Einsätze 1998
24. Dezember - Adventskranz verschmort Tischplatte
20. Dezember - Textilien angeschmort
13. Dezember - Heiße Matratze
12. Dezember - Bei Wildschweinjagd abgestürzt
02. Dezember - Brand in Fitness-Studio
22. November - Fahrlässig: Kaffeemaschine auf Herdplatte
22. November - Tragender Holzbalken durch Kachelofen entzündet
20. November - Wohnmobil ausgebrannt
28. Oktober - Zelt vom Sturm weggeweht
21. Oktober - Melderalarm nach Explosion
12. Oktober - Zimmerbrand durch defekten Ölofen
03. Oktober - Waschmaschinenbrand in Dettingen
24. September - Kellerbrand in Oberdorf
10. September - Nach "Unklarer Rauchentwicklung" blieb Edeka geschlossen
06. September - Wasser in vier Etagen
25. August - Brand in einer Abstellkammer
17. August - Druckzentrum unter Wasser
12. August - Wespennest ausgeräuchert
09. August - Nach Kollision gekentert
07. August - Viel Rauch und großer Wasserschaden
30. Juli - Benzin entfachte Brand in einer Autowerkstatt
28. Juli - Topf vergessen
27. Juli - Fettexplosion in der Küche
21. Juli - Karton(!) auf Herdplatte
16. Juli - Plastikeimer auf Herdplatte
11. Juli - Jollen gekentert
11. Juli - Brennender Heuhaufen
09. Juli - Wäschetrockner in Flammen
05. Juli - Brand im Abfalleimer
25. Juni - Gewitter verursachte zahlreiche Fehlalarme
22. Juni - Brand auf der Mülldeponie
20. Juni - Brand einer Balkonverkleidung
19. Juni - Kind unter Traktor eingeklemmt
17. Juni - Brand durch Putzwagen
10. Juni - Zwei Melderalarme kurz hintereinander
31. Mai - Waldbrand
29. Mai - Hüttenbrand
28. April - Großbrand im "Hufeisen"
02. April - Restaurant vollständig ausgebrannt
10. März - Gasofen erhitze Holzbalken
09. März - Handwerker verletzt
05. März - Regenwasser von Monaten gesammelt
26. Februar - Unfall auf der B 33 mit Hund
20. Januar - Bei Stearin-Explosion Hand verletzt
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24. Dezember - Adventskranz verschmort Tischplatte
Am Heiligen Abend kurz nach 16 Uhr brannte ein Adventskranz in einer Küche im Schobuliweg. Das Mißgeschick wurde jedoch so rechtzeitig bemerkt, daß die rasch eingetroffene Feuerwehr größeren Schaden in der Wohnung im Erdgeschoß verhindern konnte. Mit Wasser aus einem kleinen Topf lösche ein Feuerwehrmann die Flammen des Adventskranzes auf dem Küchentisch, der einen schwarzen Fleck davon trug.
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20. Dezember - Textilien angeschmort
Am späten Abend bemerkten Nachbarn in einer Wohnung in der Breslauer Straße Rauch. Sie verständigten sofort die Feuerwehr. Als diese eintraf und ein Atemschutztrupp in die Wohnung eindrang, stellte dieser fest, daß Textilien vor sich hinschmorten. Der Wohnungsinhaber schlief. Er hatte davon nicht mitbekommen und wurde geweckt. Dank seiner aufmerksamen Nachbarn blieb der Schaden gering.
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13. Dezember - Heiße Matratze
Am abend wurde die Freiwillige Feuerwehr Konstanz in die Markgrafenstraße gerufen. In einer Wohngemeinschaft hatte - aus nicht geklärten Umständen - eine Futon-Matratze Feuer gefangen. Nachdem diese von Bewohnern gelöscht worden war, wurde sie in den Keller verfrachtet. Da die Matratze offensichtlich nur ungenügend gelöscht war, entzündete sie sich wieder und machte sich durch Rauchzeichen bemerkbar. Die schnell eingetroffene Feuerwehr löschte mit einer Kübelspritze die Flammen.
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12. Dezember - Bei Wildschweinjagd abgestürzt
Bei einer Wildschweinjagd stürzte gegen zehn Uhr einer der Treiber einen steilen Hang - er ist über 100 Meter hoch - bei der Marienschlucht nahe Langenrain hinab. Zuvor lief er mit seinem Begleiter nahe dem "Ottmarsfelsen" auf einem ungesicherten Saum nach unten. Dabei rutschte er auf dem nassen und schneebedeckten Boden aus. Er fiel über zehn Meter tief, bevor sein Sturz von einem Baum aufgehalten wurde. Von dort sind es nochmals rund 50 Meter Höhenunterschied bis zum Ufer des Überlinger Sees.
Sein Begleiter stieg hinab und versuchte zu helfen, was ihm aber nicht gelang. So hingen beide in ihrer gefährlichen Lage fest. Teilnehmer der Jagdgesellschaft alarmierten daraufhin die Feuerwehr über Handy.
Als erste trafen die Freiwilligen Feuerwehren (FF) aus Langenrain und Allensbach unter der Leitung von Kommandant Karlheinz Späth oberhalb der Absturzstelle bei der "Franzosenwiese" ein. Die FF Bodman rückt in einem solchen Fall zum Parkplatz Marienschlucht an. Dank der guten Ortskenntnis der Feuerwehrleute aus Langenrain waren die Verunglückten rasch gefunden und gesichert, so daß keine unmittelbare Absturzgefahr mehr bestand. Als klar war, daß die Rettung nur von oben erfolgen konnten, rückte die FF Bodman wieder ein. Parallel dazu wurden Notärzte, Rettungsdienst und die Schnelleinsatzgruppe (SEG) des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Konstanz alarmiert.
Kreisbrandmeister Rolf-Jürgen Stoffel ließ noch auf der Anfahrt die "Höhenrettungsgruppe" der FF Konstanz unter der Leitung von Uwe Jordan alarmieren. Nach kurzer Absprache zwischen Späth und Jordan übernahm die "Höhenrettungsgruppe" anschließend die fachgerechte Sicherung mittels Seilen und Geräten wie sie in der Bergrettung verwendet werden. Dazu spannte sie mehrere jeweils 60 Meter lange Seile. Von einem trampelpfadähnlichen Saum spannten sie seitlich versetzt eines der Seile, um an die Verunfallten zu gelangen. Mittels Decken wurden diese bei neblig feuchtem Wetter und bei Temperaturen knapp über Null Grad einigermaßen gegen Auskühlen geschützt.
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Der erste Gerettete erreicht gleich sicheren Boden unter den Füßen.
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Die Maßnahmen verliefen jetzt ausgesprochen ruhig. Sie dienten nicht nur zur Sicherung und Rettung der Verunglückten, sondern auch der sogenannten "Eigensicherung" der Rettungskräfte. So dauerte es über zwei Stunden, bis die Helfer die beiden Treiber erfolgreich nach oben brachten. Beide konnten laufen, wobei der erste tatkräftig unterstützt werden mußte. Er hatte sich unter anderem Prellungen am Rücken zugezogen. Der Schreck stand ihm zudem ins Gesicht geschrieben. Der andere war unverletzt geblieben. Die Besatzung eines Rettungswagens nahm sich den beiden an.
