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2005
32 Berichte
30. Dezember 2005 – MZB beim SilvesterschwimmenBeim traditionellen Silvesterschwimmen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft unterstützte die Freiwillige Feuerwehr mit einem Mehrzweckboot (MZB) beim Sicherungsdienst.
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Fotos: Hendrik Roggendorf
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26. Dezember 2005 – Eine Halbe Million BesucheDen 500 000. Besuch seit ihrem Bestehen verzeichnete die Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz am zweiten Weihnachtsfeiertag des Jahres 2005. Die Homepage war am 5. Juni 1998 online gegangen.
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17. Dezember 2005 – 3. Funklehrgang 2005
Vom 15. bis zum 17. Dezember fand der 3. Funklehrgang dieses Jahres statt. Ausgebildet wurden 13 Angehörige von der WSH Wach- und Schliessbetriebe Hohentwiel GmbH, die bei Altana in Singen den Werkschutz übernimmt und im Einsatzfall die dortige Werkfeuerwehr unterstützen, sowie von der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz 6 Angehörige. Ausbilder waren Jens Jurkschat und Helge Hamann.
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26. November 2005 – Ausbildungszug 2005
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Foto: Klemens Brunner
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19. November 2005 – 2. FunklehrgangVom 17. bis zum 19. November fand der zweite Funklehrgang dieses Jahres mit den Ausbildern Martin Romer, Jens Jurkschat und Helge Hamann statt. Teilnehmer entsandten die Freiwilligen Feuerwehren Allensbach, Reichenau, Öhningen, Konstanz und die Werkfeuerwehr Zentrum für Psychiatrie Reichenau.
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07. Oktober 2005 – Maschinisten-Lehrgang im HerbstDas Gruppenfoto gibt's im Download-Bereich.
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04. Oktober 2005 – "Das hat mich irgendwie angemacht"Der 70 Jahre alte Heinrich Deggelmann setzte sich bei der Feuerwehr für die Jugend ein
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Heinrich Deggelmann förderte die Jugend in der Feuerwehr. Foto: Claudia Rindt
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"Irgendwann muss ich die mal ordnen und einkleben." Heinrich Deggelmann wühlt sich durch einen Stapel mit Zeitungsausschnitten. Sie dokumentieren, was den 70-Jährigen in 45 Jahren bei der Feuerwehr neben Brandeinsätzen und Kameradschaft besonders bewegte: Die Jugendarbeit und die verrückten Aktionen für Treffen mit den Wehren in den Konstanzer Partnerstädten.
Heinrich Deggelmann ging 1972 auf einen 600 Kilometer langen Fußmarsch. Damals zogen Feuerwehrmänner aus Konstanz eine historische Spritze bis ins französische Fontainebleau nahe Paris. Heinrich Deggelmann war 1989 dabei, als Feuerwehrmänner mit Traktor, Gulaschkanone und Bauwagen nach Lodi fuhren. Und Heinrich Deggelmann war begeisterter Förderer der Jugend in die Feuerwehr. Für seine Leistungen auf diesem Gebiet wurde er vielfach ausgezeichnet. Der 70-Jährige weiß nicht mehr, wie viele junge Menschen er an die Arbeit bei der Feuerwehr herangeführt hat. 45 Jahre war er im Feuerwehrdienst, 17 Jahre als Stadtjugendwart, zehn Jahre als Kreisjungendwart und bis vor wenigen Jahren als Begleiter Jugendlicher auf Ferienlagern der Feuerwehr.
1962, als in Wollmatingen die erste Jugendfeuerwehr gegründet wurde, holte man ihn hinzu. Er blieb als Jugendleiter und hatte Spaß dabei. Besonders die Zeltlager sind ihm in schöner Erinnerung geblieben. Seine Frau war auch oft dabei – als Helferin in der Küche. Aber auch Heinrich Deggelmann kann "ein bisschen kochen". Auf dem Wollmatinger Dorffest kennt man seinen köstlichen Eintopf.
Die Feuerwehr bezeichnet Heinrich Deggelmann als sein "einziges Hobby". "Ich bin sonst nur im Alpenverein." Das Interesse an der Wehr wurde schon durch die Familie geweckt: Der Vater war stellvertretender Zugführer, auch sein Onkel engagierte sich in der Feuerwehr. "Das hat mich irgendwie auch angemacht."
Bei Heinrich Deggelmanns erstem Einsatz brannte ein Gutshof nieder, Tiere verendeten, ein Mensch starb durch ein Unglück am Rande des Geschehens. Der heute 70-Jährige war auch dabei, als die Feuerwehr gegen Flammen im Hohen Haus und in Lagerhallen von Klein Venedig kämpften. Die Strapazen dieser Einsätze sind ihm weniger in Erinnerung geblieben, als der Zusammenhalt unter den Feuerwehrkollegen. "Wir sind ein eingeschworener Haufen, jeder schaut nach jedem."
