Einsätze 2002
30. Dezember – Mann schrie in brennender Wohnung
30. Dezember – Ölspur vom Bahnhofsplatz bis Wallhausen
30. Dezember – Mülleimer qualmte
26. Dezember – Anzünden einer Kerze löst Rauchmelder aus
22. Dezember – Adventsgesteck in Brand
18. Dezember – Brand in Trafostation Hoheneggstraße
14. Dezember – Auto prallte auf Verkehrsschild
08. Dezember – Auto gegen Baum gefahren
06. Dezember – Autobrand auf dem Casino-Parkplatz
26. November – Kleinbrand im Flurweg
17. November – Verpuffung im Ölofen
14. November – Unfallopfer versterben noch an der Einsatzstelle
04. November – Kochtopf rechtzeitig vom Herd genommen
02. November – Rauch in Umschaltstation
02. November – Wohnwagen brannte
01. November – Rauchgeruch in der Bahnhofstraße
27. Oktober – Brand in Abstellkammer
27. Oktober – Nur geringe Auswirkungen durch den Orkan "Jeanett"
24. Oktober – Feueralarm in der Theodor-Heuss-Realschule
07. Oktober – Kieslaster prallte gegen Müllwagen
06. Oktober – Nachbarn retteten Jungen
06. Oktober – Brand in Studentenwohnheim
04. Oktober – Feuerwehrfrau schwer verletzt
09. September – Mehrere Keller leer gepumpt
09. September – Betrunken die Böschung hinab
07. September – Feuerwehrmann erlitt Stromschlag
27. August – Sattelzug überrollte Porsche
16. August – Ultraleichtflugzeug stürzte neben Radweg
16. August – Zwei Ölspuren zur gleichen Zeit
27. Juli – Motorboot vor Insel Mainau gekentert
26. Juli – Rauchgeruch in Tiefgarage
23. Juli – Brikettähnliche Brötchen im Backofen
20. Juli – Gefahr durch Astbruch
11. Juli – Rettungsaktion für "Glisglis"
10. Juli – Nach Überschlag in Bäumen gelandet
09. Juli – Bäume umgestürzt
08. Juli – Heißwasserkocher verschmorte
05. Juli – Ölspur auf der Fürstenbergstraße
04. Juli – Brotbackmaschine in Flammen
01. Juli – Flugzeugzusammenstoß über Bodenseegebiet
19. Juni – Wenig Einsätze nach heftigem Regen
17. Juni – Großalarm wegen rauchendem Seehas
17. Juni – 20 Hasen verbrannt
02. Juni – Schwan zugeklebt
31. Mai – Folgenreiches Flohmarktschnäppchen
18. Mai – Zwei Gartenhütten ausgebrannt
17. Mai – Brandgeruch wahrgenommen
13. Mai – Gefahr durch giftige Bleischlacke
09. Mai – Vollgelaufenes Boot geborgen
05. Mai – Wellblechhütte brannte
03. Mai – Feuer auf Reiterhöfen
24. April – Umgestürzte Nachttischlampe entzündete Matratze
19. April – Strohballenbrand im Wollmatinger Ried
18. April – Taucher-Sucheinsatz vor Überlingen
15. April – Autofahrer auf Fährschiff vermisst
07. April – Brennender Lüfter verursachte Wasserschaden
05. April – Vergessene Zigarette entzündete Bücher
04. April – Explosionsgefahr in Tiefgarage
04. April – Gefährdenden Ast entfernt
04. April – Kleinbrand bei Byk Gulden
27. März – Flammenübergriff auf Wald verhindert
21. März – Vorsätzliche Brandstiftung im Treppenhaus
11. März – Gartenhütte ein Raub der Flammen
23. Februar – Eine verschmorte Kaffeemaschine und zwei gefährliche Bäume
14. Februar – Feuer zerstört Kneipeneingang
13. Februar – Vier Rinder verendeten im brennenden Stall
01. Februar – Frau verstarb nach Brand
27. Januar – Sturmeinsätze – Haushohes Schild in Schieflage
19. Januar – Familie bei Zimmerbrand verletzt
10. Januar – Einsturzgefahr nach Brand
04. Januar – Fünf Verletzte bei Chlorunfall im Seniorenheim Tertianum
01. Januar – Zwei Kleinbrände in der Neujahrsnacht
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30. Dezember – Mann schrie in brennender Wohnung
Der raschen Reaktion von Hausbewohnern und dem schnellen Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehr hat es ein 60-jähriger Mann in der Markgrafenstraße am Montagabend zu verdanken, dass er noch rechtzeitig aus seiner brennenden Wohnung gerettet werden konnte. Nachbarn hatten die Feuerwehr gegen 21 Uhr gerufen nachdem sie dichten schwarzen Rauch und Schreie aus einer Wohnung im zweiten Obergeschoss bemerkt hatten.
Die ersten Feuerwehrleute drangen unter Schwerem Atemschutz über die Drehleiter in die Wohnung vor. Dort entdeckten sie einen Mann, der vor der in Flammen stehende Küche kauerte. Beim Versuch ihn ins sichere Treppenhaus zu retten, wehrte er sich und wich immer weiter zurück. Erst als er im Rauch bewusstlos wurde, konnten ihn die Atemschutzträger im Treppenhaus dem Notarzt und Rettungsdienst übergeben. Diese brachten ihn anschließend ins Klinikum, wo er aus der Bewusstlosigkeit erwachte.
Die Flammen löschte die Feuerwehr mit einem Strahlrohr. Der 60-Jährige sagte gegenüber der Polizei aus, dass er Fleischkäse habe erwärmen wollen. Offensichtlich hatte er dabei vergessen, die Herdplatte wieder auszuschalten. Bei den Ermittlungen der Polizei stellte sich heraus, dass der Mann unter deutlicher Alkoholbeeinflussung stand. Eine Blutentnahme wurde bei ihm durchgeführt. Er wurde wegen Fahrlässiger Brandstiftung angezeigt. Der Sachschaden beträgt rund 50 000 Euro.
Fotogalerie (ACHTUNG: Längere Ladezeit)
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30. Dezember – Ölspur vom Bahnhofsplatz bis Wallhausen
Ein Linienbus zog am Vormittag offensichtlich wegen eines technischen Defektes eine Ölspur vom Bahnhofsplatz bis nach Wallhausen. Diese Verschmutzung erforderte gegen 10.30 Uhr den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz, die über zwei Stunden benötigte, um den ausgelaufenen Dieseltreibstoff durch Ausbringen von Bindemittel zu beseitigen. Unterstützt wurden die Feuerwehrleute dabei von einer Kehrmaschine der Entsorgungsbetriebe. Polizei und Technische Betriebe sorgten für eine Ausschilderung der Gefahrenstellen.
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30. Dezember – Mülleimer qualmte
Am Morgen gegen 6.45 Uhr sorgte ein qualmender Mülleimer in einem Wohnhaus in der Straße "Zur Friedrichshöhe" für einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz. Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, hatten Bewohner die Flammen schon gelöscht. In dem Eimer muss es über eine längere Zeit hinweg in dem Metalleimer, der in einem Schrank stand, geschwelt haben. Nach dem Rauchgeruch zu urteilen, so Feuerwehrleute, dürfte im Wesentlichen Papier gebrannt haben. Die Feuerwehr belüftete anschließend die Räume. Die Bewohner hatten in diesem Falle Glück, dass der Rauch rechtzeitig bemerkt wurde. Die Feuerwehr empfiehlt Haushaltsrauchmelder, die rechtzeitig Alarm schlagen und Schlafende vor den tödlichen Gefahren des Rauches warnen.
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26. Dezember – Anzünden einer Kerze löst Rauchmelder aus
Im Altersheim an der Konzilstraße zündeten Bewohner kurz vor 17 Uhr eine Kerze an. Da dies jedoch knapp unterhalb eines an der Dachschräge angebrachten Rauchmelders geschah, löste die automatische Brandmeldeanlage einen Alarm bei der Freiwilligen Feuerwehr aus. Ein Einsatz der Feuerwehr war nicht mehr erforderlich, jedoch rief das Verhalten der Altersheimbewohner Ärger bei den Feuerwehrleuten hervor.
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22. Dezember – Adventsgesteck in Brand
An der Rezeption des Hotel Halm entzündete gegen 9.30 Uhr die brennende Kerze eines Adventsgestecks Dekorationspapier. Der daraufhin entstehende Qualm aktivierte einen Rauchmelder der automatischen Brandmeldeanlage. Diese rief folgerichtig die Freiwillige Feuerwehr herbei. Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, war die Gefahr schon gebannt, da Hotelmitarbeiter die Flammen gelöscht hatten.
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18. Dezember – Brand in Trafostation Hoheneggstraße
Kurz vor 20 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einem Brand in einer Trafostation alarmiert. Kurz zuvor hatten die E-Werke eine Störungsmeldung von der Station in der Hohenegggasse – bei der Ruppaner-Brauerei – erhalten. Als die Elektriker eintrafen, stellten sie fest, dass die 20-kV-Stromleitung an einer Muffe brannte. Die Feuerwehrleute löschten die Flammen mittels eines Kohlendioxid-Löschers.
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14. Dezember – Auto prallte auf Verkehrsschild
Gegen 10.45 Uhr kam auf dem neuen Teilstück der Umfahrung Wollmatingen stadteinwärts fahrend ein Auto nach rechts von der Fahrbahn ab. Es prallte auf ein massives Verkehrsschild, das auf einem schweren Beton-Fundament steht. Dabei wurde die Fahrerin verletzt. Passanten befreiten die Frau.
Als die ersten Kräfte der alarmierten Freiwilligen Feuerwehr an der Unfallstelle eintrafen, lag die Frau bereits auf der Straße. Notarzt und Rettungsdienst betreuten die ansprechbare Frau und brachten sie ins Klinikum.
Die Feuerwehrleute klemmten anschließend die Batterie des Autos ab, um zu verhindern, dass diese zur Zündquelle wird. Beim Aufprall hatten beide Airbags ausgelöst. Wenn dies nicht der Fall gewesen wäre, hätte es für die Frau schlecht ausgesehen, so Feuerwehr-Einsatzleiter Andreas Knäble. Zudem sicherten Feuerwehrleute das Verkehrsschild, dessen Tafel herunterzufallen drohte. Am Auto entstand Totalschaden.
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Überblick über die Unfallstelle. Feuerwehrleute sichern das demolierte Verkehrsschild.
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Das Unfallfahrzeug erlitt Totalschaden. Fotos: Bernd Oser
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08. Dezember – Auto gegen Baum gefahren
Unverletzt blieb ein 43-jähriger Autofahrer, der am Sonntagabend, gegen 22.30 Uhr, in alkoholisiertem Zustand, zwischen Hegne und Dettingen in einer Rechtskurve von der Fahrbahn abkam und frontal gegen einen Baum krachte. Da durch den Aufprall die Türe verklemmt wurde, befreite ihn die Freiwillige Feuerwehr mittels des hydraulischen Spreizers. Bei dem Fahrer stellten Polizeibeamte deutlichen Alkoholgeruch fest. Einen Alkotest lehnte der 43-Jährige ab. Ihm wurde auf dem Polizeirevier eine Blutprobe entnommen. An dem Pkw entstand Totalschaden in Höhe von 4 000 Euro.
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Von einem alkoholisierten Fahrer gesteuert, fuhr das Auto gegen einen Baum.
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Der zerstörte Kleinwagen nach der Bergung. Fotos: Bernd Oser
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06. Dezember – Autobrand auf dem Casino-Parkplatz
Am Nachmittag gegen 16.30 Uhr brannte auf dem Casino-Parkplatz ein parkendes Auto während sein Besitzer am Roulette-Tisch sein Glück versuchte. Die Limousine mit Züricher Kennzeichen hatte aus unbekannten Gründen – möglicherweise wegen eines technischen Defekts – im vorne gelegenen Motorraum zu brennen begonnen. Versuche die Flammen mittels eines Pulverlöschers zu löschen misslang. Erst die Feuerwehr konnte die Flammen erfolgreich löschen, bevor diese auf den Innenraum des Fahrzeuges übergriffen. Durch den Brand funktionierte der Öffnungsmechanismus der Motorhaube nicht mehr, so dass diese mittels des hydraulischen Spreizers des Vorausrüstwagens gewaltsam geöffnet werden musste. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt.
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26. November – Kleinbrand im Flurweg
Ein 22-Jähriger hatte kurz vor 21.30 Uhr in einem Reihenhaus im Flurweg seinen Aschenbecher in einen Müllbeutel entleert, der kurze Zeit später in Flammen stand. Der Bewohner alarmierte umgehend die Feuerwehr und unternahm sofort eigene Löschversuche. Dank dieser konnte ein Übergreifen der Flammen auf Kartonagen, Verdünner und Anderes verhindert werden. Die Freiwillige Feuerwehr löschte die restliche Glut vor dem Haus mit der Kübelspritze ab, so dass keine weitere Gefahr bestand. Durch den brennenden Müll, der im Hausflur abgestellt war, entstand an dem Gebäude Sachschaden in Höhe von rund 10 000 Euro. Verletzt wurde niemand.
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17. November – Verpuffung im Ölofen
Am Sonntagabend kurz nach 19.15 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr in die Bahnhofstraße gerufen. Dort war es kurz zuvor zu einer Verpuffung in einem Ölofen in einer Wohnung im dritten Obergeschoss eines Hauses gekommen. Durch die Verpuffung war es in dem Wohnraum zu einer erheblichen Verschmutzung durch Öl gekommen, das die Feuerwehrleute aufnahmen. Das Öl tropfte auch durch den Fußboden in die darunter liegende Wohnung.
Die Wärmeentwicklung in der Decke wurde mit einer Wärmebildkamera kontrolliert, jedoch konnte kein Brand entdeckt werden. Durch die Hitze und Rauch kam es zu erheblichen Zerstörungen im Zimmer, das arg verrußt wurde, Plastik schmolz und Putz platze ab. Behindert wurde der Feuerwehreinsatz zum Einen durch falsch parkende Autos in der durch eine Baustelle sowieso schon schwer erreichbare Bahnhofstraße und zum Anderen durch das zu einer Holzlagerstätte umfunktionierte Treppenhaus.
