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Berichte
05. September 2003 – Brand im Krematorium
Gegen 13 Uhr am Freitagmittag bemerkte ein Friedhofsarbeiter, dass einer der Ruß-Filter der Verbrennungsanlage im Krematorium brannte. Daraufhin alarmierte er die Freiwillige Feuerwehr. Ein Atemschutztrupp löschte rasch den brennenden Filter.
Eine Kontrolle der Feuerwehrleute ergab, dass sich die Flammen nicht über den Filter hinaus ausgebreitet hatten. Damit die Feuerwehrler den Filter öffnen konnten, schaltete ein Elektriker der Stadtwerke den Strom ab. Auch ein Schornsteinfegermeister wurde zur Einsatzstelle gerufen, der den Rauchabzug überprüfte.
Die Technischen Betriebe Konstanz (TBK) – zu denen die Friedhofsverwaltung gehört – lassen überprüfen, ob außer am Filter, der einfach ausgetauscht werden kann, weitere Schäden entstanden sind. In diesem ungünstigen Fall müsste die Anlage vorübergehend stillgelegt werden. Die nächsten Verbrennungsanlagen sind in Singen und Tuttlingen, wohin die Särge dann transportiert werden müssten. In Konstanz werden auch Tote aus Kreuzlingen verbrannt.
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