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Berichte
24. Mai 2010 – Besondere BeziehungenVier Tage im Zeichen der Freundschaft über (Sprach-) Grenzen hinwegFreundschaft bedarf keiner Worte, vielmehr ist sie Ausdruck der Sprache der Herzen. Während Pfingsten feierten Bürger aus Konstanz, Fontainebleau, Tábor, Lodi und Richmond gemeinsam die Jumelage zwischen Konstanz und Fontainebleau. Sie kamen bei verschiedensten Veranstaltungen, beispielsweise Begegnungsabend, Grillfesten, Konzerten, Ausstellungen, Gottesdiensten und dem legendären Palio, dem traditionellen „Lauf der Eisenpferde“, zusammen.
Auch jene, die nicht der italienischen, französischen, tschechischen, englischen oder deutschen Sprache mächtig waren, konnten Kontakte knüpfen oder Bekanntschaften vertiefen. Wie sympathisch wurde es aufgenommen, wenn jemand allein mit einem „Bitte“, „Danke“ oder „Guten Tag“ in entsprechender Landessprache aufwartete. Auch Oberbürgermeister Horst Frank begrüßte seine Amtskolleginnen und -kollegen in der jeweiligen Landessprache – und gerade die nicht perfekte Aussprache öffnete die Herzen.
Die Städtepartnerschaft wurde aber insbesondere von den Bürgern getragen, die Völkerverständigung durch jahrzehntelangen Austausch mit Partnervereinen zelebrieren. Alle engagierten Vereine mit ihren jeweiligen Partnern aufzählen zu wollen, wäre wie Wasser in den Rhein zu tragen.
Besondere Ereignisse gab es während der vergangenen vier Tage zuhauf. Mit einer absoluten Überraschung wartete Fontainebleaus Bürgermeister Frédéric Valletoux auf: Er schenkte der Stadt Konstanz eine Statue. Es war, als könne er geheimste Konstanzer Gedanken lesen. Als hätte er den Wunsch des Konstanzer Museums-Chefs Tobias Engelsing nach mehr Kunst im öffentlichen Raum vernommen. Oberbürgermeister Horst Frank musste jedenfalls angesichts der aktuellen Kunstdiskussionen lachen, denn: „Wir Konstanzer haben eine besondere Beziehung zu Brunnen und Statuen…“
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