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Berichte

06. September 2008 – Wohnmobil fuhr ins Gebüsch

Am Samstagmorgen, gegen 10 Uhr, kam ein 34-jähriger Autofahrer mit seinem Wohnmobil VW LT 2 stadteinwärts fahrend auf der Reichenaustraße in Höhe des Ortsschildes von der Fahrbahn ab. Dabei wurde die 32-jährige Beifahrerin leicht verletzt. Sie kam mit dem Rettungswagen ins Klinikum. Das Fahrzeug hatte hierbei einen kombinierten Rad-und Fußweg überquert und war anschließend im Gebüsch gelandet und auf einen Baum geprallt. Das Auto war dabei haarscharf an einem größeren Verkehrsschild vorbeigeschrammt.
Beim Eintreffen der Feuerwehr waren bereits keine Personen mehr im Unfallfahrzeug. die Beifahrerin lag verletzt auf dem Gehweg und wurde von Insassen eines nachfolgenden Autos bereits betreut. Sie hatte offensichtlich einen Bruch des Mittelfußes und Abschürfungen sowie Prellungen erlitten. Sie war jedoch ansprechbar.
Die Feuerwehrleute durchsuchten das Fahrzeuginnere und -umfeld auf weitere am Unfall beteiligte Personen, insbesondere unter dem Auto, da es auf einer 45 Grad schrägen Böschung bergab im Gestrüpp stand und Fußgänger oder Radfahrer hätten betroffen sein können. Ebenfalls wurde das Wohnmobil nach auslaufenden Betriebsstoffen untersucht, es war jedoch alles dicht. Somit beschränkten sich die ersten Maßnahmen auf das Abklemmen der Batterie.
Auf Anforderung des Einsatzleiters sperrte die Polizei die Reichenaustraße stadteinwärts ab der Abzweigung B33/Byk-Gulden-Straße bis zur Kreuzung Fritz-Arnold-Straße, um den Einsatzkräften das gefahrlose Queren der Straße zu den stadtauswärts stehenden Feuerwehr-Fahrzeugen und später die Bergung mittels Rüstwagen (RW 2) zu ermöglichen. In Absprache mit der Polizei zog die Feuerwehr das Unfallfahrzeug mittels Seilwinde vom RW 2 auf den Gehweg zurück, wo es der Abschleppdienst übernahm.
Sehr bemerkenswert ist nach den Erkenntnissen der Feuerwehr die Tatsache, dass die Beifahrerin wohl mit leichteren Verletzungen davon kam, was bei diesem Unfallbild absolut nicht zu erwarten war! Die gesamte Front der Beifahrerseite war bis zum Sitz hin komplett eingedrückt, die A-Säule reichte weit ins Fahrzeuginnere! Normalerweise hätte die Frau sehr schwer eingeklemmt und entsprechend verletzt sein müssen. Die Feuerwehrleute vermuten, dass sie die Füße auf dem Armaturenbrett liegen hatte, wie das oft zu sehen ist, und was das Verletzungsmuster erklären könnte.
Vom unverletzten Fahrer war zu erfahren, dass er unbemerkt nach rechts von der Fahrbahn abgekommen sei und beim Auffahren auf den Gehweg nicht mehr reagieren konnte.
Am Fahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von rund 10 000 Euro, teilte die Polizei mit. Die Unfallursache ist bislang nicht geklärt.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-09-12 00:01:05

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