|
2012
17 Berichte
17. Februar 2012 – Unvorsichtig aus Grundstück ausgefahrenEin 37-jähriger Autofahrer fuhr am Freitagabend kurz nach 18 Uhr von einem Grundstück auf die Max-Stromeyer-Straße ein und missachtete dabei den Vorrang eines stadtauswärts fahrenden Autos. Bei der Kollision wurden die beiden Fahrzeuge erheblich beschädigt, berichtet die Polizei. Vier Insassen im bevorrechtigten Auto erlitten Verletzungen. Während der Unfallaufnahme sperrte die Polizei die Max-Stromeyer-Straße zwischen Kreisverkehr Oberlohnstraße und der Einmündung Opelstraße für rund eineinhalb Stunden komplett.
Die Feuerwehr Konstanz war ebenfalls hinzugerufen worden, da nach der Unfallmeldung von mindestens einer eingeklemmt Person ausgegangen werden musste. Als die hauptamtlichen Feuerwehrkräfte eintrafen, stellten sie schnell fest, dass niemand eingeklemmt war. Ausgelaufene Betriebsstoffe stellten sich als ungefährliche Kühlflüssigkeit heraus. Sicherheitshalber klemmten die Feuerwehrleute die Batterien der Unfallfahrzeuge ab, um eine Funkenbildung vorzubeugen. Autor: nea – Letzte Änderung: 2012-02-19 17:44:56
17. Februar 2012 – Essen brannte anKurz vor 17.30 Uhr musste die Feuerwehr in die Schottenstraße ausrücken. Dort hatten Bewohner Brandgeruch wahrgenommen und verdächtigen Rauch gesehen. Die Feuerwehrleute fanden im dritten Obergeschoss des Wohnhauses eine Wohnung, aus der der Rauch drang. Nachdem sie die Türe gewaltsam geöffnet hatten, entdeckten sie Essen auf einem angeschalteten Herd. Nachdem sie die Gefahr beseitigt hatten, belüfteten sie die Wohnung und rückten wieder ein. Autor: nea – Letzte Änderung: 2012-02-19 17:45:09
17. Februar 2012 – 10 Gasflaschen in brennendem Lagerraum | | Foto: nea (17. Februar 2012) |
|
Gegen 12.15 Uhr am Freitagmittag wurde die Feuerwehr in die Zollernstraße gerufen. Dort brannte es in einem Lagerraum im Erdgeschoss. Nach ersten Schätzungen der Polizei beträgt der Sachschaden rund 50 000 Euro. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt. Verletzt wurde niemand.
Ein Nachbar hatte entdeckt, dass Rauch aus der zur Straße weisenden Türe drang und sofort die Feuerwehr alarmiert. Der Mann unternahm noch Löschversuche mit einem Feuerlöscher, hatte damit jedoch keinen Erfolg. Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, hatte sich der Qualm deutlich verstärkt. Eine Räumung des Hauses war nicht mehr erforderlich, das sich deren Bewohner selbst in Sicherheit gebracht hatten.
Gleich zu Einsatzbeginn hörten die Feuerwehrleute eine Verpuffung. Offensichtlich war ein Gasschlauch geplatzt und eine geöffnete Gasflasche bließ ab. Insgesamt bargen sie zehn Flaschen und kühlten diese sicherheithalber mit Wasser aus einem Stralrohr. Ein Atemschutztrupp unter Pressluftatmern löschte die Flammen rasch. Anschließend räumten die Feuerwehrleute Teile des Lagergutes aus. In dem Raum befanden sich unter anderem Kühlaggrgate, Getränkekisten und Lebensmittel. Mit Äxten und einem Einreißhaken entfernten die Feuerwherleute die abgehängte Decke, da sich das Feuer dort hineigefressen hatte. Mit einer Wärmebildkamera suchten sie nach verborgenen Glutnestern. Der Notdienst der Stadtwerke schaltete den Strom für das Gebäude aus. Zwei Wohnungen im ersten Obergeschoss wurden verraucht. Nach rund einer Stunden konnte die Feuerwehr wieder einrücken.