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10. September 2005 – Beim Stockacher Triathlon aktiv
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Foto: Daniela Wilhelm
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Der 5. Zug (Dingelsdorf) der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz nahm wieder am Stockacher Triathlon, den die Skizunft alljährlich ausrichtet, teil. Mit 8 Sportlern fuhren die Aktiven, und erstmals die Jugendfeuerwehr, ins Stockacher Freibad. Die Distanz betrug 500 Meter Schwimmen, 22 Kilometer Radfahren und 4 600 Meter Laufen. Die Zeiten:
Andreas Wilhelm 1:13:36
Marcus Sauter 1:15:00
Daniel Flaig 1:15:16
Michael Messmer 1:20:16
Fabian Merk 1:26:15
Manuel Müller 1:27:56
Christoph Motz 1:30:40
Florian Fuchs 1:32:19
Fabian Merk und Manuel Müller erhielten zusätzlich zu den Urkunden jeweils noch eine Medaille für ihre guten Leistungen in ihrer Altersklasse von der veranstaltenden Stockacher Skizunft überreicht.
Die vollständigen Ergebnislisten auf der Homepage der Skizunft Stockach.
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20. August 2005 – Löschwasser kann tödlich seinKonstanzer Feuerwehrmänner machten Urlaub in einem Waldbrand-Einsatzcamp
Die ESEPA
Die ESEPA – "Körperschaft der Griechischen Freiwilligen Feuerwehr und Aufforstung" – ist eine Organisation des Griechischen Zivilschutzes. Um zum einen die Waldbrandbekämpfung während der Hauptbrandsaison in den Sommermonaten, vor allem in den unzugänglichen und ländlichen Gebieten nördlich des Olymp, zu verbessern und zum anderen die Ausbildung örtlicher Helfer voranzutreiben, unterhält die ESEPA ein Waldbrandeinsatzcamp.
Freiwillige Feuerwehren wie in Deutschland sind dort weitgehend unbekannt. Die kleinen Gemeinden und Dörfer, vor allem auf den Inseln, aber auch in den ländlichen Gebieten im Landesinneren, haben oftmals überhaupt keine organisierten Feuerwehren. Die Bevölkerung ist hier den regelmäßig auftretenden Waldbränden weitestgehend hilflos ausgeliefert, bis überörtliche Hilfe eintrifft. Diese Hilfe ist zudem oftmals nur der sprichwörtliche Tropfen auf dem heißen Stein. Und auch bei alltäglichen Notfällen wie Wohnhausbränden, Verkehrsunfällen und medizinischen Notfällen ist oft nicht mehr viel zu retten, wenn die überörtliche Hilfe eintrifft.
Ausführliche Informationen mit Anmeldemöglichkeit gibt es im Internet unter www.esepa.net
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Waldbrandbekämpfung, das wäre doch was, dachten sich die Daniel Frank und Markus König, zwei Männer der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz, und meldeten sich für diese spezielle Art des Urlaubs an. Im August flogen sie nach Griechenland in ein Waldbrandeinsatzcamp beim Dorf Risomata in den Bergen nördlich des Olymp und rund zwei Fahrstunden von Thessaloniki entfernt.
Die ESEPA (siehe Infokasten) hatte unlängst von der Schweizer Armee 50 ausgemusterte Lastwagen erhalten. Diese hatten einige der freiwilligen Helfer umzurüsten: Lichtsignalanlagen, Wasserbottiche und Pumpen mussten eingebaut und die Fahrzeuge in rot umlackiert werden. An der im Bau befindlichen Einsatzzentrale konnte Daniel Frank sein Fachwissen beim Einbau der Funktechnik nutzbringend anwenden. Markus König durfte seine Fähigkeiten als Tapezierer unter Beweis stellen – solange, bis die Tapetenrollen ausgingen. Langweilig wurde es ihm trotzdem nicht, da er anschließend beim Fahrzeugumbau half.
Von den ursprünglich vorgesehenen 14 Tagen im Camp wurden es letztendlich nur vier, denn ESEPA-Präsident Nikos Sachinidis verkündete zur Überraschung aller, dass sie die restlichen Tage auf der Insel Karpathos im Dorf Arkasa verbringen dürften. Dorthin sollten sie Fahrzeuge überführen und eine Freiwillige Feuerwehr gründen. Vor dem Einschiffen mit der Fähre erwartete sie schon ein Kamerateam des Fernsehens für eine Live-Übertragung.
Da es im Gemeindehaus, wo sie untergebracht waren, keine Duschen gab, mussten nach Protesten zwei der vier Toiletten umgebaut werden. "Diese Lösung war echt griechisch", so Frank. Installateure trennten die Wasserzufuhr der Kloschüsseln auf und schlossen daran Duschköpfe an!
