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Berichte
25. Januar 2003 – Brand durch OfenAm Abend kurz nach 19 Uhr entdeckte die Bewohnerin eines Hauses in Dingelsdorf, nachdem sie einen Schwedenofen angeheizt hatte, dass Rauch aus der Wand trat. Sie alarmierte daraufhin die Freiwillige Feuerwehr, die nach kurzer Zeit im Steinrennen eintraf.
Offensichtlich hatte das durch die Hausaußenwand führende Ofenrohr Teile der Holzverkleidung entzündet, was zu einem Schwelbrand führte. Die Feuerwehrleute öffneten die Innen- und Außenverkleidung der Wand auf etwa einem Quadratmeter Fläche, berichtete Einsatzleiter Klaus Menge. Als Flammen hochzüngelnden musste ein kurzer Stoß Wasser aus einem Strahlrohr abgegeben werden. Zum Ablöschen der Glutnester reichte eine Kübelspritze aus, so dass kein Wasserschaden entstand, erklärte Menge.
Mit einer Wärmebildkamera kontrollierte die Feuerwehr ob sich noch unsichtbare Glutnester in der Wand befanden. Der Einsatz konnte nach etwa anderthalb Stunden beendet werden. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt.
Bei diesem Brand hatten die Bewohner noch Glück im Unglück. Wäre der Schwelbrand unentdeckt geblieben, hätte ein Brandausbruch in der Nacht möglicherweise Todesopfer gefordert. Ein Feuer wäre zudem durch die Holzbauweise begünstigt worden. Beim Einbau von Öfen ist auf ausreichende Sicherheitsabstände und Isolierung zu achten, empfiehlt die Feuerwehr. Zusätzlichen Schutz gibt es, wenn Haushaltsrauchmelder installiert werden, die mit ihrem lauten Piepston Schlafende wecken und vor dem Rauch warnen, so die Feuerwehr.
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Dieser Ofen war Ursache für den Schwelbrand.
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Feuerwehrleute öffnen die Außenwand um das schwelende Holz löschen zu können.
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Ofen und Ofenrohr werden entfernt.
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Deutlich ist das geschwärzte Holz der Wand zu erkennen. Fotos: Bernd Oser
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