Die "Höhenrettungsgruppe" hat damit ihren ersten Einsatz erfolgreich bestanden. Sie war erst im Sommer dieses Jahres gegründet worden. Die Mitglieder dieser Gruppe müssen sich einer speziellen Ausbildung unterziehen, die sich an der Bergrettung orientiert und von erfahrenen Bergsteigern unterstützt wird. Hilfreich und wichtig - wie in diesem Fall - ist die Ortskenntnis und Unterstützung der örtlichen Feuerwehren.
Die Jagdgesellschaft gehörte zum Grafen Bodman, in dessen Besitz dieser Teil der Marienschlucht ist. Nach Aussage von Teilnehmern sind Jagden nach Wildschweinen zu dieser Jahreszeit und bei dieser Witterung nichts ungewöhnliches.
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2. Dezember - Brand in Fitness-Studio
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22. November - Fahrlässig: Kaffeemaschine auf Herdplatte
Gegen 21.30 Uhr rief die Automatische Brandmeldeanlage der Konstanzer Herzklinik die Feuerwehr (Löschbereich Petershausen) auf den Plan. Nach Aussage einer Krankenschwester war eine Kaffeemaschine explodiert. Die weitere Erkundung ergab jedoch einen etwas weniger spektakulären Verlauf: In einer Küche auf einem Herd mit Ceran-Kochfeldern, die noch Restwärme abstrahlten, war eine Kaffeemaschine gestellt worden. Diese zerschmolz unter der Hitze. Als dies von der Krankenschwester bemerkt wurde, brachte sie diese auf den Gang. Ein dort installierter Rauchmelder sprach auf die Rauchschwaden an. In der Küche ist aus naheliegenden Gründen kein Rauchmelder installiert.
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22. November - Tragender Holzbalken durch Kachelofen entzündet
Gegen 16.45 Uhr rief der Bewohner eines Einfamilienhauses in der Austraße die Feuerwehr-Zentrale in der Steinstraße an. Er habe es seit einiger Zeit bei einem senkrecht verlaufenden Holzbalken nahe beim Kachelofen prasseln gehört. Noch während des Telefonats entdecke er dort kleine blaue Flämmchen. Darauf alarmierte der Zentralist den Löschbereich Petershausen.
Eine erste Erkundung der Feuerwehr ergab, daß offensichtlich durch den angeheizten Kachelofen der Balken in Brand geraten war. Mit einem Bohrhammer legten Feuerwehrangehörige die Brandstelle frei. Dabei mußte vorsichtig vorgegangen werden, um den Schaden am neuen Kachelofen so ging wie möglich zu halten. Mit der Wärmebildkamera wurde nach Glutnestern gesucht. Wasser aus einer Kübelspritze löschte das glimmende Holz.
In dem bewohnten Haus wird gerade umgebaut. Da der Holzbalken Teile des Hauses trägt, wird sich das Ende des Umbaus wahrscheinlich verzögern. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen mindestens 12 000 Mark. Der Einsatz dauerte über eine Stunde.
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20. November - Wohnmobil ausgebrannt
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Das ausgebrannte Wohnmobil in der Gärtnerei im ZPR.
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Am Abend gegen 19 Uhr brannte es bei der Gärtnerei des Zentrums für Psychiatrie Reichenau (ZPR). Nach Ermittlungen der Kriminalpolizei war ein dort abgestelltes Wohnmobil von Unbekannten in Brand gesteckt worden und brannte vollständig aus. Die Flammen griffen auch auf einen Holzschuppen über, in dem Dünger und Werkzeuge gelagert waren. Durch das schnelle Eingreifen der Werkfeuerwehr ZPR und der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz konnte die Ausbreitung auf den gesamten Schuppen erfolgreich verhindert werden. Mit zwei Strahlrohren hatten Atemschutzträger rasch die Flammen gelöscht. Die ebenfalls hinzu gerufene Freiwillige Feuerwehr Reichenau konnte unverrichteter Dinge wieder einrücken. Der Sachschaden beträgt mindestens 60 000 Mark. Die Ermittlungen der Polizei dauern noch an.
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28. Oktober - Zelt vom Sturm weggeweht
Über ein Dutzend durch den Sturm umgestürzte Bäume oder herabgeworfene, größere Äste sind die Bilanz bis zum frühen Abend. Durch einen umstürzenden Baum wurde ein Auto in der Brandenburger Straße beschädigt. In Litzelstetten wehte der Wind ein großes Zelt auf einen Volleyballplatz, wo es das Netz zerstörte. Auf dem Dach des St. Johann lösten sich Teile des Kupferblechs, das von der Feuerwehr mit Hilfe einer Drehleiter gesichert wurde. In der Hussenstraße bedrohte loses Glas aus einem Fenster die Passanten. Auch hier beseitigten Feuerwehrleute die Gefahr. Auf dem Gelände der CGK (Computer Gesellschaft Konstanz) in der Max-Stromeyer-Straße drohte ein kleiner Baum Richtung Bahngleise zu stürzen. An der Seestraße beim Hotel "Barleben am See" riß der Sturm große Äste von dem Baum herab, der früher als Riesenweihnachtsbaum weithin leuchtete.
Rund 15 Feuerwehrangehörige waren mit den Fahrzeugen 6/21 (TLF 16/24), 6/33 (DLK 23-12 CC), 6/52 (RW 2), 1/33 (DLK 23-12), 4/41 (LF 8 schwer) und 2/11 (ELW 1) im Einsatz.
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21. Oktober - Melderalarm nach Explosion
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12. Oktober - Zimmerbrand durch defekten Ölofen
Am Montag abend kurz nach 20 Uhr wurden wir zu einem Zimmerbrand in der Reichenaustraße alarmiert. Nach einer Verpuffung durch einen defekten Ölofen stand innerhalb kürzester Zeit das Wohnzimmer in der hinteren Wohnhaushälfte in Brand, berichtete der Bewohner. Der Mann konnte sich mit seiner kleinen Tochter unverletzt in Sicherheit bringen. Beide hatten sich zu diesem Zeitpunkt in der Wohnung aufgehalten. Ihren Hund nahmen sie auf der Flucht nach draußen ebenfalls mit.
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Die Folgen eines trotz Defektes in Betrieb genommenen Ölofens.
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Wir trafen sehr rasch am Brandort ein, da der 3. Zug an der Feuerwache Steinstraße gerade seinen Übungsdienst abhielt. Vier Feuerwehrleute drangen mit Atemschutzgeräten vor. Ein C-Rohr nahm ein Trupp direkt zum Brandherd vor und löschte die Flammen. Der zweite Atemschutztrupp durchsuchte die Wohnung. Er fand in der Küche einen Beo und im Keller Fische, die allesamt gerettet werden konnten. Innerhalb weniger Minuten waren die Flammen gelöscht.
Ein weiteres C-Rohr setzen wir zur Riegelstellung ein. Bei den Nachlöscharbeiten wurde noch eine Kübelspritze eingesetzt. Das Gebäude wurde auf Glutnester untersucht. Der Schaden beträgt rund 50 000 Mark. Im Laufe des Tages war die Ständige Wache schon einmal wegen dieses Ofens ausgerückt und festgestellt, daß er nicht mehr in Betrieb genommen werden darf.
Insgesamt dauerte der Einsatz für die rund zwei Dutzend Feuerwehrangehörigen rund eine Stunde. Vor Ort waren von uns folgende Fahrzeuge: TLF 16/24 (6/21), DLK 23-12 CC (6/33), LF 16 (6/44), MTW (6/19) und ELW 1 (2/11).
