Einsätze 2000
24. Dezember – Adventskranz brannte
23. Dezember – Fett in Pfanne vergessen
08. Dezember – Vier Personen in Zimmern eingeschlossen
04. Dezember – Windlicht löste Brand aus
30. November – Teure Plätzchen
22. November – Brennende Zigarette in Kommoden-Schublade
21. November – Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen
19. November – Matratzen-Brand in der Hofhalde
02. November – Großbrand auf dem Kaltbrunner Müller-Hof
31. Oktober – Der Löschversuch endete tödlich
13. Oktober – Matratze brannte
08. Oktober – Ehepaar bei Wohnungsbrand getötet
03. Oktober – Brand im Technikschrank
16. September – Brand eines Strohhaufens
20. August – Baum stürzte auf Autos
14. August – Überlandhilfe für ehemaliges Bahnwärterhaus
14. August – Bagger in Flammen
08. August – Rauch aus Mülleimer
02. August – Mit Wasserhahn gelöscht
09. Juli – Baum blockierte Straße
07. Juli – Unwetter ließ Baugrube voll laufen
06. Juli – Brand einer Loggia
04. Juli – Brand im Restaurant Pinocchio
02. Juli – Brennender Fernseher verursachte hohen Sachschaden
30. Juni – Sofa in Brand
30. Juni – Auto prallte gegen Bus
08. Juni – Brennende Textilien
02. Juni – Benzinlaster in Flammen
31. Mai – Brand in Postfiliale
21. Mai – Vergessene Heizspirale als tickende Zeitbombe
20. Mai – Brand einer Propangasflasche
15. Mai – Patient erlitt leichte Brandverletzungen
05. Mai – Vater rettete Sohn aus Hafenbecken
31. März – Mit Pulverlöscher gegen brennenden Wäschetrockner
24. März – Handtuch auf Brenner
21. März – Fünf Menschen aus Haus gerettet
17. März – Plastikgefäß löste sich in Rauch auf
13. Februar – Holzhütte abgebrannt
27. Januar – Schloss Mainau und Kaufhaus Hertie zur gleichen Zeit
07. Januar – Brandausbruch in Küche
01. Januar – Relativ ruhige Neujahrsnacht für die Feuerwehr
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24. Dezember – Adventskranz brannte
Der einzige Brand während der Weihnachtsfeiertage ereignete sich an Heiligabend gegen 17.20 Uhr. In der Austraße hatte ein Adventskranz Feuer gefangen und eine Kommode beschädigt. Die alarmierte Feuerwehr musste nicht mehr eingreifen. Bewohner hatte die Flammen zuvor gelöscht. Der Schaden beträgt rund 3 000 Mark.
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23. Dezember – Fett in Pfanne vergessen
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Der Schaden, den das überhitzte Fett anrichtete, ist erheblich. Foto: Bernd Oser
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Kurz vor 18 Uhr musste die Freiwillige Feuerwehr zu einem Küchenbrand in der Fischenzstraße ausrücken. Die Flammen konnten mit der Hochdruckleitung (Schnellangriff) des Tanklöschfahrzeugs (TLF 1100) rasch gelöscht werden. Die 77-jährige Wohnungsinhaberin hatte Fett in einer Pfanne erhitzt. Nachdem sie sich zum Fernsehen ins Wohnzimmer zurückgezogen hatte, vergaß sie die "Zeitbombe". Als das Fett zu heiß wurde, entzündete es sich. Die Flammen erfassten auch Teile der Einbauküche. Der Schaden beträgt nach ersten Schätzungen rund 35 000 Mark. Verletzte gab es keine.
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08. Dezember – Vier Personen in Zimmern eingeschlossen
Zu einem Brand im Max-Josef-Metzger-Weg wurde kurz nach 15 Uhr die Freiwillige Feuerwehr gerufen. Nachdem Feuerwehrleute die Wohnungstüre gewaltsam aufgebrochen hatten, fanden sie einen brennenden Kopftopf auf dem Küchenherd. Mit dem Hochdrucklöscher erstickten sie rasch die Flammen. Beim Durchsuchen der Wohnung entdeckten sie in Zimmern eingeschlossen zwei Frauen, ein Kleinkind und ein Baby. Akute Gefahr hatte für die Vier zu diesem Zeitpunkt nicht bestanden. Beim Einsatz verletzte sich ein Feuerwehrmann. Der Sachschaden durch den Rauch ist augenscheinlich gering. Der größte Schaden entstand an der demolierten Türe.
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04. Dezember – Windlicht löste Brand aus
Eine Passantin hatte am Montagmorgen in einem Mode-Geschäft in der Wessenbergstraße hinter der Fensterscheibe Rauch bemerkt. In der benachbarten Bäckerei verständigte sie die Feuerwehr.
Feuerwehrleute brachen die Türe auf und drangen unter Atemschutz in den Laden ein. Rasch machten sie ein Windlicht aus, dessen Kerze brannte und verschiedene Gegenstände in Brand gesetzt hatte. Die Flammen waren rasch gelöscht. Die Polizei gibt den Sachschaden – der Rauch hatte die Kleider erheblich in Mitleidenschaft gezogen – mit rund 150 000 Mark an. Verletzt wurde niemand.
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30. November – Teure Plätzchen
Ein Plätzchenbäcker sorgte in seiner Küche für einen Brand. Der 67-Jährige hatte laut Polizei für Weihnachtsgebäck Fett in einem Topf auf dem Herd erhitzt. Er ließ ihn kurze Zeit unbeaufsichtigt; als er wiederkam, war die Küche voller Rauch. Mit Wasser versuchte er den Brand zu bekämpfen. Durch die daraufhin entstehende Fettexplosion schossen Flammen hoch und entfachten auch den Dunstabzug. Die Feuerwehr löschte den Brand rasch mit dem Hochdruckfeuerlöscher ehe weitere Schäden entstanden. Die Polizei gibt den Sachschaden mit 40 000 Mark an.
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22. November – Brennende Zigarette in Kommoden-Schublade
In einer Personal-Wohnung oberhalb der Gaststätte des Hotels Bilger-Eck in der Reichenaustraße hatte eine Kommode Feuer gefangen. Dank eines Rauchmelders wurden die Bewohner rasch alarmiert, so dass diese unverzüglich die Feuerwehr über Notruf 112 verständigen konnten.
Die rasch an der Einsatzstelle eingetroffenen und mit Atemschutzgeräten ausgerüsteten Feuerwehrleute konnten mit dem Hochdruckfeuerlöscher (HiPress) schnell die Flammen löschen. Anschließend wurden die Räume und das Treppenhaus gelüftet.
Verletzt wurde niemand. Als Brandursache ermittelte die Polizei eine in der Kommoden-Schublade unzureichend ausgedrückte Zigarette. Der Sachschaden ist, da das Feuer frühzeitig entdeckt wurde, gering. Hierbei zeigte sich wieder einmal, so die Feuerwehrleute, der Wert eines Rauchmelders.
