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2007
59 Berichte
31. Dezember 2007 – Langanhaltender Dehnfugenbrand beschäftigt FeuerwehrleuteEin Bewohner kommt ins Klinikum – Rauch dringt aus Steckdosen – Zwei Häuser geräumtEin sogenannter Dehnfugenbrand in der Petershauser Straße beschäftigte in der Neujahrsnacht die Freiwillige Feuerwehr über etliche Stunden. Ein Bewohner wurde wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Klinikum gebracht. Zwei Häuser wurden geräumt. Noch im alten Jahr war die Feuerwehrzentrale gegen 23.15 Uhr über eine Rauchentwicklung in der Petershauser Straße informiert worden.
Schon die zuerst eintreffenden Feuerwehrleute konnten sehen, wie Rauch aus einem Dachstuhl der in den 90er Jahren erbauten Häuserzeile trat. Die erste Erkundung führte die Feuerwehrfrauen und -männer in die im Dachstuhl liegenden Wohnungen. Im Bad einer der Wohnstätten entdeckten sie dichten Rauch, jedoch kein Feuer. Da im Gebäude kein Brandherd zu finden war, öffneten zwei Feuerwehrleute aus dem Korb der Drehleiter heraus das Dach. Schließlich entdeckten sie, dass Rauch aus der Dehnfuge zwischen zwei benachbarten Brandschutzmauern trat. Offensichtlich war – aus einem bisher unbekannten Grund – das in dem Spalt verbaute Material in Brand geraten.
Mit Wasser aus einem Strahlrohr wurde versucht, den Schwelbrand zu löschen. Ein Unterfangen, das sich wegen der geringen Spaltenbreite von etwa zwei bis drei Zentimeter und dem Dämmmaterial – es dürfte sich hierbei um Presspappe gehandelt haben – nicht einfach war. Die Fließeigenschaft des Wassers blieb unzureichend, obwohl es mit Schaummittel versetzt wurde, um die Oberflächenspannung zu verringern. Anhand des Rauchaustritts an den Gebäudewänden konnte nachvollzogen werden, dass sich der Brandherd langsam nach unten fraß. Mittels Wärmebildkamera und einfachem Handauflegen machten die Einsatzkräfte in den Wohnungen auch warme Stellen an den Wänden aus. Teilweise hörten es die Bewohner hinter der Wand knistern.
Ein Mann, der sich als Spätheimkehrer in seine Wohnung begeben hatte, musste kurze Zeit später mit dem Rettungswagen ins Klinikum, gebracht werden. Er hatte Rauch eingeatmet, der plötzlich aus der Wand und Steckdosen ins Zimmer gedrungen war. Neben den eigentlichen Löschmaßnahmen beschäftige gerade dieser Raucheintritt in die Wohnungen beider angrenzenden Häuser während der gesamten Einsatzdauer.
Schließlich mussten alle Wohnungen, die an die beiden betroffenen Wände grenzten, bis zum endgültigen Löscherfolg geräumt werden. Einige Wohnungstüren brachen die Feuerwehrleute gewaltsam auf, als nach einer angemessenen Zeit keine Schlüssel aufzutreiben waren. Ein Nachbar lud schlussendlich alle verbliebenen Bewohner zu sich ein, wo sie es bequemer als im Einsatzfahrzeug der Feuerwehr hatten. Mehrere Kleintiere wurden mit ihren Käfigen aus den Wohnungen umgesiedelt.
Der Notdienst der Stadtwerke schaltete in einigen Wohnungen den Strom ab, da Wasser in die Elektroleitungen gedrungen war. Eine abschließende Erklärung für die Rauchverschleppung konnte bisher nicht gefunden werden. Die Höhe des Sachschadens sowie die Brandursache sind nicht bekannt. Um 6.30 Uhr wurden Einsatzkräfte zur Ablösung und wenig später die Höhenrettungsgruppe alarmiert sowie der Leiter des Baurechtsamts, Axel Mothes, angefordert. Die Höhenretter öffneten weitere Teile des Daches, um besser an die Dehnfuge herankommen zu können.
Am späten Vormittag des 1.1. entschied die Einsatzleitung gemeinsam mit dem Leiter des Baurechtsamtes und Vertretern der Wobak, das Füllmaterial in der Dehnfuge weiter brennen zu lassen. Eine fortgesetzte Flutung des Spaltes sollte unterbleiben, da es sonst in den Wohnungen zu Wasserschäden kommen würde. Nur bei einer zunehmenden Rauchentwicklung soll Wasser eingebracht werden. Mittels Wärmebildkamera werden die Wände laufend überwacht und die Messwerte dokumentiert. So können der Brandfortschritt und mögliche bedenkliche Temeperaturerhöhungen zuverlässig festgestellt werden.
Eine Öffnung der Wände, zum Beispiel mittels Kernbohrungen, und Einbringen von einem Löschmittel wie Kohledioxid wurde verworfen, da die problemlose Zugänglichkeit nicht überall möglich ist. So verhindern in einige Wohnungen Schrankwände den einfachen Zugang. Der hierdurch entstehende Sachschaden steht nach Einschätzungen der Einsatzleitung in keinem Verhältnis. Alle sechs Stunden wird das Personal getauscht. Es ist mit mindestens einer Drehleiter, einem Löschfahrzeug und einem Mannschaftstransportwagen im Einsatz.
Der Jahreswechsel bescherte den Feuerwehrleuten zudem einen Brandmelderalarm in der Tiefgarage Augustinerplatz, der sich glücklicherweise als Fehlalarm herausstellte, sowie etliche brennende Abfallbehälter.
Dehnfuge
Eine Dehnfuge (auch Dehnungsfuge) trennt zwei Gebäude, damit sich diese wegen möglicherweise auftretenden Setzungen bewegen können, ohne dass es dabei zu Spannungsrissen kommt. Zudem dienen sie zur Schallisolierung. Damit diese auch beim Erstellen des Mauerwerks gewährleistet bleibt, werden heute beispielsweise Glasfasermatten – früher auch Presspappe – in den Spalt eingemauert.
Ungewöhnlicher Blickwinkel
Für einen Jungen dürfte dieser Einsatz in besonderer Erinnerung bleiben: Als er mit seinen Eltern ans Hörnle aufbrach um dort einige Silvesterkracher zu zünden, fuhren die ersten Feuerwehrfahrzeuge zum Brandeinsatz in der Petershauser Straße vorbei. Das laute und bunte Vergnügen war da schnell vergessen: Mit seinen Eltern lief er stattdessen den roten Autos mit den blinkenden Blaulichtern hinterher, um den Frauen und Männern in den dunklen Jacken mit den hellen Leuchtstreifen bei ihrer mühseligen Arbeit zuzuschauen. Die drei hatten schließlich Mitleid mit den frierenden Feuerwehrleuten und versorgten sie mit heißem Tee und Kaffee. Als Dank durften sie in einem Löschfahrzeug Platz nehmen und den Beginn eines neuen Jahres aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel erleben.
Nachhaltigkeit
Dass manche Feuerwehreinsätze in der Bevölkerung durchaus nachhaltige Eindrücke hiterlassen, zeigen zwei Begebenheiten.
Im Südkurier, Ausgabe Konstanz, vom Montag, dem 7. Januar 2008, ist auf Seite 15 (Lokal-Seite 1) zu lesen:
Begebenheit 1
"WAS WISSEN SCHAFFT"
Stadt der Wissenschaft: Noch 52 Tage bis zur Entscheidung. Was haben Sie zuletzt gelernt?
Ich habe aus der Zeitung gelernt, was eine Dehnfuge ist. In der Petershauser Straße hatte es ja letzte Woche in einer Dehnfuge zwischen zwei Häusern gebrannt.
Nadine Asil, Konstanz
(Erscheint anstelle der "Frage des Tages" während die Stadt Konstanz auf die Entscheidung zur „Stadt der Wissenschaft“ wartet.)
Begebenheit 2
Als der Autor dieser Zeilen einen Termin bei einem Kunden vereinbarte, versprach letzerer einen „Dehnfugentee“ zu kochen. Diesen gab’s dann wirklich … Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-01-13 13:41:02
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30. Dezember 2007 – Dachstuhl brennt überm Zebra-KinoFeuerwehr setzt zwei Drehleitern ein – Große Rauchwolke weist Einsatzkräften den Weg | | Foto: nea (30. Dezember 2007) |
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Am Sonntag brach kurz vor 11.30 Uhr im Dachstuhl eines Wohn- und Geschäftshauses im Joseph-Belli-Weg auf dem Cherisy-Gelände ein Brand aus. In dem Gebäude befinden sich unter anderem das Zebra-Kino und der Kulturladen. Verletzt wurde durch das Feuer niemand. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Das Feuer im leerstehenden Speicher war von Nachbarn entdeckt worden, die sofort die Feuerwehrzentrale über Notruf 112 verständigten. Feuerwehrkommandant Dieter Quintus, der schon auf der Anfahrt eine große Rauchwolke sah, ließ sofort weitere Feuerwehrkräfte hinzu alarmieren. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen Flammen bereits aus dem Dachstuhl. Über die Wenderohre beider Drehleitern und im Innengriff bekämpften etliche Atemschutztrupps die Flammen.
Durch den raschen und gezielten Einsatz konnten die Feuerwehrfrauen und -männer eine Brandausdehnung verhindern, sodass nur ein kleiner Teil des langen Dachstuhls ein Raub der Flammen wurde. Insbesondere den Wasserschaden konnten die Feuerwehrleute sehr gering halten. Die Wohnungen sind durch den Rauch verhältnismäßig wenig betroffen und bleiben nach ausgiebigem Lüften benutzbar. Sofern die Stromversorgung – die durch den Notdienst der Stadtwerke abgestellt worden war – wieder hergestellt werden kann, dürften die sich im Gebäude befindenden Firmen sowie der Pizza-Service und das benachbarte Fitness-Studio ihren Betrieb ungehindert fortsetzen können.
Eine Dachgaupe bereitete der Feuerwehr bis zum Einsatzende am Nachmittag gegen 17 Uhr recht viel Arbeit, da dort immer wieder kleinere Flammen aufflackerten. Diese sorgten anfangs bei den zahlreichen – sich jedoch meist diszipliniert verhaltenden – Schaulustigen für Aufregung, als diese von den Feuerwehrleuten nicht gleich mit massivem Wassereinsatz gelöscht wurden. Kommandant Dieter Quintus klärte die Menschen auf, dass ungestümer Wassereinsatz von außen nur zu Wasserschäden führen würde, jedoch ein weiterer Abbrand an dem sowieso beschädigten Holz keine Gefährdung darstellte. Stattdessen würden die Atemschutzträger vom Gebäudeinnern her den Brandherd löschen, so Quintus.
Bis gegen 14 Uhr sperrte die Polizei den Verkehr auf der Oberlohnstraße zwischen Wollmatinger Straße und Kreisel. Das Deutsche Rote Kreuz war mit einem Rettungswagen vor Ort. Die Feuerwehr war mit über 60 Frauen und Männern im Einsatz.
Richtfest nach Wiederaufbau
Zum Richtfest am 25. April 2008 lud die Neue Arbeit Konstanz GmbH auch die Feuerwehr ein. Im neu aufgebauten Dachstuhl stärkten sich die Gäste bei Fleischkäs und Kaltgetränken. Der neu errichtete Dachstuhl wurde mit Dachgaupen versehen, sodass auch ein problemloser Ausbau mit Wohnungen oder Büros möglich sein wird. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-05-03 18:00:05
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23. Dezember 2007 – Hüttendach in BrandGegen 5 Uhr am Sonntagmorgen brannte das Dach der Grillhütte Eulenbach oberhalb von Dettingen. Ein Atemschutztrupp der Freiwilligen Feuerwehr brachte mit einem C-Rohr den Brand schnell unter Kontrolle und konnte Schlimmeres verhindern. Einsatzleiter Bernd Oser kontrollierte am Morgen nochmals die Brandstelle. Da er damit rechnete, dass der instabil gewordene Unterstand einstürzen könnte, sperrte er diesen ab.
