|
2003
22 Berichte
13. Dezember 2003 – "Feuerwehr-Rambo" im Limboschritt
( hwr) Wie traditionell seit Jahren schon nahm die Freiwillige Feuerwehr Konstanz mit einer Delegation auch am diesjährigen Schlussabend der Freiwilligen Feuerwehr Kreuzlingen teil. Dabei wurde der Konstanzer Kommandant Klaus Dieter Quintus im Unterhaltungsteil mehrfach gefordert. Gemeinsam mit einem Kreuzlinger Kameraden galt es zunächst, mit spärlichen Insignien als Schweizer maskiert, ein Alphorn-Echo zu intonieren. Zum Erstaunen der Konstanzer Delegation wie auch der Gastgeber gelang es ihm tatsächlich, dem Instrument Töne zu entlocken. Doch damit nicht genug: Unter fachkundiger Anleitung von Alleinunterhalter Markus Salin galt es für den 1,98 Meter langen Kommandanten anschließend, eine Limbo-Polonäse unter einem Alphorn hindurch durch den Saal anzuführen. Im "Schlepptau" dabei: Der Kreuzlinger Stadtrat Gerry Lehmann, Kommandant Werner Ilg sowie eine ganze Reihe von Angehörigen der Kreuzlinger Wehr.
Die "Samichläuse" wussten später nicht nur von Fehltritten der Kreuzlinger Kameraden, sondern auch von der Beilattacke des Konstanzer Kommandanten auf einen verkehrsbehindernd abgestellten Geldtransporter auf der Konstanzer Marktstätte zu berichten.
Dabei zeichnete sich bei den Kreuzlinger Kameraden ein Generationswechsel der besonderen Art ab: Fourier Bruno Frey nahm mit der Soldauszahlung 2003 seine letzte Amtshandlung vor. Sein Amt gibt er zum Jahresende altershalber an Rene Senn ab, der sich künftig um die Sekretärs- und Verwaltungsaufgaben der Feuerwehr kümmern wird. Bruno Frey, der seit über vierzig Jahren der Feuerwehr Kreuzlingen angehört, hatte das Amt in den vergangenen 15 Jahren ausgeübt und wird sich nun im Alter von 66 Jahren vermehrt blaulichtfreien Hobbys zuwenden.
06. Dezember 2003 – "Médaille pour mérite exceptionnel" verliehen
Beim einem Besuch anlässlich der traditionellen Feierlichkeiten zum Barbarafest (Sainte Barbe) bei der Feuerwehr Fontainebleau (Frankreich) erhielten Kurt Noll und Michael Koch die "médaille pour mérite exceptionnel" (Verdienstmedaille) verliehen. Die beiden Feuerwehrmänner wurden damit geehrt für Ihre langjährigen Verdienste um die Partnerschaft der beiden Feuerwehren.
30. Oktober 2003 – Sicherheit in Kellerlokal verbessertErgebnisse einer Räumungsübung zeigen positive Wirkung
|
|
Feuerwehrmann Uwe Jordan (vorne) und Michael Tritt, Inhaber des Kellerlokals "Heile Welt", begutachten die neu gebaute Treppe des Notausstiegs, die einen zu engen Lichtschacht ersetzt Foto: Nikolaj Schutzbach
|
Der enge Notausstieg durch einen Lichtschacht ist inzwischen einer komfortablen Treppe gewichen. Nach Umbauarbeiten im Kellerlokal "Heile Welt" in der Hussenstraße ist der Fluchtweg sicherer geworden.
Im Juli hatten Feuerwehr- und Baurechtsamt gemeinsam mit der Fachhochschule einen Räumungsübung durchgeführt, um nachzuweisen, dass die bisherigen Fluchtwege durch Lichtschächte nicht ausreichten. Über 70 Testpersonen hatten bei diesem Versuch im Juli über sieben Minuten benötigt, um über den Lichtschacht ins Freie zu gelangen.
Uwe Jordan, bei der Feuerwehr zuständig für den Vorbeugenden Brandschutz (VB), und Klaus Holzer, beim Bürgeramt der Stadt unter anderem für das Gaststättenrecht zuständig, sind sehr zufrieden über die Reaktion der betroffenen Hauseigentümer, die sich kooperativ zeigten. So hätten die Meisten mindestens mit der Planung für einen Umbau begonnen.
In der "Heilen Welt" steht der Umbau kurz vor dem Abschluss. Die Außentreppe – auf der bequem zwei Personen nebeneinander laufen können – ist fertig, lediglich innen fehlt noch eine drei-stufige Metalltreppe und draußen ein Geländer. "Mit so einer Maßnahme, wird die Sicherheit der Gäste in Kellerlokalen deutlich verbessert", zeigte sich Uwe Jordan mit den getroffenen Maßnahmen zufrieden.
