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Berichte
29. Juni 2005 – Gewitter sorgte für vielfältige EinsätzeDas Gewitter über Konstanz am Mittwochabend gegen 19.30 Uhr zog für die Hilfs- und Rettungsdienste einige Einsätze nach sich. Wegen der durch Blitze verursachten Spannungsschwankungen lösten die automatischen Brandmeldeanlagen der Fachhochschule, des Konzils und auf der Insel Mainau nahezu zur gleichen Zeit aus. Schäden entstanden in allen drei Fällen keine.
Kurz danach mussten die Freiwilligen Feuerwehren von Konstanz und Reichenau auf den Inseldamm und an die B 33 beim Flugplatz ausrücken, um dort Bäume und Äste zu beseitigen, die auf den Fahrwegen lagen. Weitere Windbrüche waren auf der Universitätsstraße und in Oberdorf zu beseitigen. Die Hauptamtliche Wache sicherte zudem ein loses Gerüstbrett bei er Dreifaltigkeitskirche, bevor dieses Schaden anrichten konnte.
(pd) Gegen 20.15 Uhr teilten zwei Patientinnen der Schmieder-Klinik mit, dass sie einen Mann und eine Frau beim dortigen Park soeben noch im See schwimmen sahen, diese aber wegen des starken Regens nun aus den Augen verloren hätten. Da auch noch zwei Fahrräder am Ufer stehen würden, müsste davon ausgegangen werden, dass das Paar in Seenot geraten sei.
Als am Ufer vier Fahrräder, eine Liegestelle mit zusammengepackten Sachen und ein leeres Zelt mit Kleidungsstücken vorgefunden wurde, musste von einem Badeunfall ausgegangen werden. Die verständigte Wasserschutzpolizei suchte gemeinsam mit schweizerische und deutsche Hilfs- und Rettungsdiensten den See im in Frage kommenden Bereich ab. Ein Hubschrauber suchte von der Luft aus nach hilfebedürftigen Personen. Am Ufer stand ein Rettungswagen bereit. Durch hinzukommende Zeugen konnte ein 44-jähriger Mann und eine 29-jährige Frau in Konstanz ausfindig gemacht werden. Diese konnten in ihren Wohnungen wohlbehalten vorgefunden werden und erklärten, dass sie bereits gegen 19.20 Uhr das Wasser verlassen und auch niemanden mehr dort baden gesehen hätten.
Bei einer späteren Überprüfung des Zeltes konnte ein inzwischen heimgekehrter 47-jähriger Obdachloser angetroffen werden, der es sich am See gemütlich gemacht hatte.
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