Der Sachschaden beläuft sich nach Schätzungen der Polizei auf rund 2 000 Euro. In der Nacht hatten sich laut Polizeiangaben zahlreiche Gäste auf dem Grillplatz aufgehalten. Hinweise bitte an die Polizei Konstanz unter Telefon 07531 / 995-0.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-12-24 14:42:25
18. Dezember 2007 – Bewusstlose Frau lag im TreppenhausKurz vor 15.30 Uhr am Dienstagnachmittag wurde die Feuerwehr über Notruf von einem Anrufer darüber verständigt, dass es in einer Wohnung in der Brandenburger Straße brennen würde. Die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr fanden im Treppenhaus eine bewusstlose Frau, die sie bis zum Eintreffen von Notarzt und Rettungsdienst betreuten. Das Feuer – offensichtlich hatte Essen auf dem angeschalteten Herd in der Küche zu qualmen begonnen – war inzwischen selbst ausgegangen oder von den Nachbarn gelöscht worden. Letztere hatten auch für eine Belüftung der Wohnung gesorgt. Für die Feuerwehrleute war daher ein weiterer Einsatz nicht erforderlich. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt. Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-12-18 17:44:54
13. Dezember 2007 – Arbeitsunfall mit leichtverletzter PersonAm Donnerstagnachmittag gegen 14.15 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr über die automatische Brandmeldeanlage über ein Schadensereignis an der Universität informiert. Von dort erhielt die Feuerwehrzentrale kurz darauf die Information über eine starke Rauchentwicklung im Laborbereich Chemie. Die Erkundung der kurze Zeit später eingetroffenen Feuerwehrleute ergab, dass sich auf der Ebene C7 eine Verpuffung ereignet hatte. Diese konnten eine leichte Rauchentwicklung feststellen. Einen Brand gab es jedoch nicht.
Die Freiwilligen Feuerwehr rettete eine leicht verletzte Person und übergab sie dem Rettungsdienst. Aus Sicherheitsgründen musste der Laborbereicht geräumt werden. Die Universitätsmitarbeiter und Studenten sammelten sich an einem für diesen Fall vorgesehenen Treffpunkt nahe der Bushaltestelle.
Nach Ermittlungen der Polizei war ein 25-jähriger Mitarbeiter der Universität im Chemielabor mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Durch unvorsichtige Handhabung mit Chemikalien – offensichtlich hatte er Natrium und Wasser miteinander in Kontakt gebracht –, verursachte er eine chemische Reaktion, die eine Verpuffung auslöste. Hierdurch zog sich der Mitarbeiter an der Hand eine Verletzung zu, die ambulant behandelt werden musste. Der entstandene Sachschaden ist nach Angaben der Polizei gering. Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-12-21 23:38:36
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04. Dezember 2007 – Ölspur durch das gesamte StadtgebietEin defekter Personenwagen verursachte am heutigen Vormittag eine längere Ölspur von der Fähre über den Sonnenbühl, Wollmatingen, Petershausen bis in die Stadt. Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz war über mehrere Stunden mit dem Personal aus drei Löschbereichen sowie den hauptamtlichen Kräften der Wache damit beschäftigt, den ausgelaufenen Kraftstoff mittels Ölbindemittel und Nassreinigungsverfahren aufzunehmen beziehungsweise zu beseitigen.
"Amtshilfe" durch Busfahrer
Für die Beseitigung der Ölspur wurde auch der 8. Zug (Allmannsdorf) alarmiert. Dessen zukünftiger Zugführer Michael Müllner – er arbeitet im Verwaltungsgebäude der Fährebetriebe – stieg umgehend in den zur Abfahrt bereitstehenden Bus. Dessen Fahrer hielt an der spontan eingerichteten "Bedarfshaltestelle" Nestgasse an und ließ den pflichtbewussten Feuerwehrmann dort aussteigen. Dank der vorbildlichen "Amtshilfe" war er als erster im Feuerwehrgerätehaus. Autor: hwr, nea – Letzte Änderung: 2007-12-05 17:19:16
01. Dezember 2007 – Verkehrsunfall Neue RheinbrückeEine Person wurde bei einem Verkehrsunfall am Samstagabend am Fuß den neuen Rheinbrücke verletzt. Das Fahrzeug hatte sich überschlagen und war auf dem Dach zum Liegen gekommen. Entgegen der ersten Meldung war der Fahrer nicht im Fahrzeug eingeklemmt. Er wurde durch den Rettungsdienst aus dem Fahrzeug gerettet. Die Feuerwehr stellte den Brandschutz sicher und unterstützte den Abschleppunternehmer bei der Bergung des Fahrzeuges. Autor: hwr – Letzte Änderung: 2007-12-01 23:52:11
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25. November 2007 – Defekte ÖlheizungEine nicht korrekt arbeitende Ölheizung rief am Sonntagmittag gegen 14:30 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Konstanz in die Fürstenbergstraße. Die ersteintreffenden Kräfte stellten eine erhebliche Rauchentwicklung über dem Dachstuhl fest, eine weitere Erkundung ergab dann, dass die defekte Heizanlage für die Rauchentwicklung verantwortlich war. Ein Eingreifen der Feuerwehr war nicht erforderlich. Autor: hwr – Letzte Änderung: 2007-12-01 23:57:04
18. November 2007 – Defekter Verstärker verstinkt UnigeländeFeuerwehreinsatz in einem Technikraum des AudimaxEin defekter Verstärker verursachte am Sonntagvormittag gegen 10.45 Uhr einen Feuerwehreinsatz an der Universität. Eine Wärmebildkamera musste zur Suche nach der Brandursache eingesetzt werden. Verletzt wurde niemand.
Die Feuerwehrzentrale in der Steinstraße wurde durch die automatische Brandmeldeanlage über ein mögliches Schadensereignis informiert. Noch auf der Anfahrt konnte der Zentralist den Einsatzkräften auf den ersten Fahrzeugen mitteilen, dass drei Rauchmelder angesprochen hatten. Kurz darauf meldete ein Hausmeister telefonisch, dass es tatsächlich rauchen würde.
Unter der verschlossenen Tür zu einem Technikraum des Audimax, dem größten Hörsaal an der Uni, quoll Rauch hervor. Ausgerüstet mit Pressluftatmern und einem tragbaren Hochdruckfeuerlöscher begaben sich Feuerwehrleute in den Raum. Offene Flammen waren jedoch keine zu sehen. Auch die Ursache für die Rauchentwicklung konnte nicht sofort ausgemacht werden. Erst nachdem sich die Rauchschwaden gelichtet hatten und die Wärmebildkamera eingesetzt wurde, fanden die Einsatzkräfte die Ursache: Einer der Verstärker war offensichtlich wegen eines technischen Defekts durchgeschmort.
Zwischenzeitlich war im Freien der Gestank nach Verbranntem sehr deutlich wahrzunehmen. Die Ursache dürfte in der gut arbeitenden Abluftanlage liegen, die den Rauch aus dem Technikraum abgesaugt hatte. Der Sachschaden hält sich glücklicherweise in Grenzen: Der Verstärker dürfte Totalschaden sein, das Metallregal, in dem die Anlage untergebracht ist, und die angrenzende Wand zieren einige kleinere Rußflecken. Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-11-18 14:44:57
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10. November 2007 – Feuerwehr setzt beide Drehleitern zur Dachsicherung einAm Samstag gegen 14 Uhr rückten beide Drehleitern der Freiwilligen Feuerwehr in die Zasiusstraße aus. Dort waren an vier Hausdächern mehrere Dachziegel locker, die wegen des heftigen Windes teilweise auf die Straße fielen und Autos beschädigten. Die Feuerwehrleute sicherten die Dächer um weitere Schäden oder gar Gefahren für Menschen auszuschließen. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt. Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-11-11 11:21:02
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06. November 2007 – Heißer Schnuller löste Rauchmelder ausAm Dienstagnachmittag gegen 14.45 Uhr löste in einer Wohnung im Willy-Andreas-Weg in Litzelstetten ein Brandmelder wegen einer starken Rauchentwicklung aus. Aufmerksame Nachbarn verständigten daraufhin die Feuerwehr. Nach dem Öffnen der Wohnung wurde festgestellt, dass die 40-jährige Wohnungsinhaberin die Wohnung verlassen und wohl vergessen hatte die benutzte Kochplatte des Herdes auszuschalten. Auf der Platte befand sich ein mit Wasser gefüllter Topf mit einem Babyschnuller zum Auskochen.
Nachdem das Wasser durch die Hitze allmählich verdunstet war, begann der sich immer mehr erhitzende Babyschnuller „Rauchzeichen“ aus dem Topf zu geben. Ein Einsatz der Feuerwehrleute war dank frühen Alarms durch den Rauchmelder nicht mehr erforderlich, da es noch zu keiner offenen Flammenbildung gekommen war. Autor: pd – Letzte Änderung: 2007-11-07 19:47:09
03. November 2007 – Auto brannte ausKreuzlingen (-) Eine 53-jährige Frau kam am Samstagvormittag um 10.45 Uhr mit ihrem Auto von der Autobahn A7 und fuhr in Richtung Konstanz. Auf dem Strassenabschnitt nach der Gemeinschaftszollanlage Kreuzlingen/Konstanz, der noch zum Zuständigkeitsbereich der Kantonspolizei Thurgau gehört, machte sie ein Autolenker auf die Flammen aufmerksam, die aus dem Auspuff ihres Wagens traten. Die Frau fuhr sofort rechts ins Wiesland und stieg aus. Darauf fing das Heck ihres Wagens Feuer.
Die hauptamtliche Wache der alarmierten Feuerwehr Konstanz löschte den Brand umgehend. Die Autolenkerin blieb unverletzt. Der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau wird die Brandursache ermitteln. Am Unfallwagen entstand Totalschaden von einigen Tausend Franken. Autor: kapo – Letzte Änderung: 2007-11-05 10:30:59
31. Oktober 2007 – Müllcontainer brannte in Moosstraße und am BismarcksteigAm späten Mittwochabend brannten gegen 23 Uhr zur gleichen Zeit Müllcontainer in der Moosstraße und am Bismarcksteig. Die alarmierte Feuerwehr löschte die Flammen rasch. Am Bismarcksteig war eine nahestehende Garage vom Brand gefährdet. Ein Übergreifen konnte jedoch dank des raschen Eingreifens der Feuerwehrleute verhindert werden. Die Höhe des Sachschadens und die Brandursache sind nicht bekannt. Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-11-01 01:50:12
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20. Oktober 2007 – Auto überschlug sich auf dem DammAm Samstagabend gegen 23.30 Uhr kam eine 18-jährige Autofahrerin auf dem Reichenauer Inseldamm, Fahrtrichtung Kindlebild, nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Anschließend wurde das Fahrzeug abgewiesen und überschlug sich. Der Pkw kam im angrenzenden Schilf, auf dem Dach liegend, zum Stillstand. Die 18-jährige Fahrzeugführerin erlitt bei dem Aufprall lebensbedrohliche Verletzungen. Ihre gleichaltrige Beifahrerin wurde schwer verletzt. Hinweise auf Alkoholbeeinflussung gibt es keine.
Aufgrund der Spurenlage geriet das Fahrzeug zunächst aufs rechte Straßenbankett und anschließend durch zu starkes Gegenlenken ins Schleudern und prallte schließlich gegen den Baum. Die Straße musste für eine Stunde komplett gesperrt werden. Im Einsatz waren die Feuerwehren Reichenau und Konstanz, die beide zu einem brennenden Fahrzeug alarmiert worden waren, was jedoch nicht der Fall war. Die Freiwillige Feuerwehr Reichenau leuchte die Unfallstelle während der Unfallaufnahme aus. Das Unfallfahrzeug wurde total beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich jedoch lediglich auf etwa 500 Euro, da es sich um einen älteren VW-Golf II handelt. Autor: pd, nea – Letzte Änderung: 2007-10-21 15:03:29
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13. Oktober 2007 – Feuerwehreinsatz wegen KippenZigarettenkippen verursachten am Samstag gegen 9 Uhr einen kleinen Brand auf einem Balkon eines Wohnhauses in der Turnierstraße. Bewohner hatten zuvor auf dem Balkon geraucht. Die Zigarettenstummel im Aschenbecher entzündeten vermutlich die Holzverschalung der Hauswand. Etwa ein Quadratmeter der Verschalung wurde beschädigt. Noch bevor die Feuerwehr eintraf, hatte ein Bewohner den Brand mit Wasser gelöscht.
