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2003
62 Berichte
19. Dezember 2003 – Öleinsatz auf dem Überlinger See
(hwr) Durch den Austritt von Öl aus einem im Staader Fährehafen liegenden Schiff kam es in der Nacht zum Freitag zu einer größeren Verschmutzung des Hafenareals sowie auf dem Überlinger See. Die Ölwehr der Feuerwehr Konstanz ist seit 8 Uhr mit der Bekämpfung des Öls beschäftigt. Die Menge des ausgetretenen Öls ist derzeit nicht bekannt. Die Wasserschutzpolizei ermittelt.
Kurz vor 8 Uhr wurde die Zentrale der Feuerwehr Konstanz darüber informiert, dass im Hafenbecken des Fährehafens in Konstanz-Staad größere Mengen Öl schwimmen. Die Einsatzkräfte konnten nahezu flächendeckende Ölschlieren im gesamten Hafenbecken feststellen. Als Erstmaßnahme wurde die Hafenausfahrt mittels Ölsperrketten geschlossen, um eine weitere Ausbreitung des Öls zu verhindern. Hierzu musste mehrfach der Betrieb der Fähre Konstanz-Meersburg eingestellt werden. Anschließend brachten die Einsatzkräfte Ölbindemittel auf der Wasseroberfläche auf, um das Öl zu binden.
Eine weitere Erkundung von Wasserschutzpolizei und Feuerwehr auf dem Überlinger See ergab, dass sich auf einer Fläche von 750 * 750 Quadratmetern vor dem Fährehafen Öl an der Wasseroberfläche schwimmt und diese bedeckt. Mit einem Ölauffangschiff ist die Feuerwehr derzeit damit befasst, dieses Öl abzuschöpfen und einer fachgerechten Entsorgung zuzuführen.
Nach Feststellung der Schadensursache wird die Feuerwehr das Ölbindemittel abschöpfen und für die Entsorgung bereitstellen. Der Einsatz wird noch mehrere Stunden andauern. Die Feuerwehr ist derzeit mit drei Schiffen, mehreren Fahrzeugen und rund 40 Einsatzkräften vor Ort. Auch das Amt für Umweltschutz und Wasserwirtschaft des Landratsamtes Konstanz ist in die Schadensbekämpfung einbezogen und begleitet die Arbeiten fachlich.
(nea) Bei dem Fährschiff handelt es sich um die 1954 gebaute "Thurgau". Sie war am Vorabend auf Grund aufgesessen. Dabei kam es vermutlich zu einem Schaden an einem der beiden Voith-Schneider-Propeller, worauf das Öl ins Wasser lief. Wegen der Dunkelheit konnte das Schadensausmaß erst nach Tagesanbruch festgestellt werden. Der Fährverkehr zwischen Konstanz und Meersburg musste mehrfach unterbrochen werden. Die Bodenseewasserversorgung in Sipplingen ist nicht gefährdet.
(hwr) Der defekte Antrieb wurde mit einem Kran ausgebaut. Damit konnte ein weiterer Austritt des Öls unterbunden werden.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr treiben das Bindemittel-Öl-Gemisch im Fährehafen in einer Ecke mit dem Wasser aus mehreren Strahlrohen zusammen und ziehen den Ring aus Ölsperrketten dichter. Vom Land aus wird das Gemisch mit einem Saugwagen eines Privatunternehmens abgesaugt und einer Entsorgung zugeführt.
Auch das Ölaufnahmeschiff (SÖG) der Konstanzer Feuerwehr ist auf dem Überlinger See noch im Einsatz und nimmt das dort an der Wasseroberfläche schwimmende Öl auf.
Die Feuerwehr hat das seit heute Morgen um 8 Uhr bei winterlichen Temperaturen eingesetzte Personal gegen 16 Uhr ausgewechselt. Der Einsatz auf dem Überlinger See wird bis zum Eintritt der Dunkelheit fortgesetzt. Auch die Arbeiten im Konstanzer Fährehafen können voraussichtlich im Laufe des Abends abgeschlossen werden.
Weitere Infos
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17. Dezember 2003 – Heizungsanlage defektWegen eines Defekts an einer Heizungsanlage musste am frühen Abend die Freiwillige Feuerwehr an den Fischmarkt ausrücken. Vermutlich wegen eines schadhaften Keilriemens war es zu einer leichten Rauchentwicklung gekommen, weswegen Bewohner die Feuerwehr alarmierten. Nach Kontrolle des "Übeltäters" konnten die Feuerwehrleute wieder einrücken.
11. Dezember 2003 – Zwei Personen erlitten RauchgasvergiftungenKellerbrand in einem Gebäude auf dem Bettenberg
Erinnerungen
Als in dem vom Brand betroffenen Bau noch das Vereinsheim der International Police Association (IPA) untergebracht war, hatte ab Frühjahr 1981 über 15 Jahre lang Albert Liebe das Heim bewirtschaftet. Albert Liebe ist von Beruf Bundesgrenzschutz-Beamter – und sein großes Hobby, das auch sein Sohn Thorsten betreibt, ist Feuerwehrmann. So war er denn auch zu diesem Einsatz alarmiert worden. So erzählte er, dass Ende der 70er-Jahre bei der Übernahme des Gebäudes durch die IPA erst einmal das meterhohe Gras gemäht werden musste. Später hätten die Polizisten unter anderem Schieferplatten als Weg verleg und einen Zaum um das Grundstück gezogen. Sein Sohn Thorsten erinnerte sich ebenfalls an die Zeit: "Da kommen Erinnerungen hoch. Wie ich drinnen gespielt habe. Jedes Eck ist mir bekannt.", sagte er leicht wehmütig nach seinem anstrengenden Atemschutzeinsatz in den ehemaligen Wohn- und Aufenthaltsräumen.
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Am Abend gegen 22.15 Uhr kam es auf dem Bettenberg in einem etwas abseits gelegenen Gebäude zu einem Kellerbrand. Notarzt und Rettungsdienst lieferten zwei Personen mit Rauchgasvergiftung stationär ins Konstanzer Klinikum ein.
Aus bisher ungeklärten Gründen war im Keller des früher als Funkstation des französischen Militärs und später als Vereinsheim der International Police Association (IPA) genutzten Baus ein Brand ausgebrochen. Das gesamte Inventar des derzeit als Wohnhaus genutzten Gebäudes wurde durch den Rauch und die Hitze zerstört. Zwei Besucher, die kurz nach Brandausbruch kamen, kümmerten sich vorübergehend um fünf Ziegen, die in einem angrenzenden Stall untergebracht sind.
Die schweren Rauchvergiftungen erlitten der 50-jähriger Mann und die 50-jährige Frau, die das Haus bewohnten, beim vergeblichen Versuch die Flammen zu bekämpfen. Als die ersten Feuerwehrleute ertrafen, drang dichter schwarzer Qualm aus dem Gebäude. Das Gemäuer war an einigen Stellen stark aufgeheizt. Zu Beginn waren aus dem Keller offensichtlich zerknallende Spraydosen zu hören. Später entdeckten die Atemschutztrupps auch dort gelagerte Lacke.
Drei Strahlrohre, zwei davon im Innenangriff, eines zum Ablöschen des Brandschuttes im Freien, setzten die Feuerwehrfrauen und -männer ein. Die Wasserversorgung stellte eines der Wechselladerfahrzeuge mit dem Abrollbehälter Wasser sicher, dessen Tank 6000 Liter fasst. Mit einem wassergetriebenen Lüfter, blies die Feuerwehr den Rauch aus dem Keller. Wegen den baulichen Gegebenheiten konnte keine Druckbelüftung durchgeführt werden. Zu guter Letzt fluteten die Feuerwehrleute den Kellerraum mit Schaum, um zu verhindern, dass möglicherweise vorhandene Glut das Feuer neu aufflackern lässt. Gegen 2 Uhr nachts konnten die letzten Einsatzkräfte wieder einrücken. Die Feuerwehr kontrollierte später mehrfach die Einsatzstelle.
Ermittlungen der Polizei
Wie die Polizei ermittelte, wollte der Mann im Keller aufräumen. Um es warm zu haben, schloss er einen Heizlüfter an. Während der Bewohner für kurze Zeit den Raum verließ entzündete der Heizlüfter umliegende Gegenstände. Den Sachschaden am Gebäude schätzt die Polizei auf rund 200 000 Euro.
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07. Dezember 2003 – "Da fliegt mir doch das Blech weg ..."
(hwr) ... befürchteten Bewohner eines Altbaus in der Tulengasse angesichts einer im Ostwind am Sonntag vor sich hin klappernden Dachfirst-Abdeckung. Da zu befürchten war, dass der Wind die Abdeckung vollends losreißen und auf die Straße fallen lassen würde, sicherte die Feuerwehr das Blech provisorisch mittels zweier über den Dachfirst gespannten Arbeitsleinen. Hierzu trotzten vier Einsatzkräfte der Höhenrettungsgruppe dem eisigen Ostwind und stiegen dem Altbau aufs Dach. Im Einsatz: Fünf Einsatzkräfte der Höhenrettungsgruppe unter Leitung von BvD Uwe Jordan mit den Fahrzeugen 7/50, 1/10, 6/14 und 3/10.
26. November 2003 – Maroni-AlarmHeiße Maroni – heißer Feuerwehr-Einsatz. Am Nachmittag gab es Feueralarm in einem Kaufhaus an der Marktstätte. Die Feuerwehr rückte schnell wie die Feuerwehr mit mehreren Wagen aus. Die großen Löschfahrzeuge schlängelten sich zwischen Weihnachtsmarkt-Buden hindurch über die Marktstätte. Dann war Halt. Ein Geldtransporter stand im Weg. Vom Fahrer keine Spur. Kommandant Dieter Quintus und sein Trupp fackelten nicht lange. Sie schlugen die Scheibe des Wagens ein, um ihn wegzuschieben. Kurz darauf kam der Fahrer. Doch die Feuerwehr hatte es nicht mehr eilig. Es war ein Fehlalarm. Die heißen Maroni eines Standes vor dem Kaufhaus waren zu heiß geworden, dampften – und lösten den Melder aus. Die Geschichte hat einen ernsten Hintergrund. Ein Brand in der Altstadt ist für Feuerwehrleute eine Horrorvorstellung. Sie haben nicht nur Respekt vor den engen Gassen, in denen Raus an Haus steht und eine kleine Flamme leicht zum Großfeuer wird. Viele Autofahrer parken auf verbotenen Flächen. Die Feuerwehr weist immer wieder auf die große Gefahr hin. Das fruchtet nicht bei allen. Autofahrer sollten den Appell aber beherzigen. Das nächste Mal sind es vielleicht keine heißen Maroni.
