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2008
28 Berichte
06. Mai 2008 – Kitesurfer aus misslicher Lage befreitAm Dienstagabend kurz vor 21.15 Uhr wurden die Freiwillige Feuerwehr und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zu einem Wasserrettungseinsatz beim Jakobssteg alarmiert. Kurz nach dem Eintreffen des ersten Fahrzeugs, dem Gerätewagen Wasserrettung, sichtete deren Besatzung in etwa 300 Meter Entfernung einen Schwimmer, der sich Richtung Ufer bewegte. Unmittelbar danach brachte die Besatzung das auf einem Trailer mitgeführte Schlauchboot zu Wasser. Wenige Minuten später konnte der Schwimmer in das Boot gezogen werden und der Mann kurz darauf an Land dem Rettungsdienst übergeben werden.
Offensichtlich war der 28-jährige Mann beim Kitesurfen, als sein Kite („Lenkdrachen“) wohl wegen Windstille ins Wasser stürzte. Anschließend verhedderte sich der Mann aus dem Bodenseekreis in den Seilen, die Surfbrett und Drachen miteinander verbinden. Die Rettungskräfte konnten ihn schließlich aus dem Gewirr befreien. Verletzt hat der Surfer glücklicherweise nicht. Laut Wasserschutzpolizei wird der Kitesurfer angezeigt, da er keine Genehmigung hatte, die er zur Ausübung dieser Sportart benötigt. Für die Wasserfläche beim Hörnle hätte er zudem keine Erlaubnis bekommen, teilte die Polizei mit. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-05-07 18:13:18
04. Mai 2008 – Einsatz für den Gerätewagen Wasserrettung in TuttlingenAm Sonntagvormittag wurde der Gerätewagen Wasserrettung (GW Wasser) mit den Rettungstauchern der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Konstanz nach Tuttlingen zu einer Personensuche in der Donau angefordert. Einsatzbericht auf der Homepage der Freiwilligen Feuerwehr TuttlingenAutor: nea – Letzte Änderung: 2008-05-07 00:27:29
03. Mai 2008 – Brennender Abfalleimer im WohnhausIn der Nacht zum Samstag brannte gegen 0.30 Uhr in einem Anwesen in der Bodanstraße ein Abfalleimer. Die Wohnung im Dachgeschoss war stark verraucht. Die Feuerwehr konnte den Brand mit einer Kübelspritze schnell löschen. Mittels der Wärmebildkamera wurde überprüft, ob das Feuer sich im Zwischenboden ausgebreitet hat. Das Geschoss wurde geräumt. Einer der vier Bewohner musste von der Feuerwehr geweckt werden, der Rettungsdienst des DRK brachte ihn und eine weitere Person zur Abklärung einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Die genaue Brandursache sei laut Polizeibericht nicht bekannt, fahrlässige Brandstiftung könne jedoch nicht ausgeschlossen werden. Der entstandene Sachschaden beträgt 20 000 Euro, so die Polizei. Autor: hwr, nea – Letzte Änderung: 2008-05-04 16:29:58
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25. April 2008 – Neun Personen bei Brand verletztHelfende Polizisten erlitten Rauchgasvergiftungen – Feuer im Parkwohnstift RosenauBei einem Brand am Freitagabend kurz nach 23.15 Uhr im Parkwohnstift Rosenau – einem Alten und Pflegeheim – in der Eichhornstraße wurden insgesamt neun Personen verletzt. Die meisten von ihnen erlitten Rauchgasvergiftungen.
Darunter befanden sich auch vier Polizisten und eine Pflegerin, die bei der Rettung der Bewohner giftige Rauchgase eingeatmet hatten, sowie das Ehepaar aus der Brandwohnung. Sieben Bewohner wurden stationär aufgenommen und zwei ambulant behandelt. Die meisten konnten am Samstag wieder nach Hause entlassen werden.
Einem Beamten des Polizeireviers gelang es in der Erstphase gerade noch rechtzeitig einen Bewohner der brennenden Wohnung aus den Räumen zu retten und in Sicherheit zu bringen. Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, schlugen ihnen aus einem Fenster über einen Balkon hinweg helllodernde Flammen entgegen. Das Feuer war auf der Ostseite des Gebäudekomplexes im Schlafzimmer eines Zwei-Zimmer-Appartements im dritten Obergeschoss ausgebrochen. Polizei und Feuerwehr brachten mit Hilfe des Personals die Bewohner des betroffenen Flurs in Sicherheit. Benachbarte Flure wurden anschließend ebenfalls geräumt und die Bewohner im Foyer und in der Cafeteria betreut. Besondere Aufmerksamkeit mussten die Helfer auf die teilweise verwirrten Bewohner richten, die versuchten zurück in die gesperrten Bereiche zu gelangen.
