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2008
54 Berichte
30. Dezember 2008 – Feuerwehr verhindert Brandübergriff auf WohnungDie Freiwillige Feuerwehr Konstanz verhinderte am Dienstagabend erfolgreich den Übergriff eines Feuers auf eine Wohnung. Kurz nach 18 Uhr war sie zu einem Brand auf einer Dachterrasse in der Schillerstraße gerufen worden. Aus bisher nicht geklärter Ursache hatte dort Mobiliar zu brennen begonnen. Feuerwehrleute unter Pressluftatmern verschafften sich mittels einer vierteiligen Steckleiter Zugang zum Dach. Mit einem Strahlrohr löschten sie rasch die Flammen und verhinderten so, dass das Feuer über die Terrassentür in die Wohnung übergreifen konnte. Das Glas der Türe war schon gerissen, da die Hitze der aus Holz und Kunststoff bestehenden Möbel eine enorme Hitze verursachten. Mittels Türöffnungswerkzeug verschafften sich die Feuerwehrleute Zutritt in die zugehörige Wohnung, da sich der Bewohner derzeit im Urlaub befindet. Nachdem die Einsatzkräfte an der Außenverkleidung hohe Temperaturen festgestellt hatten, öffneten sie diese und kontrollierten sie sicherheitshalber mit der Wärmebildkamera. Die Höhe des Sachschadens dürfte nach ersten Schätzungen etwa 10 000 bis 15 000 Euro betragen. Die Polizei ermittelt. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-12-31 10:25:48
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30. Dezember 2008 – Rauch aus GerätWegen Rauch in einem fensterlosen Innenraum musste am Dienstagvormittag die Freiwillige Feuerwehr zu einem Photovoltaikhersteller in der Macairestraße ausrücken. Kurz nach 9 Uhr hatte ein Rauchmelder den Qualm erspürt und dies über die Brandmeldeanlage an die Feuerwehrzentrale in der Steinstraße gemeldet. In einem kleinen Raum im zweiten Obergeschoss fanden der Atemschutztrupp rasch die Ursache für die Störung: Aus einem technischen Gerät drang Rauch. Nachdem die Feuerwehrleute die Stromversorgung unterbrochen und das Gerät ins Freie gebracht hatten, war die Gefahr gebannt. Anschließend blies die Feuerwehr mit Hilfe eine elektrisch betriebenen Hochleistungslüfters den restlichen Qualm ins Freie. „Da es keine große Hitze gegeben hatte und der helle Rauch nicht rußbildend war, gibt es im Gebäudeinnern keine Schäden“, erklärte Uwe Jordan, stellvertretender Leiter des Feuerwehramtes. Die Mitarbeiter, die wegen des Brandalarms das Firmengebäude hatten verlassen müssen, konnten kurze Zeit später wieder an ihre Arbeitsplätze gehen. Die Höhe des Sachschadens am Gerät sowie die Ursache sind nicht bekannt.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-12-31 10:25:26
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11. Dezember 2008 – Stromzähler verschmorteBei einem Brand in einem Elektroverteilerraum im Keller des Thomas-Blarer-Hauses in der Rheingutstraße gab es glücklicherweise nur einen geringen Sachschaden. Bei Arbeiten eines Elektrikers war es zuvor zu einer technischen Störung gekommen, die einen Stromzähler in verschmoren ließ. Der Mann kam mit dem Schrecken davon. Ein Atemschutztrupp der Feuerwehr löschte mittels zweier tragbarer Kohlendioxidlöscher den Brand und verhinderte so weitere Schäden. Mit einem elektrisch betriebenen Hochleitungslüfter bliesen die Feuerwehrleute den Qualm aus dem Keller. Da sich der Rauch im Wesentlichen auf den einen Raum beschränkte, wurden keine Bewohner gefährdet. Allerdings musste bis zur Reparatur der Anlage der Strom vorübergehend abgeschaltet werden.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-12-11 23:40:57
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02. Dezember 2008 – Brand einer GasflascheKonstanz (-) Bei Arbeiten auf einem Flachdach eines Firmengebäudes in der Max Stromeyer Str. geriet aus noch nicht geklärten Gründen der Schlauch einer Gasflasche in Brand und griff auf die Dachfläche über. Die Flammen waren weit hin sichtbar, so dass Nachbarn die Feuerwehr alarmierten . Den Handwerken gelang es bis zum Eintreffen der Feuerwehr mit den bereitgestellten Handfeuerlöschgeräten das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Die Feuerwehr kontrollierte die Brandstelle mittels Wärmebildkamera und konnte die Einsatzstelle an die Firmenbetreiber übergeben. Autor: km
25. November 2008 – Fernsehbrand | | Foto: Lars Heilmann (25. November 2008) |
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Um 21:30 Uhr wurde die Feuerwehr von der Bewohnerin eines Einfamilienhauses in der Rebbergstr. angerufen. Sie teilte mit, dass bei Ihr der Fernseher brenne und die Feuerwehr doch rasch vorbeikommen möge. Der Löschzug aus dem Bereich Peterhausen wurde alarmiert und rückte zur Brandbekämpfung aus. Ein Trupp unter Atemschutz drang in das Wohnzimmer vor. Nachdem das Feuer gelöscht war mußte der Fernseher und der Wohnzimmerschrank ausgeräumt werden. Des gesamten Hauses wurde belüftet. Um eventuelle versteckte Brandnester aufzuspüren wurde die Wärmebildkamera von der Hauptwache zur Einsatzstelle gebracht. Nach einer 1/2 Stunde konnten die Fahrzeuge wieder einrücken.
Autor: km – Letzte Änderung: 2008-11-25 23:54:21
29. Oktober 2008 – Erste Schneebrüche in dieser Wintersaison | | Foto: Lars Heilmann (29. Oktober 2008) |
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Am Mittwochabend fiel der erste Schnee in diesem Winter. Viele Bäume und Äste hielten der schweren, nassen Last nicht stand und stürzten um oder brachen ab. Zu den ersten zwei Feuerwehreinsätzen aufgrund Schneebruchs kam es gegen 22.15 Uhr auf der L 219 zwischen Egg und Litzelstetten. Diese Straße bildet die Hauptzufahrt zur Insel Mainau.
Etwa eine Stunde später stürzten mehre Bäume auf der Universitäts- und der Schwaketenstraße auf die Fahrbahn. Kurzeitig war von der Behinderung auch ein Linienbus der Stadtwerke betroffen, der jedoch wenig später seine Fahrt fortsetzen konnte. Da sich durch die Schneelasten etliche Bäume bedenklich in Richtung Fahrbahn neigten, wurden die Verbindungen zur Universität zwischen Danziger Straße und Buhlenweg auch Sicherheitsgründen für den Verkehr gesperrt.
Zwischen der Ampelkreuzung beim Ortsausgang Wollmatingen und Dettingen wurden weitere Behinderungen durch Bäume von den Feuerwehrleuten beseitigt. Die letzten Einsatzfahrzeuge rückten kurz nach 1.45 Uhr wieder ein. Allerdings hatten die beiden hauptamtlichen Feuerwehrleute keine ruhige Nacht, da sie immer wieder dorthin zur Beseitigung von Schneebruch ausrücken mussten.
Am frühen Morgen gab es wieder eine größere Zahl umgestürzter Bäume und abgebrochener Äste, zu deren Beseitigung ehrenamtliche Kräfte der Feuerwehr hinzu alarmiert wurden. Kurz nach 8 Uhr begannen die Feuerwehrleute mit dem Freiräumen der Zufahrt zur Universität an der Universitätsstraße, um eine Fahrspur als Rettungszufahrt frei zu haben. Mitarbeiter des Forstamtes übernehmen die gleiche Aufgabe für die Schwaketenstraße. Die beiden Straßen bleiben für den Verkehr bis auf weiteres gesperrt, da nach wie vor mit Gefährdungen durch Schneebruch zu rechnen ist. (Stand 11 Uhr). „Dort sieht es aus, wie nach dem Orkan Lothar“, sagte ein Feuerwehrmann. Die Buslinien enden an der Danziger Straße. Studenten und Uni-Mitarbeiter müssen solange zu Fuß durch den Hockgraben an die Uni laufen.
Kreisforstamt informiert über bestehende Sicherheitsrisiken
Der frühzeitige Wintereinbruch hat nach ersten Einschätzungen des Kreisforstamtes im Landratsamt Konstanz den Landkreis in den Waldungen überraschend und hart getroffen. So sind in den Hochlagen um Engen, Tengen, jedoch auch im Stockacher Hinterland bei leichten Minustemperaturen bis zu 20 cm Nassschnee zu verzeichnen. Zahlreiche Bäume, vor allem Laubbäume, deren Blätter noch hängen, sind gebogen, abgebrochen oder drohen unter der Schneelast in den nächsten Stunden abzubrechen. Viele öffentliche Straßen, Elektroleitungen und Bahnlinien sind betroffen.
Das Kreisforstamt weist daher die Bevölkerung darauf hin, dass die Wälder im Landkreis Konstanz aus Sicherheitsgründen derzeit nicht begeh- oder befahrbar sind. Es besteht ein erhebliches Sicherheitsrisiko, vor allem durch abbrechende Äste. Das Kreisforstamt warnt dringend vor diesen Gefahren und bittet die Bevölkerung, die Wälder auch in den nächsten Tagen zu meiden. Alle Waldarbeiter sind derzeit im Einsatz, um mit höchster Priorität zunächst die öffentlichen Verbindungen wieder zugänglich zu machen. Die Aufräumarbeiten in den Wäldern beziehungsweise die Räumung der Waldwege werden voraussichtlich mehrere Tage in Anspruch nehmen. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-11-01 00:58:17
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25. Oktober 2008 – Vergebens, aber nicht umsonstFeuerwehr hat Teil am neuen KaufhausBereits zweimal innerhalb von 24 Stunden rückte die Freiwillige Feuerwehr Konstanz in das neue Kaufhaus Bodanstraße ab. Die Brandmeldeanlage löste beide Male ohne erkennbaren Grund aus. Kunden wurden durch die automatische Räumungsdurchsage zum Verlassen des Kaufhauses aufgefordert. Die Anfahrt des aus fünf Fahrzeugen bestehenden Löschzuges war in beiden Fällen zwar vergebens, aber nicht umsonst: Brandmelderfehlalarme sind kostenpflichtige Einsätze für den Betreiber des Objekts. In der Regel gelingt es den Betreibern der Brandmeldeanlagen bei derartigen Neubauten innerhalb weniger Wochen, die technischen Probleme abzustellen. Dies jedenfalls hoffen die Feuerwehrangehörigen im linksrheinischen Stadtgebiet auch für das neue Objekt. Autor: hwr – Letzte Änderung: 2008-10-25 16:56:00
24. Oktober 2008 – GasgeruchAnwohner stellten am frühen Freitagabend im Bereich des Hausanschlusses eines Mehrfamilienhauses in der Reutestraße Gasgeruch fest. Sie verständigten umgehend die Stadtwerke Konstanz. Diese evakuierten das Wohnhaus und verständigten die Feuerwehr. Gemeinsam mit Einsatzkräften wurde das Gebäude auf Vorhandensein explosiver Gas-Luftgemische untersucht. Parallel hierzu stand ein Löschzug in Bereitstellung, um im Falle eines Ereignisses unverzüglich eingreifen zu können. Ferner setzte die Feuerwehr ein Überdruck-Belüftungsgerät ein. Die Messungen ergaben, dass Gas zwar vorhanden, aber ein explosionsfähiges Gemisch nicht vorlag. Nachdem die Stadtwerke die Gaszufuhr abgeschiebert hatten konnten die Kräfte der Feuerwehr den Einsatz beenden.