Autor: pd
12. Oktober 2007 – Verdacht einer gesundheitsgefährdenden PostsendungAm Freitagmorgen gegen 8.45 Uhr erhielt die Polizei Kenntnis von einem Arbeitsunfall in einem Postverteilerzentrum in Konstanz, bei dem zwei Angestellte Atemnot erlitten und mit dem Rettungswagen ins Klinikum zur Behandlung beziehungsweise Beobachtung eingeliefert wurden.
Offensichtlich hatten die beiden Männer beim Ausladen von Paketen aus einem großen Lastwagen in dessen Laderaum einen süßlich-beißenden Geruch wahrgenommen und daraufhin Beschwerden bekommen. Die Postsendungen waren zwischenzeitlich auf viele Auslieferungsfahrzeuge verteilt worden, die bereits in ihre Auslieferbezirke unterwegs waren. Die Postsendungen konnten jedoch wieder zurückbeordert werden.
Von der gerufenen Feuerwehr durchgeführte Giftgasmessungen ergaben zunächst keine Auffälligkeiten. Weitere Abklärungen führten zu einem Paket, das einen feuchten Fleck aufwies und auch „komisch“ roch. Eine weitere Überprüfung durch die Feuerwehr ergab eine erhöhte, aber nicht identifizierbare, Geruchskonzentration. Das Paket wurde daraufhin in einem sicheren Behältnis sichergestellt, die übrigen Postsendungen wieder freigegeben.
Bisherige Ermittlungen ergaben, dass zwei aus einem landwirtschaftlichen Fanshop bestellte Hosen zunächst zu dessen Besteller geliefert wurden. Als diese dem Besteller nicht passten, sandte er diese zurück an den Absender. Wohl durch eine Fehlleitung gelangte das Paket überhaupt erst an den Bodensee. Der von den Baumwollhosen ausgehende intensive Geruch wird nach bisherigen Vermutungen möglicher Weise durch eine Imprägnierung des Gewebes verursacht. Die Hosen werden einem Labor zur Untersuchung zugeführt. Strafbare Hintergründe sind derzeit eher unwahrscheinlich. Autor: pd
26. September 2007 – Ölofen in BrandKurz vor 12.45 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr in den Litzelstetter Sankt-Katharinen-Weg gerufen. Dort war in einer Wohnung im Erdgeschoss eines Wohnhauses ein Feuer ausgebrochen. Atemschutzgeräteträger löschten rasch die Flammen, sodass sich der Brand nicht weiter ausbreiten konnte.
Wie die Polizei mitteilte, heizte ein 48-jähriger Mann wegen der derzeit kühlen Witterung den Ölofen im Wohnzimmer an. Nach rund einer halben Stunde Betriebszeit vernahm der Mann in der Küche einen Knall und begab sich daraufhin ins Wohnzimmer. Dort hatte der Ölofen Feuer gefangen. Löschversuche mit nassen Lappen brachten nicht den gewünschten Erfolg, weshalb die Feuerwehr verständigt wurde. Die Ermittlungen durch die Polizei gehen von einem technischen Defekt als Ursache für die Verpuffung aus. Gebäudeschaden entstand nicht, der Fahrnisschaden beträgt rund 5 000 Euro. Der 48-Jährige kam mit dem Schrecken davon.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-09-27 13:44:23
20. September 2007 – Brand durch technischen DefektAm Donnerstag kurz vor 9 Uhr wurde die Polizei von der Feuerwehrzentrale über eine starke Rauchentwicklung in der Moltkestraße informiert. Der 17-jährige Sohn der betroffenen Familie konnte selbst durch Klingeln und Klopfen nicht geweckt werden und wurde erst durch das Eintreffen der Feuerwehr (Einsatzhorn) wach. Vom Rauch hatte er noch nichts mitbekommen. Seine Eltern waren bereits auf der Arbeit. Grund für die Rauchentwicklung war ein Toaster, der in der Küche auf einem glühenden Glaskeramik-Kochfeld stand. Die Kochfelder waren jedoch ausgeschaltet, so dass die Polizei einen technischer Defekt annimmt. Durch den Rauch entstand Sachschaden von etwa 400 Euro. Der 17-Jährige wurde vom Rettungsdienst auf eine mögliche Rauchgasvergiftung untersucht, die jedoch nicht bestand. Es habe sich wieder einmal gezeigt, dass eine Installation von Rauchmeldern überaus sinnvoll sei, schreibt die Polizei. Autor: pd – Letzte Änderung: 2007-09-21 12:02:27
16. September 2007 – Blockheizkraftwerk geht in Flammen aufBrand im Studentenwohnheim – Paralleleinsatz für die Feuerwehr wegen eines FahrzeugbrandsBei einem Brand im Studentenwohnheim in der Werner-Sombart-Straße wurde am frühen Sonntagmorgen eine Heizungsanlage zerstört. Menschen wurden nicht verletzt. Die Polizei geht von einem technischen Defekt aus. Die Heizung war erst am Tag zuvor in Betrieb genommen worden. Die Schadenshöhe ist nicht bekannt.
Kurz nach 4.15 Uhr wurden die Feuerwehrfrauen und -männer aus ihrem wohlverdienten Schlaf gerissen, als diese die Zentrale der Freiwilligen Feuerwehr alarmierte. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war das fünfstöckige Wohnhaus leicht von Rauch eingehüllt. „Starke Rauchentwicklung haben wir aus zwei Luftschächten bemerkt“, berichtete Einsatzleiter Andreas Knäble. An einer von außen zugänglichen Feuerschutztüre ertasteten die Feuerwehrleute, dass dessen Rahmen im oberen Teil heiß war. Der herbeigerufene Hausmeister öffnete die stabile Türe mit seinem Schlüssel, sodass der Angriffstrupp unter Pressluftatmern vorgehen konnte.
Recht schnell entdeckte er, dass die Verkleidung eines Blockheizkraftwerks brannte. Mittels eines tragbaren Hochdruckfeuerlöschers und eines Strahlrohrs löschten die Feuerwehrleute die Flammen. Die eingehängten Elemente für die Wärmeisolation konnten recht einfach abgenommen und ins Freie befördert werden. Ein nebenan liegender Lagerraum war ebenfalls stark verraucht. Um beide Räume zu belüften, setzte die Feuerwehr einen Hochleistungslüfter ein. Der Bereitschaftsdienst der Stadtwerke schaltete die Heizung stromlos.
An der Heizung wurden durch die Hitze die Elektrik und Kunststoffteile beschädigt. Auch eine links davon stehende weitere Heizung sowie eine Kabeltrasse und Rohre wurden in Mitleidenschaft gezogen. Nach Aussage des Hausmeisters ist vom Brand auch der Internetzugang für die gesamte Wohnanlage betroffen, sodass die Studenten derzeit keinen Zugang ins Netz haben. Die Bewohner des Studentenwohnheims scheinen vom Pech verfolgt, denn am 17. Februar hatte der Brand in einem Sicherungskasten dort die Elektroinstallation beschädigt, sodass diese mehrere Tage ohne Strom und Heizung auskommen mussten.
Der Einsatz in der Werner-Sombart-Straße lief noch nicht ganz eine Stunde, da mussten weitere Kräfte zu einem Fahrzeugbrand in die Gustav-Schwab-Straße eilen. Das in Vollbrand stehende Auto wurde mit Schaum gelöscht. Da Benzin auslief, sicherten die Feuerwehrleute einen Kanaleinlauf ab. Wie die Polizei mitteilte, geht sie davon aus, dass der Kleinwagen etwas bewegt worden war und entwendet werden sollte. Dies misslang offensichtlich und so wurde der Renault Clio angezündet. Darin aufbewahrte Gegenstände wie Laptop, Bekleidung und Geschäftsunterlagen verbrannten. Das Fahrzeug war am Samstagabend ab etwa 20 Uhr ordnungsgemäß geparkt gewesen. Gegen 2 Uhr hatte der 28-jährige Eigentümer seine Flugtickets nach Australien entnommen. Diese wären sonst auch ein Raub der Flammen geworden. Der Sachschaden beträgt rund 3 000 Euro. Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-09-16 14:08:21
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13. September 2007 – Brandmeldeanlage verhindert RiesenschadenDie Brandmeldeanlage der am 22. Juli eröffneten Bodensee-Therme ließ am frühen Donnerstagmorgen gegen 4 Uhr die Frauen und Männer des Löschbereichs Petershausen aus ihren wohligen Betten reißen. In der Bäderlandschaft hatten zur gleichen Zeit 2 Linien der Brandmeldeanlage Verdächtiges an die Feuerwehr-Zentrale gemeldet.
Die Rauchmelder der betroffenen Linien befanden sich im unterirdisch angelegten und sehr weitläufigen Technikraum. Als die ersten Feuerwehrleute dort erkundeten, konnte sie recht schnell einen Geruch feststellen, der auf ein tatsächliches Schadenereignis hindeutete. Schließlich fanden sie eine defekte Pumpe der Heizungsanlage. Die Pumpe war glühend heiß. Aus (bisher) nicht bekannten Gründen war es offensichtlich zu einem technischen Defekt der Pumpe gekommen, die dann heiß lief. Dabei hatte die Isolierung zu schmoren und rauchen begonnen.
Nachdem durch drücken des Notausschalters die Pumpe abgeschaltet wurde und diese sich abkühlen konnte, war damit die Gefahr gebannt. Dank der rechtzeitigen Meldung durch die Brandmeldeanlage sei großer Schaden von der Bodensee-Therme abgewendet worden, so Kommandant Dieter Quintus. Wäre der Brand nicht früh genug entdeckt worden, hätte mit einer Brandausbreitung im gesamten Technikbereich gerechnet werden müssen, so der Feuerwehr-Chef.
10. September 2007 – Brennendes Motorboot von der Werft ins Schilf getriebenSchnelle Reaktion verhinderte größeren Schaden – Grenzüberschreitender Einsatz bei BootsbrandGottlieben/Konstanz (-) Am Montagabend brannte ein vor dem schweizerischen Gottlieben liegendes Motorboot, das als Totalschaden abgeschrieben werden muss. Ein Mann wurde leicht verletzt. Einsatzkräfte aus Deutschland und der Schweiz bekämpften das Feuer.
Gegen 19 Uhr geriet das an einem Holzsteg vor der Krüger-Werft festgemachte Boot aus bislang unbekannten Gründen in Brand, als der 63-jährige Bootsbesitzer den Motorraum öffnen wollte. Trotz der explosionsartigen Brandausbreitung blieb der Mann unverletzt. Wilhelm Krüger, Präsident des Verwaltungsrates der Werft, verletzte sich leicht, als er das brennende Boot losband und vom Steg abstieß, so dass es in den Seerhein weg von den anderen festgemachten Booten trieb. Als er sich bei dieser Rettungsaktion an einem heißen Dalben abstützte, verbrannte er sich an einer Hand.
Der brennende Kunststoff verursachte eine schwarze Rauchsäule, die auch von der Besatzung eines Bootes der Wasserschutzpolizei wahrgenommen wurde, das sich gerade unterwegs rheinaufwärts befand. Die Polizisten begannen mit den ersten Löschmaßnahmen und trieben das Boot auf die gegenüberliegende Landseite zu. Dort kam es im schilfbewachsenen Uferbereich des Wollmatinger Riedes zu liegen. Dadurch wurde erfolgreich ein Kentern verhindert, was die Gefahr einer Verschmutzung des Wasser und des Schilfs durch Betriebstoffe heraufbeschworen hätte. Eine Gefahr für das Ried bestand durch die sofortigen Löschmaßnahmen nicht.