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14. November – Unfallopfer verstarben noch an der Einsatzstelle
(hwr) Zwei Menschenleben forderte ein schwerer Verkehrsunfall auf der B 33 zwischen Reichenau-Kindlebildkreuzung und dem Ortsteil Waldsiedlung am Nachmittag.
Gegen 14.10 Uhr wurde der Feuerwehr Konstanz über Notruf 112 der Unfall gemeldet. Bei Ankunft an der Einsatzstelle fanden die Einsatzkräfte unter Kommandant Dieter Quintus einen rückwärtig bis über die beiden Sitze eingedrückten Sportwagen brennend vor. Obwohl die Einsatzkräfte sofort mit dem Schnellangriff die Flammen bekämpften, konnten Sie den beiden Personen im Fahrzeug nicht mehr helfen. Sie waren ihren schweren Verletzungen bereits erlegen.
Die Feuerwehr löschte das Fahrzeug vollends ab und sicherte die Einsatzstelle während der Unfallaufnahme durch die Beamten der Polizeidirektion gegen weitere Brandgefahren. Anschließend wurde das Fahrzeug durch einen Abschleppunternehmer in eine geschützte Halle verbracht, wo Feuerwehrangehörige gemeinsam mit Beamten der Polizeidirektion Konstanz die Bergung der beiden Personen vornahmen.
Bericht des Kriminaltechnikers
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Das brennende Fahrzeug wurde mittels Schnellangriff gelöscht. Foto: Hendrik Roggendorf
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Der zerstörte Sportwagen von hinten gesehen. Foto: Hendrik Roggendorf
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04. November – Kochtopf rechtzeitig vom Herd genommen
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Ein Atemschutzgeräteträger kontrolliert den Herd und die Küchenmöbel auf Glutnester. Foto: Bernd Oser
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Für Rauchentwicklung in einer Wohnung in der Steinhartstraße sorgte ein brennender Kochtopf kurz vor 19.30 Uhr. Durch den raschen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr konnte die Gefahr schnell gebannt werden. "Wir haben den Kochtopf noch rechtzeitig von Herd genommen, bevor die Küche richtig angefangen hätte zu brennen", erklärte ein Feuerwehrmann. Möbel hatten schon die ersten Brandspuren aufgewiesen, als die Feuerwehrleute eintrafen. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt.
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02. November – Rauch in Umschaltstation
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Unter den Bodenplatte wurde nach der Rauchursache gesucht. Foto: Bernd Oser
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Am Samstagabend kurz vor 21.30 Uhr musste die Freiwillige Feuerwehr zu einem ungewöhnlichen Einsatz ausrücken. In der 20-Kilovolt-Umschaltstation "Tannenhof" bei der Maria-Hilf-Kirche kam es durch verschmorten Kunststoff zu einer starken Rauchentwicklung.
In dieser Station, sie befindet sich unterhalb der Wohnung des Pfarrers, hatte offensichtlich wegen eines technischen Defekts ein Umlüfter, der für ein gleichmäßiges Klima im Stationsinneren zu sorgen hat, unterhalb der herausnehmbaren Bodenplatte zu schmoren begonnen. Die Hitze hatte auch die Isolation eines 20-Kilovolt-Stromkabels leicht beschädigt.
Die Feuerwehr belüftete die Station, damit der Bereitschaftsdienst der Stadtwerke umgehend mit Reparaturarbeiten beginnen konnte. Das Feuer war zwischenzeitlich von selbst ausgegangen. Zu einer Beeinträchtigung der Stromversorgung in den umliegenden Häusern kam es nach Informationen der Stadtwerke nicht. Der Sachschaden sei vergleichsweise gering, so die Auskunft der Elektriker.
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02. November – Wohnwagen brannte
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Nachlöscharbeiten unter Atemschutz. Foto: Bernd Oser
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Polizisten suchen nach der Brandursache in dem ausgebrannten Wohnwagen.
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Am Samstagmorgen gegen 10.45 Uhr brannte an der Reichenaustraße, gegenüber "Klein Paris" ein Wohnwagen. Als die ersten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr eintrafen, hatte der in Vollbrand stehende Wohnwagen die Reichenaustraße dicht verraucht. Ein Atemschutztrupp löschte innerhalb kurzer Zeit mit einem Strahlrohr die Flammen, so dass keine weitere Gefahr für die Umgebung bestand. Der junge Bewohner des Wohnwagens hatte zuvor versucht mit einem Pulverlöscher die Flammen unter Kontrolle zu bekommen, was ihm jedoch nicht gelang. Einsatzleiter Kurt Noll lobte den Mann ob seines umsichtigen Verhaltens, hatte dieser noch rechtzeitig zwei Gasflaschen in Sicherheit gebracht.
Möglicherweise handelt es sich um fahrlässige Brandstiftung durch ein unbeaufsichtigtes Teelicht, wie die Polizei mitteilte. Als Brandursache kommt jedoch auch ein im Wohnwagen installierter Ölofen in Frage. Die benachbarten Wohnwagen wurden nicht beschädigt. Personen wurden nicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf zirka 1 000 Euro.
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Eng ist die Zufahrt für das Tanklöschfahrzeug.
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Eine der geborgenen Gasflaschen. Fotos: Oliver Hanser
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01. November – Rauchgeruch in der Bahnhofstraße
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Vom Tanklöschfahrzeug aus wird vorsorglich die Angriffsleitung aufgebaut. Foto: Bernd Oser
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Am Freitagmittag gegen 12.45 Uhr bemerkten Nachbarn in der Bahnhofstraße 8 Brandgeruch und alarmierten die Feuerwehr. Trotz einer halbstündigen intensiven Suche konnte die Feuerwehrleute – auch in den beiden angrenzenden Gebäuden – nichts feststellen.
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27. Oktober – Brand in Abstellkammer
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Im Rauch kämpft sich ein Atemschutztrupp zur Abstellkammer vor, dessen Türe noch geschlossen ist. Fotos: Bernd Oser
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Ein Atemschutzträger kontrolliert einen Stromverteilerkasten in der vom Brand betroffenen Abstellkammer.
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Kurz nach 17 Uhr kam es in einem Wohnhaus in der Max-Stromeyer-Straße zu einem Brand. Aus bisher nicht geklärter Ursache war in einer Abstellkammer im Keller ein Feuer ausgebrochen. 4 Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr löschten mit einem C-Strahlrohr rasch die Flammen, so dass eine Ausbreitung des Brandes erfolgreich verhindert werden konnte. Mit einem Wasser getriebenen Lüfter belüfteten die Feuerwehrleute die Räume. Nach Einschätzung von Einsatzleiter Klaus Koch hält sich der Sachschaden in Grenzen. Verletzt wurde niemand.
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27. Oktober – Nur geringe Auswirkungen durch den Orkan "Jeanett"
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Die Höhenrettungsgruppe sucht sich den Weg aufs Flachdach.
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Am Nachmittag kurz nach 13.30 Uhr bekam die Freiwillige Feuerwehr die ersten Auswirkungen des Orkans "Jeanett" zu spüren. Da der Wind im Raum Konstanz bei weitem nicht die Stärke erreichte, wie sie in anderen Teilen Deutschlands auftraten, blieben die Folgen sehr glimpflich. Ein Feuerwehrangehöriger wurde bei Sicherungsarbeiten leicht verletzt.
Eine Plastikplane in einem Baum in Dettingen an der Kreuzung Hegaublick/Sommerberg sollten die Feuerwehrleute herunter holen. Als diese eintrafen, hatte diese Arbeit schon ein Gemeindearbeiter übernommen. Wenige Minuten später beseitigten Feuerwehrleute einen Baum auf der L 220. Ein Melderalarm (Fehlalarm) an der Uni mischte sich kurz vor 14 Uhr unter die Sturmeinsätze.
An der Ecke Eichhornstraße/Hebelstraße war ein größerer Ast herabgestürzt und in einem Baum hängen geblieben. Hier schritt ein Busfahrer zur Selbsthilfe, bevor die Feuerwehr eintraf. In der Hussenstraße drohte eine Kaminabdeckung abzustürzen. Diese wurde von der Feuerwehr gesichert. In der Universitätsstraße beim Heizwerk räumten Feuerwehrleute einen Baum, der in die Straße ragte, zur Seite. Ein durch den Wind instabil gewordener Rolladen und ein offen stehendes Fenster sicherte die Feuerwehr ebenfalls. An der L 220 musste in der Folge des Sturmes Bauschilder gesichert werden.
Zum aufwendigsten Sturmeinsatz, der rund 3 Stunden dauerte, kam es gegen 18.30 Uhr in der Mannheimer Straße. Ein auf rund 15 Meter Länge und auf etwa 2 Meter Breite losgerissenes Blech eines Daches drohte herabzustürzen. Da die Drehleiter nicht eingesetzt werden konnte, ließ Einsatzleiter Klaus Koch die Höhenrettungsgruppe alarmieren. Diese konnte entsprechend gesichert auf dem Dach bewegen. Deren Angehörige schnitten das lose Blech ab, so dass es in zwei Teilen auf den Boden abgeseilt werden konnte.
Gegen 20 Uhr musste in der Markgrafenstraße eine Baum von der Fahrbahn geräumt und beim Kreisel an der neuen Verbindungsstraße Dettingen – Litzelstetten ein Baum beseitigt werden.
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Das lose Blech wird abgeschnitten und zusammengebunden.
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Ein Blechknäuel wird vorsichtig abgeseilt. Fotos: Bernd Oser
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24. Oktober – Feueralarm in der Theodor-Heuss-Realschule
Am Abend gegen 21.15 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr zur Theodor-Heuss-Realschule gerufen. Eine Lehrerin – abends finden dort mehrere Kurse der Volkshochschule statt – hatte intensiven Brandgeruch festgestellt und folgerichtig die Feuerwehr alarmiert. Diese hatte einen sehr kurzen Anfahrtsweg, musste sie doch nur auf den Schulhof auf der Rückseite der Feuerwache fahren.
Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, nahmen diese im Gebäude einen deutlichen Geruch nach verbranntem Papier wahr. Flammen oder Rauch waren zu diesem Zeitpunkt weder vor noch im Haus zu entdecken. Die Feuerwehrleute durchsuchten das ganze Gebäude, um der Ursache auf die Spur zu kommen – erfolglos. Nach etwa 20 Minuten brach die Feuerwehr den Einsatz ab, da sich der Geruch verflüchtigt hatte und kein Schadenfeuer entdeckt werden konnte.
Schließlich fanden die Feuerwehrleute doch noch die Ursache für den Alarm: In einem Papierkorb, der neben dem Eingang am Schulhaus angebracht ist, war offensichtlich Papier verbrannt worden. Das Feuer war zwischenzeitlich von selbst ausgegangen.
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07. Oktober – Kieslaster prallte gegen Müllwagen
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Das abgerissene Fahrerhaus des Müllwagens neigt sich zum Boden. Foto: Oliver Hanser
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Gegen 10.50 Uhr stießen ein Müllwagen und ein Kieslaster auf der Kreuzung Reichenaustraße und Fritz-Arnold-Straße zusammen. Dabei wurde ein Mann lebensgefährlich, 2 Männer schwer und einer leicht verletzt. Der Verkehr wurde von der Polizei örtlich umgeleitet.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei fuhr der Müllwagen der Entsorgungsbetriebe (EBK) aus der Fritz-Arnold-Straße rechts abbiegend in die Reichenaustraße ein, wobei die Ampel Rot zeigte. In diesem Moment näherte sich ein stadteinwärts fahrender Kieslaster. Dessen Fahrer versuchte noch mit dem Sattelzug auszuweichen. Dies gelang jedoch nur mit der Zugmaschine. Der vollbeladene Auflieger des 40-Tonners mit einer Kante zwischen Fahrerhaus und Aufbau des Müllwagens. Dabei wurde das Fahrerhaus des 26-Tonners teilweise aus seiner Verankerung gerissen und kippte nach vorne ab.
Die 38 und 32 Jahre alten Beifahrer des Mülllasters schleppten noch vor Ankunft der Hilfskräfte ihren Kollegen nach draußen. Der 38-jährige Fahrer wurde unter anderem an der Schulter und am Becken verletzt. Nach Angaben der Polizei schwebt er in Lebensgefahr. Einer der beiden Beifahrer klagte über Rückenschmerzen. Alle drei wurden einschließlich des Fahrers des Sattelzuges, der an der Unfallstelle erst gesucht werden musste, von Notarzt und Rettungsdiensten behandelt. Die Insassen des Müllwagen wurden anschließend ins Konstanzer Klinikum gebracht.
Für die ebenfalls an die Einsatzstelle geeilte Freiwillige Feuerwehr blieb im Wesentlichen das Abbinden von ausgelaufenem Kühlwasser und Motorenöl. Der Kieslaster konnte nach dem Wechsel eines geplatzten Reifens seine Fahrt fortsetzen. Der Müllwagen wurde von einem Abschleppwagen eines Stockacher Spezial-Bergungsunternehmens auf das EBK-Gelände geschleppt. Der rund 12 Jahre alte Laster erlitt Totalschaden. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf rund 90 000 Euro.
Nachtrag
Aus dem Polizei-Pressebericht: Gegen 11.00 Uhr beabsichtigte der Fahrer eines Rettungsfahrzeuges, der zu dem schweren Lkw-Unfall in der Reichenaustraße unterwegs war, in der Petershauser Straße einen Autofahrer zu überholen. Dieser bog auf Höhe des Martin-Venedey-Weges jedoch nach links ab, ohne den mit Sondersignalen fahrenden Rettungswagen zu beachten. Bei der Kollision entstand Sachschaden in Höhe von rund 7 000 Euro. Der Lenker des Rettungsfahrzeuges konnte Einsatzfahrt dennoch fortsetzen. Verletzt wurde niemand.