Die aus Deutschland, Österreich, Holland und Südtirol angereisten Helfer erhielten zuallererst ihren Unterricht in Waldbrandbekämpfung, wegen der sie schließlich nach Griechenland gekommen waren. "Zumindest den theoretischen Teil, der praktische entfiel leider, da wir nicht mehr im Camp waren", erzählte Daniel Frank. Sie lernten die verschiedenen Waldbrandarten, wie Kronen-, Bodenfeuer und Vollbrand kennen. Ihnen wurde eingebläut sich vorher genau zu überlegen, wohin sie fahren oder laufen wollen. Und dass das Wetter zu beobachten sei, da es eine entscheidende Rolle beim Erfolg der Brandkämpfung ausmache. Auch dürften sie sich beim Abwurf von Löschwasser aus der Luft nicht darunter befinden, da man sonst totgeschlagen werden könnte, berichtete Markus König.
Die Freiwilligen aus Arkasa, die ESEPA-Präsident Sachinidis in den ersten Tagen des Inselaufenthalts zusammentrommelte, wurden nun in die Grundzüge der Brandbekämpfung und der technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen eingelernt sowie in die Bedienung der Fahrzeuge und Gerätschaften eingewiesen. Im Krankenhaus wurden Ärzte und Pflegepersonal in der Herz-Lungen-Wiederbelebung unterrichtet und am mitgebrachten Rettungswagen ausgebildet.
Abschluss und gesellschaftlicher Höhepunkt bildete die offizielle Gründungsfeier der Freiwilligen Feuerwehr. Dazu reiste eigens Aristotelis Pavlidis, Minister für Ägäis und Inselpolitik, mit dem Hubschrauber an. Ein deutliches Zeichen, wie hoch die Wertschätzung in Griechenland für die geleistete Aufbauarbeit von Helfern aus den europäischen Nachbarländern ist. Für den Rückflug aufs Festland am nächsten Tag stellte ihnen der Staat ein Militärflugzeug bereit, das eigens aus Athen einflog.
Daniel Frank und Markus König sind sich einig: Sie können es sich gut vorstellen, wieder einmal dorthin zu fahren. Schließlich sei die Kameradschaft ausgezeichnet gewesen. Und es hat einiges gebracht: Nicht zuletzt die Erfahrung, mit wenig viel erreichen zu können, auch wenn das griechische "Langsam, langsam" für sie als Deutsche manchmal sehr anstrengend gewesen sei. Zehn Tage lang kalt duschen zu müssen, sei dagegen kein Problem gewesen, so Daniel Frank.
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25. Juli 2005 – Übende Feuerwehrleute fanden Toten im WaldDie Leiche des seit Freitag vermissten Florian Dirks fanden am Abend gegen 20.30 Uhr Feuerwehrleute anlässlich einer Waldbrandübung in einem Waldstück beim Gehöft St. Katharinen im Mainauwald. Ein Feuerwehrmann hatte das Fahrrad des 24-jährigen Studenten aus Ravensburg entdeckt und daraufhin die nähere Umgebung durchsucht. Auf einem Jägerhochstand konnte er kurze Zeit später den Toten entdecken. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nach Polizeiangaben nicht vor. Nach Florian Dirks war insbesondere am Samstag unter anderem in der Marienschlucht gesucht worden. Hubschrauber, Suchhunde und rund 100 Helfer von Feuerwehr, Rettungshundestaffeln und Polizeien waren dabei beteiligt.
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24. Juli 2005 – Eine handvoll Siege am StückKonstanzer Ironman-Teilnehmer Daniel Müller gewinnt vor internationalem Starterfeld den 18. Bodensee-Feuerwehr-TriathlonMit einem Aufstöhnen stürzten sich 261 Starter und Starterinnen beim 18. Bodensee-Feuerwehr-Triathlon ins überraschend kühle Nass. Da hatte auch nicht die als Aufmunterung gedachte Durchsage "21 Grad Wassertemperatur" geholfen. Den Wettkampf gewann der Konstanzer Feuerwehrmann und Ironman-Hawaii-Teilnehmer Daniel Müller in einer Stunde, 23 Minuten und 18 Sekunden.
Müller hatte nach 600 Meter Schwimmen zwischen dem Wassersportgelände in Egg und der Insel Mainau, 38 Kilometer Rad fahren im Hockgraben und im Schwaketental sowie sechs Kilometer Laufen im Universitätswald einen Vorsprung von fast vier Minuten auf den Zweitplatzierten Andre Heuertz von der Berufsfeuerwehr (BF) Luxemburg ausgebaut. Fabian Nussberger von der BF Genf folgte mit weiteren 88 Sekunden Rückstand auf Platz drei. Daniel Müller gewann damit zum fünften Mal hintereinander diesen sportlichen Vergleich.