Josef Siebler, Südkurier
24. November 2003 – Grundbruch im MühlenwegVerwerfungen der Erdreiches wie nach einem ErdbebenAm späten Nachmittag kam es im Mühlenweg – zwischen Byk-Gulden-Straße und Bahntrasse – zu einem Grundbruch, der unter anderem auch einen Stromausfall im mehreren Stadtteilen zur Folge hatte. Aus Sicherheitsgründen musste eine Wohnwagen- und Hütten-Siedlung geräumt werden. Der Weg hatte sich hatte sich stellenweise über 2 Meter über sein normales Niveau hochgewölbt.
Das Kieslager
Das Gelände im Geviert zwischen Byk-Gulden-Straße gehört der Meichle & Mohr GmbH, die dort ein Kieslager unterhält, erklärte Frank Münnich, Betriebsleiter von BBO. Die BBO (Bauschuttaufbereitung Bodensee-Oberschwaben) ist Pächter auf diesem Gelände. Ihr gehört der betroffene Kieshügel aus Recylingmaterial, zum Beispiel wird aus zerkleinertem Beton Kies hergestellt. Das Unternehmen Meichle & Mohr ist zugleich Gesellschafter von BBO. Auf dem Grundstück ist eine Bodenplatte mit einer Fläche von 5 000 m² aufgebracht. Recycling-Material darf nur auf befestigtem Untergrund gelagert werden. Zuständig für Genehmigungen ist das Landratsamt.
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"Als wir zurückkamen war da auf einmal ein Hügel im Weg", erzählte eine Nachbarin: Beim Weggehen habe alles noch normal ausgehen, schilderte sie. In der Tat erinnerte die aufgebrochene Erde an ein Erdbeben. Tiefe Risse durchzogen den Weg, bis zu einen Meter breit und manchmal ebenso tief. Der Mühlbach war ebenfalls bogenförmig nach oben gewölbt, das Wasser staute sich. Zum Glück regnete es nicht, die Wassermengen waren daher relativ gering.
Die Verwerfungen hatten auch zur Folge, dass am Rand der anliegenden Siedlung Wohnwagen und Hütten verschoben wurden. Vorsorglich ließ die Polizei das Gelände räumen. Für die 11 dort lebenden Menschen fanden Sozialamt und Bürgeramt eine Bleibe. Am Nachmittag konnte den meisten Bewohnern die Rückkehr wieder gestattet werden. Lediglich die Hütten und Wohnwagen direkt am Mühlenweg blieben aus Sicherheitsgründen davon ausgeschlossen.
Im Erdreich verlaufen auch Versorgungsleitungen der Stadtwerke. So brach durch die Erdverschiebungen eine Stromleitung. Dies führte in einigen Stadtteilen zu Stromausfällen, die bis zu einer Stunde dauerten. Ebenfalls brach die 150 Millimeter durchmessende Wasserleitung. Für die betroffenen Grundstücke bauten die Stadtwerke-Mitarbeiter am Morgen eine Notwasserversorgung auf.
Auf der angrenzenden Bahnlinie wurde für die Züge "Langsamfahrt" angeordnet, um Erschütterungen weitestgehend zu vermeiden. Nach einer Vermessung der Gleise konnte am Morgen die Einschränkung wieder aufgehoben werden. Die Freiwillige Feuerwehr leitete mittels einer Pumpe und zweier Schlauchleitungen das Wasser am Hindernis vorbei.
Auf dem angrenzenden Gelände der Firma Meichle & Mohr lagerte zu Kies verarbeiteter Bauschutt mit einer geschätzten Masse von 25 000 Tonnen. Um Druck vom der instabil gewordenen Erdreich zu nehmen, wurde noch am Abend damit begonnen mittels Radladern, den Hügel abzutragen.
Verbindungsmann
(nea) Es ist Abend: Im Mühlenweg wölbt sich die Erde und im Konzil lauschen Interessierte unseren Stadtoberen, die über das geplante Konzert- und Kongresszentrum informieren. Einsatzleiter Dieter Quintus versucht verzweifelt einen der drei Bürgermeister oder einen der verantwortlichen Amtsleiter zu erreichen. Jedoch sitzen alle im Konzil und haben auch noch ihre Handys abgeschaltet. Quintus besorgt sich schließlich die Nummer des Konzilwirtes und bittet diesen, einen der Bürgermeister ans Telefon zu holen. Die Nachricht erreicht denn auch Bau-Bürgermeister Volker Fouquet – jedoch zu einem denkbar ungünstigen Augenblick. In einer Minute ist er dran mit seinem Referat und jetzt aufzustehen und zu gehen gliche eine Flucht. In seiner Verzweiflung – "da war doch etwas mit Gebäuden" – erblickt er Johannes Kumm, den Amtsleiter des Hochbau- und Liegenschaftsamtes. So wird Johannes Kumm unversehens zum Verbindungsmann zwischen Schadensstelle und Stadtoberhäuptern, auch wenn Wohnwagen und Hütten nicht gerade zu seinem Arbeitsgebiet gehören.
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Zu später Stunde trafen auch Oberbürgermeister Horst Frank und Bau-Bürgermeister Volker Fouquet an der Einsatzstelle ein, um sich einen Überblick zu verschaffen. Bis zum nächsten Morgen um 7 Uhr bleiben 3 Feuerwehrangehörige an der Einsatzstelle. Sie überwachen die Pumpe, die den Wasserpegel des Mühlbachs auf einer normalen Höhe hielt.
Die Ursache des Grundbruches steht noch nicht fest. Anwohner berichten, dass es vor 3 Wochen im Mühlenweg einen Rohrbruch gegeben haben soll. In den letzten 2 Wochen habe auch ein Nachbar immer wieder ein Gartentor justieren müssen, da dieses immer wieder auf dem Boden geschleift habe. Zudem war in jüngster Zeit auf dem Gelände von Meichle & Mohr der Kieshügel – er dürfte so zwischen 15 und 20 Meter hoch gewesen sein – aufgeschüttet. Die genaue Ursache soll ein Gutachten klären das alle Geschädigten gemeinsam in Auftrag gegeben haben. Die Höhe des Sachschadens beträgt nach ersten Schätzungen von Bau-Bürgermeister Volker Fouquet mindestens 100 000 Euro. Es könne jedoch auch ein Mehrfaches davon werden, sagt Fouquet und verweist im Übrigen auf das geplante Gutachten.
Pressegespräch
In einem am Folgetag anberaumten Pressegespräch sprach Bau-Bürgermeister Volker Fouquet von "einer Verkettung unglücklicher Umstände", die zu dem Grundbruch geführt hätten. Dieses Ereignis zeige wieder einmal, wie wichtig Hilfsdienste seien und auch Stadtwerke, die rund um die Uhr erreichbar zur Verfügung stünden. Es handle sich um einen "klassischen Grundbruch" erklärte der Bürgermeister weiter. Die genaue Ursache werde ein Gutachten ergeben.
Derzeit würden Fragen zur technischen Sicherheit geklärt, die Bestandsaufnahme vorgenommen und sowie Vermessungen durchgeführt. Es würden alle Tätigkeiten ausgeführt, die für ein ordentliches Beweissicherungsverfahren erforderlich seien. Zur weiteren Bearbeitung des Falles habe sich eine Projekt-Gruppe gebildet, so Fouquet weiter.
Michael Müller, Leiter des Geschäftsbereichs Energie und Netz der Stadtwerke, berichtete, dass während der Nacht die Trinkwasserversorgung beeinträchtigt gewesen sei. Am Morgen sei dann eine Notwasserversorgung gelegt worden. Die Stromversorgung sei durch Umschaltungen noch am frühen Abend im Stromnetz wieder hergestellt worden. Die 20-kV-Hauptversorgungsleitung werde nach der Beweissicherung repariert. Müller zeigte sich zudem sehr zufrieden über das Engagement seiner Mitarbeiter. So sei unter anderem die üblicherweise nur mit einem Mann besetzte Netzleitwarte spontan mit weitren 3 Mitarbeitern besetzt gewesen. "Als sie gemerkt haben, dass etwas nicht stimmt, sind sie sogleich gekommen", zeigte sich Müller erfreut.
Christian Harcke, Leiter des Städtebau- und Vermessungsamtes, berichtete, dass der Graben wieder hergestellt werden kann, wenn das Erdreich wieder stabil sei. Der Vorfluter können möglicherweise kommende Woche wieder aktiviert werden, wenn das Beweissicherungsverfahren abgeschlossen ist.
Feuerwehrkommandant Dieter Quintus, erklärte, dass der Durchlass unter den Bahngleisen von den TBK abgedichtet worden sei. Das Wasser des Mühlbaches könne sich nördlich der Bahntrasse in dem ausgewiesenen Retentionsgebiet (Überschwemmungsgebiet) ausbreiten. Weitere Durchlässe unter den Bahngleisen ermöglichten es dem Wasser abzufließen.
Eingesetzte Kräfte
- Stadtwerke
- Polizei
- Bundesgrenzschutz
- Notfallmanager sowie weitere Mitarbeiter der Deutschen Bahn AG
- Vertreter verschiedener Ämter der Stadt (u. a. Sozialamt, Bürgeramt)
- Technische Betriebe Konstanz (TBK)
- Oberbürgermeister Horst Frank und Baubürgermeister Volker Fouquet
- Freiwillige Feuerwehr Konstanz (6/21, 6/19, 6/14, 6/65 AB Schlauch)
Fotogalerien
Links
12. November 2003 – Angebranntes Essen und ein TäuschungsalarmFeuerwehreinsätze am frühen Abend
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Das LF 8 W (1/42) bei der Anfahrt zum Melderalarm im Stadttheater. Foto: Martin U. Scheerer
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(hwr) Starke Rauchentwicklung führte am heutigen Mittwochabend zu zwei Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz.
