Meldungen 2002
31. Dezember – Frauen-Gruppe löst sich auf
14. Dezember – Vorweihnachtliche Präsentationen
11. Dezember – Neuer GW-T abgeholt
11. Dezember – Ausschuss-Mitglieder gewählt
07. Dezember – La Sainte Barbe 2002
16. November – Hohe Ehrung für französischen Gast
21. Oktober – Peter Renker als Stellvertretender Kommandant wiedergewählt
19. Oktober – Gewaltige Feuerbälle
17. Oktober – 2. Sprechfunker-Lehrgang 2002
14. Oktober – Einfacher Schutz vor tödlicher Gefahr
27. Juli – Schwäbische Unterstützung für die Feuerwehr
20. Juli – Filmabend
19. Juli – 20. Feuerwehr-Triathlon in Karlsruhe
14. Juli – 15. Bodensee-Feuerwehr-Triathlon
22. Juni – Zum Pferdestehlen geeignet
09. Juni – Große Rettungsshow auf dem Benediktinerplatz
08. bis 12. Mai – Jugendfeuerwehr Fontainebleau zu Besuch
04. und 05. Mai – Vorführungen beim Autohaus Emminger
02. Mai – Malteser und Feuerwehr wuchteten schweren Sandstein
25. bis 27. April – Funklehrgang
20. April – Falschparkern geht es an den Kragen
20. April – Feuerwehr beim Praktiker-Baumarkt
11. April – Ausbildungszug: Tragbare Leitern
06. April – Stand-by kann gefährlich sein
06. April – Menschenrettung und Löschen am "Deutschen Haus"
21. März – Öffentliche Sicherheit: Stadt lässt aus Sicherheitsgründen abschleppen
16. März – Das "Fundament unserer Sicherheit" feierte
02. März – Kommandant Quintus feierte 50. Geburtstag
01. März – Neue Tore für die Feuerwache
20. Februar – Personalentwicklung der Feuerwehr nicht befriedigend
20. Februar – Linderung für Helfer und Opfer
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31. Dezember – Frauen-Gruppe löst sich auf
Die Frauen-Gruppe (F-Gruppe) der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz hat beschlossen sich zum Ende des Jahres selbst aufzulösen. Die Konstanzer Feuerwehrfrauen zählen zu den Vorreiterinnen der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Feuerwehr. Die weiblichen Feuerwehrangehörigen hatten über zwei Jahrzehnte lang die Feuerwehr bei Großeinsätzen im Bereich des Funk- und Fernmeldewesens verstärkt.
Auf Initiative des damaligen Feuerwehrkommandanten Rudolf Santo wurde 1976 bei Töchtern von Feuerwehrmännern angefragt, ob sie sich nicht einen Dienst in der Feuerwehr vorstellen könnten. Damals gab es auch noch keine Mädchen in der Jugendfeuerwehr. Obwohl die Stimmungswogen unter den Männern damals hoch schlugen, wurde das Experiment gewagt. Erst mit den Jahren kam die Anerkennung.
In den letzten Jahren hat sich die Rolle der Frau in der Konstanz Feuerwehr erheblich gewandelt. Inzwischen übernehmen Frauen die selben Aufgaben wie ihre männlichen Kameraden; zum Beispiel Atemschutzgeräteträgerin oder Maschinistin. Die Frauen-Gruppe mit ihrem eingeschränkten Aufgabengebiet bekam keinen Nachwuchs mehr. Deren Angehörige werden nun in eine der neun Stammeinheiten ("Löschzüge") der Freiwilligen Feuerwehr übernommen. Einige stellen sich auch Aufgaben in der neu geschaffenen Führungs-Gruppe, wo ihre Funkerfahrung wertvolle Dienste leistet.
03. Oktober 2001 – Wegbereiterin für die Gleichberechtigung
14. Dezember – Vorweihnachtliche Präsentationen
11. Dezember – Neuer GW-T abgeholt
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Fotos: Rolf-Jürgen Stoffel
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11. Dezember – Ausschuss-Mitglieder gewählt
In den Ausschuss wurden gewählt: Braunbarth Lothar, Hamann Helge, Jurkschat Jens, Merk Armin, Mirsch Klaus, Oexl Hans-Jürgen, Okle Michael, Reuter Thomas, Romer Burkhard und Wilhelm Andreas.
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07. Dezember – La Sainte Barbe 2002
Wieder waren Konstanzer Feuerwehrangehörige beim traditionellen Barbara-Fest in Fontainebleau. Unsere französischen Freunde berichten auf einer eigenen Seite.
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16. November – Hohe Ehrung für französischen Gast
Zusammenarbeit in Zukunft immer wichtiger – OB beim Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz
Viele Jubiläen und die anspannten Finanzen der öffentlichen Hand bestimmten den diesjährigen Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr. So feierte der Spielmannszug sein 50-jähriges Bestehen mit einer eindrucksvollen "Schwarzlicht-Show". Oberbürgermeister Horst Frank und Kommandant Dieter Quintus beleuchteten die finanzielle Situation der Konstanzer Feuerwehr.
"Auf uns kommen keine einfachen Haushaltsberatungen zu", so der OB. Diese seien auch verschoben worden, um zu sehen wie sich die Kreisumlage entwickle, nach der sich das verfügbare Finanzaufkommen der Stadt Konstanz richte. Als wichtig stellte Frank heraus, dass in den letzten Jahren in die Feuerwehr investiert wurde. Zudem habe die Feuerwehr einen guten Ausbildungsstand und gute technische Voraussetzungen zur Bewältigung der vielfältigen Aufgaben.
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Kommandant Dieter Quintus (am Pult) bei den Ehrungen für 25 und 40 Jahre aktive Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz. Rechts außen steht Roland Peter, der seit 40 Jahren aktiven Dienst in der Feuerwehr leistet. Foto: bodenseebilder.de
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Wichtig sei auch, dass die Feuerwehrleute zusammenkämen, um sich wie an diesem Kameradschaftsabend mit befreundeten Hilfsorganisationen und Gästen der Partnerstädte zu treffen. Das Engagement lohne sich, so Frank, schließlich machten die Feuerwehrangehörigen etwas für die Gemeinschaft. Der Oberbürgermeister hielt die Frauen und Männer der Feuerwehr an, auch weiterhin den Nachwuchs zu fördern.
Horst Frank erkannte die schwierigen Aufgaben an – die nicht selten erhebliche psychische Belastungen hervorriefen. So erinnerte er an den Flugzeugabsturz bei Überlingen, der auch Konstanz hätte treffen können und den jüngsten Verkehrsunfall auf der B 33, bei dem auf grausame Art und Weise zwei Männer ums Leben gekommen waren.
"Die Welt ist näher gerückt", spielte der OB auf die weltpolitische Lage an. Daher müssten die Verantwortlichen sich soweit wie möglich vorbereiten und entsprechende Einsatzpläne erstellen. Daher sei es auch wichtig, dass die Zusammenarbeit unter den Hilfsorganisationen und mit dem Behörden gut funktioniere.
