Herabgebrochene Äste und umgestürzte Bäume auf der B 33 Höhe Flughafen ließen am Nachmittag nach dem Unwetter den Verkehr im Stadtgebiet zeitweise zusammenbrechen. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr hatten es wegen der Staus und der manchmal recht überfordert handelnden Autofahrer teilweise schwer, schnell an die Schadensstellen zu gelangen.
Rund 2 Dutzend Einsatzstellen mit Baumschäden, zwei beschädigte Dächer und zwei durch Regenwasser beeinträchtigte Keller verzeichnete die Zentrale der Feuerwehr in der Steinstraße. Der aufwändigste und folgenreichste Einsatz befand sich auf der B 33 beim Flughafen. Um Bäume und Äste von Straße und Radweg räumen zu können, musste die Bundesstraße zeitweise voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde über die Ried- und Byk-Gulden-Straße umgeleitet. Etwas mehr Arbeit verursachten unter anderem Bäume im Ernst-Bärtschi-Weg, in der Mainaustraße in Egg und in der Carl-Benz-Straße. Wenig Verständnis hatten die Feuerwehrleute, wenn sie zu herabgebrochenen Ästen gerufen wurden, die von Anwohnern oder Passanten leicht selbst hätten auf die Seite geräumt werden können.
Da es in zahlreichen Baumkronen in der Reichenauer Allee viele angerissene Äste gab, musste am Abend eine Drehleiter zur Unterstützung der
Freiwilligen Feuerwehr Reichenau zur Überlandhilfe ausrücken.