Da die Wohnung unbewohnbar blieb, stand die vierköpfige Familie über Nacht auf der Straße. Nach einer Mitteilung der städtischen Wohnbaugesellschaft WOBAK war zufällig eine geeignete Wohnung frei, in die die Familie ziehen konnte.
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3. Oktober - Waschmaschinenbrand in Dettingen
Kurz nach 17.30 Uhr rückten der Brandmeister vom Dienst, die Ständige Wache und der 9. Zug zu einem Waschmaschinenbrand nahe des Rathauses aus. Die Flammen in einer Waschküche konnten von Atemschutzträgern rasch gelöscht werden. Beschädigt wurde weiteres Inventar - unter anderem ein Wäschetrockner -, und die Wände vom Rauch eingeschwärzt.
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24. September - Kellerbrand in Oberdorf
Zu einem Kellerbrand in Oberdorf wurden wir nach 16.30 Uhr gerufen. Zwei Feuerwehrleute unter Schwerem Atemschutz löschten mit einem C-Strahlrohr rasch die Flammen. Ein weiterer Atemschutztrupp durchsuchte das Haus. Nach einer knappen halben Stunde konnten die ersten Kräfte wieder einrücken. Bis gegen 18.15 blieb das LF 16 Dingelsdorf (5/44) mit seiner Mannschaft als Brandwache in der Oberdorfstraße.
Ein Bewohner hatte zuvor im Keller Rauch bemerkt, konnte aber das Feuer nicht mehr löschen. Er mußte zu seiner Sicherheit das Haus schnell verlassen. Von Nachbarn ließ er die Feuerwehr alarmieren. Wahrscheinlich hat eine Waschmaschine wegen eines technischen Defekts den Brand verursacht. Durch Hitze und Feuer wurden unter anderem ein Wäschetrockner und eine Tiefkühltruhe zerstört. Der Sachschaden beträgt rund 50 000 Mark. Verletzt wurde niemand.
Alarmiert wurden die Löschbereiche Dingelsdorf (5. Zug) und Petershausen (3. und 6. Zug). An der Einsatzstelle waren folgende Fahrzeuge: ELW 1 (2/11), TLF 16/24 (6/21), DLK 23-12 CC (6/33), LF 16 (5/44), LF 16 (6/44), MTW (5/19) und MTW (6/19).
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10. September - Nach "Unklarer Rauchentwicklung" blieb Edeka geschlossen
"Unklare Rauchentwicklung beim Edeka-Markt am Zähringerplatz" lautete das Alarmierungsstichwort gegen 17.45 Uhr. Bei Ankunft des ersten Fahrzeugs erkannte die Besatzung dichten Rauch in der hinter dem Edeka-Markt gelegenen Tiefgarage. Der Laden selbst war ebenfalls - aber nur leicht - verqualmt. Die Kunden wurden aufgefordert, ihre Einkäufe zu beenden und den Laden nach dem Bezahlen so rasch wie möglich zu verlassen.
Vom TLF 1100 wurde zur Brandbekämpfung ein C-Rohr verlegt und von einem Atemschutztrupp vorgenommen. Die Flammen konnten so rasch gelöscht werden. Gebrannt hatte ein mit Papier und Kartonagen beladener Rollwagen. Diese standen in größerer Stückzahl in der oberen Ebene der Tiefgarge. Aufgrund der Bauweise war eine Belüftung nicht sinnvoll, so daß einfach darauf gewartet wurde, bis der Rauch abzog. Angrenzende Treppenhäuser, die zu den über dem Laden befindlichen Geschäften und Wohnungen führen, wurden ebenfalls kontrolliert.
Da vor dem Eintreffen der Feuerwehr vergeblich versucht wurde, die Flammen mit einem Pulverlöscher zu ersticken, überzog eine feine Pulverschicht den Boden der Garage und vier darin stehende Autos. Polizisten forderten die Halter dieser Fahrzeuge auf, diese umgehend waschen zu lassen, um weitere Schäden zu vermeiden.
Der Edeka-Markt blieb danach geschlossen. Normalerweise endete die Ladenöffnung an diesem Tag um 20 Uhr. Da der Grosso-Markt im Seerheincenter zu dieser Zeit wegen Umbau geschlossen hatte, mußten zahlreiche Kunden auf ihre Einkäufe verzichten oder große Umwege in Kauf nehmen. Die offenen Auslagen wie Fleisch und Käse mußten vernichtet werden. WKD (Wirtschaftskontrolldienst) und ein Fleischbeschauer kontrollierten vor Wiedereröffnung am nächsten Tag die betroffenen Waren.
Die Rauchentwicklung war so stark, daß die Luft in weiten Teilen des Zähringerplatzes und der angrenzenden Straßen diesig waren. Bezeichnend auch, daß viele Leute - obwohl der Zugang verbarrikadiert war, Rauchgeruch in der Luft lag und Feuerwehrfahrzeuge herumstanden - in den Laden "eindringen" wollten. Ebenso unangenehm fiel die Ungeduld einer älteren Frau auf, die ihr Auto in der Tiefgarage geparkt hatte. Sie wäre am liebsten im dichten Rauch verschwunden um mit ihrem Pkw wegzufahren.
Der Einsatz dauerte eine knappe Dreiviertelstunde. An der Eisatzstelle waren folgende Fahrzeuge: TLF 1100 (6/29), TLF 16/24 (6/21), DLK 23-12 CC (6/33), LF 16 (6/44) und ELW 1 (3/11, Astra).
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6. September - Wasser in vier Etagen
Eine junge Frau war erst vor knapp einer Woche in ihrer neuen Wohnung am Ebertplatz im ersten Obergeschoß eingezogen. Als sie am Wochenende ihre Geschirrspülmaschine in Betrieb nehmen wollte, lief diese nicht wie gewünscht an. Auf der Suche nach der Ursache bemerkte Sie, daß die Maschine kein Wasser bekam. Folgerichtig öffnete sie den Hahn der Wasserleitung. Was sie nicht bemerkte war ein weiterer Hahn auf der Zuleitung, der geöffnet blieb.
Unbemerkt lief über Stunden, die Frau war zwischenzeitlich in den Spätdienst gegangen, das Wasser in ihre Wohnung, von dort in die darunter befindliche Bäckerei - dort löste sich teilweise die Decke -, dann in den Keller und die Tiefgarage im zweiten Untergeschoß. Erst als ein Bewohner beim Betreten die Tiefgarage nasse Füße bekam, wurde die Bescherung bemerkt und die Freiwillige Feuerwehr alarmiert.
Unsere Zentrale alarmierte daraufhin kurz vor 11 Uhr die "Technische Hilfeleistung Petershausen" zu einem Arbeitseinsatz, der mehrere Stunden dauerte.
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25. August - Brand in einer Abstellkammer
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"Es ist angerichtet". Entsorgung des Brandschutts nach draußen.
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Am Nachmittag gegen 15.30 Uhr kam es in der Schwaketenstraße zu einem Brand. Im dritten Obergeschoß eines Wohnhauses waren in einer Abstellkammer dort aufbewahrte Gegenstände in Brand geraten. Starker Rauch alarmierte Nachbarn, die sofort unsere Zentrale über Notruf 112 verständigten. Feuerwehrleute unter Schwerem Atemschutz löschten mit einer Kübelspritze rasch die Flammen, bevor einer größere Gefahr entstand. Verletzt wurde niemand. Es entstanden weiter Schäden an einem elektrischen Sicherungskasten und im angrenzenden Hausflur. Wir lüfteten auch das verrauchte Treppenhaus. Der Einsatz dauerte eine knappe Stunde. Über die Brandursache ist noch nichts bekannt.
