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fvb) Rund 29 Liter Regen je Quadratmeter fielen bis gestern Morgen innerhalb von 24 Stunden in Konstanz. Das hatte kleinere Einsätze der Feuerwehr zur Folge. Positiver Effekt: Der Wasserstand des Bodensees stieg stark an, die Fähren können wieder voll beladen fahren.
Als Folge der starken Regenfälle musste die Feuerwehr in der Birnauer Straße und in der Eichbühlstraße Keller auspumpen. Der heftige Wind fällte zudem einen Baum an der Landstraße nach Dettingen, deckte in der Zasiusstraße Ziegel ab und riss eine Plane an der archäologischen Ausgrabungsstätte am Münsterplatz los. In der Radolfzeller Straße drückte gestern noch Grundwasser in einen Keller. Die Feuerwehr sprach von kleineren Einsätzen, Dramatik habe es nicht gegeben. Die Entsorgungsbetriebe berichteten, Kläranlage, Kanalisation und Pumpwerke hätten die Wassermassen ohne Probleme verkraftet. Störungen gab es nicht.
In Konstanz regnete es stärker als irgendwo sonst am Obersee. Am Untersee nahm der Regen dagegen nochmals zu. So gingen in Gaienhofen in 24 Stunden 34 Liter je Quadratmeter nieder. Freude über den starken Regen gab es bei den Stadtwerken. "Wir danken", sagte ihr Sprecher. Denn der Regen ließ den Pegel des Bodensees rasch steigen. Nun haben die Fähren zwischen Konstanz und Meersburg wieder so viel Wasser unter dem Kiel, dass sie in jedem Fall volle Last transportieren können. Noch vor einer Woche hatte der Pegel die Marke von 2,50 Meter unterschritten und sank scheinbar unaufhaltsam. Nun der ungewöhnlich starke Anstieg: Noch in der Nacht zum Dienstag lag der Pegel bei 2,65 Meter. Nur 36 Stunden später war er gestern Nachmittag auf über 2,86 Meter gestiegen.