Sowohl über die Drehleiter als über das Gebäudeinnere vorgehende Atemschutzträger löschten mit einem Rohr die Flammen rasch und verhinderten so eine Brandausbreitung. Dank der Rauchabschlüsse konnte der Qualm im Wesentlichen auf den direkt betroffenen Bereich beschränkt werden. Durch die Alarmierung der beiden Schnelleinsatzgruppen von Malteser Hilfsdienst (MHD) und Deutschem Roten Kreuz (DRK) stand schnell eine große Anzahl von Sanitätern und Transportfahrzeugen zur Verfügung.
Wegen eines Defekts an einem Heizkörper floss Wasser in angrenzende Räume. Mit Wassersaugern schafften es die Feuerwehrleute den hierdurch entstandenen Schaden in Grenzen zu halten.
Für die Bewohner, die derzeit nicht in ihre Zimmer zurückkehren können, fanden sich im Haus andere Unterbringungsmöglichkeiten. Sechs Appartements sind derzeit nicht bewohnbar. Im Einsatz waren rund ein Hundert Einsatzkräfte von Feuerwehr, MHD, DRK und Polizei sowie drei Notärzte. Während des Einsatzes war die Eichhornstraße bei der Rosenau gesperrt.
Die Höhe des Sachschadens kann die Polizei noch nicht beziffern, bezeichnet jedoch den Rauch- und Wasserschaden als umfangreich. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung liegen derzeit jedoch nicht vor, teilt die Polizei in ihrer Pressemeldung mit. Die Beamten der Kriminalpolizei Konstanz halten nach bisherigem Kenntnisstand eine technische Brandursache beziehungsweise Fahrlässigkeit als wahrscheinlich. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-05-03 17:38:19
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20. April 2008 – Angebranntes EssenRauch aus einer Wohnung in der Zollernstraße rief am Sonntagnachmittag die Feuerwehr auf den Plan. Kurz nach Ankunft konnten die Kräfte jedoch bereits Entwarnung geben. Vergessenes Essen auf dem Herd hatte sich buchstäblich in Rauch aufgelöst. Autor: hwr
19. April 2008 – Abfallverbrennung zwischen WohngebäudenInmitten der Wohnbebauung im linksrheinischen Stadtgebiet verbrannte am Samstagnachmittag ein Anwohner seinen Garten- sowie Holzabfall. (Entfernung zum Wertstoffhof: rund 300 Meter) Für Nachbarn war nur eine starke Rauchentwicklung erkennbar, daher alarmierten sie die Feuerwehr. Die konnte dem Spuk mit Wasser aus einem Rohr ein schnelles Ende bereiten.
Das Verhalten des Anwohners kann indes nur als sträflich-leichtsinnig bezeichnet werden: Abgesehen von der starken Rauchbelästigung des gesamten Quartiers besteht durch Funkenflug und Wärmestrahlung jederzeit die Gefahr einer Brandausbreitung. Deshalb ist das Verbrennen von Gartenabfällen innerhalb bebauter Gebiete gesetzlich auch verboten. Autor: hwr
02. April 2008 – Brennende MülltonnenAm frühen Mittwochmorgen kurz nach 1.30 Uhr wurde die Polizei über brennenden Mülltonnen in der Brandenburgerstraße informiert. Das Feuer konnte kurze Zeit später von den hauptamtlichen Kräften der Feuerwehr gelöscht werden. Zwei Plastikmülltonnen brannten aus und eine weitere kleinere Tonne nahm durch die Hitze Schaden. Die Täter sind unbekannt. Der Sachschaden beträgt laut Polizei rund 300 Euro. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-04-13 17:23:33
25. März 2008 – Zeugenaufruf nach Brandstiftung vor WohnungstürIn der Nacht von Ostermontag auf Dienstag brannte es gegen 2 Uhr in einem Mehrfamilienwohnhaus in der Brandenburger Straße. Ein bislang unbekannter Täter legte an einer Wohnungseingangstüre Feuer. Die Flammen wurden von der Wohnungsinhaberin jedoch rechtzeitig bemerkt. Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz konnte den Brand schnell löschen. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden kann bislang nicht beziffert werden. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei Konstanz geführt. Zeugenhinweise bitte an die Kripo Konstanz, Tel. 07531/995-0. Autor: pd – Letzte Änderung: 2008-03-25 16:50:24
21. März 2008 – Ein Toter und vier Schwerverletzte bei VerkehrsunfallPkw stürzt von der Neuen Rheinbrücke | | Foto: hwr (21.03.2008) |
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Ein Toter und vier Schwerverletzte sind die traurige Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls, der sich auf der Konstanzer Neuen Rheinbrücke in der Nacht zum Samstag ereignet hat. Das aus Richtung Grenzübergang Autobahn kommende Fahrzeug mit Thurgauer Kennzeichen durchbrach im Bereich der Abfahrt „Industriegebiet“ das Brückengeländer und stürzte rund neun Meter in die Tiefe, wo es auf dem Fahrzeugdach aufschlug. Die fünf Insassen des Fahrzeuges wurden in den Trümmern eingeklemmt.