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17. August - Druckzentrum unter Wasser
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Mitarbeiter des Druckzentrums beim Aufsammeln des Wassers, das aus der Sprinkleranlage gelaufen war.
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Gegen 12.45 Uhr wurde die Ständige Wache (TLF 6/21, DLK 23-12 6/33) zu einem Melderalarm beim Südkurier-Druckzentrum in der Max-Stromeyer-Straße gerufen. Da nach einer ersten Erkundung die Lage unklar blieb - offensichtlich hatte ein Sprinkler ausgelöst - ließ die Ständige Wache das LF 16 Steinstraße nachalarmieren.
Nach einer weiteren Erkundung ergab sich folgende Lage: Beim Hantieren mit einem Gabelstapler wurde die Sprinkleranlage im Druckzentrum beschädigt. Dies löste die Alarmierung durch die automatische Brandmeldezentrale aus. Das Wasser aus der Sprinkleranlage lief unterdessen aus und verteilte sich im Hochregallager, im Papierlager, bei der Rotation, im Auslieferungsbereich, der Kantine und dem Eingangsbereich sowie in weiteren Nebenräumen.
Der Stellvertretende Kommandant Peter Renker (Fahrzeug ELW 2/11) ließ als Einsatzleiter drei weitere Wassersauger an die Einsatzstelle bringen. Planenkombi 6/14 brachte den aus der Steinstraße und aus Wollmatingen, MTW 6/19 den aus Allmannsdorf. Mit Unterstützung durch die Angestellten des Druckzentrum war das Gebäude nach knapp 2 Stunden weitgehend wasserfrei.
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12. August - Wespennest ausgeräuchert
Nach dem Versuch, ein Wespennest in einer Dachgaupe auszuräuchern, kam es kurz vor Mitternacht in der Nacht auf Donnerstag in Litzelstetten zu einer "Unklaren Rauchentwicklung", so das Alarmierungsstichwort. Der Hauseigentümer eines Hauses in "In den Dorfäckern" hatte - noch rechtzeitig, bevor ein größeres Unglück geschehen konnte - Rauch im Haus bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Die Mannschaft des LF 8 schwer (4/41) deckte daraufhin einige Dachschindeln ab und löschte mit einer Kübelspritze den Schwelbrand.
Vor Ort waren außerdem der ELW (2/11), das TLF 16/24 (6/21), die DLK 23-12 (6/33) und der MTW (4/19).
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9. August - Nach Kollision gekentert
Beim Zusammenstoß zweier kleinerer Motorboote im Konstanzer Trichter in der Nacht auf Sonntag kurz vor drei Uhr kenterte eines der Boote. Zwei Personen wurden verletzt. Unsere Ölwehr und die Rettungstaucher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) wurden alarmiert. Der Brandmeister vom Dienst fuhr mit dem ELW (3/11) zum Jakobssteg um zu erkunden, da die erste Meldung hieß, daß sich die Boote beim Seezeichen 10 befänden. Der GW-T (6/55-1) fuhr mit dem Mehrzweckboot (MZB) zur Wasserung an das Taubenhaus am Seerhein. Das Feuerlöschboot (FLB, 78) startete von seinem Liegeplatz am Seerhein in Richtung Trichter.
Nachdem unsere Zentrale erfahren hatte, daß eines der Boote am Frauenpfahl liegen sollte, wurden Mannschaft und Fahrzeuge am Zeppelin-Denkmal beim Hafen zusammengezogen. Unsere Boote fanden schließlich ein gekentertes Boot, das am Frauenpfahl festgebunden war. Dies hatte die Wasserschutzpolizei (Wapo) übernommen, nachdem sie die Passagiere beider Boote in Sicherheit gebracht hatte. Die Besatzung des MZB untersuchte das Boot. Mit Hebekissen aus dem RW 2 wurde versucht, das Boot umzudrehen, was sich aber als nicht praktikabel erwies. Das recht große Leck reichte bis unter die Wasserlinie.
Beide Unfall-Boote wurden schließlich von uns mit Unterstützung der DLRG-Rettungstaucher an Land gebracht und das gekenterte gedreht, wobei der Kran des GW-T entscheidenden Anteil hatte. Sie wurden auf der Schräge gelagert und von der Polizei beschlagnahmt. Der RW 2 leuchtete die Einsatzstelle aus. Unser Einsatz dauerte über drei Stunden.
Ein Boot hatte das andere seitlich gerammt und so zum Kentern gebracht. Die Treibstofftanks beider Unfall-Boote blieben unversehrt. Zahlreiche Zuschauer, die nach dem Seenachtsfest im Stadtgarten nächtigten oder feierten, beobachteten interessiert den Einsatz. Zu Behinderungen dadurch kam es nicht.
Zum Unfallhergang ist bekannt, daß der Unfallverursacher nüchtern war, sein Kontrahent jedoch 1,3 Promille Alkohol im Blut hatte.
Ebenso im Einsatz der Stellvertretende Kommandant mit dem ELW (2/11), ein MTW (6/19), ein weiterer ELW (1/11) und der GW-Wasserrettung (6/58).
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7. August - Viel Rauch und großer Wasserschaden
Brand im Kaufhaus Hertie - Haus geräumt - Hoher Sachschaden
Bei einem Brand im Kaufhaus Hertie entstand am späten Nachmittag gegen 17.30 Uhr ein Sachschaden von mehreren 100 000 Mark (erste Schätzungen gingen von mindestens einer Million Mark aus). Über Lautsprecher wurden über 500 Kunden und rund 100 Mitarbeiter aufgefordert, das Haus zu verlassen. Dies geschah innerhalb von zwei Minuten und sehr diszipliniert, wie Geschäftsführer Günter Menzel erklärte. Verletzt wurde niemand.
Der Brand war in einem Lagerraum für Damenoberbekleidung ausgebrochen. Als ein Mitarbeiter sich der Brandstelle näherte, schlugen Flammen aus dem Lagerraum, wo unter anderem Textilien brannten. Löschversuche mit Handfeuerlöschern konnte er wegen des Rauches nicht mehr unternehmen. Etwa zur gleichen Zeit löste die automatische Sprinkleranlage - sie reagiert auf Hitze - aus, was die Flammen teilweise eindämmte. Von den kurz darauf eintreffenden Kräften gingen mehrere Atemschutzgeräteträger vor. Diese löschten rasch mit einem Kohlendioxidlöscher die Flammen.
Durch das Feuer waren große Teile der zweiten Etage verraucht; ebenso die erste Etage (Erdgeschoß). In der Hussenstraße war vor dem Haupteingang die Sicht durch den Rauch getrübt. Große Wassermengen flossen aus der Sprinkleranlage. Durch die Decke und über die Jalousien im Freien regnete das überschüssige Wasser herab, so daß die darunter stehenden Auslagen und Stände naß wurden. Die Bäckerei im Erdgeschoß war ebenfalls betroffen.
Der Feuerwehrzentrale und den Kaufhausmitarbeitern war der Brand über die automatische Brandmeldeanlage mitgeteilt worden. Dies führte zu einer frühzeitigen Warnung, bevor Menschen in Gefahr gerieten. Nach der Brandbekämfung lüfteten Feuerwehrleute das Gebäude, größere Wassermengen entfernten sie mit Wassersaugern.