Fotogalerie (ACHTUNG: Längere Ladezeit)
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06. Oktober – Nachbarn retteten Jungen
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Einsatzleiter Klaus Menge begutachtet das Ausmaß des Schadens in der Küche. Foto: Oliver Hanser
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(rin/nea) Zu ihrem zweiten Brandeinsatz kam die Freiwillige Feuerwehr am Nachmittag kurz vor 15 Uhr. In der Turnierstraße hatten im ersten Obergeschoss eines Wohnhauses Teile einer Kücheneinrichtung Feuer gefangen. Ein 12-jähriger Junge konnte von Nachbarn rechtzeitig gerettet werden.
Der Junge hatte in der holzverkleideten Küche versucht, sich ein Cordon bleu zu braten. Dabei ließ er das erhitzte Fett in der Pfanne unbeaufsichtigt, das schließlich in Brand geriet. Die Flammen schlugen bis zu einem Dunstabzug hoch und setzten ihn in Brand. Den Rauch, der aus der Wohnung im ersten Obergeschoss drang, roch die türkische Familie Boyraz aus dem dritten Obergeschoss. Vater und Sohn sahen nach dem Rechten.
Vater Boyraz holte den Jungen aus der Wohnung, Sohn Boyraz versuchte, die Flammen zu bekämpfen, holte schließlich die Feuerwehr und sorgte dafür, dass alle Hausbewohner das Haus verließen. Geistesgegenwärtig schloss er vorher die Küchentüre, so dass sich Rauch und Flammen nicht ungehindert in der Wohnung und im Haus ausbreiten konnten.
Die Feuerwehr zeigte sich froh darüber, dass sie Brand schnell unter Kontrolle hatte. Flammen, die ins Freie schlagen und an der Hauswand hoch züngeln, hätten sich am Gebäude in der Turnierstraße besonders schwer unter Kontrolle bringen lassen. Ein Teil der Fassade ist mit Holzschindeln verkleidet. Um auszuschließen, dass sich Glutnester in der Holzverkleidung der Küche verstecken, wurde sie von Einsatzkräften der Feuerwehr mit Äxten und Motorsäge geöffnet.
Der 58-jährige Vater Boyraz wurde vom Rettungsdienst versorgt und wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung zur Beobachtung ins Klinikum gebracht. Sohn Boyraz wollte mit dem Jungen zur Untersuchung nachkommen, um sich zur Sicherheit ebenfalls behandeln zu lassen. Der Sachschaden beträgt nach Polizeiangaben etwa 10 000 Euro.
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06. Oktober – Brand in Studentenwohnheim
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Ein Atemschutztrupp steigt über eine Steckleiter ein. Foto: Ferdinand Oser
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Rußspuren an der Hausfassade zeugen vom gerade gelöschten Brand. Foto: Oliver Hanser
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Am Sonntagmorgen kam es kurz nach 7.30 Uhr in einem Studentenwohnheim in der Jacob-Burckhardt-Straße zu einem Brand. Das Feuer war in einem Raum im ersten Obergeschoss ausgebrochen, der als Gemeinschaftsküche und Aufenthaltsraum verwendet wird. Die Freiwillige Feuerwehr brachte die Flammen mit einem Strahlrohr rasch unter Kontrolle und konnte so eine Brandausbreitung und eine weitere Gefährdung für die Bewohner verhindern.
Das Gebäude befindet sich in dem verwinkelten und unübersichtlichen Gelände unterhalb des Hochhauses. Der Zugang zum richtigen Gebäude war für die Feuerwehrleute nicht leicht zu finden. Auch habe eine verhältnismäßig lange Angriffsleitung verlegt werden müssen, berichtete Einsatzleiter Klaus Menge. Ein Atemschutztrupp stieg über eine Steckleiter durchs Fenster ein. Nach dem ersten Augenschein habe das Feuer offensichtlich von einem Sofa seinen Ausgang genommen, so Menge. Am Inventar entstanden rund 15 000 Euro Sachschaden und am Gebäude rund 20 000 Euro, teilte die Polizei mit. Verletzt wurde niemand.
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Näher können Schwerfahrzeuge nicht heranfahren. Daher musste ein recht lange Leitung verlegt werden. Foto: Ferdinand Oser
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Rußgeschwärzt ist die Wand nach dem Brand. Die große Hitze hat das Plastik des Fernsehers wie Wachs schmelzen lassen. Verbrennender Kunststoff entwickelt tödliche Gase. Haushaltsrauchmelder helfen, dass Menschen sich auch nachts rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Foto: Ferdinand Oser
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04. Oktober – Feuerwehrfrau schwer verletzt
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Hell lodern Flammen aus der Balkontüre im ersten Obergeschoss während ein Atemschutztrupp vorgeht.
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Bei einem Wohnungsbrand kurz nach 6 Uhr morgens wurden am Ebertplatz mehrere Personen verletzt. Feuerwehrleute retteten eine Frau aus dem brennenden 1-Zimmer-Appartement. Bei Kontrollarbeiten verletzte sich eine Feuerwehrangehörige so schwer, dass Sie ebenfalls vom Notarzt betreut werden musste. Zahlreiche Bewohner wurden von Feuerwehrleuten in Sicherheit gebracht. Die Rettungen erfolgten über die Drehleiter sowie eine tragbare Leiter und das – zwischenzeitlich wieder rauchfreie – Treppenhaus. Teilweise mussten die Bewohner vom Rettungsdienst betreut und ebenfalls ins Klinikum gebracht werden.
Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, drang dichter, schwarzer Rauch aus einer Balkontüre im ersten Obergeschoss (Seite Petershauser Straße), berichtete Einsatzleiter Bernd Oser, der auch zum ersten Mal Bereitschaftsdienst in dieser Funktion und damit seine Feuertaufe hatte. Wenig später stand die Wohnung hell in Flammen. Kurz zuvor hatten Feuerwehrleute die 50-jährige Bewohnerin über die Drehleiter gerettet.
Ihr 54-jähriger Ehemann war über das Treppenhaus nach draußen geflüchtet. Da er sich den Einsatzkräften nicht zu erkennen gab, galt er zu Beginn als vermisst. Außerdem hatte er die Wohnungstüre offen gelassen, so dass der tödliche Rauch ungehindert in das große Treppenhaus eindringen konnte und den Fluchtweg für die Mitbewohner blockierte. Mit einem wassergetriebenen Lüfter bliesen die Feuerwehrleute frische Luft in das Gebäude.
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Rettung von Hausbewohnern über 3-teilige Steckleiter. Fotos: Tobias Oser
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Aus dem ersten Obergeschoss auf der Ebertplatz-Seite rettete die Feuerwehr zwei Personen über eine 3-teilige Steckleiter. Über das belüftete Treppenhaus konnten weitere Bewohner ins Freie und auch der Rettungsdienst ungehindert ins Gebäude gelangen. Dies erwies sich als dringend nötig, da mehrere Bewohner auf Grund der Umstände besonders erregt reagierten. Eine ältere Frau im 5. Obergeschoss, sie hatte vor einiger Zeit einen Schlaganfall erlitten, bekam durch die starke Erregung einen so hohen Blutdruck, dass sie ins Klinikum eingeliefert werden musste. Eine weitere Bewohnerin ließ sich durch die Aufregung ihres Hundes anstecken. Sie wurde an der Einsatzstelle von Rettungsassistenten betreut und wegen Verdachts auf eine Rauchgasinhalation behandelt.
Neben 2 Polizisten, die ein unangenehmes Kratzen im Hals verspürt hatten, wurde auch ein Mann, der sich auf einem Balkon im dritten Obergeschoss zu lange dem Rauch ausgesetzt hatte, vom Rettungsdienst vorsorglich wegen Verdachts auf Rauchgasinhalation behandelt. Sie mussten jedoch nicht ins Krankenhaus eingeliefert werden. Insgesamt vier Personen lieferten Notarzt und Rettungsdienst ins Klinikum ein. 6 waren an der Einsatzstelle behandelt worden.
Atemschutzträger löschten das Feuer mit zwei Strahlrohren, deren Leitungen zum einen über das Treppenhaus und zum anderen über die Drehleiter verlegt worden waren, innerhalb kurzer Zeit. Eine Brandausbreitung konnte so erfolgreich verhindert werden. Es entstand nicht nur in der Wohnung erheblicher Sachschaden, sondern auch im Treppenhaus, wo sich der Ruß niedergeschlagen hat. Feuerwehrleute kontrollierten alle 55 Wohnungen nach möglichen Verletzten.
Die Polizei Konstanz war mit 8 Beamten und vier Streifen im Einsatz. Der Einsatzstelle musste großräumig abgesperrt werden. Die Brandursache ist noch nicht bekannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Fotogalerie (ACHTUNG: Längere Ladezeit)
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09. September – Mehrere Keller leer gepumpt
Die Ausläufers des Gewitters, das am Abend durch den Landkreis auf der Achse Möggingen - Ludwigshafen zog, streifte auch Dingelsdorf. Dort musste die Freiwillige Feuerwehr rund ein Halbes Dutzend Keller leer pumpen. Die Feuerwehrleute hatten bis gegen 23 Uhr zu tun.
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09. September – Betrunken die Böschung hinab
Am Montagabend kam gegen 19.20 Uhr zwischen Wollmatingen und Dettingen ein Auto von der Fahrbahn ab, rutschte eine etwa zwei bis drei Meter hohe Böschung hinab und kam zwischen Büschen zum Stehen. Das Auto wurde total beschädigt. Da Passanten meldeten, dass das Fahrzeug brennen würde, rückte die Freiwillige Feuerwehr an.
Wie sich schnell herausstellte, hatten die Airbags von Fahrer und Beifahrer ausgelöst. Die dabei entstandene Staubwolke dürfte irrtümlicherweise für Rauch gehalten worden sein. Der 59-jährige Fahrer war nicht eingeklemmt und wurde von Notarzt und Rettungsdienst versorgt und ins Konstanzer Klinikum gebracht. Ein Alkomattest ergab bei ihm einen Wert von 2,98 Promille, wie die Polizei mitteilte.
Feuerwehrleute klemmten die Batterie des Autos ab und stellten den Brandschutz. Anschließend bargen sie mit der Seilwinde des Rüstwagens das Fahrzeug und zogen es auf die Straße, wo es von einem Abschleppwagen aufgenommen wurde. Der Führerschein des Unfallverursachers wurde von den Polizeibeamten gleich in Verwahrung genommen und an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet.
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07. September – Feuerwehrmann erlitt Stromschlag
Am Morgen gegen 5.30 Uhr verbrannte in einem Wohnhaus in der Max-Stromeyer-Straße ein Essen bis zur Unkenntlichkeit. Bei den Nachlöscharbeiten erlitt ein Feuerwehrmann einen Stromschlag, als er den Herd verrückte um besser an eventuelle Glutnester heranzukommen. Er wurde vom Rettungsdienst ins Klinikum gebracht wo er untersucht wurde. Glücklicherweise konnte er noch am gleichen Vormittag nach Hause entlassen werden.
Zwei Feuerwehrangehörige unter Schwerem Atemschutz hatten zuvor mittels des tragbaren Hochdruckfeuerlöschers die Flammen in der Küche einer Wohnung im dritten Obergeschoss rasch gelöscht. Der Rettungsdienst betreute den Bewohner, da es bei ihm einen Verdacht auf eine leichte Rauchgasvergiftung gab. Er verzichtete jedoch – auf eigenes Risiko – auf eine Einlieferung ins Klinikum.
Zum Abschluss des Einsatzes belüftete die Feuerwehr die Wohnung und den angrenzenden Hausflur. Bei diesem Einsatz habe es sich wieder ein Mal gezeigt, wie wichtig es sei, dass die Rauchabschlusstüren geschlossen sind, erklärte Einsatzleiter Klaus Menge. So habe sich der Rauch nicht auf andere Stockwerke ausbreiten und andere Bewohner gefährden können.
Als Brandursache kommt nach Ermittlungen der Polizei eine überhitzte Friteuse in Frage. Der 48 Jahre alte Wohnungsinhaber war gerade damit beschäftigt sein Frühstück, eine Portion Pommes Frites, zuzubereiten, als es plötzlich eine Stichflamme gab und die Friteuse brannte. Nach Schätzungen der Polizei beträgt der Sachschaden am Mobiliar rund 1 200 Euro.
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27. August – Sattelzug überrollte Porsche
Am Nachmittag gegen 16.30 Uhr geriet ein Sattelzug auf der B 33 bei Konstanz auf die Gegenfahrbahn. Der Laster überrollte ein Porsche Cabriolet, mähte die Leitplanke nieder, stürzte anschließend eine Böschung hinunter. Ein Mann wurde lebensgefährlich und einer leicht verletzt.
Der 36-jährige Fahrer des norwegischen Scania-Sattelzuges befand sich auf der Fahrt nach Konstanz zu einer Holzhandlung, wo er 40 Paletten mit Fußbodenbelägen abzuliefern hatte. Während er auf der 2-spurigen Bundesstraße die Brücke über die Eisenbahnlinie zwischen Kreuzung Reichenau-Waldsiedlung und Kindlebild-Kreuzung befuhr, blickte er nach Erkenntnissen der Polizei auf die Straßenkarte. Derart abgelenkt streifte er am Ende der Brücke rechts die Leitplanke. Beim Gegenlenken schleuderte der 40-Tonner auf die Gegenfahrbahn, wo der dichte Feierabendverkehr staute. Der schwere Lastwagen überrollte einen schwarzen Porsche im Bereich des Hecks, walzte die Leitplanke nieder und stürzte einen etwa 10 Meter hohen Hang hinunter, wobei kleinere Bäume mitgerissen wurden. Der 6-Achser kam nach etwa 40 Metern ohne umzukippen zum Stehen. Mehrere Reifen der 3-achsigen Zugmaschine waren geplatzt.