Die Feuerwehr Konstanz konnte vier Personen lebend, aber schwer verletzt aus dem Fahrzeug retten und an den Rettungsdienst übergeben, der mit Einsatzkräften aus Konstanz und Radolfzell vor Ort war. Eine Person wurde bei dem Aufprall so schwer verletzt, dass jede Hilfe für sie zu spät kam.
Das Fahrzeug war bis zur Tür eingedrückt, sodass die ersteintreffenden Kräfte nicht einmal erkennen konnten, wie viele Personen sich im Fahrzeug befanden. Um an die Schwerverletzten in der gebotenen Eile heranzukommen, wurde das Fahrzeug in Abstimmung mit dem Leitenden Notarzt von der Feuerwehr wieder auf die Räder gedreht. Anschließend konnte mit hydraulischem Rettungsgerät das Dach des Fahrzeuges entfernt werden. Erst jetzt konnten sich die Einsatzkräfte zu den Patienten vorarbeiten.
Die Feuerwehr leuchtete während der Unfallaufnahme durch einen Sachverständigen und die Polizei die Einsatzstelle aus.
Wie die Polizei berichte, handelte es sich bei dem Getöteten um einen 19-jährigen Mann, der auf der Rückbank gesessen hatte. Der 18-jährige Fahrer stammt aus Frauenfeld (Thurgau/Schweiz). Die anderen Männer waren im Alten von 17 bis 19 Jahren. Zwei von ihnen schwebten in Lebensgefahr, die anderen beiden wurden schwer verletzt. Sie kamen in umliegende Krankenhäuser. Die genaue Unfallursache ist noch nicht bekannt. Ein Sachverständiger ist beauftragt den Unfallhergang zu rekonstruieren.
Zusatzinformationen
Während des Umbaus der Neuen Rheinbrücke übte die Freiwillige Feuerwehr zusammen mit dem Malteser Hilfsdienst eine ähnliche Situation: Von Neuer Rheinbrücke gestürzt.
Vom Unfall sendete das Südwestfernsehen in „Baden-Württemberg aktuell“ einen Beitrag: Fernsehbericht vom Unfall
In den Schweizer Medien stößt der Unfall gleichfalls auf Interesse, da einige der Insassen des Unfallautos hoffnungsvolle Eishockey-Nachwuchsspieler sind oder waren. Weitere Information bei Tele Top. Autor: hwr – Letzte Änderung: 2008-03-27 13:15:17
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20. März 2008 – Kellerbrand im "Hochhaus"Eine Frau kam ins Klinikum – Langwierige Belüftungsmaßnahmen für die Feuerwehr | | Foto: nea (20.03.2008) |
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Kurz nach 9.15 Uhr kam es in einem 11-stöckigen Wohnhaus ("Hochhaus") in der Gustav-Schwab-Straße – gegenüber der Rieter-Werke – zu einem Kellerbrand. Der Rettungsdienst brachte eine Frau zur Beobachtung ins Klinikum. Wegen der langwierigen Belüftungsmaßnahmen dauerte der Feuerwehreinsatz bis in die Mittagsstunden. Eine Räumung des Gebäudes war nach Einschätzung von Feuerwehr und Polizei nicht erforderlich.
Der Hausmeister entdeckte den Brand im zweiten Untergeschoss und alarmierte unverzüglich über Notruf 112 die Freiwillige Feuerwehr. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, hatte sich der Rauch sowohl in den Kellerräumen als auch im gesamten Treppenhaus ausgebreitet. Neben Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung im Keller schickte Einsatzleiter Uwe Jordan mehrere Atemschutzgeräteträger ins Treppenhaus, um dort nach Menschen zu suchen und die Bewohner zu beruhigen.
Mit zwei Löschleitungen – darunter eine mit Schaum – konnten die Flammen schließlich erstickt werden. Aufgrund der engen und verwinkelten Bauweise war es nicht einfach, die Kellerräume trotzt Einsatzes zweier elektrischer Hochleistungslüfter schnell rauchfrei zu bekommen. Daher zog sich diese Arbeit über mehrere Stunden hin.
Die Brandursache ist bisher unbekannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Höhe des Sachschadens steht ebenfalls noch nicht fest. Ausgebrannt ist ein Holzverschlag, mehrere der benachbarten Verschläge sind in Mitleidenschaft gezogen worden. Zudem gibt es Rauchschäden im Keller.
