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Berichte
02. Juni 2003 – Feuerwehrmann verletztRauchentwicklung durch KurzschlussRauch aus einem leerstehenden Haus in der Kreuzlinger Straße meldeten Nachbarn am Montagabend kurz vor 18.30 Uhr über Notruf 112 bei der Freiwilligen Feuerwehr. Bei dem Einsatz stürzte ein Feuerwehrmann durch einen Zwischenboden. Er wurde mit dem Rettungswagen ins Klinikum gebracht.
Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte brachen gewaltsam die Eingangstüre auf, um ins Gebäude gelangen zu können. Dort suchten Atemschutzträger nach der Ursache für die Rauchentwicklung. Beim Betreten eines Zwischenbodens brach einer der Feuerwehrmänner durch und stürzte etwa drei Meter in die Tiefe. Mit Verdacht auf ein Schleudertrauma brachte ihn der Rettungsdienst ins Klinikum.
Schließlich entdeckten die Feuerwehrleute zwei Kabelenden an der Hauswand und einen Transformator, die allesamt Rauchspuren aufwiesen. Früher war dort ein Transparent angeschlossen. Möglicherweise hatte der starke Wind, der am Abend herrschte, die losen Kabelenden bewegt, was zu einem Kurzschluss geführt haben könnte, als sich die blanken Enden berührten. Der Bereitschaftsdienst der Stadtwerke schaltete das gesamte Gebäude stromlos, um eine weitere Gefährdung durch die Elektrik zu verhindern. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Schaden an dem Gebäude erfolgreich verhindert werden.
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Ein Feuerwehrmann sucht auf einer Steckleiter stehend entlang der Stromkabel nach der Ursache für die Rauchentwicklung.
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Diese zwei losen Kabelenden haben offensichtlich zu einem Kurzschluss geführt. Fotos: Nikolaj Schutzbach
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Der verletzte Feuerwehrmann wurde am gleichen Abend noch untersucht: Der Sturz war glimpflich verlaufen; Prellungen am Hals-, Brust- und Wirbelsäule sowie zahlreiche blaue Flecken. Er konnte am Abend das Klinikum wieder verlassen. Der Feuerwehrmann war für den Rest der Woche krank geschrieben.
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