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Berichte
08. September 2004 – Mit dem Rad nach Tábor – 2. Tag – BegeistertDie Radler fuhren um 8 Uhr los, es war neblig und frisch, wärmende Jacken halfen bis die ersten Sonnenstrahlen gegen 10/11 Uhr zu wärmen begannen, dann wurde es wieder "traumhaft", so Klaus Koch, der am Abend über wieder die Rolle des Berichterstatters übernahm. Die Nacht zuvor hatten sie gut verbracht, nur ab und an habe den einen oder anderen das Schnarchen gestört.
Auch heute war eine längere Strecke zurückgelegt worden, als vorher errechnet; es waren 200 Kilometer, 10 mehr als in der Planung vorgesehen. Schon die ersten 10-prozentigen – jedoch kurze – Steigungen zu überwinden, im Vilstal ging's "rauf und runter", es hätte dort kaum Passagen gegeben, wo sich die Fahrer hätten etwas ausruhen können, Gegenwind plagte machen der Radler, dazu kamen noch "Lkw-Fahrer, die überhaupt keine Rücksicht nehmen, es war echt schlimm", beschwerte sich Klaus Koch.
Als sie versuchten, die Strecke über eine Bundesstraße um einige Kilometer abzukürzen um Schotterwege zu vermeiden, stoppte sie noch vor der Auffahrt der Bundesgrenzschutz. Man habe sich aber ohne große Aufregung darein gefügt, erzählte der Berichterstatter am Telefon.
Der Flüssigkeitsverbrauch war heute wesentlich höher als am Vortag. "Schon tagsüber waren die Knochen zu spüren", Muskelkater. Das Sitzen im Sattel mache sich bemerkbar, es zwicke überall, gegen seine schmerzenden Innenmenisken habe er sich eine wohltuende Salbe gekauft, schilderte Koch die diversen Zipperlein. Defekte oder gar Unfälle habe es keine gegeben.
Da er als letzter unterwegs war, berichtete Klaus Koch weiter, fuhr er schon in der Dämmerung; freundliche Polizisten begeleiteten ihn etwa ab 10 Kilometer vor dem Ziel bis ans Feuerwehrgerätehaus in Vilshofen, von den Autoscheinwerfern hatte er so immer ausreichend Licht und konnte selbst nicht übersehen werden (Selbstverständlich fuhr er auch mit Licht am Fahrrad).
Die ersten kamen zwischen 17 und 17:30 Uhr an, der Koch schaffte es noch vor 19:30 Uhr. Nach der Ankunft seien sie "mehr wie groggy", jeder will bald ins Bett, die Stimmung sei trotz der Anstrengungen hervorragend, auch die Aufnahme in Vilshofen begeisterte, "als würde man dort wohnen", freute sich Koch. Um 22 Uhr der Zapfenstreich sein. Am nächsten Tag erwartet die Radler die Steigungen des Bayerischen und Böhmerwaldes.
Empfangen wurden sie in Vilshofen sehr herzlich vom Bürgermeister und dem Kommandanten, Gastgeschenke (unter anderem das Konstanzer Stadtwappen) wurden überreicht. Diese beiden und weitere Feuerwehrkameraden wurden auch zum gemeinsamen Grillen eingeladen. Zuvor war es gelungen, die ersten Fotos für die Homepage bereitzustellen.
Morgen soll es wieder um 8 Uhr losgehen, die Versorgungsmannschaft wird um 6 Uhr aufstehen, die ersten Sportler so ab 6:30 Uhr. "Bevor es losgeht werden wir uns noch einschmieren und Salben, vor allem mit Melkfett", erklärte Klaus Koch Teile des morgendlichen Rituals, auch der Po werde eingeschmiert, "so dass es glitscht", um die Haut zu schützen und keine Schwielen zu bekommen.
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Frühstück im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Grafrath.
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Start in Grafrath im Morgennebel: Klaus Koch, Daniel Frank und Florian Ströbele.
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Gastgeschenkübergabe in Vilshofen an Kommandant und Bürgermeister. Fotos: Radler-Begleitmannschaft
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