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2005
43 Berichte
30. Dezember 2005 – Sperrholz-Zentrale: Brandursache noch unklar(pd) Trotz intensiver Brandermittlungen durch Beamte der Kriminalpolizei Konstanz sowie eines Brandsachverständigen konnte bislang nicht geklärt werden, ob für den Brand der Sperrholz-Zentrale in der Max-Stromeyer-Straße Brandstiftung oder ein technischer Defekt als Ursache in Frage kommt. Aufgrund des hohen Zerstörungsgrades sind die Ermittlungen äußerst schwierig. Brandbeschleunigungsmittel konnten die Experten bislang nicht finden. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung liegen nicht vor. Durch die Entnahme einer Brandschuttprobe, welche beim Landeskriminalamt Stuttgart analysiert wird, erhofft sich die Kripo zusätzliche Informationen zur Klärung der Brandursache.
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27. Dezember 2005 – Kriminalpolizei untersucht Brandstelle
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Nach leichtem Schneefall wirken die verkohlten Holzbalken und -platten zwei Tagen nach dem Brand in der Sperrholz-Zentrale wie mit Zuckerguss überzogen. Foto: Nikolaj Schutzbach
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Konstanz (nea) Nach dem Brand in der Sperrholz-Zentrale am ersten Weihnachtsfeiertag laufen die Ermittlungsarbeiten der Kriminalpolizei auf Hochtouren. Inzwischen sei der Bereich bestimmt, wo der Brand ausgebrochen war, teilten die Ermittler auf Nachfrage mit. Dort würden in den nächsten Tagen verschiedene Untersuchungen vorgenommen werden, so die Auskunft. Zusätzlich wird ein Sachverständiger eingeschaltet. Ermittelt werde derzeit in alle Richtungen. Die Polizeibeamten rechnen damit, dass noch diese Woche die Untersuchungen an der Brandstelle selbst abgeschlossen werden können. Bei Nachlöscharbeiten war einem Feuerwehrmann Löschschaum in die Augen gespritzt. Da dieses Mittel ätzend wirkt, wurden die Augen sofort gespült. Die augenärztliche Untersuchung hat ergeben, dass er keine bleibenden Schäden davontragen wird. Allerdings wird sein Blick für einige Tage getrübt sein.
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27. Dezember 2005 – Fahrzeugbrände(pd) Gegen 6 Uhr wurden die hauptamtliche Wache der Feuerwehr und die Polizei in den Bereich Max-Stromeyer-/De-Trey-Straße gerufen. Dort wurden drei brennende Autos, ein Anhänger und ein Roller ein Raub der Flammen. Es entstand ein Sachschaden von rund 9 000 Euro. Nach ersten Brandermittlungen geht die Polizei von Brandstiftung aus. Hinweise an die Kriminalpolizei Konstanz Telefon 07531 / 995-0.
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27. Dezember 2005 – Brandstiftungen(pd) Zu brennenden Müllsäcken wurden die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr und die Polizei am Dienstagmorgen gegen 0.30 Uhr in den Ernst-Bärtschi-Weg gerufen. Unbekannte hatten dort Gelbe Säcke entzündet. An umliegenden Gegenständen und Gebäuden entstand kein Schaden. Zum nächsten Einsatz ging es gegen 1.15 Uhr in die Bahnhofstraße, weil vor einem Gebäude aufgestapelte Kartonabfälle entzündet worden waren. Passanten hatten brennende Kartons von der Hauswand weg auf die Straße gezogen und den Brandherd so klein halten und weitere Schäden vermeiden können.
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25. Dezember 2005 – Brand in der Sperrholz-ZentraleFeuerwehrmann leicht verletzt – Sachschaden zwischen 300 000 und 400 000 EuroAm frühen Morgen des ersten Weihnachtsfeiertages kam es gegen 3 Uhr zu einem Brand in der Sperrholz-Zentrale in der Max-Stromeyer-Straße. Nach Schätzungen der Polizei entstand Sachschaden zwischen 300 000 und 400 000 Euro. Ein Feuerwehrmann verletzte sich am Auge und musste zur Untersuchung ins Klinikum gebracht werden.
Als die ersten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr eintrafen, standen Teile des Lagers gegenüber des Stadtwerkegeländes in hellen Flammen. Das Feuer bedrohte ein angrenzendes Werkstatt- und Wohngebäude, so dass Einsatzleiter Bernd Oser neben einem umfassenden Löschangriff eine Riegelstellung aufbauen ließ. Die Bewohner der betroffenen Wohnung mussten aus Sicherheitsgründen das Haus verlassen.
Im Büro- und Lagergebäude kam es zu einer sehr starken Hitzeentwicklung. Die verwinkelte Bauweise im Inneren erschwerte den Zugang. Aus Sicherheitsgründen mussten die Einsatzkräfte vorerst auf einen Innenangriff verzichten und konnten nur von außen Löschwasser in das Gebäude spritzen. Erst nachdem die Durchzündung im Dachstuhl erfolgt und die Standfestigkeit des Baus sichergestellt war, konnten die Feuerwehrleute unter Schwerem Atemschutz dort eindringen.
Mit Wasser aus mehr als einem halben Dutzend Strahlrohren stellte sich bald ein Löscherfolg ein. Neben Versorgungsleitungen aus nahe gelegenen Hydranten verlegten die Feuerwehrleute über mehrere Hundert Meter Entfernung zwei Zuleitungen aus einem Hydranten am Neuwerk. Die Feuerwehrfrauen und -männer verschafften sich Zugang mit Hilfe einer Motorsäge und durch Einschlagen mehrerer Scheiben.
Durch die starke Hitzentwicklung im brennenden Dachstuhl des Büro- und Lagergebäudes kam es zu einem Schwelbrand in der Holzverkleidung des Giebels im Nebengebäude. Um die Schäden möglichst gering zu halten, forderte der Einsatzleiter die Wärmebildkamera der Feuerwehr Kreuzlingen an, um verdeckte Glutnester erkennen zu können. Die Feuerwehrleute entfernten gezielt Teile der Verkleidung und löschten die Glutnester aus dem Korb der Drehleiter mittels Schaum.
Die Polizei riegelte die Max-Stromeyer-Straße zwischen Gottmannplatz und Oberlohnstraße bis 8 Uhr für den Autoverkehr ab. Die Busse der Stadtwerke konnten jedoch ohne größere Behinderungen aus dem Betriebshof ausfahren und pünktlich ihren Linienverkehr aufnehmen. Oberbürgermeister Horst Frank radelte an die Einsatzstelle, um sich einen Überblick über das Geschehen zu verschaffen.
Die Brandursache ist noch nicht bekannt. Die Kriminalpolizei hat noch während der Löscharbeiten die Ermittlungen aufgenommen. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis gegen 8.30 Uhr. Im Laufe des Tages musste die Einsatzstelle von den hauptamtlichen Feuerwehrkräften mehrfach kontrolliert und einige Glutnester abgelöscht werden. Im Einsatz waren rund 50 Feuerwehrfrauen und -männer. Ein Rettungswagen des Malteser Hilfsdienstes stand für Notfälle bereit. Zur Stromabschaltung forderte der Einsatzleiter den Bereitschaftsdienst des Elektrizitätswerkes an.
Am 21. Januar 1997 hatte es schon einmal in der Sperrholz-Zentrale gebrannt.
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23. Dezember 2005 – Brandstiftung an einer GartenhütteIn der Nacht auf Freitag brannte gegen 2.30 Uhr an der Radolfzeller Straße beim Ortsausgang von Wollmatingen eine als Werkstatt genutzte Gartenhütte. Als die ersten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr an der Einsatzstelle eintrafen, brannte die Hütte lichterloh. Atemschutzträger löschten die Flammen mit zwei Strahlrohren und verhinderten so erfolgreich eine Ausbreitung. Die Feuerwehrleute bargen sieben im Außenbereich gelagerte Druckgasflaschen, die mit Propan und Sauerstoff gefüllt waren.
Die Polizei ergriff noch während des Brandes einen Tatverdächtigen, der sich in der Nähe des Brandobjektes aufhielt. Der 36-Mann stammt aus der Gegend von Radolfzell, teilte Polizeisprecher Fritz Bezikofer mit. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt. Verletzt wurde niemand.