Die Besatzungen des Feuerlöschbootes und eines Mehrzweckbootes (MZB) der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz löschten die restlichen Flammen. Mit dem MZB schleppten die Feuerwehrleute das Wrack zur Werft zurück. Dort wurde es mit Unterstützung der Feuerwehr Tägerwilen ausgewassert. Der Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau übernahm die weiteren Ermittlungen. Untersuchungsrichter Peter Jünger, der ebenfalls vor Ort war, wollte sich zu so einem frühen Zeitpunkt nicht auf mögliche Brandursachen festlegen. Wilhelm Krüger schätzte den vormaligen Wert des Bootes auf rund 35 000 Schweizer Franken. Das Boot mit Baujahr 1987 sei vergangenes Jahr von der Seepolizei abgenommen worden, erklärte er.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-09-12 01:17:35
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08. September 2007 – Ölspur über ElberfeldspangeAm Samstagvormittag zog sich eine Ölspur vom Kreisel in der Max-Stromeyer-Straße über die Elberfeldspange bis zur Wollmatinger Straße hin. Die Freiwillige Feuerwehr reinigte unter anderem mit dem Hochdruckreiniger „Ölblitz“ die Fahrbahn, und bannte so die Rutschgefahr für die Verkehrsteilnehmer. Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-09-15 18:59:28
31. August 2007 – Großbrand in HerbertingenAuswirkungen im Landkreis KonstanzHerbertingen/Landkreis Konstanz (-) Im Auftrag des Landratsamtes Konstanz führte die Feuerwehr Konstanz am vergangenen Abend sowie im Laufe des Vormittags Messungen auf Auswirkungen des Großbrandes in Herbertingen durch. Insbesondere der Raum Stockach wurde mit dem ABC-Erkundungskraftwagen bestreift. Hierbei sollte abgeklärt werden, inwieweit der Brandrauch im Landkreis Konstanz feststellbar ist. Bei diesen Messungen konnten keine relevanten messbaren Auswirkungen des Schadensereignisses festgestellt werden.
Die Polizei Sigmaringen hatte im Verlaufe des gestrigen Tages auch die Bevölkerung im Landkreis Konstanz vor der Brandrauchwolke gewarnt. Diese Befürchtung hat sich nach den vorliegenden Messergebnissen nicht bestätigt.
Auf Anforderung der Einsatzleitung wurden in der Nacht 10 Tonnen Schaummittel aus dem Landkreis Konstanz an die Einsatzstelle gebracht. Hierfür stellte die Feuerwehr Konstanz Transportkapazitäten in Form eines Wechselladerfahrzeuges zur Verfügung. Autor: hwr – Letzte Änderung: 2007-09-07 22:15:12
28. August 2007 – Mit Rettungsbrett befreitEine Autofahrerin ist Dienstagabend gegen 19.30 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der Kreuzung Reichenaustraße/Riedstraße schwer verletzt worden. Die Frau war nicht in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Da der Verdacht einen Wirbelsäulenverletzung bestand – die zu einer Querschnittslähmung führen kann –, unterstützte die Freiwillige Feuerwehr den Rettungsdienst bei der Befreiung der Frau aus dem Auto mit Hilfe eines Rettungsbretts.
Sie wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik in Ravensburg geflogen. Nach ersten Ermittlungen ereignete sich der Unfall, als eine weitere Autofahrerin auf der Reichenaustraße stadtauswärts unterwegs war. Diese versuchte offensichtlich, trotz Rückstaus die Kreuzung zu überqueren. Die Fahrerin, die laut Polizei bei Grün zeigender Ampel von der Riedstraße in die Kreuzung einfuhr, stieß mit dem Auto zusammen. Der Sachschaden wird auf zirka 4 000 Euro geschätzt. Die zweite Autofahrerin blieb unverletzt. Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-08-29 12:37:49
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25. August 2007 – Falsche Herdplatte eingeschaltetEin Mann mit Rauchgasvergiftung in Klinikum eingeliefertGegen 14.15 Uhr am Samstagmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einem Brand in die Hardtstraße gerufen. Der 28-jährige Wohnungsinhaber musste wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Klinikum eingeliefert werden. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 25 000 Euro.
Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, trat aus den drei Fenstern einer Dachgeschosswohnung eines Wohnhauses dichter Rauch, dessen Erscheinungsbild (gelb-brauner Rauch, der aus den Öffnungen quoll) auf die Gefahr einer Rauchdurchzündung hinwies, so Einsatzleiter Bernd Oser. Den Wohnungsinhaber fanden Atemschutzgeräteträger mit deutlichen Rußspuren gekennzeichnet im Treppenhaus im Dachgeschoss vor. Er wurde dem Notarzt und Rettungsdienst übergeben. Ein Wohnungsnachbar wurde vor Ort vom Rettungsdienst betreut.
Mit einem über das Treppenhaus vorgenommenen Strahlrohr löschten die Feuerwehrleute den Brand im Ein-Zimmer-Appartement und räumten anschließend die Küche komplett aus und brachten das Brandgut vor die Haustüre. Ebenso wurde die Decke teilweise geöffnet, um zu klären, ob sich dort Glutnester befinden, die möglicherweise zu einer Brandausbreitung in den Dachboden führen könnten. Die Drehleiter war als zweiter Rettungs- und Angriffsweg und einem Strahlrohr in Stellung gebracht worden, war dann aber nicht mehr erforderlich. Ein Hochleistungslüfter blies frische Luft in Treppenhaus und Wohnung. Die letzten Feuerwehrfrauen und -männer konnten nach rund einer Stunde die Einsatzstelle wieder verlassen. Eine Kontrolle durch die Feuerwehr eine Stunde später ergab keine Auffälligkeiten.
Offensichtlich hatte der Wohnungsinhaber versehentlich eine falsche Herdplatte angeschaltet, als er einen Topf mit Wasser erhitzen wollte. Stattdessen hatte der nüchterne Mann eine Herdplatte angeschaltet, auf der ein Kunststoffbehälter gestanden hatte und anschließend die Wohnung für kurze Zeit verlassen, um an den Briefkasten zu gehen. Als der Mann zurückkehrte und die Wohnungstüre öffnete, fand er die Küche brennend vor. Das Appartement ist im derzeitigen Zustand nicht bewohnbar. Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-08-26 18:34:57
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17. August 2007 – Gasleitung bei Baggerarbeiten aufgerissenAm Freitagabend gegen 19 Uhr riss im Garten eines Wohnhauses im Stockackerweg ein Bagger bei Arbeiten an einem Graben ein Loch in eine Gasleitung. Die alarmierte Feuerwehr maß eine gefährliche Konzentration des Gases, die zu einer Explosion führen kann und sicherte daraufhin das Haus und die nähere Umgebung ab. Nachdem die Gaszufuhr abgestellt und das Hausbelüftet worden war, erreichte die Gaskonzentration rasch unkritische Werte, so dass die Feuerwehrfrauen und -männer wieder einrücken konnten.
25. Juli 2007 – Hydrauliköl auf heißer MaschineZu einem automatischen Brandmelderalarm bei der Firma Siemens in der Bücklestraße wurden am Dienstagabend gegen 23.45 Uhr die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz und der Werkfeuerwehr Siemens gerufen. Die ersteintreffenden hauptamtlichen Feuerwehrkräfte konnten bei der Ankunft eine Rauchentwicklung feststellen. Nach eingehender Erkundung wurde glücklicherweise kein Feuer gefunden: Dafür fanden die Feuerwehrleute eine heiße Maschine, auf der Hydrauliköl verdampft war, was zur Auslösung eines Rauchmelders geführt hatte.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-07-28 22:28:09
12. Juli 2007 – Ölspur nach Wollmatingen | | Foto: nea (12. Juli 2007) |
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Am Donnerstagabend zog sich eine Ölspur auf der Wollmatinger Straße, die an der Einmündung Bismarcksteig begann, bis nach Wollmatingen. Die Freiwillige Feuerwehr band die schmierige Flüssigkeit mit Ölbindemittel, das anschließend von einer Kehrmaschine der Technischen Betriebe aufgenommen wurde.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-07-14 09:40:38
08. Juli 2007 – Beim Start auf dem Dach gelandet | | Foto: nea (08. Juli 2007) |
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Am Sonntagmittag gegen 13.15 Uhr misslang einem Piloten der Start beim Konstanzer Flugplatz. Von den drei Männern an Bord bekam nur der Co-Pilot einige wenige Schrammen ab. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen der Polizei rund 40 000 Euro.
Der 42-jährige Pilot der vollgetankten Cessna hatte offensichtlich zu spät den Start abgebrochen, als er merkte, dass er die einmotorige Maschine nicht in die Luft bekommen würde. Als die Maschine in der Wiese am Ende der Startbahn den Boden berührte, brach das Bugrad ab, der Propeller pflügte durchs Gras und das Flugzeug überschlug sich, sodass es auf dem Dach liegend zur Ruhe kam. Die drei Insassen konnten sich selbst aus der Maschine befreien. Da mit auslaufendem Treibstoff gerechnet werden musste, wurde die Freiwillige Feuerwehr alarmiert. Glücklicherweise waren die Tanks dicht geblieben, so dass die rund 130 Liter Treibstoff nicht ausliefen und keine Gefahr für die Umwelt bestand.
Der Rüstwagen der Feuerwehr zog nach der Freigabe durch das Luftfahrtbundesamt die Cessna näher an einen Feldweg, sodass der vierachsige Autokran eines Stockacher Bergeunternehmens das Flugzeug auf die verbliebenen Räder stellen konnte. An der 28 Jahre alten Maschine entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die Maschine war am Vormittag aus Köln gekommen und hatte zum Rückflug angesetzt, als sie das Unglück ereilte. Während der Bergungsmaßnahmen herrschte auf dem Flugplatz nur eingeschränkter Verkehr. Auswärtige Piloten mussten auf andere Landeplätze ausweichen. Die Bergungsarbeiten waren nach rund zweieinhalb Stunden abgeschlossen.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-07-08 22:49:44
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21. Juni 2007 – Erneuter Starkregen in KonstanzAm Donnerstagvormittag entlud sich erneut eine größere Wassermenge über der Stadt Konstanz. Gegen 10.15 Uhr zog sich der Himmel schlagartig zu und es schüttete wieder wie aus Kübeln. Etwa dreißig Einsätze hatten die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz innerhalb von rund drei Stunden zu bewältigen.
Die spektakulärste Notrufmeldung erreichte die teilweise noch von der nahezu schlaflosen Nacht gezeichneten Feuerwehrleute aus Dettingen: Dort war ein Baum auf eine Stromleitung gestürzt und hatte diese heruntergerissen. Die Aufgabe der Feuerwehr beschränke sich hierbei auf Sicherungsmaßnahmen, bis der zuständige Energieversorger die Leitung abgeschaltet hatte. Sonst waren in der Regel nur Keller leer zu pumpen. Ein auffällige Massierung an Einsatzstellen gab es wie in der Nacht zuvor wieder in der Steinstraße.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-06-24 12:44:06
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10. Juni 2007 – Mehrere Altpapiercontainer ausgebranntGegen 16.35 Uhr gerieten beim Wertstoffhof über ein Halbes Dutzend Altpapiercontainer in Brand. Die Abfallbehälter an der Zufahrt zur Kläranlage waren aus bisher nicht geklärter Ursache in Brand geraten. Das Feuer drohte auf den Holzverschlag des Obergeschosses einer angrenzende Halle überzugreifen. Durch das schnelle Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz konnte ein größerer Schaden erfolgreich verhindert werden. Einige Holzlatten wurden nur leicht angesengt. Die Feuerwehrleute kontrollierten das Gebäude auf Glutnester, wurden dabei jedoch nicht fündig. Mitarbeiter der Entsorgungsbetriebe begannen gleich nach den Einsatz mit den Aufräumarbeiten. Der Sachschaden beläuft sich nach Polizeiangaben insgesamt auf mehrere tausend Euro.
