Hochwasser 1987
Im Unterschied zum Jahrhunderthochwasser von 1999 lag im Juni/Juli 1987 die hauptsächliche Bedrohung für Konstanz bei den Holzmassen, die in den Konstanzer Trichter eindrangen. Wäre der größte Teil nicht vor dem Rheinausfluss - und damit vor der Alten Rheinbrücke - herausgefischt worden, hätte die Rheinbrücke vom Druck der Holzmassen zerstört werden können.
1999 konnte das angeschwemmte Holz schon im Obersee abgefangen und an Land gebracht werden. Nur einzelne Baumstämme oder größere Äste erreichten Konstanz. Wegen des höheren Wasserspiegels lag der Gefahrenschwerpunkt 1999 in der Zerstörung und Behinderung der Infrastruktur, wie Bahn und Energieversorgung.
Die Fotos auf dieser Seite wurden uns freundlicherweise von bodenseebilder.de zur Verfügung gestellt.
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Blick vom Stadtgarten Richtung Seestraße. Links hinten die - hochgradig von Holzmassen bedrohte - Alte Rheinbrücke; rechts davon der Beginn der Seestraße.
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Neben den Feuerwehren half auch das Technische Hilfswerk (THW) beim Herausfischen des angeschwemmten Holzes.
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Die schwer beladene Ponton-Fähre des THW mit seiner hölzernen Fracht Richtung Klein Venedig.
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Holzsammelstelle am Hafen beim Zeppelin-Denkmal. Links im Bild ein Mehrzweckboot (MZB) der FF Friedrichshafen. Oben rechts ist ein VW Golf zu erkennen, das ehemalige Fahrzeug für den Brandmeister vom Dienst (BvD).
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Szene im Bahnhof Rorschach, der weniger vom Holz denn vom Wasser bedroht war.
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