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Berichte

18. Oktober 2003 – Internationale Ölwehrübung vor Romanshorn

Die Feuerwehren der drei Anrainerstaaten Deutschland, Österreich und der Schweiz am Bodensee haben am schweizerischen Südufer bei Romanshorn die Bekämpfung einer Ölpest geübt Bei der internationalen Übung wurde das Vorgehen nach der Kollision von zwei Schiffen geprobt, in deren Folge sich ein großer Ölteppich auf dem Wasser bildete.
Die rund 250 Einsatzkräfte hatten die Aufgabe, ein angrenzendes Natusschutzgebiet sowie eine Trinkwasser-Entnahmestation vor Verschmutzung zu schützen. Unter anderem mussten sie Ölsperren errichten und mit ihren Geräten die Umwelt gefährdenden Stoffe binden und absaugen. Nach wenigen Stunden war die fiktive Gefahr gebannt
Der Fachbereich Schadensabwehr der Internationalen Gewässerschutzkommission für den Bodensee (IGBK) lässt den Ernstfall alle zehn Jahre üben. Aus Deutschland nahmen die Feuerwehren aus Friedrichshafen, Konstanz, Überlingen, Radolfzell und Lindau teil.
Die insgesamt 10 Feuerwehrstützpunkte rund um den Bodensee können im Ernstfall auf Schwimmsperren mit einer Gesamtlänge von rund 10 000 Metern, auf rund 30 Einsatzschiffe sowie auf rund 600 Einsatzkräfte zurückgreifen. Ein eigenes Funksystem sichert die Kommunikation. Laufende Schulungen und Übungen stellen die Einsatzbereitschaft sicher.
Fotogalerie
Auf der Homepage der Feuerwehr Romanshorn gibt es einen Fotobericht.

Aufstellung
Foto: Feuerwehr Romanshorn


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