Leicht verletzt
Die Fahrerkabine hatte ihre Form im Wesentlichen behalten. Diverse Scheiben gingen zu Bruch. Beide Türen ließen sich ohne fremde Hilfe öffnen. Der leicht verletzte Norweger gelangte so ohne weitere Schwierigkeiten aus seinem Fahrzeug. Er kletterte hoch zur Straße, wo er sich an die Leitplanke setzte und Passanten ihn betreuten. Dort trafen ihn die ersten Einsatzkräfte an. Nach einer ersten Behandlung durch den Rettungsdienst und Befragung durch die Polizei brachte ihn ein Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ins Konstanzer Klinikum.
Einsatzleiter Klaus Wehner richtete die Einsatzabschnitte "Porsche" und "Sattelzug" ein. Mittels einer Motorsäge schafften Feuerwehrleute links und rechts Zugänge zum Lastwagen. Für Aufregung bei den Einsatzkräften sorgte ein Paar Schuhe, das auf dem parallel zur Straße verlaufenden Wirtschaftsweg gefunden wurde. Der Verdacht lag nahe, dass eine Person vom Lastzug überrollt worden war. Unter dem Anhänger konnte niemand entdeckt werden, auch gab es keine Hinweise darauf, dass sich jemand unter dem Zugfahrzeug befand. Dort wären die Überlebenschancen gleich Null gewesen, da sich das Fahrzeug komplett ins Erdreich eingegraben hatte.
Allerlei Ungemach
Die verbogene Vorderachse kam über einer 40-Bar-Gashochdruck-Überlandleitung zu stehen, die eine nur wenige Meter entfernt stehende Warntafel anzeigte. Der an die Einsatzstelle beorderte Rohrnetzmeister Konrad Hezel von der Gasversorgung Süddeutschland (GVS) erklärte, dass in der Regel die Leitungen mindestens 1,2 Meter unter der Erdoberfläche vergraben sind. Der Bach werde mittels eines Dükers unterquert. An dieser Stelle betrüge der Abstand zwischen Gasrohr und Bachsohle etwa 80 bis 90 Zentimeter, so der GVS-Verantwortliche. Hezel rechnete nicht mit einer Beschädigung der Leitung. Ein Gasaustritt konnte ebenfalls nicht bemerkt werden. Zur Sicherheit blieb er bis zur Bergung der Zugmaschine an der Einsatzstelle, um diese abschließend mit einem Gasspürgerät auf Leckagen zu untersuchen.
Auf dem Gepäckträger zum Einsatz
Guter Rat war teuer, als der Pressesprecher auf dem Weg zur Unfallstelle mit seinem Privatauto im Stau auf der B 33 stecken blieb. Nur sehr stockend ging es vorwärts. Die Hoffnung, dass der Verkehr über die Kindlebildstraße nach Wollmatingen abgeleitet würde, trog alsbald, da im Umkreis des Unfalls das Verkehrschaos die Oberhand hatte.
Als der Notleidende am Ende des Flugplatzes einen Radfahrer erblickte, der die Autofahrer zum Umdrehen veranlasste, reifte ein Entschluss in ihm: Dieser Radfahrer würde ihn auf dem Gepäckträger unter Anspruchnahme von Sonderrechten vorwärts bringen. Die nächste Möglichkeit das Auto abzustellen wurde genutzt und rasch zu Fuß die Straße überquert. Nach kurzer Erklärung der besonderen Notlage erklärte sich der Radfahrer bereit, dem Ansinnen des Pressesprechers nachzukommen.
Dass der Entschluss weise war, zeigten alsbald die zahlreich überholten Autos und Lastwagen. Nach wenigen Minuten war das ersehnte Ziel erreicht, der freundliche Radler hatte kräftig in die Pedale getreten. Wie er erklärte, sei er sowieso zur Verbesserung der Fitness unterwegs gewesen.
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Der linke Tank des Lasters war aufgerissen und ruhte direkt über dem kleinen Moosbach. Schätzungsweise rund 150 Liter Diesel gelangten so ins Erdreich und den Bach. Zwei Ölsperren, die im Bach hintereinander gestaffelt angebracht wurden, konnten die Verschmutzung nicht aufhalten, das sie unterspült wurden. Der rechte Tank blieb unbeschädigt. Mittels einer handbetätigten Membranpumpe füllten Feuerwehrleute Dieseltreibstoff in vier 50-Liter-Kanister um.
Porsche platt gewalzt
Das Porsche Cabriolet hatte wegen des dichten Verkehrs sich nur langsam vorwärts bewegt oder gestanden. Zum Glück für den 35-jährigen Porsche-Fahrer aus Radolfzell erwischte der schwere Lastwagen den Sportwagen in der hinteren Fahrzeughälfte. Das Heck wurde förmlich platt gewalzt. Wäre der Auftreffpunkt etwa einen halben Meter weiter vorne gewesen, hätte der Autofahrer die Kollision kaum überlebt.
Durch die Aufprallwucht drückte es die linke Fahrzeugseite in Richtung den Fahrers. Dabei wurde der Fahrer bis über die Hüfte ein- und der Sitz festgeklemmt. Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, war der Fahrer bei Bewusstsein. Ein Feuerwehrmann konnte mit ihm sogar sprechen. Der Fahrer war zu dieser Zeit nicht angeschnallt; ob Passanten den Gurt lösten ist derzeit nicht bekannt.
Mit einem Risiko mussten die Hilfskräfte und der Patient leben: Die Auto-Batterie konnte während der Rettung nicht abgeklemmt werden. Da keine Airbags ausgelöst hatten, bestand die Gefahr, dass einer auslöst. Das Sicherungsnetz ("Spinne") für das Lenkrad konnte nicht angebracht werden, da der Patient zu nahe dran war. Dagegen hatten andere Sicherheitseinrichtungen wie der automatische Überrollbügel ausgelöst.
Hydraulischer Stempel
Die Feuerwehrleute setzten den hydraulischen Stempel (Zylinder) zwischen linker B-Säule und dem Mitteltunnel – in dem unter anderem die Gangschaltung verläuft – an und drückten so die Säule samt Türe nach Außen. Erst dann konnte die Türe mittels Rettungsschere und -spreizer entfernt werden. Der Sitz konnte trotzdem nicht mehr bewegt werden, auch das Abschneiden war in dieser Situation nicht möglich. Die Arbeitsschritte stimmten die Feuerwehrler ständig auf die bewährte Art und Weise mit der Notärztin ab.
Die Notärztin und mehrere Rettungsassistenten versorgten den lebensgefährlich Verletzten, der über erhebliche Atembeschwerden klagte. Er wurde intubiert und wegen der starken Schmerzen narkotisiert. Zur Stabilisierung der Hals-Wirbel-Säule brachten die Rettungsassistenten das KET an, da auch hier mit Verletzungen der Wirbelsäule zur rechnen war. Mit dem Rettungsbrett hoben die Sanitäter gemeinsam mit den Feuerwehrleuten das Unfallopfer senkrecht aus dem Sitz.
Der zweite Rettungswagen brachte den Verletzten ebenfalls ins Konstanzer Klinikum. Er schwebte auch noch am Folgetag in Lebensgefahr, wobei sein Kreislauf stabil war. Er erlitt unter anderem eine Rippen-Serienfraktur sowie eine Einblutung in die Lunge, die zudem kollabierte.
Verkehrschaos
Da die Straße an der Unfallstelle über 2 Stunden vollständig gesperrt werden musste, kam es im Raum Konstanz zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Pkws und Kleinlaster konnten teilweise umkehren, wobei dies den Lastwagen verwehrt blieb. Nach dem Abtransport der Verletzten und der Unfallaufnahme durch Polizei und dem zwischenzeitlich eingetroffenen Dekra-Sachverständigen Stephan Häberle konnte die Straße halbseitig wieder freigegeben werden. Die Polizei leitete den Verkehr im Wechsel vorbei.
Wegen des ausgelaufenen Dieselkraftstoffs waren auch zwei Vertreter (Ralf Dieterle und Lothar Scholz) der Unteren Wasserbehörde (Landratsamt) vor Ort. Nach einer gemeinsamen Erkundung mit Kreisbrandmeister Rolf-Jürgen Stoffel und der Wasserschutzpolizei, ließen sie gegen 19.30 Uhr Ölalarm für die Ölwehr Konstanz im Gnadensee (Teil des Untersees zwischen Insel Reichenau und Allensbach) auslösen.
Da das Dieselöl sich im Bachbett nicht aufhalten ließ, wurde vor der Einmündung des Moosbaches vorsorglich eine Ölsperre verlegt, die ein Mehrzweckboot ausbrachte. Gewassert wurde im Jachthafen der Insel Reichenau. Die Einsatzleitung dort übernahm Kreisbrandmeister Rolf-Jürgen Stoffel. Tags darauf überflog ein Polizeihubschrauber das Mündungs- und Schilfgebiet. Klaus Oechsle von der Wasserschutzpolizei Reichenau teilte mit, dass nach den Ergebnissen der Luftschau die betroffene Fläche recht klein und das Ried nicht direkt betroffen sei. Daraufhin wurde die Ölsperre noch vor der Dämmerung eingeholt. Am gleichen Tag ließ das Landratsamt verschmutztes Schilf abmähen. Ebenso wurde mit dem Abtragen des Bodens begonnen. Auf etwa 20 Quadratmetern wurden etwa 20 Kubikmeter Erdreich entfernt.
Die angeforderte Sperrung des Eisenbahnverkehrs konnte nach einer ersten Erkundung aufgehoben werden, da die Erstmeldung "Fahrzeug nach Verkehrsunfall auf Gleiskörper gestürzt" sich nicht bestätigte.
Fahrzeugbergungen
Nach Abschluss der Rettungsarbeiten wurde in beiden Einsatzabschnitten mit der Bergung der Fahrzeuge begonnen. Das Problem bei der Bergung des Porsches – dessen Batterie zwischenzeitlich abgeklemmt werden konnte – war, dass er durch den Aufprall unter der Leitplanke festklemmte.
Wesentlich langwieriger gestaltete sich die Bergung des Sattelzuges. Hierzu führte ein Bergungsunternehmen aus Stockach Fahrzeuge an. Kernstück bildeten ein 3-achsiger Kran und ein 4-achsiges Abschleppfahrzeug für Lastwagen. Die Feuerwehr leuchtete mit den Lichtmasten des Rüstwagen (RW 2) und des Gerätewagens Gefahrgut (GWG) die Einsatzstelle aus. Mit einem Tanklöschfahrzeug stellte sie den Brandschutz sicher.
Als Glücksfall erwies sich der Wirtschaftsweg, der es ermöglichte relativ nahe an das Bergungsgut zu gelangen. Es wurde beschlossen, den Sattelzug als Einheit auf den Wirtschaftsweg zu ziehen. Zuvor musste jedoch die Ladung umgeladen werden. Diese Arbeit übernahm der Kran, der mit der Feuerwehr-eigenen Palettengabel ausgestattet, als Hubgerät diente. Die Paletten wurden auf einen Tieflader gehievt und zu ihrem Bestimmungsort gebracht.
Mehrere Versuche
Das Herausziehen des Lastwagens mit den zwei Seilwinden des großen Abschleppfahrzeugs – unterstütz durch den Kran – gelang wegen des sehr ungünstigen Winkels nicht. Erst als das Abschleppfahrzeug auf die B 33 umsetzte – die dafür nochmals voll gesperrt wurde –, gelang es, den Laster soweit zu ziehen, dass die Achsen des Anhängers auf dem Wirtschaftsweg zu stehen kamen. Anschließend setzte der Abschlepper wieder auf den Wirtschaftsweg um.
Da der Kran jedoch im Grenzbereich arbeitete, gestaltete sich die weitere Bergung recht langwierig. Nach dem Umsetzen des Krans konnte der gegen 3 Uhr Lastwagen endgültig geborgen werden und stand endlich so, dass die vordere Achse des Zugfahrzeuges auf die Gabel das Abschleppwagens gestellt werden konnte.
Abschließend sicherte die Straßenmeisterei Radolfzell mit gelben Warnlampen und Baken die verbogenen Leitplanken an der B 33. An sämtlichen Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Schadenshöhe schätzte die Polizei auf 100 000 Euro. Bevor der Norwegische Lastwagenfahrer seine Reise fortsetzen konnte, musste er eine Sicherheitsleistung von 1 000 Euro erbringen.
Besondere Fahrzeuge und Funktionen
VRW (Florian Konstanz 6/50)
TLF 16/21-Tr (Florian Konstanz 6/21)
RW 2 (Florian Konstanz 6/52)
MTW (Florian Konstanz 6/19)
GWG (Florian Konstanz 54)
KdoF (Florian Konstanz 3/10)
ELW 2 (Florian Konstanz 6/12)
Transporter (Florian Konstanz 6/14)
GW-T (Florian Konstanz 6/55-1)
TLF 16/25 (Florian Konstanz 9/23)
ELW 1 (Florian Konstanz 1/10)
RW 2-Öl (Florian Konstanz 7/59)
Kleinlaster (Florian Konstanz 6/55-2)
Mehrzweckboot
Sperrenanhänger
NEF (Rotkreuz Konstanz 2/82-1)
RTW (Rotkreuz Konstanz 2/83-1); transportierte den Lkw-Fahrer
RTW (Rotkreuz Konstanz 2/83-2); transportierte den Porsche-Fahrer
mehrere Streifenfahrzeuge der Polizei
Streifenfahrzeug der Wasserschutzpolizei
Fahrzeug mit Anhänger der Straßenmeisterei Radolfzell
Kreisbrandmeister
Zweiter Stellvertretender Kreisbrandmeister
Stellvertretender Kommandant der FF Konstanz
Pressesprecher der FF Konstanz
Dekra-Sachverständiger
Vertreter der Unteren Wasserbehörde (Landratsamt)
Rohrnetzmeister der Gasversorgung Süddeutschland (GVS)
Ergänzende Informationen
Fotogalerie (ACHTUNG: Längere Ladezeit)
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16. August – Ultraleichtflugzeug stürzte neben Radweg
Kurz nach dem Start vom Konstanzer Flugplatz stürzte ein Ultraleichtflugzeug gegen 15 Uhr ab. Der Flieger knallte neben dem Radweg an der B 33 am Rande des Wollmatinger Rieds auf den Boden. Der Pilot wurde dabei verletzt und ins Konstanzer Klinikum eingeliefert.