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11. Dezember 2005 – Fernseher löste Wohnungsbrand aus(hwr/pd) Bei einem Wohnungsbrand in Konstanz-Wollmatingen wurde am Sonntagabend gegen 18.30 Uhr eine Zwei-Zimmer-Wohnung zerstört. Personen kamen nicht zu Schaden. Starke Rauchentwicklung und Feuerschein im Innenhof des in der Karlsruherstraße gelegenen Anwesens wiesen den Einsatzkräften den Weg.
Die Feuerwehr nahm unter Atemschutz zwei Strahlrohre ins vierte Obergeschoss über den Treppenraum und über die Drehleiter vor. Hierbei konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Anschließend wurde die Wohnung mittels Überdruck-Belüftungsgerät entraucht. Durch den umsichtigen Einsatz der Feuerwehr konnte eine Verrauchung außerhalb der betroffenen Wohnung nahezu vollständig verhindert werden. Die Bewohner in der vierten Etage mussten jedoch vorsorglich ihre Wohnungen vorübergehend verlassen.
Wie die Polizei berichtete, erschien noch während der Löscharbeiten der 55-jährige Wohnungsinhaber. Er gab an, seine Wohnung gegen 14 Uhr verlassen zu haben, so dass sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs niemand dort aufgehalten hat. Der Mann konnte bei seinen Kindern in der Bücklestraße unterkommen.
Die Feuerwehr Konstanz war unter Leitung von Hans-Jürgen Oexl mit sechs Fahrzeugen und 25 Kräften im Einsatz. Zur Eigensicherung der Einsatzkräfte war der Rettungsdienst vor Ort. Nach Angabe der Polizei war ein Fernseher die Ursache des Brandes. Erste Schadenschätzungen belaufen sich auf mindestens 70 000 Euro.
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Martin U. Scheerer
Oliver Hanser
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06. Dezember 2005 – Frau von Verwandten gerettetBei einem Zimmerbrand am Dienstagmorgen gegen 6.30 Uhr in der Radolfzeller Straße konnte eine 85-jährige Bewohnerin von den im Haus wohnenden Verwandten und der Polizei ins Freie gerettet werden. Der Rettungsdienst brachte die Frau anschließend mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Klinikum. Die kurze Zeit später eintreffende Freiwillige Feuerwehr drang unter Schwerem Atemschutz in die im Erdgeschoss liegende Wohnung vor, löschte mit einem Strahlrohr die Flammen und verhinderte so erfolgreich eine weitere Ausbreitung. Das Feuer war offensichtlich im Wohnzimmer im Bereich eines Tisches ausgebrochen und hatte mehrere Gegenstände in Brand gesetzt. Die Rauchentwicklung sei außerordentlich stark gewesen, berichtete Feuerwehrkommandant Dieter Quintus. Durch den Qualm entstanden auch Schäden im Treppenhaus. Die Höhe des Sachschadens und die Brandursache sind nicht bekannt. Die Polizei ermittelt. Durch den Feuerwehreinsatz kam es in der Radolfzeller Straße vorübergehend zu Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr.
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23. November 2005 – Baum blockierte Zufahrt zum WasserwerkGegen 13.30 Uhr stürzte ein Baum über die Straße "Seehang" und blockierte damit die Zufahrt zum Wasserwerk. Der Baum hatte dem aufgefrischten Wind nicht mehr standhalten können. Die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr rückten aus und beseitigten das Hindernis.
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19. November 2005 – Dehnfugenbrand im KlinikumSchweißarbeiten als Auslöser vermutet – Wärmebildkamera aus KreuzlingenEin Dehnfugenbrand im Klinikum hielt am Samstagnachmittag für rund zwei Stunden die Freiwillige Feuerwehr in Atem. Der Krankenhausbetrieb wurde durch den Feuerwehreinsatz nicht behindert. Auslöser dürften vorangegangene Schweißarbeiten gewesen sein.
In der Notfallpraxis auf der Ebene B – das ist die Etage des Haupteingangs – hatten Mitarbeiter gegen 15.30 Uhr Rauchgeruch festgestellt. Von der daraufhin alarmierten Feuerwehr rückte die hauptamtliche Wache zur Erkundung aus. Wenige Minuten darauf sprach die automatische Brandmeldeanlage an, so dass weitere Kräfte nachfolgten. Auch im Röntgen im Geschoss C war der Geruch nach verbranntem Papier festzustellen.
Die Nachforschungen ergaben, dass Rauch aus einer in Fußbodennähe befindlichen Dose drang. Nach weiteren Erkundungen zeichnete sich folgende Lage ab: Im Untergeschoss U schwelte es in der Dehnfuge zwischen zwei Stahlbetonträgern. Der Schwelbrand hatte sich bis in eine Wand der darüber liegenden Ebene A ausgebreitet. Diese wurde daraufhin von Klinikumsmitarbeitern und Feuerwehrleuten an mehreren Stellen mittels Bohrhämmern geöffnet. In die Öffnungen füllten die Feuerwehrleute Kohlendioxid und ein Wasser-Schaum-Gemisch ein, um die Glut zu kühlen und die Sauerstoffzufuhr zu unterbinden.
Nach rund zwei Stunden stand fest, dass der Schwelbrand gelöscht war. Kontrollen mit der von der Feuerwehr Kreuzlingen angeforderten Wärmebildkamera ließen auf keine Glutnester mehr schließen. Eine Nachschau gegen 20 Uhr durch den Feuerwehr-Einsatzleiter Uwe Jordan ergab keine bedenklichen Werte mehr.
Zu dem Dehnfugenbrand war es offensichtlich durch Schweißarbeiten einer externen Firma an der Heizungsinstallation gekommen, vermutet Werkstattleiter Jörg Eggart. Durch Funkenflug könnte sich die gepresste Pappe in der Dehnfuge entzündet haben. Nach ersten Schätzungen beziffert Eggart die Schadenshöhe mit rund 10 000 Euro.
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18. November 2005 – Sprinkleranlage löschte Flammen im LagoBrand in einem Schreibwarengeschäft schnell unter Kontrolle – MüllcontainerbrändeDie automatische Sprinkleranlage im Lago Shopping Center an der Bodanstraße verhinderte am frühen Freitagmorgen erfolgreich einen größeren Brandschaden. In einem Schreibwarengeschäft im ersten Untergeschoss war ein Feuer ausgebrochen, dessen Ausbreitung durch die Löschwirkung eines Sprinklers verhindert wurde. Menschen kamen keine zu Schaden.
Die Brandmeldeanlage hatte gegen 4.45 Uhr die Feuerwehrzentrale in der Steinstraße alarmiert. Noch auf der Anfahrt der ersten Kräfte erreichte die Feuerwehr ein Anruf vom im Haus befindlichen Sicherheitsdienst, der mitteilte, dass es brennen würde. In der Tat konnten die ersten Einsatzkräfte schon von außen Rauch im Erdgeschoss sehen.
Die weitere Erkundung durch Feuerwehrleute unter Atemschutzgeräten ergab, dass das Feuer im Bereich einer Kasse des Ladens ausgebrochen war. Es hatte folgerichtig nur ein Sprinkler in diesem Bereich ausgelöst, so dass die restliche Ware nicht nass wurde. Brandschäden gab es an der Theke, einer Registrierkasse, an Lampen und an der darüber befindlichen abgehängten Decke. Das Feuer war jedoch schon aus, so dass sich die Feuerwehrleute auf eine Kontrolle der Schadensstelle beschränken konnten und mit einem Wassersauger begannen, das auf dem Boden befindliche Wasser aufzunehmen. Letztere Aufgabe übernahm kurze Zeit später eine fahrbare Reinigungsmaschine des Geschäftshauses. Das Wasser hatte sich zudem in einen benachbarten Laden ausgebreitet.
Als Brandursache vermutet die Polizei einen technischen Defekt an einer Registrierkasse. Die Höhe des Sachschadens – auch durch Wasser und den Rauch – schätzt sie auf 40 000 bis 50 000 Euro. Das Geschäft war erst im Laufe dieser Woche eröffnet worden.
Für die hauptamtliche Wache der Feuerwehr ging damit eine unruhige Nacht zu Ende. Kurz nach ein Uhr mussten die Feuerwehrleute eine Türe im Strandbad Litzelstetten notdürftig verschließen. Diese war offensichtlich bei einem Einbruch zerstört worden. Dieser Einsatz dauerte bis gegen 2.45 Uhr.