Ein Parallelereignis, bei dem aus dem Bulachweg ebenfalls Gasgeruch gemeldet wurde, erwies sich als der Geruch von Reinigungsmittel. Autor: hwr – Letzte Änderung: 2008-10-24 18:58:46
16. September 2008 – Rasender Opel schleudert gegen LinienbusAm Dienstagmorgen gegen 6.45 Uhr überholte ein 22-jähriger Opel-Fahrer aus Stockach bei seiner Fahrt auf der L 220 von Dettingen in Richtung Konstanz insgesamt drei Autos. Am Ende einer Linkskurve überholte er in einem unübersichtlichen Streckenabschnitt den Golf eines 28-Jährigen, kam hierbei aus Unachtsamkeit auf das linke Bankett, steuerte dagegen, driftete auf die Fahrbahn zurück und streifte dort den Golf des 28-Jährigen.
Durch den Streifvorgang gerieten beide Fahrzeuge ins Schleudern und kamen nach links von der Fahrbahn ab. Während der Golf auf dem dortigen Radweg zum Stillstand kam, schleuderte der Opel zurück auf die Fahrbahn, kollidierte mit dem Heck mit einem ordnungsgemäß in Richtung Dettingen fahrenden Linienbus und kam schließlich auch auf dem Radweg zum Stillstand.
Der Opel-Fahrer erlitt schwere Verletzungen. Da ein Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung bestand, trennte die Feuerwehr nach Rücksprache mit dem Notarzt das Dach ab um den Patienten möglichst schonend aus dem Sitz heben zu können.
Am Opel entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 5 000 Euro, am beteiligten Golf etwa 1000 Euro und am Bus rund 15 000 Euro Sachschaden. Im Bus befanden sich zum Unfallzeitpunkt keine Passagiere.
Kurz bevor der Wachhabende den Alarm für die „Technische Hilfe Petershausen“ auslösen konnte, kam der Anruf von der Polizei, in dem mitgeteilt wurde, dass nun doch keine Person eingeklemmt sei. Die Angehörigen der hauptamtlichen Wache rückten mit fünf Feuerwehrleuten und einem Fahrzeug aus, da möglicherweise Betriebsstoffe aus den Unfallfahrzeugen ausgelaufen sein konnten.
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14. September 2008 – Geplatzter Heizungsfüllschlauch flutet KellerEin geplatzter Heizungsfüllschlauch flutete im Laufe des Sonntags den Keller eines Wohnhauses in der Muntpratstraße. Bewohner bemerkten den Schaden gegen 13 Uhr und alarmierten die Feuerwehr. Das Personal der hauptamtlichen Wache und eine Gruppe des Löschbereichs Altstadt pumpten das Wasser mit drei Wassersaugern und zwei Tauchpumpen in die Kanalisation. Der Feuerwehreinsatz dauerte über eine Stunde. Autor: hwr – Letzte Änderung: 2008-09-16 18:24:29
06. September 2008 – Wohnmobil fuhr ins GebüschAm Samstagmorgen, gegen 10 Uhr, kam ein 34-jähriger Autofahrer mit seinem Wohnmobil VW LT 2 stadteinwärts fahrend auf der Reichenaustraße in Höhe des Ortsschildes von der Fahrbahn ab. Dabei wurde die 32-jährige Beifahrerin leicht verletzt. Sie kam mit dem Rettungswagen ins Klinikum. Das Fahrzeug hatte hierbei einen kombinierten Rad-und Fußweg überquert und war anschließend im Gebüsch gelandet und auf einen Baum geprallt. Das Auto war dabei haarscharf an einem größeren Verkehrsschild vorbeigeschrammt.
Beim Eintreffen der Feuerwehr waren bereits keine Personen mehr im Unfallfahrzeug. die Beifahrerin lag verletzt auf dem Gehweg und wurde von Insassen eines nachfolgenden Autos bereits betreut. Sie hatte offensichtlich einen Bruch des Mittelfußes und Abschürfungen sowie Prellungen erlitten. Sie war jedoch ansprechbar.
Die Feuerwehrleute durchsuchten das Fahrzeuginnere und -umfeld auf weitere am Unfall beteiligte Personen, insbesondere unter dem Auto, da es auf einer 45 Grad schrägen Böschung bergab im Gestrüpp stand und Fußgänger oder Radfahrer hätten betroffen sein können. Ebenfalls wurde das Wohnmobil nach auslaufenden Betriebsstoffen untersucht, es war jedoch alles dicht. Somit beschränkten sich die ersten Maßnahmen auf das Abklemmen der Batterie.
Auf Anforderung des Einsatzleiters sperrte die Polizei die Reichenaustraße stadteinwärts ab der Abzweigung B33/Byk-Gulden-Straße bis zur Kreuzung Fritz-Arnold-Straße, um den Einsatzkräften das gefahrlose Queren der Straße zu den stadtauswärts stehenden Feuerwehr-Fahrzeugen und später die Bergung mittels Rüstwagen (RW 2) zu ermöglichen. In Absprache mit der Polizei zog die Feuerwehr das Unfallfahrzeug mittels Seilwinde vom RW 2 auf den Gehweg zurück, wo es der Abschleppdienst übernahm.
Sehr bemerkenswert ist nach den Erkenntnissen der Feuerwehr die Tatsache, dass die Beifahrerin wohl mit leichteren Verletzungen davon kam, was bei diesem Unfallbild absolut nicht zu erwarten war! Die gesamte Front der Beifahrerseite war bis zum Sitz hin komplett eingedrückt, die A-Säule reichte weit ins Fahrzeuginnere! Normalerweise hätte die Frau sehr schwer eingeklemmt und entsprechend verletzt sein müssen. Die Feuerwehrleute vermuten, dass sie die Füße auf dem Armaturenbrett liegen hatte, wie das oft zu sehen ist, und was das Verletzungsmuster erklären könnte.
Vom unverletzten Fahrer war zu erfahren, dass er unbemerkt nach rechts von der Fahrbahn abgekommen sei und beim Auffahren auf den Gehweg nicht mehr reagieren konnte.
Am Fahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von rund 10 000 Euro, teilte die Polizei mit. Die Unfallursache ist bislang nicht geklärt. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-09-12 00:01:05
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18. August 2008 – Provisorium für vom Brand betroffene BewohnerNach dem Brand im Pflegeheim Talgarten – Viertes Obergeschoss vorerst unbewohnbar | | Foto: nea (15. August 2008) |
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Das Pflegeheim Talgarten muss nach dem Brand vom Freitag voraussichtlich über Wochen mit einem Provisorium leben: Die vierte Etage des Hauses ist vorerst unbewohnbar. Die 16 betroffenen Bewohner können aber weiter im Haus bleiben. Die Kriminalpolizei nimmt an, dass ein defektes Fernsehgerät den Brand ausgelöst hat.
Nach dem Brandschock am Freitagabend kehrt langsam wieder Ruhe ins Haus Talgarten ein. Für vier Heimbewohner im Alter zwischen 81 und 97 Jahren sowie einen 49-jährigen Feuerwehrmann, die mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Klinikum gebracht wurden, besteht nach Stand vom Wochenende keine Gefahr mehr. Der Feuerwehrmann wurde schon am Samstag aus dem Klinikum entlassen.
Bei ihrem Einsatz am Freitag hatte die Feuerwehr 15 Bewohner der vierten Etage sowie neun Senioren aus dem betreuten Wohnen im fünften Obergeschoss in Sicherheit gebracht und das Feuer schnell gelöscht. Um weitere Fluchtwege zu schaffen, wurden in der Schützenstraße zwei Drehleitern ausgefahren. Sie wurden aber nicht benötigt. Die fünfte Etage konnte schon Freitagnacht wieder bezogen werden. Die anderen Bewohner verbrachten die Nacht auf Matratzen, die aus dem Lager des Heims herbeigeschafft und in den Zimmern der vom Brand nicht betroffenen dritten Etage verteilt wurden. Mit Blick auf die besondere Nacht sagt Heimleiterin Stephanie Ermler: „Es hat wunderbar funktioniert.“ Auch wenn die Bewohner vorerst nicht ins vierte Geschoss zurückkehren können, bleiben sie weiter im Haus. Das Heim hat für sie übergangsweise Liegeplätze geschaffen. Das Klinikum stellte 16 Betten zur Verfügung, die auf Ein- und Zweibettzimmer verteilt wurden. Ermler informierte am Morgen nach dem Brand jeden der betroffenen Bewohner persönlich über das weitere Vorgehen. Auch die Angehörigen wurden verständigt.