Für die Feuerwehrleute besonders erfreulich: Nach dem Einsatz stiftete der Wirt drei Kisten Alkoholfreies, das im LF 16 Heim transportiert wurde. Für den Nachmittag versprach der Wirt eine weitere Lieferung durch die Firma Getränke Lüber. Ein sehr sympathischer Zug!
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21. November – Verkehrsunfall mit zwei eingeklemmten Personen
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Das Fahrzeug der Unfallverursacherin liegt auf der Seite. Die Feuerwehr hatte das Dach abgetrennt, um die Frau zu befreien. Foto: bodenseebilder.de
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Gegen 8.20 Uhr prallten auf der Straße zwischen Allmannsdorf und Egg zwei Autos frontal aufeinander. Dabei wurden zwei Personen verletzt, eine davon schwer.
Eine 21-jährige Frau hatte von Allmannsdorf kommend in der Meid-Kurve die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren. Sie prallte dadurch frontal auf ein entgegenkommendes Auto. Das Fahrzeug der Frau kam auf der Seite zu liegen. Die Fahrerin konnte sich, nachdem Feuerwehrleute das Dach abgetrennt hatten, leicht verletzt von selbst aus dem Auto klettern. Im anderen Fahrzeug wurde der Fahrer eingeklemmt. Feuerwehrleute brachen mit den hydraulischen Rettungsgeräten die Türe auf und entfernten die Lehne des Fahrersitzes; anschließend konnte der Mann aus dem Wrack befreit werden.
Notarzt und Rettungsdienst versorgten die Verletzten und brachten beide ins Klinikum. Den Sachschaden gab die Polizei mit rund 30 000 Mark an.
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19. November – Matratzen-Brand in der Hofhalde
Am Morgen gegen acht Uhr haben in einer Wohnung über dem Restaurant "Cedir" in der Hofhalde zwei Matratzen, die auf einem Nachtspeicherofen abgelegt waren, Feuer gefangen und weitere Einrichtungsgegenstände in Brand gesetzt. Feuerwehrleuten mit Schwerem Atemschutz gelang es rasch die Flammen im ersten Obergeschoss mit einem Hochdruckfeuerlöscher und einem C-Strahlrohr zu löschen. Dazu drangen sie über das Treppenhaus und zwei je zweiteiligen Steckleitern in die verrauchtren Räume vor. Die große Hitze hatte zudem eine Fensterscheibe platzen lassen. Durch den dichten Rauch hat sich eine schwarze Rußschicht über die Wohnungseinrichtung gelegt. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beträgt nach Polizeiangaben rund 15 000 Mark.
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Rauch und Wasserdampf dringen aus den Fenstern im ersten Obergeschoss. Foto: Bernd Oser
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Auf diesem Nachtspeicherofen lagen die die Matratzen. Foto: Bernd Oser
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02. November – Großbrand auf dem Kaltbrunner Müller-Hof
Auf dem Kaltbrunner Müller-Hof hatte gegen 16 Uhr ein Ökonomiegebäude zu brennen begonnen. Die FF Allensbach forderte als Überlandhilfe einen Löschzug mit TLF 16/24-Tr (6/21), DLK 23/12 CC (6/33), LF 16-TS (1/45), ELW 2 (6/12), KDF (2/10), das Wechsellader-Fahrzeug mit dem Abrollbehälter Schlauch (WLF 6/65 mit AB Schlauch) sowie den GW-AS/Mess (56) von der FF Konstanz an. Die Feuerwehr Konstanz war bis in die frühen Abendstunden vor Ort. Zum Abtransport der Schläuche kam noch der Kleinlastwagen (6/55-2) zum Einsatz. Weitere Informationen auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes Konstanz.
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31. Oktober – Der Löschversuch endete tödlich
Falscher Umgang mit dem Ölofen wurde zwei Männern zum Verhängnis
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Der Ofen von dem das Feuer ausging. Rechts davon ein Durchgang in eine andere Wohnung, die nur durch eine dünne Bretterwand abgetrennt war. Foto: Bernd Oser
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Vor dem Fenster lagen die beiden Leichen. Foto: Bernd Oser
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Zwei Menschenleben hat am Dienstag Abend ein Wohnungsbrand im Moorweg gefordert. Die Freiwillige Feuerwehr entdeckte die Leichen bei Nachlöscharbeiten. Das Feuer war gegen 21 Uhr ausgebrochen. Den beiden Brandopfern wurde der falsche Umgang mit einem Ölofen zum Verhängnis: Ein Freund hatte versucht, den in Brand geratenen Ofen mit Wasser zu löschen.
An dem Löschvorgang beteiligt war ein dritter Mann. Er konnte sich in letzter Sekunde aus der in Brand geratenen Wohnung retten. Eine 18-Jährige wurde mit einem Schock (Schrecksyndrom) vorübergehend zur Beobachtung ins Klinikum gebracht. Rund ein Dutzend Hausbewohner mussten ihre Bleibe verlassen. Zwei Feuerwehrleute verletzten sich leicht.
Ursache schnell ermittelt
Nach den Ermittlungen der Kriminalpolizei kam es zu dem Unglück, nachdem einer der Männer mit einer Plastikkanne Öl in den Ofen gefüllt hatte. Zunächst kam es zu einer Verpuffung und der Ofen geriet in Brand. Einer der Männer, versuchte die Flammen mit Wasser zu löschen. Prompt kam es zu einer Wasserdampfexplosion. Sie führte schlagartig zu einem Vollbrand.
Vergeblich forderte der 34-Jährige seine beiden 41 und 46 Jahre alten und ebenfalls stark alkoholisierten Freunde auf, die Wohnung zu verlassen, bevor er sich selbst mit Brandwunden an Händen und Kopf in Sicherheit brachte. Die Nachbarschaft wurde durch einen explosionsartigen Knall möglicherweise war eine Fensterscheibe geborsten auf den Brand aufmerksam. Ein Nachbar will Hilfeschreie gehört haben.
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Hinter dem Fenster – durch das die C-Leitung führt – lagen die beiden Leichen. Foto: Bernd Oser
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Voller Einsatz
Als die ersten Feuerwehrleute kurz nach der Alarmierung an der Unglücksstelle eintrafen, schlugen schon die Flammen aus dem Dach und aus drei Fenstern im Obergeschoss des zweigeschossigen Mehrfamilienhauses. Nachbarn berichteten, dass sich vermutlich noch Personen in der brennenden Wohnung befänden. Zahlreiche Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten drangen über das Treppenhaus und eine Leiter mit Strahlrohren in die brennende Wohnung ein. Erst nachdem die Flammen eingedämmt waren, konnten sie die Wohnung betreten. Bei Nachlöscharbeiten entdeckten sie schließlich die beiden bis zur Unkenntlichkeit verbrannten Leichen.
Notarzt und Rettungsdienst betreuten mehrere Personen. Die Wohnungen im Haus waren vorübergehend nicht mehr bewohnbar. Rund ein Dutzend Bewohner darunter auch eine siebenköpfige Familie mussten sich bei Bekannten oder in Hotels eine vorübergehende Bleibe suchen.
