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Berichte
04. April 2010 – Brandmeldeanlage schützt StephanskircheBrand in Sakristei – Starke Rauchentwicklung – Feuerwehr löscht brennenden HolzschrankAm Abend des Ostersonntags brach in der Sakristei der Stephanskirche ein Brand aus. Bei den Löscharbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann, drei weitere Feuerwehrleute wurden bei der Anfahrt zur Feuerwache in einen Verkehrsunfall verwickelt und verletzt. Der letzte Gottesdienst hatte um 18 Uhr begonnen und die Kirche war inzwischen geschlossen worden.
Durch die automatische Brandmeldeanlage wurde die Feuerwehrzentrale in der Steinstraße kurz vor 21.30 Uhr über eine Rauchentwicklung in der Stephanskirche informiert. Die ersten Einsatzkräfte entdeckten dichten Rauch in einem Kellerraum. Die weitere Erkundung ergab schließlich, dass die angrenzende Sakristei ebenfalls vollständig verqualmt war. Feuerwehrleute unter Atemschutzgeräten entdeckten dort kurz darauf einen brennenden Holzschrank. Sie löschten die Flammen mittels eines Strahlrohres und brachten die verkohlten Teile ins Freie.
Mit Hilfe eines elektrisch betriebenen Hochleistungslüfters bliesen die Feuerwehrfrauen und -männer den Rauch aus den betroffenen Räumen. So erreichten sie auch, dass vergleichsweise wenig Rauch ins Kirchenschiff eindrang. Bei den Löscharbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann, den der Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes mit dem Rettungswagen zur Kontrolle ins Klinikum brachte.
Durch die vorhandenen Rauchmelder wurde nach Einschätzungen der Feuerwehr ein wesentlich höherer Schaden vermieden.
Der Schrank wurde völlig zerstört, Putz und Wände in Mitleidenschaft gezogen beziehungsweise verrußt. Der entstandene Sachschaden lässt sich derzeit nur schwer abschätzen, teilte die Polizei mit Als mögliche Brandursache nimmt die Polizei Kohle für das Weihrauchfass an.
Auf der Anfahrt zur Feuerwache in der Steinstraße wurde ein Privatfahrzeug mit alarmierten Einsatzkräften in der Jahnstraße in einen Unfall verwickelt. Drei Feuerwehrangehörige erlitten leichte Verletzungen, insgesamt vier Fahrzeuge wurden beschädigt. Der entstandene Sachschaden beträgt nach Polizeiangaben rund 10 000 Euro.
Am Nachmittag des 7. September 1996 hatte es einen ähnlichen Brand im Münster gegeben, bei dem die Feuerwehr gleichfalls einen größeren Sachschaden verhindern konnte. Damals hatten die Flammen unter anderem einen Beichtstuhl und eine Sitzbank zerstört. Als Ursache ermittelte die Polizei einen fahrlässigen Umgang mit Kerzen. Es entstand Sachschaden von mindestens 100 000 Euro. Autor: nea – Letzte Änderung: 2010-07-22 23:05:45
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