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Berichte

14. Juli 2010 – Hydrauliköl verschmutzt Bahnhofsplatz

File-id: 8749
Foto: nea (14. Juli 2010)
Ausgelaufenes Hydrauliköl auf dem Bahnhofplatz beschäftigte am Mittwoch über mehrere Stunden etliche Helfer von Feuerwehr, Technischen Betrieben (TBK) und weiteren Fachleuten. Für rund zwei Stunden waren Konzilstraße und Bahnhofplatz stadteinwärts gesperrt. Die Polizei leitete den Verkehr über die Laube. Nachdem die TBK mit Baken und Pylonen zwei getrennte Fahrspuren auf der Fahrbahn stadtauswärts ausgeschildert hatte, entfernte die Polizei die Straßensperre. Die Säuberung dauerte bis in den Nachmittag.
Gegen 10.30 Uhr war bei einem Bagger der TBK die Hauptleitung der Ölhydraulik geplatzt. Nach ersten Schätzungen liefen 40 Liter Öl aus. Die Baumaschine war auf dem Weg zu einer Baustelle an der Fußgängerbrücke. Ihr Fahrer musste wegen des Defekts an der Bushaltestelle Marktstätte anhalten. Fahrzeuge, die durch die Öllache fuhren, verteilten den Schmutz. Feuerwehreinsatzleiter Thorsten Patzelt schätzt, dass einschließlich der Garageneinfahrten rund 700 Meter Fahrwege verdreckt wurden.
Ein Dutzend Feuerwehrleute und mehrere Mitarbeiter der TBK streuten Ölbindemittel aus um den schmierigen Stoff aufzufangen. Das zähflüssige Hydrauliköl bildet einen glatten Film, der besonders für Motorrad- und Radfahrer gefährlich ist. Jede Brems- oder Lenkbewegung kann dabei zu einem Sturz führen. Eine große und eine kleine Kehrmaschine der TBK nahmen das Ölbindemittel auf. Ein Spezialfahrzeug eines Stockacher Unternehmens reinigte anschließend die Straße.
Siegfried Nagel, Verkehrsmeister bei den Busbetrieben der Stadtwerke, informierte die Fahrgäste darüber, dass die Bushaltestelle Markstätte vorübergehend nicht angefahren werden kann. Über Funk wies er die Busfahrer an, kurz nach der Einmündung Bahnhofstraße oder an der Bushaltestelle beim ehemaligen Schweizer Bahnhof anzuhalten. Dorthin schickte er auch die Fahrgäste.
Der Bagger wurde von TBK-Mitarbeitern vor Ort repariert. Sie er-setzten den Schlauch und füllten Öl nach. Henry Rinklin, Abteilungsleiter Stadtreinigung des Konstanzer Eigenbetriebs, schätzt die Einsatz- und Reinigungskosten auf mindestens 2000 Euro. Der Sachschaden beläuft sich nach seinen Angaben auf mehrere Hundert Euro. Hinzu kommen noch Kosten für die ausgefallene Arbeitszeit und die Verzögerung an der Baustelle, wo der Bagger vorgesehen war. Um solche Kosten zu vermeiden, werden die Fahrzeuge zusätzlich zu den üblichen Pflichtterminen regelmäßig überprüft und schadhafte Teile ersetzt. Bestimmte Teile würden zudem nach Ablauf einer bestimmten Zeit ersetzt, erklärte Rinklin.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2010-07-14 15:25:37

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