Zwischen 3.40 und 4.20 Uhr musste die hauptamtliche Wache der Feuerwehr im Stadtteil Fürstenberg insgesamt vier Müllcontainer und einen Papierkorb löschen. Bei einem brennenden Container unter einem überdachten Abstellplatz in der Berchenstraße wurde eine Holzstütze angekohlt und ein Auto am Heck beschädigt. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehrleute konnte größerer Schaden oder gar ein Übergreifen auf das angrenzende Wohnhaus verhindert werden.
In der Berliner Straße griff das Feuer eines brennenden Mülleimers bereits auf Gebäudeteile über. Hier zerschmolz ein Rollladen infolge der starken Hitze. Auch hier verhinderte die Feuerwehr schlimmeres und rückte direkt von der vorhergehenden Einsatzstelle an. Die Höhe der Sachschäden steht noch nicht fest. Wie die Polizei mitteilte, hörten Zeugen gegen 3.15 Uhr in den Straßen eine lärmende Jugendgruppe, die wohl auch Mülleimer umgeworfen hatte. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise unter Telefon 07531 / 995 - 0.
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17. Oktober 2005 – Heißer Wok verursachte BrandFeuer in asiatischem RestaurantBei einem Brand in der Küche eines asiatischen Restaurants in der Fürstenbergstraße entstand am Montagmittag Sachschaden von rund 50 000 Euro. Zwei Personen brachte der Rettungsdienst wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung zur Beobachtung ins Klinikum.
Gegen 12 Uhr hatte eine 65-jährige Frau einen elektrischen Wok eingeschaltet und für kurze Zeit den Raum verlassen. Als sie zurückkehrte standen der Wok und Teile der Kücheneinrichtung in Flammen. Löschversuche der Frau misslangen.
Als die Freiwillige Feuerwehr Konstanz an der Einsatzstelle eintraf, schlugen Flammen aus der Abluftöffnung des Dunstabzuges. Feuerwehrkommandant Dieter Quintus ließ vier Atemschutzgeräteträger zur Brandbekämpfung mit einem Strahlrohr ins Erdgeschoss vorgehen. Mit einem zweiten Strahlrohr bekämpften Feuerwehrleute die Flammen an der Abzugsöffnung. Weitere Atemschutzgeräteträger durchsuchten das verrauchte Gebäude. Die Feuerwehrleute entfernten Teile der Deckenverkleidung um nach Glutnestern zu suchen. Das rasche Eingreifen der Feuerwehr verhinderte erfolgreich die Ausbreitung des Brandes. Auf der Fürstenbergstraße kam es vorübergehend zu Verkehrsbehinderungen, da die Straße zeitweise gesperrt werden musste.
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20. September 2005 – Zimmerbrand in ehemaliger Kaserne
Am Dienstagabend kurz nach 21 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einem Zimmerbrand in der Chérisy-Straße gerufen. Dort brannte es in einem Zimmer in einer Wohngemeinschaft. Als die ersten Feuerwehrleute in der verrauchten Wohnung im ersten Obergeschoss des ehemaligen Kasernenbaus eintrafen, fanden sie dort einen Mann mit seinen beiden Töchtern vor, die sie in eine benachbarte Wohnung brachten. Dort wurden diese und zwei weitere Kinder, die ebenfalls dem Rauch ausgesetzt waren und leichte Reizungen der Atemwege erlitten, vom Rettungsdienst betreut. Offensichtlich hatten Bewohner Löschversuche unternommen, so dass sich der Brand im Wesentlichen auf ein Regal beschränkte. Die Feuerwehrleute erstickten die restlichen Flammen mittels eines Hochdruckfeuerlöschers und belüfteten anschließend mit einem Hochdruckgebläse die Wohnung. Als Brandursache nimmt die Polizei an, dass eine brennende Kerze, die auf einem Holzregal neben mehreren Büchern und Zeitschriften stand, umfiel und die Umgebung entzündete. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt.
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10. September 2005 – Abendlicher Brand in der Küche(hwr) Am Samstagabend brannte es in der Gabelsbergerstraße in Konstanz-Wollmatingen. Das in der Küche einer Erdgeschosswohnung ausgebrochene Feuer wurde gegen 21.30 Uhr von Anwohnern bemerkt, die umgehend die Feuerwehr alarmierten. Unter Leitung von Brandmeister Klaus Menge drang ein Trupp unter Atemschutz durch das Fenster in die Wohnung ein und löschte die Flammen mit einer Kübelspritze.
Personen kamen nicht zu Schaden. Die Feuerwehr war mit 20 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen vor Ort.
(pd) Auf dem eingeschalteten Herd hatte ein Küchenbrett gelegen, das durch die Hitze zu brennen begann. Die Bewohnerin befand sich nicht in der Wohnung. Wer den Herd einschaltete ist nicht bekannt. Da die Feuerwehr den Brand schnell löschen konnte entstand nur sehr geringer Sachschaden.
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02. September 2005 – Brandmelder viermal missbräuchlich betätigt(pd) Am frühen Freitagmorgen, zwischen 01.15 Uhr und 03.10 Uhr, wurde von einem bislang unbekannten Täter viermal missbräuchlich der Brandmeldealarm eines Hotels in der Steinstraße betätigt. Zweimal rückte die Feuerwehr mit starker Besetzung aus. Die letzten zwei Mal nur noch mit einem Fahrzeug. Hinweise auf eine Täterschaft bestehen momentan nicht, teilte die Polizeidirektion mit.
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01. September 2005 – Brand in TrafostationAm Nachmittag kam es in einer Trafostation in der Uhlandstraße zu einem Brand. Auslöser war ein Erdschluss mehrere Straßenzüge entfernt. Die Station befindet sich im Erdgeschoss des Verwaltungsbaus des Konradihauses. Als die Mitarbeiter einen lauten Explosionsknall vernahmen, informierten sie die Polizei, die unverzüglich die Feuerwehr alarmierte. Die zuerst eingetroffenen Kräfte sahen Qualm aus einem Lüftungsgitter einer Zugangstüre quellen.
Da Löscharbeiten in einer in Betrieb befindlichen Trafostation nicht möglich sind, mussten die Feuerwehrleute auf den Notdienst des E-Werkes warten, räumten in dieser Zeit zur Sicherheit den Verwaltungsbau und bauten einen zweifachen Brandschutz mit Kohlendioxid-Löscher und Wasser auf. Nach der Freischaltung durch die Elektriker nahmen Feuerwehrleute unter Pressluftatmern weitere Abschaltungen vor, nachdem der Raum mit einem elektrischen Hochdrucklüfter weitgehend rauchfrei gemacht worden war.
In Folge des Erdschlusses und des Ausfalls der Trafostation kam es in mehreren Teilen Petershausens zu länger andauernden Stromausfällen, bis die Stadtwerke alternative Versorgungswege geschaltet hatte.
Die Schäden in der Station sind erheblich. Gebrannt hatten Teile der Isolierung. Das Feuer erlosch jedoch mit dem Abschalten des Stroms, so dass die Feuerwehr nicht löschen musste. Von einem Stahlschrank hatte es die Decke aufgerissen. Der Raum und Teile der Einrichtung sind Ruß geschwärzt. Von der Decke war durch die starke Hitze Putz abgeplatzt. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt.
Auch die Feuerwehrzentrale in der Steinstraße war vom Stromausfall betroffen. Dank eines funktionierend Notstromkonzeptes mit Unterbrechungsfreier Stromversorgung kam es beim Betrieb der Datenverarbeitung zu keinen Störungen. Ein Dieselaggregat sorgte über mehrere Stunden für Strom.
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09. August 2005 – Suchaktion nach junger SchwimmerinEin 15-jähriges Mädchen hatte am Nachmittag gegen den Willen ihrer Mutter beschlossen, mit Flossen vom Ostbad in Überlingen auf die andere Seeseite nach Wallhausen zu schwimmen. Eine Stunde später alarmierte die Mutter die Rettungskräfte. Noch während der Suchaktion, an der vier Polizeiboote, zwei Boote der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft sowie das Feuerlöschboot aus Konstanz und der Rettungshubschrauber beteiligt waren, entdeckte der Kapitän eines Fahrgastschiffes das parallel zum Ufer schwimmende Mädchen vor Überlingen: Die 15-Jährige hatte es sich anders überlegt und die Richtung gen Westen geändert. Sie stieg unversehrt aus dem Wasser.