Kommandant Dieter Quintus erklärte, dass aus dem Flugzeugabsturz bei Überlingen inzwischen Lehren gezogen wurden, um solch ein Großereignis besser bewältigen zu können. Mit dem Hauptamtsleiter Roland Bunten gäbe es Gespräche, um die zu erwartenden Probleme in Griff zu bekommen. Leider könne der notwendige Führungsraum nicht eingerichtet werden, solange die Theodor-Heuss-Schule die beiden Klassenräume in der Feuerwache nutze, so Quintus. Die Zusammenarbeit über die Staatsgrenze hinweg – wie sie mit den Feuerwehren Kreuzlingen und Weinfelden seit langem praktiziert werde – sei wichtiger denn je, betonte der Kommandant.
Ehrungen
15 Jahre
Werner Dreher, Günther Dude, Martin Fischer, Oliver Göggel, Thomas Kegel, Matthias Menge, Thomas Noll, Jürgen Okle, Sascha Reuter, Hendrik Roggendorf, Winfried Romer, Andreas Schulter
25 Jahre
Lothar Braunbarth, Reinhard Heckler, Dietmar Kegel, Andreas Knäble, Armin Merk, Hans-Jürgen Oexl, Reinhard Seifer, Winfried Wilhelm
40 Jahre
Roland Peter
30 Jahre Leiter des Spielmannszuges
Michael Koch
DFV-Medaille für internationale Zusammenarbeit
Jean-Louis "Dudu" Duhayer
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Quintus sieht verschärft Probleme auf die Feuerwehr zukommen. Die Fördergelder des Landes würden immer geringer, nur etwa 30 Prozent aller Zuschussanträge würden bewilligt. Auch die Mittel aus dem städtischen Haushalt seien rückläufig. Trotzdem lobte Dieter Quintus, dass die Stadt erhebliche Mittel in den letzten Jahren aufgewendet hat und betonte die gute Zusammenarbeit. So konnte ein neuer Weg eingeschlagen werden, um ein durch einen technischen Defekt unbrauchbar gewordenes Mannschaftstransportfahrzeug als Ersatz zu beschaffen. Im Internet sei er fündig geworden. Dort habe zu einem sehr guten Preis ein Gebrauchtfahrzeug gefunden.
Jean-Louis "Dudu" Duhayer, Feuerwehrmann in Fontainebleau, erhielt die Medaille des Deutschen Feuerwehrverbandes für internationale Zusammenarbeit in Anerkennung der Verdienste um die Freundschaft zu den deutschen Feuerwehren und deren Verbänden. Duhayer begleitet seit 40 Jahren die deutsch-französische Städtepartnerschaft.
Roland Peter wurde für 40 Jahre aktiven Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr geehrt. Er war damals in die noch unabhängige Feuerwehr Dingelsdorf eingetreten. Als Stellvertretender Zugführer hat er die Geschicke der Dingelsdorfer Abteilung mit bestimmt. Als hauptberuflicher Feuerwehrmann ist er für die rund 5 000 Feuerlöscher verantwortlich, die bei der Stadtverwaltung, den Stadtwerken sowie bei den Technischen und Entsorgungs-Betrieben stehen.
OB Frank ehrte Michael Koch, den Leiter des Feuerwehr-Spielmannszuges, für seine 30-jährige Führungsfunktion. Für sein 50-jähriges Jubiläum hatte der Spielmannszug mehrere aufwändige Stücke einstudiert. So begeisterten sie mit einer Schwarzlicht-Show. Stürmischen Jubel ernteten die Schlagzeuger, die mit einem virtuosen Auftritt den großen Saal im Zentrum für Psychiatrie zum Toben brachten. Die Historische Stadtwache unter Leitung von Kurt Huschka gratulierte mit einem gelungenen Auftritt zum Jubelfest. Musikalisch umrahmten "Die Originalen" aus Dingelsdorf den ereignisreichen Abend.
Fotogalerie (ACHTUNG: Längere Ladezeit)
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21. Oktober – Peter Renker als Stellvertretender Kommandant wiedergewählt
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Peter Renker nach der Wiederwahl.
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Mit einer überzeugenden Mehrheit wurde Peter Renker als Stellvertretender Kommandant von den 153 Stimmberechtigten wiedergewählt. Renker war vor 5 Jahren das erste Mal in diese Funktion gewählt worden. Damals konnte er sich gegen 3 Gegenkandidaten durchsetzten. Dieses Jahr war er als einziger Kandidat zur Wahl angetreten.
Peter Renker übt die Funktion ehrenamtlich aus. Der gelernte Betriebswirt (VWA) ist seit 1993 bei den Entsorgungsbetrieben Konstanz (EBK) angestellt. Als Leiter der Kaufmännischen Abteilung er außerdem für den gleichen Bereich der Technischen Betriebe Konstanz (TBK) verantwortlich.
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19. Oktober – Gewaltige Feuerbälle
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Ein Feuerball entsteht, wenn Wasser auf brennendes Fett geschüttet wird! Fotos: Jan Pukl
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Gewaltige Feuerbälle ließen die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr anlässlich des Herbstfestes im Oberlohn aufsteigen. An einem Metallgestell, das einer Küche nachgebaut ist, zeigten sie, was passiert, wenn sich eine sogenannte Fettexplosion ereignet. Wird auf brennendes Fett, das über 200 Grad Celsius heiß ist, Wasser geschüttet, verdunstet dieses schlagartig; es dehnt sich etwa um das 1700-fache aus: Aus einem Liter Wasser werden so fast 2 Kubikmeter Wasserdampf! Dabei reißt der Dampf feinste Tröpfchen des Fettes mit sich, das wegen seiner vergrößerten Oberflache schlagartig anfängt zu brennen. Ein riesiger Feuerball ist die Folge.
Aufgrund der beschränkten Raumverhältnisses in einer Küche wird diese schnell zur Todesfalle! Löschen Sie statt dessen die Flammen durch ersticken: Nehmen Sie einen geeigneten Deckel und setzen diesen auf den brennenden Topf. Damit entziehen Sie dem brennenden Fett den Luftsauerstoff – die Flammen werden erstickt. Vergessen Sie nicht, den Herd abzuschalten! Wenn Sie den Topf mit der bloßen Hand anfassen können, dürfen Sie den Deckel gefahrlos entfernen und das verbrannte Fett entsorgen.
Nicht weniger spektakulär war die Explosion von Spraydosen. Mit lautem Knall explodierte so manche, nicht wenige vergingen in einem riesigen Feuerball. Hierzu brachten die Feuerwehrleute mehrere Dutzend Spraydosen mit unterschiedlichsten Füllungen in einem Metallkäfig unter, die in einer Wanne mit einem Benzin-Diesel-Gemisch angezündet wurden.
Mit Einsatzvorführungen zeigten die Aktiven und die Jugendfeuerwehr ihre Leistungsfähigkeit. So bei einem Verkehrsunfall, wo eine eingeklemmte Person aus einen Auto befreit werden musste, bei einem Gefahrgutunfall war ebenfalls eine Person zu retten und von einem Trupp unter Vollschutzanzügen ein Tank abzudichten. Die Jugendfeuerwehr löschte einen Fernsehbrand. Bei den Einsatzvorführungen wurden die Feuerwehrleute vom Malteser Hilfsdienst unterstützt, die den Part des Rettungsdienstes übernahmen.
Eine Fahrzeugausstellung beider Hilfsorganisationen sowie Infostände rundeten den Informationstag ab. Der Spielmannszug der Feuerwehr spielte an mehreren Orten zur Unterhaltung auf. Ein besonderer Dank geht an die Kameraden der FF VS-Schwenningen, die uns die Küche und den Metallkäfig zur Verfügung gestellt haben.