Kurz vor 19 Uhr bemerkten Anwohner der Theodor-Heuß-Straße Rauchentwicklung aus einem Geschäftslokal. Die herbeigeeilte Feuerwehr musste zur Erkundung der Ursache die Eingangstür gewaltsam öffnen. Hinter der Tür erwartete die Einsatzkräfte angebranntes Essen. Ein Schwall kalten Wassers aus dem Wasserhahn machte dem Spuk ein Ende. 20 Einsatzkräfte waren mit fünf Fahrzeugen im Einsatz.
Eine Stunde zuvor wurde der Löschbereich Altstadt ins derzeit im Umbau befindliche Stadttheater gerufen. Die Brandmeldeanlage hatte ausgelöst. Ursache hier war die Benutzung einer Nebelmaschine in der Nähe eines Rauchmelders. Hier waren 15 Einsatzkräfte mit vier Fahrzeugen im Einsatz.
11. November 2003 – Brand in ehemaliger Gaststätte(pd) Am Abend, gegen 22.30 Uhr, brannte es in der ehemaligen Gaststätte "Zwitscherstube" im Ortsteil Petershausen. Eine Anwohnerin bemerkte ein Feuer in der ehemaligen Gaststube des leerstehendes Hauses und alarmierte Polizei und Feuerwehr. Auf einem Brett, welches auf der ehemaligen Theke abgelegt worden war, brannten Zeitungen und weiteres Papier Das angekokelte Brett wurde samt brennenden Zeitungen durch die Feuerwehr ins Freie gebracht und gelöscht. Ein nennenswerter Sachschaden entstand nicht. Das Feuer könnte durch eine brennende Zigarette, welche achtlos auf dem Brett abgelegt wurde, verursacht worden sein.
08. November 2003 – Feuerwehr als MüllmännerLöscharbeiten nach Gartenhausbrand waren aufwändig
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Die Löschversuche des Eigentümers blieben leider erfolglos. Foto: Bernd Oser
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(hwr) Ein Feuer vernichtete am Nachmittag eine Gartenhütte im Bereich des Schwaketenbades in Konstanz-Wollmatingen. Als die Feuerwehr gegen 17 Uhr eintraf, stand die Gartenhütte in Vollbrand. Das hauptamtliche Personal der Wache nahm ein Rohr vor und löschte die Flammen.
Der erste Eindruck, die Flammen seien rasch und endgültig bekämpft, erwies sich jedoch als trügerisch. Große Mengen Abfall, die sich im Brandschutt befanden, flammten immer wieder auf. Die Kräfte des Löschbereichs Wollmatingen zogen den Müll- und Brandschuttberg in aufwändiger Arbeit auseinander und löschten die Glutnester ab. Wegen der einsetzenden Dunkelheit musste die Einsatzstelle ausgeleuchtet werden. Die Löscharbeiten zogen sich bis 19:30 Uhr hin.
Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz war unter Leitung von Bernd Oser mit zwei Fahrzeugen und 12 Einsatzkräften im Einsatz.
30. Oktober 2003 – Qualm und Gestank durch LampeAm Vormittag musste die Freiwillige Feuerwehr in ein Geschäft in der Rosgartenstraße ausrücken. Dort verursachte eine jüngst montierte Deckenlampe einen Kurzschluss, der zu Qualm und Gestank führte. Eine Kundin, die sich im Moment des Defekts unter der Lampe aufhielt, wurde von kleinen Splittern getroffen; sie blieb jedoch unverletzt und kam mit dem Schrecken davon. Die Feuerwehrleute klemmten die Lampe von der Stromversorgung ab und bannten so jede weitere Gefahr.
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Die Feuerwehrleute begutachten die defekte Lampe. An der Decke ist der Rußfleck zu erkennen, den der Kurzschluss hinterlassen hat.
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Feuerwehrmann Jürgen Wehner und Kommandant Dieter Quintus klemmen die defekte Lampe von der Stromversorgung ab. Fotos: Nikolaj Schutzbach
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23. Oktober 2003 – Ölschlieren im SeerheinFeuerwehren aus Konstanz und Kreuzlingen brachten Ölsperren aus – Ursache war ein technischer Defekt in einer WerftKurz vor der Mittagszeit alarmierte die Wasserschutzpolizei (Wapo) die Freiwillige Feuerwehr, weil Ölschlieren auf dem Seerhein flussabwärts trieben. Da das Dieselöl auch nach Gottlieben trieb, kamen die Feuerwehr Kreuzlingen und die Seepolizei Thurgau dort zum Einsatz. Ursache war ein technischer Defekt.
Zuerst brachten die Feuerwehrleute unter der Einsatzleitung von Kommandant Dieter Quintus eine Ölsperre auf Höhe des Sitzes der Wasserschutzpolizei in der Stromeyersdorfstraße bis etwa zur Rheinmitte an, eine zweite Sperre errichteten sie vorsichtshalber über die gesamte Breite beim Klärkanal. Die Kreuzlinger Feuerwehr brachte eine Ölsperre vor Gottlieben ins Wasser. Der Wind trieb dort Ölschlieren ans Schweizer Ufer. Der nicht allzu rege private Schiffsverkehr wurde durch die Sperren behindert.
Von ihren Booten aus nahmen die Feuerwehrfrauen und -männer das ausgebrachte Ölbindemittel auf. Um die Kommunikation mit den Schweizer Einsatzkräften sicherzustellen entsandte die Konstanzer Feuerwehr eine Kontaktperson nach Gottlieben.
Neben einem umfangreichen Fuhrpark waren zwei Arbeitsboote der Konstanzer Feuerwehr, sowie je eines der Wapo, der Feuerwehr Kreuzlingen und der Seepolizei Thurgau im Einsatz. Kreisbrandmeister Rolf-Jürgen Stoffel und Christian Brunner vom Amt für Umweltschutz waren ebenfalls vor Ort und machten sich ein Bild von der Schadensstelle. Insgesamt waren über 40 Helfer aufgeboten. Der Einsatz dauerte bis gegen 17 Uhr.
Als Ursache ermittelten die Beamten der Wapo einen technischen Defekt in einer Werft am Seerhein. Dabei war Dieselöl war in den Seerhein gelaufen. Die Menge sei gering, jedoch die Angabe der genauen Menge schwierig, so das Fazit der Einsatzkräfte.
Das rechtzeitige Einschreiten der Konstanzer Feuerwehr verhinderte, dass die Ölschlieren ins Wollmatinger Ried oder gar bis zu Insel Reichenau trieben.
Am Samstag hatten die Ölwehren am Bodensee bei einer internationalen Übung in Romanshorn – dort allerdings unter Annahme einer Großschadenslage – ihr Können unter Beweis gestellt.
22. Oktober 2003 – Angebranntes Essen ruft Feuerwehr auf den Plan(hwr) Rauchentwicklung wurde zur Mittagszeit der Feuerwehrzentrale in der Steinstraße aus einem Anwesen in der Lindauer Straße in Allmansdorf gemeldet. Die unter Leitung von Kommandant Klaus Dieter Quintus eingesetzten Kräfte konnten jedoch rasch Entwarnung geben. Auf dem Herd stehendes angebranntes Essen war die Ursache der Rauchentwicklung. Mit Abkühlen des Topfes nebst seines undefinierbaren Inhalts unter dem fließenden Wasserhahn sowie der Belüftung des Anwesens fanden die Einsatzmaßnahmen der Feuerwehr ihr Bewenden.
07. Oktober 2003 – Baum blockierte Gottlieber StraßeAm Nachmittag gegen 14.15 Uhr stürzte auf einem Anwesen in der Gottlieber Straße wegen des starken Windes ein größerer Baum um. Dieser blockierte die Straße. Beim Umstürzen hatte er ein im Hof parkendes Auto zertrümmert. In einem rund einstündigen Einsatz zersägte die Freiwillige Feuerwehr den Baum. Verletzt wurde niemand.
28. September 2003 – Brand im Hinterhof
Kurz nach 4.15 Uhr am frühen Morgen in der Nacht auf Sonntag musste die Feuerwehr zu einem Brand in der Schützenstraße ausrücken. Dort brannte in einem Hinterhof Sperrmüll, der nach Angaben der Polizei mit großer Wahrscheinlichkeit mit einem Brandbeschleuniger vorsätzlich in Brand gesteckt worden war. Im Treppenhaus des betreffenden Gebäudes roch es deutlich nach Benzin. Mit einem Strahlrohr löschten die Feuerwehrleute rasch die Flammen und verhinderten so das Übergreifen des Brandes auf das Gebäude. Verletzt wurde niemand. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
23. September 2003 – Auto-Salto in den SeerheinAlte Rheinbrücke wurde zur Schanze: 19-jährige Fahrerin verletzt gerettet( rin) Es war wie in einem Actionfilm: Gestern früh gegen 6 Uhr segelte eine 19-jährige Frau mit ihrem Wagen über Absperrung und Radweg der Alten Rheinbrücke. Der Wagen durchbrach das Brückengeländer, überschlug sich und landete im Seerhein. Das Auto kam halb auf einem leeren Rettungsboot und halb auf dem Ufer zum Liegen. Wie durch ein Wunder überlebte die junge Frau Flug und Sturz, ohne sich allzu schwer zu verletzen.
Der Unfallhergang gab den ermittelnden Beamten und den Einsatzkräften der Feuerwehr zunächst Rätsel auf. Die Absperr-Kette zum Radweg auf der Alten Rheinbrücke war unbeschädigt, im Brückengeländer dahinter aber klaffte eine große Lücke. Die Fahrerin musste mit ihrem Wagen auf der Rheinbrücke also regelrecht abgehoben sein.
Nach Rücksprache mit der Unfallfahrerin im Konstanzer Krankenhaus rekonstruierte die Polizei den Unfallhergang: Die 19-Jährige fuhr vom Rheinsteig kommend auf die regennasse Alte Rheinbrücke, dort schleuderte ihr Wagen, krachte auf der Seite des Bahndamms in die Leitplanken. Durch den Aufprall drehte sich das Auto. Die durch die Kollision offenbar schockierte Fahrerin gab Vollgas, vermutlich verwechselte sie das Gas- mit dem Bremspedal.