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21. Juli 2005 – Papierkorb in Flammen(pd) Am Donnerstagabend, gegen 22.24 Uhr, brannte in einem Büro in der De-Trey-Straße ein Papierkorb. Eine Frau, die sich in dem Gebäude aufhielt, bemerkte den Brandgeruch und informierte Feuerwehr sowie ihren Mann. Dieser konnte mit zwei Helfern den in Brand geratenen Papierkorb schnell löschen. Im Büro selbst entstand kein größerer Sachschaden. Lediglich der Teppichboden wurde in Mitleidenschaft gezogen. Wer den Brand verursacht hat, muss noch ermittelt werden.
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20. Juli 2005 – Knapp gerettet: Auto brennt völlig ausGlück auf der Reichenaustraße: Vier Insassen bleiben unverletzt – Feuerwehr löscht binnen weniger MinutenVier Personen haben richtig viel Glück: Weder bremsen noch beschleunigen kann die Fahrerin in der Nacht zum gestrigen Mittwoch auf der Reichenaustraße. Mit der Handbremse bringt sie den Wagen zum Stehen. Dann geht er in Flammen auf.
Um Punkt 1.13 Uhr empfängt die Freiwillige Feuerwehr den Anruf. Um 1.34 Uhr ist der Einsatz in der Reichenaustraße beendet. Dazwischen durchleben vier Personen einen gehörigen Schrecken - und steigen glücklicherweise unverletzt aus einem brennenden Auto aus.
"Die Fahrerin sagte, dass sie das Auto nicht mehr lenken und auch nicht bremse konnte", erklärt Polizei-Sprecher Michael Aschenbrenner. Mit der Handbremse gelingt es ihr, den Wagen zum Stillstand zu bringen. Dann brennt bereits der Motorraum. Die Polizei geht von einem technischen Defekt als Grund aus. Motoröl könnte ausgelaufen sein und sich am heißen Motor entzündet haben. Die vier Personen im Wagen reagieren rechtzeitig. Fremdeinwirkungen wie die Manipulation von Technik im Motorraum schließt die Polizei aus.
Die vier Autoinsassen sind mit dem Schrecken davon gekommen. "Man kann hier wirklich beruhigen und davon ausgehen, dass ein Autobrand nicht all zu häufig vorkommt", sagt Michael Aschenbrenner. Und schon gar nicht an der Tagesordnung seien Explosionen wie im Film. Trotzdem löst ein solcher Brand Aufsehen aus, vor allem wenn er Mitten in der Nacht und auf einer viel befahrenen Straße wie der Reichenaustraße passiert.
"Ein Brand breitet sich bei einem Auto sehr schnell aus", erklärt Feuerwehr-Sprecher Nikolaj Schutzbach. Heiß gewordene Kunststoffe in der Verbindung mit ausgelaufenen Ölen seien im wahrsten Sinnen brandgefährliche Materialen. Nur ein greifbarer Feuerlöscher im Koffer- oder Fahrerraum könne in diesem Moment noch helfen. "Allerdings muss dann klar sein, dass der Feuerlöscher funktioniert und die Personen wissen, wie man damit umgeht", sagt Michael Aschenbrenner. Verpuffungen bei der Öffnung der Motorhaube seien ebenso gefährlich wie der Versuch selbst zu löschen. Der Anruf bei der Feuerwehr sei in jedem Fall die bessere Alternative.
Autorin: Carola Stadtmüller, SÜDKURIER
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08. Juli 2005 – Defekte ÖlwanneGegen 8 Uhr musste die Freiwillige Feuerwehr eine Ölspur beseitigen, die sich über Garten-, Rheingut- und Schottenstraße hinzog. Ein Defekt an der Ölwanne eines Autos hatte zu der Verunreinigung geführt. Die Feuerwehrleute streuten Ölbindemittel aus, das anschließend von einer Kehrmaschine aufgenommen wurde. Der Einsatz dauerte knapp anderthalb Stunden. Autor: 0
04. Juli 2005 – Brand auf BalkoneZu einem Brand auf einem Balkon im ersten Obergeschoss eines Wohnhauses in der Mannheimer Straße musste am Montagnachmittag gegen 15.45 Uhr die Freiwillige Feuerwehr ausrücken. Als die hauptamtliche Wache eintraf, brannte es schon lichterloh auf einem der Balkone. Die Flammen hatten zudem schon auf einen Nachbarbalkon übergegriffen. Mehrere Atemschutzträger löschten die Flammen mit einem Strahlrohr und einem tragbaren Hochdruckfeuerlöscher. Die Feuerwehrleute konnten so erfolgreich verhindern, dass sich das Feuer in die angrenzenden Wohnungen ausbreitete. Eine Fensterscheibe war beim Eintreffen der Feuerwehr schon zersprungen und ein Sofa war leicht angesengt worden.
Offensichtlich hatte der Brand seinen Ausgang an einem elektrisch betriebenen Grill genommen. Dabei wurden auf dem Balkon gelagerte Dinge in Brand gesetzt. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des Sachschadens beträgt nach Polizeiangaben rund 10 000 Euro. Die Brandursache ist nicht bekannt.
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Autor: 0 04. Juli 2005 – Kleinbrand selbst gelöschtDie Freiwillige Feuerwehr wurde am Montagnachmittag gegen 13:45 Uhr durch die automatische Brandmeldeanlage eines pharmazeutischen Betriebes in die Byk-Gulden-Straße gerufen. Als die Feuerwehrleute eintrafen, hatten die Mitarbeiter die Flammen in einem Labor bereits gelöscht und verhindert, dass größerer Schaden entstand. Die weiteren auf der Anfahrt befindlichen Feuerwehrkräfte konnten die Einsatzfahrt abbrechen und in die Feuerwache Steinstraße zurückkehren.
Autor: 0 29. Juni 2005 – Gewitter sorgte für vielfältige EinsätzeDas Gewitter über Konstanz am Mittwochabend gegen 19.30 Uhr zog für die Hilfs- und Rettungsdienste einige Einsätze nach sich. Wegen der durch Blitze verursachten Spannungsschwankungen lösten die automatischen Brandmeldeanlagen der Fachhochschule, des Konzils und auf der Insel Mainau nahezu zur gleichen Zeit aus. Schäden entstanden in allen drei Fällen keine.
Kurz danach mussten die Freiwilligen Feuerwehren von Konstanz und Reichenau auf den Inseldamm und an die B 33 beim Flugplatz ausrücken, um dort Bäume und Äste zu beseitigen, die auf den Fahrwegen lagen. Weitere Windbrüche waren auf der Universitätsstraße und in Oberdorf zu beseitigen. Die Hauptamtliche Wache sicherte zudem ein loses Gerüstbrett bei er Dreifaltigkeitskirche, bevor dieses Schaden anrichten konnte.
(pd) Gegen 20.15 Uhr teilten zwei Patientinnen der Schmieder-Klinik mit, dass sie einen Mann und eine Frau beim dortigen Park soeben noch im See schwimmen sahen, diese aber wegen des starken Regens nun aus den Augen verloren hätten. Da auch noch zwei Fahrräder am Ufer stehen würden, müsste davon ausgegangen werden, dass das Paar in Seenot geraten sei.
Als am Ufer vier Fahrräder, eine Liegestelle mit zusammengepackten Sachen und ein leeres Zelt mit Kleidungsstücken vorgefunden wurde, musste von einem Badeunfall ausgegangen werden. Die verständigte Wasserschutzpolizei suchte gemeinsam mit schweizerische und deutsche Hilfs- und Rettungsdiensten den See im in Frage kommenden Bereich ab. Ein Hubschrauber suchte von der Luft aus nach hilfebedürftigen Personen. Am Ufer stand ein Rettungswagen bereit. Durch hinzukommende Zeugen konnte ein 44-jähriger Mann und eine 29-jährige Frau in Konstanz ausfindig gemacht werden. Diese konnten in ihren Wohnungen wohlbehalten vorgefunden werden und erklärten, dass sie bereits gegen 19.20 Uhr das Wasser verlassen und auch niemanden mehr dort baden gesehen hätten.
Bei einer späteren Überprüfung des Zeltes konnte ein inzwischen heimgekehrter 47-jähriger Obdachloser angetroffen werden, der es sich am See gemütlich gemacht hatte.
