|
2010
7 Berichte
08. März 2010 – Erneuter Brand in einem leer stehenden HäuschenGegen 18.30 Uhr an diesem Montagabend wurde die Freiwillige Feuerwehr von einem Brand in einem Gebäude an der Reichenaustraße schräg gegenüber des bekannten Elektronikfachhändlers informiert. Als die ersten Einsatzkräfte eintreffen, erkennen sie, dass aus einem kleinen, wohlbekannten – am 26. März 2009 hatte es in den Häuschen schon einmal gebrannt – und unbewohnten Häuschen auf dem ehemaligen Great-Lakes-Gelände Rauch dringt. Mittels mehrerer Strahlrohre bekämpfen Feuerwehrleute unter Schwerem Atemschutz den Brand. Mittels Wärmebildkamera und Motokettensäge rücken sie den Glutnestern im Dachstuhl zu Leibe. Eine Schlauchleitung wird über den Korb der Drehleiter eingesetzt. Um in dem Gebälk eine bessere Löschwirkung zu erzielen, wird eine Schlauchleitung mit Schaum befüllt. Während des Einsatzes ist auch ein Rettungswagen des Malteser Hilfsdienstes vor Ort, als sogenannter Eigenschutz der eingesetzten Feuerwehrleute. Nach rund zwei Stunden konnten die letzten Feuerwehrleute die Einsatzstelle verlassen.
Sachschaden dürfte kaum entstanden sein, da das Gebäude voraussichtlich abgerissen werden soll. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist nicht bekannt. Das Feuer ist offensichtlich im ersten Obergeschoss des zweistöckigen Gebäudes ausgebrochen. Das Häuschen wird in den kalten Monaten ab und an von Wohnsitzlosen bewohnt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Wenige Minuten nach Beginn dieses Einsatzes mussten weitere Feuerwehrleute und Fahrzeuge alarmiert werden, da die automatische Brandmeldeanlage der Polizeidirektion einen Brand meldete, was sich jedoch kurz darauf als Fehlalarm erwies. Autor: nea – Letzte Änderung: 2010-03-09 00:01:28
Galerien1 Galerien
23. Februar 2010 – Brand in einem Elektroraum in der HTWGEin geplatzter Kühlwasserschlauch führte am Dienstagabend zum Ausfall des Rechenzentrums der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG). Durch das auslaufende Wasser kam es zu mehreren Kurzschlüssen in elektrischen Einrichtungen, die eine Stromabschaltung des betroffenen Gebäudes G erforderten. Die Rauchentwicklung hatte zuvor mittels der automatischen Brandmeldeanlage die Freiwillige Feuerwehr Konstanz auf den Plan gerufen.
Kurz nach 20.30 Uhr lief der Alarm in der Feuerwehrzentrale in der Steinstraße ein. Bei der Erkundung der wenige Minuten später eintreffenden Einsatzkräfte stellten diese Rauch im Kellergeschoss fest. Die weitere Erkundung ergab schließlich folgende Lage: Ein wasserführender Kühlschlauch für eine Spritzgussmaschine war geplatzt. Das austretende Wasser war vom Erdgeschoss in den Keller gelaufen, wo es in einem Technikraum in Elektroschaltschränke lief. Durch Kurzschlüsse war dabei offensichtlich eine erste Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) in Brand geraten.
Die Zerstörung einer weiteren USV erlebten die Einsatzkräfte live mit: Nach einem lauten Knall schlugen Flammen aus dem Elektroschrank. Die Feuerwehr veranlasste, dass die Stromversorgung des Gebäudes G abgeschaltet wurde. Da jedoch die Akkus der USVs weiterhin die Leitungen unter Spannung hielten und wegen des Wassers auf dem Boden keine ausreichende Isolierung herzustellen war, konnten an der dortigen Elektroinstallation vorerst keine Arbeiten vorgenommen werden. Nachdem mit Hilfe der Wärmebildkamera das Abklingen der Temperatur in den Schaltschränken verfolgt werden konnte, übergaben die Feuerwehrleute die Einsatzstelle an die Haustechniker der HTWG. Nach rund anderthalb Stunden Einsatzdauer rückten die Feuerwehrleute wieder ein.