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Mit einer Plane und mit Unterstützung einer Drehleiter wird das Dach zugedeckt. Foto: Bernd Oser
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Abschließende Arbeiten
Oberbürgermeister Horst Frank verschaffte sich einem Überblick über das Geschehen. Wobak-Chef Bruno Ruess kümmerte sich mit seinen Mitarbeitern um die Geschädigten. Der Einsatz der rund 40 Feuerwehrleute dauerte bis kurz nach Mitternacht. Mehrfach kontrollierte die Feuerwehr in der Nacht die Brandstelle auf Glutnester. Am Nachmittag deckten Feuerwehrleute das Dach mit Plastikplanen ab.
Die Identität der Opfer wurde durch eine Obduktion zweifelsfrei festgestellt. Die Kriminalpolizei zog zur abschließenden Beurteilung der Brandursache einen Sachverständiger hinzu. Der Sachschaden belief sich nach ersten Schätzungen auf rund eine Viertel Million Mark. Für die Hilfskräfte war dies der zweite Brand mit Toten innerhalb eines Monats. Am 8. Oktober war ein Ehepaar im Bärlappweg ums Leben gekommen.
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13. Oktober – Matratze brannte
In einem Schopf im Mühlenweg brannten Teile der Holzfußbodens und eine Matratze. Am Freitag Abend gegen 23 Uhr war der Feuerwehr der Brand von mehreren Anwohnern gemeldet worden. Die kurze Zeit später eintreffenden Feuerwehrleute löschten die Flammen rasch mit einem Strahlrohr. Um die Glutnester im Boden ablöschen zu können musste dieser mit einer Motorsäge aufgesägt werden. Die Polizei nimmt als Ursache eine weggeworfene Zigarette an. Der Schuppen war ein Treffpunkt von Jugendlichen. Der Schaden beträgt rund 500 Mark. Verletzt wurde niemand.
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08. Oktober – Ehepaar bei Wohnungsbrand getötet
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03. Oktober – Brand im Technikschrank
Gegen 13.20 Uhr löste die automatische Brandmeldeanlage im Druckerei-Gebäude des Südkurier Medienhauses einen Alarm aus. Im Computerraum des 2. Obergeschosses hatte es in einem Schaltschrank der Klimaanlage zu brennen begonnen. Mit einem Kohlendioxid-Löscher erstickten Feuerwehrleute rasch die Flammen, bevor Schäden an der EDV-Anlage entstanden.
Einsatzleiter Hans-Jürgen Oexl ließ vom Petershauser LF 16 (6/44) den wassergetriebenen Lüfter in Stellung bringen, um die leichten Rauchschwaden aus dem Gebäude zu blasen. Außerdem erreichte er damit eine Normalisierung der Temperatur, die sich durch den Brand leicht erhöht hatte.
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16. September – Brand eines Strohhaufens
Der Brand eines aus 100 Ballen bestehenden Strohhaufens, der auf einem Feld am Wollmatinger Pirminweg gelagert war, bescherte am späten Samstag Abend gegen 22.15 Uhr der Freiwilligen Feuerwehr einen mehrstündigen Einsatz.
Da der nächste Hydrant an der Dettinger Straße mehrere hundert Meter von der Brandstelle entfernt lag, musste mit dem Abrollbehälter Schlauch eine doppelte Wasserversorgungsleitung über lange Wegstrecke gelegt werden. So konnten der Wasserwerfer des Tanklöschfahrzeuges und drei Strahlrohre gespeist werden. Als Netzmittel setzten die Feuerwehrleute dem Löschwasser Schaummittel zu, um durch den "Spülieffekt" ein besseres Eindringen des Löschmittels in die dichten Strohhaufen zu erreichen.
Da sich der Brand typischerweise auch im Strohhaufen ausbreitete, musste ein Feuerwehrmann aus Dingelsdorf mit seinem starken Traktor gerufen werden, damit er mit dessen "Heugabel" den Haufen auseinander reißen konnte. Der Wert des Strohs betrug vor dem Brand rund 4 000 Mark. Die Brandursache ist nicht bekannt.
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20. August – Baum stürzte auf Autos
Am Vormittag stürzten Teile einer großen Kastanie auf dem Stephansplatz auf zwei dort geparkte Autos. Eines dieser Fahrzeuge erlitt offensichtlich Totalschaden. Reste des durch Fäulnis angegriffenen Baumes fällten Feuerwehrleute nach Rücksprache mit einem Mitarbeiter des Grünflächenamtes. Fahrzeuge, die im gefährdeten Bereich standen, ließ die Polizei von einem Abschleppdienst auf sichere Parkplätze umstellen. Rund zweieinhalb Stunden dauerte der Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr, die zwei Motorsägen einsetzte.
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14. August – Überlandhilfe für ehemaliges Bahnwärterhaus
Am späten Abend rückte die Freiwillige Feuerwehr Konstanz zur einer Überlandhilfe nach Hegne aus. Folgende Fahrzeuge wurden angefordert: TLF 16/24-Tr (6/21), WLF mit AB Wasser (6/65 mit 6 000 Liter Wasser) und TLF 16/25 (1/23). Ausführlicher Bericht: Gebäudevollbrand an der Bahnlinie
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14. August – Bagger in Flammen
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Der Bagger in einer "Schneelandschaft" aus Mittelschaum.
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Gegen 14 Uhr brannte am Montag ein Bagger auf dem Gelände der Firma Stadelhofer an der Byk-Gulden-Straße. Ein Nachbar hatte kleine Flammen über dem hinten liegenden Motor bemerkt und den Fahrer informiert. Dieser brachte sich sofort in Sicherheit. Rasch breitete sich das Feuer in die Fahrerkabine aus. Löschversuche mit einem Feuerlöscher schlugen fehl. Erst die Freiwillige Feuerwehr konnte mit Löschschaum die Flammen ersticken. Firmeninhaber Leo Stadelhofer schätzte den Schaden auf rund 50 000 Mark. Eine Reparatur des rund zehn Jahre alten Baggers lohnte sich seiner Ansicht nach nicht mehr. Die Brandursache ist unbekannt.
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02. August – Rauch aus Mülleimer
Ein qualmender Mülleimer im Sealife-Centre hatte am Montag Abend kurz nach 22.15 Uhr einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr zur Folge. Durch die auf den Rauch ansprechende Brandmeldeanlage wurde die Feuerwehr alarmiert. Diese entdeckte nach kurzer Suche bei den Personalräumen einen Mülleimer aus dem es qualmte. "Die Gefahr des Feuers haben wir durch heraustragen des Eimers gebannt", berichtete Feuerwehrmann Helge Hamann. Anschließend hatten sie auch das Restaurant und Teile des Naturmuseum zu lüften, da sich dort der Rauch ausgebreitet hatte, so Hamann. Durch die Brandmeldeanlage und das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte ein größerer Schaden erfolgreich verhindert werden.