Der Pilot war in westlicher Richtung gestartet und wollte wegen technischer Probleme umkehren. Dieses Flugmanöver misslang und der 57-Jährige, der als international erfahrener Pilot gilt, stürzte mit seinem Flieger ab. Der Tank wurde nicht beschädigt, so dass es zu keinen Umweltschäden oder einem Brand kam.
Das Technisches Hilfswerk (THW) und die Freiwillige Feuerwehr bargen das Flugzeug und verluden es auf einen Trailer. Hierbei setzte das THW den Kran ihres 3-achsigen Lastwagens ein. Die B 33 war während der Bergungsarbeiten rund 2 Stunden gesperrt. In Konstanz kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Nach Auskunft der Polizei, hatte der Pilot einen Fehler gemacht. Sachverständige vom Deutschen Ultraleichtflugverband an dem erst 3 Wochen alten Fluggerät keine technischen Mängel feststellen. Der Besitzer der Verleihfirma erklärte, dass das Flugzeug erst 40 Betriebsstunden hinter sich gehabt hätte. Ein auf Startfreigabe wartender Pilot habe gesehen, wie der Vorausfliegende die Maschine überzog, weil er zu steil ansteigen wollte, berichteten die Ermittler.
Die Verletzungen des Unglückspilot waren nicht so schlimm, wie ursprünglich angenommen wurde. Er konnte am darauf folgenden Wochenende das Klinikum verlassen. Die 50 000 Euro teure Maschine erlitt Totalschaden, den eine Versicherung ersetzen wird.
Fotos: Bernd Oser
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16. August – Zwei Ölspuren zur gleichen Zeit
Mit rund 500 Kilogramm Ölbindemittel musste die Freiwillige Feuerwehr am Morgen zwei Ölspuren beseitigen, die beinahe gleichzeitig gegen 7.30 Uhr gemeldet worden waren. Einmal hatte ein Linienbus vom Riedstraßenkreisel bis nach Wollmatingen Öl verloren. Im anderen Fall trat bei einer Kehrmaschine in der Fürstenbergstraße Hydrauliköl aus. Das Fahrzeug hatte mit diesem Schaden beide Straßenseiten befahren.
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27. Juli – Motorboot vor Insel Mainau gekentert
Am Samstagnachmittag kenterte vor der Insel Mainau ein etwa sechs Meter langes Motorboot und trieb Kiel ob auf dem Wasser. Den Insassen gelang es sich unverletzt an Land zu schwimmen. Gegen 16:40 Uhr verständigte die Wasserschutzpolizei (Wapo) das Konstanzer Feuerlöschboot (FLB), das sich auf der samstäglichen Seewache befand, von dem Missgeschick. Mit Hilfe des Ladekrans des FLB gelang es das Boot zu drehen um es anschließend auszupumpen. Anschließend konnte es an die Wapo übergeben werden, die es zum Wassersportgelände der Universität in Egg brachte. Möglicherweise war die geöffnete Lenzöffnung die Ursache für das Kentern des Bootes.
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26. Juli – Rauchgeruch in Tiefgarage
Gegen 20.45 Uhr teilte ein Anrufer der Feuerwehr mit, dass es in einer Tiefgarage einer Wohnanlage in der Markgrafenstraße nach Rauch riechen würde. Die eilends angerückte Freiwillige Feuerwehr konnte nach eingehender Untersuchung zwar den Geruch wahrnehmen aber nicht die Ursache finden. Die Feuerwehrfrauen und -männer rücken nach einer knappen Viertelstunde wieder ein.
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23. Juli – Brikettähnliche Brötchen im Backofen
In der Nacht wollte ein Mann in einem Wohnhaus in der Steinstraße offensichtlich Baguettebrötchen im Backofen aufbacken. Über dieses Vorhaben muss er wohl eingeschlafen sein, denn er wurde erst durch die Feuerwehr geweckt, die seine Wohnungstür aufbrach, da der Mann auf klingeln nicht reagierte. Im Backofen fanden die Wehrleute Brötchen, die starke Ähnlichkeit mit Briketts aufwiesen. Zuvor hatte ein Nachbar, der Rauch im Treppenhaus festgestellt hatte, kurz nach Mitternacht die Feuerwehr alarmiert. Die Feuerwehrleute übergaben den schläfrigen Mann dem Rettungsdienst und der Polizei. Bevor die Feuerwehr wieder einrückte, sorgte sie für eine Durchlüftung der Wohnung und sicherte die demolierte Tür. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt.
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20. Juli – Gefahr durch Astbruch
Am Samstagnachmittag drohten mehrere angeknackste Äste eines großen Baumes beim alten Allmannsdorfer Rathaus in den Verkehrsraum zu fallen. Da Gefahr für Passanten bestand, musste die Mainaustraße an dieser Stelle zeitweise voll gesperrt werden. Auch auf der Schiffstraße kam es zu Behinderungen. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei sahen sich während dieser Zeit erheblichen Pöbeleien von Autofahrern ausgesetzt, die verkannten, dass diese Aktion zu ihrer Sicherheit diente und unumgänglich war.
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11. Juli – Rettungsaktion für "Glisglis"
Aus dem Polizeibericht: Polizei und Feuerwehr bewiesen einmal mehr, wie erfolgreich sie zusammenarbeiten können. Ein neunjähriges Mädchen hatte am Donnerstag in der Polizeidirektion um Hilfe gebeten, weil ihr Meerschweinchen mit dem Namen Glisglis am Benediktinerplatz unter einen dichten, dornigen Baum gekrochen war und nicht mehr hervorkam. Trotz Rütteln und Schütteln an dem Baum konnten auch die Polizeibeamten nichts bewirken. Sie fragten bei der Feuerwache um Hilfe an. Auch ein Wehrmann in vollem Schutzanzug war nicht erfolgreicher. Schließlich musste mit einer Motorsäge ein Teil des Dornenbaumes abgesägt werden, um Glisglis seiner inzwischen in Tränen aufgelösten Besitzerin in die Arme legen zu können.
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10. Juli – Nach Überschlag in Bäumen gelandet
Bei einem Verkehrsunfall auf der B 33 wurde am Mittwoch kurz vor zwölf Uhr eine 20-jährige Frau verletzt. Der Unfall ereignete sich in Höhe Allensbach, hinter der ehemaligen Tankstelle und jetzigen Lastwagen-Ausweichstelle.
Zwei Zeugen berichteten, die hinter dem Unfallauto – ein VW – fuhren, dass das voranfahrende Fahrzeug plötzlich auf die Gegenfahrbahn und ins Schleudern geriet, sich überschlug um anschließend in der Böschung zu landen. Dort wurde es von Bäumen und Büschen aufgefangen und blieb auf der Seite liegen. Passanten konnten die Fahrerin befreien. Sie war bei Bewusstsein und ansprechbar.
Rettungsdienst und Notarzt versorgten die junge Fahrerin und brachten sie anschließend ins Konstanzer Klinikum. Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz sicherte mit der Seilwinde des Rüstwagens das Fahrzeug gegen ein weiteres Herabstürzen. Anschließend zogen sie den VW auf die Straße, wo er von einem Abschleppwagen aufgenommen wurde.
Das Unfallfahrzeug erlitt Totalschaden in Höhe von 7 000 Euro. Während des knapp einstündigen Einsatzes kam es zu Verkehrsbehinderungen. Die Polizei leitete den Verkehr an der Unfallstelle vorbei, die zeitweise gesperrt werden musste.
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09. Juli – Bäume umgestürzt
Die Schäden beim Sturm, der am Dienstagnachmittag gegen 17.30 Uhr über Konstanz hinwegfegte, blieben nach Auskunft der Feuerwehr relativ gering. Bäume beziehungsweise größere Äste waren auf der B 33 in Höhe Flughafen, in Allmannsdorf an der Mainaustraße und in der Schwaketenstraße, wo auch ein Auto beschädigt wurde, zu beseitigen. In der Oberen Laube sorgte eine überflutete Fahrbahn für einen kurzen Einsatz der Feuerwehr. Offensichtlich wegen des Unwetters löste auch die Brandmeldeanlage auf der Mainau aus. Im Dachgeschoss des Schloss-Hauptgebäudes hatten mehrere Melder angesprochen. Ein Feuer war jedoch nicht entstanden.
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08. Juli – Heißwasserkocher verschmorte
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Die Fahrzeugaufstellung in der Jacob-Burckhardt-Straße. Foto: Tobias Oser
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Ein verschmorter Heißwasserkocher löste sich gegen 11:15 Uhr am Montagvormittag teilweise in Rauch auf. Dies hatte einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr zu Folge. Als diese bei dem Studentenappartement in der Werner-Sombart-Straße eintraf, lag das Küchengerät schon vor der Tür. Feuerwehrleute löschten Glutreste auf der Herdplatte und belüfteten die verrauchte Wohnung. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt. Ob die Herdplatte angeschaltet war oder der Kocher selbst wegen Wassermangels überhitzte, ist nicht bekannt.
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05. Juli – Ölspur auf der Fürstenbergstraße
Wegen einer Ölspur kam es am Freitagnachmittag nach 17 Uhr auf der Fürstenbergstraße stadtauswärts zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Spur führte bis in die Hardtstraße. Ein Fahrzeug hatte das Öl verloren, das für einen schmierigen und rutschigen Belag sorgte. Daher mussten Feuerwehrleute Ölbindemittel ausstreuen, das anschließend eine Kehrmaschine aufnahm. Der Einsatz dauerte rund zwei Stunden.
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04. Juli – Brotbackmaschine in Flammen
Eine brennende Brotbackmaschine in der Seilerstraße erforderte am Donnerstagnachmittag kurz nach 13 Uhr den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr. Aus bisher ungeklärter Ursache hatte das Gerät Feuer gefangen. Bei Löschversuchen eines Mannes mit zwei Pulverlöschern zog sich dieser leichte Verletzungen zu. Ein Atemschutztrupp der Feuerwehr löschte die restlichen Flammen und die Glut. Die Höhe des Sachschadens beträgt nach Polizeiangaben etwa 1 000 Euro. Durch das Löschpulver, das eine ähnliche Beschaffenheit wie Backpulver hat, wird eine größere Reinigungsaktion erforderlich.
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01. Juli – Flugzeugzusammenstoß über Bodenseegebiet
Nach dem Zusammenstoß zweier Flugzeuge über dem Bodenseegebiet wurde das Feuerlöschboot für eine Suchkette im Überlinger See alarmiert. Die Alarmierung erfolgte um 0:30 Uhr des 2. Juli. Kurz vor 12 Uhr wurde der Sucheinsatz durch die Wasserschutzpolizei abgebrochen, da es als gesichert galt, dass keine Flugzeugteile in den Bodensee gestürzt waren.
Mehr Informationen zum Flugzeugunglück
Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung Untersuchungsbericht
Bundesverwaltungsamt - Koordinierungsstelle - Flugunfall - Bodensee
Kreisfeuerwehrverband Bodenseekreis
FF Uhldingen-Mühlhofen
FF Überlingen
Aviation Safety Network – Tupolev 154M
Aviation Safety Network – Boeing 757-23APF
Tagesschau
br-online.de
T-Online
Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung Zusammenstoß am Bodensee
DFS Deutsche Flugsicherung
Luftfahrt-Bundesamt
Skyguide (Flugüberwachung Zürich/Schweiz)
Vereinigung Cockpit
web.de
SKOL Südkurier-Online
netzeitung.de
Feuerwehrpresse Jendsch
Bashkirian Airlines
DHL Deutschland
Polizei Baden-Württemberg
Kreisfeuerwehrverband Lindau
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19. Juni – Wenig Einsätze nach heftigem Regen
Am Abend fiel über dem Ortsteil Petershausen(!) heftiger Regen. Dies hatte zur Folge, dass die Feuerwehr rund 10 Keller auspumpen musste. Ebenfalls sprach die Brandmeldeanlage der Entsorgungsbetriebe (EBK) an. Ursache war durch den starken Regen eintretendes Wasser.
Unerfreulich war für eine Mannschaft, dass sie beschimpft wurde: Da der Wasserstand im Keller zu niedrig war, konnte die Tauchglockenpumpe kein Wasser fördern. Ein Ablauf war ebenfalls im Keller nicht zu finden. Da die große Hausgemeinschaft über einen funktionstüchtigen Wassersauger verfügte, wies die Mannschaft das Ansinnen zurück weiter für das Entleeren des Kellers zu sorgen. Dies hatte Beschimpfungen durch die Bewohner zufolge, was die Feuerwehrleute über soviel Undank sichtlich betroffen machte.
Interessant am Rande: In anderen Ortsteilen war der Regen bei weitem nicht so heftig. In Allensbach und Radolfzell (Kernstadt) regnete es gar nicht. Dagegen führten Hagelschauer in Radolfzell-Böhringen und im Hegau zu Sachschäden.
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17. Juni – Großalarm wegen rauchendem Seehas
Extra-Seite (ACHTUNG: Längere Ladezeit)
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17. Juni – 20 Hasen verbrannt
Zeugen teilten Feuerwehr und Polizei gegen 1 Uhr mit, dass sie im Bereich Litzelstetter Straße - Schwaketenbad Brandrauch und Flammen sehen würden. Nach einiger Zeit konnte die Feuerwehr die Brandstelle ausmachen. Auf einem Gartengrundstück im Gewann Homberg, hatte ein unbekannter Täter einen Hasenstall mit 20 Hasen angezündet, nachdem er ein Vorhängeschloss an der Tür zur Gartenlaube aufgetrennt hatte. Als die Feuerwehr eintraf, waren der Hasenstall und die Hasen bereits verbrannt. Durch das Feuer wurden außerdem verschiedene Gartengerätschaften zerstört.