Verletzt wurde niemand. Die Besatzung eines Rettungswagens des Deutschen Roten Kreuzes war aus Sicherheitsgründen an die Einsatzstelle gerufen worden. Die Höhe des Sachschadens wird von der HTWG wegen der zerstörten Technik vorerst auf rund 30 000 Euro geschätzt. Gravierend für die HTWG-Studenten und manche Konstanzer Schule war während der Nacht der Ausfall des Rechenzentrums, das im Gebäude G untergebracht ist. Noch in der Nacht konnten Techniker das Rechenzentrum reakativieren, sodass am Tag schon wieder ein nahezu störungsfreier Betrieb möglich war, teilt die HTWG mit. Autor: nea – Letzte Änderung: 2010-02-24 15:34:14
Galerien1 Galerien Links
14. Februar 2010 – Schwedenofen verqualmt LadengeschäftAm Fasnachtssonntag gegen 21.30 Uhr bemerkte die Bewohnerin eines Wohn- und Geschäftshauses in der Zollernstraße Rauchgeruch in Ihrer Wohnung. Als sie daraufhin das Treppenhaus kontrollierte entdeckte sie dort Rauch, dessen Ursache sie schließlich in dem im Erdgeschoß liegenden Ladengeschäft ausmachte. Die von ihr alarmierte Freiwillige Feuerwehr stellte rasch fest, dass der Qualm aus einem sogenannten Schwedenofen trat, in dem Holzscheite vor sich hin schwelten. Atemschutzträger brachten die Glut nach draußen und unterbanden so eine weitere Rauchentwicklung. Mittels eines Hochleistungslüfters bliesen die Feuerwehrleute den Rauch aus dem Geschäft. Ein hinzugezogener Kaminkehrer kontrollierte anschließend den Ofen. Die Ursache für die ungewöhnliche Rauchentwicklung ist nicht bekannt. Sachschaden entstand offensichtlich keiner. Verletzt wurde niemand. Nach Südkurierinformationen nimmt die Polizei als Ursache an, dass der Rauch wegen eines Unterdrucks nicht hatte abziehen können. Die Außenlufttemperatur hatte schon den ganzen Tag unter 0 °C betragen. Autor: nea – Letzte Änderung: 2010-02-16 20:10:10
Galerien1 Galerien
02. Februar 2010 – Schmorendes Elektrogerät führt zu nächtlichem BrandmelderalarmDie Automatische Brandmeldeanlage einer Bildungseinrichtung im Stadtteil Paradies rief in der Nacht zum Mittwoch die Feuerwehr auf den Plan. Diese stellte nach Betreten des Gebäudes Rauchgeruch fest. Eine längere Suche nach der Quelle führte in ein Labor. Hier konnte ein defektes Elektrogerät festgestellt werden. Das Gerät wurde vom Netz getrennt und ins Freie verbracht. Anschließend wurden die Räume gelüftet. Autor: hwr
10. Januar 2010 – Brennende Gartenhütte im Kabisland | | Foto: Lars Heilmann (10. Januar 2010) |
|
Gegen 5.30 Uhr am frühen Sonntagmorgen wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einem Gartenhüttenbrand im Kabisland bei Dettingen gerufen. Dort hatte aus bisher nicht bekannten Gründen eine Gartenhütte Feuer gefangen. Die Feuerwehrleute löschten unter Atemschutz mit zwei Strahlrohren die Flammen. Die Wasserversorgung konnten sie aus einem nahe gelegenen Hydranten sicherstellen, was bei der Weitläufigkeit der Gartenanlage nicht immer gegeben ist. In diesem Fall muss sie dann mit einem Tanklöschfahrzeug im Pendelverkehr sicher gestellt werden. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt. Verletzt wurde niemand. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Autor: nea – Letzte Änderung: 2010-01-10 17:03:09
Galerien1 Galerien
07. Januar 2010 – Fahrzeugüberschlag im Bachverlauf | | Foto: Ue (07. Januar 2010) |
|
Um kurz vor zwölf Uhr wurde die Feuerwehr über einem Fahrzeugüberschlag in der Franz-Moser-Straße informiert. Der Fahrer hatte in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Auto verloren. Hierbei geriet er mit dem Fahrzeug in einen Bachverlauf, infolgedessen sich das Fahrzeug überschlug und auf dem Dach zum Liegen kam. Der Fahrer konnte unverletzt den Pkw verlassen.