Die ermittelnden Polizeibeamten nehmen an, der Wagen sei nach vorne gegen einen Randstein geschossen, der wie eine Schanze wirkte. Das Auto hob ab, überflog die Sperrkette zum Radweg, durchschlug das Metallgeländer und stürzte von der Brücke in den Rhein. Das Fahrzeug, das sich in der Luft gedreht hatte, fiel etwa sechs Meter, schlug dann kopfüber genau zwischen stählernem Rettungsboot und Ufer auf. Der Fahrerraum blieb weitgehend unbeschädigt.
Ein Autofahrer, der den Unfall beobachtet hatte, zog die 19-Jährige aus dem Wagen. Nach ersten Erkenntnissen hat sie neben einem großen Schrecken vor allem Prellungen erlitten.
Die Bergung des Wagens wurde zum weithin sichtbaren Schauspiel: Ein Autokran fuhr seinen Mast mit Hubseil und -haken aus. An den Haken genommen, schwebte der Schrottwagen für einige Augenblicke über dem Seerhein, dann stand er wieder auf der Alten Rheinbrücke. Dieses Mal auf der Ladefläche eines Abschleppwagens. Während der Bergung des Autos war die Alte Rheinbrücke für kurze Zeit für den Verkehr gesperrt.
Die Frage, wie schnell der Wagen der Unglücksfahrerin war, als er ins Schleudern kam, konnten Polizeibeamte noch nicht beantworten. Alkohol als Unfallursache schließen sie jedoch aus. Das Rettungsboot aus Stahl wurde nach Angaben der Einsatzkräfte nur leicht am Ruder beschädigt.
(nea) Dass der Unfall recht glimpflich verlief, war auch dem niedrigen Wasserstand des Bodensees zu verdanken. Den zu dieser Jahreszeit üblichen Wasserstand vorausgesetzt, wäre das Unfallauto rasch im Rhein versunken. Das Flussufer fällt an dieser Stelle leicht ab. Ein weiterer glücklicher Umstand war das angekettete Rettungsboot, das seinem Namen alle Ehre machte, und ein Abgleiten des Autos ins Wasser verhinderte.
17. September 2003 – Ölspur auf der neuen RheinbrückeAm Nachmittag gegen 13.45 Uhr musste die Freiwillige Feuerwehr eine Ölspur beseitigen, die sich vom großen Kreisel an der Reichenaustraße über die neue Rheinbrücke und die Gartenstraße bis in den Fürstengutweg zog. Ursache war der Defekt an einer Hydraulikleitung einer Kehrmaschine. Die Polizei sperrte die betroffene Fahrspur. Die Feuerwehrleute brachten 102 Säcke Ölbindemittel aus und verteilten es mit Kehrbesen. Zwei intakte Kehrmaschinen nahmen anschließend das Mittel auf. Der Einsatz dauerte rund zweieinhalb Stunden. Die Verkehrsbehinderungen hielten sich während dieser Zeit in Grenzen.
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Blick vom Tanklöschfahrzeug auf die Ölspur auf der Neuen Rheinbrücke. Foto: Oliver Hanser
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Bequeme Sitzposition beim Ausbringen des Ölbindemittels. Foto: Nikolaj Schutzbach
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05. September 2003 – Brand im Krematorium
Gegen 13 Uhr am Freitagmittag bemerkte ein Friedhofsarbeiter, dass einer der Ruß-Filter der Verbrennungsanlage im Krematorium brannte. Daraufhin alarmierte er die Freiwillige Feuerwehr. Ein Atemschutztrupp löschte rasch den brennenden Filter.
Eine Kontrolle der Feuerwehrleute ergab, dass sich die Flammen nicht über den Filter hinaus ausgebreitet hatten. Damit die Feuerwehrler den Filter öffnen konnten, schaltete ein Elektriker der Stadtwerke den Strom ab. Auch ein Schornsteinfegermeister wurde zur Einsatzstelle gerufen, der den Rauchabzug überprüfte.
Die Technischen Betriebe Konstanz (TBK) – zu denen die Friedhofsverwaltung gehört – lassen überprüfen, ob außer am Filter, der einfach ausgetauscht werden kann, weitere Schäden entstanden sind. In diesem ungünstigen Fall müsste die Anlage vorübergehend stillgelegt werden. Die nächsten Verbrennungsanlagen sind in Singen und Tuttlingen, wohin die Särge dann transportiert werden müssten. In Konstanz werden auch Tote aus Kreuzlingen verbrannt.
27. August 2003 – Böswillige AlarmierungGegen 22 Uhr rief ein Anrufer über Notruf 112 die Feuerwehr-Zentrale an; in der Markgrafenstraße 8 solle es brennen. Bei der Erkundung konnte kein schädigendes Ereignis fest gestellt werden. Zudem stellte sich heraus, dass ein Anrufer mit dem angegebenen Namen nicht existierte. Da jedoch die Rufnummer des Anrufers bekannt ist, kann dieser sicherlich ermittelt werden.
23. August 2003 – Gartenhausbrand
Gegen 4 Uhr morgens brannte bei den Kleingärten im Gewann Öhmdwiesen (Riedstraße/Mannheimer Straße) ein Gartenhaus. Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, stand das Häuschen schon in Vollbrand. Mit einem C-Strahlrohr löschten die Feuerwehrleute die Flammen. Zwei Gasflaschen sorgten kurzzeitig für erhöhte Spannung bei den Einsatzkräften, bis klar wurde, dass beide Flaschen ihren gefährlichen Inhalt schon abgeblasen hatten. Ebenso verbrannten ein Farbeimer und ein Rasenmäher. Verletzt wurde niemand. Brandursache und die Höhe des Sachschadens sind noch nicht bekannt.
18. August 2003 – Feuer im Treppenraum rasch gelöscht
(hwr) Ohne Verletzte endete ein Kleinbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Steinstraße am frühen Morgen. Die Feuerwehr konnte die Flammen im Treppenraum rasch löschen und eine Übergreifen auf die angrenzenden Wohnungen erfolgreich verhindern. Die Feuerwehrleute beseitigen anschließend die Verrauchung.
Gegen 3.40 Uhr wurde die Feuerwehr über Notruf 112 über den Brand informiert. Bei Ankunft der ersten Kräfte war der Treppenraum stark verraucht. Drei Trupps gingen unter Atemschutz mit zwei tragbaren Hochducklöschern vor und bekämpften die Flammen. Anschließend ließ Einsatzleiter Klaus Koch den Treppenraum mittels Hochdrucklüfters entrauchen. Die Anwohner konnten während der Löscharbeiten in ihren Wohnungen verbleiben. Eine stark verrauchte Dachgeschosswohnung wurde von der Feuerwehr gewaltsam geöffnet und kontrolliert.
Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz war mit fünf Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften vor Ort. Wie die Polizei mitteilte, waren eine Couch sowie ein alter Stoffsessel in Brand geraten. Am Gebäude entstand ein Sachschaden von rund 10 000 Euro. Verletzt wurde durch den Vorfall niemand. Die Ursache des Brandes ist bislang nicht bekannt.
17. August 2003 – Auf Blitz und Donner folgen Feuerwehreinsätze
(hwr) Das von vielen Menschen nach den heißen Tagen ersehnte Gewitter beschäftigte am späten Abend ab 22:20 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Konstanz. Insgesamt fünf mit Niederschlagswasser überschwemmte Kellerräume beziehungsweise Tiefgaragen, sowie ein umgestürzter Baum riefen die Einsatzkräfte auf den Plan. Eine Überschwemmung der Reichenaustraße konnte von der Feuerwehr durch Reinigen der Kanaleinläufe beseitigt werden. Auch Brandmelderanlagen spielten verrückt. Feuermeldungen von der Universität sowie zweimal aus dem gleichen Wohn- und Geschäftshaus in der Altstadt entpuppten sich als Fehlalarme. Gegen 1 Uhr beruhigte sich die Lage wieder.
13. August 2003 – Einsätze infolge eines Sturms(puk) Beim Sturm gab es einen Stromausfall der offensichtlich die Brandmeldeanlage der Insel Mainau auslöste, was sich jedoch als Fehlalarm heraus stellte. Danach gab es einen Folgeeinsatz. Ein Baum war auf eine Überlandleitung gefallen und gefährdete Menschen auf dem Campingplatz Litzelstetten. Die Arbeiten auf der Seite vom Campingplatz gestalteten sich recht einfach, da die von der Drehleiter (6/33) aus der Baum zersägt werden konnte. Dafür gestaltete sich das entfernen von den Baumstämmen auf der dem Campingplatz abgewandten Seite schwieriger, da das Gelände sehr zugewachsen war, die Bäume von Lianen zusammengehalten wurden und das anfahren der DLK nicht möglich war. Daher wurde aus 2 Steckleiterteilen eine Bockleiter gebaut da es keine Anlegepunkt gab. In der Zwischenzeit waren die Stadtwerke mit ihrem Notdienst eingetroffen, um die Leitung stromlos zu schalten. Danach konnte weiter gearbeitet und die Strom-Leitung freigelegt werden, die anschließend durch die Stadtwerke wieder Instand gesetzt wurde. Einsatzende war gegen 20.30 Uhr. Vor Ort waren: DLK (6/33) mit 1/2, LF 8/6 (4/42) mit 1/8 und MTW (4/19) mit 1/3 sowie die Stadtwerke mit 2 Fahrzeugen und 3 Mann Personal.
Fotogalerie (ACHTUNG: Längere Ladezeit)
01. August 2003 – Dichter Qualm hüllte Wohnhaus einVier Personen zur Beobachtung ins Klinikum gebracht – Kellerbrand im Käthe-Kollwitz-Weg
(nea) Nach einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus im Käthe-Kollwitz-Weg mussten zwei Frauen und zwei Kinder von den Rettungsdiensten des Deutsches Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung zur Beobachtung ins Klinikum gebracht werden. Ein weiterer Bewohner musste vom Rettungsdienst vor Ort behandelt werden. Das Feuer war am Freitagmorgen kurz vor 8.30 Uhr bemerkt worden.
Noch bevor die Feuerwehr eintraf, brachten sich die Bewohner selbst in Sicherheit. Als die ersten Feuerwehrfrauen und -männer an der Einsatzstelle anlangten, war das gesamte Gebäude von dichtem Rauch eingehüllt. Auch in der Straße standen die Rauchschwaden. Als Folge drang der Qualm durch die geöffneten Fenster auch in die zehn Wohnungen ein. Erschwert wurden die Löscharbeiten durch die große Hitze im Keller. Ein elektrisch betriebener Lüfter sorgte dort für bessere Sicht. Der Rauch wurde so durch die kleinen Fensteröffnungen nach draußen gedrückt. Erst jetzt konnten die Feuerwehrleute die Flammen sichten. Mit einem Strahlrohr löschten Atemschutzträger das Feuer und verhinderten so eine Brandausbreitung.