Nach einer knappen Dreiviertelstunde durften die ersten Mitarbeiter wieder in das Kaufhaus zurückkehren, das jedoch am Abend nicht mehr öffnete. Wie Geschäftsführer Günter Menzel sagte, müsse gleich mit der Inventur begonnen werden, um einen Überblick über die beschädigte Ware zu bekommen.
Der Brandherd war relativ klein. Der große Schaden geht auf den Rauch und das Wasser zurück. Wasser aus dem geöffneten Sprinkler lief solange aus, bis sich kein Tropfen mehr in den Rohren befand.
Der Einsatz dauerte rund zwei Stunden. Der Brand wurde vorsätzlich gelegt, da Brandbeschleuniger gefunden wurde, den Unbekannte im Lagerraum anzündeten. Inzwischen hat die Geschäftsleitung von Hertie 5 000 Mark Belohnung für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung des Täters führen. Die Polizei sucht Zeugen, die gegen 17.30 Uhr verdächtige Beobachtungen gemacht hatten. Unter der Telefonnummer 07531 / 995-0 können sich Zeugen melden.
Im Einsatz: TLF 16/24 (6/21), DLK 23-12 (6/33), LF 16-TS (1/45), ELW (3/11) und ein weiteres Fahrzeug, das einen zusätzlichen Wassersauger an die Einsatzstelle brachte.
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30. Juli - Benzin entfachte Brand in einer Autowerkstatt
Hotel "Mainaublick" geräumt - Mindestens 200 000 Mark Sachschaden - Ursache sind Schweißarbeiten
Sachschaden von mindestens 200 000 Mark entstand gestern nachmittag kurz nach 16.30 Uhr bei einem Brand einer Autowerkstatt im Ortsteil Egg. Gäste und Bedienstete des angrenzenden Hotels "Mainaublick" mußten auf Anweisung der Polizei wegen Explosionsgefahr und des teilweise sehr dichten Rauches das Gebäude vorübergehend verlassen. Verletzt wurde niemand.
Bei Schweißarbeiten an einem Behelfstank in einem Sportfahrzeug war Benzin in Brand geraten, das anschließend verpuffte. Der Mechaniker hatte noch versucht mit einem Pulverlöscher die sich rasch ins Dachgebälk ausbreitenden Flammen zu löschen, was ihm aber nicht gelang. Seine Frau alarmierte umgehend die Feuerwehr über Notruf 112.
Eine hohe, schwarze Rauchsäule wies den schnell anrückenden Frauen und Männern der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz den Weg. Als sie eintrafen, stand die gesamte Autowerkstatt in Flammen. Trotz des sofort eingeleiteten Löschangriffs griffen die Flammen auf den Dachstuhl der angebauten Garage die als Lager verwendet wird und des Wohnhauses über. Dumpfe Schläge, die vor verpuffenden feuergefährlichen Stoffen herrührten, wiesen auf eine mögliche Gefahr hin: Gasflaschen, die explodieren könnten, was jedoch nicht geschah.
Als wenige Minuten später weitere Fahrzeuge und Feuerwehrleute eintrafen, konnten diese erfolgreich verhindern, daß das Feuer auf die im Erdgeschoß liegende Wohnung übergriff. Nach weniger als einer halben Stunde hatten die Wehrfrauen und -männer den Brand unter Kontrolle. Mit viel Wasser kühlten sie die zwischenzeitlich entdeckten Gasflaschen. Die Bewohner der umliegenden Häuser mußten diese vorübergehend verlassen.
In der Werkstatt verbrannten unter anderem drei Autos und zahlreiche Reifen. Werkzeug und Ersatzteile wurden zerstört. Rund ein Dutzend Atemschutzgeräteträger kämpften sich durch den schwarzen Rauch zum Brandherd vor. Mit Wasser aus insgesamt sieben Strahlrohren löschten 35 Frauen und Männer die Flammen. Überflurhydranten lieferten den drei Löschfahrzeugen ausreichend Wasser.
Bei den hochsommerlichen Temperaturen lief der Schweiß unter der Einsatzkleidung in Strömen. Dies führte zur raschen Erschöpfung. Alkoholfreie Getränke vom benachbarten Hotel wurden daher dankend angenommen.
Da im Wohnzimmer von der Decke Wasser tropfte, deckten die Bewohner unverrückbare Teile des Mobiliars ab. Mit Sägespänen banden Feuerwehrleute das überschüssige Wasser. Eine Brandwache blieb mit dem LF 8 Allmannsdorf bis nach 20 Uhr. Am Abend wurde die Einsatzstelle von der Ständigen Wache nochmals kontrolliert.
Alarmiert wurden die Löschbereiche Allmannsdorf und Petershausen, die vorsorglich angeforderten Litzelstetter konnten auf der Anfahrt wieder umkehren. Viele der eingesetzten Feuerwehrleute halfen zu dieser Zeit im Zeltlager der Jugendfeuerwehren, das sie daher überstürzt verlassen mußten. Auch das Allmannsdorfer Löschfahrzeug es wurde zur Abnahme der "Jugendflamme" einem neu eingeführten Leistungstest benötigt stand zu dieser Zeit im Hockgraben und konnte daher schnell eingesetzt werden.
An der Ostseite kamen vier C-Rohre zum Einsatz (je zwei vom LF 16 Petershausen und LF 8 Allmannsdorf), an der Westseite die Schnellangriffsleitung und zwei C-Rohre vom TLF 6/21 Steinstraße). Bis die ersten Strahlrohre in Stellung gebracht waren, spritzte ein Nachbar mit einem Gartenschlauch auf das Dach des Werkstattgebäudes.
An Fahrzeugen waren im Einsatz: TLF 6/24 (6/21), DLK 23-12 (6/33), LF 16 (6/44), MTW (6/19), LF 8 (8/41), MTW (8/19), ELW (2/11), LKW (6/55-2); ebenso ein Rettungswagen des DRK, dessen Besatzung jedoch nicht benötigt wurde.
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28. Juli - Topf vergessen
Gegen 19.30 Uhr wurden die Schleife "Feuer Altstadt" zu einer "Unklaren Brandmeldung" im ehemaligen Hotel St. Johann in der Brückengasse gerufen. Wie sich schnell herausstellte hatte ein älterer Mann vergessen, einen Topf rechtzeitig von der heißen Herdplatte zu nehmen, was der Angriffstrupp von TLF 16/24 und DLK 23/12 für ihn erledigte. Der Schaden beschränkte sich jedoch nur auf den Topf. Dem beißenden Rauch und Gestank konnte mit ausgiebigen Lüften begegnet werden. Die Besatzung des LF 16-TS mußte nicht mehr eingreifen.
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27. Juli - Fettexplosion in der Küche
Im Bulachweg versuchte am Montag gegen 16.30 Uhr ein Mann brennendes Fett, das in einer Frittierpfanne in Brand geraten war, mit Wasser zu löschen. Als er das Wasser aus einem Kübel über die Flammen schüttete, kam es zu einer Fettexplosion, bei der sich eine große Stichflamme bildete. Der Mann blieb dabei unverletzt. Dafür wird eine umfangreichere Renovierung der Küche erforderlich, obwohl die Flammen gelöscht waren, als wir eintrafen. Die Höhe des Schadens ist nicht bekannt.
Dieses fahrlässige Verhalten stößt bei uns immer wieder auf Unverständnis, gilt doch die Regel, daß in heißes Fett nie Wasser geschüttet werden darf. Oft sind schwere Brandverletzungen zweiten und dritten Grades am Kopf und Armen die Folge. Statt dessen sollte der Topf mit einem Deckel zudeckt werden. Dabei ersticken die Flammen. Wenn das Fett abgekühlt ist, kann der Deckel gefahrlos entfernt werden.