Die Feuerwehr konnte eine Brandausbreitung auf eine Gartenlaube verhindern. Wegen der unzureichenden Wasserversorgung wurde das Wechselladerfahrzeug (7/65) mit dem Abrollbehälter Tank angefordert. Der Sachschaden wird von der Polizei auf etwa 4 000 Euro geschätzt. Es wurde eine Person beobachtet, die in Richtung Schwaketenbad davon lief. Vermutlich besteht ein Zusammenhang zu einem versuchten Einbruch in ein Gartengrundstück einer Gartenanlage im Gewann Urisberg, der zur gleichen Zeit durch Zeugen gemeldet wurde. Der Täter durchtrennte den Draht einer Umzäunung und versuchte ein Vorhängeschloss aufzubrechen, was offensichtlich nicht gelang.
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02. Juni – Schwan zugeklebt
Am Nachmittag musste die Feuerwehr zu einer ungewöhnlichen Tierrettung ausrücken. Als die zwei Feuerwehrleute an der Seestraße eintrafen, trauten sie ihren Augen nicht: Auf dem Wasser schwamm ein Schwan, dessen Körper und Schnabel mit mehreren Lagen eines dicken Klebebandes zugeklebt waren. "So eine Tierquälerei habe ich noch nie gesehen", sagte der erfahrene Feuerwehrmann Klaus Wehner. "Das Tier wäre jämmerlich verreckt", entrüstete er sich. Mit Hilfe eines Schwimmers auf seiner Luftmatratze gelang es, den Schwan ans Ufer zu treiben und dort von den Verklebungen zu befreien. Anschließend konnten die Feuerwehrleute den ansonsten unverletzten Schwan ins Wasser entlassen.
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31. Mai – Folgenreiches Flohmarktschnäppchen
Strahlenschutzeinsatz wegen Wasserbestrahlungsgerät – Keine Gefahr für Bevölkerung
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Eine Metalltonne ist mit einem Bleimantel ausgekleidet worden, der radioaktive Strahlung abschirmt. Decken und Ziegelstein dienen der Lagerung und Stabilisation. Foto: Claudia Rindt
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Ein "Wasserbestrahlungsgerät", mit dem Wasser mittels radioaktiver Strahlung ionisiert wird, sorgte für einen Strahlenschutzeinsatz des Gefahrgutzuges der Freiwilligen Feuerwehr. Ein 48-jähriger Tüftler hatte zusammen mit einem Bekannten am Wochenende auf dem Flohmarkt dieses Gerät für 50 Euro gekauft. Er lagerte das Gerät in seiner Wohnung in einem Anwesen in der Sankt-Johann-Gasse. Ein altes Messgerät für Radioaktivität, mit dem der 48-Jährige seinen Flohmarktfund am Freitagnachmittag untersuchte, schlug so stark aus, dass dem Mann mulmig wurde. Er wandte sich an das Gesundheitsamt, das Feuerwehr und Polizei einschaltete.
Die Feuerwehr untersuchte das "Wasserbestrahlungsgerät" und stellte fest, dass die davon ausgehende Strahlung leicht über dem zulässigen Grenzwert lag, wonach Feuerwehrleute ohne besondere Schutzanzüge nicht mit derartigen Apparaturen arbeiten dürfen. Dies veranlasste Zugführer Klaus Wehner einen Strahlenschutzeinsatz des Gefahrgutzuges anzuordnen.
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Vorsichtig wird das – verpackte – Corpus delicti in die Tonne verfrachtet. Foto: Claudia Rindt
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Die Polizei sperrte die Gasse um jede Gefahr auszuschließen und den Hilfskräften ein ungestörtes Arbeiten zu ermöglichen. Die direkt betroffene Wohnung wurde gesichert. Die Bewohner der angrenzenden Wohnungen konnten in dem Räumen während der Bergungsaktion verbleiben.
Ein Trupp, mit Kontaminationsschutzanzügen und Atemschutzgeräten ausgerüstet, barg das radioaktiv strahlende Gerät und legte es in eine Metalltonne, die zuvor mit Bleiplatten ausgekleidet worden war. Diese Tonne wurde im verschlossenen Zustand an die Universität gebracht um dort zwischengelagert zu werden, bis das "Wasserbestrahlungsgerät" fachgerecht entsorgt werden kann.
Anschließend konnten die Bewohner – nach entwarnenden Messergebnissen – wieder in die Wohnung zurückkehren. Polizei und Feuerwehr bescheinigten dem Mann verantwortungsvoll gehandelt zu haben, dass er nicht das Gerät einfach weggeworfen hatte. Trotzdem muss der 48-Jährige mit einer Anzeige rechnen.
Nach Angaben der Feuerwehr bestand zu keiner Zeit Gefahr für die Flohmarktbesucher und auch nicht für die Bewohner des betroffenen Anwesens in der Sankt-Johann-Gasse.
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Der "Emanationapparat" strahlte Radioaktiv. Foto: Bernd Oser
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Kontaminationsschutzanzüge werden angelegt... Foto: Nikolaj Schutzbach
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... wobei sie von anderen Feuerwehrleuten unterstützt werden. Foto: Nikolaj Schutzbach
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Der idyllische Eindruck täuscht. Foto: Nikolaj Schutzbach
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Der strahlende Apparat wird sorgfältig in der Tonne platziert. Foto: Nikolaj Schutzbach
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Ausruhen? Noch nicht! Letzte Besprechung bevor die Tonne verladen wird und die Wohnung wieder freigegeben werden kann. Foto: Nikolaj Schutzbach
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18. Mai – Zwei Gartenhütten ausgebrannt
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In Vollbrand stand diese und eine weitere Gartenhütte als die Feuerwehr eintraf.
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Kurz nach 5.30 Uhr am Samstagmorgen musste die Freiwillige Feuerwehr zu einem Brand in der Nähe der Kindlebildstraße ausrücken. Dort brannten zwei Geräteschuppen. Als die Feuerwehr eintraf, standen beide in Vollbrand. Vier Feuerwehrleute mit Schwerem Atemschutz löschten mit je einem Strahlrohr die Hütten. Gasflaschen, die Hitze ausgesetzt explodieren und damit zu einer Gefahr für die Hilfskräfte werden können, wurden ins Freie gebracht und gekühlt. Die Polizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Die Höhe des Sachschadens beträgt etwa 1 500 Euro.
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In Vollbrand stand diese und eine weitere Gartenhütte als die Feuerwehr eintraf.
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In einer mit Wasser gefüllten Wanne kühlt ein Feuerwehrangehöriger zwei Gasflaschen. Fotos: Bernd Oser
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17. Mai – Brandgeruch wahrgenommen
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Ein Kreuzlinger Feuerwehrmann kontrolliert mit seiner Wärmebildkamera den Fußboden. Foto: Bernd Oser
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Gegen 12 Uhr musste die Freiwillige Feuerwehr zu einem vermeintlichen Brand in der Zollernstraße ausrücken. Dort hatten Anwohner Rauchgeruch wahrgenommen. Nach Erkundung durch Feuerwehrleute mit Hilfe der Wärmebildkamera der Feuerwehr Kreuzlingen konnte kein Brandherd ausgemacht werden. Nach rund einer dreiviertel Stunde konnten die Fahrzeuge wieder einrücken.
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13. Mai – Gefahr durch giftige Bleischlacke
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Mit einem Gabelstapler verladen Feuerwehrleute die Fässer in einen Container. Foto: nea
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Giftige Bleischlacke, die als Lötabfall anfällt, erforderte am Montagnachmittag den Einsatz deutscher und schweizerischen Feuerwehren auf der Gemeinschaftszollanlage. Nach Auskunft von Gerhard Schaich, beim Zoll zuständig für Gefahrgut, wurden bei Routinekontrollen giftige Abfälle entdeckt und diese vom Weitertransport zurückgehalten.
Diese Abfälle waren unsachgemäß in Metalltonnen und Kartonagen verpackt, die teilweise defekt waren. Die dabei austretenden Bleistäube sind sehr giftig, wie Jörg Andres, Chemiefachberater des Kantons Thurgau erklärte. Daher wurden die Chemiewehr Thurgau aus Weinfelden und zur Unterstützung der Gefahrgutzug der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz – letztere telefonisch, da nur wenige Einsatzkräfte mit dem GW-AS/Mess und GW-G benötigt wurden – alarmiert.
Unter der Einsatzleitung von Erich Rusch aus Weinfelden und Klaus Wehner aus Konstanz mussten mehrer Feuerwehrleute, geschützt durch Spezialanzüge und Atemfilter, die Gebinde bergen und in einem abschließbaren Container unterbringen. Da die Tonnen und Stapel teilweise mehrere Hundert Kilogramm wogen, musste ein Gabelstapler eingesetzt werden. Die defekten Gebinde klebten die Feuerwehrleute zu oder verpackten sie in sogenannte "Bergefässer". Am Abend hatten die Feuerwehren alle Güter gesichert.
Brisant in diesem Zusammenhang ist, dass im gleichen Lastwagen auch Lebensmittel transportiert worden waren. Auf den Verantwortlichen dieses Transports werden erhebliche Kosten und Unannehmlichkeiten zukommen. Bewährt hatte sich bei diesem Einsatz, dass beide Feuerwehren seit mehreren Jahren enge Kontakte pflegen und bei mindestens einer gemeinsamen Übung im Jahr die Zusammenarbeit proben.
Bildergalerie (ACHTUNG: Längere Ladezeit)
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09. Mai – Vollgelaufenes Boot geborgen
Am Abend gegen 19 Uhr musste die Freiwillige Feuerwehr am Winterersteig ein Boot bergen. Dieses war, so berichteten Zeugen, offensichtlich falsch an seinem Liegeplatz angebunden gewesen, so dass Wellen vorbeifahrender Schiffe hineinschwappten und das Boot mit der Zeit voll lief. Mittels einer elektrischen Tauchpumpe entleerten die Feuerwehrleute das kleine Schiff und schleppten es anschließend zum Slip am Taubenhaus, wo es der Besitzer auswasserte.
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05. Mai – Wellblechhütte brannte
Gegen 2.40 brannte eine Wellblechhütte beim Bahnübergang Schneckenburgstraße. Die Feuerwehr löschte die Flammen mit einem C-Rohr. Die Polizei geht davon aus, dass drei Männer für den Brand verantwortlich sind. Der Sachschaden beträgt nach Polizeiangeben rund 600 Euro.
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03. Mai – Feuer auf Reiterhöfen
Extra-Bericht (ACHTUNG: Längere Ladezeit)
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24. April – Umgestürzte Nachttischlampe entzündete Matratze
Am Morgen, gegen 06.45 Uhr, hatte eine 81-jährige Frau es der Geistesgegenwart eines Hausmitbewohners zu verdanken, dass bei einem Matratzenbrand in ihrer Wohnung in der Markgrafenstraße nichts Schlimmeres passierte. Eine umgestürzte Nachttischlampe hatte die Matratze in ihrem Bett entzündet. Die alte Frau wusste sich nicht zu helfen. Ein Mann, der seine Wohnung direkt über der 81-Jährigen hat, bemerkte, als er aus dem Toilettenfenster schaute, plötzlich aufsteigenden Qualm.
Ohne lange zu zögern, stürmte er eine Etage tiefer und hatte das Glück, dass ihm die verdutzte Frau sofort öffnete. In der Küche holte er sich einen Eimer Wasser und konnte damit die brennende Matratze löschen. Die ebenfalls von dem Mann informierte Feuerwehr musste die Matratze nur noch aus dem Schlafzimmer entfernen. Die Geschädigte erlitt einen Schock sowie eine Rauchvergiftung. Sie wurde zur Behandlung ins Klinikum Konstanz gebracht. Lebensgefahr bestand nicht. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 500 Euro.
Quelle: Pressemitteilung der Polizeidirektion
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19. April – Strohballenbrand im Wollmatinger Ried
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Das zweite Wechselladerfahrzeug (7/65) kam mit dem Abrollbehälter zum Einsatz.
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Bei einem Brand im Wollmatinger Ried sind rund 200 Rundstrohballen von insgesamt etwa 300 am Gottlieber Weg gelagerten vernichtet worden. Ein Anrufer hatte vom Wertstoffhof aus den Rauch gegen 17.15 Uhr bemerkt und die Feuerwehr verständigt. Feuerwehrleute gelang es mit vier Strahlrohren in rund drei Stunden den Brand weitestgehend zu löschen. Am Samstag flackerte nochmals Glutnester auf, deren Flammen jedoch rasch gelöscht waren.
Klemens Muser, Kreisökologe beim Landratsamt und Koordinator für die Pflege im Wollmatinger Ried, erklärte, dass der Sachschaden an den Ballen – jeder hatte etwa anderthalb Kubikmeter Volumen – "Null" sei. Jedoch entstünden hohe Kosten, da Mitarbeiter für die Beseitigung eingesetzt werden müssten, die für andere Arbeiten fehlten. Hinzu kämen Entsorgungskosten, da durch unverbrannte Kunststoffe das Stroh teilweise nicht kompostierbar sei, befürchtete Muser. Zudem seien Schäden für Natur und Tiere entstanden. Der Ökologe schließt Selbstentzündung aus. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.
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Brandbekämpfung mit Strahlrohren. Insgesamt kamen 4 C-Rohre zum Einsatz.
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Aus dem Tank auf dem Wechselladerfahrzeug (rechts) wird das Tanklöschfahrzeug befüllt. Foto: Bernd Oser
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18. April – Taucher-Sucheinsatz vor Überlingen
Extra-Bericht (ACHTUNG: Längere Ladezeit)
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15. April – Autofahrer auf Fährschiff vermisst
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Mit einem DLRG-Boot wird die geborgene Leiche zum Schwimmsteg im Konstanzer Fähre-Hafen gebracht. Foto: Bernd Oser
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Der Rettungsdienst ist auf einem Boot der DLRG zum Einsatz bereitgestellt. Foto: Bernd Oser
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Am Abend wurde auf der Fähre Meersburg – Konstanz nach der Landung in Staad auf dem Fährschiff "Konstanz" ein Autofahrer vermisst. Sein Fahrzeug stand abgeschlossen auf dem Deck. Dies führte zu einer groß angelegten Suchaktion auf dem Überlinger See.