Weitere Atemschutztrupps durchsuchten das Haus nach Bewohnern. Mit Spezialwerkzeug brachen die Rettungskräfte zwei Wohnungstüren auf. Das Eindringen in die verrauchten Wohnungen war nicht ganz einfach, da die Zugänge mit Sicherheits-Türen und -Fenstern gesichert sind. In den Wohnräumen hielt sich jedoch niemand auf. Da blanke Stromleitungen die Einsatzkräfte gefährdeten, schaltete der Bereitschaftsdienst der Elektrizitätswerke den Strom ab. Auch das Gas musste abgestellt werden, da im Keller durch die Hitze ein Gaszähler angeschmolzen war. Gas war glücklicherweise keines ausgetreten.
Die Helfer forderten einen Statiker an, da im Keller durch die große Hitze Teile an der Spannbetonträgerdecke (Hurdisdecke) abgeplatzt waren. Der Statiker stellte fest, dass die tragende Stahlkonstruktion im Gebäude in Mitleidenschaft gezogen worden war. Auf seine Anweisung hin wurden die Stahlträger abgestützt, so dass das Gebäude wieder gefahrlos betreten werden kann.
Das Feuer war offensichtlich in einem Holzverschlag ausgebrochen. Auf Wunsch der Kriminalpolizei wurde weitestgehend auf das Ausräumen des Brandschutts verzichtet, um vorhandene Spuren nicht zu verwischen. Daher musste noch am gleichen Vormittag die Feuerwehr abermals an die Einsatzstelle. Im Keller hatte sich im Brandschutt neue Hitze und Rauch entwickelt. Die Brandstelle löschten die Feuerwehrleute nochmals mit Wasser ab und der elektrische Lüfter blies erneut den Qualm ins Freie.
Die Brandursache steht noch nicht fest. Nach ersten Schätzungen gibt die Polizei den Sachschaden mit rund 20 000 Euro an. Am Nachmittag wurde bekannt, dass keiner der vier ins Klinikum eingewiesene Personen eine Rauchvergiftung erlitten hatte.
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31. Juli 2003 – Zimmerbrand in der BrugierstraßeDrei Bewohner zur Beobachtung ins Klinikum
Kette gerissen
Der Feuerwehrpiepser schrillt. Feuerwehrmann Uli Wehner schwing sich auf sein Fahrrad. Er tritt kräftig in die Pedale, doch plötzlich reißt in der Bodanstraße die Kette. Nun ist guter Rat teuer. Zu Fuß ist der Weg zur Feuerwache in die Steinstraße viel zu weit. Den Bus nehmen? Oder ein Taxi? Da naht vom Bahnübergang Klein Venedig ein Auto. Uli Wehner zückt seinen Feuerwehrausweis, zeigt ihn dem Fahrer und erklärt seine Zwangslage. Ohne viel zu überlegen lässt der freundliche Autofahrer den Feuerwehrmann einsteigen. "Ich habe aber kein Blaulicht", sagt er noch und düst zur Feuerwehr. (nea)
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Gegen 9.45 Uhr brach am Vormittag in der Brugierstraße im Wohnzimmer einer Wohnung im Erdgeschoss eines Wohnhauses ein Brand aus. Bewohner alarmierten die Feuerwehr über Notruf 112. Als kurz darauf die ersten Feuerwehrleute eintrafen, schlugen bereits Flammen zum Balkonfenster heraus. Die Bewohner der Brandwohnung waren zuvor über den Balkon und das Treppenhaus in Freie geflüchtet. Der Rettungsdienst brachte drei Personen wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung zur Beobachtung ins Klinikum.
Ein Atemschutztrupp drang mit einem Strahlrohr über das Treppenhaus in die Brandwohnung ein, deren Türe offen stand. Die Flammen waren binnen kurzer Zeit gelöscht. Wegen der geöffneten Türe drang der Qualm ins Treppenhaus ein, das mit dem elektrischen Hochleistungslüfter belüftet wurde. Bewohner – darunter auch einige Gehbehinderte –, die noch in ihren Wohnungen waren, forderte die Feuerwehr auf dort zu bleiben beziehungsweise auf den Balkon zu gehen, da sie dort in Sicherheit waren.
Zur Brandausbruchzeit befanden sich nach Polizeiangaben der Wohnungsmieter, ein 58-jähriger behinderter Mann – er ist an einen Rollstuhl gebunden –, sowie dessen 25-jähriger Sohn und die 12-jähriger Tochter in der Wohnung. Offensichtlich brach der Brand im Wohnzimmer aus, während die Kinder in anderen Zimmern schliefen. Der 58-Jährige befand sich im Bad, als er das Feuer bemerkte. Durch seine Hilferufe wurden der Sohn und die Tochter wach.
Bei den Löscharbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann leicht an der Hand. Die Wohnung sowie das Mobiliar wurden durch den Brand größtenteils zerstört. Die Brandursache ist bislang völlig unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt. Die Polizei schätzt den Sachschaden zwischen 40 000 und 50 000 Euro.
Zwischenergebnis
Die bisherigen Ermittlungen der Polizei ergab, dass der Brand im Wohnzimmer im Bereich einer Stehlampe ausgebrochen war. Die technischen Überprüfungen dauern nach Polizeiangaben noch an. Hierzu muss auch noch ein Schalter von Spezialisten untersucht werden. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung lägen nicht vor, so die Polizei.
24. Juli 2003 – Ölaustritt nach Auffahrunfall(pd) Gegen 14.45 Uhr fuhr eine 18-jährige Pkw-Lenkerin auf dem Bahnhofplatz auf einen stadtauswärts fahrenden Stadtbus auf und verletzte sich hierbei leicht. Aus dem Motor des Autos lief durch nach dem Zusammenstoß Öl aus. Eine geringe Menge gelangte in einen Abwasser-Gully, weshalb die Feuerwehr Konstanz zum Abstreuen und Abbinden angefordert wurde. Bei dem Verkehrsunfall entstand Sachschaden von rund 8 000 Euro.
24. Juli 2003 – Beim Betanken lief Öl in den See(hwr) Beim Betanken eines Heizöltanks in Reichenau-Mittelzell traten aus noch ungeklärter Ursache rund 100 Liter Heizöl aus dem Entlüftung des Tankes aus und liefen über die Oberflächenentwässerung in den Kanal und von dort aus in den See. Dank des geistesgegenwärtigen Verhaltens des Grundstückseigentümers konnte größerer Schaden vermieden werden.
Gegen 13 Uhr bemerkte der Grundstückseigentümer den Unfall und alarmierte umgehend die Feuerwehr. Neben 8 Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Reichenau kam die Freiwillige Feuerwehr Konstanz mit Gerätschaften der Ölwehr zur Hilfe. Umgehend wurde das oberflächlich ausgelaufene Öl mit Bindemittel aufgefangen. Außerdem wurde vor dem Bootshafen bei der Schiffslände eine Ölsperre ausgebracht. Diese konnte eine Verteilung des Öls auf dem See verhindern. Hierdurch und durch starken auflandigen Wind wurde das Öl in Richtung des Ufers getrieben und konnte von dort mittels eines Saugwagens aufgenommen werden.
Im Benehmen mit dem Amt für Umweltschutz des Landratsamtes und dem Grundstückseigentümer wurde anschließend das kontaminierte Erdreich oberflächlich abgebaggert. Nach ersten Erkenntnissen ist nur eine geringfügige Menge in das Erdreich eingedrungen.
Wegen der Ursache des Unfalls hat die Wasserschutzpolizeistation Reichenau die Ermittlungen aufgenommen. Auch ein Sachverständiger wurde eingeschaltet, der das Tankfahrzeug sowie die Tankanlage auf technische Fehler überprüfen soll. Die genaue Ursache des Unfalls konnte bis jetzt noch nicht abschließend festgestellt werden. Auch über möglicherweise weitergehende Sanierungsmaßnahmen muss in den nächsten Tagen entschieden werden. Eine weitergehende Gefahr für die Reinhaltung von Bodensee und Erdreich ist nicht zu befürchten.
Neben dem Landratsamt Konstanz, der Gemeindeverwaltung Reichenau und der Wasserschutzpolizei waren die Feuerwehren aus Reichenau und Konstanz mit insgesamt 18 Einsatzkräften vor Ort.
17. Juli 2003 – Blitz schlug in Hausdach einKurz vor 2.45 Uhr in der Nach auf Donnerstag schlug ein Blitz in das Dach eines Einfamilienhauses im Bärlappweg ein. Dabei wurde auf etwa fünf Metern Länge der Dachfirst abgedeckt. Nachbarn alarmierten kurz darauf die Freiwillige Feuerwehr. Da zum Zeitpunkt des Einschlags niemand im Haus war, stieg ein Feuerwehrmann durch ein kleines Fenster ein, das er zuvor gewaltsam geöffnet hatte. Die Feuerwehrleute kontrollierten mittels Drehleiter und Wärmebildkamera das Gebäude. Sie konnten jedoch kein Feuer entdecken. Der herbeigerufene Bereitschaftsdienst des Elektrizitätswerks stellte fest, dass eine der Vorsicherungen defekt war und tauschte diese aus. In einem der Nachbarhäuser gab es ebenfalls Störungen an der Elektrik und an der Telefonanlage. Der Einsatz der Feuerwehr war erst gegen vier Uhr beendet.
13. Juli 2003 – Toastbrot verschmortAngebranntes Toastbrot rief am Sonntagnachmittag kurz vor 18 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Konstanz auf den Plan. In einer Gemeinschaftsküche im Dachgeschoss der Krankenpflegeschule des Klinikums war Brot im einem Toaster verschmort. Der sich entwickelnde Qualm löste die automatische Brandmeldeanlage aus. Die Feuerwehrleute fanden rasch den defekten Brotröster, trennten ihn von der Stromversorgung und entsorgten das Gerät ins Freie. Durch die frühzeitige Alarmierung durch die Brandmeldeanlage konnte rechtzeitig eine Gefahr für die Bewohner gebannt werden. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt.