Da sich der Fahrzeugmotor nun direkt über dem Bach befand, war zu befürchten, dass auslaufende Betriebsstoffe das Gewässer verunreinigen könnten. Vorsorglich wurde von den hauptamtlichen Einsatzkräften der Feuerwehr eine Ölsperre ausgebracht und ein Auffangbehältnis unter dem Motor positioniert, bis die Bergung des Fahrzeugs durch ein Abschleppunternehmen abgeschlossen war. Die Feuerwehr war mit drei Einsatzkräften und einem Fahrzeug (RW 2) und die Polizei mit zwei Beamten des Polizeipostens Wollmatingen vor Ort. Autor: Ue – Letzte Änderung: 2010-01-08 11:12:45
01. Januar 2010 – Erste Einsätze im neuen JahrUnruhige Nacht in der Feuerwehrzentrale | Beim Einsatz in der Benedikt-Bauer-Straße ist der Nebel nicht so dicht, wie an anderen Stellen in der Stadt. | | Foto: Oliver Hanser (01. Januar 2010) |
 | Dichter Nebel herrscht teilweise in der Stadt, wie hier an der Ampel in der Elberfeldspange. | | Foto: Oliver Hanser (01. Januar 2010) |
|
Kurz nach dem Jahreswechsel wurde die Freiwillige Feuerwehr zu weiteren Einsätzen alarmiert. In der Benedikt-Bauer-Straße kam es gegen 00:20 Uhr durch eine Silvesterrakete im Dachbereich eines Wohnhauses zu einem Entstehungsbrand, der beim Eintreffen der Feuerwehr von den Anwohnern bereits gelöscht war. Die Einsatzkräfte kontrollierten noch den Dachbereich mit der Wärmebildkamera und konnten keine versteckten Glutnester mehr feststellen. Nach Polizeiangaben entstand Sachschaden in Höhe von rund 10 000 Euro.
Zeitgleich hatte die automatische Brandmeldeanlage (BMA) des Münsters einen Feueralarm im Glockenturm gemeldet. Die dorthin entsandten Einsatzkräfte mussten den Turm besteigen und stellten dort einen Fehlalarm fest. Weiteren Maßnahmen waren nicht zu ergreifen.
In der Schwaketenstraße stand ein Altkleidercontainer kurz nach 01:00 Uhr in Brand. Die hauptamtlichen Einsatzkräfte öffneten den Container gewaltsam um den Inhalt gänzlich ablöschen zu können.
Eine weitere BMA löste wenige Minuten nach 02:00 Uhr einen weiteren Feueralarm aus, worauf die Einsatzkräfte des Löschbereichs Altstadt erneut alarmiert wurden. Diesmal mussten sie in die Spiegelhalle in der Hafenstraße beordert werden. Der Einsatz dauerte nicht lange, da es sich um einen Täuschungsalarm handelte, der durch Theaternebel bei einer Veranstaltung im Objekt verursacht wurde.
Zum bisher letzten Einsatz im neuen Jahr wurde die Feuerwehr um 05:55 Uhr gerufen. Erneut hatte eine BMA zu einem Einsatz alarmiert. In diesem Fall ging es auf die Mainau. In dortigen Schwedenhof hatten Kleidungsstücke in einem Flur gebrannt, die bei Ankunft der Feuerwehr schon durch einen Bewohner gelöscht waren. Die Feuerwehrkräfte kontrollierten den Bereich und übergaben die Einsatzstelle an die Polizei, welche Ermittlungen hinsichtlich einer Brandlegung aufgenommen hat.
Autor: Ue, Klaus Menge – Letzte Änderung: 2010-01-07 23:27:43
|