Freiwillige Feuerwehr – mit dem Feuerlöschboot und einem Mehrzweckboot –, Wasserschutzpolizei, DLRG Konstanz und Bodman sowie Schweizer Seepolizei bildeten mit rund zehn Booten eine Suchkette. Leuchtraketen an Mini-Fallschirmen erleuchteten den See.
Gefunden haben ihn schließlich nach rund zwei Stunden Beamte des Bundesgrenzschutzes, die mit einem ihrer Infrarot-Fahrzeugen – wie sie zur nächtlichen Überwachung von Grenzübergängen eingesetzt werden –, auf dem Fährschiff "Kreuzlingen" auf seinem regulären Kurs mitfuhren. Der Gesuchte schwamm tot etwa in Höhe Wasserwerk im Wasser – offensichtlich durch ein Luftpolster seiner Jacke an der Oberfläche gehalten.
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07. April – Brennender Lüfter verursachte Wasserschaden
Am Nachmittag kurz vor 16.30 Uhr brannte es im Europahaus in der Rheingutstraße in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss. Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr fand einen brennenden Motor eines Lüfters, der normalerweise auf der Toilette der Vier-Zimmer-Studentenwohnung für gute Luft sorgen soll. Die Feuerwehrleute löschten rasch die Flammen, die auf Toilettenpapier übergegriffen hatten, bevor sich das Feuer weiter ausbreiten konnte. Jedoch waren durch die große Hitze die Absperrventile der Wasserversorgung geschmolzen. Das auslaufende Wasser nahmen die Feuerwehr mit einem Sauger auf. Die Wehrleute sorgten auch für eine Durchlüftung der verrauchten Räumlichkeiten. Nach ersten Schätzungen der Polizei entstand Sachschaden in Höhe von rund 10 000 Euro. Verletzt wurde niemand. Von den Bewohnern war während des Brandes niemand zuhause; daher mussten sich die Hilfskräfte gewaltsamen Zutritt verschaffen.
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05. April – Vergessene Zigarette entzündete Bücher
Eine 27-jährige Bewohnerin hatte ein Zimmer im ersten Obergeschoss eines Einfamilienhauses in der Straße "Zum Kirchenwald" in Dettingen verlassen und vermutlich vergessen, ihre Zigarette auszudrücken. Diese entzündete, so vermutet es die Polizei, in der Nähe liegendes Papier und andere Gegenstände. Diverse Bücher und ein Computer wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Die herbeigerufene Freiwillige Feuerwehr konnte rasch den Kleinbrand mit einer Kübelspritze löschen und den Computer auf den Balkon bringen. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden. Nach ersten Schätzungen der Polizei beträgt der Sachschaden rund 10 000 Euro. Verletzt wurde niemand.
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04. April – Explosionsgefahr in Tiefgarage
Aufwändiger Einsatz für Feuerwehr und Polizei – Auto als Verursacher
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Maschinist Andreas König überwacht die Pumpe des LF 16 (6/44), die den wassergetrieben Lüfter im Keller betreibt. Mit der Zeit bildet sich um das Löschfahrzeug ein kleiner See, da zur Abkühlung des Wasserkreislaufs ständig Wasser aus einem Hydranten zugeführt und überschüssiges Wasser abgelassen werden muss. Foto: Nikolaj Schutzbach
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Ein Abschleppdienst entfernt das defekte Auto. Einsatzleiter Klaus Wehner – in der grünen Weste – sieht dem sich entfernenden Gespann erleichtert nach. Foto: Nikolaj Schutzbach
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Am Abend gegen 22 Uhr hielt aus einem Auto auslaufendes Benzin in einer Tiefgarage in der Magdeburger Straße die Freiwillige Feuerwehr in Atem. Während der Lageerkundung zeigte das Explosionswarngerät kurzzeitig das Überschreiten einer Warnschwelle an. Dies veranlasste Einsatzleiter Klaus Wehner Kräfte aus Wollmatingen und Petershausen zu alarmieren.
Mittels eines wassergetriebenen Lüfters führten die Wehrleute der weiträumigen Garage frische Luft zu, um das zündfähige Luftgemisch unterhalb eines kritischen Wertes zu halten. Die hauseigene Lüftungsanlage war aus Sicherheitsgründen abgeschaltet worden, um ein Ausbreiten von gefährlichen Gasen im Haus zu verhindern.
Ein Atemschutztrupp brachte ein Schaumrohr in Stellung, das sofort zum Einsatz hätte gelangen können, falls Benzin in Brand geraten wäre. Nach weiteren Messungen – auch in den angrenzenden Wohngebäuden – konnte schließlich Entwarnung vor einer Explosionsgefahr gegeben werden. Eine Räumung war nicht mehr erforderlich.
Nachdem das Auto vom Abschleppdienst entfernt worden war, konnten die Feuerwehrleute das Benzin mit Ölbindemittel binden. Die Gefahr war damit gebannt. Zahlreiche Polizeikräfte unterstützten die Arbeit der Feuerwehr.
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04. April – Gefährdenden Ast entfernt
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Einen großen Bogen über die Wiese mussten Passanten um die Einsatzstelle machen, während mit einer Motorsäge der angeknackste Ast entfernt wurde. Foto: Bernd Oser
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Mit einem Einreißhaken entfernt Feuerwehrmann Reinhard Seifer hängen gebliebene Äste. Foto: Bernd Oser
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Am Nachmittag entfernte die Feuerwehr in knapp zweistündiger Arbeit einen starken Ast, der an einem riesigen Baum am Hockgraben Radfahrer und Fußgänger bedrohte. Anwohner des Hockgrabens hatten bemerkt, dass am Weg, der am Waldrand von der Friedrichsstraße zur Uni führt, ein abgebrochener Ast herabzufallen drohte. Die alarmierte Feuerwehr rückte mittels Motorsäge und Drehleiter dem Geäst zu Leibe. Ein Förster begutachtete den Baum und entschied, dass dieser erhalten bleiben kann.
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04. April – Kleinbrand bei Byk Gulden
Durch eine Verwechslung kam es in einem Labor bei Byk Gulden zu einem Kleinbrand. Aus Versehen waren nicht hitzebeständige Gummistopfen in eine Autoklav gelangt, in dem Laborgeräte unter Druck keimfrei gemacht werden. Die Freiwillige Feuerwehr war durch den automatischen Rauchmelder alarmiert worden, als die Stopfen zu rauchen begannen. Der Brand konnte jedoch rasch von Mitarbeitern gelöscht werden. Nach einer Kontrolle durch Atemschutzträger und dem Belüften der Räumlichkeiten rückten die Feuerwehrfrauen und -männer wieder ein. Die Höhe des Sachschadens ist gering.
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27. März – Flammenübergriff auf Wald verhindert
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Mit einem Sprühstrahl löscht ein Dettinger Feuerwehrmann Glutnester ab. Foto: Bernd Oser
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Bei einem Flächenbrand im Dettinger Gewann Lacherwies wurde etwa 2 000 Quadratmeter Wiese von einem Feuer vernichtet. Durch den raschen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf den angrenzenden Wald verhindert werden. Gegen 12.45 Uhr hatten mehrere Passanten die Feuerwehrzentrale über Notruf 112 informiert. Vier Löschfahrzeuge aus den Ortsteilen Petershausen und Dettingen kamen zum Einsatz. Ebenfalls benötigt wurde das neue Wechselladerfahrzeug, das im Gerätehaus Wollmatingen stationiert ist. Es hatte den 6 000 Liter Wasser fassenden Tank aufgesattelt, um die Löschfahrzeug mit zusätzlichem Wasser zu versorgen. Mit mehreren Strahlrohren und Feuerpatschen waren die Flammen rasch erstickt. In der Nähe des Brandortes verläuft die Landstraße 220. Wie die Polizei mitteilte, kann jedoch eine achtlos aus dem Fahrzeug geworfene Zigarettenkippe als Brandursache ausgeschlossen werden. Der Polizeiposten Allensbach, Tel. 07533/97149, bittet um Zeugenhinweise.
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Auch die Petershauser tragen ihren Teil bei, dass das Feuer nicht auf den Wald übergreift. Foto: Bernd Oser
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Das Dettinger Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 (9/23) und das Wechselladerfahrzeug WLF (7/65) mit dem Abrollbehälter Wasser. Foto: Bernd Oser
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21. März – Vorsätzliche Brandstiftung im Treppenhaus
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Das durch die starke Hitze schwer in Mitleidenschaft gezogenen Treppenhaus. Foto: Bernd Oser
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Auch weiter oben noch deutliche Rauch- und Hitzespuren. Foto: Bernd Oser
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Kurz vor 21.15 Uhr wurde der Feuerwehr ein Brand in der Schützenstraße nähe Döbeleplatz gemeldet. Dem raschen Vorgehen der Freiwilligen Feuerwehr war es zu verdanken, dass kein größerer Schaden entstand.
"Wir haben eine extreme Verrauchung wahrgenommen und leichten Feuerschein hinter den Fenstern entdeckt", berichtete Jürgen Wehner, der als einer der ersten Feuerwehrleute an der Einsatzstelle war. Vier Atemschutzträger schlugen mit einem tragbaren Hochdruckfeuerlöscher die Flammen nieder und löschten mit einer Kübelspritze die restlichen Glutnester.
Kommandant Dieter Quintus war die ungewöhnlich starke Hitzeentwicklung aufgefallen. Offensichtlich war im Treppenhaus vor dem Kellerabgang gelagerter Müll in Brand geraten. Die Flammen hatten auch auf einige hölzerne Treppenstufen übergegriffen. Die große Hitze hatte unter anderem einen Stromzähler zerstört, Scheiben bersten lassen und einen Fahrradsattel in Brand gesetzt.
Menschen kamen keine zu Schaden. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs hatte sich niemand in dem vierstöckigen Mehrfamilienhaus aufgehalten, wo jedoch nur eine Wohnung bewohnt wird. Der Sachschaden wird auf rund 25 000 Euro geschätzt. Die Polizei ermittelt wegen Verdachts auf vorsätzliche Brandstiftung.
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11. März – Gartenhütte ein Raub der Flammen
Am frühen Morgen musste die Freiwillige Feuerwehr zu der Kleingartenanlage in der Rudolf-Diesel-Straße ausrücken. Dort war eine Gartenhütte in Brand geraten. Das festgemauerte und mit Holz verkleidete Gartenhaus stand schon in Vollbrand, als das erste Feuerwehrfahrzeug eintraf. Vier Atemschutzträger löschten mit zwei Strahlrohren rasch die Flammen, so dass keine Gefahr für die umliegenden Gartenhäuser entstand. Lediglich ein Vorbau und Mobiliar, das im Freien nahe der Hütte stand, wurde mit vernichtet. Nach rund einer Stunde konnten die Feuerwehrleute wieder einrücken. Gegen 9.30 Uhr kontrollierte die Ständige Wache die Brandstelle und löschte einige Glutnester. ab. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt derzeit die Brandursache. Den Sachschaden schätzt sie auf mindestens 10 000 Euro.
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Die Reste des ausgebrannten Kinderlagers. Foto: Bernd Oser
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Nach ersten Erkenntnissen der Polizei besteht der Verdacht der Brandstiftung. Vermutlich handelt es sich um die selben Täter, die im Zeitraum von Sonntagabend bis Montagmorgen in sieben weitere Gartenhäuser in der Kleingartenanlage Unterlohn und in der Kleingartenanlage Stromeyersdorf einbrachen. Die Täter wuchteten Lagerschuppen und Fenster der Gartenhäuser auf, schlugen mit einem Stein eine Scheibe ein und durchsuchten die Gartenhäuser. Außer einem Fahrradanhänger wurde dabei vermutlich nichts entwendet. Der Sachschaden ist bislang noch nicht bekannt.
Am späten Nachmittag – kurz nach 17.15 Uhr – wurde der Feuerwehr erneut eine brennende Gartenhütte gemeldet; diesmal in der Mannheimer Straße. Dies stellte sich jedoch als ein Kinderlager heraus, das im Gebüsch eingerichtet war. Binnen kurzer Zeit löschten Feuerwehrleute die Flammen mit einem Strahlrohr. Noch während der Aufräumarbeiten musste ein Fahrzeug in die Bücklestraße fahren, um dort eine Ölspur zu beseitigen.
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23. Februar – Eine verschmorte Kaffeemaschine und zwei gefährliche Bäume
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Der wassergetriebene Lüfter wird in Stellung gebracht. Foto: Bernd Oser
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Die kläglichen Überreste der Kaffeemaschine. Foto: Bernd Oser
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Am Samstagmorgen kurz vor 9.30 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr in die Gabelsbergerstraße gerufen. Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, sahen sie, dass dichter Rauch über einem Balkon im siebten Obergeschoss austrat. Atemschutzträger fanden schließlich auf dem Küchenherd eine Kaffeemaschine, die in Rauch aufging, weil eine Herdplatte angeschaltet war. Mit der Kübelspritze löschten die Feuerwehrleute rasch die Flammen, bevor weiterer Schaden in der Wohnung entstand. Mit dem wassergetriebenen Lüfter bliesen sie den Rauch aus dem Treppenhaus und der Wohnung. Die Höhe des Sachschadens gab die Polizei mit etwa 500 Euro an. Verletzt wurde niemand.
Gegen später bescherte der starke Wind zwei weitere, technisch anspruchsvolle Einsätze; beide Male in Staad. So entdeckte gegen halb elf Uhr ein zufällig des Weges kommender Mitarbeiter des Grünflächenamtes, dass in der Lindauer Straße ein dreistämmiger Baum – etwa 20 Meter hoch – in einem seiner Stämme einen Riss bis in die Wurzel aufwies. Da der Baum umzustürzen drohte, rief der Hauseigentümer die Feuerwehr zu Hilfe. "Bei jedem Windstoß knackte es vernehmlich", berichtete Einsatzleiter Andreas Knäble. Er ließ vom Korb der Drehleiter aus die Stämme zersägen. Erschwert wurde dies, da sich zwei Stämme Richtung Hauskante neigten. Insgesamt dauerte dieser Einsatz rund vier Stunden.