25. Oktober 2003 – Spontane Einladung in den GemeinderatUmbauarbeiten, Finanzkritiken und Zukunftspläne – Kameradschaftsabend der Freiwilligen FeuerwehrDer jüngste Tambourmajor, eine Einladung in den Gemeinderat und die feierliche Verabschiedung des Fördervereinsvorsitzenden: der Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr im Saal des Zentrums für Psychiatrie Reichenau war nicht arm an Höhepunkten. Kritische Töne gab es zu verschärften Vorschriften und der angespannten Finanzlage von Kommandant Dieter Quintus und Oberbürgermeister Horst Frank.
"Wir wappnen uns für die Zukunft", in den letzten Jahren sei die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren Kreuzlingen und Weinfelden sowie die Ausbildung verstärkt worden, sagte Quintus. Noch weniger Geld vom Land ab kommenden Jahr, verschärfte Prüfungs- und Ausbildungsvorschriften lassen weitere Herausforderungen erwarten. "Es ist noch nicht geklärt wie wir das schultern sollen", klagte der Kommandant. OB Horst Frank warf dem Land Versäumnisse vor; es werde verfahren nach dem Motto: "die Feuerwehren werden's schon machen". Es sei der Punkt erreicht, wo es heißen muss: "Jetzt ist Schluss!" Trotzdem setzen er und Quintus wie in der Vergangenheit auf intensive Gespräche innerhalb der Stadtverwaltung und auf Kreisebene. Der Oberbürgermeister versprach, bei Bedarf die Möglichkeit zu nutzen, im Haushalt außerplanmäßig einzugreifen. Beide zeigten sich erfreut darüber, dass in den letzten Jahren die wichtigen Neu- und Umbauten der Gerätehäuser ausgeführt worden sind.
Ehrungen
15 Jahre
Lars Chudzinski, , Markus König, Markus Nägele, Uwe Schildnitz, Thomas Schönenberger, Oliver Woll
25 Jahre
Jürgen Gensle, Martin Honsel, Hans-Peter Hummel, Bärbel Keller, Peter Kern, Werner Meßmer, Franz Moser, Gerhard Müller, Berthold Riedle, Burkhard Romer, Ulrich Wehner
40 Jahre
Peter Restle
Ehrennadel in Gold für 30 Jahre
im Spielmannszug, verliehen von der Bundesvereinigung Deutscher Blas- und Volksmusikverbände e. V.: Rolf Beron
|
Vom Land bekomme die Stadt zwei Millionen Euro weniger; die Kassenlage sei – wegen eines großen Unternehmens – noch relativ gut, so Frank. Der OB warb auch für das Konzerthaus, das ein weiteres Standbein schaffen würde, um nicht von einer einzigen Firma abhängig zu sein.
Die Feuerwehr sei zudem abhängig von Unterstützung durch Konstanzer Unternehmen, so dankte Dieter Quintus Werner Knöpfle, der als Inhaber eines ADAC-Abschleppdienstes Übungsfahrzeuge zur Verfügung stellt sowie Ralf Schieß (Kanal- und Rohrreinigung), der Radlader und andere Baugeräte bereitstellt.
Das im Frühjahr in Dienst gestellte neue Löschfahrzeug warte noch auf seine Feuertaufe, berichtete der Feuerwehr-Chef. Doch auch so habe es sich bisher im Übungsdienst und kleineren Einsätzen gezeigt, dass es sich bei der 320 000 Euro teuren mit neuester Technik ausgestatteten Investition um eine zukunftssichere Beschaffung handle, die auch eine umfassende Ausbildung erfordere. Das Vorgängerfahrzeug leistet inzwischen in Kroatien seinen Dienst.
Derzeit wird ein lang gehegter Wunsch der Feuerwehrfrauen und -männer im Gerätehaus Schulthaißstraße Wirklichkeit: Der Umbau der Sozialräume nähert sich seinem Ende. Dieser falle umfassender aus, als es ursprünglich geplant worden sei, infomierte Quintus. Die dort beheimateten Feuerwehrleute investierten zudem viel ihrer eigenen Freizeit um die Elektroinstallation und den Einbau einer Treppe selbst auszuführen.