Die Brandursache ist bislang noch nicht geklärt. Die Polizei schließt Brandstiftung nicht aus. Ein Zeuge beobachtete kurz vor dem Brandausbruch einen 45 bis 50 Jahre alten Mann mit langem Bart, graublonden gelockten schulterlangen Haaren, bekleidet mit einem rotem Hemd und einer kakifarbenen Hose, der in mehreren Papiercontainern wühlte. Hinweise bitte an die Polizei Konstanz, Telefon 07531/995-0. Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-06-12 03:20:21
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07. Juni 2007 – Brand im Motorraum | | Foto: nea (07. Juni 2007) |
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Am frühen Abend wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einem brennenden Auto in der Straße „Zur Halde“ in Dingelsdorf gerufen. Die Feuerwehrleute löschten den im Motorraum ausgebrochenen Brand rasch, so dass die Flammen nicht auf nebenan stehende Autos übergriff. Ein Fahrzeug, welches in der Nähe stand, wurde jedoch durch die große Hitzeentwicklung beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich nach Polizeiangeben auf mehrere Tausend Euro. Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-06-08 23:51:54
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29. Mai 2007 – Baum blockiert Zufahrt zum SchützenhausAuf die Zufahrt zum Schützenhaus stürzte am Dienstagabend gegen 18.45 Uhr ein Baum über die Fahrbahn. Die Freiwillige Feuerwehr beseitigte das Geäst. Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-05-29 20:28:25
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29. Mai 2007 – Zu schnell für nasse FahrbahnBei einem Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag kurz vor 14.45 Uhr wurden auf der Kreisstraße zwischen Dettingen und Allensbach eine Frau schwer und zwei Personen leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand laut Polizei Totalschaden in Höhe von rund 12 000 Euro. Als Ursache nennt die Polizei „nicht angepasste Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn“. Ein 58-jähriger Golf-Fahrer war mit seinem Auto kurz vorm Mühlhalder Weiher in einer Rechtskurve im Bereich einer Kuppe auf die Gegenfahrbahn geraten und auf den entgegenkommenden Fiat-Panda einer 26-jährigen Frau geprallt. Das Verursacherauto kam in einer angrenzenden Wiese zu stehen, das andere blieb auf der Straße. Da sich die Beifahrertüre des Panda verklemmte, öffnete die Freiwillige Feuerwehr diese mit Hilfe eines hydraulischen Spreizers, um die dort sitzende Frau zu befreien. Notarzt und Rettungsdienst betreuten die Verletzten und brachte sie ins Klinikum.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-05-29 17:02:59
20. Mai 2007 – Brand in Trafo-StationAm Sonntagabend kurz nach 20 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einem Brand in einer Trafo-Station in der Dettinger Straße gerufen. Wie Kommandant Dieter Quintus berichtete, gelang es Feuerwehrleuten unter Atemschutz die Flammen in der Schaltstation mittels Schaum rasch zu löschen. Die Station war zuvor spannungslos geschaltet worden. Nach Auskunft der Stadtwerke dürften die Überlastungen in der 20-Kilovolt-Übergabestation durch zwei Störungen im Stromnetz der Stadtwerke verursacht worden sein. Einige Haushalte waren zeitweise ohne Strom. Während einer der Defekte recht schnell behoben werden konnte, nahm der andere die Techniker länger in Anspruch. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt. Mittels einer Bandansage informierten die Stadtwerke die ratsuchenden Anrufer über die vorübergehenden Schwierigkeiten.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-05-20 22:01:58
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17. April 2007 – Diesel lief aus ReisebusFeuerwehr pumpte Kraftstoff um – Keine Gefahr für den SeeEine abgerissene Treibstoffleitung an einem Reisebus erforderte am Dienstagnachmittag den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr auf Klein Venedig. Mehrere Hundert Liter Diesel drohten unkontrolliert auszulaufen. Das rasche Eingreifen der Feuerwehrleute verhinderte eine größere Verunreinigung. Obwohl geringe Mengen in einen Kanal liefen, bestand keine Gefahr für den Bodensee.
Der Fahrer eines Reisebusses hörte es plätschern, als er Schüler, die das Sealife Centre besuchten, abholen wollte und am Parkplatz an der Hafenstraße anhielt. Als er nachschaute, bemerkte er, wie Dieselöl aus dem Tank lief, der rund 600 Liter fasst. Die unverzüglich alarmierte Feuerwehr verhinderte, dass weiterer Diesel über einen Gully in den Abwasserkanal floss. Die Gefahr, dass der See verunreinigt werden könnte, habe nach den derzeit gegeben Wetterverhältnissen nicht bestanden, sagte Hendrik Roggendorf vom Umweltamt des Landratsamtes. Laut von der Feuerwehr eingeholtem Wetterbericht soll es zudem in der kommenden Nach nicht regnen. Damit besteht auch keine Gefahr, dass durch ein mögliches Überlaufen des Kanals Ölreste in den See fließen.
Die Feuerwehrleute fingen den auslaufenden Kraftstoff auf. Versuche eines herbeigerufenen Scania-Technikers, kurzfristig den Schaden an der Leitung zu beheben, scheiterten. Daher pumpte die Feuerwehr den Tank des Dreiachsers weitgehend leer. Da die Reisegruppe noch mehrere Tage in der Gegend bleiben wird, hat es mit der Reparatur keine Eile. Der Bus gehört einem Reisunternehmer aus dem Landkreis Lüneburg.
Als Ursache für das Reißen der Treibstoffleitung wird ein technischer Defekt vermutet. Der aufgefangene Diesel wird, da er verunreinigt ist, von einer Fachfirma sachgerecht entsorgt. Ob und in welchem Unfang verschmutztes Erdreich abgetragen und der Kanal gespült werden sollen, wollen die Fachleute morgen entscheiden.
Zu Beginn des Einsatzes erschwerten zahlreiche Schaulustige die Arbeit der Feuerwehrleute. Mit Unterstützung der Ortspolizeibehörde gelang es schließlich, die Einsatzstelle freizuhalten. Rund drei Stunden waren die Feuerwehrleute an der Hafenstraße beschäftigt. Sie setzten über ein halbes Dutzend Fahrzeuge ein. Darunter auch ein Fahrzeug, das auf einer Wechselladerpritsche zahlreiche Behältnisse für unterschiedliche Gefahrstoffe mitführen kann. Zum Reinigen der Straße setzen sie den sogenannten „Ölblitz“ ein. Dieser wird dafür an eine spezielle Hochdruckpumpe – die auch zum Löschen verwendet werden kann – angeschlossen.
Noch 'ne Panne
Am nächsten Vormittag blieb der Bus mitten auf der Konzilstraße stehen, berichtete der Südkurier. Die Polizei leitete den Verkehr um das Hindernis herum. Glück für den Fahrer, dass ein Service-Fahrzeug des Busherstellers mitfuhr. So konnte der Defekt fachmännisch an Ort und Stelle behoben werden. Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-04-22 18:49:28
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17. April 2007 – Frau aus verrauchter Wohnung gerettetGegen 16.15 Uhr am Dienstagnachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in die Straße „Am Briel“ gerufen. Dort hatten Nachbarn in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Zehnfamilienhaus Rauch bemerkt. Als die Polizei als erstes eintraf, war das Treppenhaus schon verraucht.
Da niemand öffnete und davon auszugehen war, dass sich jemand in der Wohnung befand, öffneten die Polizisten die Türe gewaltsam. In den verrauchten Räumen fanden sie die 65-jährige Wohnungsinhaberin, die sie nach unten an die frische Luft brachten und dort dem Rettungsdienst übergaben. Die Frau kam anschließend mit dem Rettungswagen wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Klinikum.
Die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr löschten das qualmende Klappsofa im Wohnzimmer rasch mit einem Hochdruckfeuerlöscher. Angekohlte Gegenstände warfen sie anschließend in den Hof. Die Feuerwehrleute öffneten die Fenster, um den Rauch entweichen zu lassen. Die Polizei geht davon aus, dass eine Schlafcouch vermutlich durch eine Kerze oder eine brennende Zigarette in Brand geraten war. Bei der Frau wurde, nachdem bei ihr nahezu zwei Promille Atemalkohol festgestellt worden waren, eine Blutprobe entnommen. Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-04-19 12:52:22
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11. April 2007 – BMA-Fehlalarm - zum SechstenSeit dem Karfreitag "narren" zwei Brandmeldeanlagen die Angehörigen des Löschbereichs Altstadt. Drei Fehlalarme gehen auf das Konto eines Kaufhauses in der Kanzleistraße (hier waren die hauptamtlichen Kräfte in der Vorwoche bereits einmal aktiv), zwei Fehlalarme produzierte die Brandmeldeanlage der HTWG. In beiden Fällen geht die Störung von den jeweils gleichen Meldern aus. Autor: hwr – Letzte Änderung: 2007-04-11 23:36:29
01. April 2007 – Schwerverletzte nach wilder RasereiUnfall auf der B 33: Rettungshubschrauber fliegen zwei Verletzte in Kliniken – Rücksichtslose Fahrweise – Ein Verletzer HIV-positivDrei Personen sind Sonntagnachmittag bei einem Verkehrsunfall auf der B 33 schwer verletzt worden. Rettungshubschrauber brachten zwei Männer in Kliniken nach Ravensburg und Singen. Der Unfall geschah kurz nach 15 Uhr beim Ortseingang von Konstanz. Der Sachschaden beträgt nach Polizeiangaben rund 25 000 Euro.
Einer der Verletzten ist HIV-positiv. Die Polizei appelliert nachdrücklich an alle Ersthelfer, sich zu melden (Tel. 07531 / 995-0). Es besteht bei Blutkontakt Ansteckungsgefahr! Eine Vielzahl von Helfern befand sich gestern Abend nach Aussage von Polizeisprecher Thorsten Kölling bereits in Akuttherapie.
Der 50-jährige Unfallverursacher war schon am Ende der vierspurigen B 33 kurz vor Allensbach Autofahrern aufgefallen. Einer von ihnen hatte daraufhin die Polizei verständigt. Auf der Strecke, auf der eine Geschwindigkeit von 60 Kilometer pro Stunde gilt, hatte er waghalsig überholt. Genauso rüpelhaft muss er seine Fahrt in Richtung Konstanz fortgesetzt haben: Laut Zeugenaussagen hatte er auch an der Kindlebild-Kreuzung verkehrswidrig links auf der Gegenfahrbahn überholt – vorbei an zwei Reihen stehender Fahrzeuge.
Seine Fahrt setzte er nach Polizeiangaben rücksichtslos überholend fort. Direkt am Stadteingang kam es dann zum folgenschweren Aufprall: An der Engstelle, am Beginn der Verkehrsinsel, rammte der Mann mit seinem Wagen mit Wucht einen vorausfahrenden Opel. Dieser schleuderte nach rechts über den Rad- und Fußweg – glücklicherweise war niemand im Weg – und prallte mit der Fahrerseite auf zwei Bäume. Von dort schleuderte das Auto zurück und blieb quer zur Fahrbahn liegen. Der Wagen des 50-Jährigen mit seiner zerstörten Vorderseite fuhr noch rund 50 Meter weit, bevor er am Mittelstreifen zum Stehen kam.
Ersthelfer befreiten den Beifahrer aus dem Opel. Ein zufällig anwesender Rettungsassistent übernahm die Betreuung des Fahrers. Diesen und den Unfallverursacher befreite die Freiwillige Feuerwehr Konstanz mit Hilfe hydraulischer Rettungsgeräte. In drei Rettungswagen von Deutschem Rotem Kreuz und Malteser Hilfsdienst versorgten Notärzte und Rettungssanitäter die Verletzten.