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21. Juli - Karton(!) auf Herdplatte
Wieder einmal grob fahrlässiger Umgang mit einer Herdplatte. Wie die Ermittlungen der Polizei ergaben, hatte ein zweijähriges Kind, bevor es mit seiner Mutter gegen 17 Uhr die Wohnung in der Bettengasse verließ, an dem Herd gespielt und dabei die Herdplatte angestellt. Als der darauf abgestellte Karton zu schmoren begann, qualmte dieser die Wohnung voll. Dies wurde rechtzeitig von aufmerksamen Nachbarn bemerkt, der selbst Feuerwehrangehöriger. Es mußte nur die Ständige Wache ausrücken, da er rasch helfen und sofort Entwarnung geben konnte.
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16. Juli - Plastikeimer auf Herdplatte
Wegen eines Plastikeimers auf einer eingeschalteten Herdplatte mußten wir kurz vor 12 Uhr in die Bahnhofstraße ausrücken. Durch die Hitze hatte sich das Plastik in giftigen Rauch aufgelöst; zwei Feuerwehrleute unter Preßluftatmern löschten mit einer Kübelspritze den Kleinbrand in der Küche im Dachgeschoß. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden ist gering. Zum Einsatz kamen das TLF 6/21 und die DLK 6/33. Der ELW 3/11, das LF 16 1/45 und der Kombi 1/11 wurden zwar mitalarmiert, wurden aber nicht mehr benötigt.
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11. Juli - Jollen gekentert
Beim Seewachdienst des Feuerlöschboots half die Besatzung beim Aufrichten mehrerer Jollen im Konstanzer Trichter. Diese waren während einer Regatta bei Windstärke 6 gekentert. Daraufhin wurde die Regatta verschoben.
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11. Juli - Brennender Heuhaufen
Am Vormittag war ein Heuhaufen - Grundfläche etwa 30 Quadratmeter und rund anderhalbmeter Höhe - in Dingelsdorf bei der Ortsausfahrt in Richtung Dettingen in Brand geraten. Mit 800 Litern aus dem Tank von 5/44 (LF 16 Dingelsdorf) und dem halben Tankinhalt von 6/21 (TLF 16/24 Steinstraße) konnten die Flammen gelöscht werden. Neben der Ständigen Wache und den Kameraden aus Dingelsdorf waren ebenfalls 3 Heugabeln im Einsatz. Der Brandmeister vom Dienst war mit 3/11 ebenfalls vor Ort. Das WLF (6/55) mit dem AB Wasser konnte unterwegs wieder umkehren. Der Einsatz war nach rund einer dreiviertel Stunde beendet.
Nach Auskunft der Bäuerin, der das seit 2 Jahren im Freien gelagerte Heu gehört, war tags zuvor frisches Heu aufgebracht worden. Vermutlich kam es daher zu einer Selbstentzündung des Haufens, da sich durch das feuchte Gras die Wärme im Innern staute und so daß Heu entzündete.
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9. Juli - Wäschetrockner in Flammen
Am späten Abend riefen uns Bewohner der Bücklestraße zum Brand eines Wäschetrockners. Bei Ankunft der ersten Kräfte waren Flammen im Keller zu sehen. Ein Trupp unter Schwerem Atemschutz löschte rasch die Flammen und brachte das Gerät ins Freie. Das Treppenhaus wurde anschließend belüftet. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden liegt bei rund 1 000 Mark. Die Ursache ist nicht bekannt. Im Einsatz: TLF 6/21, DLK 6/33 und LF 16 6/44 mit dem wassergetriebenen Lüfter.
Foto: Hendrik Roggendorf, FF Konstanz
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5. Juli - Brand im Abfalleimer
Am Sonntag nachmittag wurden wir durch das Alarmstichwort "Rauchentwicklung" aufgeschreckt. Bei der Ankunft in der Brandesstraße mit Tanklöschfahrzeug 6/21 und Drehleiter 6/33 wurde den Männern der Ständigen Wache und der Sonntagswache die Türe zu einer verrauchten Wohnung von der 88jährigen Bewohnerin geöffnet. Sie hatte zwischenzeitlich die Flammen im Abfalleimer in der Küche selbst gelöscht. Die Aufregung ließ ihren Blutdruck so hoch schnellen, daß der Notarzt diesen nicht mehr messen konnte. Großer Schaden in der Wohnung entstand nicht. Die Besatzungen des Löschgruppenfahrzeugs 6/44 und des Einsatzleitwagens 6/12 brauchten nicht mehr eingreifen. Das gleiche galt auch für den Brandmeister vom Dienst mit dem Einsatzleitwagen 3/11.
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25. Juni - Gewitter verursachte zahlreiche Fehlalarme
Just in dem Augenblick, als ein kräftiger Gewitterdonner gegen 16 Uhr die Altstadt erschütterte, lief in der Zentrale der Feuerwache ein Alarm der Brandmeldeanlage des Vincentius-Krankenhauses an der Unteren Laube auf. Den zuerst eintreffenden Kräften bot sich bei einem Blick auf das Brandmeldertableau ein seltener Anblick: Alle Schleifen der Brandmeldeanlage zeigten Alarm. Die Brandmeldeanlage hatte einen Blitzeinschlag in nächster Nähe nicht unbeschadet überstanden. Da zunächst nicht klar war, ob es nicht doch an einer Stelle des Krankenhauses brennt, wurde nach Alarmierung weiterer Kräfte das gesamte Objekt vom Dach bis zum Keller abgesucht. Ein Feuer fand sich dabei nicht.
Nicht nur die Brandmelde- sondern auch die Telefonanlage des Krankenhauses wurde durch den Blitzschlag lahmgelegt. Über unsere Zentrale wurde der Wartungsdienst der Herstellerfirma alarmiert. Nach einer halben Stunde war der Einsatz für uns beendet.
Auch die Brandmeldeanlagen des Suso-Gymnasiums und des Münsters meldeten "Feuer". Eine Kontrolle ergab jedoch, daß es sich bei diesen Meldungen ebenfalls um "atmosphärische Störungen" handelte.
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22. Juni - Brand auf der Mülldeponie
In den frühen Morgenstunden dieses Montags nach halb 3 Uhr war für rund 35 freiwillige Feuerwehrangehörige der Löschbereiche Wollmatingen und Petershausen die Nacht vorbei. Ein Autofahrer hatte auf der Mülldeponie des Landkreises Feuerschein bemerkt und den Notruf gewählt. Den zuerst eintreffenden Kräften der Ständigen Wache bot sich auf der Spitze der Deponie das Bild von brennendem Restmüll auf einer Fläche von rund 250 Quadratmetern.
Aufwendige Löscharbeiten
Mit drei Tanklöschfahrzeugen und dem Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Wasser wurden in den folgenden drei Stunden unter Leitung von Einsatzleiter Kurt Noll rund 50.000 Liter Wasser über drei B-Rohre und einen Wasserwerfer auf die Deponie aufgebracht. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufwendig, weil das Feuer nicht nur die Oberfläche der Deponie ergriffen hatte, sondern auch in die Tiefe in den Müllberg gebrannt war. Das Wasser konnte nur im Pendelverkehr mit den Tanklöschfahrzeugen von einem am Fuß der Deponie stehenden Überflurhydranten an die Brandstelle geschafft werden, da auf der Deponie selbst keine Hydranten vorhanden sind. Als Schutz vor dem Brandrauch setzten wir Atemschutzgeräte ein. Der Lichtmast des RW 2 leuchtete die Einsatzstelle aus. Der vorsorglich an die Einsatzstelle gebrachte Schaummitteltankanhänger mußte nicht eingesetzt werden. Kommandant Dieter Quintus verschaffte sich vor Ort einen Eindruck von der Lage.