Reinigung und Renovierung der vierten Etage ist ein Fall für Spezialisten. An Wänden und Böden klebt giftiger Ruß. Zwei Zimmer sind besonders stark betroffen: Hier sind Wände, Böden und Möbel mit einer dicken, schmierigen, schwarzen Schicht bedeckt. Andere Teile der Etage sind weniger stark verrußt. Im Flur hatte sich nach Brandausbruch eine Rauchabschlusstüre automatisch geschlossen. Die Kriminalpolizei geht nach ihren bisherigen Ermittlungen davon aus, dass sich in einem Bewohnerzimmer ein defekter Fernseher entzündete. Dabei gingen Kunststoffe in Flammen auf, die sich zu gesundheitsgefährlichen Mischungen verbinden können. Noch in der Brandnacht warnte die Feuerwehr eindringlich vor einem Aufenthalt in der Brandetage. Für die Reinigungsarbeiten müssten Spezialisierten beigezogen werden. „Schützen Sie sich selbst!“, gab Feuerwehrpressesprecher Nikolaj Schutzbach den Pflegekräften auf den Weg. Das Saubermachen dürfte nach Einschätzung von Sachverständigen mehrere Wochen in Anspruch nehmen, teilt die Spitalstiftung mit. Die evakuierten Bewohner der vierten Etage haben vorerst keinen Zugang zu Kleidern oder anderen persönlichen Gegenständen. Die Heimleitung ist dabei, für Ersatz zu sorgen. In der Brandnacht hatte das Haus alle verfügbaren Mitarbeiter mobilisiert. Berichte
17. August 2008 – Kleiner Baum bedroht WintergartenAm Sonntagmittag kurz nach 12 Uhr drohte ein kleiner Baum auf den Wintergarten eines Nachbarhauses des Pflegeheims Talgarten zu fallen. Mit Leitern verschafften sich die Feuerwehrleute einen Zugang in den Garten. Anschließend entfernten sie den Baum, so dass keine weitere Gefährdung mehr bestand. Dieser Einsatz stand nicht im Zusammenhang mit dem Brand vom FRaitag, bei dem das vierte Obergeschoss des Pflegeheims unbewohnbar wurde. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-08-18 11:25:15
15. August 2008 – Zimmerbrand im Pflegeheim macht Flur unbewohnbar | | Foto: nea (15. August 2008) |
 | | Foto: nea (15. August 2008) |
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Bei einem Zimmerbrand im Pflegeheim Talgarten wurden vier Bewohner und ein Feuerwehrmann verletzt ins Klinikum eingeliefert. Der Brand war am Freitagabend kurz nach 19 Uhr in einem Appartement im vierten Obergeschoss ausgebrochen. Durch den raschen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr konnte das Feuer auf ein Zimmer beschränkt werden.
Ein Rauchmelder hatte den Qualm erspürt und über die automatische Brandmeldeanlage die Feuerwehrzentrale alarmiert. Kurze Zeit später erhielt der Zentralist die Bestätigung aus dem Objekt, dass tatsächlich Rauch zu sehen sei. Aus je einem Fenster zum Hof und an der Schützenstraße trat schwarzer Rauch und ließ den Ort des Schadensereignisses erahnen. Die Erkundung im Gebäudeinnern ergab, dass der rechte Flur des vierten Obergeschosses stark verraucht war. Da die automatisch betriebene Rauchabschlusstüre geschlossen war, drang nur wenig Rauch in den angrenzenden Flur.
Mehrere Trupps unter Atemschutz begaben sich zur Menschenrettung und Brandbekämpfung mit einem C-Rohr in den betroffenen Flur. Eine zweite C-Leitung wurde ebenfalls ins Gebäude verlegt, jedoch nicht mehr benötigt. An der Seite Schützenstraße brachten die Feuerwehrleute beide Drehleitern in Stellung, um weitere Rettungs- und Angriffswege bereit zu haben. Da sich das Feuer im Wesentlichen auf eine Kommode beschränkte, konnten die Flammen in kurzer Zeit problemlos gelöscht werden, so dass weitere Löschmaßnahmen nicht erforderlich wurden. Mittels eines elektrischen Hochleitungslüfters bliesen die Feuerwehrleute den Rauch nach draußen. Zugleich verhinderte dieser, dass nicht größere Rauchmengen in den angrenzenden Flur gelangten.
Insgesamt 15 Bewohner retteten die Feuerwehrfrauen und -männer aus dem vierten Obergeschoss. An der Tür zum Treppenhaus übergaben sie die Geretteten an das Pflegepersonal. Dieses brachte die Bewohner in das darunter liegende Geschoss. Dort wurden sie von den Notärzten und der Schnelleinsatzgruppe des Malteser Hilfsdienstes betreut. Vier Bewohner und einen verletzten Feuerwehrmann brachten die Rettungsdienste des Deutschen Roten Kreuzes und die Malteser ins Klinikum. Der Feuerwehrangehörige kam auf die Intensivstation, da er bei seinem Atemschutzeinsatz hyperventiliert hatte. Er konnte am Samstag früh das Klinikum wieder verlassen. Bei den vier Bewohnern bestand der Verdacht auf Rauchgasvergiftung. Drei von Ihnen konnten die Nacht auf den Stationen verbringen. Ein fast 97-jähriger Mann musste wegen Atembeschwerden vorerst ebenfalls auf der Intensivstation verbleiben. Nach dem jetzigen Kenntnisstand ist bei keinem mit schwerwiegenden Folgen zu rechnen.
Durch die starke Rauchentwicklung wurde das Stockwerk mit seinen 19 Betten vom Ruß so angegriffen, dass die Bewohner ihre Zimmer dort vorerst nicht wieder beziehen können. Die von der Versicherung hinzugezogenen Brandschutzgutachter schätzen, dass die Reinigungsarbeiten auf dem verrußten Stockwerk mehrere Wochen dauern werden. Die Bewohner werden in der Zeit über das Haus verteilt; vom Klinikum Konstanz wurden am Samstagmorgen Ersatzbetten geliefert.
Während des Einsatzes sperrte die Polizei in der Oberen Laube die Fahrbahn in Richtung Schnetztor ab dem Lutherplatz. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt. Die Ermittlungsarbeiten der Kriminalpolizei konnten bereits wenige Stunden nach Brandbeginn beendet werden. Die Brandursache ist nach Polizeiangaben ein defekter Fernsehapparat. Mit den Sanierungsarbeiten konnte außerhalb des Brandzimmers schon zu Wochenanfang begonnen werden, die Arbeiten im Brandzimmer begannen eine Woche später.
Das im Stadtteil Paradies gelegene Haus Talgarten umfasst 76 Bewohnerplätze und 9 betreute Wohneinheiten. Das Gebäude war im Jahr 2000 renoviert worden. Der Brand im Pflegeheim Talgarten war der zweite schwerwiegende Vorfall innerhalb eines Viertel Jahres in einer Einrichtung der Spitalstiftung. Am 3. Juni 2008 hatte ein Feuer die sechs Räume des Zentral-OPs im Klinikum zerstört. Siehe: Millionenschwerer Schaden in Konstanzer KlinikumAutor: nea – Letzte Änderung: 2008-09-17 19:56:17
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09. August 2008 – Ruhiger Verlauf des Seenachtfestes auf dem Wasser | | Foto: nea (11. August 2008) |
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Das Konstanzer Seenachtfest blieb von größeren Zwischenfällen verschont. Auf dem Wasser sorgte unter anderem die Freiwillige Feuerwehr Konstanz wieder für die Sicherheit. Für die Besatzungen der Boote und die Bereitschaft im Gerätehaus Schulthaißstraße blieb es gleichfalls ruhig. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-08-12 22:24:19
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07. August 2008 – Tonnenschwerer Baum sperrte Hausbewohner vorübergehend einBeim Sturm, der ab etwa 18.30 Uhr in einem Zeitraum von etwa einer halben Stunde über Konstanz hinwegfegte, musste die Freiwillige Feuerwehr Konstanz zu mehreren umgestürzten Bäumen und Bauzäunen sowie abgebrochenen Ästen ausrücken. Menschen kamen soweit bekannt nicht zu Schaden. Ebenso gibt es noch keine Erkenntnisse über die Schadenshöhe. Laut Jörg Kachelmann im Wetterbericht des Südwest-Fernsehens erreichte der Sturm eine Spitzengeschwindigkeit von 111 km/h.
Den aufwendigsten Einsatz arbeiteten die Feuerwehrleute am Stephansplatz ab. Dort war eine große Kastanie auf ein Haus gestürzt. Dabei wurde das Dach beschädigt und die Bewohner konnten ihre Wohnräume vorübergehend nicht mehr verlassen. Glücklicherweise wurde niemand dabei verletzt. Mindestens ein Auto wurde beschädigt. Um weitere Schäden an den dort geparkten Fahrzeugen bei der Zerlegung des Baumes zu vermeiden, ließ die Feuerwehr etliche davon nach Rücksprache mit der Ortspolizeibehörde abschleppen. Am Stephansplatz kam auch die neue Drehleiter zum Einsatz, die mit ihrem abknickbaren vorderen Leitersatz, die Holzarbeiten auf dem Hausdach erheblich erleichterte. Der Einsatz dort dauerte bis nach Mitternacht. Der Einsatzleiter forderte einen Autokran an, der den tonnenschweren Baum vom Dach hob. Ebenso begutachtete ein Bezirksschornsteinfegermeister die Standfestigkeit eines Kamins. Der entstandene Sachschaden dürfte nach Polizeiangaben hier nach ersten Schätzungen mehrere 10 000 Euro betragen.
Auf der Reichenaustraße kam es zwischenzeitlich zum Verkehrschaos, da wegen der hölzernen Hindernisse der Verkehr zum Stehen kam. Als Folge musste die Bundesstrasse 33 zwischen der Kindlebildkreuzung und dem Ortseingang Konstanz für rund eine Stunde voll gesperrt werden, da die Straße unpassierbar war. So konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr gefahrlos umgestürzte Bäume beseitigen und die Fahrbahn von Ästen und Laub befreien. Eine örtliche Umleitung war eingerichtet. Im Stadtgebiet Konstanz wurden rund 15 Autos durch umgestürzte Bäume oder herabgefallene Äste beschädigt, teilte die Polizei mit. Die genaue Schadenssumme lässt sich aber nicht beziffern, heißt in deren Pressemitteilung.
Des weiteren mussten die Feuerwehrleute einen Gully öffnen und reinigen, damit das auf der Straße stauende Wasser abfließen konnte. Später war noch ein vollgelaufenes Segelboot leer zu pumpen. Betroffen von dem heftigen Wird und Regen waren hauptsächlich die linksrheinische Stadt und Peterhausen.
Bei der Wasserschutzpolizei wurden zwei gekenterte Jollen, die wieder umgedreht werden konnten und zwei Boote, die kurzzeitig in Seenot geraten waren, gemeldet. Alle Besatzungsmitglieder kamen aber mit dem Schrecken davon, so die Polizei. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-08-09 00:29:58
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02. August 2008 – Rauchentwicklung im Insel-HotelAm frühen Samstagabend kam es im Insel-Hotel zu einer Rauchentwicklung im Küchenbereich und im ersten Obergeschoss. Ursache war ein offensichtlich defektes Kühlaggregat. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt.
