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Berichte
29. Juni 2006 – Drehleitereinsatz in Trossingen nach UnwetterDie ältere der beiden Konstanzer Drehleitern, die in der Altstadt stationierte DLK 23/12 (1/33), wurde vom 29. Juni bis zum 1. Juli sowie am 4. und 5. Juli in Trossingen eingesetzt, um dort die Einsatzkräfte bei der Beseitigung der Unwetterschäden zu unterstützen. Sie wurde für diese Aufgabe mit jeweils zwei Drehleitermaschinisten besetzt. Der ursprünglich geplante Rund-um-die-Uhr-Einsatz wurde vom Trossinger Feuerwehrkommandanten aus Sicherheitsgründen nicht durchgeführt, so dass das Fahrzeug über Nacht wieder nach Konstanz zurückkehrte.
Am Mittwochabend und in der Nacht zum Donnerstag waren die Landkreise Schwarzwald-Baar, Tuttlingen und Rottweil von sehr starken Unwettern heimgesucht worden. Dabei sind teilweise erhebliche Schäden an Häusern entstanden. Die betroffenen Kreise hatten beim Regierungspräsidium Freiburg ein Hilfeersuchen gestellt, dem die Feuerwehr Konstanz nun nachkommt. Trossingen liegt etwa 75 Kilometer von Konstanz entfernt bei Villingen-Schwenningen im Schwarzwald-Baar-Kreis.
In Trossingen wurden neben externen Feuerwehrkräften auch verschiedene Ortsverbände des Technischen Hilfswerks eingesetzt. Zu Spitzenzeiten waren 16 Drehleitern und zahlreiche Hebebühnen privater Firmen im Einsatz. 850 Dächer und Tausende Autos in der 15 000-Einwohner-Stadtwurden wurden schwer beschädigt. Die Autos wiesen teilweise faustgroße Dellen auf und Scheiben (auch Seitenscheiben) waren zertrümmert.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-09-30 19:44:01
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