(hwr) Glück hatte die vierköpfige Besatzung eines Sportflugzeuges am Donnerstagnachmittag gegen 15:00 Uhr, als die Maschine beim Start keine Höhe gewann und über das Ende der Bahn am Verkehrslandeplatz Konstanz hinausgelangte. Im sumpfigen Untergrund blieb die Maschine mit abgeknicktem Bugrad und verbogenem Propeller stecken. Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz konnte ihren Einsatz auf die Bergung des Flugzeugs beschränken. Hierzu zog sie die Maschine mittels der Seilwinde des Rüstwagens zurück auf befestigten Untergrund.
Unter Leitung von Hans-Jürgen Oexl waren fünf Fahrzeuge und 16 Einsatzkräfte vor Ort. Wegen der Schadenshöhe und -Ursache verweisen wir an die Pressestelle der PD Konstanz.
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| Fotos: Hendrik Roggendorf |
Pressemitteilung der Polizeidirektion
(pd) Am Donnerstagnachmittag gegen 14.45 Uhr kam es auf dem Verkehrslandeplatz in Konstanz zu einem Flugunfall mit Sachschaden. Dem 35-jährigen Flugzeugführer einer einmotorigen Propellermaschine gelang es nach zwei Startversuchen nicht seine Maschine in die Luft zu bekommen und kam beim zweiten Startversuch von der Startbahn ab. Das Flugzeug kam hierbei über die Startbahn hinaus und im weiteren Verlaufe mit der Flugzeugschnauze auf dem Propeller zum stehen. Hierbei wurde das Flugzeug beschädigt. Der 35-jährige Pilot und seine drei Passagiere im Alter von 31, 29 und 4 Jahren konnten das Flugzeug nach dem missglückten Startversuch glücklicherweise allesamt unversehrt verlassen. Ursprünglich kommt das Flugzeug aus Mengen und war auch wieder von Konstanz aus auf dem Weg dorthin. Der Sachschaden am Flugzeug beläuft sich nach ersten Schätzungen auf circa 20.000 Euro. Nach derzeitigem Ermittlungstand ist der Unfall durch einen Pilotenfehler verursacht worden. Im Einsatz waren Kräfte der Feuerwehr Konstanz sowie des Polizeirevier Konstanz. Der Verkehrslandeplatz war aufgrund des Unfalls für circa 1 Stunde für den Flugverkehr gesperrt.