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Berichte
12. Juni 2010 – Küchenbrand schädigt DachWegen eines Küchenbrandes musste am Samstagabend ein Ehepaar mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes ins Klinikum eingeliefert werden. Nach ersten Schätzungen der Polizei beträgt der Sachschaden rund 30 000 Euro.
Der Brand war kurz vor 21 Uhr der Feuerwehr über Notruf gemeldet worden. Feuerwehrleute unter Atemschutz löschten rasch die Flammen in der Küche des Dachgeschosses. Den Brandschutt brachten sie nach draußen. Da sich das Feuer ins Dach des Wohnhauses in der Jakobstraße ausgebreitet hatte, entfernten sie daraufhin Dachziegel um die Glutnester zu löschen. Die Wärmebildkamera erleichterte die Suche nach verborgenen Brandstellen. Abschließend deckten die Einsatzkräfte das Dach an den offenen Stellen mit Planen ab, um das Haus gegen den zu erwartenden Regen zu schützen.
Die Wohnung ist wegen der erheblichen Verußung vorübergehend nicht bewohnbar. Als Ursache des Brandes ermittelte die Polizei einen angeschalteten Herd, der aus einer Propangasflasche gespeist worden war. Ein 45-jährige Mann und die 35-jährige Frau hatten nach Ermittlungen der Polizei ihr Essen unbeaufsichtigt auf dem Gasherd köcheln lassen, während sie im Wohnzimmer fernsehschauten. Als sie seltsame Geräusche aus der Küche hörten und nachsahen, stand die Küche bereits in Vollbrand. Autor: nea – Letzte Änderung: 2010-06-15 12:47:25
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