Einsatzkräfte von Landes- und Bundespolizei sperrten den betroffenen Straßenabschnitt in der Schneckenburgstraße und den Bahnübergang während der heißen Einsatzphase ab. Die Rettungsdienste des Roten Kreuzes und der Malteser sowie ein Notarzt waren ebenfalls an der Einsatzstelle. Dort musste ein Mann betreut werden. Gegen später meldete sich eine Frau, die anschließend zur Beobachtung ins Klinikum gebracht wurde. Verantwortliche des Bürgeramtes waren ebenfalls anwesend, um gegebenenfalls bei einer Räumung sofortige Unterbringungs- und Versorgungsmaßnahmen für die rund 60 Bewohner organisieren zu können. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte vor Ort.
In diesem Zusammenhang weißt die Feuerwehr eindringlich auf das richtige Verhalten bei derartigen Brandereignissen hin: Wenn das Treppenhaus verraucht ist, sollen die Bewohner unbedingt in ihrer Wohnung bleiben und die Wohnungstüren schließen. Falls durch Türspalten Rauch eindringen sollte, können diese mit (feuchten) Tüchern abgedichtet werden. Anschließend sollen sich die Bewohner an Fenstern bemerkbar machen. Ein Verlassen über den verqualmten Treppenraum sollte vermieden werden, da es in der Regel nicht möglich ist, sich im Rauch zu orientieren. Sauerstoffmangel und Giftstoffe können zur Bewusstlosigkeit und zum Tod führen. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-03-21 17:54:25
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03. März 2008 – Richtiges Verhalten der Bewohner verhindert SchlimmeresKellerbrand in Wollmatingen | | Foto: hwr (03.03.2008) |
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Ohne Personenschaden endete der Brand in einem Kellerraum in der Mannheimerstraße in Konstanz - Wollmatingen am heutigen Montag kurz nach 15 Uhr. Die Bewohner hatten starke Verrauchung des Treppenraumes festgestellt und die Feuerwehr alarmiert. Ihr besonnenes Verhalten bewahrte sie vor Verletzungen oder Schlimmerem, denn sie begaben sich ohne einen Fluchtversuch durch den verrauchten Treppenraum zu unternehmen sofort zurück in ihre Wohnungen, verschlossen die Türen hinter sich und machten sich auf dem Balkon bemerkbar. Der ebenfalls bereit stehende Rettungsdienst musste nicht eingreifen.
Die Feuerwehr nahm unter Leitung von Stadtbrandmeister Dieter Quintus ein Rohr vor, um das Feuer in dem Heizungskeller zu bekämpfen. Hierzu gingen zwei Trupps unter Atemschutz vor. Parallel dazu wurde das Gebäude mit einem Überdruckbelüftungsgerät rauchfrei gemacht. Anschließend kontrollierte die Feuerwehr den Treppenraum sowie die Wohnungen.
Da in Folge des Brandes die Hausinstallation beschädigt wurde, ließ die Feuerwehr über die Stadtwerke die Gas-, Strom- und Wasserversorgung des Gebäudes abstellen und zunächst fachkundig auf Beschädigungen überprüfen. Der Rauchschaden im Bereich des Kellers und des Treppenraumes ist erheblich.
Wegen der Schadenshöhe und –Ursache verweisen wir an die Pressestelle der PD Konstanz.
Autor: hwr – Letzte Änderung: 2008-03-03 18:43:09
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01. März 2008 – "Emma" bläst durchs Land | Immer wieder musste die Feuerwehr mit der Drehleiter lose Dachziegel bergen, die auf den Gehweg zu stürzen drohten. | | Foto: hwr (01.03.2008) |
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Ab 05:30 Uhr bemerkten die ersten Anwohner und Verkehrsteilnehmer Auswirkungen des Sturmtiefs "Emma". Dies führte zu Hilfeersuchen an die Feuerwehr.
Im Musikerviertel stürzten mehrere Bäume um, die von der Feuerwehr beseitigt wurden.
Im Altstadt- und Paradiesbereich wurden an mehreren Gebäuden lose Dachziegel oder Blechverkleidungen festgestellt, von denen eine Gefahr für Passanten und Verkehrsteilnehmer ausging, die von der Feuerwehr beseitigt wurden.
Eine private Sporthalle in Petershausen wurde durch den Winddruck beschädigt, sodass Feuerwehr und Polizei die Halle räumen und für den weiteren Betrieb bis zur Schadensbeseitigung sperren mussten.
Bis zum Mittag (12:00 Uhr) wurden 17 unwetterrelevante Einsätze abgearbeitet, wobei es sich hierbei um umgestürzte Bäume über Verkehrswegen handelte. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten lose Dachabdeckungen, die auf die Straße zu stürzen drohten und deshalb zur Gefahrenabwehr beseitigt werden mussten. Die Einsatzstellen konzentrierten sich in den Bereichen Altstadt/Paradies, Musikerviertel und Allmannsdorf.