Autor: 0 27. Juni 2005 – 14-Jährige ertrank beim BadenÄltere Schwester von Frau gerettetAm Montagnachmittag ertrank im rund 22 Grad warmen Bodensee gegen 15.30 Uhr eine 14 Jahre alte Schülerin. Die 14-Jährige war zusammen mit ihrer älteren Schwester etwa 50 Meter abseits vom Konstanzer Yachthafen beim Baden.
Beide Mädchen befanden sich rund 30 Meter vom Ufer entfernt als die Jüngere aus unbekannten Gründen unterging. Eine Frau vernahm Hilferufe und schwamm zu den Mädchen. Es gelang ihr jedoch nur das ältere Mädchen ans sichere Ufer zu retten. Die ersten alarmierten Hilfskräfte waren gegen 15.40 Uhr an der Unglücksstelle. Ein Polizist schnappte sich eines der herumliegenden Boote und paddelte zu der Stelle, wo das Mädchen zuletzt gesehen worden war. Da das Wasser dort recht trübe war, konnte er jedoch nichts entdecken.
Rettungstaucher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) bildeten unter Wasser eine Suchkette. Die Suche wurde durch die Trübung im Wasser erschwert. Schräg unter Wasser aufragende Pfähle behinderten die Suche zusätzlich. Der Rettungshubschrauber aus Friedrichshafen suchte aus der Luft. Knapp eine halbe Stunde nach Alarmierung entdeckten die Taucher in etwa zweieinhalb Meter Tiefe das Mädchen leblos auf dem Grund zwischen Schlingpflanzen liegend. An Land begannen Notarzt und der Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes sofort mit der Wiederbelebung. Diese Versuche mussten schließlich erfolglos eingestellt werden.
Die Mutter der Mädchen war von zuhause geholt worden. Da sie und ihre Tochter einen Schock erlitten, wurden sie ins Konstanzer Klinikum gebracht. Dort betreute sie ein Notfallseelsorger. Die Ursache, warum das Mädchen unterging, ist nicht bekannt. Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und befragte Zeugen.
Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz und die DLRG Konstanz pflegen seit vielen Jahren eine intensive Partnerschaft. So stellt die Feuerwehr das Fahrzeug für die Wasserrettung und die DLRG dessen Ausstattung mit Tauchanzügen, -geräten und dergleichen mehr.
Nachbericht: Mädchen konnte nicht schwimmen
Nach dem Ertrinkungstod einer 14-jährigen Schülerin am Montagnachmittag beim Konstanzer Yachthafen steht die Vernehmung ihrer unter Schock stehenden Schwester noch aus. Nach ersten Erkenntnissen der Wasserschutzpolizei (Wapo) konnten offensichtlich beide nicht oder nicht gut schwimmen. Als das Wasser tiefer wurde, so dass sie nicht mehr stehen konnte, versuchte wohl die Jüngere sich an der zwei Jahre älteren Schwester festzuhalten. Möglicherweise verließen sie die Kräfte oder es kam zu panischen Reaktionen, weshalb die 14-Jährige unterging und ertrank.
Rätselraten herrschte lange Zeit darüber, warum nicht mehr Badende den in Not geratenen Mädchen zu Hilfe eilten. Die Hilferufe dürften wahrscheinlich nur sehr zaghaft oder sehr leise gewesen sein, vermutet Hubert Trenkle, Leiter der Wapo in Konstanz, so dass den am Ufer Liegenden kein Vorwurf zu machen sei. Die Wapo erhofft sich durch Vernehmungen der überlebenden Schwester in den nächsten Tagen weitere Erkenntnisse über den Unglückshergang.
Das Mädchen war am Montagnachmittag gegen 15.30 Uhr ertrunken. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen der Rettungs- und Hilfsorganisationen konnte das Mädchen nach rund einer halben Stunde nur noch tot aus dem an dieser Stelle rund zweieinhalb Meter tiefen Wasser geborgen werden. Wiederbelebungsversuche von Notarzt und Rettungsdienst waren leider erfolglos geblieben.
Autor: 0 11. Juni 2005 – Kinder atmen Brandrauch ein(hwr) In der Brandenburgerstraße (Konstanz-Wollmatingen) brannte am Samstag gegen 10 Uhr eine Kücheneinrichtung. Vier Personen retteten sich ins Treppenhaus. Dank des schnellen Eingreifens des hauptamtlichen Personals der Feuerwehr konnte das Feuer mit einer Kübelspritze gelöscht werden, bevor es auf weitere Möbel übergreifen konnte. Die Kräfte des Löschbereichs Wollmatingen konnten noch auf der Anfahrt umkehren.
Der Rettungsdienst des DRK und des MHD betreute mehrere Bewohner, die Brandrauch eingeatmet hatten. Drei Kinder wurden vom Rettungsdienst zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Wegen der Schadenshöhe und - Ursache verweisen wir an die Pressestelle der PD Konstanz.
Autor: 0 – Letzte Änderung: 2006-07-11 13:16:46 24. Mai 2005 – Kleinbrand in LaborIn einem Labor eines pharmazeutischen Betriebes in der Byk-Gulden-Straße kam es gegen 12.40 Uhr zu einem Kleinbrand, der durch die automatische Brandmeldeanlage der Feuerwehrzentrale gemeldet wurde. In einem Digestorium (mit einem Abzug versehener Glaskasten für Versuche) hatte sich Natriumhydrid entzündet. Feuerwehrleute unter Schwerem Atemschutz löschten die brennende Chemikalie mit Sand, bevor sich die Flammen ausbreiten konnten. Wasser kann bei Natriumhydrid nicht als Löschmittel eingesetzt werden, da sonst Wasserstoff freigesetzt wird (Knallgasbildung). Natriumhydrid kann sich bei Kontakt mit der Luftfeuchte selbst entzünden. Sachschaden entstand offensichtlich nicht.
Autor: 0 09. Mai 2005 – Herbeiführen einer Brandgefahr (pd) Am Vormittag, gegen 10.45 Uhr, entsorgte eine 48-jährige Frau aus der Magdeburger Straße in ihrer Einzimmerwohnung Zigarettenkippen und Asche in einer Kunststofftüte und verließ anschließend die Wohnung. Aufgrund von Glutresten fing der in der Tüte gesammelte Hausmüll an zu schwelen und es entwickelte sich Rauchgas, das aus der Wohnung drang. Die Wohnung wurde durch Polizei und Feuerwehr geöffnet und der Schwelbrand gelöscht.
Autor: 0 23. April 2005 – Zeitgleich zwei Einsätze(km) Am späten Samstagnachmittag wurde die Feuerwehr zur Beseitigung einer großen Ölspur in das Industriegebiet gerufen. Beim Ausrücken zu diesem Ereignis mussten von der Zentrale in der Steinstraße weitere Kräfte zu einem Zimmerbrand nach Allmannsdorf alarmiert werden.
Hier war durch eine brennende Kerze, in einem ausgebauten Kellerraum eine Gardine vor einem gekippten Fenster in Brand geraten. Das Feuer breitete sich rasch im ganzen Zimmer aus. Die Einsatzkräfte aus Allmannsdorf und Peterhausen hatten den Brand schnell unter Kontrolle und verhinderten ein Ausbreiten. Durch die starke Hitze platzte der Verputz an den Wänden ab. Weiter mussten bei der Suche nach versteckten Glutnestern Wandverkleidungen abgerissen werden.
Der Schaden beläuft sich nach Schätzungen der Polizei auf rund 25 000 Euro.
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Autor: 0 18. April 2005 – Waschmaschine brannteGegen 14.30 Uhr brannte in der Sonnenbühlstraße eine Waschmaschine. Der Brand war in der Küche einer im dritten Obergeschoss liegenden Wohnung ausgebrochen. Die Feuerwehr löschte die Flammen rasch mit einem tragbaren Hochdruckfeuerlöscher und verhinderte so erfolgreich das übergreifen der Flammen auf andere Einrichtungsgegenstände. Anschließend belüfteten die Feuerwehrleute die Wohnung durch das Öffnen mehrerer Fenster. Die Waschmaschine erlitt einen Totalschaden. Der Rauch hatte die Küche verrußt. Verletzt wurde niemand. Autor: 0 17. April 2005 – Angebranntes Essen ruft Feuerwehr auf den Plan(hwr) Rauchgeruch aus einer Wohnung in der Alemannenstraße veranlasste Anwohner am Sonntagabend gegen 20:10 die Feuerwehr zu rufen. Nach Aufbrechen der Wohnungstür stellten die Einsatzkräfte neben einer Verrauchung der Wohnung fest, dass sich auf dem eingeschalteten Herd der Wohnung ein Topf mit mittlerweile undefinierbarem Inhalt befand. Die Feuerwehr beförderte den Topf durch das Fenster ins Freie und lüftete die Wohnung. Unter Leitung von Uwe Jordan waren 5 Fahrzeuge mit 21 Einsatzkräften im Einsatz.