Alarmiert wurde auch die Schnelleinsatzgruppe der Malteser. Dies hatte die Leitstelle aufgrund der Alarmmeldungen veranlasst. Ihr Einsatz war jedoch nicht erfoderlich. Die Polizei geht nach dem derzeitigen Ermittlungsstand von einem technischen Defekt als Brandursache aus. Sie hat einen Brandsachverständiger hinzugezogen. Autor: nea – Letzte Änderung: 2012-02-19 17:54:28
Galerien2 Galerien
16. Februar 2012 – 12-Meter-Yacht aus Hafen geborgenDer etwas andere Schmotzige Dunschtig – Feuerwehr, Wapo und DLRG im Einsatz – 160-Tonnen-Kran hebt Havaristen aus dem Wasser | | Foto: nea (16. Februar 2012) |
 | | Foto: nea (16. Februar 2012) |
|
Eine aufwändige Bootsbergung beschäftigte am Schmotzigen Dunschtig Feuerwehr, Wasserschutzpolizei (Wapo) und Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) rund neun Stunden lang. Eine 12 Meter lange Motoryacht war im Hafen an ihrem Liegeplatz gesunken. Als wahrscheinliche Ursache gilt ein Frostschaden. „In den neun Jahren meines Amtes als Hafenbeauftragter kann ich mich nicht an ein gesunkenes Boot erinnern“, erklärte Jürgen Faden vom Deutsch-schweizerischer Motorboot Club (DSMC).
Gegen 9.45 Uhr war der Wapo das gesunkene Boot mitgeteilt worden. Eine Erkundung zusammen mit der kurz darauf verständigten Feuerwehr ergab, dass Wasser in die Yacht eingedrungen und daraufhin nach Backbord gekippt war. Da das Wasser an den Liegeplätzen nicht sehr tief ist, hatte sich der Kiel in den Grund gebohrt, sodass das Boot nicht vollständig sank, sondern aus dem Wasser herausragte und auch betreten werden konnte. Die Halteleinen verhinderten zudem ein weiteres Umkippen.
Ein Anheben der Yacht mit Hilfe von aufblasbaren Luftkissen erschien den Einsatzkräften – sie hatten zusätzlich Fachleute der schweizerischen Seepolizei hinzugezogen – als nicht sinnvoll. Aufgrund der geringen Tiefe und da das Boot im Schlick steckte, hätten diese nicht so angebracht werden können, dass sie ihre Wirkung entfalten.
Hubert Trenkle, Chef der Konstanzer Wasserschutzpolizei, erkundete als Taucher unter Wasser den Rumpf nach Schäden. Allerdings konnte er nichts entdecken, was auf eine Ursache hinwies. Dies bestärkte die Fachleute darin, dass durch Eisbildung Risse in einem der ins Wasser führenden Rohre entstanden sind, wo nach dem Auftauen Wasser eintrat. Die genaue Ursache wird ein Sachverständiger klären, kündigte Trenkle an. Der Stahlrumpf weist keine Schäden auf, wie sich nach der Bergung herausstellte.
Nachdem die Feuerwehr sechs Pumpen mit einer gesamten Wasserförderleistung von 1200 Litern pro Minute einsetzte, nahm im Bootsinnern der Wasserspiegel sichtbar ab. Schließlich löste sich der eingesunkene Rumpf aus dem Schlick und die Yacht schwamm wieder. Die Einsatzkräfte schleppten Mobiliar und Ausrüstungsgegenstände von Bord, um die Yacht leichter zu machen. Die Entsorgung der unbrauchbaren Gegenstände wurde an einen Fachbetrieb übertragen. Nachdem das Boot weitgehend leergepumpt war, schleppte es das Schlauchboot der Feuerwehr an die gegenüberliegende Hafenmauer. Dort war zuvor das Motorschiff Reichenau gelegen, die deswegen ihren Liegeplatz verlassen musste.