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02. August – Mit Wasserhahn gelöscht
Kurz vor neun Uhr sorgte ein vergessener Topf auf einer angeschalteten Herdplatte für einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr. Als die Wehrleute eintrafen, mussten sie Türe einer Wohnung in der Max-Stromeyer-Straße gewaltsam aufbrechen, um an die Brandstelle zu gelangen. Dort konnte sie rasch mit Wasser aus dem Wasserhahn die Flammen löschen. Durch den Ruß entstand in der Küche erheblicher Sachschaden. Die Feuerwehrleute lüfteten die Wohnung. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 10 000 Mark. Verletzt wurde niemand.
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09. Juli – Baum blockierte Straße
Kurz vor Mitternacht stürzte ein Baum an der Einmündung Steinstraße/Zähringerplatz quer über die Steinstraße, so dass die Zufahrt vollständig blockiert war. Die um den verdienten Schlaf gebrachte Mannschaft der "Technischen Hilfe Petershausen" hatte rund eine Stunde zu tun, um mit zwei Motorsägen die Fahrstraße frei zu räumen. Der stabil liegende Rest des Baumstammes blieb, da keine Verkehrsgefährdung mehr bestand, mit Trassenband gesichert an Ort und Stelle, um später von Mitarbeitern des Grünflächenamtes beseitigt zu werden. Der Lichtmast des RW 2 (6/52) sorgte für eine ausreichende Beleuchtung der Einsatzstelle.
Der umgestürzte Baum hatte Jahrzehnte lang auf dem Schulhof der Theodor-Heuss-Realschule Schatten gespendet. Er fiel – vermutlich wegen Alterschwäche und dem Druck des durch den Regen schwer gewordenen Blattwerks – am Vortag der Entlassungsfeier der Zehntklässler der Theodor-Heuss-Realschule. Bei seinem Sturz zerstörte er einen Zaun. Haarscharf verfehlte er ein Straßenschild und eine Absperrkette. Für Ortsunkundige: Die Einsatzstelle lag direkt an der Feuerwache, so dass rund ein Dutzend Feuerwehrleute zu Fuß ausrücken konnten.
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07. Juli – Unwetter ließ Baugrube voll laufen
Am Abend zog ein Unwetter mit Gewittern und Starkniederschlägen über Konstanz hinweg. Gegen 19 Uhr mussten der Löschbereich Wollmatingen und die Technische Hilfeleistung Petershausen zu rund einem Dutzend Unwetter bedingter Einsätzen ausrücken.
Wasser in Baugrube
In der Max-Stromeyer-Straße strömten großen Mengen Regen- und Abwasser in die Baugrube an der Einmündung Oberlohnstraße. Dort wurden Versorgungsleitungen erneuert und später ein Verkehrskreisel errichtet. Um die Befahrbarkeit an der mit einer mobilen Ampelanlage gesicherten Engstelle zu gewährleisten, ließ Kommandant Dieter Quintus das Wasser mit den Feuerlöschkreiselpumpen der Fahrzeuge TLF 16/24 Tr (6/21) und LF 16 (6/44) auspumpen, um weitere Ausschwemmungen zu verhindern.
Vertreter der betroffenen städtischen Ämter und Betriebe beschlossen, nachdem nach einstündiger Pumparbeit zahlreiche Leitungen sichtbar wurden, vor allem die dort verlaufende Gas-Hauptversorgungs-Leitung durch aufschütten von Sand gegen aufschwimmen zu sichern. Diese Gasleitung ist eine von zweien, die die Stadtwerke versorgen. Diese Leitungen stehen unter einem Druck von 40 Bar.
Immer mehr Wasser
Da immer wieder einsetzende Niederschläge verhinderten, dass der Zustrom an Wasser abnahm, wurde beschlossen, das "Trocken halten" der Baugrube aufzugeben und die Straße zu sperren.
Probleme bereitete das Heranführen von Arbeitskräften der zuständigen Baufirma. Ein Schlüssel für den Bauwagen war ebenfalls nicht aufzutreiben; so erbrachen die Feuerwehrleute die Türe um an die im Wagen gelagerten Bagger-Schlüssel zu gelangen.
Die Einsatzstelle war zu einem frühen Zeitpunkt durch die Feuerwehr gesichert und der Fahrzeugverkehr unterbunden worden. Später sicherten Polizei und Baufirma die Baustelle ab. Nach rund zweieinhalb Stunden war ausreichend Baupersonal vor Ort, so dass die Feuerwehr die Einsatzstelle abgeben konnte.
Sonstige Einsätze
Neben diesem aufwendigen Einsatz beschäftigten aufgeschwemmte Kanaldeckel, umgestürzte Bäume und abgebrochen Äste, Wasser in einer Tiefgarage und Kellern die Feuerwehrleute. Der letzte Einsatz war nach etwa viereinhalb Stunden beendet. Leicht beschädigt wurden durch einen umgestürzten Baum Fahrräder und ein Moped.
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06. Juli – Brand einer Loggia
Offensichtlich wegen Schweißarbeiten war es kurz nach 17.15 Uhr in der Alfred-Wachtel-Straße an einer als Vorbau ausgeführten Loggia zu einem Brand gekommen. Nach ersten Schätzungen beträgt der Sachschaden 50 000 Mark. Verletzt wurde niemand.
Durch das Schweißen hatte das Holz der Verkleidung und das Isolationsmaterial Feuer gefangen. Rasch breiteten sich die Flammen vom Erdgeschoss ins darüber liegende Geschoss aus. Geistesgegenwärtig versuchte der Hausbesitzer mit dem Gartenschlauch zu löschen.
Als die Freiwillige Feuerwehr eintraf, züngelnden jedoch die Flammen an der äußeren Holzverkleidung. Diese waren schnell gelöscht. Da das Feuer im Isolationsmaterial weiter schwelte, mussten einige Quadratmeter Verkleidung mit Hilfe von Akkuschrauber, Äxten und Motorsägen entfernt werden. Mit dem Speziallöschmittel aus dem Hochdrucklöscher – es dringt sehr gut in poröses Material ein – wurden die Glutnester endgültig gelöscht.
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04. Juli – Brand im Restaurant Pinocchio
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02. Juli – Brennender Fernseher verursachte hohen Sachschaden
Durch einen brennenden Fernseher entstand gegen 14 Uhr in der Wollmatinger Straße ein Sachschaden von weit über 200 000 Mark. Zwei Bewohner brachte der Rettungsdienst mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Konstanzer Klinikum. Sie konnten jedoch nach kurzer Zeit das Krankenhaus wieder verlassen.
Eine Rückkehr in die Wohnung war jedoch nicht mehr möglich, da diese durch den Rauch schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde. Den alarmierten Feuerwehrleuten drang bei ihrer Ankunft dichter schwarzer Qualm entgegen. Eine ältere Frau befand sich zu dieser Zeit noch in der Wohnung. Sie konnte rasch von Atemschutzträgern über das Treppenhaus in Sicherheit gebracht werden. Ein Mitbewohner hatte sich selbst ins Freie begeben. Beide ließen sich vom Rettungsdienst versorgen.
