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Berichte
12. Februar 2006 – Hund im FuchsbauWinterliche Jagdszenen in Stiegelers Garten(hwr) Ausgerechnet einen weit verzweigten Fuchsbau im Garten von Stadtrat Alexander Stiegeler hatte ein schwarzer Jagdterrier am Sonntagmittag als Ort tierischer Erkundungen ausgewählt. Dies sehr zur Verzweiflung seines Halters, der nach längeren und erfolglosen eigenen Bemühungen, seinen vierbeinigen Freund wieder ans Tageslicht zu locken, die Feuerwehr zur Hilfe rief. Zwar schreckt die Feuerwehr grundsätzlich vor keinem Hilferuf zurück, und tiefe Erdlöcher sind für den Konstanzer Feuerwehrkommandanten Dieter Quintus – seines Zeichens Tiefbauingenieur – auch vertrautes Terrain. Doch in diesem Fall vermochten die Einsatzkräfte der Feuerwehr nicht viel auszurichten. Denn auch Füchse wissen, wo es schön ist, und so hatte sich der Bewohner dieses Baus einen Bereich des Gartens von Familie Stiegeler ausgesucht, der nicht nur malerisch gelegen, sondern auch gärtnerisch aufwändig gestaltet ist. Gemeinsam mit dem Gartenbauarchitekten Blattner, dem Eigentümer des Grundstücks und dem Halter des Hundes wurde überlegt, wie der Verbleib des treuen Vierbeiners aufgeklärt werden könnte, ohne den Stiegelerschen Garten hierbei in eine Mondlandschaft zu verwandeln. Hilfe nahte in Gestalt der Konstanzer Rohrreinigungsfirma Erkan, die mit einer Kanalüberwachungskamera an die Erkundung des Fuchsbaus ging. Doch mehrere Versuche, den schwarzen Terrier in den Tiefen des Gartens wieder aufzufinden, blieben erfolglos. Die kurzzeitig vor der Linse der Kamera gesichtete tierische Nase entpuppte sich beim genauen Hinsehen als zu dem rechtmäßigen Bewohner des Baus gehörend, der im Laufe der Suche erstaunt nach dem Rechten sah. Im Einvernehmen zwischen allen Beteiligten wurde die Suchaktion nach zwei Stunden in der Hoffnung abgebrochen, dass der schwarze Terrier ohne fremde Hilfe den Weg ans Tageslicht findet.
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