Kurz nach 18 Uhr hatte ein Rauchmelder den Rauch erspürt. Daraufhin löste die Brandmeldeanlage automatisch einen Alarm in der Feuerwehrzentrale n der Steinstraße aus. Die Feuerwehrleute unter Einsatzleiter Bernd Oser erkundeten recht schnell, dass Rauschwaden durch Küche und erstes Obergeschoss zogen. Als Ursache fanden sie ein großes Kühlaggregat vor, das heißgelaufen war und daher den Qualm verursacht hatte. Offene Flammen gab es jedoch keine. Zur Kühlung setzten sie den Inhalt zweier tragbarer Kohlendioxidlöscher ein. Mit einem Hochleitungslüfter bliesen die Feuerwehrleute den Rauch aus dem Gebäude. Der Einsatzleiter ließ eine Löschleitung vorbereiten. Sie kam jedoch nicht zum Einsatz.
Da sich um diese Uhrzeit vergleichsweise wenige Gäste im Haus aufhielten, verlief die notwendige Räumung durch das Hotelpersonal ohne Probleme. Eine Hochzeitsgesellschaft auf der Terrasse musste wegen des Rauchs vorübergehend einige Einschränkungen hinnehmen. Nach rund einer Stunde konnten die Feuerwehrleute wieder einrücken. Der Betrieb im Hotel konnte nach intensiven Lüftungsmaßnahmen weitergehen. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-08-03 13:39:10
26. Juli 2008 – Essen brannte um Mitternacht anAm Samstag kurz nach Mitternacht wurde die Freiwillige Feuerwehr in den Mittelweg gerufen, da dort eine starke Rauchentwicklung gemeldet worden war. Die zuerst eintreffenden hauptamtlichen Kräfte öffneten gewaltsam die Türe zur betreffenden Wohnung. Dort fanden sie einen Mann vor, den sich sofort nach draußen in Sicherheit brachten und dem Rettungsdienst übergaben. Nachdem das Essen vom Herd und dieser ausgeschaltet worden war, durchlüfteten Sie die Wohnung. Anschließend übergaben die Feuerwehrleute die Einsatzstelle an die Polizei und rückten wieder ein.
24. Juli 2008 – Aufwendige Bergung eines MotorbootesEin gesunkenes Motorboot im Dingelsdorfer Hafen beschäftigte am Donnerstag die Einsatzkräfte von Freiwilliger Feuerwehr, Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und Wasserschutzpolizei über vielen Stunden hinweg. Eine akute Gefährdung für die Umwelt bestand nicht.
Am Vormittag hatte die Hafenmeisterin das gesunkene Motorboot an einem Steg entdeckt. Gegen 9.30 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert. Freiwillige Feuerwehr und Rettungstaucher der DLRG begannen unverzüglich mit der Bergung des Bootes. Das Boot ragte nur noch mit dem Bug aus dem Wasser, der Rest war darin versunken.
In mühsamer Kleinarbeit brachten die Taucher mehrere aufblasbare Schwimmsäcke und Dichtkissen an, um zum einen das Boot anzuheben und zum anderen um seine Lage zu stabilisieren, damit es nicht kentert. Nur zentimeterweise gelang es, das Boot anzuheben. Um es an der Oberfläche zu halten, wurde es mit seinem Heck am Bug eines Feuerwehr-Mehrzweckbootes (MZB) befestigt.
Am Nachmittag gelang es schließlich den Einsatzkräften mit Hilfe eines Flaschenzuges, der über den Bug des MZB geführt worden war, die Bordwand des Bootes über die Wasseroberfläche zu hieven. Die Feuerwehrleute leerten anschließend mittels Tauchpumpen recht schnell den Rumpf. Nachdem sie das Boot längsseits des MZB gebracht und vertäut hatten, schleppten sie es problemlos an den Slip beim Dingelsdorfer Landungssteg. Dort wasserte die Wasserschutzpolizei (Wapo) den Havaristen mittels eines Trailers aus. Die Wapo wird die Ursache für das Leckschlagen untersuchen und hat hierfür das Boot beschlagnahmt.
Größere Mengen von Treibstoff waren nicht ausgetreten. Da es sich um Benzin handelte, wäre es bei diesen Temperaturen bald verdampft und die Dämpfe von dem recht frischen Wind schnell weggeblasen worden. Um jedoch im Falle eines Falles zu verhindern, dass Benzin in den Hafen und an Land zum dortigen Schilfgürtel treiben könnte, verlegten die Feuerwehrleute zwei schwimmende Ölsperren.
Neben der Wasserschutzpolizei waren Kreisbrandmeister Rolf-Jürgen Stoffel und Vertreter vom Amt für Wasserrecht vom Landratsamt vor Ort. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt. Die letzten Einsatzkräfte rückten gegen 18 Uhr wieder ein. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-07-25 17:48:30
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24. Juli 2008 – Feuerwehr rettet Frau und ihre TiereAm Donnerstagmorgen kurz nach 8.30 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einem Brand in die Max-Stromeyer-Straße gerufen. Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, fanden sie eine verrauchte Wohnung im Erdgeschoss eines Wohnhauses vor. Eine ältere Frau, die sich dort aufgehalten hatte, übergaben sie dem Rettungsdienst. Mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung kam sie mit dem Rettungswagen zur Beobachtung ins Klinikum. Recht schnell fanden die Feuerwehrleute ein angebranntes Essen auf dem angeschalteten Küchenherd vor. Ein offenes Feuer hatte es jedoch nicht gegeben. Drei Hunde und einen Papagei brachte die Feuerwehr ins Freie. Sie wurden von Mitarbeitern des Tierheims abgeholt, wo sie eine vorrübergehende Bleibe fanden. Nachdem die Wohnung belüftet worden war, rückte die Feuerwehr wieder ein. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-07-24 20:10:52
22. Juli 2008 – Sohn löschte Flammen mit einer nassen DeckeAm Dienstagabend gegen 18.45 Uhr wurde der Feuerwehr mitgeteilt, dass es in einer Wohnung in einem Wohnhaus in der Max-Stromeyer-Straße so stark brennen würde, dass die Flammen bereits aus einem Fenster herausschlagen würden. Nach dem Eintreffen der Rettungskräfte wurde schnell klar, dass der Brand auf eine Wohnung im 2. OG beschränkt war.
Das Feuer konnte bereits durch einen 24-jährigen Wohnungsmitinhaber gelöscht werden, sodass die Einsatzkräfte schnell in eine nur noch leicht verrauchte Wohnung gelangen konnten. Die Ermittlungen ergaben, dass wohl eine 42-jährige Frau auf einem Herd einen Kochtopf mit Öl aufgesetzt hatte und während des Wartens bis das Öl erhitzt war eingeschlafen war.
Der sich in einem angrenzenden Raum aufhaltende 24-jährige Sohn nahm plötzlich wahr, dass in der Küche etwas nicht stimmte. Er stellte bei einer Nachschau bereits Flammen im Bereich des Herdes fest. Mit einer nassen Decke löschte er den Brand. Der junge Mann zog sich hierbei durch das kochende Öl eine leichte Brandverletzung an einem Fuß zu. Massive Verrußungen im Bereich des Herdes, deutliche Brandzehrungen am angrenzenden Holzfenster und ein verkohlter Überrest des Öles blieben zurück. Den entstandenen Schaden beziffert die Polizei auf rund 3000 Euro. Sie führt Ermittlungen wegen Fahrlässiger Brandstiftung. Autor: pd – Letzte Änderung: 2008-07-24 19:30:50
18. Juli 2008 – Bauwagen in Brand | | Foto: uec (18. Juli 2008) |
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Am Freitagnachmittag brannte gegen 16.45 Uhr nahe des Bahnübergangs Petershauser Straße ein Bauwagen. Eine Zeugin beobachtete drei bis vier Kinder, die vom Brandort in Richtung Max-Stromeyer-Straße flüchteten. Eine Fahndung nach den Kindern verlief erfolglos. Einer der Kinder wird wie folgt beschrieben: Junge, etwa zehn bis zwölf Jahre alt, dunkelblonde Haare, relativ groß und schlank. Der Junge trug ein weißes T-Shirt mit schwarzen Streifen. Das Feuer konnte von den hauptamtlichen Kräften der Feuerwehr schnell gelöscht werden.
Am Montagabend wurde der Polizei bekannt, dass zwei zehnjährige Jungen mit einem Feuerzeug und Plastik am Bauwagen gespielt hätten und auf einmal hätte es dann „groß gebrannt“. Die Jungen sind dann wohl nach Hause gelaufen und haben auf den Brand aufmerksam gemacht. Der Sachschaden an dem alten Bauwagen sei wohl gering und könne mit etwa 100 Euro beziffert werden, teilte die Polizei mit. Autor: pd – Letzte Änderung: 2008-07-23 21:49:09
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14. Juli 2008 – Kurze NachtEin böswilliger Anrufer meldete in der Nacht zum Montag um 01:23 Uhr einen Brand in der Hussenstraße. Als der Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz an der Einsatzstelle eintraf, konnte kein Brand festgestellt werden.
Eine Stunde später rief die Brandmeldeanlage der HTWG (ehemals Fachhochschule) die Freiwilligen abermals aus dem Bett. Vor Ort war festzustellen war, dass es sich um einen Falschalarm handelte, der fragliche Melder hatte bereits am Sonntagnachmittag für einen Falschalarm gesorgt. Autor: hwr – Letzte Änderung: 2008-07-14 15:07:00
11. Juli 2008 – Kleinbrand in ZPR-ToiletteAm Freitagvormittag kurz nach 10.30 Uhr brannte es in einer Toilette im ersten Obergeschoss im Haus 14 des Zentrums für Psychiatrie (ZPR) Reichenau. Das Pflegepersonal brachte die Bewohner in vom Brand nicht betroffenen Bereichen in Sicherheit. Eine Bewohnerin wurde vom Rettungsdienst und einem Arzt des ZPR betreut. Die Frau hatte das Feuer entdeckt und veranlasst, dass die Werkfeuerwehr des ZPR und die Freiwillige Feuerwehr Konstanz alarmiert wurden. Atemschutzgeräteträger gelang es rasch, die Flammen mit einen Strahlrohr zu löschen. Sie verhinderten so eine Ausbreitung. Anschließend belüfteten die Feuerwehrleute die vom Rauch beeinträchtigten Räume. Brandursache und Schadenshöhe sind noch nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-07-11 14:34:53
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02. Juli 2008 – Verpuffung in einem Chemie-Labor an der UniversitätKurz vor 12.30 Uhr am Mittwochmittag kam es in einem Chemie-Labor auf der Ebene L9 an der Universität zu einer Verpuffung. Dabei wurden zwei Studenten verletzt.