Weiteren Atemschutzträgern gelang es nach kurzer Zeit das relativ kleine Feuer mit einem Strahlrohr zu löschen und eine weitere Brandausbreitung zu verhindern. Durch schmorenden Kunststoff war allerdings soviel stark rußender Rauch entstanden, so dass Wohnung und Treppenhaus großteils eingeschwärzt wurden. Um das Gebäude Rauch frei zu bekommen, setzten die Feuerwehrler einen wassergetrieben Lüfter ein. Ein technischer Defekt hatte zum Brandausbruch geführt.
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30. Juni – Sofa in Brand
Am Abend entstand durch den Brand eines Sofas in einem Büro- und Wohnhaus an der Seestraße ein Sachschaden von mindestens 15 000 Mark. Die rasch an der Brandstelle eintreffende Freiwillige Feuerwehr löschte die Flammen mit dem Hochdrucklöscher. Die Atemschutzträger warfen die stinkenden Polster über einen Balkon nach draußen. Eine vorsorglich aufgebaute C-Leitung musste nicht mehr eingesetzt werden. Anschließend belüfteten die Feuerwehrleute die Räumlichkeiten mit einem wassergetriebenen Lüfter. Als Brandursache ermittelte die Polizei, dass der zu geringe Abstand zwischen Lampe und Sofa zu dem Brand geführt hatte. Verletzt wurde niemand.
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30. Juni – Auto prallte gegen Bus
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Die Rettungsarbeiten sind in vollem Gange. Zwischenzeitlich ist das Dach abgetrennt und der Patient vom Druck der Lenkradsäule befreit.
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(nik/thn) Bei einem Verkehrsunfall auf der L220 zwischen Wollmatingen und Dettingen wurde der Fahrer eines Pkws lebensgefährlich verletzt. Er musste mit dem Rettungshubschrauber ins Hegau-Klinikum nach Singen gebracht werden. Den Fahrer des Busses brachte der Rettungsdienst zur Beobachtung ins Konstanzer Klinikum, da er sichtlich unter dem Schreck des Unfalls litt.
Ein Richtung Wollmatingen fahrender Ford Sierra Kombi prallte gegen 9.50 Uhr gegen einen Bus der Linie 13. Der "Rote Arnold" war nach Dettingen unterwegs. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war das Auto – Höhe Hundesportplatz vor der mit "40" ausgeschilderter S-Kurve – nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und anschließend nach links gegengesteuert, wo er teilweise auf die Gegenfahrbahn geriet und dann auf den entgegenkommenden Bus prallte. Beide Fahrzeuge trafen sich jeweils auf ihrer linken Vorderseite.
Der Ford blieb etwa rechtwinklig – zur Fahrbahnmitte ausgerichtet – liegen. Der Bus mit 20 Fahrgästen fuhr über einen kleinen Graben, den angrenzenden Radweg und über einen leichten Hang in eine Wiese. Beim Ritt über den Graben wurde der Fahrer kräftig auf seinem federnden Sitz durchgeschüttelt. Ihm gelang es trotzdem einer Baumgruppe auszuweichen, bevor der Bus nach über 50 Metern zum Stehen kam.
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Spreizer und Kette nach getaner Arbeit: Am oberen Rand ist das Lenkrad zu erkennen.
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Der Autolenker wurde eingeklemmt, da sich Frontseite und Fahrertüre erheblich verformt hatten. Die Freiwillige Feuerwehr rückte mit dem Hilfeleistungszug – bestehend aus VRW (6/50), TLF 1100 (6/29), RW 2 (6/52) und MTW (6/19) – an. Die Feuerwehrleute schafften zuerst für Notarzt und Rettungsdienst einen Zugang zum Verletzten und legten einen Arm frei. Danach konnten sie mit der hydraulischen Rettungsschere aus dem Vorausrüstwagen das Dach abtrennen.
Da die Lenksäule den Fahrer bis unter die Schulter einklemmte, kam weiteres hydraulisches Rettungsgerät zum Einsatz. Dabei betreuten Notarzt und Rettungsdienst laufend den Verunfallten. Der Rettungszylinder wurde zwischen Armaturenbrett und B-Säule des Kombis geklemmt. Parallel dazu kamen Rettungsspreizer und Ketten zum Einsatz. So gelang es die Lenkradsäule weit genug zurückzubiegen.
Die Arbeit bei einem derartigen Ereignis kann nur bei ständiger Abstimmung zwischen den Rettungskräften erfolgen!
Um 10.35 Uhr konnte der Verletzte – zwischenzeitlich war der Rettungshubschrauber "Christoph 45" der Deutschen Rettungsflugwacht aus Friedrichshafen eingetroffen – mittels Rettungsbrett vorsichtig aus dem Fahrzeug gehoben und auf die mit einer Vakuummatratze vorbereitete Trage gelegt werden. Nach weiteren Untersuchungen und Vorbereitungen – unter anderem künstliche Beatmung – wurde der verletzte Mann ins Singener Hegau-Klinikum geflogen.
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Der beschädigte Stadtwerke-Bus.
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Der Patient wird zum Rettungshubschrauber gebracht.
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Die Fahrgäste kamen unverletzt und mit dem Schrecken davon. Lediglich eine Brille ging zu Bruch. Ein nachfolgender Bus nahm den Großteil der Fahrgäste mit. Die anderen brachten Stadtwerke-Mitarbeiter später zu ihrem Ziel. Der Busfahrer wurde später ebenfalls vom Rettungsdienst versorgt. Da er sichtlich unter dem Schreck des Unfalls litt – psychische Reaktionen auf ein derartiges Ereignis zeigen sich oft erst Stunden später – brachte ihn der Rettungsdienst zur Beobachtung ins Konstanzer Klinikum.
Vom Tanklöschfahrzeug (TLF 1000) aus stellte die Feuerwehr während des Einsatzes dem Brandschutz sicher. Mit dem Rüstwagen (RW 2) zogen die Einsatzkräfte den Bus auf den Fahrradweg, von wo ihn der Stadtwerke eigene Abschleppwagen in den Betriebshof brachte. Wegen der Rettungs-, Aufräumarbeiten und der Unfallaufnahme blieb die Straße mehrere Stunden lang gesperrt. Die Buslinie 13 wurde über Litzelstetten umgeleitet.
Am darauf folgenden Montag sollte nach Auskunft von Konrad Romer ein Sachverständiger den Schaden am Bus bestimmen, da die Reparaturkosten schwer zu schätzen waren, da es darüber keine Erfahrungswerte gab. Der Pkw erlitt Totalschaden. Die Stadtwerke verkauften später den Bus; zuvor konnte dieser noch eine Rolle bei einer internationalen Feuerwehrübung am 2. September spielen. Siehe dazu den Übungsbericht: Schulbus gegen Gefahrgut-Transporter.
Wieso das Auto von der Fahrbahn abkam und die Höhe der Geschwindigkeit ist nicht bekannt.