Autor: 0 09. April 2005 – Baum begrub drei Autos unter sichGegen 13.30 Uhr stürzte in der Von-Emmich-Straße ein großer – offensichtlich morscher – Baum quer über die Fahrbahn. Dabei wurden vier Autos unter dem Geäst begraben. Zwei Pkw wurden regelrecht zerquetscht. Auch eine Hausfassade bekam Kratzer ab. Mittels Motorsäge zerlegte die Freiwillige Feuerwehr den Baum. Mit dem Kran des Gerätewagens Transport wurde der dicke Stamm, der auf einem der Autos lag, angehoben und auf die Seite bugsiert. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des Sachschadens beträgt nach Schätzungen der Polizei über 10 000 Euro.
Autor: 0 – Letzte Änderung: 2006-07-11 13:09:09 02. April 2005 – Wasser in lief in WohnungKurz nach 18.15 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr in die Sonnenbühlstraße gerufen. Dort war in einer im ersten Obergeschoss gelegenen Drei-Zimmer-Wohnung der Wasserschlauch einer Waschmaschine abgeplatzt, so dass die Räume mehrere Zentimeter hoch unter Wasser standen. Als das Wasser in die darunter gelegenen Wohnung tropfte, riefen die Bewohner die Feuerwehr zu Hilfe. Diese schloss den Wasserhahn und nahm mittels eines Saugers das Wasser auf.
Autor: 0 28. März 2005 – Brennenden Abfall rechtzeitig gelöscht
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Foto: Hendrik Roggendorf
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(hwr) Brennender Abfall im Anlieferungsbereich eines Elektronikmarktes in der Schneckenburgstraße führte am Nachmittag des Ostermontags gegen 16:00 Uhr zu einem Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr. Aus unbekannten Gründen hatten direkt an der Hausfassade gelagerte Küchengeräte und Verpackungsmaterialien Feuer gefangen. Die Einsatzkräfte nahmen ein Strahlrohr vor und löschten die Flammen, bevor sie das Gebäude erreichen konnten. Unter Leitung von Andreas Knäble waren 24 Einsatzkräfte mit vier Fahrzeugen vor Ort.
Autor: 0 24. März 2005 – Gewitter mit Starkregen zog über den LandkreisDie Stadt Konstanz wurde am Gründonnerstag vom Gewitter mit Starkregen, das ab etwa 21.30 Uhr über Teile des Landkreises zog, verschont. In etlichen Gemeinden wurden Straßen und Keller überflutet, Schlammmassen bedrohten Menschen und ihre Häuser. Neben den Ortsfeuerwehren mussten das Technische Hilfswerk aus Singen, Konstanz und Waldshut-Tiengen – Einheiten aus Tuttlingen und Stockach waren vorsorglich in Alarmbereitschaft versetzt worden –, eine Schnelleinsatzgruppe des Deutschen Roten Kreuzes, die Rettungstaucher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) aus Konstanz, Bodman und Allensbach sowie die Notfallseelsorger des Landkreises ausrücken. Mit Pumpen und Sandsäcken versuchten die Einsatzkräfte die Schäden einzudämmen. Während der akuten Lage konnten einige Straßenabschnitte bestenfalls mit Allradfahrzeugen befahren werden.
Da die DLRG Konstanz und die Freiwillige Feuerwehr Konstanz seit vielen Jahren erfolgreich in einer Kooperation zusammenarbeiten, folgt an dieser Stelle ein Bericht über die Ereignisse in Steißlingen.
Tödliche Falle
Besonders schweren Regengüssen war der Höhenzug Kirnberg-Roßberg-Homburg zwischen Radolfzell-Stahringen und Steißlingen betroffen. In Stahringen tobte eine Gerölllawine durch Dorf. In Steißlingen verwandelte sich der Rehmenbach in einen reißenden Fluss. Wasser und Schlamm wälzten sich vor allem durch das am Hang gelegenen Neubaugebiet.
Der Rehmenbach schwemmte Erdreich und Geröll ab, das sich als Schlammlawine über Straßen und Gärten in Wohnungen, Keller und Garagen wälzte. Kanalisation, Vorfluter und Durchlässe hatten die hereinbrechenden Wassermassen nicht mehr aufnehmen können.
Entlang der Straße "Am Rehmenbach" verläuft der Bach, dessen Wasser in das Gartengrundstück auf der Rückseite des Anwesens Nummer 14 eindrang. Dort lief es über eine vorgelagerte Terrasse und sammelte sich in einem Geländeeinschnitt. Diese Bodensenke lief schnell bis über Türhöhe voll. Als die 65-jährige Bewohnerin die Wassermassen vor ihrer Einliegerwohnung im Keller bemerkte, rief sie um Hilfe.
Die Terrassentür hielt dem Druck nicht Stand und wurde nach Innen gedrückt. Rund 50 bis 60 Kubikmeter, vermutlich sogar noch deutlich mehr, Wasser und Schlamm strömten schlagartig in den Keller. Die Frau wurde wahrscheinlich von den Wassermassen in den Heizungsraum gespült. Unglücklicherweise war dies der einzige Raum, der keine Fenster hat. Lediglich eine kleine Lüftungsöffnung von 15 cm * 20 cm befindet sich in der Außenwand.
Durch diese gelang es den Einsatzkräften Kontakt mit der Frau aufzunehmen, die Mühe hatte, den Kopf über Wasser zu halten. Ein privater Taucher wagte sich in einem lebensgefährlichen Alleingang zu der Frau vor. Durch die Unterkühlung trübte die Frau bald ein und wurde mehrfach bewusstlos. Es gelang dem Mann mehrfach, sie vor dem Ertrinken zu bewahren. Zur Unterstützung ließ die Einsatzleitung die Rettungstaucher der DLRG aus Konstanz, Bodman und Allensbach alarmieren.
Taucheinsatzleiter Bernd Oser entschloss sich, einen Dreiertrupp in den überfluteten Keller zu entsenden, parallel wurde ein Sicherungstrupp und weiteres Rettungsgerät bereitgestellt. Gefahr für die Taucher bildeten die "Sichtweite gleich Null" und aufgeschwemmte Einrichtungsgegenstände. Würde einer der Taucher irgendwo hängen bleiben, geriete er schnell in Gefahr, da er ohne etwas zu erkennen nur schwer zu befreien sei, so Oser. Sie würden auch nicht schwimmen können sondern müssten ohne Schwimmflossen waten. Die Situation war sehr gefährlich und daher die psychische Belastung ausgesprochen hoch, berichtete der DLRG-Einsatzleiter. Als sich die Rettungstaucher gerade in die Fluten begaben, kam ihnen eine Ladung Schwemmgut entgegen, die der private Taucher vor sich herschob. Dieser hatte sich entschlossen mit der Frau, die wieder einmal bewusstlos geworden war, notfallmässig auszutauchen.
Die Frau hatte zwischenzeitlich einen Herz-Kreislauf-Stillstand (das heißt Herzschlag und Atmung setzen aus) erlitten. Notarzt und Rettungsdienst gelang es noch an der Unglücksstelle die Frau wiederzubeleben und ins Singener Hegau-Klinikum zu transportieren. Dort verstarb sie gegen 1 Uhr. Die 65-Jährige hatte rund anderthalb bis eindreiviertel Stunden im schätzungsweise rund 10 °C kaltem Wasser verbracht und war daher stark unterkühlt.
Der Tag danach
Am Tag danach ist das Großreinemachen in vollem Gange. Im blauen Himmel ziehen schuldlos wirkende Wolken; eigentlich ein schöner Frühlingstag. Aber auf den Straßen trocknet der Schlamm der vorangegangenen Nacht. Wenn Laster oder Autos drüberfahren staubt's recht ordentlich. In den Straßen stehen Kippmulden, die das ruinierte Inventar aufnehmen. Autos werden als Zwischenlager für die gerettete Einrichtung benutzt.
