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Berichte
09. Oktober 2004 – Blitz verursachte DachstuhlbrandEinschlag weckte Bewohner und NachbarnWährend des nächtlichen Herbstgewitters in der Nacht schlug kurz nach 0.15 Uhr im Dach eines Einfamilienhauses im Sankt-Martins-Weg der Blitz ein. Vom Ohren betäubenden Krach wurden Bewohner und Nachbarn geweckt. Während eine Nachbarin unverzüglich die Freiwillige Feuerwehr verständigte, versuchte einer der Hausbewohner die sichtbar am Dachgiebel züngelnden Flammen mit Hilfe eines Gartenschlauches zu löschen.
Die rasch an der Einsatzstelle eintreffende Feuerwehr löschte schließlich erfolgreich von der Drehleiter mittels eines Strahlrohres die Flammen von außen. Eine weitere Schlauchleitung verlegte ein Atemschutztrupp über das Treppenhaus zum Speicher.
Das Feuer war binnen kurzem gelöscht. Einige Dachziegel und mehrere Quadratmeter Isolationsmaterial entfernten die Feuerwehrleute, um Glutnester ablöschen und das angebrannte Gebälk kontrollieren zu können. Durch das frühzeitige Entdecken des Brandes und den raschen Einsatz der Feuerwehr konnte eine Brandausbreitung erfolgreich verhindert werden. Anschließend deckten die Feuerwehrleute mit einer Plastikplane den beschädigten Dachteil ab. Nach über zwei Stunden konnten die letzten Einsatzkräfte einrücken. Menschen wurden keine verletzt. Die Höhe des Sachschadens beträgt nach Polizeiangaben rund 40 000 Euro.
Nachtrag
In der Südkurier-Ausgabe vom Samstag, dem 6. Oktober 2004, erschien eine Anzeige, in der sich das Bewohner-Ehepaar unter anderem für den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr bedankte!
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