Den Kameradschaftsabend nahm Dieter Quintus zum Anlass, Alois Sieber, den Vorsitzenden der Fördervereins gebührend zu verabschieden. Sieber hatte aus gesundheitlichen Gründen um seine Entlassung gebeten. Er hatte seit der Gründung der Vereines im Jahr 1982 diesem vorgestanden. Mehrfach lang anhaltender Beifall zeigte, wie hoch die engagierte Arbeit des Fördervereinsvorsitzenden von den Feuerwehrleuten geschätzt wird. Dem Dank schloss sich auch OB Frank an, der diese Einrichtung für sehr wichtig hält: Durch sie es möglich schnell zu helfen, was auch der Motivation förderlich sei.
Für die musikalische Umrahmung sorgte das Musikkorps der Polizei unter der Leitung von Thomas Deggelmann. Einlagen gab es vom Spielmannszug und seiner Jungend. Der Auftritt der Spielmannszug-Jugend unter der Leitung des 14-jährigen Daniel Koch, dem jüngsten Tambourmajor in Baden-Württemberg, begeistere OB Horst Frank so, dass er die Kinder und Jugendlichen spontan in die nächste Gemeinderatssitzung einlud um dort aufzutreten. Daniel Koch ist auch stellvertretender Stabführer des Spielmannszuges, und darf seit dem Kameradschaftsabend Schulterklappen mit kurzen Fransen tragen. Bereits als 12-Jähriger hat Daniel Koch mit dem Dirigieren begonnen.
|
|
Kommandant Dieter Quintus (links) mit den Feuerwehrangehörigen, die für 25 und 40 Jahre aktiven Dienst geehrt wurden. Peter Restle (rechts), geehrt für 40 Jahre aktiven Dienst, hält ein "B-Strahlrohr". Das Strahlrohr und die Schlauchleitung sind klassische Hilfsmittel der Feuerwehrfrauen und -männer. Bild: Aurelia Scherrer
|
|
|
Seit 30 Jahren ist Rolf Beron (vorne rechts) im Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr engagiert. Kommandant Dieter Quintus überreicht ihm die Ehrennadel in Gold, verliehen von der Bundesvereinigung Deutscher Blas- und Volksmusikverbände e. V. Bild: Aurelia Scherrer
|
Letzte Änderung: 2010-10-16 17:38:28
17. Oktober 2003 – Maschinistenlehrgang
04. Oktober 2003 – Im Trüben gefischtJährliche "Seeputzete" der DLRG-Rettungstaucher erstmals mit Unterstützung der Feuerwehr Kreuzlingen – 44 Fahrräder vom Seegrund gehoben( as) "Wenn alle Räder, die wir in den letzten Jahren gehoben haben, noch auf dem Seegrund liegen würden, könnte kein Schiff mehr durch den Seerhein fahren", konstatierte Karlheinz Deters von der DLRG-Ortsgruppe Konstanz während der laufenden Seeputzete. 14 DLRG-Rettungstaucher waren zwei Stunden im Unterwassereinsatz und förderten in dieser kurzen Zeit Müll zu Tage - darunter allein 44 Fahrräder - mit dem zwei Mulden gefüllt wurden.
Rege Betriebsamkeit herrschte trotz Regen und Sturmwarnung am vergangenen Samstag im Konstanzer Trichter und dem Seerhein bis zur neuen Rheinbrücke. Die Rettungstaucher der DLRG-Ortsgruppe Konstanz veranstalteten wieder die traditionelle Seeputzete mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks (THW), der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz und erstmals der Feuerwehr Kreuzlingen. Insgesamt 32 Ehrenamtliche, darunter 14 Rettungstaucher, opferten ihre Freizeit, um einen ganzen Vormittag lang unentgeltlich den Seerhein zu entmüllen. Und das war auch bitter nötig, wie das diesjährige Müll-Ergebnis belegte.
Systematisch suchten die Taucher das Flussbett zwischen den drei Rheinbrücken ab und befestigten ihre Funde an Bojen, die von den Bootsbesatzungen der DLRG, der Feuerwehren Konstanz und Kreuzlingen und dem THW herausgefischt wurden. Und das war trotz des niedrigen Wasserstandes – der Konstanzer Pegel maß gerade einmal 2,65 Meter – sehr anstrengend, denn laut Aussage eines Rettungstauchers war die Strömung gleichwohl sehr stark. Mit 15 Grad Celsius hatte das Wasser noch angenehme Tauchtemperatur, nur die Sicht hätte etwas besser sein können. Zwar begegneten die Froschmänner, im Gegensatz zu den Tauchern im Sealife Centre, keinen beißfreudigen Muränen, aber Bernd Oser konnte immerhin von "angrifflustigen Krebsen" berichten. Auch Schwärme junger Kretzer habe er gesichtet, konstatierte der versierte Rettungstaucher. Soweit der positive Nebeneffekt für die Unterwasser-Müllmänner und –Frauen, denn das Bergen von mutwillig ins Wasser geworfenen Gegenständen ist nicht unbedingt vergnügungssteuerpflichtig.