Besen, (Schnee)schaufeln, Hochdruckreiniger und Tauchpumpen haben Hochkonjunktur. Ein Saugwagen entwässert Keller. Aus der Nachbarschaft sind die Freiwilligen Feuerwehren aus Hilzingen und Orsingen-Nenzingen sowie der Werkfeuerwehren Maggi und Alcan zur Unterstützung eingetroffen.
Am Neubau der Pflegeeinrichtung Helianthum ist an der weiß getünchten Außenwand deutlich der Höchstwasserstand abzulesen. Rund 20 Zentimeter hoch strömte das Wasser und verwüstete den Garten bevor es ins Haus eindrang. Weiter unten berichtet ein Mann, dass das Wasser 1,2 Meter hoch gestanden habe. Vor seinem Haus liegt eine Türe, die der Wasserdruck sprengte.
Auffallend ist, dass die Schlammansammlungen überall dort am größten sind, wo der Boden unbefestigt ist. Dies ist dort der Fall, wo Häuser erst jüngst errichtet wurden oder noch gebaut wird. Die wenigen mit Gras bewachsenen Flächen sind nahezu unversehrt oder dienten den Schlammassen als Auslauffläche.
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Autor: 0 23. März 2005 – Zimmer in FlammenBrand im Bodanrückweg – 250 000 Euro Schaden( rin) In einem Einfamilienhaus im Bodanrückweg stand gestern gegen 13 Uhr ein Arbeitszimmer in Flammen. Die Hausbesitzerin rettete sich mit ihren drei kleinen Kindern ins Freie. Die Familie wurde sicherheitshalber zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht. Die Mutter und ihre Kinder blieben aber wahrscheinlich unverletzt. Starker Rauch und die Flammen hinterließen am Neubau erhebliche Schäden. Nach Angaben der Konstanzer Polizei summieren sie sich auf rund 250 000 Euro. Die Brandursache ist noch nicht geklärt.
Die Konstanzer Feuerwehr bekämpfte die Flammen zunächst durch die geborstenen Scheiben des Brandzimmers im Erdgeschoss. Über die Terrassentüre drangen zudem Einsatzkräfte mit Atemschutz ins Gebäude ein. Eine mehrfach gesicherte Haustüre stellte nach Angaben von Feuerwehrkommandant Dieter Quintus zunächst ein Hindernis dar. Eine komplizierte Straßenführung und Baustellen im Neubaugebiet Eichbühl hätten zudem die Anfahrt der Einsatzkräfte erschwert. "Wir mussten ein bisschen suchen." Das Gebäude, in dem das Feuer ausbrach, ist frei stehend. Es bestand also keine Gefahr des Überschlags der Flammen auf Nachbargebäude, stellte Kommandant Dieter Quintus auf Nachfragen fest. Der Feuerwehr gelang es schnell, die Flammen unter Kontrolle zu bringen.
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Autor: 0 18. März 2005 – Defekte Pfosten behinderten AnfahrtKurz nach 13 Uhr am Freitagmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr in den Pauline-Gutjahr-Weg gerufen. Dort hatten auf einem zum Innenhof gelegenen Balkon im 2. Obergeschoss einige Gegenstände Feuer gefangen. Die Feuerwehrleute löschten die Flammen rasch mit dem tragbaren Hochdruckfeuerlöscher, bevor sie sich wegen geplatzter Fensterscheiben in der Wohnung ausbreiten konnten, in der sich niemand befand. Eine Nachbarin hatte den Schlüssel und konnte den Feuerwehrleuten aufschließen. Laut Polizeibericht ging der Brand von einem Aschenbecher aus; nennenswerter Sachschaden sei demnach nicht entstanden. Verletzt wurde niemand.
Als sehr problematisch erwies sich die Zufahrt, ärgerte sich Uwe Jordan, beim Feuerwehramt für den Vorbeugenden Brandschutz zuständig. Die in der Straße eingelassenen herausnehmbaren Pfosten hätten sich nicht entfernen lassen, da sie verbogen und verkantet seien, so Jordan. Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Zufahrten und Sicherheitseinrichtungen frei beziehungsweise Instand gehalten werden müssen. Beschädigungen seien umgehend zu melden und zu reparieren. Ist die Zufahrt versperrt, können die Feuerwehrleute die Drehleiter nicht heranfahren, um Menschen aus höher gelegenen Stockwerken zu retten.
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Schnell waren die brennenden Gegenstände auf dem Balkon gelöscht.
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Einer der beiden defekten Pfosten im Pauline-Gutjahr-Weg sitzt immer noch schief in der Halterung. Ein anderer Pfosten konnte erst nach Einsatzende mühsam entfernt werden. Derartige Behinderungen können Menschenleben gefährden, warnt die Feuerwehr. Fotos: Martin U. Scheerer
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Autor: 0 21. Februar 2005 – Spanplatten auf angeschaltetem Herd
Gegen 18.30 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr in die Magdeburger Straße gerufen. Dort hatten Bewohner in einem Wohnhaus Rauch festegestellt. Feuerwehrleute öffneten die verschlossene Wohnungstür im vierten Obergeschoss gewaltsam mit einer Axt und drangen unter Atemschutz in die dicht verrauchte Wohnung vor. Dort entdeckten sie auf einem angeschalteten Herd mehrere Spanplatten, die in Flammen standen. Mit dem tragbaren Hochdruckfeuerlöscher löschten die Feuerwehrleute rasch das Feuer, bevor es auf die Dunstabzugshaube übergreifen konnte. Anschließend belüfteten sie die weitgehend leerstehende Wohnung. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt.
Autor: 0 12. Februar 2005 – Windböen beschädigen Dächer(hwr) Windböen mit Spitzengeschwindigkeiten von 76 km/h beschäftigten am Samstagabend gegen 18:20 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Konstanz. Im Bereich der Klingenbergstraße und der Hussenstraße griff der Wind unter die Dachziegel an drei Gebäuden. Wären die Ziegel herabgefallen, hätten sie eine Gefahr für Passanten bedeutet. Teils über die Drehleiter und dort, wo diese nicht an die Schadensstellen heranragte durch die Höhenrettungsgruppe, wurden die losen Ziegel abgetragen und beiseite gelegt.
Die Höhenrettungsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz verfügt über Spezialausrüstung aus dem Bergsteigerwesen. Die besonders ausgebildeten Einsatzkräfte können mit dieser Ausrüstung Rettungs- und Hilfeleistungseinsätze bei Absturzgefahr durchführen, auch wenn die Schadensorte über Feuerwehrleitern nicht erreichbar sind. Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz war mit 5 Fahrzeugen und 17 Kräften unter Leitung von Bernd Oser vor Ort.
Autor: 0 08. Februar 2005 – Toter bei DachstuhlbrandVerbarrikadierte Türen und Fenster erschwerten Zugang – Aufwändige LöscharbeitenBei einem Dachstuhlbrand in der Allmannsdorfer Straße verlor in der Nacht auf Faschingsdienstag ein Mann sein Leben. Feuerwehrleute retteten den 1939 geborenen Mann aus dem Dachgeschoss. Ein Notarzt und der Rettungsdienst konnten ihn wiederbeleben. Im Konstanzer Klinikum verstarb der Mann jedoch kurze Zeit später.
Gegen 1.10 Uhr bemerkte der Sicherheitsdienst auf dem Gelände des Konstanzer Klinikums die starke Rauchentwicklung in der rechten Hälfte des Zwei-Familien-Hauses und alarmierte die Freiwillige Feuerwehr. Die rasch an der Einsatzstelle eintreffenden Feuerwehrleute fanden im brennenden Dachgeschoss einen leblosen Mann. Sie brachten ihn eine Etage tiefer ins vom Brand nicht betroffene erste Obergeschoss, wo sie mit der Wiederbelebung begannen. Einem Notarzt und dem Rettungsdienst gelang diese erfolgreich. Kurz nachdem er im Klinikum eingeliefert worden war, verstarb der 1939 geborene Mann jedoch an den Folgen der Verletzungen.