Fotogalerie (ACHTUNG: Längere Ladezeit)
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19. Oktober – 2. Sprechfunker-Lehrgang 2002
Zum zweiten Mal in diesem Jahr fand bei der Feuerwehr Konstanz ein Sprechfunker-Lehrgang statt (Zeitraum 17. bis 19. Oktober). Die Ausbilder Jens Jurkschat, Martin Romer und Helge Hamann bildeten insgesamt 20 Frauen und Männer aus. Dabei stellte die FF Reichenau 10, die FF Konstanz 8 und die WF Siemens 2 Teilnehmer.
Foto-Download
Foto-Bericht der FF Reichenau
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14. Oktober – Einfacher Schutz vor tödlicher Gefahr
Informationsstand der Feuerwehr an der Universität
Erstmals in ihrer Geschichte war die Freiwillige Feuerwehr mit einem Informationsstand an der Universität vertreten. Die Feuerwehrleute informierten vor allem über Haushaltsrauchmelder, deren Verwendung sie auch in einer Studentenbude für wichtig halten. Nicht zuletzt der Brand Anfang des Monats im Studentenwohnheim in der Jacob-Burckhardt-Straße hat gezeigt, wie schnell aus Unachtsamkeit ein gefährliches Feuer entstehen kann.
Haushaltsrauchmelder werden an der Decke befestigt und mit Batterien betrieben. Sie erkennen früh den gefährlichen Brandrauch, rechtzeitig um Schlafende durch einen schrillen Piepston aus den Träumen zu reißen. Im Schlaf sind verschiedene natürliche Reflexe ausgeschaltet oder reduziert. Ein Schlafender wacht daher nicht auf, wenn durch den Brand der Sauerstoff knapp wird und giftiger Brandrauch die Lunge schädigt. Der Tod ist zwangsläufig die Folge!
Schnell ist einmal eine glimmende Zigarette in den Mülleimer gelangt oder ein Kochtopf auf dem angeschalteten Herd vergessen worden. Langsam – über viele Stunden hinweg! – entwickelt sich ein Schwelbrand, giftigen Rauch entsteht. Wenn das Feuer entdeckt wird, kann es längst zu spät sein. Mittels eines Modellhauses zeigen die Feuerwehrleute, wie sich Brandrauch in einem Gebäude ausbreitet und welche Maßnahmen ergriffen werden können, um den Schaden so gering wie möglich zu halten.
Daneben konnten sich die Studierenden und die Uni-Mitarbeiter über die Aufgaben der Feuerwehr informieren. Eine Foto-Ausstellung gab einen eindrucksvollen Überblick. Der Info-Stand war am Montag und Dienstag, 14. und 15. Oktober, jeweils von 10 bis 16 Uhr besetzt.
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27. Juli – Schwäbische Unterstützung für die Feuerwehr
Böblinger Feuerwehr zu Besuch am Bodensee
Zwei große Gemeinschaftsübungen stehen im Mittelpunkt eines Besuchs der Freiwilligen Feuerwehr Böblingen in Konstanz. Am Samstagvormittag, 27. Juli, werden beide Feuerwehren ihr Können bei einer Einsatzübung auf und vor Klein Venedig zeigen. Am Nachmittag geht's auf das Herosé-Gelände, wo eine "Technische Hilfeleistung unter erschwerten Bedingungen" stattfinden wird.
Bei der ersten Übung um 9.30 Uhr wird angenommen, dass ein Sportboot mit einem Fahrgastschiff im Konstanzer Trichter zusammengestoßen ist, das zu Kentern droht und in Brand steht. Aufgabe der Feuerwehrleute wird es sein, die Menschen zu retten, das Feuer zu löschen und eine Verschmutzung des Sees mit Öl zu verhindern.
Um 14.30 Uhr soll eine (angenommene) Explosion das Herosé-Gelände erschüttern, bei der ein Gebäude einstürzt und ein Brand ausbricht. Zahlreiche Menschen sind vermisst oder verschüttet. Die Böblinger und Konstanzer werden sich – unterstützt vom Malteser Hilfsdienst – um die "Opfer" kümmern.
Da sich Feuerwehrleute ständig neuen Herausforderungen stellen müssen, wurde diese Partnerschaft ins Leben gerufen. Vor einem Jahr hatte eine Konstanzer Delegation die Böblinger Feuerwehr besucht und gleichfalls Einsatzübungen absolviert. Mit dem Gegenbesuch soll der Erfahrungsaustausch verstärkt werden, der es ermöglicht andere Gerätschaften und Einsatzmethoden kennen zu lernen.
Besucher sind bei beiden Übungen, die kommentiert werden, herzlich willkommen.
Ausführlicher Übungsbericht
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20. Juli – Filmabend
Wir zeigen unter anderem diese Filme:
- Frauen in der Feuerwehr (ungeschnittene Langversion)
- Tanklasterunglück in Kreuzlingen
- Kesselwageninferno in Zürich-Affoltern
- RISC
Außerdem kramen wir in der historischen Filmkiste und zeigen eine Powerpoint-Show mit Einsatz- und Übungs-Fotos.
Änderungen vorbehalten. Antreten: Zivil
Anfragen an filmabend@schutzbach.com.
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19. Juli – 20. Feuerwehr-Triathlon in Karlsruhe
Beim 20. Feuerwehr-Triathlon in Karlsruhe erreichte Sven Reuter von der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz einen guten 5. Platz. Titelverteidiger Daniel Müller, ebenfalls Konstanz, konnte dieses Jahr aus Termingründen seinen Titel nicht verteidigen. Beim Rheinstrandbad Rappenwörth waren 1 000 Meter zu schwimmen, 22 Kilometer Rad zu fahren und abschließend 5 Kilometer zu laufen. Insgesamt waren 24 Starter angetreten.
| Gesamtrang | Alterklasse | Name | Feuerwehr | Gesamtzeit | Einzelzeiten |
| 1. | 1. M40 | Bernhard Ganter | BF Karlsruhe | 01:05:43 | 14:58 | 31:27 | 19:18 |
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| 5. | 1. MHK | Sven Reuter | FF Konstanz | 01:15:14 | 20:18 | 33:31 | 21:25 |
| 6. | 1. M30 | Dieter Uecker | FF Konstanz | 01:15:58 | 19:26 | 34:24 | 22:08 |
| ... |
| 16. | 4. MHK | Carsten Stiebler | FF Konstanz | 01:22:49 | 21:10 | 36:12 | 25:27 |
| ... |
| 23. | 4. M30 | Reinhard Seifer | FF Konstanz | 01:41:54 | 26:10 | 42:37 | 33:07 |
| 24. | 5. M30 | Thomas Reuter | FF Konstanz | 01:43:54 | 25:13 | 44:52 | 33:49 |
| ... |
Altersklassenwertung (Männer MHK bis 29 J., M30 > 30-39 J., M40 > 40-49 J.; M50 > 50 J. und älter)
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14. Juli – 15. Bodensee-Feuerwehr-Triathlon
Mehr zu diesem Ereignis auf eigenen Seiten.