Besonders hervorzuheben ist die Kooperation mit der Feuerwehr Kreuzlingen, die erstmals bei der Seeputzete im Seerhein mithalf. Die DLRG hat derzeit nämlich ein Bootsproblem. Das sturmtaugliche Rettungsboot liege seit März auf der Werft, wo es für 12.000 Euro repariert wird, erläuterte Rolf Gruber, Erster Vorsitzender der DLRG-Ortsgruppe Konstanz. Allerdings sind die Kosten in die Höhe geschnellt. Weitere 2.500 Euro müssen noch für ein neues Getriebe investiert werden. "Das ist das erste Mal seit über zwanzig Jahren, dass wir im Sommer kein Rettungsboot dauerhaft im Wasser hatten, sondern nur unser mobiles Rettungsboot verfügbar war", so Gruber.
Aus der Patsche half die Freiwillige Feuerwehr Kreuzlingen, die seit vielen Jahren mit der Konstanzer Feuerwehr verbunden ist und die im jährlichen Turnus gemeinsame Übungen durchführen. Es handle sich dabei um "lang gepflegte Beziehungen", erläuterte Feuerwehrmann und gleichzeitig DLRG-Rettungstaucher Christian Rössler. Die Kreuzlinger Wehr habe auch gleich das Ölwehrboot mitsamt zwei Mann Besatzung zur Verfügung gestellt. Die Schweizer Feuerwehrmänner Peter Brandes und Rolf Ginger waren auch sofort mit Feuerreifer bei diesem ehrenamtlichen Einsatz mit von der Partie. Als wichtige und wertvolle Erfahrung empfand Brandes diese Übung. Da die Kreuzlinger Feuerwehr selbst über keine eigenen Taucher verfügt, war es für die Schweizer Floriansjünger umso interessanter, mit dieser Einheit eng zusammenzuarbeiten. "Es ist wahnsinnig, was weggeworfen wird. Ohne derartige Aktionen hätten wir hier den größten Abfallberg", stellte Peter Brandes fest, um wieder in See zu stechen und schmunzelnd anzumerken: "Ich warte immer noch darauf, dass wir eine Geldkassette finden..."
Ein derartiger Schatz wurde leider nicht gehoben. Vielmehr fiel die Bilanz noch trauriger aus, als in den Vorjahren. Einsatzleiter Reinhard Weber zählte 44 Fahrräder, drei Einkaufswagen, zahlreiche Einkaufskörbe, alte Eimer, ein altes Röhrenradio, eine riesige Stahlleiter, "einen Feuerwehrgurt, aber ohne Mann" und diverse andere Dinge, wie Flaschen, die insgesamt zwei Müll-Container füllten.
20. Juli 2003 – Spannendes Duell zwischen Prag und Tábor
05. Juli 2003 – Spielmannszug errang Pokal beim Landeswertungsspiel
|
|
Das Landeswertungsspiel absolvierte der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz mit Bravour und höchster Auszeichnung. Als Tagesbester erhielt die Musikerschar den begehrten Sieger-Pokal. Foto: privat
|
( as) Glücklich und höchst motiviert kamen die jungen Musiker im Alter von 10 bis 17 Jahren des Spielmannszuges der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz von den Landeswertungsspielen im Rahmen des baden-württembergischen Landes-Feuerwehrtages in Ulm wieder zurück in die Heimat. Michael Koch, Leiter des Konstanzer Spielmannszuges, ist stolz auf seine Jugendlichen, welche die Stadt Konstanz würdig vertreten haben. "Es hat von allen Seiten Lob gehagelt", so Koch, der dabei vor allem an das Platzkonzert vor rund 3 000 Zuschauern denkt. Beim Landeswertungsspiel, bei dem es nicht nur auf die Virtuosität, sondern auch auf das Auftreten (Kleidung, Haltung, Ausrichtung der Musikinstrumente und zahlreiche weitere Details) ankam, erhielt der Spielmannszug mit dem 14-jährigen Tambour Daniel Koch die Urkunde in Gold mit Auszeichnung und zudem als Tagessieger einen Pokal. "Der Bundeswertungsrichter hat sie besonders gelobt wegen des harmonischen Zusammenspiels, dem gleichstimmigen Lyraspiel und weil sich die Trommler zugunsten der Flöten sehr zurückgenommen haben", berichtet Michael Koch. Die siegreichen Kinder und Jugendlichen hätten sich anschließend vor Freude in den Armen gelegen, wird kolportiert. Und: In der Disziplin "marschieren" belegte der Konstanzer Spielmannszug bei 18 teilnehmenden Zügen den 9. Platz.
