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Berichte
(Ohne Datum) – Euro-Notruf 112 ist in vielen Ländern möglichEinheitliche Notrufnummer für polizeiliche und nicht-polizeiliche (Feuerwehr, medizinische Notfälle, …) Rettungsdienste | Der Euro-Notruf 112 gilt in fast allen Ländern der Europäischen Union (EU) und zahlreiche andere europäische Staaten und kann von Festnetz- und Mobiltelefonen gewählt werden. | | Foto: www.pressetext.ch ((Ohne Datum)) |
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Der Euro-Notruf 112 funktioniert in allen EU-Ländern außer Bulgarien, das sich deswegen mit der EU Ärger eingehandelt hat (Stand: Februar 2008). Außerdem haben folgende Nicht-EU-Länder den Notruf 112 eingeführt: Island, Fürstentum Liechtenstein, Norwegen, Schweiz, Andorra, Monaco, San Marino, Türkei, Vatikanstaat, Färöer-Inseln, Serbien und Åland (Stand: Februar 2008)
Ein Notruf 112 kann von jedem Telefon (Festnetz, Mobil) aus immer kostenlos erfolgen. Münzen oder Telefonkarten sind nicht erforderlich. Die Wahl des Euro-Notrufes 112 kann in den meisten der genannten Länder ohne oder mit einer gesperrter Karte sowie mit einem gesperrten Mobiltelefon und ohne PIN (112 statt PIN eingeben) erfolgen. Informationen zum Standort (Mobilfunkortung, zwangsweise Rufnummernübermittlung) des Anrufers sollen automatisch übermittelt werden, um so die rasche Ortung und Auffindung von Unfallopfern zu ermöglichen. Unter anderem in Italien, Litauen, den Niederlanden, Polen, Rumänien und der Slowakei funktioniert die Anruferlokalisierung noch immer nicht (Stand: Februar 2008).
Mit der Einführung der europäischen Notrufnummer 112 wurde 1991 das Ziel verfolgt, in allen EU-Mitgliedstaaten eine einzige Notrufnummer bereitzustellen und so Notrufdienste insbesondere für Reisende leichter zugänglich zu machen. Das Gemeinschaftsrecht verpflichtet die Mitgliedstaaten seit 1998, zu gewährleisten, dass alle Endbenutzer von Festnetz- und Mobilfunkdiensten mit der Nummer 112 kostenlos Rettungsdienste verständigen können. Seit 2003 müssen die Telekommunikationsbetreiber den Rettungsdiensten Informationen zum Standort des Anrufers übermitteln, um ihnen so die rasche Ortung und Auffindung von Unfallopfern zu ermöglichen. Ferner müssen die Mitgliedstaaten sicherstellen, dass die Bürger dauerhaft über das Bestehen und den Zweck der Notrufnummer 112 informiert werden.
Eine Anfang 2008 veröffentlichte, unionsweite Erhebung kommt unter anderem zu folgenden Schlüssen: Insbesondere bei Aufenthalten außerhalb ihrer gewohnten Umgebung war für die Befragten das zuverlässige Funktionieren der Notrufnummer 112 von besonderer Bedeutung. Auslandsreisende können nämlich bei Nutzung der Nummer 112 mit geringerer Wahrscheinlichkeit den genauen Ort des jeweiligen Notfalls angeben (dazu waren nur 53 Prozent der Auslandsreisenden, aber mehr als 80 Prozent der Einheimischen in der Lage).Zudem hätten die Anrufer weniger häufig mit Sprachproblemen zu kämpfen.
Quellen: siehe Links. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-02-17 15:55:50
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