Heike Speckmann von der BF Duisburg, die schon mehrfach die Frauenwertung gewonnen hatte, war auch dieses Jahr die erste Frau im Ziel und brauchte eine Stunde und genau 43 Minuten. Jutta Sindek von der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Tübingen und Patricia Petter von der BF Genf folgten auf den Plätzen zwei und drei.
Die Berufsfeuerwehr Tábor gewann die Mannschaftswertung gefolgt von der BF Genf und der BF Prag. In der Mannschaftswertung werden die drei Zeitschnellsten einer Wehr gewertet. Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz erreichte in der Mannschaftswertung mit Daniel Müller, Sven Reuter und Ferdinand Oser den sechsten Platz und konnte den dritten Platz vom letzten Jahr nicht verteidigen. Vor ihnen liegen die tschechischen Berufsfeuerwehren aus Reichenberg und Ostrau.
Schlussendlich erreichten 256 Wettkampfteilnehmer von 74 Feuerwehren das Ziel. Einer musste nach einem Sturz vom Fahrrad im Klinikum an der verletzten Hand ambulant versorgt werden. Ein Schwimmer gab auf, der Rest musste mit technischen Defekten beim Rad fahren ausscheiden. Wer Glück hatte, konnte sich auch noch mit einem "Plattfuß" mühsam in die Wechselzone Rad/Laufen retten.
Die Lufttemperatur beim Start hatte etwa 17 Grad betragen, gegen 13 Uhr wurde die 20 Grad-Marke überschritten als die Wolken ab und zu die Sonne herausblicken ließen. "Optimales Triathlon-Wetter", fanden die Teilnehmer. "Des war jetzt schee", rief einer der sportlichen Feuerwehrmänner beim Zieleinlauf auf dem Gesicht vor Glück strahlend aus.
"Der steile Anstieg im Universitätswald zu Beginn der Laufstrecke kommt sehr früh", sagte Désirée Kaufmann von der Berufsfeuerwehr Zürich. Ihr wäre es lieber, wenn er in der Mitte käme, erklärte sie. Dass sie von ihren Arbeitskollegen nicht ganz freiwillig angemeldet worden war, nahm sie mit Humor.
Vielfach lobten die Teilnehmer die gute Organisation. Die Helfer seien nett, freundlich und gäben immer Auskunft. Die Absicherung und Beschilderung der Strecken bewerteten viele als vorbildlich. Allerdings gemahnten die Pflastersteine im Hockgraben an eine vorsichtige Fahrweise.
Neu ins Programm aufgenommen – und um die Nachfrage zu testen – hatten die Veranstalter vom 6. Zug einen Nordic-Walking-Wettbewerb über rund sechs Kilometer. Elf Frauen und Männer nahmen teil. Thomas Jammer von der FF Magstadt gewann in 48 Minuten und 55 Sekunden. Die schnellste Frau war Susann Ulrich von der FF Dreieich-Buchschlag mit genau 58 Minuten.
Beim anschließenden Sommerfest in der Feuerwache ließen es die Guckenmusiken Maiskolbenfetzer aus Eschbach bei Freiburg zusammen mit den Egger Gassefeggern musikalisch richtig krachen. Die Dance-Kids Sonnenhalde zeigten eine Ballett-Vorführung.
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24. Juli 2005 – Triathlon und Nordic-Walking-Wettkampf der FeuerwehrRund 280 Feuerwehrfrauen und -männer beim 18. Bodensee-Feuerwehr-Triathlon erwartet – Hawaii-Ironman-Teilnehmer am StartRund 280 Anmeldungen für den 18. Bodensee-Feuerwehr-Triathlon am Sonntag, 24. Juli, liegen den Veranstaltern vom 6. Zug der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz vor. Mannschaften aus der Schweiz, Frankreich und Tschechien werden erwartet. Erstmals wird zusätzlich ein Nordic-Walking-Wettbewerb angeboten.
Aus den Partnerstädten Fontainebleau und Tábor sind Teilnehmer für den Triathlon gemeldet. Auch aus ganz Deutschland reisen Feuerwehrangehörige – darunter sechs Frauen – an. Titelverteidiger in der Mannschaftswertung ist die Berufsfeuerwehr Prag. Der Konstanzer Daniel Müller ist Titelverteidiger in der Einzelwertung. In den vergangenen vier Jahren hatte er den Titel nach Konstanz geholt. Müller wird im Oktober wieder am berühmten Hawaii-Ironman teilnehmen.
