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Berichte
10. Februar 2006 – Zimmerbrand in WohngemeinschaftBei zwei Bewohnern Verdacht auf Rauchgasvergiftung
Nach einem Zimmerbrand in der Jacob-Burckhardt-Straße wurden zwei Bewohner einer Wohngemeinschaft mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst zur Beobachtung ins Klinikum gebracht. Das Feuer war kurz vor 2.45 Uhr in der Nacht auf Freitag ausgebrochen.
Über Notruf 112 alarmierte ein Student die Feuerwehr und teilte mit, dass ein Sofa brennen würde. Anschließend brachten sich er und seine Mitbewohner nach draußen in Sicherheit. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute schlugen Flammen aus einem geborstenen Fenster im Erdgeschoss. Durch die Hitze zerplatzte eine Fensterscheibe im Stockwerk darüber und das Feuer drohte sich dorthin auszubreiten. Durch die rasche Vornahme eines Strahlrohrs durch die hauptamtlichen Feuerwehrkräfte konnte dies jedoch erfolgreich verhindert werden.
Mehrere Atemschutzträger nahmen ein weiteres Strahlrohr über das Treppenhaus in die Wohnung vor. Durch den schnellen Einsatz konnte Einsatzleiter Dieter Uecker schon kurze Zeit später "Feuer unter Kontrolle" melden. Wegen der starken Rußbildung ist die Drei-Zimmer-Wohnung jedoch nicht mehr bewohnbar. Ein dritter Bewohner und dessen Freundin, die zu Besuch war, kamen bei ihr unter. Die darüber liegende Wohnung wurde verraucht. Mittels eines Gebläses belüfteten die Feuerwehrleute die Wohnungen. Die ausgeprägten Rußspuren an der Hauswand reichen bis ins vierte Obergeschoss und zeugen von der Gewalt der Flammen. Die Polizei schätzt die Schadenshöhe auf 50 000 bis 60 000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
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