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Berichte
29. Januar 2004 – Eingeklemmt nach Frontalaufprall
(nea) Zwei Verletzte forderte ein Verkehrsunfall auf der Straße zwischen Wollmatingen und Dettingen in einer Rechtskurve nach dem Kreisel. Die Fahrerin eines Autos wurde eingeklemmt. Der Unfallverursacher wurde ebenfalls verletzt.
Durch den Aufprall hatte sich die Lenksäule eines Golfs soweit verbogen, so dass die Feuerwehrleute mittels hydraulischem Rettungszylinder, Spreizer und Kette diese nach vorne biegen mussten. Zuvor hatten sie das Dach des Fahrzeugs abgetrennt, um besseren Zugang zu haben und später die Frau mit Hilfe des Rettungsbrettes möglich schonend aus dem Auto heben zu können. Zusätzlich erschwerte die Rettungsarbeiten, dass das Fahrzeug an die Leitplanke gedrückt worden war. Zudem hatte sich das Bodenblech in den Fußraum gebogen.
Notarzt und Rettungsdienst betreuten die beiden Verletzten. Beide wurden ins Klinikum Konstanz eingeliefert. Nach Angaben des Notarztes bestand keine Lebensgefahr, teilte die Polizei mit. Parallel zu den Rettungsarbeiten stellte die Feuerwehr den Brandschutz sicher. Der Rüstwagen beleuchtete bis in die späte Nacht die Einsatzstelle, um dem Kraftfahrzeug-Sachverständigen und der Polizei die Unfallaufnahme zu ermöglichen.
Die Polizei ermittelte folgenden Unfallhergang: Das Auto eines 64-jähriger Pkw-Lenkers, der die L 220 von Dettingen nach Wollmatingen befuhr, streifte den ihm entgegen kommenden Pkw eines 70-jährigen Mannes. Anschließend kollidierte das Fahrzeug des 64-jährigen mit dem Fahrzeug einer im Gegenverkehr nachfolgenden 37-jährigen Frau mit ihren Fahrerseiten frontal. Bei dem Unfall entstand Sachschaden von insgesamt 26 000 Euro. Hinweise auf alkoholische Beeinflussung bei den jeweiligen Fahrzeugführern ergaben sich nicht. Die L 220 wurde zur Unfallaufnahme bis etwa 22.10 Uhr voll gesperrt.
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