09. Juli 2003 – Tragisches Ende einer Bootsfahrt
(hwr) Zu einem Wasserrettungseinsatz wurde die Freiwillige Feuerwehr Konstanz mit den Rettungstauchern der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Mittwochabend um 17:25 Uhr im Bereich der Insel Mainau alarmiert. Gemeldet war ein Ertrinkungsunfall im Bereich der Unteren Güll. Bei Ankunft an der Einsatzstelle beim Campingplatz Litzelstetten befand sich eine männliche, leblose Person an Bord eines Motorbootes.
Nach Angaben von Zeugen war der Mann an Bord des Bootes zusammengebrochen. Die Feuerwehrleute leiteten unverzüglich Wiederbelebungsmaßnahmen in die Wege. Der Rettungsdienst des Deutsches Roten Kreuzes (DRK) führte diese fort. Alle gemeinsamen Bemühungen, den Kreislauf des Mannes zu reaktivieren, blieben jedoch erfolglos.
Die Feuerwehr Konstanz war unter Leitung von Klaus Dieter Quintus mit 4 Fahrzeugen im Einsatz. Hinzu kamen Einsatzkräfte der DLRG, des DRK, des Malteser Hilfsdienstes sowie der Wasserschutzpolizei.
08. Juli 2003 – Angebranntes Essen ruft Feuerwehr auf den Plan
(hwr/nea) Am Abend gegen 17:15 Uhr rief Rauchentwicklung aus einem Anwesen in der Gustav-Schwab-Straße die Freiwillige Feuerwehr Konstanz auf den Plan. Wie die ersten Einsatzkräfte nach dem Aufbrechen der Wohnungstüre feststellen konnten, war in einer Wohnung im 9. Obergeschoss das Essen auf dem Herd angebrannt. Durch Abschalten der Herdplatte und Abkühlen des mit Kartoffeln gefüllten Topfes unter dem Wasserhahn konnte die Gefahr gebannt werden. Der 66 Jahre alte Wohnungsinhaber wurde geweckt und zur Abklärung von Verletzungen an den Rettungsdienst übergeben. Er wurde anschließend ins Klinikum eingeliefert. Ein Test ergab einen Blutalkoholgehalt von 1,7 Promille. Unter Leitung von Uwe Jordan waren vier Fahrzeuge mit 19 Einsatzkräften vor Ort.
28. Juni 2003 – Überschwemmte Fahrbahn und Räume(hwr) Niederschlag bis zu 12 mm/m² machte in der Nacht zum Sonntag in drei Fällen den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz erforderlich. Um 23:34 Uhr war die Reichenaustraße im Bereich der Einmündung Stromeyersdorfstraße überflutet. Die Feuerwehr öffnete die mit Laub verstopften Ablaufschächte und ließ das Wasser abfließen. In der Gustav-Schwab-Straße hatte Oberflächenwasser den Weg in einen Kellerraum gefunden. Die zur Beseitigung des Schadens alarmierte Feuerwehr beseitigte mittels eines Wassersaugers die feuchte Bescherung. In der Löhrystraße überschwemmte sich auf einem Balkon aufstauendes Wasser das dahinter liegende Wohnzimmer. Auch hier war ein verstopfter Abfluss die Quelle des Übels. Auch hier kam ein Wassersauger zum Einsatz.
21. Juni 2003 – Feuerwehr rettet erneut Bewohner
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Im zweiten Obergeschoss der Wohnanlage an der Magdeburgerstraße rettete die Feuerwehr am Samstagabend eine Person.
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Kleine Ursache - große Wirkung: Der brennende Stuhl, nachdem er von der Feuerwehr aus der Wohnung entfernt wurde. Fotos: Hendrik Roggendorf
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(hwr) Bei einem Kleinbrand in einer Wohnung an der Magdeburgerstraße im Konstanzer Ortsteil Wollmatingen wurde am Samstagabend eine Person verletzt. Sie wurde von der Feuerwehr aus der Wohnung gerettet und vom Rettungsdienst versorgt. Der eigentliche Brand wurde mit einem Kleinlöschgerät rasch bekämpft. Gegen 22:28 Uhr alarmierten Nachbarn aus dem Wohnkomplex die Feuerwehr Konstanz über Notruf von der Rauchentwicklung in der Wohnung. Kräfte der Hauptamtlichen Wache drangen unter Atemschutz in die Wohnung ein. Nach Rettung der Person entfernten sie einen brennenden Stuhl aus der Wohnung. Es wurde vor dem Haus gelöscht. Unter Leitung von Klaus Menge waren 28 Einsatzkräfte mit sechs Fahrzeugen im Einsatz.
20. Juni 2003 – Brennende Matratze: Feuerwehr rettet Bewohner(hwr/nea) Beim Brand einer Matratze in einem Anwesen an der Kreuzlinger Straße in Konstanz wurde am frühen Freitagmorgen eine Person leicht verletzt. Das Feuer konnte mit einem tragbaren Hochdrucklöscher schnell bekämpft werden. Gegen 06:40 Uhr alarmierten Nachbarn über Notruf 112 die Feuerwehr. Die Kräfte der Hauptamtlichen Wache konnten einen 31-jährigen Bewohner leicht verletzt aus der verrauchten Wohnung retten, das Feuer löschen und die Matratze ins Freie befördern. Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz war unter Leitung von Kommandant Klaus Dieter Quintus mit sechs Fahrzeugen und 21 Einsatzkräften im Einsatz.
Nach Angaben der Polizei stand unmittelbar neben der Matratze ein Aschenbecher. Zudem sei der Mann betrunken gewesen; ein Test ergab 1,7 Promille Alkohol im Blut. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen fahrlässiger Brandstiftung. Der Sachschaden liegt bei rund 200 Euro.
16. Juni 2003 – Person gelangte wohlbehalten an Land(hwr) Gemeinsam mit der Wasserschutzpolizei und den Rettungstauchern der DLRG Konstanz suchte die Freiwillige Feuerwehr Konstanz am Montagabend gegen 21:25 Uhr den Konstanzer Trichter in Höhe des Yachtclubs ab. Der Wasserschutzpolizei wurde eine vermisste Person gemeldet. Mit Unterstützung des Rettungshubschraubers aus Friedrichshafen sowie des Feuerlöschbootes Konstanz wurde der Bereich abgesucht. Nach 20 Minuten stellte sich heraus, dass die vermisste Person bereits wieder unbeschadet das Ufer erreicht hatte. Die Suchaktion konnte darauf hin abgebrochen werden. Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz war mit dem Gerätewagen Wasserrettung sowie dem Feuerlöschboot und 10 Kräften im Einsatz.
16. Juni 2003 – Feuerwehr alarmiert Feuerwehr(hwr) Ein automatischer Feueralarm aus dem Vincentius-Krankenhaus rief am Montagabend gegen 19:10 Uhr den Löschbereich Altstadt auf den Plan. Die Ursache für den Einsatz war schnell gefunden: Die eigenen Kameraden hatten im Keller des Klinikums eine Feuerwehrübung vorbereitet. Mittels einer Theaternebelmaschine hatten sie für ihre Kameraden ein realistisches Brandszenario darstellen wollen. Die Brandmeldeanlage vermochte jedoch nicht zwischen Brandrauch und Theaternebel zu unterscheiden und alarmierte die Zentrale in der Feuerwache Steinstraße. Nach einer Kontrolle des Objekts konnte der erste Zug mit leichter Verspätung gegen 19:45 Uhr seine Übung in dem Objekt beginnen. Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz war mit drei Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften vor Ort.
14. Juni 2003 – Rindenmulch und VW-Bus branntenMehrere Einsätze der Freiwilligen FeuerwehrAm Samstagmorgen gegen 8.30 Uhr hatte durch Selbstentzündung Rindenmulch, das im Hockgraben bei Egg im Freien gelagert war, zu brennen begonnen. Die Freiwillige Feuerwehr löschte den Haufen ab. Zum Einsatz kann dabei auch eines der beiden Wechselladerfahrzeuge mit dem Abrollbehälter Tank, der 6 000 Liter Wasser fasst. Unterstützt wurden die Löscharbeiten der Feuerwehrleute von einem Bagger der Entsorgungsbetriebe, der den Rindenmulch abtrug und verteilte. Mittels einer speziellen Messsonde hatten die Feuerwehrleute eine Temperatur von 65 Grad Celsius im Inneren des Mulchhaufens gemessen, war auf bestehende Gärprozesse hindeutete. Bei diesen Temperaturwerten können sich Mulch oder auch Heu selbst entzünden.
Am Nachmittag entdeckte die Mannschaft des Konstanzer Feuerlöschbootes (FLB), das auf dem Überlinger See patrouillierte, einen auf dem Wasser treibenden über zehn Meter langen Baumstamm. Da dieser eine ständige Gefahr für den Sportbootverkehr darstellte, brachte die Mannschaft des FLB den Stamm auf und schleppte ihn mit dem Rettungsboot ans Ufer beim Wasserwerk.
Kurz nach 15.30 Uhr erreichte die Zentrale der Feuerwehr der Notruf über einen brennenden VW-Bus auf dem Döbele-Parkplatz. Schon bei der Anfahrt war in der Theodor-Heuss-Straße eine große schwarze Rauchsäule zu sehen. Als die Feuerwehrleute auf dem Döbele ankamen, brannte das Auto schon in voller Ausdehnung. "Die Flammen waren so heiß, dass der Dieseltreibstoff schon beim Rauslaufen aus dem Tank zu brennen anfing", berichtete einer der Feuerwehrmänner. Mittels Hochdruckschaum löschten sie rasch die Flammen, so dass keine Gefahr für die umstehenden Fahrzeug bestand.
Gegen 17 Uhr drohten beim Hundesportplatz zwei große Äste auf einen Hundezwinger zu stürzen. Von der Drehleiter aus sägten die Feuerwehrleute mit einer Motorsäge die Äste in Stücke und bannten so die Gefahr für den Hundezwinger.