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22. Juni – Zum Pferdestehlen geeignet
Feuerwehrleute für vielfältige Aufgaben ausgebildet – Alle haben bestanden
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Eine vierteilige Steckleiter wird rasch in Stellung gebracht. Dazu ist sie zuerst vom Dach des Löschfahrzeuges zu entnehmen.
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Ihrem ersten Löscheinsatz fiebern 26 frisch gebackene Feuerwehrleute entgegen, die ehrenamtlich ihren Dienst für die Gemeinden versehen. Ausgerüstet mit Funkmeldeempfängern ("Piepsern") sind sie rund um die Uhr erreichbar. In einem drei Monate dauernden "Ausbildungs-Zug" haben die Teilnehmer die Grundtätigkeiten der Feuerwehr gelernt.
Unter den Neulingen sind auch zwei Frauen. Teilnehmer stellten die Freiwilligen Feuerwehren Konstanz und Allensbach sowie die Werkfeuerwehr des Zentrums für Psychiatrie Reichenau. Diese mussten in der Regel an zwei Abenden in der Woche sowie samstags antreten.
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Über die Steckleiter steigt der "Angriffstrupp" auf einen Balkon und nimmt dabei eine Schlauchleitung mit.
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Den erfahrenen Ausbilder Klaus Wehner überraschte der außergewöhnlich hohe Altersdurchschnitt der Kursteilnehmer. Seine anfängliche Bedenken über die zusammengewürfelte Mannschaft sah er bald widerlegt: "Das war eine gute Truppe. Die waren absolut zuverlässig und man hätte mit ihnen Pferde stehlen können", lobte Wehner. Offensichtlich haben die Älteren positiv gewirkt. Die Qualität des Kurses schlug sich auch in vielen guten Noten nieder und darin, dass Alle bestanden haben.
Die zur Verfügung stehende Zeit sei viel zu gering für die vielfältigen Themen, die vermittelt werden müssen, beklagt Klaus Wehner. Beim Unterricht setzen Wehner und seine ehrenamtlichen Ausbilderkollegen auf viel Praxis. Theorie im Unterrichtsraum werde nur da gelehrt, wo es unumgänglich sei, so Wehner.
Für Michael Tillner, einer der frisch Ausgebildeten, ist es wichtig, dass er Menschen helfen kann. Er hatte sich überlegt, ob er zum Deutschen Roten Kreuz oder in die Feuerwehr gehen soll. Ausschlag gab schließlich, dass ein Freund schon in der Feuerwehr war. Der gelernte Elektriker arbeitet bei der Stadt (Straßenbeleuchtung). Besonders beeindruckt hat ihn der Besuch im Stadttheater. Dort stellt die Freiwillige Feuerwehr bei jeder Vorstellung eine Sicherheitswache. Erstmals hatte Tillner die Gelegenheit hinter die Kulissen zu schauen und zu sehen, welch technischer Aufwand getrieben wird und welche Größe die Räume hinter der Bühne haben. Sehr viel Spaß gemacht hat ihm auch das Leiter steigen. Beide Konstanzer Drehleitern reichen bis in 30 Meter Höhe.
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Ein Trupp mit Hitzschutzüberwürfen und einem Schaumrohr zeigt die korrekte Handhabung.
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Dieter Fezer war mit 49 Jahren der älteste Teilnehmer. Er arbeitet auf der Rettungsleitstelle in Radolfzell. Dort sind er und seine Kollegen als Disponenten unter anderem für die Alarmierung von Rettungsdiensten, Notärzten und Feuerwehren zuständig. Er habe zwar Kenntnisse im Rettungsdienst aber keine Ahnung von der Feuerwehr gehabt, bedauerte Fezer. Dies habe ihn und seinen Kollegen Thomas Irmer veranlasst, in die Konstanzer Feuerwehr einzutreten. "Endlich weiß ich, was die Begriffe bedeuten, wenn eine Feuerwehr Geräte anfordert", so Fezer.
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Neben Feuerwehrleuten schauen auch Freunde und Angehörige der praktischen Prüfung zu.
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Fasziniert ist Dieter Fezer von der Technik, die in der Feuerwehr eingesetzt wird. Besonders für die Hebekissen begeistert er sich. Sie werden mit Pressluft gefüllt und können mehrere Tonnen Last über mehrere zehn Zentimeter anheben. Positiv an der Ausbildung sei, so Fezer, dass sich jeder mit den Geräten selbst vertraut machen konnte. Das ihn nicht nur die leblose Technik interessiert, zeigt sich darin, dass er sich vor seinem geistigen Auge zu jedem der 12 Ausbilder ein Bild zurecht gelegt hat. Ingo Kupferschmid bleibe ihm in Erinnerung als derjenige, der immer habe Antreten lassen; Peter Renker als der Mann mit der Krawatte.
Marie-Christine Kley war schon drei Jahre in der Jugendfeuerwehr bevor sie als 18-jährige am Ausbildungs-Zug teilnahm. Auch sie möchte ehrenamtlich Menschen helfen. Wie sie zur Feuerwehr kam unterscheidet sich deutlich von ihren Kameradinnen und Kameraden: Da ihr Vater beim Deutschen Roten Kreuz ist, wollte sie dort nicht hin. Und so entschied sie sich für die Feuerwehr. Obwohl sie schwindelfrei sei, habe sie immer gehörigen Respekt vor dem Leiter steigen gehabt. Diese Angst habe sie Dank der Ausbildung abgelegt, so Marie-Christine Kley erleichtert.
Besonders spannend sei das Leiter steigen, wenn kein Geländer da ist, wie es bei den tragbaren Leitern der Fall ist, erzählte Yann Modolin. Überhaupt keine Probleme habe er auf der 30 Meter hohen Drehleiter. Modolin kann den Theorie-Stunden viel abgewinnen: Besonders beeindruckt haben ihn die Fotos von einem Berliner Feuerwehrmann, der durch einen Flashover schwerste Verbrennungen am ganzen Körper erlitten hat. Daran könne man sehen, wie wichtig eine gute Schutzausrüstung ist, betonte Yann Modolin.
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09. Juni – Große Rettungsshow auf dem Benediktinerplatz
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08. bis 12. Mai – Jugendfeuerwehr Fontainebleau zu Besuch
Extra-Seite
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04. und 05. Mai – Vorführungen beim Autohaus Emminger
Extra-Seite (ACHTUNG: Längere Ladezeit)
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02. Mai – Malteser und Feuerwehr wuchteten schweren Sandstein
Gemeinsam verfrachteten Malteser Hilfsdienst (MHD) und Feuerwehr einen großen Brocken Rorschacher Sandsteins in den Konstanzer Stadtgarten. Den rund 1,9 Tonnen wiegenden Fels lieferten die Malteser mit ihrem Kleinlaster an. Mit dem Kran vom Gerätewagen-Transport wurde der Stein abgeladen. Er diente dem jungen Bildhauer Markus Vögtle als Rohmaterial. Gemeinsam mit der Stadt gestaltete er das Projekt "Resonanz des Ortes" am Konstanzer Hafen.
Ein ähnliches Projekt gab es schon 2001 in Kirchzarten, dem Heimatort von Vögtle. Die Arbeiten am Hafen dauerten etwa 4 bis 5 Wochen. Weitere Informationen gibt es unter www.markusvoegtle.de. Für den MHD ist Markus Vögtle ein alter Bekannter: 10 Jahren zuvor leistete er dort im Rettungsdienst seinen Zivildienst ab.