Geistesgegenwärtig drückte ein Uni-Angehöriger den Knopf eines Feuermelders ein und alarmierte damit unmittelbar die Freiwillige Feuerwehr. Noch während die ersten Einsatzkräfte auf der Anfahrt waren, erfuhren diese über die Uni-Leitwarte, dass es in einem Chemie-Labor brennen würde. Nach einer ersten Erkundung der Feuerwehrleute stand fest, dass es nicht mehr brannte. Zwei Personen hatten bei einer Verpuffung Brandverletzungen erlitten. Die Verpuffung hatte in einem Abzug stattgefunden. Das daraufhin ausbrechende Feuer erstickte die eingebaute Kohlendioxid-Löschanlage und verhinderte damit weitere Schäden.
Sanitätshelfer der Universität betreuten bis zum Eintreffen von Notarzt und Rettungsdienst die beiden Verletzten. Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr kontrollierten die Schadensstelle. Die Feuerwehrleute lüfteten anschließend den Laborraum. Messungen über Sauerstoff- und Kohlendioxidgehalt sowie der Feststellung ob ein explosives Gasgemisch entstanden war, ergab keine kritischen Werte.
Ursache für den Vorfall ist möglicherweise eine Chemikalie, die auf eine heiße Heizplatte gelangt war und dort reagiert hatte. Die Schadenshöhe ist nicht bekannt, dürfte jedoch nicht sehr hoch sein. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-07-02 17:16:07
27. Juni 2008 – Brennende Müllbehälter beschädigen Solaranlage und AutosKurz nach 1 Uhr in der Nacht auf Freitag wurden Feuerwehr und Polizei zu zwei räumlich getrennten Brandstellen in der Mannheimer Straße gerufen. Die dort brennenden Müllbehälter löschten die Feuerwehrleute rasch. Wie die Polizei berichtet, hatten zwei große Müllcontainer und mehrere kleine Mülltonnen gebrannt. Das Dach eines Unterstandes, eine darauf montierte Solaranlage und mehrere Fahrzeuge wurden beschädigt. Der entstandene Sachschaden dürfte recht hoch sein, lasse sich derzeit aber noch nicht genau beziffern, teilt die Polizei mit. Sie schließt Brandstiftung nicht aus.
Gegen Ende der vorgenannten Einsätze mussten weitere Feuerwehrkräfte zu einem automatischen Brandmelderalarm ins Klinikum ausrücken. Dabei handelte es sich glücklicherweise um einen Fehlalarm. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-06-27 16:26:10
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13. Juni 2008 – Brand einer Hütte im Mühlenweg | | Foto: nea (13. Juni 2008) |
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Am Freitagabend brannte in der Wohnwagensiedlung im Mühlenweg eine Hütte und ein Wohnwagen. Als das Feuer ausbrach, befand sich der Bewohner bei Nachbarn nebenan um mit ihnen gemeinsam Fußball zu schauen. Den Brand entdeckt hatte ein Angehöriger der Freiwilligen Feuerwehr Reichenau, der seine Konstanzer Kameraden alarmierte.
Diese rückten mit zwei Löschfahrzeugen zur unterhalb des Bahnübergangs gelegenen Einsatzstelle an. Atemschutzgeräteträger löschten die Flammen rasch, so dass das Feuer nicht auf die nahe beieinander stehenden Hütten übergreifen konnte. Allerdings wurde die brennende Hütte ein kompletter Raub der Flammen. Dem Bewohner blieben nur die Kleidung, die er auf dem Leib trug, und sein Hund erhalten. Nach Polizeiangaben wurden ein weiterer Wohnwagen und eine Holzhütte durch das Feuer beschädigt.
Die Feuerwehr bot dem nun Obdachlosen eine Unterkunft in einer Pension an. Da er sich allerdings nicht von seinem Hund trennen wollte, kam dies jedoch nicht zustande. Zufällig vorbeikommende Passanten boten einen Wohnwagen an, den sie aus Liggeringen holen wollten. Die Höhe des Sachschadens wird von der Polizei auf rund 10 000 geschätzt. Die Brandursache ist noch nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Verletzt wurde niemand. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-06-16 12:21:35 Links
03. Juni 2008 – Millionenschwerer Schaden in Konstanzer KlinikumKeine Patienten verletzt – Operationstrakt in Mitleidenschaft gezogenBei einem Brand im Operationsbereich des Konstanzer Klinikums ist in der Nacht auf Dienstag Millionenschaden entstanden. Bei den Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann verletzt. Patienten kamen nicht zu Schaden. Der Operationstrakt wurde teilweise beschädigt.
Kurz nach 0.30 Uhr hat die automatische Brandmeldeanlage die Feuerwehr alarmiert. Kurz darauf meldete ein Klinikmitarbeiter, dass es auf der Ebene D, wo sich die sechs Operationsräume befinden, verraucht sei.
Etliche Atemschutztrupps suchten die auf mehreren Etagen verrauchten Flure und Zimmer ab. Parallel hierzu suchten sie nach der Brandstelle, was sich als sehr personalintensiv und langwierig herausstellte. Starke Hitze und dichter Rauch erschwerten die Löscharbeiten. Nach über anderthalb Stunden war das Feuer gelöscht. Die beiden Drehleitern sicherten neben dem Zugang über das Treppenhaus weitere Angriffs- und Rettungswege.
Das Pflegepersonal verlegte die Patienten der operativen Intensivstation auf der Ebene D. Auf Ebene E wurden fünf Patienten der Neugeborenenintensivstation zu ihren Müttern auf die Geburtshilfestation gebracht. Drei Neugeborene konnten in ihren Inkubatoren bleiben, da die Feuerwehr mit Hilfe eines elektrischen Hochleistungslüfters für ausreichend Luft sorgte. Der Chefarzt der Kinderklinik sowie eine Oberärztin und das Fachpflegepersonal betreuten die Kleinen.
In den übrigen Pflegestationen, die nicht vom Rauch betroffen waren, bewahrten Pflegekräfte und Patienten Ruhe. Das Klinikum Konstanz verfügt insgesamt über rund 400 Betten. Im betroffenen Haupthaus befinden sich 240 Betten. Alle Patienten können weiter im Klinikum gepflegt werden.
"Die regelmäßigen Übungen mit der Feuerwehr haben sich bewährt. Die Zusammenarbeit war reibungslos", bedankte sich Klinikdirektor Martin Stuke. Professor Gert Müller-Esch, Klinikdirektor Medizin, ist erleichtert, dass kein Patient verletzt worden ist. Nach einer ausführlichen Schadensbegutachtung wird die Klinikleitung entscheiden, in welchem Umfang und wo auf OP-Kapazitäten zurückgegriffen wird.
Die Schnelleinsatzgruppe des Malteser Hilfsdienstes und der Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes standen bereit und haben auf dem Parkdeck zwei Zelte für eine möglicherweise nötige Versorgung von Patienten eingerichtet. Insgesamt waren rund 160 Hilfskräfte von Feuerwehr, Sanitätsdiensten und Polizei im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Falls sich neue Erkenntnisse zur Brandursache oder zu den Folgen für das Klinikum ergeben, berichten wir zeitnah (siehe Links!)!
Ein ausführlicher Einsatzbericht folgt, aber eher mittelfristig! Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-06-18 00:38:25
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30. Mai 2008 – Person stürzt in den SeerheinBei einem Wasserrettungseinsatz am Freitagabend gegen 19:30 Uhr gelang es Kräften der Wasserschutzpolizei, eine von der Radfahrerbrücke in den Seerhein gestürzte hilflose Person zu retten und an den Rettungsdienst zu übergeben. An dem Einsatz beteiligt waren auch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz sowie der DLRG.
Hierzu aus dem Polizeipressebericht:
Radfahrer leicht verletzt – Kreisverkehr falsch befahren
Am Freitagabend, gegen 19.40 Uhr, befuhr ein 37-jähriger Radfahrer an der Ecke Schottenstraße/Radbrücke den Kreisverkehr entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung. Dabei streifte der Mann ein im Einsatz befindliches Feuerwehrfahrzeug. Der 37-jährige erlitt leichte Verletzungen. Autor: hwr – Letzte Änderung: 2008-06-01 14:47:56
25. Mai 2008 – Hund stürzt in ein tiefes LochLangwierige Rettungsaktion der FeuerwehrAm Sonntagnachmittag gegen 16:15 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Konstanz zu einem Tierrettungseinsatz in die Ruppanerstraße gerufen. Dort war ein Hund in ein tiefes Loch gestürzt, das an seiner Öffnung einen Durchmesser von etwa einem Meter hat. Es ist üblicherweise mit Holzbrettern zugedeckt. Aus nicht geklärten Gründen stürzte der Hund dort hinein und blieb in etwa sechs bis acht Meter Tiefe stecken.
Gegen 18 Uhr war mit Hilfe eines kleinen Raupenbaggers neben dem Loch ein weiteres gegraben worden. Von dort aus wurde anschließend ein kurzer Stollen gegraben, um zu versuchen an das Tier zu gelangen. Wie sich herausstellte, lag der Hund auf einem Vorsprung. Mit lautem Bellen machte elfjährige Mischling aus Schäferhund und Thüringer Fuchs namens Lupo ständig auf sich aufmerksam.
Schließlich gelang es einem Feuerwehrangehörigen kurz nach 18.45 Uhr eine Seilschlinge um ein Bein des Hundes zu werfen und ihn herausziehen. Hierzu war das Seil, das die Feuerwehrleute an einem Baum gesichert hatten, über eine Rolle am Korb der Drehleiter umgelenkt worden. Es wurde senkrecht in das Loch eingelassen, wo ein ebenfalls gesicherter Höhenretter im Stollen liegend, die Schlinge dirigierte. Nach einem ersten Augenschein hat Lupo keine Verletzungen erlitten.
Da die Wände des Loches sehr instabil sind, hatte Einsatzleiter Hans-Jürgen Oexl aus Sicherheitsgründen das Hinablassen einer Person untersagt. Sollte Erdreich abrutschen, hätte die Gefahr bestanden, dass diese eingeklemmt oder gar ersticken würde.
Parallel hierzu hatten die Feuerwehrleute nach einer Zugangsmöglichkeit über einen Felsenkeller bei der Ruppaner-Brauerei in der Hoheneggstraße gesucht. Wo und ob dieses Loch einen Ausgang hat, konnte jedoch nicht festgestellt werden. Offensichtlich handelt es sich doch nicht um einen Lüftungsschacht. Diese sind, soweit inzwischen bekannt wurde, ausbetoniert.
Unter anderem mit der Drehleiter, Rüstwagen und dem Gerätewagen Höhenrettung waren die Höhenrettungsgruppe, die Technische Hilfeleistungen Petershausen und Altstadt im Einsatz. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-05-25 22:55:21
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22. Mai 2008 – Brennende Matratze verursacht starke RauchentwicklungGegen 8.30 Uhr am Morgen von Fronleichnam wurde die Freiwillige Feuerwehr in die Obere Augustinergasse gerufen. Dort war ein Brand gemeldet worden. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, sahen sie in einem Wohn- und Geschäftshaus eine starke Rauchentwicklung.
