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Berichte
30. Januar 2006 – Dicke Rauchschwade über Altana Pharma
Eine "starke Rauchentwicklung" am Montag kurz nach 16 Uhr ließ die auf der Anfahrt zu Altana Pharma Forschung in der Byk-Gulden-Straße befindliche Feuerwehr schon Schlimmes befürchten. Nach einer ersten Erkundung stellten die Feuerwehrleute schnell fest, dass die ungewöhnlich dicken Rauchschwaden aus dem Abgasrohr eines Notstromaggregates austraten. Das Gebäude wurde aus Sicherheitsgründen geräumt.
Die Freiwillige Feuerwehr war durch die automatische Brandmeldeanlage zum Verwaltungsgebäude F 26 alarmiert worden. Als wahrscheinliche Ursache sehen Feuerwehr und Altana den technischen Defekt eines dieselbetriebenen Notstromaggregats im Keller an, was zu einer viel zu hohen Abgastemperatur geführt hat. Dabei war es zu einer starken Rußbildung gekommen. Der zum Kamin austretende Qualm war daher weit zu sehen. Auch der feuerbeständige Installationsschacht – durch den das isolierte Abgasrohr führt – war verraucht.
Mit einem elektrischen Hochleistungsgebläse belüfteten die Feuerwehrleute den Schacht. Parallel dazu erfolgten Temperatur und Sichtkontrollen in dem achtstöckigen Gebäude. Für die Angestellten hatte jedoch zu keiner Zeit Gefahr bestanden. Das Notstromaggregat war für einen Test in Betrieb genommen worden.
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