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08. Juni – Brennende Textilien
Gegen 13.45 Uhr drang dichter Rauch aus einer Wohnung in der Karlsruher Straße. Die herbeigerufene Freiwillige Feuerwehr drang rasch in das Einzimmer-Appartement im Erdgeschoss vor. Dort entdeckten Atemschutzträger brennende Textilien im Waschbecken des Badezimmers. Mit Wasser aus dem Wasserhahn löschten sie die Flammen. Da sich auch Qualm im Treppenhaus angestaut hatte, bliesen die Feuerwehrleute ihn mit einem motorbetriebenen Lüfter nach draußen. Der Hochdrucklöscher und die vorsorglich aufgebaute C-Leitung kamen nicht mehr zum Einsatz. Als Brandursache kommt nach Polizeiangaben möglicherweise Zigarettenglut in Frage, die in die Textilien gefallen war. Die Schadenshöhe war gering.
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02. Juni – Benzinlaster in Flammen
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31. Mai – Brand in Postfiliale
Gegen 8.30 Uhr rief ein Brand in der Postfiliale Fürstenberg im Buhlenweg die Freiwillige Feuerwehr auf den Plan. Ein Atemschutztrupp löschte mit dem tragbaren Hochdrucklöscher rasch die Flammen und verhinderte so eine weitere Brandausbreitung. Gebrannt hatte Papier – offensichtlich Telefonbücher – auf einem Palettenwagen in einem Nebenraum. Feuerwehrleute schafften das glimmende Brandgut nach draußen und löschten es mit Wasser aus der Kübelspritze ab. Durch die Flammen wurde auch ein Elektroverteilkasten in Mitleidenschaft gezogen. Der Nebenraum war erheblich verrußt. Die Höhe des Sachschadens betrug rund 50 000 Mark. Die Brandursache konnte nicht ermittelt werden. Verletzt wurde niemand.
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21. Mai – Vergessene Heizspirale als tickende Zeitbombe
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Der Fußboden musste aufgesägt werden, um an die Quelle des Schwelbrandes heranzukommen.
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Feueralarm in der Zollernstraße: Ein Elektriker alarmierte gegen 18 Uhr die Feuerwehr. Der Handwerker war während des Wochenendes mit Arbeiten an der Hauselektrik des Möbelgeschäftes im "Hohen Haus" beschäftigt gewesen. Er hatte Knistern wahrgenommen, das aus einem Büro im ersten Obergeschoss drang.
Die herbeigeeilten Feuerwehrleute entdeckten rasch die Ursache des Rauches: In der Decke zwischen Erdgeschoss und erstem Obergeschoss schwelte im Zwischenboden ein Brand. Mit Motorsäge und Axt öffneten Atemschutzträger Decke und Fußboden. Mittels des tragbaren Hochdrucklöschers und eines Strahlrohres löschten sie die glimmenden Holzbalken der Decke ab. Mit der Wärmebildkamera wurde nach Glutnestern gesucht. Durch die offene Bauweise des Ladens verteilte sich der Rauch im ganzen Gebäude.
Ursache
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Auf diesem Sessel sind deutlich die Rußspuren zu erkennen. Der hellere Bereich der Sitzfläche markiert die Stelle, wo sich ein Kissen befunden hatte.
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Eine vergessene Heizspirale ermittelte die Polizei als Ursache. Diese Spirale diente als Frostschutz für eine Abwasserleitung, die bis 1989 in den damals noch offenen Lichthof führte. 1989 wurde beim Umbau des "Hohen Hauses" im Lichthof auf der Höhe des ersten Obergeschosses ein Boden eingezogen und damit die Heizung überflüssig. Diese wurde jedoch nicht entfernt. Bei den Elektroarbeiten am Wochenende – ein alter Großverteiler war zu erneuern – setzten die Elektriker zum Testen alle Elektroleitungen unter Strom. Dabei entzündete die ebenfalls aktivierte Heizspirale den Parkettboden.
Als "Verkettungen unglücklicher Umstände" bezeichnete ein Polizeisprecher diese Situation, an der den Elektriker keine Schuld treffe. Verheerend hätte diese "tickende Zeitbombe" werden können, wenn kurz vor Feierabend die Heizung eingeschaltet und der Brand nicht rechtzeitig bemerkt worden wäre, so der Beamte. Den Gebäudeschaden schätzt die Polizei auf rund 50 000 Mark. Im ungünstigsten Falle würden es 200 000 Mark, falls ein Teil der Decke erneuert werden müsste. Dies würden jedoch erst Gutachter der Versicherung beurteilen können, so die Polizei.
Schäden
Den Schaden an den mit schmierigem Ruß überzogenen Ausstellungsstücken und Teppichböden könne er noch nicht beurteilen; er werde jedoch den Gebäudeschaden übertreffen, so Klaus Schmidt, Inhaber des vom Brand betroffenen Möbelhauses Wohnform. Versichert sei alles, jedoch müsse er für eine Schadensbilanz die Gespräche mit den Vertretern beider Versicherungen abwarten. Erst danach dürfe mit Aufräumarbeiten begonnen werden. Die Mitarbeiter beschäftigten sich zwischenzeitlich mit der Inventur.
Das Haus musste längere Zeit geschlossen bleiben. Im ganzen Haus stank es nach Rauch. Die ersten Tage nach dem Brand gab es auch keinen Strom. Das Telefon musste vorübergehend auf eine andere Nummer umgeleitet werden.
1966 war das "Hohe Haus" vollständig ausgebrannt. Dabei hatte eine Frau das Leben verloren. 1968 baute die Firma KH Schmidt aus der Ruine des "Hohen Hauses" ihren heutigen Laden auf.
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20. Mai – Brand einer Propangasflasche
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Das Schadensbild an der Kochstelle, die mit einer Propangasflasche betrieben wurde. Foto: Bernd Oser
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Zu einem Brand in der Carl-Benz-Straße wurde am Samstag Nachmittag gegen 16.30 Uhr die Freiwillige Feuerwehr gerufen. Gas, das aus einer Propangas-Flasche ausströmte, hatte Feuer gefangen. Feuerwehrleute löschten die Flammen, brachten den Behälter ins Freie und kühlten ihn ab und bannten so eine mögliche Explosionsgefahr. Nach einer Kontrolle des Brandraumes auf Glutnestern konnte die Feuerwehr wieder einrücken. Nach Ermittlungen der Polizei hatte ein Gasschlauch zum Ausströmen des Gases geführt. Der Schlauch war im Innern des Geräts zu nahe um den Brenner herum gelegt worden, was zur Undichtigkeit führte. Die Höhe des Sachschadens betrug rund 5 000 Mark.
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15. Mai – Patient erlitt leichte Brandverletzungen
Gegen 19.15 Uhr brannte es auf einer Herrentoilette im Konstanzer Klinikum. Ein 55jähriger, stark gehbehinderter Patient, der sich zum Zeitpunkt des Brandausbruches auf dem Klo befand, erlitt leichte Brandverletzungen. Er konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und in der Ambulanz versorgt werden. Da Rauchschwaden durch den Eingangsbereich zogen, forderte die Feuerwehr die Leute auf, diesen zu verlassen. Die Türen zur Kinderklinik und anderen Bereichen blieben geschlossen.