Die Höhenrettungsgruppe wurde gegen 9:30 Uhr in die Schulthaißstraße alarmiert. Hier drohte an einem Hochhaus eine Blechverkleidung durch den Wind losgerissen zu werden. Das Blech wurde gesichert, die Folgemaßnahmen übernahm ein Handwerksbetrieb.
Der Deutsche Wetterdienst warnt um 12:06 Uhr: "Im wesentlichen nur noch in Schauernähe in freien Hochlagen westlicher Wind mit Böen bis etwas 110 km/h".
Die von den Wetterstationen im Raum Konstanz gemessenen Windgeschwindigkeiten in Böen überschritten im Zeitraum bis 14:30 Uhr den Wert von 70 km/h nicht mehr. Wegen der aktuellen Warn- und Gefahrenlage verweisen wir auf die Seiten des DWD unter http://metportal.dwd.de.
Autor: hwr – Letzte Änderung: 2008-03-01 17:01:17
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19. Februar 2008 – Zimmerbrand in der Cherisy-StraßeAm Dienstagmorgen gegen 2 Uhr wurde ein Zimmerbrand in der Cherisy-Straße gemeldet. Die Beamten einer kurz darauf eintreffenden Polizeistreife konnten Flammen an einem Fenster erkennen und noch vor dem Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr die Bewohner des Mehrfamilienhauses wecken und in Sicherheit bringen.
Die 47-jährige Bewohnerin, in deren Wohnung der Brand ausgebrochen war, war wohl durch einen ausgelösten Rauchmelder aus dem Schlaf geweckt worden. Nach dem Ablöschen durch Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr wurde der Brandort durch die Polizei beschlagnahmt und versiegelt. Brandermittler der Kriminalpolizei untersuchen die Brandursache. Der entstandene Sachschaden beträgt nach ersten Einschätzungen laut Pressemitteilung der Polizei mindestens 20 000 Euro. Autor: pd – Letzte Änderung: 2008-03-01 21:58:33
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10. Februar 2008 – Kleinbrand im TreppenhausAm Sonntagabend, nur wenige Minuten vor Mitternacht, wurden die Rettungsdienste zu einem Brand in die Augustinergasse gerufen. Durch einen kleinen Brand im Treppenhaus zogen sich drei erwachsene Personen und ein erst wenige Wochen altes Baby Rauchvergiftungen zu, die nach einer Erstbehandlung an der Brandstelle, über eine Nacht stationäre Behandlung im Klinikum erforderlich machten. Da das Feuer beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr bereits erloschen war und der Rauch sich großteils verzogen hatte, war deren Eingreifen nicht mehr erforderlich. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Von einer erheblich alkoholisierten Person wurde noch in der Nacht eine Blutprobe entnommen.
Autor: pd, nea – Letzte Änderung: 2008-02-15 21:26:48
06. Februar 2008 – Erste Einsatzfahrt für die neue Metz-LeiterDie hauptamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz retteten am Mittwochvormittag einen Arbeiter mit Hilfe einer Drehleiter von einer Baustelle am Kloster Hegne. Wegen gesundheitlicher Probleme konnte er nicht selbstständig dem dem hochgelegenen Stockwerk absteigen, sodass medizinische und feuerwehrtechnische Unterstützung erforderlich war. Notarzt und der Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes brachten ihn in ein Krankenhaus. Die vor kurzem an die Konstanzer Feuerwehr ausgelieferte Drehleiter – die derzeit noch nicht in Dienst gestellt, aber funktionsfähig ist – kam hierbei zu ihrer ersten Einsatzfahrt. Da die bei der Rettung eingesetzte Drehleiter (DLK 23-12 CC, 6/33) wegen eines technischen Defekts nicht funktionierte, wurde die neue Drehleiter entsandt. Da sich die Störung kurzfristig beseitigen ließ, kam das neue Gerät dann doch nicht zu seinem ersten Einsatz. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-02-15 21:29:37
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02. Februar 2008 – Wäschetrocker brannteKurz nach 11.30 Uhr am Samstag brannte in einem großen Wohnhaus in der Schwaketenstraße ein Wäschetrockner. Dieser hatte aus bislang ungeklärten Gründen während des Betriebs zu brennen begonnen. Der Mann, der den im Keller stehenden Münztrocker gerade benutzte, konnte seine Wäsche noch rechtzeitig aus dem Gerät nehmen. Allerdings musste er sie auf seiner Flucht ins Freie zurücklassen, sodass sie dem stinkenden Brandrauch schutzlos ausgeliefert war. Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr löschte das Feuer rasch und verhinderte so erfolgreich eine Brandausbreitung. Keller und Treppenhaus waren verraucht, so dass mehrere Atemschutztrupps das Haus durchsuchten. Anschließend belüftete die Feuerwehr das Gebäude. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-02-02 16:35:44