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Der Stein ist zum Abladen bereit.
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Gefühlvoll setzt der Maschinist den schweren Stein ab. Fotos: Stefan Senn
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25. bis 27. April – Funklehrgang
Teilnehmer: 5 Angehörige der FF Allensbach (mit Kommandant), 4 Angehörige der FF Konstanz und 12 Angehörige der WF Siemens-Dematic. Die Ausbilder: Jens Jurkschat, Martin Romer und Helge Hamann. Zum Abschluss wurde noch das Fahren im Konvoi geübt!
Download der Original-Fotos.
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Die Teilnehmer der Funklehrgangs.
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20. April – Falschparkern geht es an den Kragen
Kontrolle für den Ernstfall – Zehn Fahrzeuge bei offizieller Begehung mit der Feuerwehr abgeschleppt
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Mag der Parkplatz vor dem Restaurant "La Bodega" auch noch so komfortabel sein, wird die notwendige Restbreite nicht eingehalten, kommt das Feuerwehrfahrzeug auch nicht vorbei.
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(rei) In der Niederburg brennt es, doch der Löschzug der Feuerwehr kann nichts ausrichten, weil parkende Autos die Zufahrt zur Unglücksstelle verhindern. Eine albtraumhafte Vorstellung. Wo Menschenleben in Gefahr sind "geht es um Sekunden", sagt Manuel Lopez, Leiter des Gemeindevollzugsdienstes. Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuer wehr von Konstanz klappern Lopez, die stellvertretende Leiterin der Bußgeldstelle Ursula Bach und Beamte des Gemeindevollzugsdienstes am Samstagabend Gassen der Konstanzer Altstadt und Stadtteile ab, in denen bekannter Weise falsch geparkt wird.
Am verabredeten Treffpunkt in der Klostergasse gibt es direkt Arbeit für den Abschleppdienst. Ein Gast im "La Bodega" sparte sich das Parkplatzsuchen und nutzt die freie Fläche ein paar Schritte vom Restauranteingang entfernt. Der Versuch zeigt: die große Drehleiter der Feuerwehr kommt dort nicht vorbei. Die Fahrzeughalterin bemerkt den Irrtum spät, ihr Auto steht bereits zur Hälfte auf dem Abschleppwagen als sie aus dem Lokal eilt. Den komfortablen Parkplatz muss sie sich nun einiges kosten lassen. 100 Euro werden dem Abschleppdienst allein für die Anfahrt gezahlt, für eine "Verwarnung mit Behinderung" kommen noch zusätzlich 25 Euro hinzu.
Einsichtig zeigt sich die Falschparkerin dennoch nicht: "Warum soll ich da nicht parken?" Solange die Stadt es nicht schaffe, für die Gäste von Lokalen ordentliche Parkplätze zur Verfügung zu stellen, werde sie auch weiter hin ihr Auto dort parken.
"Im verkehrsberuhigten Bereich können die Autos bereits nach 20 Minuten Wartezeit abgeschleppt wer den", erklärt Lopez. Eine Falschparkerin in der Konradigasse hat noch ein Mal Glück: der Abschleppwagen kann schnell wieder abbestellt werden und sie kommt mit einer Verwarnung davon. Bis zum nächsten Treffpunkt mit der Drehleiter in der Sankt-Johann-Gasse werden weiterhin fleißig "Windschutzscheibenverwarnungen" verteilt. Nicht jedes falsch parkende Fahrzeug nimmt so viel Platz weg, dass ein Feuerwehrwagen nicht mehr vorbei käme.
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Ein falsch geparktes Fahrzeug ist in der schmalen Konradigasse nicht nur im Ernstfall ein großes Hindernis. Die Fahrzeughalterin hat jedoch Glück und kommt mit einer Verwarnung davon.
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Im Ernstfall müssen die Rückspiegel dran glauben. Kurz vor der Cocktailbar "Tantris" kommt die Drehleiter der Feuerwehr nicht mehr weiter. Fotos: Katja Reimann
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In der Sankt-Johann-Gasse ist es dann allerdings ein Haus, das die Weiter fahrt behindert. Kurz vor der Bar "Tantris" kommt die Drehleiter nicht mehr weiter. Eine Anwohnerin beobachtet das Spektakel skeptisch. Sicherheit geben solche Begehungen ihr nicht. "Die fangen immer wieder bei Null an, die wissen doch das sie hier nicht durch kommen", sagt sie. Gegenteiliges behauptet Nikolaj Schutzbach, Pressesprecher der Feuerwehr. "Im Ernstfall kommt der Wagen durch", beteuert er. Aber im Ernstfall wird eben auch keine Rücksicht auf Rückspiegel genommen.
Am Fischmarkt ist für das etwa zweieinhalb Meter breite Fahrzeug ebenfalls kein Durchkommen. Fünf falsch geparkte Fahrzeuge behindern dort die Drehleiter. Spät am Abend zeigt sich die traurige Bilanz der Begehung: Insgesamt zehn geparkte Autos, die keine Rest breite von drei Metern für den Feuerwehrwagen lassen, müssen am Samstag abgeschleppt werden.
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20. April – Feuerwehr beim Praktiker-Baumarkt
Abseilen, eine anspruchsvolle Rettungsmethode, zeigten die Höhenrettungsgruppe der Freiwilligen Feuerwehr und das Technische Hilfswerk (THW) beim Praktiker-Baumarkt. Dazu hatten beide von einem Neubau zu einem Einsatzfahrzeug auf dem angrenzenden Parkplatz eine Seilbahn gespannt, über die Feuerwehrleute mittels eines speziellen Gurts Personen transportieren konnten. Die Feuerwehrleute informierten auch über Haushaltsrauchmelder und den Gebrauch von Feuerlöschern und Löschdecken, die THW-Helfer demonstrierten den Einsatz der Motorsäge und das Trennen von Eisenteilen mit Hilfe des Schweißbrenners.
In einer Foto-Galerie gibt es Bilder von Jan Pukl. (ACHTUNG: Längere Ladezeit)
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11. April – Ausbildungszug: Tragbare Leitern
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Die Mitglieder des Ausbildungszuges müssen die dreiteilige Schiebleiter (links) und die vierteilige Steckleiter besteigen.
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06. April – Stand-by kann gefährlich sein
Feuerwehr präsentierte Fahrzeuge und Einsatztechniken auf der Marktstätte
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Feuerwehrmann Philipp Siebrecht hilft mit, die Steckleiter aufzurichten.
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Die Jüngsten sind begeistert, wenn die Feuerwehr zu sehen ist: Stolz setzt sich der Kleine einen Feuerwehrhelm auf.
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Der Rauch war noch kaum zu sehen, da gellte schon ein schriller Ton durchs Musterhaus. Die Konstanzer Feuerwehr stellte am Samstag auf der Markstätte eine Möglichkeit vor, lebensgefährlichen Lagen in den eigenen vier Wänden vorzubeugen. Sie riet zur Installation von Rauchmeldern und demonstrierte an einem Modell-Gebäude die Funktion der Geräte. Außerdem präsentierten die Retter bei ihrem Freiluftauftritt drei ihrer neuen Fahrzeuge und Einsatztechniken.