Das Personal der Deponie unterstützte in der Schlußphase des Einsatzes unsere Löscharbeiten, indem es mit zwei Planierraupen den brennenden Müll umschichtete und abdeckte. Diese Arbeiten dauerten über das Einsatzende der Feuerwehr an. Gegen 6.30 Uhr rückten die letzten Fahrzeuge von uns ein.
Im Einsatz waren: TLF 16 (1/23) mit FwA-Schaum, TLF 16/24 (6/21). TLF 1100 (6/29) im Pendelverkehr, das Wechselladerfahrzeug WLF (6/65) mit Abrollbehälter Wasser und dem Rüstwagen RW 2 (6/52), das Löschgruppenfahrzeug LF 8 (7/41) sowie die Einsatzleitwagen (2/11, 3/11), der Mannschaftstransportwagen (7/19) und der Planenkombi (6/14).
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20. Juni - Brand einer Balkonverkleidung
Ins Zentrum für Psychiatrie Reichenau (ZPR) rückten wir gemeinsam mit der Werkfeuerwehr ZPR an diesem Samstag um 21:33 Uhr nach einem Alarm durch die Automatische Brandmeldeanlage aus. Auf einem Balkon des neuen Wohnhauses brannte ein Sichtschutz aus Kunststoff. Wir löschten den Brand mit Wasser aus einer Schnellangriffsleitung. Die zugehörige Wohnung wurde in Mitleidenschaft gezogen da Brandrauch durch ein offenes Fenster gelangte. Die Werkfeuerwehr ZPR belüftete daher die Wohnung.
Der Sachschaden war gering. Im Einsatz waren von uns 36 Angehörige sowie die Werkfeuerwehr ZP Reichenau.
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19. Juni - Kind unter Traktor eingeklemmt
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17. Juni - Brand durch Putzwagen
Über die Automatische Brandmeldeanlage wurde wir kurz nach 18 Uhr ins Technische Rathaus an der Unteren Laube zu einem Brand gerufen. Bei Eintreffen der ersten Fahrzeuge stieg dunkler Rauch aus einem Fenster im ersten Obergeschoß.
Bei der Erkundung wurde festgestellt, daß im ersten Obergeschoß auf dem Gang ein Putzwagen brannte, wobei das Feuer bereits Gebäudeteile ergriffen hatte. Ein Trupp unter Preßluftatmer bekämpfte den Brand mit einem C-Rohr. Ein Verwaltungsmitarbeiter sowie eine Reinigungskraft wurden beim Absuchen der Etage gefunden und mit Fluchthauben aus dem Gebäude gerettet. Der gerettete Verwaltungsmitarbeiter betätigte noch auf dem Weg ins Freie ordnungsgemäß die Zeiterfassungsanlage zum Dienstende. Der Rettungsdienst brachte eine der beiden Personen
vorsorglich ins Klinikum Konstanz. Das gesamte Gebäude wurde anschließend gelüftet.
Der Rauch konnte sich bis in den Neubau des Verwaltungsgebäudes ausdehnen. Die Schadenhöhe ist nicht bekannt. Die gesamte erste Etage des Altbaus wurde durch Brandrauch erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Das Feuer hat darüber hinaus die EDV-Verkabelung beschädigt. Die Brandursache ist nicht bekannt.
Im Einsatz waren von uns das Tanklöschfahrzeug TLF 16/24 (6/21), die Drehleiter DLK 23-12 CC (6/33), das Löschgruppenfahrzeug LF
16-TS (1/45) sowie zwei Einsatzleitwagen (1/11, 2/11). Diese Fahrzeuge wurden von 24 Feuerwehrleuten besetzt. Der DRK-Rettungsdienst war mit dem Rettungswagen
(2/83/1) und einem Krankentransportwagen (2/85/1) vor Ort.
Fotos: Bernd Oser, FF Konstanz
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10. Juni - Zwei Melderalarme kurz hintereinander
Während der Mittagszeit - einige von uns waren noch nicht ganz fertig mit dem Essen - hieß es "Melderalarm Universität". Noch während der Anfahrt kam von der Leitwarte der Universität die Information, daß es wirklich brennen würde. In der Tat waren mehrere Quadratmeter Wiese in Flammen aufgegangen, da bei Handwerksarbeiten unvorsichtigt abgeflammt worden war. Das Löschen stellte dann keinen allzu großen Ansprüche. Angefahren waren 6/21 (TLF 16/24), 6/33 (DLK 23-12 CC), 6/44 (LF 16), 56 (GW-AS/Meß) und 6/19 (MTW).
Als die ersten Fahrzeuge einrückten, hieß es "Melderalarm ehemalige CGK". 6/19, 6/33 und 6/44 fuhren an. Ursache: Technischer Defekt.
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31. Mai - Waldbrand
Am Nachmittag brannte am Waldrand nahe des Ziegelhofes zwischen Dingelsdorf und Dettingen abgeschlagenes Gestrüpp. Ebenso von den Flammen erfaßt wurden eine rund 5 Zentimeter hohe Tannennadelschicht auf dem Erdboden, erklärte der Stellvertretende Kommandant Peter Renker. Waldarbeiter hatten vermutlich am Freitag ein Feuer entfacht und dieses nicht vollständig gelöscht. Gezählt wurden rund 30 "Feuerstellen" auf rund 150 Quadratmetern. Neben 6/21 wurden 9/23, der Kommandant und sein Stellvertreter alarmiert. Nachdem die Brandstelle reichtlich mit Wasser eingenäßt war, bestand keine weitere Ausbreitungsgefahr. Diese hätte jedoch zuvor bestanden, wenn starker Wind geherrscht hätte, so Peter Renker.
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29. Mai - Hüttenbrand
Am Abend brannte eine kleine Hütte, die aus rohen Ästen zusammengebaut war, im Wald nahe der Schwaketenstraße. Die Brandstelle befand sich auf der anderen Straßenseite gegenüber des bekannten Grillplatzes Uni-Kurve. Die Flammen konnten rasch mit einen C-Rohr vom Tanklöschfahrzeug 6/21 gelöscht werden. Die Mannschaft von 6/44 mußte nicht mehr eingreifen.
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28. April - Großbrand im "Hufeisen"
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02. April - Restaurant vollständig ausgebrannt
Am Morgen, 4.37 Uhr, ging in der Feuerwache Steinstraße ein Anruf der Polizei ein: "Brand im Kaufhaus Quelle, Max-Stromeyer-Straße". Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Konstanz mit ihrem Kommandanten Dieter Quintus leitete sofort einen Löschangriff von drei Seiten ein, da Flammen aus dem ersten Obergeschoß des hinten gelegenen Anbaus schlugen. Dort befand sich das Restaurant "Rodell", das vollständig ein Raub der Flammen wurde. Die Feuerwehrfrauen und -männer verhinderten jedoch erfolgreich ein Übergreifen des Brandes auf das Hauptgebäude.