Gekämpft wird in vier Altersklassen für Männer und in einer Frauen-Klasse. Gestartet wird um 10 Uhr vom Wassersportgelände in Egg. Dort haben die Feuerwehrsportler zuerst eine Schwimmstrecke von 600 Metern Länge zurückzulegen. Anschließend geht es auf einen Rad-Rundkurs bei der Universität und im Schwaketental über insgesamt 38 Kilometer. Die letzte Disziplin ist das Laufen über rund sechs Kilometer auf Waldwegen bei der Universität. Der Zieleinlauf befindet sich auf dem Uni-Sportplatz. Die Siegerehrung findet am Nachmittag in der Feuerwache Steinstraße statt.
Zur Sicherheit der Sportler und Sportlerinnen tragen Boote der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und der Feuerwehr bei. Ebenso wird es wieder DLRG-Rettungsschwimmer auf Surfbrettern geben, die leicht in das Schwimmerfeld fahren können. An Land ist wieder der Malteser Hilfsdienst (MHD) mit einem Arzt im Einsatz. Die Polizei sorgt für die Absperrung der Radstrecke.
Beim Nordic-Walking-Wettbewerb müssen die Läuferinnen und Läufer den etwa sechs Kilometer langen Rundweg an der Universität und im Mainauwald bewältigen. Die Veranstalter setzen diesen Lauf unter das Motto "Fit for Fire Fighting" (frei übersetzt "Fit für den Einsatz"), das vom Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg mit Erfolg ins Leben gerufen worden ist. Für den Testlauf haben sich bisher nur rund 20 Teilnehmer – darunter sechs Frauen – gemeldet.
Anwohner im Flurweg und in der Schwaketenstraße müssen mit teilweisen Sperrungen oder Behinderungen zwischen zehn und bis spätestens zwölf Uhr rechnen. Der Veranstalter weist darauf hin, dass dringend benötigte Autos rechtzeitig in benachbarte Straßen abgestellt werden.
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20. Juli 2005 – Feuerwehr im Edih-Stein-HausDie Freiwillige Feuerwehr war zu Besuch bei den Schulkindern im Kinderhaus Edit Stein.
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16. Juli 2005 – Highlander-Feuerwehr erfolgreichSportliche Feuerwehrleute bei der Multisport-Veranstaltung in BodmanObwohl es keine offizielle Rangliste vom Highlander Classic gibt, lässt sich dich aus der Einlaufliste herauslesen, dass sich die Fünf-Mann-Truppe des 5. Zuges (Dingelsdorf) der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz beachtlich geschlagen hat: Sie erreichte unter 125 Teams die 35. schnellste Zeit.
Beim Highlander Classic sind am Bodensee und im Hegau 200 Kilometer in fünf Disziplinen zurückzulegen. Ingesamt 2940 Höhenmeter sind nach Veranstalterangaben zu überwinden. Start und Ziel sowie die Wechselzonen befinden in Bodman am Überlinger See. Der Wettkampf kann im Team bestritten werden, das heißt die Teilnehmer wechseln sich ab, oder ein Teilnehmer bestreitet die gesamte Strecke allein.
Genau 10 Stunden und 36 Minuten maßen die Zeitnehmer für das Staffel-Team der Konstanzer Feuerwehr. Nach dem Start um genau 7.00 Uhr durchschwamm Daniel Flaig die drei Kilometer im Überlinger See in rund 45 Minuten. Bruno Romer übernahm schließlich für die nächsten 50 Minuten die Verantwortung über 19 Kilometer auf den Inlinern. Alan Dittrich riss anschließend die 120 Kilometer auf dem Rennrad zur Überraschung seiner Feuerwehrkameraden in nur vier Stunden und 12 Minuten herunter. Hoch motiviert startete danach Marcus Sauter auf den 44 Kilometer langen Rundkurs auf dem Mountainbike, obwohl bei seinem Start ein heftiges Gewitter losbrach. Er benötigte rund drei Stunden für diese Aufgabe. Andreas Wilhelm beschloss den Staffel-Wettlauf mit der Laufdisziplin über 22 Kilometer in deutlich unter zwei Stunden. Begleitet von seinen Feuerwehrfreunden lief er um 17.36 Uhr ein.
Die Dingelsdorfer Feuerwehrmänner Florian Fuchs und Thomas Schönenberger – letzterer ist Angehöriger des 9. Zuges (Dettingen) – liefen in der gemischten Staffel des "Dett-Ding Team" in der abgespeckten Light-Variante des Highlanders mit. Ihre Gruppe erreichte nach 5 Stunden und 51 Minuten das Ziel, was zum guten 19. Platz unter 57 Teams reichte.