Aus einem kleinen Funken kann schnell ein verheerender Brand werden, dies machten Bilderreihen der Feuerwehr auf Stellwänden deutlich. Mal war es glimmende Asche im Mülleimer, Mal war es ein nicht ausgeschalteter Herd, Mal war es ein technischer Defekt, der das Feuer und den lebensgefährlichen Rauch entfachte. Viele Brandopfer wurden durch eingeatmetes Rauchgas bewusstlos, bevor sie sich retten konnten. Rauchmelder hätten dies verhindern können.
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Zu dritt werden die Steckleiterteile vom Fahrzeugdach entnommen.
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Feuerwehrleute betreuen eines der "Opfer".
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"Rauchmelder schlagen so früh an, dass man flüchten kann", sagte Nikolaj Schutzbach, Sprecher der Konstanzer Feuerwehr. Er riet dringend dazu, in die batteriebetriebenen Geräte zu investieren, die in Preislagen zwischen 30 und 100 Mark zu haben sind. Einen Melder zwischen zentralen Räumen der Wohnung bezeichnete er als "Mindestschutz". Ideal wäre es, jedes Zimmer mit einem Gerät auszurüsten – ausgenommen Bad und Küche wo Dämpfe den Melder irritieren könnten. Schutzbach wies darauf hin, dass sich manche Gefahrenquellen schon mit einem Knopfdruck abschalten lassen. Statt ein Gerät in Stand-by-Funktion zu lassen, sollte man es richtig abstellen. In der Schlummerfunktion seien Kurzschlüsse nicht ausgeschlossen.
Am Deutschen Haus zeigte die Feuerwehr übungsweise, wie sie handelt, wenn Menschen aus einem brennenden Haus gerettet werden sollen. In wenigen Minuten war ein Mann im ersten Stock über eine Leiter in Sicherheit gebracht, einer im Erdgeschoss wurde von Rettern mit Atemschutz geborgen. Obwohl es nur eine Demonstration war, schloss sich dem Auftritt eine Manöverkritik an. Einer der Feuerwehrleute hatte im Eifer des Gefechts vergessen, seine Handschuhe anzuziehen, als er den "Verletzten", gesichert mit einem Seil, über die Leiter nach unten brachte. Wäre der Geborgene abgerutscht, das Seil hätte dem Retter die Hände zerfetzen können.
Fotos und Text: Claudia Rindt
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06. April – Menschenrettung und Löschen am "Deutschen Haus"
Vorführungen und Fahrzeugschau auf der Marktstätte – Die Freiwillige Feuerwehr stellt vor


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Das WLF 7/65 mit dem AB Tank vor dem Gerätehaus Wollmatingen.
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Drei neue Fahrzeuge präsentiert die Freiwillige Feuerwehr am Samstag, 6. April, von 10 bis 16 Uhr auf der Marktstätte. Daneben wird es Vorführungen am "Deutschen Haus" geben, sowie den Info-Stand wo sich neben der aktiven Wehr und ihren Vorsorgemaßnahmen zur Brandverhütung auch die Jugendfeuerwehr darstellt. Eine Foto-Ausstellung vermittelt einen Einblick in das umfangreiche Aufgabenspektrum der Feuerwehr.
Im Jahr 2001 stellte die Feuerwehr zwei neue Löschfahrzeuge vom Typ LF 8/6 in Dienst. Das Dingelsdorfer ersetzte seinen fast 30 Jahre alten Vorgänger, das im Gerätehaus Schulthaißstraße stationierte ersetzt ein Tanklöschfahrzeug. Beiden Fahrzeugen ist gemein, dass sie eine Pumpenleistung von 800 Litern Wasser pro Minute erbringen sowie über einen Wassertank mit 600 Liter Wasser verfügen. Sie zeichnen sich durch eine relativ geringe Größe aus, was gerade in der Altstadt große Vorteile bietet.
Das Altstadt-LF verfügt zudem über eine neuartige Schaumlöschanlage, die zukünftig bei Neubeschaffungen berücksichtigt werden soll. Diese Anlage verspricht bei minimalem Wasserverbrauch ein Höchstmaß an Löschwirkung. Die Konstanzer haben nun die Möglichkeit erste Erfahrungen damit zu sammeln.
Mit der Neubeschaffung eines zweiten Wechselladerfahrzeugs wird konsequent der vor mehreren Jahren eingeschlagene Kurs weitergeführt, teure Fahrzeuganschaffungen mittels Wechselladersystem kostensparend auszuführen. Fahrzeuge und Geräte, die nicht im sogenannten "ersten Abmarsch" eingesetzt werden, sind als Abrollbehälter ("Container") ausgeführt. Dies erspart jeweils teure Fahrgestelle und ermöglicht die Finanzierung der Feuerwehren, die sich Jahr für Jahr neuen Anforderungen stellen müssen.
Das Ende 2001 angelieferte Wechselladerfahrzeug ist in Wollmatingen stationiert und weist mehrere Besonderheiten auf: So ist es im Gegensatz zu seinem Vorgänger drei- statt zweiachsig; zudem ist es winterdiensttauglich und kann mit Schneeräumer und Salzstreubehälter ausgestattet werden. Im Kooperation mit den Technischen Betrieben (TBK) wurde es letzten Winter als Verstärkung zum Schneeräumdienst eingesetzt.
Normalerweise steht es mit dem Abrollbehälter Wasser im Gerätehaus. Der dort verladenen Wassertank fasst 6000 Liter. Eine angeschlossene Tragkraftspitze (Pumpe) kann zur Wasserförderung eingesetzt werden. Da derzeit erhöhte Wiesen- und Waldbrandgefahr besteht, rechnet die Feuerwehr mit einem häufigeren Einsatz. Erst letzte Woche kam der Wechsellader mit dem Tank zum Einsatz, als in Dettingen eine Wiese brannte.
Vorführungen
Im Laufe der Fahrzeugpräsentation wird die Feuerwehr mehrere Einsatzübungen an der Baustelle "Deutsches Haus" vorführen. Die Feuerwehrfrauen und -männer zeigen die Menschenrettung und den Löschangriff. Die Darbietungen werden kommentiert. Am Stand gibt es Informationen zur Brandverhütung und zur lebensrettenden Verwendung von Rauchmeldern im Haushalt. Eindrücklich wird dies an einem Rauchhaus demonstriert. Die Foto-Ausstellung zeigt das umfangreiche Aufgabenspektrum der Feuerwehr, das von Bauunfällen bis hin zu Bränden mit Schwerverletzen und Toten reicht.
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21. März – Öffentliche Sicherheit: Stadt lässt aus Sicherheitsgründen abschleppen
Im Januar und Februar 2002 wurden durch den Gemeindevollzugsdienst insgesamt 183 Kraftfahrzeuge im Stadtgebiet abgeschleppt. Ihr besonderes Augenmerk richteten die Bediensteten der Stadt auf verkehrsberuhigte Bereiche bzw. Feuerwehrzufahrten und Feuergassen.
Gerade in diesen Bereichen werden Fahrzeuge oft so verkehrsbehindernd abgestellt, dass für Feuerwehrfahrzeuge kein Durchkommen mehr möglich ist. Im Ernstfall kann dies schwerwiegende Folgen haben, die im äußersten Fall bis zur Verletzung oder zum Tod von Menschen reichen können.