Mit einem Halben Dutzend Strahlrohren gelang es, die Flammen binnen einer Stunde niederzuschlagen, so daß keine Gefahr einer Ausbreitung bestand. Weitere Trupps unter Atemschutz löschten Brandnester im Inneren des Geschäftshauses. Ein Flutlicht mit vier 1 500-Watt-Lampen - an die Spitze einer Drehleiter gehängt - erleuchtete die Einsatzstelle taghell.
Im Restaurant hatten Rattan-Möbel für reichlich Nahrung des Feuers gesorgt. Nach einiger Zeit stürzten Teile der Stahlkonstruktion ein, da sich die Träger durch die Hitze verformten. In dem von Flammen nicht betroffenen Teil hing an der Decke teilweise eine Plastikverkleidung, die durch die Hitze abschmolz und sich als giftige Rußschicht auf dem Inventar ablagerte. Der Rauch breitete sich durch Öffnungen und Ritze im gesamten Gebäude aus. Das Gewerbeaufsichtsamt hatte das Gebäude vorübergehend beschlagnahmt, bis Messungen einer Fachfirma erfolgt waren, wie hoch die Kontamination und der Sanierungsaufwand sind und daß in den Räumen weiter gearbeitet werden kann.
Für die meisten im Gebäude untergebrachten Firmen konnte ein Ausweichquartier bereitgestellt werden. Zahlreiche Firmen hatten ihre Telekommunikationsanschlüsse umgeleitet, so daß sie weiter erreichbar waren. Der Schaden betrug mehrere Millionen Mark.
Zeitweise waren auch Oberbürgermeister Horst Frank und Kreisbrandmeister Rolf-Jürgen Stoffel an der Einsatzstelle, um sich einen Überblick zu verschaffen. Zwei Feuerwehrleute erlitten bei den Löscharbeiten Verletzungen an den Händen. Die Feuerwehr war mit rund 50 Feuerwehrfrauen und -männern und einem Dutzend Fahrzeugen im Einsatz. Gegen 7.45 Uhr rückte das letzte Fahrzeug von der Einsatzstelle ab. Ebenfalls waren der Rettungsdienst und eine Schnelleinsatzgruppe anwesend. Die Brandursache steht nicht fest.
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10. März - Gasofen erhitze Holzbalken
Ein Schwelbrand in der Muntpratstraße gegen 13 Uhr verursachte einen Sachschaden von rund 5 000 Mark. Ein Gasofen hatte offensichtlich zuviel Hitze in den Boden abgestrahlt und dort Holzbalken zum Schwelen gebracht. Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz mußte dort den Fußboden und einen Teil der daneben befindlichen Wand öffnen, um an das Glutnest heranzukommen und um dieses mit Wasser aus einer Kübelspritze abzulöschen. Menschen wurden keine verletzt. Die Feuerwehr war mit 14 Leuten und vier Fahrzeugen im Einsatz.
Wäre der Brand nicht zur rechten Zeit entdeckt worden und in der Nacht ausgebrochen, bestünde eine große Wahrscheinlichkeit, daß sich Rauch und Flammen so rasch und unbemerkt ausgebreitet hätten, daß für die Bewohner höchste Lebensgefahr bestanden hätte. Die Installation von kostengünstigen Rauchmeldern kann in solchen Situationen Leben retten. Diese melden Rauchschwaden mit einem durchdringenden Pfeifton. Sie werden in der Regel mit einer Neun-Volt-Batterie betrieben.
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09. März - Handwerker verletzt
Bei Montagearbeiten an einem gasbetriebenen Durchlauferhitzer kam es zu einer Explosion, bei der am späten Nachmittag ein Handwerker verletzt wurde. Er erlitt unter anderem Verbrennungen an den Händen und einen Schock. Notarzt und Rettungsdienst brachten ihn ins Konstanzer Klinikum.
Das Wohnhaus im Peter-Rosegger-Weg wird gerade renoviert. Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz, die rasch mit drei Löschfahrzeugen am Einsatzort eintraf, mußte keinen Löschangriff vornehmen. Kommandant Dieter Quintus, der als erster ankam, konnte die Flammen mit wenigen Litern Wasser aus einem Eimer löschen, der praktischer Weise herumstand.
Der Schaden betrug nach Schätzungen der Polizei 10 000 bis 20 000 Mark. Wie die Polizeiermittlungen ergaben, verursachte ein Handwerker beim Trennschleifen an einem Gasrohr, das noch Reste von Erdgas enthielt, die Explosion. Diese zerstörte Fenster und Türglas der Küche und ließ Putz von der Decke bröckeln. Die Hitze der kurze Zeit austretenden Stichflamme ruinierte die Kücheneinrichtung und zerschmolz Teile der Styroporverkleidung.
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05. März - Regenwasser von Monaten gesammelt
Rund 1 000 Kubikmeter Wasser im Kriechkeller eines Geschäftshauses in der Straße "Am Seerhein" beschäftigte am Abend für mehrere Stunden die Freiwillige Feuerwehr Konstanz. Mit drei Pumpen hatten rund ein Dutzend Feuerwehrleute auf einer Fläche von rund 1 400 Quadratmeter das etwa 70 Zentimeter hoch stehende Wasser abzupumpen.
Wie der Eigentümer Gerhard Schweden erklärte, hatte am späten Nachmittag der Elektriker bei einer Kontrolle der elektrischen Leitungen im Untergrund das Wasser entdeckt. Regenwasser hatte sich über Monate dort gesammelt, weil zwei Pumpen und die Warneinrichtung versagt hatten. Normalerweise wird Regenwasser in einer 40 Kubikmeter großen Wanne aufgefangen und in die Kanalisation gepumpt.
Ein Schaden am Gebäude und an der Elektrik schloß Schweden aus. Das hier vorhandene Wasser hätte zum Löschen zahlreicher Großbrände ausgereicht, so Feuerwehrkommandant Dieter Quintus. Um den Einsatzkräften die Zeit nicht zu lange werden zu lassen, servierte das Ehepaar Schweden den Feuerwehrleuten Kaffee und frisch gebackene Muffins.
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26. Februar - Unfall auf der B 33 mit Hund
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20. Januar - Bei Stearin-Explosion Hand verletzt
Glimpflich verlief gegen 20 Uhr eine Stearin-Explosion im Wohnheim des Konstanzer Klinikums. Eine junge Frau zog sich schmerzhafte Verbrennungen zweiten Grades an der rechten Hand zu. Die Frau wurde vom Rettungsdienst ins Klinikum gebracht.
In ihrem Ein-Zimmer-Appartement im neunten Obergeschoß in dem Wohnhaus an der Mainaustraße hatte sie Stearin (Wachs) auf dem Herd erwärmt, um damit später eine Batik zu erstellen. Als das Stearin zu heiß wurde und zu brennen anfing, versuchte sie die Flammen mit Wasser zu löschen. Bei der darauffolgenden Explosion verbrühte sie sich ihre Hand und Teile der Kücheneinrichtung fingen Feuer.
Bei Nachbarn suchte sie um Hilfe nach. Diese alarmierten daraufhin die Freiwillige Feuerwehr Konstanz. Ein Trupp unter Atemschutz löschte rasch die Flammen. Die Feuerwehrleute verhinderten erfolgreich ein Übergreifen der Flammen auf weitere Räume. Sie konnten jedoch nicht verhindern, daß die Küche vollständig zerstört wurde. Rußablagerungen in der ganzen Wohnung machten diese unbewohnbar. Der Schaden betrug rund 8 000 Mark. Die Feuerwehr war mit rund 20 Leuten und fünf Fahrzeugen im Einsatz.
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