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Berichte

17. Januar 2005 – Brand in Wohnküche

Jugendlicher zur Beobachtung ins Klinikum eingeliefert

Bei einem Brand in der Austraße entstand am Montagnachmittag kurz nach 16 Uhr erheblicher Sachschaden. Die ersten Schätzungen gehen von mindestens 50 000 Euro aus. In einem Wohnhaus war in der Wohnküche im Erdgeschoss aus bisher ungeklärten Gründen ein Feuer ausgebrochen. Ein zwölfjähriger Junge, der sich im Obergeschoss aufgehalten hatte, bemerkte den Brandgeruch und flüchtete aus dem Haus, als er die Flammen entdeckte. Der Rettungsdienst brachte den verschreckten Jungen ins Klinikum zur Beobachtung.
Die rasch an der Einsatzstelle eingetroffenen Feuerwehrleute löschten unter Schwerem Atemschutz mit einem Strahlrohr die Flammen. Dank dem Eingreifen der Feuerwehr und dem geschlossenen Küchenfenster, das den Flammen erfolgreich Widerstand leistete, konnte sich das Feuer nicht über die hölzerne Außenverkleidung ausbreiten.
Offensichtlich war das Feuer im Küchenbereich entstanden. Anschließend belüftete die Feuerwehr das Haus. Der dichte Qualm verursachte Rauchschäden im ganzen Haus. Die Polizei vermutet als Brandursache einen technischer Defekt im Stromleitungsnetz.
Bei der Einsatzfahrt kollidierte ein Feuerwehrauto mit einem anderen Fahrzeug. Dabei entstand glücklicherweise nur Sachschaden, der rund 20 000 Euro beträgt. Verletzt wurde niemand. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Laut Polizeibericht hatten Regelungen über Wegerecht und Vorfahrt miteinander kollidiert.

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Martin U.  Scheerer
Oliver Hanser


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