Um weiterhin bei einem Brand oder einem anderen Rettungsfall ein ungehindertes Durchkommen von Rettungskräften zu gewährleisten, werden die Abschleppmaßnahmen fortgesetzt. Das Rechtsamt beabsichtigt, in näherer Zukunft erneut eine Sonderaktion in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr durchzuführen. Begleitet vom Gemeindevollzugsdienst wird ein Feuerwehrfahrzeug Teile der Niederburg und Altstadt befahren. Dabei wird überprüft, ob die Rettungswege frei sind und die Abschleppmaßnahmen zu einem Erfolg geführt haben.
Quelle: Info-Service der Stadt Konstanz
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16. März – Das "Fundament unserer Sicherheit" feierte
"36. Dettinger Feuerwehrtreffen" auf dem Bodanrück – Delegationen von neun Dettinger Feuerwehren aus Deutschland pflegten Kameradschaft und Kontakte
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Kommandant Dieter Quintus war beim "36. Dettinger Feuerwehrtreffen" für die feuerwehrtechnischen Details zuständig. Auch Bürgermeister Horst Maas (oberes Bild, links) ist unter den Gästen.
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Aus beinahe allen Himmelsrichtungen reisten Feuerwehrmänner- und -frauen nach Konstanz-Dettingen zum "36. Dettinger Feuerwehrtreffen" an. Zu ihren Gemeinsamkeiten zählen nicht nur "Retten, Löschen, Bergen, Schützen", sondern eine weitere Übereinstimmung verbindet die Feuerwehrleute: Alle sind Dettinger. Insgesamt neun Stadtteile und Gemeinden gleichen Namens gibt es in Deutschland, nämlich Dettingen/Main, Dettingen/Iller, Dettingen/Teck, Dettingen/Brenz, Dettingen/Erms, Dettingen/Donau, Dettingen/Horb, Dettingen/Tübingen und Dettingen/Bodensee.
Rund 200 Feuerwehrleute sowie einige Gäste aus Politik und Vereinsleben kamen im Pfarrheim St. Verena zur Eröffnung des zweitägigen Freundschaftstreffen zusammen. Außenstehende waren kurzzeitig etwas irritiert angesichts der zahlreichen Dettinger, die sich lediglich durch die Gemeindewappen auf ihren Uniformen unterschieden. Doch ein großer "Spickzettel" an der Wand - das Banner des "Dettinger Feuerwehrtreffens", auf welchem alle Wehren mit Emblem und Ortsangabe verzeichnet waren – erleichterte die Zuordnung.
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Erik Sigel aus Dettingen/Teck (rechts) überreichte Peter Restle, Zugführer des gastgebenden 9. Zuges der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz, ...
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Vor 36 Jahren haben die Dettinger Feuerwehren "die Fäden geknüpft und ein Netzwerk gebildet", stellte Bürgermeister Horst Maas in seiner launigen Begrüßungsansprache fest. Ein solch kontinuierlicher Freundschaftsbund, welcher der Kameradschaft und dem Erfahrungsaustausch diene, sei nicht selbstverständlich. Maas würdigte den "schwierigen Job, der großen, persönlichen Einsatz verlangt und unverzichtbar ist". Die Bilder des 11. September habe die "Helfer in der Not als Fundament unserer Sicherheit in den Blickpunkt gerückt". Der Bürgermeister schloss seine kurze Ansprache mit der Aufforderung, der "eigentlichen Profession" nachzugehen, dem Löschen.
Josef Deggelmann, Ehrenkommandant der heimischen Dettinger Wehr, habe vor 36 Jahren die Idee zu diesem Freundschaftstreffen gehabt, und diese auch umgesetzt, blickte Ortsvorsteher Albert Griesmeier auf die Historie zurück. Der Begründer könne stolz sein, denn "sein Kind ist gewachsen". In aller Kürze berichtete Griesmeier von der Eingemeindung Dettingens anno 1975, die den "Nachteil" hatte, dass die Ortschaft keine eigenständige Wehr mit eigenem Kommandanten mehr hatte, sondern "zum 9. Zug" der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz wurde. Liebevoll stellte er den Anwesenden sein Dettingen mit der "Filiale Wallhausen" und den 4.500 Einwohnern vor.
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... einen Wimpel als Gastgeschenk.
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Albert Griesmeier habe einiges unterschlagen, meldete sich Feuerwehrkommandant Dieter Quintus zu Wort. Wallhausen sei der einzige Stuttgarter Vorort ohne Straßenbahn-Anschluss, schmunzelte er über den bei Touristen so beliebten Ort. Bei der Einwohnerzahl von 4.500 handle es sich lediglich um den Winterstand, korrigierte Quintus, um anzufügen: "Rein feuerwehrtechnisch sind auch die Gäste schützenswert." Anschließend erläuterte er den interessierten Feuerwehrleuten ernsthaft die Struktur der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz, lobte Dettingen als "wichtigen Stützpunkt" und die guten Kontakte zu allen Löschzügen, denn "wir hegen und pflegen unsere Pflanzen außerhalb der Kernwehr".
Als Dankeschön für die Ausrichtung des zweitägigen Freundschaftstreffens überreichte Erik Sigel aus Dettingen/Teck im Namen aller Gastfeuerwehren Zugführer Peter Restle einen Wimpel, auf dem die Wappen aller Dettinger Wehren verzeichnet sind. Gastgeber Restle seinerseits überreichte den Delegationen eine tönerne Spardose in Form des Dettinger Rathauses, welche die heimische Künstlerin Susanne Dürr eigens zu diesem Anlass gefertigt hatte. Nach einem stimmungsvollen Aperitif genossen die Feuerwehrfrauen und –männer einen geselligen Festabend in der Kapitän-Romer-Halle mit Musik, Tanz und Einlagen, um sich am Sonntag wiederum zu einem gemütlichen Frühschoppen zu treffen.
Text und Fotos: Aurelia Scherrer
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02. März – Kommandant Quintus feierte 50. Geburtstag
Extra-Seite (ACHTUNG: Längere Ladezeit)
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01. März – Neue Tore für die Feuerwache
Mit ihren neuen Toren hat die Feuerwache in der Steinstraße 1 ein neues freundliches Gesicht erhalten. Große Glasscheiben laden zum Blick in die große Fahrzeughalle ein. Die in feuerwehrrot gehaltenen Tore ersetzen die in feuerwehruntypischem Grün gehaltenen und zwischenzeitlich vom Rost zerfressenen Portale, die 1967 im damaligen Neubau montiert worden waren. Pneumatisch lassen sich die Pforten leicht öffnen und schließen. Zukünftig sind die acht Tore der Fahrzeughalle per Knopfdruck aus der Zentrale fern gesteuert zu öffnen und zu schließen. Moderne Scheiben aus Isolierglas helfen Energie sparen. Die insgesamt 13 Tore – mit den zwei in der Werkstatt und drei im Gerätehaus Schulthaißstraße – kosten etwas über 100 000 Euro.
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20. Februar – Personalentwicklung der Feuerwehr nicht befriedigend
Über 52 000 Dienst-Stunden – Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr
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Oberbürgermeister Horst Frank (links) überreichte Feuerwehr-Kommandant Dieter Quintus neben einer Urkunde eine Blumenschale sowie ein Weinpräsent von der Spitalkellerei. Quintus feiert sein 25-jähriges Dienstjubiläum. Seit 1986 ist er hauptamtlicher Kommandant.