Atemschutzgeräteträger drangen mit einem Strahlrohr über das Treppenhaus in das zweite Obergeschoss vor. An der Wohnungstüre montierten sie den Rauchvorhang, um das eindringen von Rauch ins Treppenhaus zu verhindern. Kurz Zeit später hatten sie die Flammen gelöscht, sodass ein weitere Angriff über eine inzwischen aufgestellt Steckleiter nicht mehr erforderlich war. Einsatzleiter Andreas Knäble ließ die Wärmebildkamera an die Einsatzstelle bringen, um den Raum nach Glutnestern absuchen zu lassen. Gebrannt hatte unter anderem eine Matratze. Den Brandschutt brachten die Feuerwehrleute ins Freie.
Die Feuerwehr hatte die Wohnung leer vorgefunden. Der Bewohner war während des Einsatzes nicht aufzufinden. Die Brandursache und die Höhe des Sachschadens sind noch nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-05-22 12:26:37
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21. Mai 2008 – Überhitzter OfenZu einem vermeintlichen Kaminbrand wurde am Mittwochabend kurz vor 20.45 Uhr die Freiwillige Feuerwehr in den Taborweg gerufen. Dieser stellte sich glücklicherweise nur als ein überhitzter Ofen heraus. Da jedoch das Ofenrohr gleichfalls stark erwärmt war, ließ Einsatzleiter Andreas Knäble mittels Wärmebildkamera den Einlass in den Rauchabzug kontrollieren. Dort stellten die Feuerwehrleute keine ungewöhnlichen Temperaturen fest, sodass der Einsatz eines Schornsteinfeger nicht erforderlich wurde. Nachdem Abkühlen des Ofens konnte die Feuerwehr wieder einrücken. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-05-22 12:21:43
16. Mai 2008 – Feuerwehr findet rauchenden BlumenkastenGegen 5.30 Uhr am Freitagmorgen wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einem Wohnhaus in der Max-Stromeyer-Straße gerufen. Ein im vierten Obergeschoss wohnender Mann hatte sich über Notruf 112 gemeldet, weil er in seiner Wohnung Rauch bemerkt hatte. Bei ihrer Erkundung konnten die Feuerwehrleute dort keine Ursache finden. Fündig wurden sie schließlich im zweiten Obergeschoss: dort war der Rauchgeruch am intensivsten. Schließlich entdeckten sie in einem in der Balkonbrüstung eingelassenen Blumenkasten die Rauchquelle. Offensichtlich war wegen darin ausgedrückter Zigarettenkippen das Füllmaterial oder Wurzelwerk in Brand geraten und hatte vor sich hingeglüht. Mit zwei Eimern Wasser löschten die Feuerwehrleute die Glut. Wie die Nachfragen bei den Nachbarn ergaben, hatten diese schon seit dem Vorabend Rauchgeruch wahrgenommen.
06. Mai 2008 – Kitesurfer aus misslicher Lage befreitAm Dienstagabend kurz vor 21.15 Uhr wurden die Freiwillige Feuerwehr und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zu einem Wasserrettungseinsatz beim Jakobssteg alarmiert. Kurz nach dem Eintreffen des ersten Fahrzeugs, dem Gerätewagen Wasserrettung, sichtete deren Besatzung in etwa 300 Meter Entfernung einen Schwimmer, der sich Richtung Ufer bewegte. Unmittelbar danach brachte die Besatzung das auf einem Trailer mitgeführte Schlauchboot zu Wasser. Wenige Minuten später konnte der Schwimmer in das Boot gezogen werden und der Mann kurz darauf an Land dem Rettungsdienst übergeben werden.
Offensichtlich war der 28-jährige Mann beim Kitesurfen, als sein Kite („Lenkdrachen“) wohl wegen Windstille ins Wasser stürzte. Anschließend verhedderte sich der Mann aus dem Bodenseekreis in den Seilen, die Surfbrett und Drachen miteinander verbinden. Die Rettungskräfte konnten ihn schließlich aus dem Gewirr befreien. Verletzt hat der Surfer glücklicherweise nicht. Laut Wasserschutzpolizei wird der Kitesurfer angezeigt, da er keine Genehmigung hatte, die er zur Ausübung dieser Sportart benötigt. Für die Wasserfläche beim Hörnle hätte er zudem keine Erlaubnis bekommen, teilte die Polizei mit. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-05-07 18:13:18
04. Mai 2008 – Einsatz für den Gerätewagen Wasserrettung in TuttlingenAm Sonntagvormittag wurde der Gerätewagen Wasserrettung (GW Wasser) mit den Rettungstauchern der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft Konstanz nach Tuttlingen zu einer Personensuche in der Donau angefordert. Einsatzbericht auf der Homepage der Freiwilligen Feuerwehr TuttlingenAutor: nea – Letzte Änderung: 2008-05-07 00:27:29
03. Mai 2008 – Brennender Abfalleimer im WohnhausIn der Nacht zum Samstag brannte gegen 0.30 Uhr in einem Anwesen in der Bodanstraße ein Abfalleimer. Die Wohnung im Dachgeschoss war stark verraucht. Die Feuerwehr konnte den Brand mit einer Kübelspritze schnell löschen. Mittels der Wärmebildkamera wurde überprüft, ob das Feuer sich im Zwischenboden ausgebreitet hat. Das Geschoss wurde geräumt. Einer der vier Bewohner musste von der Feuerwehr geweckt werden, der Rettungsdienst des DRK brachte ihn und eine weitere Person zur Abklärung einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Die genaue Brandursache sei laut Polizeibericht nicht bekannt, fahrlässige Brandstiftung könne jedoch nicht ausgeschlossen werden. Der entstandene Sachschaden beträgt 20 000 Euro, so die Polizei. Autor: hwr, nea – Letzte Änderung: 2008-05-04 16:29:58
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25. April 2008 – Neun Personen bei Brand verletztHelfende Polizisten erlitten Rauchgasvergiftungen – Feuer im Parkwohnstift RosenauBei einem Brand am Freitagabend kurz nach 23.15 Uhr im Parkwohnstift Rosenau – einem Alten und Pflegeheim – in der Eichhornstraße wurden insgesamt neun Personen verletzt. Die meisten von ihnen erlitten Rauchgasvergiftungen.
Darunter befanden sich auch vier Polizisten und eine Pflegerin, die bei der Rettung der Bewohner giftige Rauchgase eingeatmet hatten, sowie das Ehepaar aus der Brandwohnung. Sieben Bewohner wurden stationär aufgenommen und zwei ambulant behandelt. Die meisten konnten am Samstag wieder nach Hause entlassen werden.
Einem Beamten des Polizeireviers gelang es in der Erstphase gerade noch rechtzeitig einen Bewohner der brennenden Wohnung aus den Räumen zu retten und in Sicherheit zu bringen. Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, schlugen ihnen aus einem Fenster über einen Balkon hinweg helllodernde Flammen entgegen. Das Feuer war auf der Ostseite des Gebäudekomplexes im Schlafzimmer eines Zwei-Zimmer-Appartements im dritten Obergeschoss ausgebrochen. Polizei und Feuerwehr brachten mit Hilfe des Personals die Bewohner des betroffenen Flurs in Sicherheit. Benachbarte Flure wurden anschließend ebenfalls geräumt und die Bewohner im Foyer und in der Cafeteria betreut. Besondere Aufmerksamkeit mussten die Helfer auf die teilweise verwirrten Bewohner richten, die versuchten zurück in die gesperrten Bereiche zu gelangen.
Sowohl über die Drehleiter als über das Gebäudeinnere vorgehende Atemschutzträger löschten mit einem Rohr die Flammen rasch und verhinderten so eine Brandausbreitung. Dank der Rauchabschlüsse konnte der Qualm im Wesentlichen auf den direkt betroffenen Bereich beschränkt werden. Durch die Alarmierung der beiden Schnelleinsatzgruppen von Malteser Hilfsdienst (MHD) und Deutschem Roten Kreuz (DRK) stand schnell eine große Anzahl von Sanitätern und Transportfahrzeugen zur Verfügung.
Wegen eines Defekts an einem Heizkörper floss Wasser in angrenzende Räume. Mit Wassersaugern schafften es die Feuerwehrleute den hierdurch entstandenen Schaden in Grenzen zu halten.
Für die Bewohner, die derzeit nicht in ihre Zimmer zurückkehren können, fanden sich im Haus andere Unterbringungsmöglichkeiten. Sechs Appartements sind derzeit nicht bewohnbar. Im Einsatz waren rund ein Hundert Einsatzkräfte von Feuerwehr, MHD, DRK und Polizei sowie drei Notärzte. Während des Einsatzes war die Eichhornstraße bei der Rosenau gesperrt.
Die Höhe des Sachschadens kann die Polizei noch nicht beziffern, bezeichnet jedoch den Rauch- und Wasserschaden als umfangreich. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung liegen derzeit jedoch nicht vor, teilt die Polizei in ihrer Pressemeldung mit. Die Beamten der Kriminalpolizei Konstanz halten nach bisherigem Kenntnisstand eine technische Brandursache beziehungsweise Fahrlässigkeit als wahrscheinlich. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-05-03 17:38:19
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20. April 2008 – Angebranntes EssenRauch aus einer Wohnung in der Zollernstraße rief am Sonntagnachmittag die Feuerwehr auf den Plan. Kurz nach Ankunft konnten die Kräfte jedoch bereits Entwarnung geben. Vergessenes Essen auf dem Herd hatte sich buchstäblich in Rauch aufgelöst. Autor: hwr
02. April 2008 – Brennende MülltonnenAm frühen Mittwochmorgen kurz nach 1.30 Uhr wurde die Polizei über brennenden Mülltonnen in der Brandenburgerstraße informiert. Das Feuer konnte kurze Zeit später von den hauptamtlichen Kräften der Feuerwehr gelöscht werden. Zwei Plastikmülltonnen brannten aus und eine weitere kleinere Tonne nahm durch die Hitze Schaden. Die Täter sind unbekannt. Der Sachschaden beträgt laut Polizei rund 300 Euro. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-04-13 17:23:33
25. März 2008 – Zeugenaufruf nach Brandstiftung vor WohnungstürIn der Nacht von Ostermontag auf Dienstag brannte es gegen 2 Uhr in einem Mehrfamilienwohnhaus in der Brandenburger Straße. Ein bislang unbekannter Täter legte an einer Wohnungseingangstüre Feuer. Die Flammen wurden von der Wohnungsinhaberin jedoch rechtzeitig bemerkt. Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz konnte den Brand schnell löschen. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden kann bislang nicht beziffert werden. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei Konstanz geführt. Zeugenhinweise bitte an die Kripo Konstanz, Tel. 07531/995-0. Autor: pd – Letzte Änderung: 2008-03-25 16:50:24
21. März 2008 – Ein Toter und vier Schwerverletzte bei VerkehrsunfallPkw stürzt von der Neuen Rheinbrücke | | Foto: hwr (21. März 2008) |
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Ein Toter und vier Schwerverletzte sind die traurige Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls, der sich auf der Konstanzer Neuen Rheinbrücke in der Nacht zum Samstag ereignet hat. Das aus Richtung Grenzübergang Autobahn kommende Fahrzeug mit Thurgauer Kennzeichen durchbrach im Bereich der Abfahrt „Industriegebiet“ das Brückengeländer und stürzte rund neun Meter in die Tiefe, wo es auf dem Fahrzeugdach aufschlug. Die fünf Insassen des Fahrzeuges wurden in den Trümmern eingeklemmt.