12. Juni 2003 – Feuer an Konziltüre
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Vor dieser Türe des Konzilgebäudes wurde das Feuer gelegt. |
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Ein Loch von der Größe eines Katzendruchschlupfs hinterlies ein Feuer an einer der Holztüren am Konzilgebäude. Fotos: Nikolaj Schutzbach
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Kurz nach 0.30 Uhr am Donnerstagmorgen alarmierte die automatische Brandmeldeanlage des Konzils die Freiwillige Feuerwehr. Beim Durchsuchen des Hauses bemerkten die Feuerwehrleute im Treppenhaus Süd Rauch, der von einer Holztüre auf der Gebäudesüdseite ausging. Ursache war ein Feuer, das außen an der Tür gelegt worden war. Die Flammen hatten bereits auf die Tür übergegriffen und ein Loch von der Größe eine Katzendurchlasses hineingefressen. Die Feuerwehrleute löschten rasch die Flammen, so dass kein weiterer Schaden entstand. Das verrauchte Treppenhaus wurde belüftet. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 500 Euro. Die Polizei Konstanz geht von Brandstiftung aus. Dringend tatverdächtige Personen konnten bislang nicht ermittelt werden, so die Polizei.
09. Juni 2003 – Melderalarm Konzil
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Fotos: Nikolaj Schutzbach
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08. Juni 2003 – Trotz Ausweichmanöver zusammengepralltZwei schwer und ein leicht Verletzter – Feuerwehr befreite Frau aus ihrem AutoBei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 220 zwischen Dettingen und Langenrain wurden am Pfingstsonntag gegen 13.40 Uhr zwei Menschen schwer und einer leicht verletzt. Eine 18-jährige Fahrerin war schwer verletzt in ihrem Auto eingeklemmt, so dass sie von der Feuerwehr befreit werden musste. An dem Unfall waren drei Fahrzeuge beteiligt.
Ein aus Richtung Langenrain fahrender Renault R 5 war in einer leichten Rechtskurve von der Fahrbahn abgekommen. Der Fahrer eines entgegen kommenden Mercedes versuchte noch auszuweichen und bremste ab. Trotzdem streifte der R 5 den Mercedes und prallte auf einen entgegenkommenden VW Polo. Beide Fahrzeuge prallten jeweils mit ihrer vorderen rechten Seite aufeinander. Das linke Hinterrad des Renault wurde offensichtlich durch den Streifvorgang am Mercedes abgerissen und unter dem R 5 eingeklemmt, der entgegengesetzt zur Fahrtrichtung zum Stehen kam.
Die Fahrerin des Renault wurde in ihrem Wagen eingeklemmt. Die beiden Männer im Polo konnten ohne technischen Hilfsmittel aus ihrem Auto befreit werden. Die drei Insassen im Mercedes blieben körperlich unverletzt und kamen mit dem Schrecken davon.
Je eine Notärztin aus Konstanz und Radolfzell betreuten, unterstützt von den Besatzungen dreier Rettungswagen (RTW), die Verletzten. Das Deutsche Rote Kreuz entsandte aus Konstanz und Radolfzell je einen RTW sowie der Konstanzer Malteser Hilfsdienst ebenfalls einen.
Zeugenaufruf
Da der genaue Unfallhergang nach wie vor unklar ist, sucht die Polizei Zeugen. Mehrere Radfahrer passierten zum Unfallzeitpunkt die Unfallstelle. Außerdem wird der Lenker eines Autos mit Anhänger, der mit Holz beladen war, gesucht. Dieses Gespann war kurz zuvor von der Autofahrerin überholt worden. Die Polizei hofft auch, dass Motorradfahrer, die vor dem Fahrzeug mit Anhänger gefahren waren, weitere Angaben machen können. Die Polizei bittet die Zeugen, sich unter Telefon 07531 / 995-0 zu melden.
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Die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz befreiten die Verletzte mittels hydraulischen Rettungsgeräten aus ihrem Kleinwagen. Hierzu trennten sie mit der Rettungsschere das Dach ab, um einen freien Zugang – auch von oben – zur Patientin, die bei Bewusstsein war, zu erhalten.
Durch die Wucht des Aufpralls hatten sich Lenkradsäule und Armaturenbrett nach innen gebogen und die Beine der Frau eingeklemmt. Die Feuerwehrleute versuchten zuerst mit den hydraulischen Stempeln die Lenkradsäule nach vorne zu biegen. Mangels geeigneter Widerlager gelang dies jedoch nicht. Daher wurde der Versuch mit der aufwändigeren Methode mittels Spreizer und Eisenkette wiederholt. Dabei wurde die Kette vom Lenkrad über die Motorhaube – unterbaut mit Kanthölzern – bis um die Achse gespannt. Auf der Motorhaube spannten die Feuerwehrleute den weit geöffneter Spreizer zwischen die Kette. Nun konnten mittels der Hydraulik die Spreizerarme geschlossen werden. Dieser Versuch gelang schließlich; die Beine der Frau waren frei.
An Beinen und Füßen hatte sie nur Prellungen erlitten, im Bereich des Beckens bestand der Verdacht auf Verletzungen. Da die Fahrerin über Schmerzen an der Halswirbelsäule klagte, erforderte dies die besondere Aufmerksamkeit der Notärztin und der Sanitäter. Zur Stabilisierung des Halses legten die Helfer der Frau daher das sogenannte "StiffNeck" – eine Art Halskrause – an. Mittels "KED" – man könnte es grob als Korsett beschreiben – stabilisierten sie die Wirbelsäule. So eingepackt konnte die Patientin schonend aus ihrem Sitz gehoben und auf eine Trage gelegt werden.
Währenddessen hatte die zweite Notärztin mit den Rettungssanitätern die beiden Männer aus dem Polo versorgt. Einer von ihnen hatte schwere Verletzungen im Bauchbereich, der andere war leicht verletzt. Den Schwerverletzten brachte der Rettungswagen ins Radolfzeller Krankenhaus. Die Frau und der Leichtverletzte wurden ins Konstanzer Klinikum gebracht.
Der genaue Unfallhergang ist noch nicht bekannt. Wegen den Rettungsarbeiten und der Ermittlungen eines Dekra-Sachverständigen und der Polizei war die Straße zwischen Dettingen und Langenrain für den motorisierten Verkehr für mehrere Stunden gesperrt. Die Polizei leitete den Verkehr um. Während der gesamten Zeit stellte die Feuerwehr den Brandschutz sicher. Mit Ölbindemittel nahmen die Feuerwehrleute ausgelaufenen Treibstoff auf. Die Höhe des Sachschadens beträgt mindestens 20 000 Euro.
05. Juni 2003 – Crash nach VorfahrtsverletzungDrei Verletzte – Eingeklemmter Fahrer von Feuerwehr befreitAm frühen Morgen wurden bei einem Verkehrsunfall kurz nach 5 Uhr auf der Reichenaustraße Ecke Fritz-Arnold-Straße drei Personen verletzt. Der schwer verletzte Fahrer eines Mitsubishi Colt musste von der Freiwilligen Feuerwehr mit hydraulischen Rettungswerkzeug auf seinem zertrümmerten Fahrzeug befreit werden. Notarzt und Rettungsdienst brachten die Verletzten ins Klinikum.
Ein auf der Reichenaustraße fahrender BMW der 7-er-Reihe war aus Richtung Radolfzell kommend mit einem aus der Fritz-Arnold-Straße einfahrenden Mitsubishi Colt zusammengeprallt. Der BMW schleuderte auf die Gegenfahrbahn; zuvor hatte er noch einen Ampelmasten umgerissen. Der Mitsubishi wurde durch die Wucht des Aufpralls mehrere Dutzend Meter fortgeschleudert und kam, nachdem er eine Mauer berührt hatte, zum Stehen. Trümmerteile der Autos und der Ampel lagen auf einer Strecke von 50 Metern verstreut.
Die Beifahrerin im Mitsubishi und der Fahrer des BMW konnten sich verletzt befreien. Der Fahrer des Mitsubishi wurde eingeklemmt. Zur Befreiung des Mannes entfernten die Feuerwehrleute mittels der hydraulischen Rettungsschere das Dach. So konnte er mit dem Rettungsbrett schonend aus seinem Sitz gehoben und auf eine Trage gelegt werden. Er hatte unter anderem Verletzungen am Unterschenkel und am Kopf erlitten.
Da zuvor der Notarzt und ein Rettungswagen zu einem Herzinfarktpatienten in Hegne gerufen worden waren, musste der Notarzt aus Radolfzell anfahren. Deutsches Rotes Kreuz und Malteser Hilfsdienst waren mit je einem Rettungswagen im Einsatz.
Nach Ermittlungen der Polizei hat der Mitsubishi-Fahrer, bei dem der Verdacht auf Alkohol im Blut besteht, die Vorfahrt nicht beachtet. Die Ampelanlage war zum Unfallzeitpunkt nicht in Betrieb. Möglicherweise war auch der BMW zu schnell unterwegs. Zur Ermittlung des genauen Unfallhergangs hat die Polizei einen Dekra-Sachverständigen hinzugezogen.
Die Reichenaustraße zwischen Fritz-Arnold-Straße/Riedstraße und McDonalds war bis nach 7.30 Uhr gesperrt. An den beiden Unfallfahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von rund 10 000 Euro.
Fotogalerien (ACHTUNG: Längere Ladezeit)
02. Juni 2003 – Feuerwehrmann verletztRauchentwicklung durch KurzschlussRauch aus einem leerstehenden Haus in der Kreuzlinger Straße meldeten Nachbarn am Montagabend kurz vor 18.30 Uhr über Notruf 112 bei der Freiwilligen Feuerwehr. Bei dem Einsatz stürzte ein Feuerwehrmann durch einen Zwischenboden. Er wurde mit dem Rettungswagen ins Klinikum gebracht.
Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte brachen gewaltsam die Eingangstüre auf, um ins Gebäude gelangen zu können. Dort suchten Atemschutzträger nach der Ursache für die Rauchentwicklung. Beim Betreten eines Zwischenbodens brach einer der Feuerwehrmänner durch und stürzte etwa drei Meter in die Tiefe. Mit Verdacht auf ein Schleudertrauma brachte ihn der Rettungsdienst ins Klinikum.
Schließlich entdeckten die Feuerwehrleute zwei Kabelenden an der Hauswand und einen Transformator, die allesamt Rauchspuren aufwiesen. Früher war dort ein Transparent angeschlossen. Möglicherweise hatte der starke Wind, der am Abend herrschte, die losen Kabelenden bewegt, was zu einem Kurzschluss geführt haben könnte, als sich die blanken Enden berührten. Der Bereitschaftsdienst der Stadtwerke schaltete das gesamte Gebäude stromlos, um eine weitere Gefährdung durch die Elektrik zu verhindern. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Schaden an dem Gebäude erfolgreich verhindert werden.