31. Januar 2008 – Gemeldet: GartenhausbrandGegen 20.45 Uhr flackerten in Wollmatingen die Überreste eines der Gartenhäuser auf, die in den letzten Tagen niedergebrannt waren. Mit Hilfe eines tragbaren Kleinlöschers und eines Strahlrohrs löschten die Feuerwehrleute die Flammen. Warum der Schutt in Flammen aufging, ist nicht bekannt. Sachschaden dürfte keiner entstanden sein. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-01-31 21:09:19
31. Januar 2008 – Glasgefäß flog aus FensterWegen einer Verpuffung an der Universität wurde am Schmotzigen Dunschtig kurz nach 13.15 Uhr die Freiwillige Feuerwehr gerufen. In einem Chemie-Labor hatte sich – so wohl die Einschätzung des betroffenen Uni-Angehörigen – in einem Glasgefäß ein nicht ungefährlicher Stoff gebildet. Aufgrund dieser Erkenntnis beförderte der Mann das Gefäß samt Inhalt durchs Fenster ins Freie, wo es auf dem harten Teerboden zerschellte. Bei der darauffolgenden Verpuffung entwickelte sich Rauch, der sich jedoch alsbald verzog. Ein Mitarbeiter drückte sicherheitshalber den Knopf eines Feuermelders, worauf wunschgemäß die Feuerwehr herbei eilte. Diese hatte jedoch nichts mehr zu tun, da es zu keinen weiteren Schäden gekommen war. Verletzt wurde niemand.
29. Januar 2008 – Brand in AntiquariatAm Dienstagabend kurz vor 19.15 Uhr kam es zu einem Brand in einem Antiquariat in der Hüetlinstraße. Wegen der der starken Rauchentwicklung räumte die Polizei das Gebäude, in dem sich mehrere Wohnungen befinden. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist noch nicht bekannt.
Als die hauptamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr eintrafen, fanden sie den Laden komplett verraucht vor. Feuerwehrleute unter Atemschutz löschten mittels eines Strahlrohrs die Flammen. Mit Hilfe eines elektrisch betriebenen Hochleitungsgebläses belüftete die Feuerwehr das Geschäft für fernöstliche Möbel, in dessen Fenstern vom „Räumungsschlussverkauf“ zu lesen war. Wegen der starken Rauchentwicklung verrußte der gesamte Laden. Die darin befindlichen Gegenstände sind daher kaum noch verwertbar.
Die Wohnung über dem Laden verrauchte im Laufe des Einsatzes leicht. Nach intensivem Lüften, dürfte sie wieder uneingeschränkt bewohnbar sein. Die Höhe des Sachschadens wird von der Polizei auf 10 000 bis 20 000 Euro geschätzt. Die Brandermittler der Kriminalpolizei haben die Untersuchungen zur Brandursache aufgenommen.
Die Angehörigen des 2. Zuges wollten eigentlich um 19.30 Uhr zu einer Einsatzübung im Paradies aufbrechen. Diese verschoben sie dann bis nach dem Realeinsatz im Stadtteil Stadelhofen. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-01-30 17:18:08
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28. Januar 2008 – Feuerschein war gut zu sehenEin Wohnwagen ging in Wollmatingen in der Nähe eines Reitstalles am Montagabend kurz nach 21.30 Uhr in Flammen auf. Von der Kindlebildstraße war der Feuerschein gut zu sehen. Mehrere Notrufe erreichten binnen kurzer Zeit die Feuerwehrzentrale in der Steinstraße. Die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz schlugen die Flammen rasch nieder. Die Höhe des Sachschadens und die Brandursache sind nicht bekannt. Die Polizei ermittelt. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-01-29 20:55:18
28. Januar 2008 – Weitere Gartenhütte in Wollmatingen abgebranntAm frühen Montagmorgen wurde die Freiwillige Feuerwehr Konstanz über Feuerschein im Bereich des Löwernwegs informiert. Gemeinsam mit der Polizei konnte in dem Gartenareal zwischen Radolfzeller Straße und Löwernweg ein Gartenhaus im Vollbrand festgestellt werden. Wie auch schon am Samstagabend gelang es der Feuerwehr rasch, die Flammen zu löschen. Der weit fortgeschrittene Brand hatte das Gebäude jedoch bereits weitgehend zerstört. Die Kräfte der hauptamtlichen Wache begaben sich am Montagvormittag zur Nachschau an die Einsatzstelle und löschten Glutnester ab. Wegen der Schadenshöhe und -ursache verweisen wir an die Pressestelle der Poizeidirektion Konstanz. Autor: hwr – Letzte Änderung: 2008-01-28 22:26:12
26. Januar 2008 – Gartenhütte niedergebrannt | | Foto: hwr (26.01.2008) |
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Eine Gartenhütte brannte am frühen Samstagabend in Wollmatingen. Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte brannte die Laube bereits in voller Ausdehnung. Der Feuerwehr gelang es die Flammen rasch zu löschen. Allerdings hatte das Feuer das Holzhaus bereits völlig zerstört.