Hubschrauber der Deutschen Rettungsflugwacht aus Friedrichshafen und Villingen-Schwenningen brachten schließlich zwei der Verletzten nach Ravensburg und Singen in dortige Kliniken. Der Fahrer des Opels kam ins Konstanzer Klinikum.
Eine Meldung, wonach ein Auto brennen sollte, bestätigte sich nach Feuerwehrangaben nicht. Es habe sich lediglich um dampfendes Kühlwasser gehandelt, so Einsatzleiter Bernd Oser. Die Feuerwehr sicherte auch einen Kanaleinlauf, so dass keine auslaufenden Betriebsstoffe dorthin gelangen konnten.
Die Polizei leitete den Verkehr über die Byk-Gulden-Straße um. Die Staatsanwaltschaft Konstanz ordnete eine Rekonstruktion des Unfallgeschehens an und hat hierfür einen Sachverständigen angefordert. Zudem ließ sie dem Unfallverursacher eine Blutprobe entnehmen. Die Polizei hob die Sperrung des Straßenabschnittes kurz vor 21.30 Uhr auf. Zuvor hatte die Feuerwehr die verschmutzte Straße gereinigt. Die Polizei bittet weitere Geschädigte oder Zeugen, sich beim Konstanzer Revier zu melden unter Telefon 07531 / 995-0.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-04-11 09:12:28
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18. März 2007 – Verkohlte Pizza morgens um halb fünf UhrAn seine im Backofen befindliche Pizza wurde ein Bewohner des Stadtteils Paradies heute morgen um 04:30 Uhr erinnert, als ihn die Feuerwehr unsanft aus dem Reich der Träume holte. Nachbarn hatten Rauchentwicklung festgestellt und über Notruf 112 Hilfe herbeigeholt. Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr eintrafen, hatte sich die italienische Tiefkühlspezialität buchstäblich in Rauch aufgelöst. Die 22 aus den Betten gerufenen Freiwilligen Feuerwehrleute konnten sich über die fragwürdigen Kochgewohnheiten des Zeitgenossen indes nur wundern. Den verhinderten Pizzabäcker erwartet jetzt eine Rechnung über die Einsatzkosten. Autor: hwr – Letzte Änderung: 2007-03-18 11:26:42
12. März 2007 – Mann stürzte unter Minibagger
Gegen 12.45 Uhr am Montagmittag stürzte auf einer Baustelle auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Nähe der Maria-Hilf-Kirche ein Mann unter einen Minibagger und wurde dort eingeklemmt. Die hinzualarmierte Freiwillige Feuerwehr konnte ihn nach knapp einer Viertelstunde aus der misslichen Lage befreien und dem Rettungsdienst übergeben.
Der Mann war mit seinem Bagger auf einen Aushubhügel gefahren. Dabei muss der weiche Untergrund nachgegeben haben, so dass das Gefährt umkippte. Der Fahrer stürzte aus seinem Sitz. Der sich neigende Bagger begrub das rechte Bein unter sich. „Der Mann hat verdammt viel Glück gehabt“, sagte Kommandant Dieter Quintus.
Nach einer Erstversorgung durch Notarzt und Rettungsdienst begannen die Feuerwehrleute mit der Befreiung des Mannes. Hierfür unterbauten sie mit drei Hebekissen das Fahrzeug, so dass sie dieses anheben konnten. Nachdem sie etwas Aushub weggeschaufelt hatten zogen sie den Mann vorsichtig unter dem Bagger hervor. Nur knapp eine Viertelstunde hatte sich der Fahrer in der gefährlichen Lage befunden. Er wurde anschließend mit dem Rettungswagen ins Klinikum gebracht.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-03-18 11:00:46
12. März 2007 – Nächtlicher Kleinbrand im ParadiesLediglich geringer Sachschaden entstand bei einem Brand in einer Wohnung im Stadtteil Paradies am frühen Montagmorgen. Eine vergessene Kerze hatte Gegenstände entzündet. Durch die Rauchentwicklung und einen Haushaltsrauchmelder wurden Nachbarn geweckt. Die Wohnung in der Gütlestraße war zum Brandzeitpunkt menschenleer.
Ein Trupp unter Atemschutz konnte das Feuer rasch mit Wasser aus der Wasserleitung löschen. Anschließend wurde die Wohnung gelüftet. Im Einsatz waren 23 Einsatzkräfte. Autor: hwr – Letzte Änderung: 2007-03-12 15:56:16
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09. März 2007 – Traktor in Brand gesetztAm Freitagabend, gegen 18.10 Uhr, stand in der Moosstraße ein Traktor in Flammen. Durch den Brand wurde auch ein Wohngebäude beschädigt. Die Feuerwehr Konstanz konnte rechtzeitig ein größeres Übergreifen des Feuers auf das betroffene Haus verhindern. Die Brandursache ist bislang nicht eindeutig geklärt. Es besteht jedoch der Verdacht, dass durch das achtlose Wegwerfen eines brennenden Gegenstandes die hölzerne Ladevorrichtung des Traktors in Brand gesetzt wurde. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden am Traktor beläuft sich auf etwa 2 000 Euro, am Gebäude auf zwischen 10 000 bis 15 000 Euro, schätzt die Polizei.
Autor: pd
06. März 2007 – Mann über Drehleiter gerettetMit Verdacht auf Rachgasvergiftung ins Klinikum – Haus geräumtBei einem Brand in der Bahnhofstraße rettete in der Nacht auf Dienstag die Freiwillige Feuerwehr einen Mann über Drehleiter. Die anderen Bewohner mussten vorsorglich das Haus während des Einsatzes verlassen. Nach ersten Schätzungen der Polizei beträgt die Höhe des Sachschadens zwischen 20 000 und 30 000 Euro.
Gegen 3.40 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr informiert. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, entdeckten sie Rauch in einer Wohnung im ersten Obergeschoss über einer Gaststätte. Ein Mann machte sich dort an einem der Fenster bemerkbar. Über die umgehend in Stellung gebrachte Drehleiter retteten die Feuerwehrleute ihn kurze Zeit später. Der Rettungsdienst brachte den stark alkoholisierten 40-Jährigen wegen Verdachts auf Rachgasvergiftung zur Beobachtung ins Klinikum.
Im Bad fanden die unter Atemschutzgeräten vorgedrungenen Feuerwehrleute eine brennende Matratze, die auch Teile der Verschalung erfasst hatte. Mittels eines Strahlrohrs löschten sie das Feuer rasch und verhinderten so eine weitere Ausbreitung. Der Bewohner hatte offensichtlich vergeblich versucht die brennende Matratze zu löschen.
Mit der neuen Wärmebildkamera suchten die Feuerwehrleute nach Glutnestern hinter der Verschalung. An verdächtigen Stellen öffneten sie diese mit einer Kettensäge und löschten die Glut ab. Zum Entrauchen der Räume setzte die Feuerwehr einen elektrisch betriebenen Hochleistungslüfter ein, das mit einem Löschfahrzeug aus der Feuerwache Steinstraße nachgefordert worden war.
Kurz vor 5.30 Uhr rückten die letzen Feuerwehrfahrzeuge ein. Rund eine Stunde später kontrollierte die hauptberufliche Wache die Einsatzstelle nochmals mit der Wärmebildkamera. Besonders hohe Temperaturwerte konnte sie keine feststellen. Wie die Polizei mitteilte, geriet die Matratze vermutlich durch eine Kerze in Brand.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-03-06 13:37:21
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28. Februar 2007 – Salpetersäure im AbwasserkanalGefahrgutunfall auf der Insel Reichenau – 1 000 Liter ausgelaufen | | Foto: nea (28. Februar 2007) |
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Reichenau (-) Ausgelaufene Salpetersäure beschäftigte am Mittwochnachmittag ab etwa 14.40 Uhr bis zum Abend drei Feuerwehren. Die Flüssigkeit war aus einem zerplatzten Behälter ausgetreten, als dieser beim Entladen aus einem Lastwagen auf den Boden gestürzt war. Eine Gefahr für die Bevölkerung und Umwelt bestand nicht.
Am Raiffeisen-Gartencenter auf der Insel Reichenau wurde ein Behälter mit verdünnter Salpetersäure (38-prozentig) entladen. Diese Chemikalie ist stark ätzend, greift Metalle an und ist wassergefährdend. Sie wird zum Reinigen der Rohrsyteme der Bewässerungsanlagen verwendet. Wie Augenzeugen berichteten, verhakte sich die Plane des Lastwagens an dem rund 1 000 Liter fassenden Tank. Ein heftiger Windstoß habe daraufhin den Behälter auf den Boden stürzen lassen, berichteten Augenzeugen. Der Tank platze auf und die Flüssigkeit entleerte sich binnen Sekunden, schilderte Kreisbrandmeister Rolf-Jürgen Stoffel. Das Gefahrgut floss anschließend fast vollständig in einen Ablauf des Mischwasserkanals, der sowohl Abwässer aus Haushalten und Gewerbebetrieben als auch Oberflächenwasser aufnimmt.
Die umgehend alarmierte Freiwillige Feuerwehr Reichenau brachte in der Gewerbestraße eine Abdichtblase im Kanal an, so dass sich ein Teil der Flüssigkeit nicht weiter ausbreiten konnte. Parallel hierzu hatte die Wasserschutzpolizei mit Unterstützung von Landes- und Bundespolizei den Unfallort in Windrichtung vorsorglich großräumig abgesperrt. Dabei kam es zu einem Verkehrsstau, der sich jedoch rasch auflöste, nachdem das Sperrgebiet deutlich verkleinert werden konnte. Aus Vorsicht blieben unter anderem das Gartencenter und ein nahe liegender Supermarkt geschlossen, so dass deren Mitarbeiter frühzeitig Feierabend hatten.
Wieviel Säure im Kanal abfloss ist nicht bekannt. Messungen legen den Schluss nahe, dass kein Schadstoff die Stelle vor dem Setzen der Kanalblase passiert hat. Die Konstanzer Kläranlage, die das Abwasser von der Insel Reichenau aufnimmt, ist verständigt. Es wird jedoch etliche Stunden dauern, bis das Abwasser dort eintrifft. Neben der Entfernung müssen auch mehrere Pump- und Hebewerke überwunden werden, was die Fließgeschwindigkeit verringert. Ein Vorteil dabei ist, dass sich die Salpetersäure weiter verdünnt und so zunehmend unschädlich wird.
Die im Kanal aufgestaute Flüssig pumpte der Gefahrgut-Zug der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz mittels einer Membranpumpe mit Teflongehäuse in mehrere Kunststoffbehälter. Da deren Anzahl nicht ausreichte, ließ Einsatzleiter Thomas Baumgartner weitere Fässer von der Freiwilligen Feuerwehr Radolfzell an die Einsatzstelle bringen. Nachdem der Kanal von einem Fachunternehmen gespült worden war, hatte die Konzentration der Salpetersäure einen ungefährlichen Wert erreicht, so dass die Feuerwehren mit dem Rückbau der Einsatzstelle beginnen konnten.
Salpetersäure, das an der Oberfläche aufgefangen werden konnte, wurde gebunden und wird fachmännisch entsorgt. Die Kunststofffässer brachte der ursprüngliche Lieferant mit seinem Lastwagen zur Kläranlage. Diese werden in ein vorbereitetes Klärbecken entleert, so dass die säurehaltige Flüssigkeit nach und nach dem normalen Klärprozess zugeführt werden kann. Da die Säure den Kalk im Zement angreifen kann, untersucht der Bauhof in der nächsten Zeit eigens betroffene Abschnitte des Kanals auf Schäden. Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-03-01 12:02:22
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25. Februar 2007 – Missbrauch von Notrufen: Auslösung eines FeuerwehreinsatzesNach drei Notrufen zur Polizei, rief ein bislang noch nicht bekannter Täter am Sonntagnachmittag gegen 15.30 Uhr die Feuerwehr an und meldete einen Küchenbrand in einem Anwesen im Käthe-Kollwitz-Weg. Als die Einsatzkräfte dort eintrafen mussten sie feststellen, dass es sich bei dem Gebäude um einen unbezogenen Rohbau ohne Küche handelte und weit und breit nichts brannte.
