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Berichte

23. Januar 2004 – Rauchmelder rettete Leben

Keine Verletzten bei nächtlichem Zimmerbrand

Foto: Oliver Hanser
(hwr/nea) Großes Glück hatte eine drei-köpfige Familie mit zwei Kindern bei einem Brand in der Brauneggerstraße in der Nacht zum Freitag. Vom lauten Piepsen des Rauchmelders geweckt gelang ihnen die Flucht aus der Brandwohnung, bevor sich das Feuer in der Küche ausbreiten konnte. Die Hauseigentümerin hatte vor einem halben Jahr alle Wohnungen des Vier-Parteien-Hauses mit Rauchmeldern ausgerüstet!
Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz wurde gegen 3.30 Uhr über Notruf von dem Brand im vierten Obergeschoss verständigt. Ein Trupp konnte das Feuer mit einem Strahlrohr rasch löschen. Gerade noch rechtzeitig, wie sich herausstellte. Denn das Glas der Balkontür hatte von der Brandhitze bereits Risse. Wenig später wäre die Scheibe geborsten und hinzutretende Frischluft hätte zu einer schnellen Ausbreitung des Brandes geführt.
Ein zweiter Trupp kontrollierte das stark verrauchte Dachgeschoss nach sich dort aufhaltenden Personen. Anschließend konnte die Feuerwehr eine verängstigte Katze aus der Wohnung in Sicherheit bringen. Mit einer Kontrolle der Zimmerdecke des Altbaus auf versteckte Brandnester konnte die Feuerwehr den Einsatz nach einer knappen Stunde beenden.
Das nach Aussage der Feuerwehrleute vorbildliche Verhalten der Bewohner – das Vorhandensein eines Rauchmelders und die Umsicht nach der Entdeckung des Feuers – habe entscheidend dazu beigetragen, dass der Brand so glimpflich verlaufen ist. Die Bewohner hatten durch die Glastür der Küche das Feuer entdeckt und diese Türe geschlossen gehalten, so dass Feuer und Rauch sich nicht ungehindert ausbreiten konnten.
Als wahrscheinliche Brandursache ermittelte die Polizei einen technischen Defekt an einem Wäschetrockner. Die Höhe des Sachschadens beträgt nach Polizeiangaben rund 25 000 Euro.
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