05. Juli 2003 – "Tiere aus Gehege ausgebrochen"In der Zeit vom 3. bis zum 5. Juli 2003 hat in Konstanz wieder ein Funklehrgang stattgefunden. 14 Teilnehmer kamen aus Konstanz und 4 Teilnehmer von der WF ZP Reichenau. Zur gemeinsamen Ausbildung wurden am Samstag Übungen mit Fahrt nach Koordinaten und anschließenden Übungseinsätzen sprechfunkgerecht durchgeführt wie Gebäudebrand, Sturmschaden, Technische Hilfe usw.
Eine besondere Übungslage (mit sehr vielen Funkgesprächen) ist: "Fahren sie nach Koordinate NT 03278765; Übungsannahme: Mehrere Tiere aus Gehege ausgebrochen und befinden sich auf der Fahrbahn. Unterstützen Sie die dort bereits eingesetzten Kräfte." Dieser Übungseinsatz wurde diesmal zur Tatsachen-Meldung… ;-)) (siehe die 3 mittleren Fotos).
Zur gemeinsamen Besprechung traf sich der Lehrgang sich bei der Koordinate NT 04499038 (Übungsannahme: Brennt Ökonomiegebäude) auf Hof Höfen (siehe letztes Foto).
Alle Teilnehmer haben bestanden. Die Ausbilder waren Martin Romer, Jens Jurkschat und Helge Hamann.
28. Juni 2003 – Beim Wettkampf erfolgreich
(hwr) Erfolgreich schloss die Freiwillige Feuerwehr Konstanz die Leistungswettkämfpe beim 50. Kreisfeuerwehrtag ab. Eine Gruppe der Leistungsstufe "Bronze" sowie eine in der Klasse "Silber" konnten die begehrten Leistungsabzeichen entgegen nehmen. Sie sind der Lohn für die mehrwöchige Vorbereitung auf die Wettkämpfe. In dieser Zeit übten die Teilnehmer zusätzlich zum regulären Übungsdienst auf das Ereignis hin. Von 45 teilnehmenden Gruppen erreichten sechs das Leistungsziel nicht, unter ihnen auch eine weitere Konstanzer Silbergruppe. Sie überschritten die erlaubte Zeit für die Vornahme des Löschangriffs. Die Wettkämpfer sind jedoch fest entschlossen, beim Nachholtermin am kommenden Freitag in Rielasingen-Worblingen die Leistungswettkämpfe doch noch erfolgreich zu absolvieren.
24. Juni 2003 – Trockene Witterung lässt Gefahr von Flächenbränden steigenVorsicht beim Umgang mit offenem Feuer(hwr) Das hoch-sommerlich, trockene Wetter der vergangenen Wochen erhöht auch die Gefahr von Wald- und Flächenbränden ganz erheblich. Böden und Pflanzen sind zunehmend trocken. Dies bedeutet: erhebliche Brandgefahr!
Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz ruft daher zum vorsichtigen Umgang mit offenem Feuer auf. Insbesondere sollten Raucher davon absehen, ihre Zigarettenkippen acht- und gedankenlos im Freien wegzuwerfen. Löschen Sie die Zigarettenglut sorgfältig aus, bevor Sie die Kippe in ein hierfür vorgesehenes Gefäß entsorgen.
Auch Kindern sollten in diesen Tagen besonders auf die Gefahren hingewiesen werden, die vom Umgang mit Streichhölzern und Feuerzeugen ausgehen. Feuer vernichtet Pflanzen und zerstört damit den Lebensraum zahlreicher Tiere und Insekten. Auch Tiere kommen bei Flächenbränden oft zu Schaden.
Manches Holzfeuer wurde durch Wind auch bereits so stark angefacht, dass unkontrollierter Funkenflug Wiesen, Wald und Felder in Brand setzte. Weggeworfene Glasscherben sorgten mit dem sogenannten "Brennglaseffekt" für verheerende Brände.
Neben diesen einfachen Verhaltenstipps bittet die Feuerwehr um eine einfache, aber sehr wichtige Hilfe: Parken Sie bei Ausflügen in die Natur nicht auf Feld- und Waldwegen! Halten Sie die Zufahrtswege frei! Denn wenn es brennt, muss die Feuerwehr mit ihren Löschfahrzeugen über diese Wege zu den Einsatzstellen anfahren. Verkehrsbehindernd abgestellte Kraftfahrzeuge kosten wertvolle Zeit.