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Die Personalentwicklung im letzten Jahr sei nicht gut verlaufen, bedauerte Feuerwehr-Kommandant Dieter Quintus anlässlich der Jahreshauptversammlung im Großen Saal in der Feuerwache Steinstraße. Er rief die Feuerwehrfrauen und -männer zu vermehrten Anstrengungen in der Nachwuchswerbung auf. Die größten Erfolg verspricht sich der Kommandant, wenn jeder Feuerwehrangehörige in seinem Bekanntenkreis wirbt.
Die Zahl der aktiven Feuerwehrfrauen und -männer hat im Jahr 2001 um acht auf 285 abgenommen. Dagegen ist das Durchschnittsalter um 0,2 auf 36,4 Jahre leicht angestiegen. Die Zahl der Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr sei auf 80 zurück gegangen, was zum Vorjahr ein Minus von 14 bedeute und sehr hoch sei, so Quintus. Der Feuerwehrchef und der Leiter der Jugendfeuerwehr, Lars Chudzinski, sind zuversichtlich, den Mitgliederstand in der Nachwuchsorganisation wieder erhöhen zu können.
Insgesamt 1309 Einsätze verzeichnet die Statistik, davon 160 Brände – darunter die Großbrände in Kreuzlingen im Juli und einer Lagerhalle in der Robert-Gerwig-Straße im Oktober. Dies bedeute ein Steigerung der Einsatzzahlen, jedoch lägen diese immer noch im Bereich des Mittelwertes der letzten zehn Jahre. Bei Bränden konnten 17 Menschen gerettet werden.
Die Freiwillige Feuerwehr erbrachte im letzten Jahr über 52 000 Stunden. Davon entfielen über 6 800 Stunden auf die Jugendfeuerwehr und über 3 000 Stunden auf Bereitschaftsdienste. Die Stunden der Aktiven setzen sich unter anderem aus Einsätze und Fortbildung sowie Sicherheitswachdienste zusammen. 54 Teilnehmer besuchten Lehrgänge.
Viel zu tun hatten die Feuerwehrleute auch bei diversen Großveranstaltungen wie dem Landesturnfest und dem Seenachtfest. Ein Highlight bildete die Einweihung des neuen Gerätehauses in Wollmatingen. Bei zahlreichen Veranstaltungen – wie dem Herbstfest im Oberlohn oder dem Markt der Möglichkeiten im Konzil – war die Feuerwehr ebenfalls mit Aktionen und Fahrzeugen vertreten.
Beschafft wurden unter anderem je ein Löschfahrzeug für Dingelsdorf und für die Altstadt, sowie ein Wechsellader-Fahrzeug. Ebenso konnte die Inneneinrichtung für das Gerätehaus Wollmatingen beschafft werden. Das Selbstfahrende Ölfang-Gerät (SÖG) wurde in der Romanshorner Werft überholt.
Derzeit werden die Tore der Feuerwache in der Steinstraße und des Gerätehauses in der Schulthaißstraße für rund 125 000 Euro erneuert. Für die Feuerwache Steinstraße wird die Ersatz-Beschaffung eines Löschfahrzeuge vorangetrieben. Auch sollen in diesem Jahr neue Einsatzjacken und Helme beschafft werden. Verzögerungen gibt es derzeit bei der Ersatzbeschaffung des Gerätewagens für die Ölwehr sowie bei der Überholung der Mehrzweckboote. Quintus ist überzeugt, dass diese Planungen im Laufe dieses Jahr erfolgreich abgeschlossen werden.
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20. Februar – Linderung für Helfer und Opfer
Notfallseelsorge der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz vorgestellt
Erstmals stellten sich den Konstanzer Feuerwehrleuten drei der Notfallseelsorger der Feuerwehren im Landkreis vor. So erhielten Uwe Becker (Engen), Michael Oßwald (Stockach) und Hans-Wilhelm Ubbelohde (Allensbach) die Gelegenheit sich und ihre Arbeit vorzustellen. Alle drei sind Mitglieder einer Freiwilligen Feuerwehr. Becker und Ubbelohde sind Pfarrer.
Anhand zweier Einsätze zeigten sie ihre Arbeit auf. Sie schilderten einen Baugrubenunfall, bei dem ein Bauarbeiter ums Leben kam und einen Autounfall, bei dem ein junger Mann hilflos verbrannte. Solche Einsätze können für die Beteiligen – egal ob Opfer oder Helfer – sehr belastend sein. Ihre ehrenamtliche Dienstleitung bieten sie daher allen Beteiligten an.
Wichtig sei, dass ein Betroffener erfahre, dass es nicht nur ihm so geht und er nicht alleine ist. Bedeutsam sei das Gespräch. Um ein solches führen zu können, müsse man eine Ausbildung haben, da sonst sehr viel falsch gemacht werden könne. Auch zeigten sie auf, welche Grenzen der Notfallseelsorge gesetzt sind: Sie können keine Langzeitbegleitung und keine Psychotherapie machen. Diesen Bedarf könnten nur geschulte Spezialisten abdecken.
Entscheidend sei, innerhalb der ersten 24 bis 72 Stunden nach dem belastenden Erlebnis mit der Aufarbeitung zu beginnen. Im Durchschnitt finden etwa zwei Gespräche statt; dies kann in Einzel- oder Gruppensitzungen erfolgen. Diese Art der Aufarbeitung sei die beste Möglichkeit gar nicht zu erkranken. Die ersten Krankheitsbilder tauchten etwa drei bis vier Wochen später auf.
Die Notfallseelsorge umfasst drei Bereiche: Zum ersten die Prävention. So sollen die angehenden Feuerwehrfrauen und -männer schon in der Grundausbildung mit diesen Problem vertraut gemacht werden. Ebenso soll dieses Thema in die Fortbildung Eingang finden. Als Zweites nennen die Notfallseelsorger den Akutbereich. Dieser umfasst die Betreuung von Einsatzkräften und Opfern – die durch den Schreck möglicherweise herum irren und dabei verunfallen könnten – noch an der Einsatzstelle. Der dritte Bestandteil ist die Nachsorge, in der Betroffene in Einzel- oder Gruppengesprächen unterstützt werden.
Uwe Becker, der sich letztes Jahr für drei Monate in den USA aufhielt, erwarb dort Zusatzqualifikationen speziell für Kinder oder zum Schulkrisenmanagement. Er nutzt auch aktuelle Erkenntnisse aus der Forschung, die in der Regel aus den USA stammen.
1994 gehörte der Landkreis Konstanz mit zu den führenden bei der Einführung der Notfallseelsorge, schilderte Uwe Becker die Anfänge. "Leider sind andere Landkreise uns davon gezogen", bedauerte der Pfarrer. Als Erfolg bewertet er, dass es weitere geschulte Pfarrer gibt, die bei größeren Schadenslagen die insgesamt vier Notfallseelsorger unterstützen können.
Derzeit werden Gespräche geführt, dieses System gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz oder dem Malteser-Hilfsdienst auszubauen. Mit der Akzeptanz ist er ebenfalls noch nicht zufrieden: Immer wieder muss Becker feststellen, dass es Feuerwehren oder Kommandanten gibt, die den Notfallseelsorgern ablehnend gegenüber stehen.
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