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Mit der Motorsäge werden zuerst die Äste entfernt (Einsatz Lindauer Straße). Foto: Bernd Oser
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Ohne Drehleiter wären die Baumarbeiten nicht möglich (Einsatz Lindauer Straße). Foto: Bernd Oser
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Der nächste Einsatz dieser Art erfolgte bei Dunkelheit. Im Möwenring drohte ein fast vollständig entwurzelter Baum kurz nach 23 Uhr auf ein Haus zu stürzen. Um an den Baum zu gelangen, musste die Drehleiter rückwärts in eine schmale Auffahrt einfahren. Wegen der Schneeglätte rutschte das schwere Fahrzeug mehrmals zur Seite weg. Der Umsicht des Maschinisten war es zu verdanken, dass es zu keinen Schäden kam. Schließlich behalfen sich die Feuerwehrleute mit Ölbindemittel als Streumittelersatz. Mittels Motorsäge kürzte die Feuerwehr den fast vollständig entwurzelten Baum soweit, dass bei einem weiteren Kippen keine Gefahr mehr fürs Haus besteht. Angenehme Randerscheinung für die Feuerwehrler: Bürgermeister Volker Fouquet, der in der Nachbarschaft wohnt, servierte ihnen frischen Kaffee, was das ungemütliche Wetter erträglicher gestaltete. Dieser Einsatz konnte gegen ein Uhr abgeschlossen werden.
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14. Februar – Feuer zerstört Kneipeneingang
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Rasch werden Schlauchleitungen vom Unterflurhydranten zum Löschfahrzeug verlegt. Foto: Tobias Oser
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Rauch dringt aus der Eingangstüre einer Kneipe. Foto: Bernd Oser
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(fvb) Ein Feuer hat in einer irischen Kneipe an der Ecke Scheffel- und Zogelmannstraße gestern den Eingangsbereich zerstört. Der Brand war am frühen Nachmittag am Windfang hinter der Eingangstür ausgebrochen. Das Lokal war zu diesem Zeitpunkt geschlossen und menschenleer. Verletzte gab es nicht. Die Feuerwehr, die mit einem Löschzug in den Stadtteil Stadelhofen ausgerückt war, hatte die Flammen schnell unter Kontrolle. Die umliegenden Straßen waren für kurze Zeit gesperrt. Wie die Polizei mitteilte, brach der Brand vermutlich in einem Kabelgewirr auf der Abdeckung des Holzwindfangs aus. Die Beamten stellten die entsprechenden Leitungen und Anschlüsse sicher. Der Wirt hofft nun, bereits am Samstag wieder öffnen zu können, da außer dem Windfang keine Feuerschäden zu beklagen sind. Die Ermittler schätzen den Schaden auf 5 000 bis 10 000 Euro.
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Hinter dem Eingang hatte ein hölzerner Windfang Feuer gefangen. Fotos: Bernd Oser
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13. Februar – Vier Rinder verendeten im brennenden Stall
Extra-Bericht (ACHTUNG: Längere Ladezeit)
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01. Februar – Frau verstarb nach Brand
Rettung über Drehleiter – Verkehrsbehinderungen auf der Wollmatinger Straße
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In diesem verbrannten Sessel dürfte die Frau zuvor gesessen haben. Als Feuerwehrleute im Zimmer eintrafen, lag die Verletzte davor. Foto: nea
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Eine Frau verstarb wenige Stunden nach einem Brand an den lebensgefährlichen Verletzungen, die sich zugezogen hatte, im Konstanzer Klinikum. Sie hatte sich 90 Prozent der Haut verbrannt. Die geplante Verlegung mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik war zuvor aufgegeben worden.
Am Freitagnachmittag wollte eine Pflegerin nach der 72-jährigen Frau, die im vierten Obergeschoss eines Wohnhauses der Wollmatinger Straße lebte, schauen. Als sie die Wohnungstüre öffnete, drang ihr dichter Rauch entgegen, so dass sie die Wohnung nicht betreten konnte. Bei Nachbarn alarmierte sie die Freiwillige Feuerwehr. Feuerwehrleute unter Schwerem Atemschutz, die über die Drehleiter und das Treppenhaus zu der Wohnung vordrangen, fanden die Frau regungslos auf dem Boden liegend. Sie brachten die Frau unverzüglich in eine rauchfreie Zone auf dem gleichen Stockwerk, wo sie vom Notarzt und Rettungsassistenten beatmet wurde. Das Feuer war von selbst ausgegangen; lediglich Teile eines Sessels glimmten noch, den die Feuerwehr mit wenig Wasser ablöschten.
Über die Drehleiter konnte die Frau schließlich aus dem Haus gebracht werden. Mittels einer Spezialvorrichtung auf dem Drehleiter-Korb wurde die Rettungstrage befestigt. Anschließend brachte ein Rettungswagen die Verletzte zum Hubschrauberlandeplatz beim Klinikum, wo der Rettungshubschrauber "Christoph 45" aus Friedrichshafen wartete. Dort erkannten die Ärzte, dass die Verletzte nicht überleben würde.
Wegen des Einsatzes gab es Verkehrsbehinderungen, zeitweise sperrte die Polizei die Wollmatinger Straße. Die Kriminalpolizei ermittelte, dass als wahrscheinlichste Brandursache heruntergefallene Asche einer brennenden Zigarette in Frage kommt. Der Sachschaden wird auf rund 10 000 Euro geschätzt. Oberbürgermeister Horst Frank und Kreisbrandmeister Rolf-Jürgen Stoffel verschafften sich persönlich einen Eindruck von der Einsatzstelle.
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Blick auf die Fahrzeugaufstellung. Foto: nea
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An der ausgefahrenen Drehleiter befindet sich der Korb mit der Krankentragehalterung. Foto: Hendrik Roggendorf
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27. Januar – Sturmeinsätze – Haushohes Schild in Schieflage
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Dem Winddruck nachgegeben hat die große Bautafel beim zukünftigen Seeuferhaus. Foto: Claudia Rindt
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(rin/nea) Das haushohe Baustellenschild für das geplante Seeuferhaus an der Bodanstraße steht nicht mehr. Die Feuerwehr hat es abgebaut, weil die Tafel unter dem Sturm auf die Fahrbahn zu stürzen drohte. Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, war die nach Schätzungen von Einsatzkräften rund fünf Meter hohe und sechs Meter breite Tafel deutlich in Richtung Bodanstraße geneigt. Unter dem Winddruck gab die Streben nach. Ein unter dem Schild geparkter Wagen wurde abgeschleppt. Während Sturmböen mit Windstärken 9 (85 Kilometer pro Stunde) am Metall-Schild rüttelten, lockerte, ein Feuerwehrmann auf der Drehleiter die Schrauben für die einzelnen Platten der Schautafel. An Seilen wurden die Einzelteile heruntergelassen. Während des rund zweistündigen Einsatzes hatte die Polizei einen Teil der Bodanstraße für den Verkehr gesperrt.
Die Zahl der Sturmeinsätze blieb relativ gering. Nur wenige Bäume und eine abgerissene Blechverwahrung erforderten bis zum Mittag den Einsatz der Feuerwehr.
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19. Januar – Familie bei Zimmerbrand verletzt
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Dichter Rauch in ersten Obergeschoss empfängt die Feuerwehrleute. Foto: Bernd Oser
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Eine dreiköpfige Familie lieferte der Rettungsdienst nach einem Brand in der Magdeburger Straße ins Klinikum ein. Durch das Feuer entstanden nach ersten Schätzungen Sachschäden am Gebäude und Inventar in Höhe von rund 20 000 Euro.
Das Feuer war am Samstagmorgen kurz nach 9.30 Uhr im Wohnzimmer einer Wohnung im ersten Obergeschoss eines zweistöckigen Wohngebäudes ausgebrochen. Die Flammen vertrieben die 21-jährige Mutter, den 29-jährigen Vater und das 3-jährige Kind auf den Balkon. Zuvor trat der Vater die Balkontüre ein da diese klemmte. Von dort kletterten die drei auf den Balkon einer Nachbarwohnung wo sie eingelassen wurden und so in Sicherheit waren. Da der Verdacht auf Rauchgasvergiftung bestand und der Mann sich Schnittverletzungen an den Füßen zugezogen hatte, mussten alle drei ins Klinikum gebracht werden. Brandursache dürfte nach ersten Ermittlungen der Polizei Fahrlässigkeit der Bewohner gewesen sein. In Frage kommt eine brennende Zigarette oder das am Feuerzeug spielende Kind.
Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, drang schon dicker, schwarzer Rauch aus einem Fenster, dessen Scheibe durch die Hitze geplatzt war, berichteten die Feuerwehrmänner Klaus Wehner und Peter Eisenhauer. Über die Drehleiter drangen die ersten Atemschutzträger mit einem C-Rohr vor und nahmen die Brandbekämpfung auf. So konnte vorerst die Wohnungstüre geschlossen bleiben, so dass kein Rauch ins Treppenhaus drang, erklärte Einsatzleiter Andreas Knäble. Glimmende Gegenstände schmissen Feuerwehrleute über den Balkon nach draußen und löschten diese mittels einer Kübelspritze auf der Wiese ab. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Brandausweitung erfolgreich verhindert werden.
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10. Januar – Einsturzgefahr nach Brand
Extra-Bericht (ACHTUNG: Längere Ladezeit)
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04. Januar – Fünf Verletzte bei Chlorunfall im Seniorenheim Tertianum
Post, Restaurant und Geschäfte evakuiert – Großeinsatz für Feuerwehr – Behälter verwechselt
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Ein Feuerwehrmann steigt nach seiner Rückkehr vom Unfallort, dem Technikraum des Tertianum-Schwimmbades, aus seinem Vollschutzanzug. Foto: Frank van Bebber
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Chlorgestank, fünf Verletzte, 70 erschreckte Senioren, evakuierte Geschäfte und ein Großeinsatz für die Feuerwehr: Dies waren die Folgen eines Chemieunfalls bei Wartungsarbeiten in der Seniorenresidenz Tertianum. Ein Hausmeister hatte irrtümlich zwei Chemikalien vermischt und so eine unbeabsichtigte chemische Reaktion ausgelöst. Erst vor zwei Wochen war der Hausmeister einen Tag über die Schwimmbadanlage der Seniorenresidenz an der Marktstätte informiert worden. Doch kurz vor Mittag, das war nach ersten Ermittlungen der Polizei schnell klar, unterlief ihm ein Fehler: Bei Wartungsarbeiten an der Anlage im Erdgeschoss schüttete der Hausmeister versehentlich wässrige Hypochloritlösung und Schwefelsäure zusammen – die Folge: eine heftige Reaktion bei der Chlorgas entwich und beißender Gestank.
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Sanitäter versorgten in mehreren Fahrzeugen Menschen, die über gereizte Atemwege klagten. Foto: Frank van Bebber
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Schnell roch es in den über die Klimatechnik mit dem Tertianum verbundenen Läden nach Chlor. In der Post evakuierten zwölf Mitarbeiter die Schalterhalle. Die Feuerwehr löste Gefahrgutalarm aus und rückte mit 45 Mann und neun Fahrzeugen an, dazu kamen vier Rettungs- und ein Notarztwagen. Aus dem Schweizerischen Weinfelden unterstütze telefonisch der Chemie-Fachberater der Chemiewehr Thurgau die Feuerwehrleute vor Ort, da der Konstanzer Fachmann im Urlaub weilte.
Chlor kann die Atemwege reizen und im schlimmsten Fall ein lebensbedrohliches Lungenödem auslösen. Polizei und Retter sperrten deshalb Fischmarkt, Brotlaube und Teile der Marktstätte. Mit Vollschutzanzügen wagten sich Feuerwehrleute zum Unfallort vor. Vier Erwachsene wurden mit Atemwegsreizungen in die Klinik gebracht. Besonders hat es den Hausmeister getroffen, der laut Polizei schwerere Verletzungen erlitt. Ein Kind und sein Vater konnten am gleichen Tag die Klinik wieder verlassen. Die anderen drei mussten für 24 Stunden zur Beobachtung stationär aufgenommen werden. Die Ärzte behandelten alle fünf mit Kortison.
Durch Querlüftung erreichten die Feuerwehrfrauen und -männer, dass der Chlorgeruch aus dem Gebäude wich. Im Technikraum installierten sie ein elektrisches Entlüftungsgerät und führten mittels einer lagen Lutte die chlorhaltige Luft nach draußen. Mittels Prüfröhrchen maßen sie die Schadstoffwerte.
Während die Geschäfte in dem Haus mehrere Stunden geräumt blieben, durften die rund 70 Senioren in ihren Wohnungen bleiben. Nach Einschätzung der Helfer war dies für sie weniger gefährlich als eine Räumung der oberen Etagen, in denen die Chlorkonzentration ohnehin gering gewesen sei.
Text: Frank van Bebber, Ergänzungen: nea
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01. Januar – Zwei Kleinbrände in der Neujahrsnacht
Kurz nach dem Jahreswechsel brannte vor einem Hotel an der Seestraße ein Zierbaum; offensichtlich ausgelöst durch ein Kleinfeuerwerk. Gäste löschten die Flammen mit einem Pulverlöscher. Zur Sicherheit legten sie auch einen Gartenschlauch bereit. Für die Feuerwehr gab es nicht mehr viel zu tun. Jedoch war deren durch Autos Anfahrt stark behindert. Ein Feuerwehrmann bezeichnete die Situation als "totales Chaos".
Gegen 2.30 Uhr reichte in der Brandenburger Straße ein C-Rohr vom Tanklöschfahrzeug (TLF 16/24-Tr, 6/21) um einen brennenden Papiercontainer zu löschen.
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