21. Juni 2003 – Feuerwehr gegen Sonnenbrand500 000 Liter Wasser für den Hörnle-Rasen(hwr) Um den Rasen am Freibad Horn vor dem Austrocknen zu bewahren, wässerten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz am vergangenen Samstag die Flächen des größten Konstanzer Freibades. In zweieinhalbstündiger Arbeit entnahmen die Feuerwehrleute mittels dreier Pumpen rund 500 000 Liter Wasser aus dem See und verteilten es mit drei leistungsstarken Wasserwerfern auf der Fläche. Die Feuerwehr verschaffte zahlreichen Kindern eine unverhoffte Abwechslung. Sie schauten der Arbeit der Einsatzkräfte interessiert zu und nutzten die Wasserfontänen für eine Abkühlung. Unter Leitung von Klaus Menge waren 9 Einsatzkräfte mit vier Fahrzeugen im Einsatz.
17. Juni 2003 – Kühles Nass für trockene NaturFeuerwehr appelliert zu vorsichtigem Umgang mit offenem Feuer
(hwr) Die große Hitze der vergangenen Wochen geht nicht spurlos an der Natur vorbei. Parks, Wiesen und Flächen sind stark ausgetrocknet. Gerade ungeschützte Grünflächen wechseln ihre Farbe in diesen Tagen vom saftigen Grün hin zu trockenem Braun.
So geht es derzeit auch dem Sportplatz am Konstanzer Schänzle. Der Rasenplatz hat sich von seiner natürlichen Farbe längst verabschiedet und ist braun geworden. Mit zwei Wasserwerfern bemühte sich die Freiwillige Feuerwehr Konstanz am Dienstagabend, die Pflanzen auf dem Schänzlesportplatz im Paradies vor dem Vertrocknen zu retten.
Mit drei Pumpen entnahmen die Feuerwehrleute rund 4.500 Liter Wasser pro Minute aus dem Seerhein. Über fünf Schlauchleitungen wurden zwei Wasserwerfer gespeist, mit denen das Wasser flächendeckend über den Sportplatz verteilt wurde. Diese Gerätschaften kommen ansonsten bei Großbränden zum Einsatz, wenn große Wassermengen zur Bekämpfung des Feuers benötigt werden.
Die Freiwillige Feuerwehr appelliert angesichts der trocknen Witterung an die Bevölkerung, beim Umgang mit offenem Feuer in der Natur äußerst vorsichtig umzugehen. Felder, Wiesen und Waldgebiete sind ausgetrocknet. Gerade Unterholz und Wiesenflächen können durch eine unachtsam weggeworfene Zigarettenkippe in Brand geraten. Auch die Zufahrten zu den Wäldern und den Ufergebieten von See und Flüssen müssen freigehalten werden, damit die Einsatzkräfte mit den Fahrzeugen die Waldwege und Löschwasser-Entnahmestellen erreichen können.
14. Juni 2003 – Fahrzeugschau und Vorführungen auf der MarktstätteMit einer Fahrzeugschau und drei Vorführungen präsentierte die Freiwillige Feuerwehr drei neue Fahrzeuge (siehe hierzu den Vorbericht). Bei zwei kommentierten Vorführungen "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person" zeigten die Frauen und Männer der Feuerwehr die Befreiung mittels den hydraulischen Rettungsgeräten aus einem zertrümmerten Auto, die der Abschleppdienst Knöpfle zur Verfügung gestellt hatte. "Opfer" und Anrufer kamen jeweils aus dem Publikum. Drei der vier Mitwirkenden waren übrigens Frauen.
Den Einsatz von Hebekissen zeigten die Feuerwehrleute am Lastwagen der Ölwehr, dessen Vorderachse mit einem Kissen angehoben wurde. Anschließend zeigten die Frauen und Männer der Feuerwehr, wie mit zwei Kissen gleichzeitig der Lastwagen auf der Fahrerseite hochgehoben werden kann.
14. Juni 2003 – Feuerwehr stellt Fahrzeug-Neuheiten vor
05. Juni 2003 – Jugendfeuerwehr reist nach Fontainebleau
14. Mai 2003 – Spraydosenexplosionskäfig erfolgreich getestet
Der von Philipp Siebrecht gebaute Explosionskäfig wurde auf einem privaten Firmengelände erfolgreich getestet. Dabei stellten das Testteam fest, dass schon die Beschickung mit 5 (leeren) Spraydosen zu deutlichen Knalleffekten und Feuerbällen führt. Der Käfig soll anlässlich der GEWA am 17. Mai 2003 erstmals vor Publikum eingesetzt werden.
