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Berichte

22. Juni 2007 – Der Gefahr zum Trotz

Festakt zum Feuerwehrjubiläum: 450 Gäste würdigen Arbeit der Konstanzer Feuerwehr

Das Konzil war Schauplatz für ein Wiedersehen unter Feuerwehrkameraden verschiedener Nationen. Zugleich bot es den idealen Rahmen, um die Feuerwehr Konstanz anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens zu feiern. 400 Gäste, darunter Bundes- und Landtagsabgeordnete sowie weitere politische Vertreter würdigten das ehrenamtliche Engagement der 270 Mitglieder der aktiven Wehr sowie die Leistungen ihrer Vorgänger.
Stadtbrandmeister und Feuerwehrkommandant Dieter Quintus blickte zufrieden in die Runde, während er die Würdenträger begrüßte. Auch Vertreter des Internationalen Bodensee Feuerwehrbundes – die erste Verbindung von Feuerwehren aus drei Staaten – waren zugegen. Der Feuerwehrdienst überwindet Grenzen, wie die Teilnahme der Delegationen aus den Konstanzer Partnerstädten und der Vertreter der Kreuzlinger Wehr beispielhaft zeigte.
„Seit 150 Jahren beschützt die Freiwillige Feuerwehr Konstanz die Stadt vor Feuer und Brand, aber auch vor vielen anderen Gefahren“, konstatierte Oberbürgermeister Horst Frank in seiner Festrede, und erinnerte sogleich an den Hochwassereinsatz im Jahr 1999. Sein Resümee: „Wir wissen, dass wir uns auf die Feuerwehr verlassen können.“ Was die Feuerwehrleute leisten, sei „bürgerschaftliches Engagement im wahrsten Sinne“. Sie sind stets bereit, Gefahren auf sich zu nehmen und gar ihr Leben für die Sicherheit der Bürger zu riskieren. „Sie leben Solidarität“, so Horst Frank. „Gemeinsinn, Mut und Nächstenliebe sind unverzichtbare Tugenden der Freiwilligen Feuerwehr.“
Das Konstanzer Stadtoberhaupt lobte das Engagement der ehrenamtlichen Feuerwehrleute, hob jedoch auch den Einsatz der hauptamtlichen Kräfte mit Kommandant Dieter Quintus hervor. „Ohne vorausschauende Planung könnte kein erfolgreiches Krisen-Management geleistet werden“, konstatierte Frank. Er wies auf das organisatorische Talent und das Verantwortungsbewusstsein der Führungskräfte hin, die Menschen aus gefährlichen Situationen führen und sie heil aus den Krisenherden herausholen. Dass eine solche Organisationsstruktur in der Geschichte des Brandschutzes und Feuerwehrwesens nicht immer selbstverständlich war, zeigte Frank mit einem geschichtlichen Rückblick auf. Vor der Gründung der Konstanzer Feuerwehr herrschte noch Chaos an den Einsatzstellen, was den Niederbrand von ganzen Stadtteilen zur Folge hatte. Dass die Stadt Konstanz hinter „ihrer“ Wehr steht, zeigt sich darin, dass sie für die moderne Ausrüstung dieser Sicherheitstruppe sorgt. Beweis: OB Horst Frank überreichte das Modell der neuen Knickarmleiter, welche in drei Monaten geliefert wird.
Zahlreiche Gratulanten, darunter Dr. Frank Knödler, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg und Kreisbrandmeister Rolf-Jürgen Stoffel, würdigten die Konstanzer Feuerwehr. Mit einer Geburtstagstorte und weiteren Präsenten bedankten sich die befreundeten Hilfsorganisationen für die stets kompetente Zusammenarbeit und die kameradschaftlichen Beziehungen.
Tobias Engelsing, Direktor der Städtischen Museen, bat schließlich zum Imbiss und lud die Festgesellschaft zur Eröffnung der Ausstellung „Feuer & Flamme“ ins Kulturzentrum am Münster ein.
Autor: Aurelia Scherrer – Letzte Änderung: 2007-06-25 18:46:23

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22. Juni 2007 – Ausstellungseröffnung "Feuer und Flamme"


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