Unterbrechungsfreier Stromversorgung kam es beim Betrieb der Datenverarbeitung zu keinen Störungen. Ein Dieselaggregat sorgte über mehrere Stunden für Strom.
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