Ein 160-Tonnen-Kran nahm den Havaristen an den Haken und hievte ihn auf einen Bootsanhänger. 17 Tonnen zeigte die Gewichtsanzeige des Kranes, erklärte Thomas Scherzinger, Juniorchef eines Bergungsunternehmens aus Hüfingen im Landkreis Villingen-Schwenningen. Bootstransporteur Roland Wurst schleppte anschließend das verladene Boot zum Vereinsheim des DSMC, wo es die nächsten Tage stehen bleiben soll. „Da es schnell gehen musste, konnte ich keinen größeren Anhänger auftreiben – an so einem Tag schon gar nicht“, schilderte Wurst seine Herausforderung.
Die Feuerwehr hatte gleich zu Einsatzbeginn eine Ölsperre um das Boot gelegt, um eventuell austretende Betriebsstoffe an einer Ausbreitung zu hindern. Nach dem Abschleppen zeugten jedoch nur ein paar wenige Ölschlieren am Liegeplatz des Havaristen von dem Ereignis.
„Durch die Lage des Bootes sind wir nicht richtig rangekommen“, erklärte Feuerwehrkommandant Dieter Quintus eine Schwierigkeit. Zudem seien „behördliche Ressourcen“ wegen der Fasnacht nicht ohne weiteres greifbar gewesen, ergänzte er. „Nachdem unsere Pumpen etliche Kubikmeter Wasser herausgepumpt hatten, ging’s plötzlich schnell“, berichtete Einsatzleiter Hans-Jürgen Oexl vom schlussendlichen Erfolg.
„Jeder hat in dem Fachbereich gearbeitet wo er stark ist“, schilderte Clemens Menge, Einheitsführer der DLRG, seinen Eindruck. Die DLRG hatte die Wapo bei der Suche nach dem Leck unterstützt. „Die engen räumlichen Verhältnisse seien eine besondere Herausforderung gewesen“, fügte er hinzu.
Für Verwunderung – wenn nicht gar für Ärger – hatte die Weigerung des Bootseigentümers gesorgt, aus Frauenfeld herzufahren. Letztendlich überwog bei den Einsatzkräften und Helfern die Freude darüber, noch vor Einbruch der Dunkelheit die Motoryacht sicher an Land zu haben. An der Einsatzstelle gab’s zum Schluss für die Feuerwehr und die anderen Hungrigen eine Gulaschsuppe mit knusprigen Brötchen. Diese hatte die Klinikumsküche unter Leitung von Reinhard Ruhland schnell hervorgezaubert. Autor: nea – Letzte Änderung: 2012-02-18 22:01:02
Galerien3 Galerien Links
15. Februar 2012 – Wasserfall bis in den KellerKein Unterricht nach Wasserrohrbruch in der GebhardschuleNach einem Wasserrohrbruch wurde die Gebhardschule an diesem Mittwoch vor Fasnacht für den Unterricht gesperrt. Ein Wasserrohr im dritten Obergeschoss war frostbedingt gebrochen und das Wasser lief über das Treppenhaus bin in den Keller.
Gegen 4.30 Uhr entdeckte eine Reinigungsfrau den Wasserrohrbruch und meldete ihn der Feuerwehr. „Die Treppe sah aus wie ein Wasserfall“, berichtete Feuerwehr-Einsatzleiter Klaus Wehner. Bei seinem Eintreffen sei das Wasser im Keller bereits knöchelhoch gestanden, ergänzte er. Mit Wassersaugern und Pumpen beförderten die Feuerwehrleute binnen der nächsten fünf Stunden das Wasser nach draußen.
Wehner ließ auch von den Notdiensten der Stadtwerke Wasser und Strom abstellen. Da sich die Heizung für beide Schulen im „Theo“ befindet, kam es wegen der Stromabschaltung zu keinen weiteren Problemen. Der Haupthahn sperrte jedoch die Wasserzufuhr für beide Schulen. Erst nachdem die Unterverteilungen entsprechend abgeschiebert wurden, erhielt die Realschule wieder Wasser. Als mutmaßliche Quelle machten die Feuerwehrleute ein Rohr aus, das in der abgehängten Zwischendecke einer Toilette verlegt war.