Mit einem Strahlrohr wurde das Feuer bekämpft, zwei Einsatzkräfte unter Atemschutz zogen den Brandschutt auseinander. Hierbei fanden sie auch eine Gasflasche. Autor: hwr – Letzte Änderung: 2008-01-26 21:51:56
24. Januar 2008 – Brand in einem Technikraum der SparkasseAm Donnerstagnachmittag gegen 16 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einem Brandmelderalarm in das Hauptgebäude der Sparkasse am Bahnhofplatz gerufen. Die zuerst eintreffenden Kräfte der hauptamtlichen Wache entdeckten eine Rauchentwicklung im Dachgeschoss, die ein dort installierter Rauchmelder erspürt hatte. Die weitere Erkundung ergab, dass in einem Technikraum eine sogenannte Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) brannte. Die Feuerwehrleute löschten mittels eines Kohlendioxidlöschers das Gerät ab. USVs werden in der Regel zur Absicherung in der Informationstechnik (Computer, Telefone) gegen Stromausfälle und -schwankungen eingesetzt.
Zu einer Beeinträchtigung im Betriebsablauf werde es nach ersten Informationen der Sparkasse nicht kommen. Lediglich während des Einsatzes mussten Mitarbeiter und Kunden das Gebäude aus Sicherheitsgründen verlassen. Die Feuerwehr belüftete das Gebäude, sodass der Betrieb im Gebäude anschließend wieder aufgenommen werden konnte. Die Polizei ermittelte, dass ein Akku der USV in Brand geraten war. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 25 000 Euro. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-01-26 22:47:57
20. Januar 2008 – Zimmer brannte in der AustraßeAm Sonntagmorgen kurz nach 5.15 Uhr brannte es in einer Wohnung in der Austraße. Eine Frau und mehrere Kinder konnten sich unverletzt ins Freie retten. Die Freiwillige Feuerwehr löschte das Feuer rasch und beschränkte die Flammen erfolgreich auf einen Raum.
Das Feuer war aus bisher nicht geklärter Ursache im Wohnzimmer der Erdgeschosswohnung ausgebrochen. Feuerwehrleute unter Atemschutz löschten mit einem Strahlrohr die Flammen. Anschließend belüfteten die Frauen und Männer die Wohnung mittels eines Hochdruckgebläses. Mit der Wärmebildkamera suchten sie nach versteckten Glutnestern. Die Familie war erst vor wenigen Tagen in das neue Heim eingezogen. Sie kam vorerst bei Bekannten unter
Nach Polizeiangaben hatte sich die 39-jährige Frau mit ihren Kindern im Alter von 10 und 12 Jahren in der Wohnung aufgehalten. Aufgrund der starken Rauchentwicklung war ihnen die Flucht über den Flur nicht möglich. Es gelang ihnen jedoch durch ein Fenster ins Freie zu kommen. Die Frau konnte mit ihren Kindern noch in den Morgenstunden in die Wohnung zurückkehren.
Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf mindestens 10 000 Euro. Die Brandursache ist bislang noch nicht geklärt. Eine technische Ursache schließen die Ermittler jedoch aus.