Die Feuerwehr Konstanz konnte vier Personen lebend, aber schwer verletzt aus dem Fahrzeug retten und an den Rettungsdienst übergeben, der mit Einsatzkräften aus Konstanz und Radolfzell vor Ort war. Eine Person wurde bei dem Aufprall so schwer verletzt, dass jede Hilfe für sie zu spät kam.
Das Fahrzeug war bis zur Tür eingedrückt, sodass die ersteintreffenden Kräfte nicht einmal erkennen konnten, wie viele Personen sich im Fahrzeug befanden. Um an die Schwerverletzten in der gebotenen Eile heranzukommen, wurde das Fahrzeug in Abstimmung mit dem Leitenden Notarzt von der Feuerwehr wieder auf die Räder gedreht. Anschließend konnte mit hydraulischem Rettungsgerät das Dach des Fahrzeuges entfernt werden. Erst jetzt konnten sich die Einsatzkräfte zu den Patienten vorarbeiten.
Die Feuerwehr leuchtete während der Unfallaufnahme durch einen Sachverständigen und die Polizei die Einsatzstelle aus.
Wie die Polizei berichte, handelte es sich bei dem Getöteten um einen 19-jährigen Mann, der auf der Rückbank gesessen hatte. Der 18-jährige Fahrer stammt aus Frauenfeld (Thurgau/Schweiz). Die anderen Männer waren im Alten von 17 bis 19 Jahren. Zwei von ihnen schwebten in Lebensgefahr, die anderen beiden wurden schwer verletzt. Sie kamen in umliegende Krankenhäuser. Die genaue Unfallursache ist noch nicht bekannt. Ein Sachverständiger ist beauftragt den Unfallhergang zu rekonstruieren.
Zusatzinformationen
Während des Umbaus der Neuen Rheinbrücke übte die Freiwillige Feuerwehr zusammen mit dem Malteser Hilfsdienst eine ähnliche Situation: Von Neuer Rheinbrücke gestürzt.
Vom Unfall sendete das Südwestfernsehen in „Baden-Württemberg aktuell“ einen Beitrag: Fernsehbericht vom Unfall
In den Schweizer Medien stößt der Unfall gleichfalls auf Interesse, da einige der Insassen des Unfallautos hoffnungsvolle Eishockey-Nachwuchsspieler sind oder waren. Weitere Information bei Tele Top.
Autor: hwr – Letzte Änderung: 2009-04-16 09:35:44
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20. März 2008 – Kellerbrand im "Hochhaus"Eine Frau kam ins Klinikum – Langwierige Belüftungsmaßnahmen für die Feuerwehr | | Foto: nea (20. März 2008) |
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Kurz nach 9.15 Uhr kam es in einem 11-stöckigen Wohnhaus ("Hochhaus") in der Gustav-Schwab-Straße – gegenüber der Rieter-Werke – zu einem Kellerbrand. Der Rettungsdienst brachte eine Frau zur Beobachtung ins Klinikum. Wegen der langwierigen Belüftungsmaßnahmen dauerte der Feuerwehreinsatz bis in die Mittagsstunden. Eine Räumung des Gebäudes war nach Einschätzung von Feuerwehr und Polizei nicht erforderlich.
Der Hausmeister entdeckte den Brand im zweiten Untergeschoss und alarmierte unverzüglich über Notruf 112 die Freiwillige Feuerwehr. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, hatte sich der Rauch sowohl in den Kellerräumen als auch im gesamten Treppenhaus ausgebreitet. Neben Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung im Keller schickte Einsatzleiter Uwe Jordan mehrere Atemschutzgeräteträger ins Treppenhaus, um dort nach Menschen zu suchen und die Bewohner zu beruhigen.
Mit zwei Löschleitungen – darunter eine mit Schaum – konnten die Flammen schließlich erstickt werden. Aufgrund der engen und verwinkelten Bauweise war es nicht einfach, die Kellerräume trotzt Einsatzes zweier elektrischer Hochleistungslüfter schnell rauchfrei zu bekommen. Daher zog sich diese Arbeit über mehrere Stunden hin.
Die Brandursache ist bisher unbekannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Höhe des Sachschadens steht ebenfalls noch nicht fest. Ausgebrannt ist ein Holzverschlag, mehrere der benachbarten Verschläge sind in Mitleidenschaft gezogen worden. Zudem gibt es Rauchschäden im Keller.
Einsatzkräfte von Landes- und Bundespolizei sperrten den betroffenen Straßenabschnitt in der Schneckenburgstraße und den Bahnübergang während der heißen Einsatzphase ab. Die Rettungsdienste des Roten Kreuzes und der Malteser sowie ein Notarzt waren ebenfalls an der Einsatzstelle. Dort musste ein Mann betreut werden. Gegen später meldete sich eine Frau, die anschließend zur Beobachtung ins Klinikum gebracht wurde. Verantwortliche des Bürgeramtes waren ebenfalls anwesend, um gegebenenfalls bei einer Räumung sofortige Unterbringungs- und Versorgungsmaßnahmen für die rund 60 Bewohner organisieren zu können. Insgesamt waren rund 60 Einsatzkräfte vor Ort.
In diesem Zusammenhang weißt die Feuerwehr eindringlich auf das richtige Verhalten bei derartigen Brandereignissen hin: Wenn das Treppenhaus verraucht ist, sollen die Bewohner unbedingt in ihrer Wohnung bleiben und die Wohnungstüren schließen. Falls durch Türspalten Rauch eindringen sollte, können diese mit (feuchten) Tüchern abgedichtet werden. Anschließend sollen sich die Bewohner an Fenstern bemerkbar machen. Ein Verlassen über den verqualmten Treppenraum sollte vermieden werden, da es in der Regel nicht möglich ist, sich im Rauch zu orientieren. Sauerstoffmangel und Giftstoffe können zur Bewusstlosigkeit und zum Tod führen. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-03-21 17:54:25
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03. März 2008 – Richtiges Verhalten der Bewohner verhindert SchlimmeresKellerbrand in Wollmatingen | | Foto: hwr (03. März 2008) |
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Ohne Personenschaden endete der Brand in einem Kellerraum in der Mannheimerstraße in Konstanz - Wollmatingen am heutigen Montag kurz nach 15 Uhr. Die Bewohner hatten starke Verrauchung des Treppenraumes festgestellt und die Feuerwehr alarmiert. Ihr besonnenes Verhalten bewahrte sie vor Verletzungen oder Schlimmerem, denn sie begaben sich ohne einen Fluchtversuch durch den verrauchten Treppenraum zu unternehmen sofort zurück in ihre Wohnungen, verschlossen die Türen hinter sich und machten sich auf dem Balkon bemerkbar. Der ebenfalls bereit stehende Rettungsdienst musste nicht eingreifen.
Die Feuerwehr nahm unter Leitung von Stadtbrandmeister Dieter Quintus ein Rohr vor, um das Feuer in dem Heizungskeller zu bekämpfen. Hierzu gingen zwei Trupps unter Atemschutz vor. Parallel dazu wurde das Gebäude mit einem Überdruckbelüftungsgerät rauchfrei gemacht. Anschließend kontrollierte die Feuerwehr den Treppenraum sowie die Wohnungen.
Da in Folge des Brandes die Hausinstallation beschädigt wurde, ließ die Feuerwehr über die Stadtwerke die Gas-, Strom- und Wasserversorgung des Gebäudes abstellen und zunächst fachkundig auf Beschädigungen überprüfen. Der Rauchschaden im Bereich des Kellers und des Treppenraumes ist erheblich.
Wegen der Schadenshöhe und –Ursache verweisen wir an die Pressestelle der PD Konstanz.
Autor: hwr – Letzte Änderung: 2008-03-03 18:43:09
01. März 2008 – "Emma" bläst durchs Land | Immer wieder musste die Feuerwehr mit der Drehleiter lose Dachziegel bergen, die auf den Gehweg zu stürzen drohten. | | Foto: hwr (01. März 2008) |
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Ab 05:30 Uhr bemerkten die ersten Anwohner und Verkehrsteilnehmer Auswirkungen des Sturmtiefs "Emma". Dies führte zu Hilfeersuchen an die Feuerwehr.
Im Musikerviertel stürzten mehrere Bäume um, die von der Feuerwehr beseitigt wurden.
Im Altstadt- und Paradiesbereich wurden an mehreren Gebäuden lose Dachziegel oder Blechverkleidungen festgestellt, von denen eine Gefahr für Passanten und Verkehrsteilnehmer ausging, die von der Feuerwehr beseitigt wurden.
Eine private Sporthalle in Petershausen wurde durch den Winddruck beschädigt, sodass Feuerwehr und Polizei die Halle räumen und für den weiteren Betrieb bis zur Schadensbeseitigung sperren mussten.
Bis zum Mittag (12:00 Uhr) wurden 17 unwetterrelevante Einsätze abgearbeitet, wobei es sich hierbei um umgestürzte Bäume über Verkehrswegen handelte. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten lose Dachabdeckungen, die auf die Straße zu stürzen drohten und deshalb zur Gefahrenabwehr beseitigt werden mussten. Die Einsatzstellen konzentrierten sich in den Bereichen Altstadt/Paradies, Musikerviertel und Allmannsdorf.
Die Höhenrettungsgruppe wurde gegen 9:30 Uhr in die Schulthaißstraße alarmiert. Hier drohte an einem Hochhaus eine Blechverkleidung durch den Wind losgerissen zu werden. Das Blech wurde gesichert, die Folgemaßnahmen übernahm ein Handwerksbetrieb.