Da ein Schulbetrieb nicht mehr möglich war, mussten Elke Großkreutz, Leiterin der Gebhardschule, und ihr Kollege Frank Raddatz von der benachbarten Thoedor-Heuss-Realschule bereits um sechs Uhr einen alternativen Tagesplan besprechen. Elke Großkreutz wurde hierfür sogar von der Polizei geholt. Bei der Rektorin funktionierte das Telefon nicht, sodass die Polizei zu dieser besonderen Maßnahme greifen musste. Einsatzleiter Wehner hatte frühzeitig den Großen Saal und den Unterrichtsraum in der Feuerwache für die Aufnahme der Grundschüler vorbereiten lassen. Das „Theo“ entließ jedoch gleich am Morgen die Schüler der Klassen 9 und 10 wieder, sodass der Neubau vorübergehend von den Grundschülern genutzt werden konnte. Deren Eltern wurden umgehend informiert, dass sie ihre Kinder abholen sollen.
Bereits am gleichen Tag begann ein Installateur mit der Reparatur der zerstörten Leitung. Wann die Schule wieder nutzbar ist, ist derzeit nicht absehbar. Die Schadenshöhe ist nicht bekannt.
Durch die Kälte der letzten zwei Wochen war Wasser in dem Rohr gefroren und hatte das Rohr zum Platzen gebracht. Bei den gestiegenen Temperaturen schmolz das Eis und seine verstopfende Wirkung wurde aufgehoben. Wasser konnte nun ungehindert aus der geplatzten Leitung austreten.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2012-02-15 20:19:41
11. Februar 2012 – Feuerwekrskörper entzündete FlachdachbewuchsKurz nach 17 Uhr am Samstagnachmittag rückte die Feuerwehr zu einem Brand im Alten Graben beim Palmenhaus aus. Dort war ein Brand auf dem Flachdach des Jugendhauses gemeldet worden. Dort war trockener Bewuchs durch einen gezündeten Feuerwerkskörper in Brand geraten, teilte die Polizei mit. Mittels einer Steckleiter stiegen Feuerwehrleute hinauf und löschten die Flammen mit einem Strahlrohr. Da sich auf dem Dach eine dicke Eisschicht befand, entstand kein Sachschaden, berichtete die Polizei. Wer den Feuerwerkskörper auf das Dach geworfen hat ist nicht bekannt. Autor: nea – Letzte Änderung: 2012-02-13 11:56:49
04. Februar 2012 – Vollbrand einer GartenhütteKurz nach 7 Uhr am Samstagmorgen erreichte die Feuerwehr einen Notruf, dass es an der Gartenanlage „Am Homberg“ brennen würde. Flammen und Rauchsäule in Blickrichtung des ehemaligen Taborturmes waren weithin zu sehen.
Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, stand eine Gartenhütte bereits in Vollbrand. Die Einsatzkräfte kamen trotz der Temperaturen um minus 13 Grad ordentlich ins Schwitzen, da sie ein längere Schlauchleitung einen Hang hinauf legen mussten. Nach etwa einer dreiviertel Stunde ließ Einsatzleiter und Kommandant Dieter Quintus „Feuer aus“ melden. Die Nachlöscharbeiten in den qualmenden Überresten der Hütte dauerten nochmal rund eine halbe Stunde. Nach den Aufräumarbeiten rückten die letzten Fahrzeuge kurz nach 8.30 Uhr wieder ein.
Die Anfahrt für die schweren Feuerwehrfahrzeuge gestaltete auf schneeglatten und schmalen Sträßchen zwischen Schwaketenbad und Litzelstetter Straße schwierig. Um die Fahrzeuge nicht zu beschädigen mussten die Feuerwehrleute vor der Rückfahrt Gehölz entfernen.