7:00 Uhr Start Schwimmer (Daniel Flaig)
7:50 Uhr Start Inliner (Bruno Romer)
8:35 Uhr Start Rennrad (Alan Dittrich)
12:47 Uhr Start Mountenbike (Markus Sauter)
15:42 Uhr Start Läufer (Andreas Wilhelm)
17:36 Uhr Zieleinlauf
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09. Juli 2005 – Schlagend in den ersten RangSpielmannszug erfolgreich beim Weltjugendmusikfestival in ZürichErfolgreich kehrten die jugendlichen Musikerinnen und Musiker des Spielmannszuges der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz vom 4. Weltjugendmusikfestival in Zürich zurück. In der Kategorie mit rhythmischen Schlaginstrumenten erreichten sie einen ersten Rang, was ihnen einen hervorragenden dritten Platz in der Gesamtplatzierung dieser Kategorie einbrachte. Bei den rhythmischen und melodischen Schlaginstrumenten gab es ebenfalls einen ersten Rang und den guten vierten Gesamtplatz.
Michael Koch, Leiter des Konstanzer Spielmannszug zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung seiner Jugendtruppe. Auch beim Umzug durch die Zürcher Innenstadt habe der Spielmannszug großen Beifall und viel Zuspruch erfahren, freute sich Koch über die gewordenen Anerkennung.
Beim diesjährigen Weltjugendmusikfestival nahmen insgesamt 86 Kapellen und Formationen aus 24 Nationen teil. So fanden sich Teilnehmer aus Kanada, Kolumbien, China und Ghana ein. Rund 4300 Musiker bis 25 Jahre stellten sich den kritischen Augen und Ohren der Preisrichter. Neben Musikshow, Konzert, Marschmusik (Traditionell und Evolution) gab es erstmals einen Wettbewerb Percussion/Trommel.
Um bei diesem internationalen Ereignis bestehen zu können, übten die Jugendlichen seit Januar sieben Stunden pro Woche gemeinsam. Kurt Huschka, Simon Schafheitle, Kurt Waldraff und Susanne Hamann studierten mit ihnen die schwierigen Stücke ein.
Mehr Informationen über das Weltjugendmusikfestival gibt es auf der Homepage unter www.wjmf.ch.
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02. Juli 2005 – Wasserentnahme Löschteich …"Wasserentnahme Löschteich. Verteiler 20 Meter vor das Gebäude, Melder unterstützt den Angriffstrupp bei der Vornahme der Steckleiter, Angriffstrupp zur Riegelstellung zwischen Scheune und Nachbargebäude mit 1. Rohr ins Obergeschoss des Nebengebäudes über Steckleiter vor."
Diesen Satz kennt inzwischen jeder Mann und Frau in unseren beiden Bronze-Gruppen auswendig, da er in den letzten Monaten oft genug gefallen ist. Und zwar jedes Mal dann, wenn wir eine Probe für den Feuerwehrwettkampf in der Leistungsstufe "Bronze" hatten. Und dies war öfters der Fall. Diese ganzen Proben wurden schließlich am Wettkampf-Samstag auf dem Kreisfeuerwehrtag in Mühlhausen-Ehingen belohnt.
Morgens um 7.30 Uhr haben wir uns mit unserem LF 8 (8/41) in bester Laune auf den Weg nach Mühlhausen gemacht. Die Anspannung vor dem Wettkampf konnte man jedem ansehen. Nach der Anmeldung ging es dann mit Gruppe Bronze 2 um 9 Uhr pünktlich los. Doch dann kam auch schon der erste Schrecken. Es wurden die Funktionen getauscht. So konnte nicht jeder auf seiner Wunschposition laufen. Schnell wurden im Fahrzeug noch die geänderten Positionen besprochen und Sprüche auswendig gelernt. Da nun aber die Wettkampfbahn kürzer war als unsere Übungsbahn hatten wir wenigstens zeitlich kein Problem. So konnten wir den ersten Wettkampf mit nur 5 Fehlerpunkten erfolgreich abschließen.
Dann hieß es in Windeseile das Fahrzeug für die Gruppe Bronze 1 zu bestücken. Unser nächster Aufbau sollte um 11 Uhr stattfinden. In dieser Zeit machte sich doch Nervosität breit. Nach der Fahrzeugabnahme, bei der dieses Mal die Funktionen nicht getauscht wurden, wartete man ungeduldig auf den Start. Da einige bei der anderen Gruppe schon mal mitgelaufen waren, kehrte aber wieder etwas Ruhe ein.
Nach dem Befehl des Gruppenführers legte die Gruppe Bronze 1 einen komplett fehlerfreien Aufbau in einer hervorragenden Zeit hin! Alle waren erleichtert das es so gut lief.
Nach der Ausgabe der Leistungsabzeichen und kurzem Zwischenstop am Dorfbrunnen in Wollmatingen, in dem der Gruppenführer und Maschinist noch landeten, fuhren wir wieder nach Hause. Es waren sich alle einig das wir nächstes Jahr auf jeden Fall wieder Wettkampf machen werden.
