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Berichte
06. März 2007 – Mann über Drehleiter gerettetMit Verdacht auf Rachgasvergiftung ins Klinikum – Haus geräumtBei einem Brand in der Bahnhofstraße rettete in der Nacht auf Dienstag die Freiwillige Feuerwehr einen Mann über Drehleiter. Die anderen Bewohner mussten vorsorglich das Haus während des Einsatzes verlassen. Nach ersten Schätzungen der Polizei beträgt die Höhe des Sachschadens zwischen 20 000 und 30 000 Euro.
Gegen 3.40 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr informiert. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, entdeckten sie Rauch in einer Wohnung im ersten Obergeschoss über einer Gaststätte. Ein Mann machte sich dort an einem der Fenster bemerkbar. Über die umgehend in Stellung gebrachte Drehleiter retteten die Feuerwehrleute ihn kurze Zeit später. Der Rettungsdienst brachte den stark alkoholisierten 40-Jährigen wegen Verdachts auf Rachgasvergiftung zur Beobachtung ins Klinikum.
Im Bad fanden die unter Atemschutzgeräten vorgedrungenen Feuerwehrleute eine brennende Matratze, die auch Teile der Verschalung erfasst hatte. Mittels eines Strahlrohrs löschten sie das Feuer rasch und verhinderten so eine weitere Ausbreitung. Der Bewohner hatte offensichtlich vergeblich versucht die brennende Matratze zu löschen.
Mit der neuen Wärmebildkamera suchten die Feuerwehrleute nach Glutnestern hinter der Verschalung. An verdächtigen Stellen öffneten sie diese mit einer Kettensäge und löschten die Glut ab. Zum Entrauchen der Räume setzte die Feuerwehr einen elektrisch betriebenen Hochleistungslüfter ein, das mit einem Löschfahrzeug aus der Feuerwache Steinstraße nachgefordert worden war.
Kurz vor 5.30 Uhr rückten die letzen Feuerwehrfahrzeuge ein. Rund eine Stunde später kontrollierte die hauptberufliche Wache die Einsatzstelle nochmals mit der Wärmebildkamera. Besonders hohe Temperaturwerte konnte sie keine feststellen. Wie die Polizei mitteilte, geriet die Matratze vermutlich durch eine Kerze in Brand.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-03-06 13:37:21
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