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Berichte
15. Juli 2006 – Starke Leistungen der Feuerwehrsportler beim HighlanderBereits zum dritten Mal stellte der 5. Zug (Dingelsdorf) der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz eine Mannschaft beim legendären Multisport-Event "Highlander" in Bodman. Vergangenen Samstag, den 15.07.06, starteten jeweils fünf Feuerwehrsportler im Team auf die "Classic"-Distanz und auf die verkürzte "Light"-Distanz.
Die zehn Sportler und ihre beiden offiziellen Betreuer Arthur Merk und Manuel Müller richteten am Morgen auf dem Sportareal in Bodman das Fahrerlager der "Fire Fighters Dingelsdorf" ein. Ein Pavillon mit Fahrradständern, Feldbetten, Tischen und Bänke, sowie Kühltruhen und Getränken bestätigte optisch die Professionalität der beiden Teams.
Pünktlich um sieben Uhr fiel der Startschuss für den Schwimmer der "Classic"-Strecke. Florian Fuchs kämpft sich bei starkem Wellengang durch das dichte Starterfeld über die 3 Kilometer lange Strecke von Ludwigshafen nach Bodman. "Zuerst kamen die Wellen von hinten, das war angenehm, später kamen sie aber von der Seite!", so Florian, der für die Schwimmdisziplin 80 Minuten benötigte.
Nach kurzem Sprint in das Fahrerlager übergab er an seinen Kameraden Bruno Romer den Transponder, der das Ein- und Auschecken aus dem Fahrerlager und damit den jeweiligen Start der nächsten Disziplin registrierte. Bruno begab sich hochmotiviert auf die 18 Kilometer lange Inlinerstrecke. Trotz der anhaltend schlechten Windverhältnisse konnte Bruno seine sehr schnelle Bestzeit vom vergangenen Jahr um fünf Minuten unterbieten und erreichte somit nach nur 38 Minuten bereits wieder die Wechselzone: "Ich verbessere mich jedes Jahr um ein paar Minuten!", sagte er im Ziel.
Von nun an übernahm Alan Dittrich auf dem Rennrad die Staffel. Die ehrgeizigen Ziele trieben Alan über die 120 Kilometer lange Radstrecke. Dabei musste er sich seine Kräfte gut einteilen, da die Rennfahrer über 1500 Höhenmeter bewältigen mussten und gleichzeitig noch gegen einen starken Gegenwind anzutreten hatten. Dennoch war Alan Dittrich mit seiner ebenfalls, im Vergleich zum Vorjahr, verbesserten Zeit von 4:04 Stunden sehr zufrieden: "Der ständige Gegenwind hat den Schnitt ruiniert. Normal kann man in der Ebene 45 Kilometer in der Stunde fahren, heute nur 35", erklärte er nach dem Rennen.
Marcus Sauter bewies in der darauffolgenden Mountainbike-Disziplin, dass seine Nervosität vor dem Start absolut unbegründet war. Das langjährige Training zahlte sich auch für ihn aus. Eine halbe Stunde schneller als im letzten Jahr, nämlich in 2:40 Stunden, absolvierte Marcus die schwierigen 48 km auf dem Mountainbike. Der Veranstalter gibt diese Strecke zwar als technisch nicht sehr anspruchsvoll an, dennoch ist sie mit 1160 Höhenmeter aber bestimmt die härteste Disziplin des Highlanders.
Hart hatte es aber auch der letzte Starter des "Classic"-Teams: Andreas Willhelm musste in der großen Hitze einen Halbmarathon laufen. Der Kurs mit etwa 300 Höhenmetern zeichnete sich streckenweise durch sehr steile und schmale Anstiege aus. "Da geht es rauf wie beim Crosslauf.", bemerkte der erschöpfte aber glückliche Läufer, der wegen Zeitmangel vorab nicht soviel trainieren konnte. Auf den 22 Kilometern zeigte er trotzdem eine sehr starke Leistung und beendete die Zeitmessung nach 2 Stunden und acht Minuten. Stolz überquerten die fünf Sportler mit der symbolhaften Startnummer 112 nach insgesamt 11 Stunden gemeinsam die Ziellinie.
Weniger Trainingsaufwand als ihre Feuerwehrkameraden hatten die Starter auf der "Light"-Strecke betreiben müssen. Dennoch bewiesen auch sie ihre Sportlichkeit. Um 9.30 Uhr startete Burkhard Romer auf die kürzere 2 Kilometer lange Schwimmstrecke. Nach 57 Minuten stieg er wieder aus dem Wasser und übergab die Staffel an Thomas Stader. Dieser bewältigte auf den Inlinern die 9 Kilometer lange Strecke in nur 29 Minuten. Ihm folgte Sven Motz, der auf der Rennradstrecke etwas vom Pech verfolgt wurde. Auch er hatte auf den 68 km mit Gegenwind zu kämpfen.
Nur knapp 20 Kilometer vor dem Ziel sorgte eine Glasscherbe für eine Reifenpanne und somit für eine Zwangspause. Sven wurde deshalb nach 3:51 Stunden von seinem Teamkollegen Michael Allweier schon sehnlichst erwartet. Michael beendete schließlich pannenfrei die 24 Kilometer lange Mountainbikestrecke nach gerade mal einer Stunde und 29 Minuten. Anschließend konnte Fabian Merk auf die Laufstrecke starten. Nachdem er am Vormittag noch einen Friseurtermin hatte, leistete er die 11 km lange Laufstrecke gut gestylt in genau einer Stunde ab. Hiermit schafften die fünf Sportler der "Light"-Variante eine sehr gute Grundlage für weitere Wettkämpfe.
Besonderen Dank gilt auch den beiden Betreuern. Arthur Merk, der normalerweise als Zugführer und nicht als "Wasserträger" auftritt, ermöglichte seinem "Classic"-Team bereits zum dritten Mal den Start bei dem gut organisiertem Sportereignis durch die wunderschöne Bodenseelandschaft.
Ebenfalls mit einem "Light"-Team starteten übrigens auch der 9. Löschzug (Dettingen). Die Kameraden Marcus Demmler, Thomas Schönenberger, Thomas Weltin, Martin Sutter, Berthold Riedle und ihr Betreuer Andreas Schwabedissen zeigten ebenfalls tolle Leistungen in den verschiedenen Disziplinen.
Autor: Alan Dittrich – Letzte Änderung: 2006-07-16 20:34:36
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