Brandursache und Höhe des Sachschadens sind nicht bekannt. Brandursache und Höhe des Sachschadens sind nicht bekannt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Autor: nea – Letzte Änderung: 2012-02-07 23:24:49
02. Februar 2012 – Brennender Wäschestapel erlosch von selbstKurz vor 5.15 Uhr am frühen Donnerstagmorgen rückte die Feuerwehr zu einer gemeldeten Rauchentwicklung an den Zähringerplatz aus. Bei der Erkundung in der Studienresidenz bemerkten die Feuerwehrleute im vom Treppenhaus abgetrennten Flur im ersten Obergeschoss schwachen Rauch. Nach einer ausführlichen Suche entdeckten sie im zweiten Untergeschoss die Ursache hierfür: In einem Wäscheraum hatte es in einem Wäschestapel gebrannt. Als die Feuerwehrleute die Ursache entdeckten, war das Feuer bereits von selbst erloschen. Der Rauch konnte durch die natürliche Entlüftung durch offen gehaltene Türen entweichen. Die Brandursache ist nicht bekannt. Autor: nea – Letzte Änderung: 2012-02-04 14:43:33
01. Februar 2012 – Angeschalteter Herd verursacht großen SchadenKurz vor 13 Uhr am Mittwochmittag wurde die Feuerwehr zu einem Brand in einer Studentenwohnung in der Werner-Sombart-Straße gerufen. Der gegen 12.45 Uhr in seine Wohnung zurückkehrende 23 Jahre alte Mieter bemerkte, dass Rauch aus den Schlitzen der Lüftungsanlage quoll, teilte die Polizei mit. Als der Mann offene Flammen im Bereich der Küchennische feststellte alarmierte er die Feuerwehr.
Ein Atemschutztrupp der hauptamtlichen Kräfte löschte die Flammen im Ein-Zimmer-Appartement rasch mit einem Kleinlöschgerät. Anschließend überprüften die Feuerwehrleute die Küche mittels einer Wärmebildkamera auf verborgene Glutnester, wobei sie jedoch nicht fündig wurden. Die Höhe des Sachschadens schätzt die Polizei auf rund 40 000 Euro. Eine eingeschaltete Herdplatte und deren relativ hohe Temperatur ließen den Schluss zu, dass der Mieter am Morgen vergessen hatte, die Herdplatte auszuschalten, teilte die Polizei mit. Autor: nea – Letzte Änderung: 2012-02-04 14:44:01
27. Januar 2012 – Weißer BMW prallt auf BaumGegen 18.30 Uhr am frühen Freitagabend prallte zwischen Dingesdorf und Dettingen in einem Waldstück ein BMW auf einen Baum. Erst ein vorbeikommender Autofahrer bemerkte den Unfall und alarmierte die Rettungskräfte.
Der Fahrer wurde mit Unterstützung der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit. Der Mann war nicht eingeklemmt. Allerdings wollte der Notarzt aus medizinischen Gründen, dass der Patient schonend nach oben aus seinem Sitz gehoben wird. Daher trennten die Feuerwehrleute das Dach mittels einer hydraulischen Schere ab. Anschließend halfen sie bei der Bergung des Autos und leuchteten die Unfallstelle aus. Rettungsdienst und Notarzt brachten den Verletzten ins Krankenhaus.
Warum das Auto von der Fahrbahn abkam ist noch unklar. Zum Unfallzeitpunkt war es diesig und es regnete. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt. Die Straße war wegen des Unfalls voll gesperrt. Autor: nea – Letzte Änderung: 2012-01-29 17:46:04
21. Januar 2012 – Zaunlatte durchbohrt AutoKurz vor 9 Uhr verunfallte auf der Landstraße zwischen Dettingen und Langenrain auf Höhe des Golfplatzes ein 7er-BMW. Dessen 62-jähriger Fahrer hatte viel Glück im Unglück: Eine Latte des vom Fahrzeug niedergemähten Zaunes bohrte sich durch die Heckscheibe bis zum Fahrersitz vor. „Ich habe die Stange vorbeifliegen sehen“, berichtete er Feuerwehrkommandant Dieter Quintus, der als einer der ersten Helfer vor Ort war.
Quintus traf den Mann auf der Straße stehend an. Bis zum Eintreffen des Rettungswagens konnte er sich in einem Löschfahrzeug aufhalten und wärmen. Notarzt und Rettungsdienst kümmerten sich anschließend um den Mann. Entgegen der Alarmmeldung war Niemand eingeklemmt.