Der Deutsche Wetterdienst warnt um 12:06 Uhr: "Im wesentlichen nur noch in Schauernähe in freien Hochlagen westlicher Wind mit Böen bis etwas 110 km/h".
Die von den Wetterstationen im Raum Konstanz gemessenen Windgeschwindigkeiten in Böen überschritten im Zeitraum bis 14:30 Uhr den Wert von 70 km/h nicht mehr. Wegen der aktuellen Warn- und Gefahrenlage verweisen wir auf die Seiten des DWD unter http://metportal.dwd.de.
Autor: hwr – Letzte Änderung: 2008-03-01 17:01:17
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19. Februar 2008 – Zimmerbrand in der Cherisy-StraßeAm Dienstagmorgen gegen 2 Uhr wurde ein Zimmerbrand in der Cherisy-Straße gemeldet. Die Beamten einer kurz darauf eintreffenden Polizeistreife konnten Flammen an einem Fenster erkennen und noch vor dem Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr die Bewohner des Mehrfamilienhauses wecken und in Sicherheit bringen.
Die 47-jährige Bewohnerin, in deren Wohnung der Brand ausgebrochen war, war wohl durch einen ausgelösten Rauchmelder aus dem Schlaf geweckt worden. Nach dem Ablöschen durch Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr wurde der Brandort durch die Polizei beschlagnahmt und versiegelt. Brandermittler der Kriminalpolizei untersuchen die Brandursache. Der entstandene Sachschaden beträgt nach ersten Einschätzungen laut Pressemitteilung der Polizei mindestens 20 000 Euro. Autor: pd – Letzte Änderung: 2008-03-01 21:58:33
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10. Februar 2008 – Kleinbrand im TreppenhausAm Sonntagabend, nur wenige Minuten vor Mitternacht, wurden die Rettungsdienste zu einem Brand in die Augustinergasse gerufen. Durch einen kleinen Brand im Treppenhaus zogen sich drei erwachsene Personen und ein erst wenige Wochen altes Baby Rauchvergiftungen zu, die nach einer Erstbehandlung an der Brandstelle, über eine Nacht stationäre Behandlung im Klinikum erforderlich machten. Da das Feuer beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr bereits erloschen war und der Rauch sich großteils verzogen hatte, war deren Eingreifen nicht mehr erforderlich. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Von einer erheblich alkoholisierten Person wurde noch in der Nacht eine Blutprobe entnommen.
Autor: pd, nea – Letzte Änderung: 2008-02-15 21:26:48
02. Februar 2008 – Wäschetrocker brannteKurz nach 11.30 Uhr am Samstag brannte in einem großen Wohnhaus in der Schwaketenstraße ein Wäschetrockner. Dieser hatte aus bislang ungeklärten Gründen während des Betriebs zu brennen begonnen. Der Mann, der den im Keller stehenden Münztrocker gerade benutzte, konnte seine Wäsche noch rechtzeitig aus dem Gerät nehmen. Allerdings musste er sie auf seiner Flucht ins Freie zurücklassen, sodass sie dem stinkenden Brandrauch schutzlos ausgeliefert war. Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr löschte das Feuer rasch und verhinderte so erfolgreich eine Brandausbreitung. Keller und Treppenhaus waren verraucht, so dass mehrere Atemschutztrupps das Haus durchsuchten. Anschließend belüftete die Feuerwehr das Gebäude. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-02-02 16:35:44
28. Januar 2008 – Feuerschein war gut zu sehenEin Wohnwagen ging in Wollmatingen in der Nähe eines Reitstalles am Montagabend kurz nach 21.30 Uhr in Flammen auf. Von der Kindlebildstraße war der Feuerschein gut zu sehen. Mehrere Notrufe erreichten binnen kurzer Zeit die Feuerwehrzentrale in der Steinstraße. Die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz schlugen die Flammen rasch nieder. Die Höhe des Sachschadens und die Brandursache sind nicht bekannt. Die Polizei ermittelt. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-01-29 20:55:18
28. Januar 2008 – Weitere Gartenhütte in Wollmatingen abgebranntAm frühen Montagmorgen wurde die Freiwillige Feuerwehr Konstanz über Feuerschein im Bereich des Löwernwegs informiert. Gemeinsam mit der Polizei konnte in dem Gartenareal zwischen Radolfzeller Straße und Löwernweg ein Gartenhaus im Vollbrand festgestellt werden. Wie auch schon am Samstagabend gelang es der Feuerwehr rasch, die Flammen zu löschen. Der weit fortgeschrittene Brand hatte das Gebäude jedoch bereits weitgehend zerstört. Die Kräfte der hauptamtlichen Wache begaben sich am Montagvormittag zur Nachschau an die Einsatzstelle und löschten Glutnester ab. Wegen der Schadenshöhe und -ursache verweisen wir an die Pressestelle der Poizeidirektion Konstanz. Autor: hwr – Letzte Änderung: 2008-01-28 22:26:12
24. Januar 2008 – Brand in einem Technikraum der SparkasseAm Donnerstagnachmittag gegen 16 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einem Brandmelderalarm in das Hauptgebäude der Sparkasse am Bahnhofplatz gerufen. Die zuerst eintreffenden Kräfte der hauptamtlichen Wache entdeckten eine Rauchentwicklung im Dachgeschoss, die ein dort installierter Rauchmelder erspürt hatte. Die weitere Erkundung ergab, dass in einem Technikraum eine sogenannte Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) brannte. Die Feuerwehrleute löschten mittels eines Kohlendioxidlöschers das Gerät ab. USVs werden in der Regel zur Absicherung in der Informationstechnik (Computer, Telefone) gegen Stromausfälle und -schwankungen eingesetzt.
Zu einer Beeinträchtigung im Betriebsablauf werde es nach ersten Informationen der Sparkasse nicht kommen. Lediglich während des Einsatzes mussten Mitarbeiter und Kunden das Gebäude aus Sicherheitsgründen verlassen. Die Feuerwehr belüftete das Gebäude, sodass der Betrieb im Gebäude anschließend wieder aufgenommen werden konnte. Die Polizei ermittelte, dass ein Akku der USV in Brand geraten war. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 25 000 Euro. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-09-04 21:51:24
20. Januar 2008 – Zimmer brannte in der AustraßeAm Sonntagmorgen kurz nach 5.15 Uhr brannte es in einer Wohnung in der Austraße. Eine Frau und mehrere Kinder konnten sich unverletzt ins Freie retten. Die Freiwillige Feuerwehr löschte das Feuer rasch und beschränkte die Flammen erfolgreich auf einen Raum.
Das Feuer war aus bisher nicht geklärter Ursache im Wohnzimmer der Erdgeschosswohnung ausgebrochen. Feuerwehrleute unter Atemschutz löschten mit einem Strahlrohr die Flammen. Anschließend belüfteten die Frauen und Männer die Wohnung mittels eines Hochdruckgebläses. Mit der Wärmebildkamera suchten sie nach versteckten Glutnestern. Die Familie war erst vor wenigen Tagen in das neue Heim eingezogen. Sie kam vorerst bei Bekannten unter
Nach Polizeiangaben hatte sich die 39-jährige Frau mit ihren Kindern im Alter von 10 und 12 Jahren in der Wohnung aufgehalten. Aufgrund der starken Rauchentwicklung war ihnen die Flucht über den Flur nicht möglich. Es gelang ihnen jedoch durch ein Fenster ins Freie zu kommen. Die Frau konnte mit ihren Kindern noch in den Morgenstunden in die Wohnung zurückkehren.
Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf mindestens 10 000 Euro. Die Brandursache ist bislang noch nicht geklärt. Eine technische Ursache schließen die Ermittler jedoch aus.
Die Anfahrt der Feuerwehrfahrzeuge war wegen parkender Autos erschwert, berichtete Einsatzleiter Thomas Reuter. Bei Einsätzen in der Austraße haben die Feuerwehrleute leider regelmäßig mit diesem Problem zu kämpfen. Ist das Durchkommen für die Einsatzfahrzeuge nicht oder nur erschwert möglich, so kann dies im ungünstigsten Fall Menschenleben kosten, wenn die Helfer nicht schnell genug an die Einsatzstelle gelangen können, warnt die Feuerwehr. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-01-20 15:35:04
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14. Januar 2008 – Fahrzeugbrand im ZPRAm Montagabend kurz vor 21.45 Uhr geriet auf dem Gelände des Zentrums für Psychiatrie Reichenau (ZPR) aus bisher nicht geklärten Umständen ein Fahrzeug in Brand. Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz und die Werkfeuerwehr ZPR löschten den Brand schnell und verhinderten so erfolgreich eine Ausbreitung auf weitere Fahrzeuge und Gerätschaften, die allesamt in einer Garage untergebracht waren. Die Nachlöscharbeiten und die sich daran anschließenden Belüftungsmaßnahmen in den angrenzenden Räumen zogen sich bis gegen Mitternacht hin. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-01-14 23:16:17
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05. Januar 2008 – Wärmebildkamera nach Allensbach angefordertGegen 22.30 Uhr brach in Allensbach im Himmelreichweg ein Brand aus. Die Freiwillige Feuerwehr Allensbach forderte aus Konstanz die Wärmebildkamera an. Die hauptamtliche Wache brachte sie mit dem "Sammy" an die Einsatzstelle. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-01-07 21:53:50
05. Januar 2008 – Überlandhilfe in Reichenau-LindenbühlAm Samstagabend wurde die Freiwillige Feuerwehr Konstanz zur Überlandhilfe in den Maximilian-Thumm-Weg in der Reichenau-Lindenbühl gerufen. Dort war es in einem ausgebauten Dachstuhl eines freistehenden Wohnhauses vor 19.15 Uhr zu einem Brand gekommen. Da ein Bewohner als vermisst galt und aufgrund der erschwerten Zugänglichkeit forderte die Feuerwehr Reichenau eine Drehleiter und ein Löschgruppenfahrzeug mit Atemschutzgeräteträgern nach. Die Feuerwehrfrauen und -männer aus Konstanz unterstützten ihre Kameraden der der Personensuche und der Brandbekämpfung. Zusätzlich setzten sie die Wärmebildkamera aus Konstanz ein, um nach versteckten Glutnestern im Dachgebälk zu suchen. Laut Pressemitteilung der Polizei musste eine Person, die vom Tod mehrerer Kleintiere sehr betroffen war, vom Rettungsdienst des Malteser Hilfsdienstes betreut werden.
Die Polizei geht nach ersten Schätzungen von einem Sachschaden in Höhe von 80 000 bis 90 000 Euro aus. Autor: nea – Letzte Änderung: 2008-01-20 14:38:35
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