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Ein Feuerwehrmann sucht auf einer Steckleiter stehend entlang der Stromkabel nach der Ursache für die Rauchentwicklung.
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Diese zwei losen Kabelenden haben offensichtlich zu einem Kurzschluss geführt. Fotos: Nikolaj Schutzbach
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Der verletzte Feuerwehrmann wurde am gleichen Abend noch untersucht: Der Sturz war glimpflich verlaufen; Prellungen am Hals-, Brust- und Wirbelsäule sowie zahlreiche blaue Flecken. Er konnte am Abend das Klinikum wieder verlassen. Der Feuerwehrmann war für den Rest der Woche krank geschrieben.
16. Mai 2003 – Eine Linde als Rastplatz ausgewähltImker barg Bienenschwarm mit Feuerwehrunterstützung
Auf der Suche nach einem neuen Nistplatz hatte sich ein Bienenschwarm am Abend auf dem Obermarkt in einer Linde vorübergehend niedergelassen. Da die Insekten beim Personal eines benachbarten Restaurants für Unruhe sorgten, wurden Feuerwehr, Polizei und ein Imker herbeigerufen. Geschützt durch seinen Anzug konnte der Imker über die Drehleiter der Feuerwehr in den Baum gelangen und den Schwarm in einen Holzkasten bugsieren.
Als nächstes galt es abzuwarten, ob es gelungen war die Königin mit einzufangen. Bienen, die sich auf dem Kasten niedergelassen hatten, besprühte der Imker vorsichtig aus einer Plastikflasche mit Wasser. "Die Bienen halten das für Regen und beruhigen sich", so Viktor Kionka, der von Beruf Elektriker ist und die Imkerei als Hobby betreibt. Um wieder trocken zu werden, schütteln sich die Insekten aus. Die Blitze des Fotografen interpretierten die Bienen als Gewitter, erklärte der Imker.
Die Bienen hätten sich in dem Baum niedergelassen, um auf die Rückkehr der ausgesandten Späher zu warten, berichtete Kionka. Falls diese einen attraktiven Platz fänden, würden "Höherrangige" ausgesandt, um den gefundenen Platz auf seine Tauglichkeit zu überprüfen.
Schließlich fuhren die Feuerwehrleute ein zweites Mal die Leiter aus und der Imker konnte nochmals in den Baum klettern. Bei dieser Nachschau fing er nur etwa 20 Bienen in einem Eimer ein. Auch das Schwärmen der Insekten hatte sich deutlich verringert. Ein deutliches Zeichen dafür, dass die Königin mit in dem Kasten saß, so der Imker.
Viktor Kionka achtete sehr sorgfältig darauf, möglichst viele der Honiglieferanten einzufangen. Zum einen, weil sie, allein gelassen, eher zum Stechen neigten und zum andern, weil sie die Trennung von einem Schwarm kaum überleben würden. Er schätzt, was nicht so einfach sei, dass etwa 5 000 der einheimischen Carnica-Bienen zum Schwarm gehören. Kionka besaß bisher drei Völker, die er nun um eines mehren konnte.
Dass Imker zurecht einen Spezialanzug bei dieser Arbeit tragen, erfuhr der rasende Reporter zweifach am eigenen Leibe: Die erste Biene stach ihn in die Nasenwurzel; offensichtlich hatte sich eine Biene zwischen Brillensteg und Nase eingeklemmt, was diese Panikreaktion hervorrief. Die Zweite erwischte den Nichtsahnenden, als er die Kamera in den Rucksack packte: Beim Zuschnüren stach ihn eine Biene in den rechten Daumen. Er konnte denn auch gleich erfolgreich den Trick ausprobieren, den Kionka verraten hatte: Falls der Stachel steckt, diesen zuerst vorsichtig herausziehen und dann mit dem Fingernagel über die Einstichstelle kratzen, um nicht alles Gift in den Körper gelangen zu lassen.
28. April 2003 – Kinderzimmer ausgebranntVierköpfiger Familie gelang rechtzeitig die Flucht
Am Morgen kurz vor 4 Uhr brannte in einem Hochhaus im Buhlenweg ein Kinderzimmer vollständig aus. Zwei 6 und 8 Jahre alte Mädchen waren in dem Zimmer einer Wohnung im vierten Obergeschoss gerade noch rechtzeitig wach geworden und hatten Ihre Mutter und ihren älteren Bruder geweckt. Die Familie verließ daraufhin die Wohnung; zuvor hatte sie geistesgegenwärtig die Türe zum Kinderzimmer geschlossen.
Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, trat Rauch aus einem Fenster auf der Gebäuderückseite aus und es war Flammenschein zu erkennen. Da die Feuerwehrleute wussten, dass sich niemand mehr in dem Brandzimmer aufhielt, ließen sie die Türe solange geschlossen, bis der Hochleistungslüfter in Stellung gebracht war und die Atemschutzträger "Wasser am Strahlrohr" hatten. Mittels Lüfter konnten die heißen und giftigen Rauchschwaden durch das offene Fenster geblasen werden. Diese Taktik erwies sich als so erfolgreich, dass der Rest der Wohnung weiterhin bewohnbar bleibt.
Nach einer knappen halben Stunde hatten die Feuerwehrleute sämtliche Flammen gelöscht. Die zwei Mädchen waren zwischenzeitlich bei einem Nachbarn untergekommen und von einem Notarzt untersucht worden. Die Mädchen hatten Glück gehabt, dass sie rechtzeitig erwachten. In den meisten Fällen jedoch erwachen Brandopfer nicht oder nicht mehr rechtzeitig. Daher empfiehlt die Feuerwehr die Installation von Haushaltsrauchmeldern, die in der Lage sind Rauch frühzeitig zu erkennen.
Die Kriminalpolizei ermittelte als Brandursache eine Halogentischlampe die im oberen Bett des Stockbettes gestanden oder gelegen hatte. Die Lampe muss nach Erkenntnissen der Polizei angeschaltet gewesen sein und durch ihre Wärmestrahlung das Bettzeug entzündet haben. Die Schadenshöhe wird von der Polizei auf 15 000 Euro geschätzt. Der Lebensgefährte der Mutter hatte etwa eine Woche zuvor das Mädchenzimmer renoviert.
Kinderzimmer ausgebrannt
Buhlenweg: Sechs- und Achtjährige retten sich aus qualmenden Bett
( rin) In einem Hochhaus am Buhlenweg ist gestern gegen 4 Uhr ein Kinderzimmer in Flammen aufgegangen. Wahrscheinlich hatte eine Leselampe das Kopfkissen eines Stockbetts in Brand gesetzt, in dem ein acht und sechs Jahre altes Mädchen schliefen. Wie durch ein Wunder retteten sich die beiden Schwestern, ihr 13 Jahre alter Bruder und die 41 Jahre alte Mutter unverletzt aus der Brandwohnung. Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 15000 Euro.
Im ausgebrannten Zimmer steht das verkohlte Gerippe des Stockbetts wie ein Mahnmal. An ihm wird deutlich, wie knapp die beiden Mädchen einem größeren Unglück entkommen sein müssen.
Das Bettzeug qualmte schon, als die beiden Kinder erwachten, berichtet die Familie aus der Brandwohnung. Sie vermutet, dass die Halogenlampe der Achtjährigen, die oben im Etagenbett schlief, ein Kopfkissen in Brand gesetzt hatte. Eine lebensgefährliche Lage. Rauchgas hätte den beiden Kindern die Sinne rauben können.
Die Mädchen hätten sie geweckt und als sie ins Kinderzimmer blickte, sei das Bett schon in Flammen gestanden, sagt die Mutter. Geistesgegenwärtig schloss sie die Türe zum Brandraum, bevor sie die Feuerwehr alarmierte und mit ihren Kindern aus der Wohnung floh.
Die Feuerwehr hatte nun die Möglichkeit, eine Löschtaktik anzuwenden, mit der sie ein weiteres Ausbreiten des Rauchs in der Wohnung und im Haus verhinderte. Einsatzkräfte öffneten die Türe zum Kinderzimmer erst, nachdem sie einen Hochleistungslüfter in Position gebracht hatten. Dieser blies die heißen und giftigen Rauchschwaden zum Fenster hinaus, schließlich gingen Feuerwehrkräfte mit Atemschutz und Wasserstrahlen gegen die Flammen vor.
Die Löschtaktik ging auf: Ausgenommen der direkt betroffenen Familie musste kein Bewohner das Gebäude verlassen. Die Einrichtung des Brandzimmers ist zwar komplett zerstört, die restlichen Räume der Wohnung wurden aber nur schwach verqualmt. Die Familie kann sie voraussichtlich bald wieder beziehen.
Bis die polizeilichen Untersuchungen abgeschlossen sind, will die Mutter mit ihren Kindern bei Verwandten unter kommen. Ein Feuerwehrmann, der im Haus wohnt, nahm die Mädchen in der Brandnacht vorübergehend bei sich auf. Etwa eine Stunde nach Ausbruch des Feuers konnte er den Kindern, die vorsorglich von einem Notarzt untersucht worden waren, wenigstens eine gute Nachricht überbringen: Auch die beiden Katzen der Familie hatten den Brand unbeschadet überstanden. Eine galt zunächst als vermisst, hatte sich aber nur auf einem Küchenschrank verkrochen. Als man das Tier fand, zitterte es, war aber ebenso unverletzt wie die andere Katze.
Kritik übte Einsatzleiter Klaus Koch an der Beschilderung der Häuser im Buhlenweg. Die Nummer des nach hinten gesetzten Gebäudes sei von der Straße nicht zu erkennen gewesen, die Anfahrt der Retter dadurch verzögert worden.
19. April 2003 – Hohler Baumstamm brannteKurz nach 19 Uhr rückte die Ständige Wache mit einem Tanklöschfahrzeug aus um bei der Universitätsstraße einen brennenden Baumstamm zu löschen. Mit der Motorsäge fällten die Feuerwehrleute den alten hohlen Baumstamm und löschten Flammen und Glutnester ab.
19. April 2003 – Heuballenbrand im Hockgraben |