Der Mann war von Dettingen in Richtung Langenrain unterwegs, als sein Auto rechts ins Bankett geriet. Daraufhin übersteuerte der Fahrer sein Fahrzeug und verlor die Kontrolle darüber. Der BMW überquerte einen angrenzenden Wirtschaftsweg, bevor er einen Holzzaun niedermähte, der den Weg vor einem etwa fünf Meter tiefen und steilen Abhang sicherte. Er prallte schließlich mit der Front ins Erdreich und überschlug sich. Das Auto kam schließlich vor dem nahen Waldrand auf dem Dach zum Liegen. Der Fahrer konnte sich selbst aus seinem Fahrzeug befreien. Er erlitt glücklicherweise nur leichte Verletzungen, teilte die Polizei mit. Auf der nassen Straße hatte sich wegen der Temperaturen um Null Grad stellenweise ein glatter Schmierfilm gebildet gehabt. Glatteis oder Alkohol hätten nach Polizeiangaben jedoch keine Rolle gespielt.
Mittels der Seilwinde des Rüstwagens und einem Greifzug ließ Einsatzleiter Andreas Knäble das Auto bergen und auf der Fahrbahn für den Abschleppdienst bereitstellen. Nach etwas mehr als einer Stunde konnten die letzten Feuerwehrfahrzeuge wieder einrücken. Am BMW entstand Totalschaden in Höhe von rund 40 000 Euro, berichtete die Polizei. Autor: nea – Letzte Änderung: 2012-02-03 00:28:33
17. Januar 2012 – Rauchentwicklung aus KaminAm Dienstagabend kurz nach 20 Uhr wurde die Feuerwehr in die Von-Emmich-Straße gerufen. Dort würde es aus dem Dachstuhl eines Neubaus rauchen, teilte der Anrufer mit. Die herbeigeeilten Feuerwehrleute konnten allerdings keine außergewöhnliche Rauchentwicklung feststellen. Sie kontrollierten vom Korb der Drehleiter den Kamin. Außergewöhnlich hohe Temperaturen konnten sie ebenfalls nicht feststellen. Ein Vertreter des Hauseigentümers und die Polizei kontrollierten anschließend die Heizung, um sicherzustellen, dass diese ordnungsgemäß funktioniert.
15. Januar 2012 – Küchenbrand in der Berliner StraßeKurz vor 0.30 Uhr in der Nacht auf Sonntag wurde die Feuerwehr Konstanz zu einem Wohnungsbrand in der Berliner Straße gerufen. Feuerwehrleute unter Pressluftatmern gelang es rasch, das Feuer in der Küche in einer Wohnung im ersten Obergeschoss zu löschen. Der Rettungsdienst brachte den Bewohner mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus.
Einsatzleiter Lars Chudzinski ließ die Küche wegen der enormen Hitzeentwicklung mit der Wärmebildkamera absuchen und Mobiliar entfernen. Mittels einer Kübelspritze löschten die Feuerwehrleute Glutnester. Anschließend ließ der Einsatzleiter die Wohnung belüften. Nach etwas mehr als einer halben Stunde Einsatzdauer konnten die Frauen und Männer der Feuerwehr wieder zu ihrer verdienten Nachtruhe zurückkehren.
Wegen des Löschwassers war es bei Temperaturen unter Null Grad zu einer Glatteisbildung gekommen, die vom Bereitschaftsdienst der Technischen Betriebe mit Salz bestreut wurde. Die genaue Brandursache konnte die Polizei nicht feststellen, wie sie mitteilte. Als Brandherd stellten die Beamten den Elektroherd in der Küche fest. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt. Autor: nea – Letzte Änderung: 2012-01-15 23:51:19
09. Januar 2012 – PKW-BrandEine Rauchentwicklung aus dem Motorraum eines PKWs in der Bodanstraße wurde der Einsatzzentrale der Feuerwehr am Vormittag mitgeteilt. Vor Ort wurde den Einsatzkräften vom Anrufer erklärt, dass das Fahrzeug auf dem Parkdeck eines Geschäftsgebäudes abgestellt sei. Die Besonderheit: Das Parkdeck befindet sich im Dachgeschoss und die Fahrzeuge gelangen über einen speziellen Aufzug für Fahrzeuge dorthin. Die automatische Brandmeldeanlage des Objekts hatte bis dahin nicht ausgelöst.