Wettkampfgruppe Bronze 1 und 2: Gruppenführer: Alexander Müller, Maschinist: Thorsten Ketterer(Gruppe 1), Thomas Schroff (Gruppe 2), Thorsten Bächle, Andreas Köberlin, Stefan Kraus, Martin Sutter, Claudio Leisner, Mathias Rudolf, Yvonne Hafner, Steffen Mors, Simon Ruf, Timo Ketterer.
Autor: Alexander Müller
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24. Juni 2005 – Der 3. Zug on TourAm 24. Juni 2005 war Leistungsabzeichenabnahme in Heiligenberg (Bodenseekreis). Dort hatte eine Gruppe des 3.Zuges der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz die Chance ihr Können in der Leistungsspange Bronze unter Beweis zu stellen. Gegen 17 Uhr trafen wir uns in der Feuerwache und fuhren mit unserem Zugführer Klaus Koch im Schlepptau zur Fähre. Die Stimmung war gut – und ein jeder nervöser als der andere.
In Heiligenberg erfuhren wir eine Kameradschaft, die man selten hat! 3 Stunden mussten wir warten und konnten uns die anderen Gruppen anschauen. Als wir dran waren erlebten wir einen Wettkampf, den es selten gibt. Die Schiedsrichter kamen freundlich auf uns zu und nahmen so einen Teil der Nervosität. So etwas wünscht man sich als Prüfling häufiger! Nach der Abnahme wurden wir für nächstes Jahr gleich wieder eingeladen. Bei der Übereichung der Medaillen wurde noch einmal betont, dass solche Aktionen den Kontakt verbessern. Die Prüfer sich wünschen sich öfters mal Gruppen von der anderen Seeseite. Diesem kann ich nur beipflichten und hoffe, dass wir auch im nächsten Jahr die Kameradschaft in "Übersee" durch eine Gruppe aufleben lassen können.
Die Mitglieder der Bronzegruppe: Gruppenführer: Roman Kimmig, Maschinist: Dominik Kozlowski, Melder: Jessica Koch, Angriffstrupp: Thomas Begero und Sebastian Schiepp, Schlauchtrupp: Ferdinand Oser und Marco Phillip, und Wassertrupp: Tobias Oser und Marc Hagen.
Autor: Roman Kimmig
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24. Juni 2005 – Trockenes Wetter führt zu erhöhter BrandgefahrHinweise der Feuerwehr(hwr) Das sommerliche, trockene Wetter zieht in Feld, Wald und Fläche erhebliche Brandgefahr nach sich. Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert für das Wochenende das Erreichen der zweithöchsten Stufe des Waldbrandgefahrenindexes im Landkreis Konstanz.
Die Feuerwehr Konstanz ruft daher zum vorsichtigen Umgang mit offenem Feuer im Freien auf. Insbesondere sollten Raucher davon absehen, ihre Zigarettenkippen acht- und gedankenlos wegzuwerfen. Vorsicht gilt auch beim Grillvergnügen. Im Wald herrscht vom 31. März bis Ende Oktober gesetzliches Rauchverbot. Auch Kindern sollten in diesen Tagen besonders auf die Gefahren hingewiesen werden, die vom Umgang mit Streichhölzern und Feuerzeugen ausgehen.
Feuer vernichtet Pflanzen und zerstört damit den Lebensraum zahlreicher Tiere und Insekten. Auch Tiere kommen bei Flächenbränden oft zu Schaden.
Manches Holzfeuer wurde durch Wind auch bereits so stark angefacht, dass unkontrollierter Funkenflug Wiesen, Wald und Felder in Brand setzte. Weggeworfene Glasscherben sorgten mit dem sogenannten "Brennglaseffekt" für verheerende Brände.
Neben diesen einfachen Verhaltenstipps bittet die Feuerwehr um eine weitere einfache, aber sehr wichtige Hilfe: Parken Sie bei Ausflügen in die Natur nicht auf Feld- und Waldwegen! Halten Sie die Zufahrtswege frei! Denn wenn es brennt, muss die Feuerwehr mit ihren Löschfahrzeugen Über diese Wege zu den Einsatzstellen anfahren. Verkehrsbehindernd abgestellte Kraftfahrzeuge kosten dabei wertvolle Zeit.
Zusätzliche Informationen Der aktuelle Waldbrandgefahrenindex für den Landkreis Konstanz ist im Internet unter Waldbrandindex Landkreis Konstanz recherchierbar. Hier finden Sie auch weitere Erläuterungen zu den Grundlagen des zugrundeliegenden M-68-Modells zur Berechnung der Gefahrenlage.
