.
    Freiwillige Feuerwehr Konstanz
Home Einsätze Übungen Meldungen [Login] [HOME]
Berichte

19. November 2005 – Dehnfugenbrand im Klinikum

Schweißarbeiten als Auslöser vermutet – Wärmebildkamera aus Kreuzlingen

Ein Dehnfugenbrand im Klinikum hielt am Samstagnachmittag für rund zwei Stunden die Freiwillige Feuerwehr in Atem. Der Krankenhausbetrieb wurde durch den Feuerwehreinsatz nicht behindert. Auslöser dürften vorangegangene Schweißarbeiten gewesen sein.
In der Notfallpraxis auf der Ebene B – das ist die Etage des Haupteingangs – hatten Mitarbeiter gegen 15.30 Uhr Rauchgeruch festgestellt. Von der daraufhin alarmierten Feuerwehr rückte die hauptamtliche Wache zur Erkundung aus. Wenige Minuten darauf sprach die automatische Brandmeldeanlage an, so dass weitere Kräfte nachfolgten. Auch im Röntgen im Geschoss C war der Geruch nach verbranntem Papier festzustellen.
Die Nachforschungen ergaben, dass Rauch aus einer in Fußbodennähe befindlichen Dose drang. Nach weiteren Erkundungen zeichnete sich folgende Lage ab: Im Untergeschoss U schwelte es in der Dehnfuge zwischen zwei Stahlbetonträgern. Der Schwelbrand hatte sich bis in eine Wand der darüber liegenden Ebene A ausgebreitet. Diese wurde daraufhin von Klinikumsmitarbeitern und Feuerwehrleuten an mehreren Stellen mittels Bohrhämmern geöffnet. In die Öffnungen füllten die Feuerwehrleute Kohlendioxid und ein Wasser-Schaum-Gemisch ein, um die Glut zu kühlen und die Sauerstoffzufuhr zu unterbinden.
Nach rund zwei Stunden stand fest, dass der Schwelbrand gelöscht war. Kontrollen mit der von der Feuerwehr Kreuzlingen angeforderten Wärmebildkamera ließen auf keine Glutnester mehr schließen. Eine Nachschau gegen 20 Uhr durch den Feuerwehr-Einsatzleiter Uwe Jordan ergab keine bedenklichen Werte mehr.
Zu dem Dehnfugenbrand war es offensichtlich durch Schweißarbeiten einer externen Firma an der Heizungsinstallation gekommen, vermutet Werkstattleiter Jörg Eggart. Durch Funkenflug könnte sich die gepresste Pappe in der Dehnfuge entzündet haben. Nach ersten Schätzungen beziffert Eggart die Schadenshöhe mit rund 10 000 Euro.
Foto-Galerie


/


2f24ae/597727

Home Einsätze Übungen Meldungen [Login] [HOME]
.