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Gerätehaus Dingelsdorf

Im Gerätehaus für den Löschbereich Dingelsdorf sind zwei Fahrzeuge stationiert: ein LF 8/6 (5/42) und ein MTW (5/19). Das Gebäude liegt im Schulweg.

Renovierung

Altes Gerätehaus
Das Gerätehaus Dingelsdorf vor dem Umbau am 5. September 2000. Foto: Arthur Merk
Holzkipptore
Die alten Holzkipptore werden abgebrochen. Foto: Arthur Merk

Bevor das lang erwartete LF 8/6 in Dingelsdorf einziehen konnte, galt es ihm Platz und den gebührenden Respekt zu verschaffen. Bereits bei der Auswahl des Fahrzeugs mussten die räumlichen Gegebenheiten des Gerätehauses beachtet werden. Es erwies sich als unumgänglich, neue Tore zu beschaffen, um die Einfahrt zu verbreitern. Im selben Zug sollten die Garageninnenräume und die Fassade renoviert werden.

So machten sich insgesamt 19 Kameraden der Aktiven und der Jugendfeuerwehr des 5. Zuges ans Werk. Ganze 400 Stunden an 20 Arbeitstagen kostete es die freiwilligen Kräfte um das Gerätehaus in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.

Schon von Beginn an bedeutete das harte Knochenarbeit: Mit Presslufthämmern musste ein Graben vor der Garagenfront ausgehoben werden, denn die neuen Falttore sollten von unten befestigt werden. Zuvor mussten aber natürlich die alten Holzklapptore entfernt werden. Bei der Demontage konnten die Dingelsdorfer auf die Unterstützung aus der "Oberen Etage" vertrauen. Kommandant Dieter Quintus – bekannt auch wegen seiner Schlagkraft, die er bei der Erweiterung der Feuerwache bewies – half persönlich bei den schweren Arbeiten. Die anfallenden Abbruchmaterialien wurden anschließend zwecks Recycling sortiert und mit dem Abrollbehälter Mulde auf dem Wechsellader in mehreren Fahrten abtransportiert.

Arbeiten
Maurer- und Gipserarbeiten. Foto: Arthur Merk

Nun konnte die Montage der neuen Falttore endlich beginnen. Dies sollte eine Fremdfirma übernehmen. Bis dies geschah, waren die Feuerwehrleute gezwungen, mit Unterstützung der Jugendfeuerwehr Nachtwache zu halten. Als die Tore endlich eingebaut waren, bewiesen die Wehrmänner erneut ihr handwerkliches Können. Rund um die Torrahmen fielen Maurer- und Gipserarbeiten an. Danach war die Geduld gefragt. Mehrere Tage dauerte es, bis Decke und Wände der Fahrzeughalle gestrichen waren. Dicke Staubwolken stiegen auf, als der 30 Jahre alte Fußboden abgeschliffen wurde. Nach dem Ausbessern diverser Löcher wurde der Bodenbelag in mehreren Schichten aufgetragen und zuletzt durch das Auftragen einer Sandschicht rutschfest gemacht.

Spinde
Die Spinde werden aufgestellt. Foto: Arthur Merk

Die Außenfront wurde durch eine Fremdfirma neu gestrichen. Mit dem Einräumen der Geräte in die Fahrzeughalle war das Ende der Arbeit aber noch lange nicht erreicht. Die ganze Prozedur mußte noch in der dritten Garage, die als Lagerraum für die alten Spinde und die Arbeits- und Renovierungsmaterialien genutzt wurde, wiederholt werden. Froh war man als zum guten Schluss die neuen Spinde, die natürlich genau wie die Tore in dem bekannten roten RAL 3000-Farbton gestrichen sind, aufgestellt und auch die ausgelagerten Fahrzeuge wieder eingefahren werden konnten.

Die Arbeit des 5. Zuges ist als vorbildlich zu bezeichnen. Alle Materialien, die für die Arbeiten notwendig waren, wurden vom 5. Zug selbst organisiert. Die offizielle Einweihung des frischrenovierten Gerätehauses und des neuen Fahrzeuges ist für Frühjahr 2001 festgelegt. Bis dahin hat der 5. Zug Zeit sich ans neue Outfit zu gewöhnen.

Autor: Alan Dittrich

Renoviertes Gerätehaus
Das renovierte Gerätehaus erstrahlt in neuem Glanz; aufgenommen am 5. November 2000. Foto: Arthur Merk

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