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Berichte
26. März 2009 – Brand in einem leer stehenden HäuschenAm frühen Donnerstagmorgen kurz vor 5.30 Uhr musste die Freiwillige Feuerwehr in die Reichenaustraße zu einem Brand ausrücken. Dort brannte es im ersten Obergeschoss eines kleinen Häuschens auf dem ehemaligen Great-Lakes-Gelände. Feuerwehrleute unter Schwerem Atemschutz bekämpften mit einem Strahlrohr das dort lagernde, brennende Gerümpel und warfen dieses ins Freie. Das betroffene Haus wird seit längerem nicht mehr benutzt, jedoch halten sich immer wieder wohnsitzlose Menschen darin auf. Bei den Löscharbeiten konnte jedoch niemand vorgefunden werden. Kurz nach 6.45 Uhr mussten die Feuerwehrleute erneut dorthin zu Nachlöscharbeiten ausrücken. Mittels Wärmebildkamera suchten sie nach Glutnestern und öffneten mit Hilfe einer Motorsäge die Zwischendecke großflächig. Mit einem Strahlrohr löschten sie die Glut. Als Isolationsmaterial waren beim Bau des Hauses Schilfmatten verwendet worden.
Aufgrund der unklaren Brandursache werden die Ermittlungen kriminaltechnisch in Zusammenarbeit mit dem Bezirksdienst des Polizeireviers geführt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand (Ende Mai 2009) der Ermittler erscheint eine fahrlässige Brandstiftung im Umgang mit unverwahrtem Licht (Kerze oder ähnlichem) sehr wahrscheinlich. Die Polizei hat herausgefunden, dass das Gebäude tatsächlich noch bewohnt war. Die Beamten fanden einen „kompletten“ Hausstand vor. Die Schadenhöhe von mehrere zehntausend Euro übersteigt den wirtschaftlichen Wert des Gebäudes.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Gebäude dieser Art sehr häufig vorübergehend bewohnt sind – speziell in der kalten Jahreszeit auch über längere Zeiträume. Das heißt für die Frauen und Männer der Feuerwehr, dass sie auch bei baufälligen Gebäuden mit einer Menschenrettung rechnen müssen. Autor: nea – Letzte Änderung: 2009-05-28 23:37:57
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