Als die Freiwillige Feuerwehr im Klinikum eintraf, trat dicker schwarzer Rauch aus der Toilette bei der im Erdgeschoss liegenden Cafeteria. Feuerwehrleute unter Atemschutz löschten rasch mit dem tragbaren Hochdrucklöscher die Flammen. Mit einer Kübelspritze löschten die Feuerwehrleute die glimmenden Überreste. Lüftungsanlage und geöffnete Fenster sorgten nach einiger Zeit für bessere Luft. Zur Sicherheit kontrollierte die Feuerwehr auch das darüber liegende Geschoss, wo jedoch kein Rauch festgestellt werden konnte.
Durch den Hitzestau wurden unter anderem die Trennwände und Lampen zerstört und Kacheln waren abgeplatzt. Die Höhe des Schadens beträgt nach Angaben des Klinikums rund 14 000 Mark. Die Feuerwehr war durch einen automatischen Rauchmelder, der sich im Gang vor der Toilette befindet, alarmiert worden.
Die Polizei vermutet, dass der 51-Jährige eine Zigarette rauchen wollte und dabei einen links von ihm hängenden Klopapier-Spender aus Plastik und seine Hose in Brand setzte, denn Feuerzeug und Zigaretten führte er mit sich. Er muss mit einer Anzeige wegen fahrlässiger Brandstiftung rechnen, so die Polizei.
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05. Mai – Vater rettete Sohn aus Hafenbecken
Gegen 18.30 Uhr fiel ein fünfjähriger Junge in ein Becken des Konstanzer Hafens. Da der Bub nicht schwimmen konnte und regungslos im Wasser trieb, sprang sein Vater beherzt hinein und rettete seinen Sohn ans Land. Die Besatzung des Motorschiffs "Schwaben" warf einen Rettungsring ins Wasser.
Die alarmierten Rettungstaucher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und die Freiwillige Feuerwehr mussten nicht mehr eingreifen. In zwei warme Decken gehüllt kehrten Vater und Sohn alsbald die Lebensgeister zurück, so dass Notarzt und Rettungsdienst ebenfalls wieder einrücken konnten. Die Familie begab sich anschließend zu Verwandten, die nahe beim Hafen wohnten.
Die Wasserschutzpolizei fischte den Rettungsring aus dem Wasser und übergab ihn an die Mannschaft der "Schwaben". Das Handy des Vaters musste auf dem Grund des Hafenbeckens bleiben.
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31. März – Mit Pulverlöscher gegen brennenden Wäschetrockner
An diesem Freitag Nachmittag kurz nach 16.30 Uhr brannte wegen eines technischen Defekts ein Wäschetrockner in einem Wohnhaus in der Beethovenstraße. Hausbewohner versuchten durch das Kellerfenster mit einem Pulverlöscher die Flammen zu löschen, was nur teilweise gelang. Dafür verteilte sich der feine Staub über den gesamten Raum. Durch den Brand wurden auch neben dem Trockner stehende Geräte beschädigt.
Ein Atemschutztrupp der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz trug eines der noch brennenden Geräte ins Freie. Ein weiterer Trupp sorgte durch öffnen von Fenstern für frische Luft im ganzen Haus. Dort hatte sich leichter Rauch ausgebreitet, jedoch keinen Schaden angerichtet. Der Sachschaden fiel so mit rund 2 000 Mark recht glimpflich aus.
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24. März – Handtuch auf Brenner
Am frühen Morgen – gegen 6 Uhr – löste sich ein Handtuch in einem Keller eines Hauses in der Sierenmoosstraße in Rauch auf. Dieser rief zwangsläufig die Freiwillige Feuerwehr auf den Plan. Ein Trupp unter Pressluftatmern fand sehr schnell das qualmende Textil. Es lag auf einem recht ungewöhnlichen Platz: auf dem Brenner eines Heizkessels. Rasch brachten sie das stinkende Tuch ins Freie. Glück hatten die Bewohner, dass sich kein Ruß niedergeschlagen hat; so hatten sie nur für eine kräftige Durchlüftung zu sorgen, um des Gestanks ledig zu werden. Ob der später hinzugezogene Heizungsinstallateur Schäden am Brenner feststellte, ist nicht überliefert.
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21. März – Fünf Menschen aus Haus gerettet
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Lichterloh brennt der Verschlag unter der Hausdurchfahrt. Ein Atemschutztrupp bekämpft die Flammen mit einem C-Rohr. Foto: Bernd Oser
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Eine Minute vor Mitternacht in der Nacht auf Mittwoch rückte die Freiwilligen Feuerwehr zu einem Einsatz in der Wollmatinger Sternengasse aus und rettete fünf Menschen aus einem verrauchten Wohnhaus. Der Brand war in einer Häuserdurchfahrt aus unbekannter Ursache ausgebrochen. Dort in einem Verschlag gelagerte Fahrräder, Müll, Holz und Farben hatten Feuer gefangen. Löschversuche eines Nachbarn mit einem Handfeuerlöscher schlugen fehl.
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Von einem Balkon rettete die Wehrleute eine Mutter mit drei Kindern über eine Steckleiter. Foto: Bernd Oser
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Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, brannte es schon lichterloh. Die an der linken Seite des Durchgangs befindliche Haustüre war zwischenzeitlich ein Raub der Flammen geworden. Das Feuer drohte in das darüber liegende Geschoss und den Dachstuhl überzugreifen. Eine Mutter mit ihren drei kleinen Kindern – ein bis drei Jahre alt – retteten die Helfer über eine vierteilige Steckleiter. Den Vater brachten Atemschutzträger über das Treppenhaus in Sicherheit. Alle fünf wurden an den Rettungsdienst übergeben; ein Verdacht auf Rauchgasvergiftungen bestätigte sich jedoch nicht. Sie blieben wie fünf andere Hausbewohner unverletzt.
Mit einem C-Strahlrohr konnten die Feuerwehrfrauen und -männer schnell die Flammen löschen und erfolgreich verhindern, dass weitere Gebäudeteile in Brand gerieten. Allerdings ist der Rauchschaden in einer von vier Wohnungen erheblich. Dort war das Glas der Balkontüre geborsten, so dass der Rauch ungehindert eindringen konnte. Die Räume waren nicht mehr bewohnbar. Ebenfalls schwarz vor Ruß war das Treppenhaus. Der Sachschaden belief sich nach Polizeiangaben auf rund 100 000 Mark. Die Polizei ermittelte wegen Brandstiftung.
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17. März – Plastikgefäß löste sich in Rauch auf
Schlaf
Als die über die Leitwarte angeforderte Uni-Mitarbeiterin eintraf, erzählte sie uns, dass sie über den Anruf erschrocken sei; außerdem habe sie schon geschlafen. Darauf antworteten wir mit einem trockenen "Wir auch", worauf sie sichtlich überrascht schien, dass ehrenamtliche Feuerwehrleute den Schlaf genauso nötig haben wie Universitäts-Angehörige.