Mitarbeiter des Geschäftsgebäudes hatten mit Pulverlöschern bereits erste Löschmaßnahmen ergriffen. Die hauptamtlichen Einsatzkräfte setzten ein weiteres Kleinlöschgerät ein. Die Motorhaube des PKWs ließ sich nicht mehr öffnen, weshalb vorsorglich ein hydraulischer Spreizer in Stellung gebracht wurde. Zwischenzeitlich konnte der Fahrzeughalter erreicht werden, welcher dann zügig zur Einsatzstelle kam. Auf das gewaltsame öffnen der Motorhaube konnte dann verzichtet werden, da die Löschmaßnahmen Erfolg gezeigt hatten und keine Rauchentwicklung mehr feststellbar war. Das Fahrzeug wurde im Anschluss aus dem Gebäude verbracht und dem Halter übergeben. Dieser äußerte die Vermutung, dass ein Marder wohl ursächlich für das Ereignis war, weil ein solcher seit Tagen sein Unwesen an dem Fahrzeug trieb…..
Autor: uec – Letzte Änderung: 2012-01-10 16:11:35
05. Januar 2012 – Stürmische StundenSeit den frühen Morgenstunden musste die Feuerwehr Konstanz mit ihren hauptamtlichen Kräften zu verschiedensten sturmbedingten Einsätzen ausrücken. Es waren umgestürzte Bäume von Straßen zu räumen, Dächer und Blechverwahrungen waren zu sichern, umgestürzte Bauzäune mussten wieder aufgestellt werden. Ein Kleinkraftrad war umgestürzt und verlor Betriebsflüssigkeit, welche mit Bindemitteln aufgenommen und beseitigt wurde.
Nachdem gegen Abend der Wind nochmals auffrischte, der Regen peitschend niederprasselte, Hagel und einige Donner über die Stadt hinweg zogen, konnten die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr auf einen arbeitsreichen Sturmtag zurückblicken. Das Tief "Andrea" bescherte etwas mehr als 20 Einsätze. Spektakulär kippte eine Pappel im Winterersteig bei der Wessenbergschule, in den Rhein. Hier konnte die Feuerwehr jedoch nichts tun. Der Baum wird in den nächsten Tagen von den Technischen Betrieben beseitigt werden.
Autor: km – Letzte Änderung: 2012-01-05 19:47:48
04. Januar 2012 – PKW-Brand ReichenaustraßeEin PKW-Brand auf dem Parkplatz der Moschee in der Reichenaustraße erforderte am frühen Nachmittag den Einsatz der hauptamtlichen Wache. Der Motorraum des abgestellten PKWs war in Brand geraten. Die Einsatzkräfte setzten einen Atemschutztrupp und ein C-Rohr ein und konnten den Brand rasch löschen. Die Polizei sperrte für die Dauer des Einsatzes den Bereich in der Reichenaustraße. Autor: uec
01. Januar 2012 – Mehrmals Böller im Treppenhaus gezündetDie Nacht auf das neue Jahr verlief für die Feuerwehr verhältnismäßig ruhig. Im Übergangswohnheim hatten gegen 0.45 Uhr Bewohner mehrere Böller im Treppenhaus gezündet. Der dadurch verursachte Rauch löste die automatische Brandmeldeanlage aus. Die herbeigeeilten Feuerwehrleute lüfteten lediglich das Treppenhaus. Aber offensichtlich hatten die Bewohner nichts gelernt, denn wenige Minuten später zeigte die Brandmeldeanlage erneut einen Alarm an und die Feuerwehr musste erneut ausrücken. Die Ursache waren wiederum gezündete Böller. Die hinzugerufene Polizei stellte den Unfug schließlich ab.
Die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr mussten in der zweiten Nachthälfte zu mehreren Türöffnungen ausrücken, da Heimkehrer ihre Hausschlüssel vergessen hatten. Des Weiteren mussten sie Leute aus einem stecken gebliebenen Aufzug befreien. Am frühen Morgen wurden sie von Kindern oder Jugendlichen zu einem Brand gerufen, was sich jedoch als böswilliger Alarm herausstellte. Autor: nea – Letzte Änderung: 2012-01-01 20:30:16
|