Die Anfahrt der Feuerwehrfahrzeuge war wegen parkender Autos erschwert, berichtete Einsatzleiter Thomas Reuter. Bei Einsätzen in der Austraße haben die Feuerwehrleute leider regelmäßig mit diesem Problem zu kämpfen. Ist das Durchkommen für die Einsatzfahrzeuge nicht oder nur erschwert möglich, so kann dies im ungünstigsten Fall Menschenleben kosten, wenn die Helfer nicht schnell genug an die Einsatzstelle gelangen können, warnt die Feuerwehr. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-01-20 15:35:04
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14. Januar 2008 – Fahrzeugbrand im ZPRAm Montagabend kurz vor 21.45 Uhr geriet auf dem Gelände des Zentrums für Psychiatrie Reichenau (ZPR) aus bisher nicht geklärten Umständen ein Fahrzeug in Brand. Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz und die Werkfeuerwehr ZPR löschten den Brand schnell und verhinderten so erfolgreich eine Ausbreitung auf weitere Fahrzeuge und Gerätschaften, die allesamt in einer Garage untergebracht waren. Die Nachlöscharbeiten und die sich daran anschließenden Belüftungsmaßnahmen in den angrenzenden Räumen zogen sich bis gegen Mitternacht hin. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-01-14 23:16:17
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05. Januar 2008 – Wärmebildkamera nach Allensbach angefordertGegen 22.30 Uhr brach in Allensbach im Himmelreichweg ein Brand aus. Die Freiwillige Feuerwehr Allensbach forderte aus Konstanz die Wärmebildkamera an. Die hauptamtliche Wache brachte sie mit dem "Sammy" an die Einsatzstelle. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-01-07 21:53:50
05. Januar 2008 – Überlandhilfe in Reichenau-LindenbühlAm Samstagabend wurde die Freiwillige Feuerwehr Konstanz zur Überlandhilfe in den Maximilian-Thumm-Weg in der Reichenau-Lindenbühl gerufen. Dort war es in einem ausgebauten Dachstuhl eines freistehenden Wohnhauses vor 19.15 Uhr zu einem Brand gekommen. Da ein Bewohner als vermisst galt und aufgrund der erschwerten Zugänglichkeit forderte die Feuerwehr Reichenau eine Drehleiter und ein Löschgruppenfahrzeug mit Atemschutzgeräteträgern nach. Die Feuerwehrfrauen und -männer aus Konstanz unterstützten ihre Kameraden der der Personensuche und der Brandbekämpfung. Zusätzlich setzten sie die Wärmebildkamera aus Konstanz ein, um nach versteckten Glutnestern im Dachgebälk zu suchen. Laut Pressemitteilung der Polizei musste eine Person, die vom Tod mehrerer Kleintiere sehr betroffen war, vom Rettungsdienst des Malteser Hilfsdienstes betreut werden.
Die Polizei geht nach ersten Schätzungen von einem Sachschaden in Höhe von 80 000 bis 90 000 Euro aus. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-01-20 14:38:35
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02. Januar 2008 – Feuerwehr beendet rekordverdächtigen EinsatzDehnfugenbrand nach über 40 Stunden gelöscht – Füllmaterial kontrolliert abgebrannt | | Foto: hwr (02.01.2008) |
 | | Foto: Johannes Braun (01.01.2008) |
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Am Mittwochnachmittag ging nach über 40 Stunden gegen 16.30 Uhr einer der wohl am längsten dauernden Einsätze in der 150-jährigen Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr zu Ende. Der Dehnfugenbrand zwischen zwei Häusern in der Petershauser Straße hatte an Silvester gegen 23.15 Uhr begonnen. Der Sachschaden lässt sich derzeit nicht beziffern.
Aus bisher nicht geklärten Umständen hatte das Füllmaterial in dem etwa zwei Zentimeter breiten Spalt zu brennen begonnen. Aufgrund der Beschaffenheit der Fuge war es nur schwer möglich Wasser einzubringen, um den Schwelbrand zu löschen. Die Möglichkeit in die Wände Löcher zu bohren und beispielsweise Kohlendioxid einzubringen verwarfen Feuerwehr, Baurechtsamt und die Wobak. An beide Wände grenzen ausschließlich Wohnungen und der hierbei entstehende Schaden stünde in keinem Verhältnis zum erwarteten Erfolg, so die Einschätzung der Verantwortlichen. Zudem hätten im manchen Zimmern Schrankwände den Zugang zusätzlich erschwert.
Daher beschlossen sie, das Füllmaterial kontrolliert abbrennen zu lassen. Mittels der Wärmebildkamera maßen die Feuerwehrfrauen und -männer laufend die Temperatur hinter den Wänden und hielten die Daten schriftlich fest. So konnten der Brandfortschritt und mögliche bedenkliche Temperaturerhöhungen zuverlässig festgestellt werden. Die Höhenrettungsgruppe sicherte die Einsatzkräfte bei der nicht ungefährlichen Arbeit auf dem Dach.
Am Mittwochvormittag trat nur noch an den Gebäudevorderseiten Rauch aus der Dehnfuge. Daher öffneten die Feuerwehrleute dort vollständig deren Verkleidung und brachten mittels einer speziellen Hochdruckpumpe mit Netzmittel versehenes Wasser ein. Die Pumpe wird in der Regel bei der Beseitigung von größeren Ölspuren auf der Straße verwendet. Sie ist Bestandteil einer Löschanlage, die das Jahr zuvor in ein Feuerwehrfahrzeug nachträglich eingebaut worden war.
Der erste Erfolg stellte sich rasch ein: Asche des Dämmmaterials wurde heraus gespült. Im Laufe des Nachmittags sank die Temperatur zwischen den Wänden auf unbedenkliche Werte. Rauch trat über mehrere Stunden auch keiner mehr aus. So beendete die Feuerwehr schließlich am Nachmittag ihren Einsatz. Ein Gerüst ermöglicht im Notfall den Einsatzkräften einen schnellen Zugang, sollte es zu einem erneuten Temperaturanstieg und einer Rauchentwicklung kommen. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-01-02 20:00:52 Berichte1 Berichte
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