Probleme hatte den Feuerwehrfrauen und -männer der Zugang ins Gebäude bereitet, da das Haus von Innen regelrecht verrammelt war: Türen waren verbarrikadiert und Drähte an den Griffen verhinderten ein problemloses Öffnen der Fenster. An der Gebäudevorderseite bildete das Küchenfenster im Erdgeschoss mittels einer Klappleiter den Erst-Zugang ins Haus. Die Haustüre konnte nicht mit vertretbarem Aufwand begehbar geöffnet werden. Vom Garten auf der Gebäuderückseite war über eine weitere Tür der Zugang später möglich, nachdem eine Eisengittertür zum Garten geöffnet werden konnte.
Über eine zweiteiliger Steckleiter gelangten die Feuerwehrleute auf einen Balkon, der im rechten Winkel um die hintere rechte Gebäudeecke führt. Von dort konnten sie mit weiteren zwei Steckleitern das Dach erreichen. Zwei Strahlrohre nahmen die Einsatzkräfte über das Treppenhaus vor, ein weiteres Strahlrohr setzten sie wechselweise über die Drehleiter und den Balkon ein. In der Nachbarhaushälfte ließ Einsatzleiter Uwe Jordan vorsorglich ein weiteres Strahlrohr in Stellung bringen, falls das Feuer durchbrechen sollte.
Der Brand war im Dachstuhl – ausgebaut mit Bade- und Schlafzimmer und Abstellraum – ausgebrochen. Eine Zwischendecke, viel Papier und anderes massenhaft vorhandenes Lagergut waren entflammt und mussten aufwändig ausgeräumt werden. Mit der Motorkettensäge sägten die Feuerwehrleute die Zwischendecke auf, um an Glutnester heranzukommen. Flammen brachen während der Löscharbeiten im Innern durch die Dachhaut auf der Gebäuderückseite. Jetzt war es möglich, dem Brandherd über die Drehleiter erfolgreich zu Leibe zu rücken. Gegen 2.45 Uhr ließ Einsatzleiter Uwe Jordan den Löschbereich Wollmatingen alarmieren, um die Einsatzkräfte abzulösen. Vor allem die Atemschutzgeräteträger waren nass und verschwitzt.
Wegen der herrschenden Minusgrade gefror das Löschwasser recht schnell und bildete spiegelglatte Flächen. Mit Streusalz bannten die Feuerwehrler die Sturzgefahr. Sie schieberten die Gaszufuhr ins Haus ab und schalteten den Strom ab. Der Bereitschaftsdienst von den Stadtwerken schaltete die Haushälfte stromlos. Ein Gelenkbus der Linie 4 – aus Richtung Allmannsdorf kommend – musste seine Fahrt unterbrechen. Er konnte erst später wenden und die Fahrt fortsetzen.
Während des Brandes befanden sich keine weiteren Personen in der Wohnung. Die Polizei schätzt die Schadenshöhe auf rund 100 000 Euro . Die Brandursache ist noch nicht bekannt. Die Kriminalpolizei hat noch während des Feuerwehreinsatzes die Ermittlungen aufgenommen. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte bis gegen 8 Uhr.
Brandursache
Der Brand ist mit großer Wahrscheinlichkeit durch einen technischen Defekt verursacht worden, berichtete am Mittwochnachmittag die Polizei. Die Ermittlungen des Brandsachverständigen und der Kriminalpolizei Konstanz ergaben, dass eine schadhafte Stromleitung, in der Zwischendecke des Dachstuhls einen Holzbalken in Brand setzte.
Eine beschädigte Isolierung oder ein Knick im Kabel dürfte zu einer sogenannten "Stromverschleppung" geführt haben. Darunter verstehen die Fachleute das Fließen eines Stromes außerhalb des vorgesehen Leitungsweges. In der Zwischendecke könnte der Strom teilweise durch Schilf geflossen sein, mit dem die Zwischendecke ausgekleidet war; dabei hatte die Stromsicherung nicht ausgelöst. Die so entstandene Wärme setzten Stroh und Holz in Brand. Die ursprüngliche Kabelinstallation des Hauses stammte aus den 30-er Jahren.
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Autor: 0 31. Januar 2005 – Im Bett gerauchtAm Montagmorgen gegen 7.15 Uhr zündete sich ein in der Winkelstraße wohnender 50-jähriger Mann noch im Bett liegend eine Zigarette an. Offensichtlich schlief er darüber ein und herabfallende Glut brachte die Matratze zum Glimmen und Qualmen. Die von Nachbarn alarmierte Freiwillige Feuerwehr rettete den Mann ins Freie und übergab ihn an den Rettungsdienst. Die Glut in der Matratze war schnell gelöscht, so dass die Feuerwehrleute kurz Zeit später wieder einrücken konnten. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 500 Euro.
Autor: 0 21. Januar 2005 – Umgestürztes Gerüst(pd) Am frühen Freitagmorgen, gegen 1.30 Uhr, stürzte ein Gerüst an der Fachhochschule Konstanz infolge starken Windes um und beschädigte zwei Autos. Anwohner hatten gemeldet, dass das 13 Meter hohe Gerüst auf einer Breite von rund 6 Metern infolge starken Sturms umstürzte, auf einen Baum krachte, diesen entwurzelte und schließlich ganz auf den Gehweg fiel. Hierbei beschädigte es einen darunter geparkten Mercedes, an dem Sachschaden entstand. Durch ein herabfallendes Bodenteil des Gerüstes wurde ein weiterer Pkw beschädigt. Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz baute das Gerüst auseinander und stapelte es neben der Straße. Die angebrachten Staubschutzplanen hatten wohl wie ein Segel gewirkt und das Gerüst so zum Umsturz gebracht, nachdem die Verankerungshaken ausgerissen wurden.
Autor: 0 17. Januar 2005 – Brand in WohnkücheJugendlicher zur Beobachtung ins Klinikum eingeliefertBei einem Brand in der Austraße entstand am Montagnachmittag kurz nach 16 Uhr erheblicher Sachschaden. Die ersten Schätzungen gehen von mindestens 50 000 Euro aus. In einem Wohnhaus war in der Wohnküche im Erdgeschoss aus bisher ungeklärten Gründen ein Feuer ausgebrochen. Ein zwölfjähriger Junge, der sich im Obergeschoss aufgehalten hatte, bemerkte den Brandgeruch und flüchtete aus dem Haus, als er die Flammen entdeckte. Der Rettungsdienst brachte den verschreckten Jungen ins Klinikum zur Beobachtung.
Die rasch an der Einsatzstelle eingetroffenen Feuerwehrleute löschten unter Schwerem Atemschutz mit einem Strahlrohr die Flammen. Dank dem Eingreifen der Feuerwehr und dem geschlossenen Küchenfenster, das den Flammen erfolgreich Widerstand leistete, konnte sich das Feuer nicht über die hölzerne Außenverkleidung ausbreiten.
Offensichtlich war das Feuer im Küchenbereich entstanden. Anschließend belüftete die Feuerwehr das Haus. Der dichte Qualm verursachte Rauchschäden im ganzen Haus. Die Polizei vermutet als Brandursache einen technischer Defekt im Stromleitungsnetz.
Bei der Einsatzfahrt kollidierte ein Feuerwehrauto mit einem anderen Fahrzeug. Dabei entstand glücklicherweise nur Sachschaden, der rund 20 000 Euro beträgt. Verletzt wurde niemand. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Laut Polizeibericht hatten Regelungen über Wegerecht und Vorfahrt miteinander kollidiert.
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Autor: 0 15. Januar 2005 – Sturz beim EssenkochenAufmerksamen Nachbarn hatte es eine 86-jährige Frau im Felchengang am Samstagvormittag gegen 10.30 Uhr zu verdanken, dass ein Sturz relativ glimpflich verlief. Der Unfall ereignete sich während sie Essen kochte. Da die Frau nicht aufstehen und somit den Herd nicht abschalten und sich auch sonst bemerkbar machen konnte, verschmorte die Mahlzeit, deren Rauchentwicklung von Nachbarn bemerkt wurde, als der Qualm aus einem geöffneten Fenster drang. Diese verständigten daraufhin sofort die Freiwillige Feuerwehr.
Die kurze Zeit später eintreffenden Feuerwehrleute brachen die Wohnungstüre in ersten Obergeschoss auf, retteten die Frau ins Freie, schalteten den Herd ab und belüfteten die Wohnung. Der Rettungsdienst versorgte die Frau und brachte sie zur Beobachtung ins Klinikum. Inventarschaden entstand laut Polizei nicht.
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