31. März 2003 – "Abschied" vom LF 16Einige Kameraden nahmen Abschied vom LF 16 (6/44). Am Tag darauf stand sein Nachfolger an diesem Platz.
05. Februar 2003 – Frank löscht SparflammeFeuerwehr warnt vor Kürzungen: Kein Geld für Schläuche, Benzin und Ausbildung mehr?
|
|
Oberbürgermeister Horst Frank, Kämmerer Hartmut Rohloff, Kommandant Dieter Quintus und Ehrenkommandant Rudolf Santo vor Beginn der brisanten Versammlung im Gespräch. Foto: Frank van Bebber
|
( fvb) Nach Kritik und Warnungen aus der Feuerwehr hat Oberbürgermeister Horst Frank eine erste Sparvorgabe für die freiwillige Feuerwehr zurückgezogen. Die städtische Kämmerei hatte vorgeschlagen, den Etat 2003 um 40000 Euro zu kürzen. Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr versprach Frank, er werde sich beim Gemeinderat für die Feuerwehr einsetzen.
Bevor Frank zu Wort kam, hatte Feuerwehr-Kommandant Dieter Quintus in der Wache an der Steinstraße eine "Liste der Grausamkeiten" vorgestellt: Sollten die Pläne der Kämmerei umgesetzt werden, könnte demnach bald Geld für Schläuche, Diesel und Ersatzteile fehlen. Zu den nötigen Sofortmaßnahmen rechnete Quintus, ab Mai die Ausbildung der Feuerwehrleute zu stoppen, überregionale Übungen abzusagen und den Aufbau eines städtischen Einsatzstabes für größere Unglücke zu verschieben. Kein Geld wäre mehr da für Kontakte in die Partnerstädte und zur Ausbildung von Fahrern für die Feuerwehrautos.
Koste es, was es wolle
Freiwillige Feuerwehr heißt in Konstanz: 285 Männer und Frauen sind jederzeit bereit, ehrenamtlich ihr Leben zu riskieren, um ein anderes zu retten. Und wer in Flammen eingeschlossen oder im Auto eingeklemmt ist, der ruft: Rettet mich, koste es, was es wolle! Ein Politiker hätte sein Handwerk nicht verstanden, würde er ausgerechnet hier freiwillig mit dem Sparen beginnen. Die Feuerwehr hat gute Gründe gegen die Einschnitte und kann diese auch noch anschaulich darstellen. Kein Wunder also, dass OB Frank die Sparvorgaben zurückzog, ehe der Widerstand der Retter richtig erwacht war. Schnell schob er den Räten die heikle Sache zu, hatten doch ohnehin sie die neue Sparrunde im Haushalt eingeläutet. So bedenkenswert dieses Handeln wegen guter Argumente der Feuerwehr ist, am Anfang einer Spardebatte kann es fatale Folgen haben. Das Schlupfloch für die Feuerwehr kann zum Scheunentor für alle Sparopfer werden. Wer finanzpolitische Grausamkeiten so schnell einsammelt, nimmt ihnen den Druck. Und in den nächsten Wochen werden noch viele Gruppen gute Gründe vorbringen, warum gerade sie nicht sparen können: Oder sind Schulen und Kinderhäuser nicht ebenso wichtig wie Feuerwachen? Ist das lange und stille Leid Behinderter, Kranker und Pflegebedürftiger weniger drängend als die schrille Not beim Feueralarm?
Frank van Bebber
|
Damit würde die Feuerwehr teils hinter gesetzliche Vorgaben zurückfallen, warnte Quintus. Es handle sich um eine grobe Fehlentwicklung. Da nicht an den Noteinsätzen gespart werden könne, müsse er im Übungsdienst kürzen. Langfristig drohe "die Zeit, wo jeder zum Zugdienst bitte fünf Liter Diesel mitbringt". Vorbei sei dann aber auch die Zeit, in der die Feuerwehr etwa beim Seenachtfest zu Sonderpreisen arbeite. Einige der über 200 anwesenden Feuerwehrleute verwiesen auf ihren Dienst, der rein freiwillig sei. "Wir brauchen doch unsere Ausbildung", sagte einer der Männer und fragte, "wer übernimmt die Verantwortung, wenn später etwas schief geht?" Quintus sagte: "Die Verantwortlichkeit liegt bei Gemeinderat und Oberbürgermeister, wenn wir reduzieren."