Dort wurde vorübergehend ein 19-Jähriger festgenommen, der zunächst im Verdacht stand die Anrufe getätigt zu haben. Dessen Ex-Freundin wurde schließlich herbeigerufen, da sie wohl noch einen Handyvertrag auf den Namen des ehemaligen Freundes laufen hat.
Derzeit konzentrieren sich die Ermittlungen nach dem Kostenpflichtigen für den missbräuchlich eingeleiteten Einsatz auf drei unbekannte Jugendliche von denen die 17-Jährige angeblich angesprochen und um ihr Handy gebeten wurde, damit diese angeblich dringend einen Freund anrufen konnten. Von den fremden Jugendlichen ist bislang keine genaue Beschreibung möglich. Die Polizei ermittelt weiter.
Autor: pd
17. Februar 2007 – Zerstörte Wohnungen nach Brand in ElektroinstallationZahlreiche Appartements in Studentenwohnheim unbewohnbar und unbeheizbarAcht vorübergehend nicht bewohnbare Appartements sind die Folge eines Brandes im Sicherungskasten einer Studentenwohnung in der Werner-Sombart-Straße. Wegen der Schäden in der Elekroinstallation sind rund 100 Wohnungen derzeit nicht beheizbar. Menschen wurden keine verletzt. Die Schadenshöhe ist derzeit nicht abzuschätzen.
Gegen 18.10 Uhr am Samstagabend wurde die Freiwillige Feuerwehr zu dem Brand in den Studentenwohnheimen in der Werner-Sombart-Straße gerufen. Als die ersten Feuerwehrleute dort eintrafen, bemerkten sie im ersten Obergeschoss eines Appartements eine starke Rauchentwicklung. Da auf das energische Klopfen und Klingeln niemand öffnete, brach die Feuerwehr mit Hilfe einer Motorkettensäge die Tür gewaltsam auf.
Ein Atemschutztrupp nahm ein Strahlrohr zum Innenangriff vor. Den Brandherd entdeckte er im Sicherungskasten der Elektrik, wo er den Brand mit wenigen Wasserstößen löschte. Der Brand hatte auch eine benachbarte Nasszelle erfasst. Über die Kabelschächte der Elektroinstallation hatte sich der Qualm in zahlreiche Wohnungen im gleichen Stockwerk und in dem darüber liegenden ausgebreitet. Auch die im Freien liegenden Flure waren binnen kurzer Zeit stark verraucht, berichtete Einsatzleiter Bernd Oser. Um sicherzugehen, dass niemand in den betroffenen Wohnungen erstickt, ließ Oser mittels Brecheisen und dem schließlich beigebrachten Generalschlüssel zahlreiche Wohnungen öffnen und kontrollieren. Der Einsatzleiter forderte die neue Wärmebildkamera zur die Einsatzstelle an, um versteckte Glutnester entdecken zu können.
Insgesamt 16 Wohnungen kontrollierten die Feuerwehrleute. Acht Appartements sind wegen der eingedrungenen Rauchgase und des Rußniederschlags vorübergehend nicht bewohnbar. Die verschmorte Nasszelle war aus Kunstharz hergestellt, was den durchdringenden Gestank erklärt. Mindestens drei der Appartements müssten vollumfänglich renoviert werden, berichtete Oser, der am Sonntag die Brandstelle nochmals aufgesucht hatte. Das Studentenwerk stellte den betroffenen Bewohner Ersatzräume zur Verfügung.
Als Folge der Brandschäden sind derzeit rund 100 Wohnungen nicht beheizbar. Der Bereitschaftsdienst des Studentenwerks bemühe sich um schnellstmögliche Abhilfe, was jedoch wegen des Wochenendes nicht ohne Weiteres zu schaffen sei, berichtete der Einsatzleiter. Wegen der Fasnachtstage sind zahlreiche Studenten abwesend, was die Lage entschärft.
Die Feuerwehr konnte kurz vor 19.30 Uhr wieder einrücken. Bernd Oser ordnete eine Nachkontrolle für 20 Uhr an, um sicher zu gehen, dass es keinen unentdeckten Brandherd gab.
Die Grund für den Brand in der Elektrik ist derzeit nicht bekannt. Die Höhe des Sachschadens sei nach dem derzeitigen Kenntnisstand nur schwer abzuschätzen, so der Einsatzleiter. Welche Schäden durch den Rauch in den Wohnungen und an den Einrichtungsgegenständen entstanden sind, werde sich wohl erst in einigen Tagen klären. Auch der Aufwand für die Instandsetzung der Elektroinstallation werde sich erst später ergeben.
Dies war innerhalb rund eines Monats der dritte Einsatz (siehe Angebranntes Essen in Studentenbude und Gegenstand verschmorte auf Herdplatte), den die Feuerwehr bei den Studentenwohnheimen in der Werner-Sombart-Straße zu bewältigen hatte.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-02-18 13:24:48
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17. Februar 2007 – Öl aus defektem MotorAm Samstagvormittag beseitigte die Freiwillige Feuerwehr Motorenöl an einer Bushaltestelle an der Mainaustraße. Ein ehemaliges Fahrzeug der Berufsfeuerwehr Duisburg, das von Friedrichshafen nach Zürich überführt werden sollte, erlitt einen Motorschaden und kam Höhe Maria-Hilf-Platz zu stehen. Mehrere Liter Öl liefen aus. Die Feuerwehrleute streuten Bindemittel aus und banden so die ausgelaufene Flüssigkeit. Mit dem Reinigungsgerät „Ölblitz“ entfernten sie die gröbsten Restspuren der Verunreinigung. Das defekte Fahrzeug wurde anschließend auf einen Tieflader geladen und abtransportiert.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-02-18 13:36:30
07. Februar 2007 – Angebranntes Essen in StudentenbudeAm Mittwochabend gegen 19.45 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr in die Werner-Sombart-Straße gerufen. Dort drang aus einem Appartements der Studentenwohnheime Rauch. Da niemand die Türe öffnete, versuchten die Feuerwehrleute die Türe mittels einer Axt gewaltsam zu öffnen. Da sich diese so nicht öffnen ließ, nahmen sie eine Kettensäge zu Hilfe, der die Türe keine Widerstand mehr entgegensetzte. Der Atemschutztrupp fand in de Kochnische einen Topf auf einer angeschalteten Herdplatte. Durch das rasch Entfernen desselben von seinem heißen Untergrund und das Ausschalten des Herdes bannten die Feuerwehrleute die Gefahr. Sie belüfteten anschließend die stark verrauchte Wohnung durch das Öffnen von Fenstern und Türen. Was auf dem Speiseplan des unbekannten Bewohners gestanden hatte ist wie der Sachschaden nicht bekannt.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-02-08 01:24:52
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07. Februar 2007 – Fahrerloser Lastwagen überrollte MannFahrzeug stürzte anschließend von BrückeBei einem Unfall auf der Baustelle auf der Neuen Rheinbrücke wurde ein Mann von einem Lastwagen getötet. Das Fahrzeug stürzte anschließend von der Fahrbahnrampe auf die darunter liegende Reichenaustraße (B 33).
Gegen 9.15 Uhr am Mittwochmorgen setzte sich ein auf der in Bau befindlichen nördlichen Rampe der Neuen Rheinbrücke abgestelltes 3-achsiges Wechselladerfahrzeug von selbst in Bewegung. Ein 53-jähriger Mann, der zusammen mit dem Lastwagenfahrer auf der Fahrbahn stand, wurde von dem unbeladenen Laster ergriffen und überrollt. Der Mann war sofort tot. Wenige Meter weiter durchbrach des Fahrzeug das provisorische Holzgeländer und stürzte rund 7 Meter tief auf den linken Fahrstreifen der darunter vorbeiführenden Fahrbahn, die zu dieser Zeit wegen eines Kranes gesperrt war, um kam auf der linken Fahrzeugseite zu liegen. Zum Zeitpunkt des Absturzes hatte sich niemand dort aufgehalten.
Die Freiwillige Feuerwehr verhinderte, dass größere Mengen Hydrauliköl und Batteriesäure in den Kanal gelangten. Sie pumpte die Flüssigkeit von der Fahrbahn in Behälter ab. Die Fahrbahnverunreinigung streuten die Feuerwehrleute mit Bindemittel ab, das anschließend von einer Kehrmaschine aufgenommen wurde. Der Tank des Wechselladerfahrzeugs war beim Aufprall abgerissen worden. Dieser kam jedoch so günstig zu stehen, dass kein Dieseltreibstoff auslief.
Insgesamt dürfte der Laster rund 100 Meter führerlos zurückgelegt haben. Die Polizei ermittelt derzeit die Unfallursache und hat hierfür einen Sachverständigen hinzugezogen. Neben dem Lastwagen, der Totalschaden erlitt, wurde auch die Kante der Auffahrrampe beschädigt, da der Lastwagen über diese hinweggeschrammt war. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt. Die Polizei sperrte bis zum Nachmittag die Zufahrt in den großen Kreisel in der Reichenaustraße und leitete den Verkehr um.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-02-08 01:23:55
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03. Februar 2007 – Feige Katze auf dem DachAm Samstagvormittag die Freiwillige Feuerwehr zu einer Tierrettung in die Grießeggstraße gerufen. Auf einem großen Schuppen mit steilem Dach saß eine Katze, die wohl dort von selbst hinauf gekommen war aber sich nicht mehr herunter traute. Die Versuche der Besitzerin sie – auch mit Futter – zu locken, schlugen fehl, so dass die Frau die Feuerwehr rief. Diese stellte eine 3-teilige Schiebleiter am First auf, so dass ein Feuerwehrangehöriger hinaufsteigen und nach der Katze greifen konnte. Diese schien sichtlich erleichtert zu sein, so bequem und sicher zum Boden gebracht zu werden.
03. Februar 2007 – Ölspur von Staad bis WollmatingenAm Samstagvormittag zog sich eine lange Ölspur – vermutlich handelte es sich um Dieseltreibstoff – von Staad bis nach Wollmatingen. Die Freiwillige Feuerwehr war rund eine Stunde lang damit beschäftigt, die von einem unbekannten Verursacher verbreitete Verschmutzung von der Lindauer, über die Hermann-von-Vicari- und die Sonnenbühl- bis in die Schwaketenstraße zu beseitigen.
Die Feuerwehrleute setzten hierfür erstmals ein neues Gerät ein. Dieses ist eigentlich ein Hochdrucklöscher, der mit einem speziellen Vorsatz versehen werden kann. Ein zum Wasser beigemischtes Reinigungsmittel unterstützt die säubernde Wirkung. Mit dem in einem Löschfahrzeug verladenen Gerät entfällt das aufwändige Streuen von Bindemittel. Außerdem ist die Reinigungswirkung deutlich besser.
20. Januar 2007 – Bus rutschte durch VorgartenAm Samstagmorgen gegen 7.30 Uhr bemerkte der 55-jährige Fahrer eines Stadtlinienbusses (Stadtwerke, Linie 13) als er in Dettingen von der Haltestelle in der Heinrich-von-Tettingen-Straße losfahren wollte, dass er Probleme mit der elektronischen Motorsteuerung des Busses hatte. Mit einem Spezialschlüssel begab sich der Busfahrer daraufhin zum Batteriekasten am Heck des Fahrzeuges und unterbrach die Stromversorgung, um so die elektronische Motorsteuerung zurückzusetzen.
Nach mehreren erfolglosen Versuchen vergaß er bei einem weiteren Versuch die Feststellbremse zu betätigen. Als der Fahrer außerhalb seines Fahrzeuges war, das mit dem Heck leicht abschüssig stand, setzte sich der unbesetzte Bus in Bewegung. Dieser rollte rückwärts über einen kleinen Kreisverkehr und über den Sankt-Leonhard-Weg in einen überdachten Autoabstellplatz, der zusammenbrach und zwei Autos beschädigte. Es kamen keine Menschen zu Schaden.
