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Berichte
28. April 2010 – Bauarbeiter unter schweren Betonteilen eingeklemmt | | (06. Mai 2010) |
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Kurz vor 12 Uhr am Mittwochmittag wurde ein 45 Jahre alter Lkw-Fahrer eines Bauunternehmens durch rutschende Betonteile eingeklemmt. Feuerwehr und Rettungsdienst gelang es nach rund einer Stunde den Verletzten aus seiner gefährlichen Lage zu befreien.
Auf dem Gelände eines Kieswerks in der Byk-Gulden-Straße stürzten beim Abladen mehrere tonnenschwere Tonnen schwere Betonteile einen aufgeschütteten, etwa drei Meter hohen Hang hinab. Zuvor hatte der Fahrer seinen Lastwagen so an die Abladekante gefahren, dass dieser zum leichteren Abladen etwas in seitlicher Schräglage stand. Nach dem Herunterlassen der hydraulischen Ladebordwand wurde wohl die Spanngurte gelöst, worauf die Betonteile fielen und den Fahrer unter sich begruben, berichtete die Polizei.
Der Mann wurde dabei von zwei Betonteilen bis zu den Knien eingeklemmt. Als die ersten Rettungskräfte eintrafen, war der Mann ansprechbar. Die Erkundung von Einsatzleiter Klaus Wehner ergab, dass zwei aneinander lehnende Betonteile den Mann festhielten. Zu berücksichtigen bei der Rettung war, so Wehner, dass der Untergrund wegen der ständigen Abtragungen und Neuaufschüttungen recht nachgiebig war, was bei den Sicherungsmaßnahmen erschwerend hinzu kam.
Mittels der eingebauten Seilwinde des Rüstwagens sicherten die Feuerwehrleute das untere Teil; das darauf liegende ließen die Helfer mittels eines Radladers vorsichtig entfernen. Ein weiterer Einsatz dieses schweren Räumgerätes kam jedoch nicht in Frage, da wegen des nachgiebigen Untergrunds die Gefahr bestand, dass der Hang abrutscht. Mit Hilfe mehrerer Hebekissen und Abstützmaterialien gelang es den Helfern schließlich, durch ständiges Unterbauen das Betonstück – nach Auskunft von Arbeitern sollte es etwa drei Tonnen wiegen – anzuheben. Danach war es einem Feuerwehrangehörigen möglich mit seinen Händen so viel vom Kies abzutragen, dass der Verletzte schließlich herausgezogen werden konnte. Notarzt und Rettungsdienst brachten den Mann anschließend ins Klinikum.
„Die jeweiligen Maßnahmen von Feuerwehr, Notarzt und Rettungsdienst erfolgte immer nach gegenseitiger Absprache“, erläuterte Klaus Wehner die zeitraubende Arbeitsweise. „Der Mann hatte Glück, dass er nicht erschlagen wurde“, ergänzte der Einsatzleiter. Nach Erkenntnissen der Polizei zog er sich mehrere Frakturen an einem Bein zu.
Dankesanzeige
Am 6. Mai 2010 erschien im Südkurier eine Anzeige, bei der sich der Verunfallte unter anderem bei der Freiwilligen Feuerwehr für seine Rettung bedankte. Autor: nea – Letzte Änderung: 2010-05-07 00:59:54
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