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In der Nacht auf Freitag gegen 0.15 Uhr erspürte ein Rauchmelder leichten Qualm im Fachbereich Biologie der Universität. Sein automatischer Alarm rief folgerichtig die Freiwillige Feuerwehr auf den Plan. Anhand eines vor Ort ausgedruckten Lageplans versuchten die Feuerwehrfrauen und -männer längere Zeit die Rauchquelle auf Ebene M11 ausfindig zu machen. Dies erwies sich als schwierig, da der Plan, den die Brandmeldeanlage in der Uni-Leitwarte ausdruckte, falsche Beschreibungen lieferte.
Der Findigkeit der Einsatzkräfte war es zu verdanken, dass diese im angrenzenden Gang auf P11 zwei Trockenschränke fanden, wo aus dem oberen ganz feine Rauchwölkchen aufstiegen. Darauf hin öffneten zwei mit Schwerem Atemschutz und mit einem Kohlendioxidlöscher ausgerüstete Feuerwehrleute den Schrank: Nachdem die Rauchschwaden entschwebt waren, entdeckten sie geschmolzenes Plastik, was den intensiven Geruch erklärte, der sich über zwei Etagen ausgebreitet hatte. Durch ziehen des Stromsteckers bannten die Atemschutzträger die Gefahr.
In dem Trockenschrank werden Glasgefäße bei 200 Grad gereinigt; bei dieser Temperatur schmilzt Plastik. Da der Sünder seinen Namen auf einem kleinen Schildchen hinterlassen hat, dürfte ihm eine Rüge sicher sein. In dem unteren Schrank befanden sich biologische Kulturen, die offensichtlich keinen Schaden genommen hatten. Nach Auskunft einer Universitäts-Mitarbeiterin handelte es sich dabei um ungefährliche Substanzen.
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13. Februar – Holzhütte abgebrannt
In der Nacht auf Sonntag brannte gegen Viertel nach drei Uhr eine Holzhütte in der Hütten- und Wohnwagen-Siedlung am Mühlenweg ab. Als die ersten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr an der Einsatzstelle ankamen, stand das Gebäude schon in Vollbrand. Eine Nachbarin hatte Feuerschein bemerkt und die Zentrale in der Feuerwache Steinstraße über Notruf 112 verständigt.
Mit vier Strahlrohren (3 C-Strahlrohre über einen Verteiler und Hochdruck-Strahlrohr, alle vom TLF 1100 "Sammy" gespeist, das sein Wasser von einem Hydranten an der Einmündung zur Byk-Gulden-Straße erhielt) löschten Feuerwehrfrauen und -männer unter Atemschutz die Flammen. Eine Ausbreitung auf die nahegelegenen Wohnwagen konnte so erfolgreich verhindert werden. Mit dem Rüstwagen leuchtete die Feuerwehr die Brandstelle aus. Der Einsatz war nach rund zwei Stunden beendet.
Die Hütte war seit dem Hochwasser nicht mehr bewohnt und diente als Lager für Brennholz. Der Sachschaden wird auf rund 10 000 Mark geschätzt. Die Polizei ermittelte, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde.
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27. Januar – Schloss Mainau und Kaufhaus Hertie zur gleichen Zeit
Gegen 11.45 Uhr wurde an diesem Donnerstag die Freiwillige Feuerwehr Konstanz zu einem Einsatz in das Schloss auf der Insel Mainau gerufen. Im ausgebauten Dachstuhl war Rauch zu bemerken, der nach verbranntem Papier roch. Eine intensive Durchsuchung der Räume nach der Brandursache und eine Prüfung der Decke nach einem Schwelbrand blieb ohne Ergebnis.
Etwa zur gleichen Zeit mussten weitere Feuerwehrkräfte zum Kaufhaus Hertie eilen. Dort war bei Bauarbeiten am Dach die Isolationsschicht in Brand geraten, jedoch von den Arbeitern rasch gelöscht worden. Feuerwehrleute kontrollierten mit der Wärmebildkamera auf Glutnester, konnten jedoch nichts finden.
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07. Januar – Brandausbruch in Küche
Kurz nach 15 Uhr am Freitag Nachmittag brannte es in einem Wohnhaus im Eichendorffweg. Der Sachschaden wird von der Polizei auf rund 60 000 Mark geschätzt. Verletzt wurde niemand. Zur Zeit des Brandausbruchs befand sich nach Angaben von Nachbarn niemand in der Wohnung.
Dichter Rauch quoll aus dem geborstenen Küchenfenster im Erdgeschoss als die ersten Feuerwehrleute an der Brandstelle eintrafen. Atemschutzträger löschten mit einem Strahlrohr rasch die Flammen. Das Feuer wurde durch einen defekten Kühlschrank in der Küche ausgelöst, wie die Ermittlungen der Polizei ergaben.
Zur Sicherheit öffneten Feuerwehrleute Teile der Decke, um zu verhindern, dass sich der Brand unbemerkt weiter ausbreiten kann. Dicker schwarzer Rauch hat sich in der gesamten Wohnung verteilt, so dass diese nicht mehr bewohnbar ist.
Wieder einmal war die Anfahrt für die Einsatzkräfte durch falsch parkende Autos erschwert. Das voraus fahrende Tanklöschfahrzeug riss beim zeitraubenden Rangieren an einer besonders engen Stelle einem Auto einen Spiegel ab.
Falsch parkende Autos hindern immer wieder Einsatzfahrzeuge am Durchkommen. Wertvolle Zeit verstreicht ungenutzt! Zeit, die fehlt, um vom Feuer bedrohte Menschen noch rechtzeitig in Sicherheit zu bringen.
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Hinter dem Fenster im Erdgeschoss (links im Bild) brach das Feuer in der Küche aus. Aus dem Fenster eine halbe Etage höher dringt dichter Rauch.
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Ein Trupp unter Atemschutz ist bei Nachlöscharbeiten und Kontrollen in der Küche tätig.
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01. Januar – Relativ ruhige Neujahrsnacht für die Feuerwehr
Das Jahr 2000 begann kurz nach Mitternacht mit einem Melderalarm im Hotel Halm. Dieser stellte sich jedoch nach wenigen Minuten als Fehlalarm heraus.
Noch während die Fahrzeuge mit der erweiterten Wachbereitschaft am Bahnhofplatz standen, meldete die Zentrale einen Brand auf einem Balkon in der Magdeburger Straße und alarmierte zusätzlich den Löschbereich Wollmatingen. Das Feuer war rasch gelöscht und verursachte geringe Schäden. Da eine Glasscheibe gesprungen war, kontrollierten Feuerwehrleute zur Sicherheit die anliegende Wohnung.
Gegen 0.30 Uhr rückte das Tanklöschfahrzeug 1/23 zu einem Containerbrand aus. Das Tanklöschfahrzeug 6/21 musste gegen 2.15 Uhr zu einem Kleinbrand ausrücken, der jedoch von Personal der DLRG mit einem Pulverlöscher erstickt worden war.
Da es in Konstanz zu keinem Stromausfall kam, mussten auch die speziell für diesen Fall vorgesehenen Melde-Stellen in den Gerätehäusern nicht besetzt werden. Um 7 Uhr wurde die verstärkte Bereitschaft aufgehoben.
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