Die hauptamtliche Wache der Feuerwehr und die Technische Hilfe Petershausen unterstütze die Stadtwerke bei der anschließenden Bergung. Die Feuerwehrleute hoben den Carport mit dem Kran des Gerätewagen Transport an, so dass die Autos entfernt werden konnten. Mittels der Seilweide des Rüstwagens zogen sie anschließend den Bus aus dem Vorgarten.
Laut Polizei entstanden am Bus rund 20 000 Euro sowie am Carport und den beiden Autos jeweils etwa 5 000 Euro Sachschaden. Autor: pd, Jens Jurkschat, nea – Letzte Änderung: 2007-01-23 01:20:28
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17. Januar 2007 – Flammenschein aus Ofen täuschteKurz vor 18 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr in die Seestraße gerufen. Dort hatte ein Nachbar Feuerschein in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Wohnhauses gesehen, und die Feuerwehr über Notruf alarmiert. Da niemand die Wohnungstür öffnete, brachen die Feuerwehrleute diese auf. In der Wohnung fanden sie ein Feuer in einem offenen Kaminofen vor. Dessen Flammenschein hatte offensichtlich zur Täuschung geführt. Nachdem die Einsatzkräfte die wieder notdürftig verschlossen hatten, rückten sie wieder ein. Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-01-18 12:06:06
17. Januar 2007 – Dritter Katamaran verschmutzte HafenZu einer Wasserverschmutzung im Hafen wurde kurz vor 11 Uhr die Freiwillige Feuerwehr gerufen. Dort war aus dem im hinteren Becken liegende dritten – noch namenlosen Katamaran – eine bisher unbekannte Flüssigkeit ausgetreten. Die Ölwehr verlegte eine über 300 Meter lange Schwimmsperre um das Ausbreiten der Verunreinigung zu verhindern.
Dank Windunterstützung und der Sperre schrumpfte die ursprünglich etwa 60 000 Quadratmeter große Fläche auf etwa ein Zehntel zusammen und sammelte sich an der seeseitigen Mole. Mit der Unteren Wasserbehörde wurde vereinbart, dass ein Privatunternehmen die Flüssigkeit aufnehmen soll. Eine Aktion, bei der ein Saugwagen auf einer Fähre in den Hafen gebracht wurde, musste wegen Dunkelheit abgebrochen werden.
Die genaue Ursache für den Flüssigkeitsaustritt ist noch nicht bekannt. Die Untere Wasserbehörde hat mehrere Proben entnehmen lassen. Die Untersuchungen sollen Aufschluss darüber geben, um welchen Stoff es sich gehandelt hat. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte rund drei Stunden.
Nach einem Südkurier-Bericht war es beim Tanken wegen eines technischen Defekts am Schiff zum Unfall gekommen. Demnach seien nach Expertenangaben etwa 10 bis 30 Liter Treibstoff ins Wasser gelangt. Eine Gefahr für die Umwelt habe nicht bestanden, wird ein Vertreter der Unteren Wasserbehörde zitiert. Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-01-18 11:27:52
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17. Januar 2007 – Gegenstand verschmorte auf HerdplatteKurz nach 8.30 Uhr am Mittwochmorgen wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einem Brand in die Werner-Sombart-Straße gerufen. Als die ersten Feuerwehrleute bei den Studentenwohnheimen eintrafen, bemerkten sie wie dünner Rauch aus einer Wohnung trat. Da sich dort niemand aufhielt, schloss ein Hausmeister die Türe auf. Im Appartement stellten sie fest, dass sich auf einer eingeschalteten Herdplatte ein Gegenstand befand, der zu schmoren begonnen hatte, was wiederum für eine merkliche Rauchentwicklung gesorgt hatte. Die Feuerwehrleute bannten die Gefahr durch Abschalten des Herdes und belüfteten anschließend die Räume. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt, dürfte jedoch gering geblieben sein, da keine Rußschäden an den Wänden festzustellen war.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-01-17 22:54:05
12. Januar 2007 – Kleinbrand auf BalkonBevor größerer Schaden entstand konnte die Freiwillige Feuerwehr Konstanz am Freitagmittag gegen 14:45 Uhr in der Schwaketenstraße in Konstanz-Wollmatingen einen Kleinbrand löschen. Dort hatten auf einem Balkon im sechsten Obergeschoss abgestellte Gegenstände Feuer gefangen. Mittels tragbarem Hochdrucklöscher wurden die Flammen bekämpft.
Auszug aus dem Polizeibericht
Wohnungsnachbarn hatten den Geruch von brennendem Kunststoff und Rauch wahrgenommen. Im sechsten Stock konnte auf einem Balkon ein gefüllter Aschenbecher festgestellt werden, der auf einem Kunststoffstuhl abgestellt war. Der Stuhl war stark angesengt und hatte den wahrgenommenen Geruch und den Rauch verursacht. Der Schaden hielt sich in Grenzen. Die angrenzende Wohnung war stark verraucht. Der Wohnungsinhaber war nicht zu Hause.
Autor: hwr – Letzte Änderung: 2007-01-14 14:00:13
06. Januar 2007 – Zimmerbrand durch ChristbaumDrei Personen verletzt – Großaufgebot an Feuerwehr und Rettungskräften | | Foto: Markus Gollbach (06. Januar 2007) |
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Bei einem Brand in der Straße "Am Briel" wurden am frühen Samstagabend drei Personen verletzt. Eine Wohnung im sechsten Obergeschoss eines Hochhauses brannte teilweise aus. Ein Großaufgebot an Feuerwehr, Rettungsdienst und Notärzten war im Einsatz. Als Brandursache ermittelte die Kriminalpolizei einen brennenden Christbaum.
Ein älteres Ehepaar hatte ein Dutzend Wachskerzen am im Wohnzimmer stehenden Christbaum entzündet, berichtete die Kriminalpolizei. Plötzlich habe es im unteren Bereich des ausgetrockneten Baumes zu brennen begonnen. Der Mann habe noch mittels eines herbeigeholten Eimers Wasser versucht zu löschen. Da sich das Feuer jedoch rasch ausbreitete, seien sie geflüchtet. Dem Mann seien Kopfhaare verschmort, teilte die Polizei mit. Das Ehepaar kam mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung zur Beobachtung ins Klinikum.
Alarmierungen
Gegen 18.20 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr über Notruf verständigt. Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, nahmen sie von außen eine verhältnismäßig leichte Rauchentwicklung war. Noch bevor erste Löschmaßnahmen greifen konnten, trat dichter schwarzer Rauch auf mehreren Fenstern aus. Kurz darauf loderte Flammen auf und drohten auf darüber liegende Wohnungen überzugreifen. Nachbarn berichteten von einem Knall, den sie gehört hatten. Dieser kann von einer berstenden Scheibe herrühren oder von dem in einer Verpuffung aufflammenden Christbaum stammen.
Feuerwehrmann Dieter Uecker, der im Treppehaus im fünften Obergeschoss seine Mannschaft führte, berichtete, dass sie dort vor einer dichten schwarzen Wand aus Rauch gestanden hätten. Wohnungstüre und die Brandschutztüre zwischen dem Treppenraum und dem Stichflur standen auf, so dass sich der giftige Qualm und die sehr starke Hitze ungehindert im Treppenhaus hoch bis ins neunte Obergeschoss ausbreiten konnten. Damit war der Fluchtweg für die sich dort aufhaltenden Bewohner unpassierbar. Daher ließ Einsatzleiter Bernd Oser zusätzlich Personal des Löschbereichs Altstadt alarmieren, das unter anderem die zweite Drehleiter an die Einsatzstelle brachte. Beide Drehleitern stellten so weitere Rettungs- und Angriffswege der Feuerwehr her. Die Führungsgruppe setzte den neuen Einsatzleitwagen erstmals ein.
Der Rettungsdienst wurde von der Schnelleinsatzgruppe des Malteser Hilfsdienstes verstärkt. Vier Notärzte ergänzten die Rettungskräfte, die etwa ein halbes Dutzend Menschen aus dem Wohnhaus betreuten. Eine weitere Frau kam zur Beobachtung in Klinikum.
Erfolg
Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Brandes auf andere Wohnungen erfolgreich verhindert werden. Etliche Atemschutzgeräteträger bekämpften die Flammen mit mehreren Strahlrohren, die über Drehleiter und über das Treppenhaus verlegt worden waren. Dank der Steigleitung des Treppenhauses war dort die Vornahme erleichtert. Von außen verhinderten die Feuerwehrfrauen und -männer mit einer weiteren Löschleitung den Flammenüberschlag auf der Gebäuderückseite. Noch rund eine Stunde nach Brandausbruch traten immer noch schwarze Qualmwolken aus dem Brandzimmer.
Mittels Hochleistungslüftern gelang es der Feuerwehr das Treppenhaus rauchfrei zu bekommen. In zwei Wohnungen im fünften Obergeschoss lief Löschwasser aus der Brandwohnung. Mit Hilfe eines Wassersaugers nahmen die Feuerwehrleute das Wasser auf. Der Notdienst der Stadtwerke schaltete zur Sicherheit auf mehreren Etagen den Strom ab. Eine Elektrofirma übernahm noch am Abend die Aufgabe, die Stromversorgung weit möglichst wieder herzustellen.
Da einige Wohnungen – zumindest vorübergehend – nicht mehr bewohnbar sind, suchten sich deren Bewohner Notunterkünfte bei Verwandten und Bekannten. Das städtische Bürgeramt war verständigt worden, um bei Bedarf zusätzlichen Wohnraum zu beschaffen. Die 70-Jährige und der 81-Jährige, deren Wohnung zerstört worden war, verbrachten eine Nacht im Klinikum. Das Bürgeramt stellte den Brandopfern eine Notunterkunft zur Verfügung.
Schäden
Während des Einsatzes blieb die Straße "Am Briel" durch die Polizei für den Durchgangsverkehr gesperrt. Auch die Steinstraße war in diesem Bereich zeitweise blockiert. Nach rund dreieinhalb Stunden konnten die letzten Kräfte von Feuerwehr und Sanitätsdienst einrücken. Nach ersten Schätzungen der Polizei beträgt der Sachschaden mindestens 150 000 Euro. Neben der Brandwohnung, wo durch die Hitze der Verputz abplatzte, und den Wohnungen mit Wasserschäden sind weitere Einheiten durch Rauch beeinträchtigt. Treppenhaus und Fassade weisen deutlich sichtbare Rußspuren auf. Eine Kontrolle durch die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr um Mitternacht ergab keine besonderen Vorkommnisse.
Warnung
Polizei und Freiwillige Feuerwehr warnen eindringlich davor, Wachskerzen an den inzwischen ausgetrockneten Christbäumen anzuzünden.
Ergänzungen
Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-02-22 11:38:19
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05. Januar 2007 – Gartenhüttenbrand in Dettingen | | Foto: Andreas Schwabedissen (05. Januar 2007) |
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Kurz nach 3 Uhr am frühen Freitagmorgen wurde der Feuerwehr Feuerschein aus dem Schrebergartengelände Kabisland am Ortseingang von Konstanz-Dettingen gemeldet. Die ersteintreffenden Kräfte des Löschzugs Dettingen fanden eine im Vollbrand stehende Gartenhütte vor. Das Feuer hatte bereits Teile einer benachbarten Hütte ergriffen.
Der Feuerwehr gelang es, eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Hierzu wurden mehrere Trupps mit mehreren Rohren unter Atemschutz eingesetzt. Da das Gelände über keine Löschwasserversorgung verfügt, wurde aus Wollmatingen ein Wechselladerfahrzeug mit einem Wassertank nachgeführt.
Unter Leitung von Berthold Riedle waren 29 Einsatzkräfte im Einsatz. Die Polizei gibt die Schadenshöhe mit rund 20 000 Euro an. Die Ermittlungen der Brandursache dauern noch an, teilte die Polizei mit. Autor: hwr – Letzte Änderung: 2007-01-23 21:43:18
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