Oberbürgermeister Frank erklärte im Laufe der Diskussion: "Das hat mich beeindruckt." Die Botschaft sei angekommen, "das kann es auch nicht sein". Mehrfach verwies Frank darauf, es sei der Rat, der mehr sparen wolle. Der Kämmerer habe den Haushalt entsprechend durchgerechnet, "um dem Gemeinderat das vorzustellen". Es handle sich nicht "um das letzte Wort". Frank versprach der Feuerwehr ein weiteres Gespräch mit dem Kämmerer. Anschließend werde er im Rat für die notwendigen Mittel für die Feuerwehr eintreten und nichts vorlegen, was demotivierend wirke oder die Qualität der Feuerwehr beschädige. Im Zweifel sei es seine Pflicht, zu erklären, die Vorgaben des Rates könnten nicht erreicht werden. Mit Hinweis auf die "Liste der Grausamkeiten" sagte Frank: "Vergessen Sie die Liste."
Die Feuerwehr hat einen Gesamtetat von 1,6 Millionen Euro. Davon sind allerdings mehr als Vierfünftel Umlagekosten, die für zentrale Dienstleistungen der Stadtverwaltung, für Miete und Gebäudeunterhalt verplant sind. An ihnen kann die Feuerwehr nichts ändern. Frei verfügbar für Ausrüstung, Ausbildung, Kleidung und laufende Kosten bleiben der Feuerwehr bislang um die 300000 Euro im Jahr. 2002 betrug die Summe 291078 Euro. Die Feuerwehr selbst setzte für dieses Jahr 302800 Euro an. Die Kämmerei wollte den Betrag dagegen auf 261600 Euro kürzen.
Kämmerer Hartmut Rohloff verwies bei der Feuerwehr darauf: "Wir haben globale Vorgaben umzusetzen." Ziel sei es, die Stadt auf Dauer lebensfähig zu halten. "Wir jammern hier auf hohem Niveau", sagte er und verwies auf zurückliegende Investitionen wie das Gerätehaus in Wollmatingen.
29. Januar 2003 – Wieder einfacher FeuerwehrmannPeter Restle gab Funktion als Zugführer auf
|
|
Ortsvorsteher Albert Griesmeier überreichte ein Abschieds- und ein Willkommensgeschenk an zwei verdiente Feuerwehrleute. Nach 20 Jahren trat Peter Restle als Zugführer zurück, zum Nachfolger wurde Berthold Riedle (von rechts) gewählt. Foto: Martina Keller-Ullrich
|
( mek) 20 Jahre lang haben die Feuerwehrleute in Dettingen auf das Kommando von Peter Restle gehört. Auf eigenen Wunsch gab er nun seine Funktion als Zugführer auf. Insgesamt ist er seit 40 Jahren bei der freiwilligen Feuerwehr Dettingen aktiv, die heute offiziell Zug 9 heißt. Doch ganz will Peter Restle nicht aufhören, als einfacher Feuerwehrmann bleibt er weiter dabei.
Als Nachfolger wurde Berthold Riedle gewählt, der sich bereits seit 25 Jahren bei der Dettinger Feuerwehr engagiert, fünf Jahre lang war er stellvertretender Zugführer.
Während der Sitzung des Ortschaftsrates bedankte sich Ortsvorsteher Albert Griesmeier bei Peter Restle für seine Arbeit. Die Feuerwehr kommt nicht nur bei Bränden zum Einsatz, sie sei vielmehr "Mädchen für alles" und habe in den vergangenen Jahren "großartiges geleistet", sagte der Ortsvorsteher.
Insgesamt gehören 37 Aktive zur Dettinger Feuerwehr, davon vier Frauen. Im Notfall bekommen sie Unterstützung von der Hauptfeuerwache in Konstanz oder von den umliegenden Ortschaften. Außerdem werden die Wehrleute bei Veranstaltungen zur Hallenwache eingesetzt oder übernehmen den Sicherheitsdienst im Stadttheater.
07. Januar 2003 – 100 000ster Besuch auf der HomepageUnsere Homepage verzeichnete heute den 100 000sten Besuch. Der Internetauftritt der Freiwillige Feuerwehr Konstanz ist seit dem 5. Juni 1998 online. Derzeit verzeichnen die Seiten rund 1 000 Besuche innerhalb einer Woche.
01. Januar 2003 – Neuer Stellvertretender StadtjugendfeuerwehrwartMit der Übernahme der Führung des 5. Löschzuges legte Arthur Merk zum 1. Januar 2003 seine Funktion als Stellvertretender Stadtjugendfeuerwehrwart nieder. Sein Nachfolger ist Sascha Reuter, der den Stadtjugendfeuerwehrwart Lars Chudzinski in dessen Amt unterstützt.
|