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19. Juni 2005 – Brandheiß, interessant und faszinierendFettexplosion bis Höhenrettung – "Tag der offenen Tür" beim 7. Zug( as) Ein lauter Knall, dann eine riesige Stichflamme, die beinahe einem Feuerball ähnelte. Passanten, die am Sonntag zufällig am Feuerwehr-Gerätehaus Wollmatingen in der Litzelstetter Straße vorbeispazierten, erschraken. Die vielen interessierten Besucher hingegen, die zum "Tag der offenen Tür" des Löschzugs 7 der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz gekommen waren, zuckten nicht einmal zusammen. Sie sahen aufmerksam zu und lauschten den Hinweisen zum vorbeugenden Brandschutz und den fachkundigen Ausführungen rund um das Geschehen.
Dass ein "Tag der offenen Tür" spannend, vielfältig, informativ und unterhaltsam sein kann, bewies der Löschzug 7 am Sonntag. Die ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und –männer präsentierten ein Non-Stop-Programm, das Kinder und Erwachsene interessierte. Die Besucher – erfreulicherweise kamen viele Bürger, die bislang noch keinen direkten Kontakt zur Feuerwehr hatten – schauten sich die Einsatzfahrzeuge und die vielen notwendigen Gerätschaften genau an. Die Kinder genossen es sichtlich, einmal im Führerhaus eines Löschfahrzeugs zu sitzen. Dem Nachwuchs wurden sogar kleine Rundfahrten mit einem Einsatzfahrzeug geboten.
Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr hatten an dem heißen Sonntag eine schwere Aufgabe. Sie präsentierten exemplarisch das Vorgehen bei einem Brandeinsatz, wie sie es auch bei Feuerwehr-Wettkämpfen zu tun pflegen und boten den Kindern ein Zielspritzen mit der Kübelspritze an. Nicht nur das Wasserpumpen oblag der Feuerwehrjugend, sondern auch das Wassertragen zum Nachfüllen der Kübelspritze. Zudem mussten sie manches Mal den Übermut der Kleinen zügeln, die angesichts der Hitze den Gleichaltrigen eine kleine Dusche verpassen wollten.
Zügig ging das Non-Stop-Programm der höchst interessanten Schauübungen vonstatten, welche OK-Chef Thomas Reuter für die Gäste moderierte. Die Besucher erlebten hautnah einen Brandeinsatz mit Menschenrettung, von der Alarmierung über das Anrücken der Fahrzeuge, Aufbau der Wasserversorgung bis zur Personenrettung mittels Steckleiter. Atemberaubend und erschreckend erwies sich die Vorführung von Fettexplosionen. Die Zuschauer erlebten beispielhaft, was passiert, wenn brennendes Fett mit Wasser in Kontakt kommt; nämlich eine Explosion mit enormer Stichflamme. Für den Küchenalltag zu Hause heißt das: brennendes Fett nie mit Wasser löschen, sondern mit Topfdeckel oder einer Decke löschen, darauf wies Thomas Reuter eindringlich hin. Wie gefährlich die Wasservariante ist, konnten alle miterleben.
Während der Mittagszeit sorgte der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr für musikalische Unterhaltung. Trotz Hitze ging den Musikern nie die Luft aus, vielmehr glänzten sie durch Ausdauer, breitgefächertes Repertoire und herausragendes Spiel. Die Besucher konnten im Laufe des Tages auch einen Übungseinsatz der Höhenrettungsgruppe live miterleben. Sie staunten angesichts des breitgefächerten Spektrums und der Leistungsfähigkeit der Feuerwehr, obgleich bei weitem nicht alle Bereiche der Feuerwehrtätigkeit dargestellt wurden. Wie lebenswichtig das Engagement der ehrenamtlichen Feuerwehrleute ist, wurde eindrucksvoll vermittelt. Auch die kleinen "Lebensretter" – die preiswerten Rauchmelder, die in keiner Wohnung fehlen sollten – waren ein wichtiges Thema. Vielleicht hat der eine oder andere Besucher Feuer gefangen und will sich künftig ebenfalls in der Feuerwehr engagieren. Die Freiwillige Feuerwehr kann immer tatkräftige Unterstützung brauchen.
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19. Juni 2005 – Mitfahrt auf dem LöschfahrzeugTag der offenen Tür im Feuerwehr-Gerätehaus Wollmatingen
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Das Feuerwehr-Gerätehaus in Wollmatingen ist am Sonntag, dem 19. Juni, zum Tag der offenen Tür für die Bevölkerung geöffnet. Foto: Martin U. Scheerer
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Die Feuerwehr aus nächster Nähe erleben können Interessierte am Sonntag, dem 19. Juni, im Gerätehaus Wollmatingen von 10 bis 17 Uhr. Die Frauen und Männer des 7. Zuges der Freiwilligen Feuerwehr laden zum Tag der offenen Tür ein. Das Neubau an der Litzelstetter Straße Ecke Benedikt-Bauer-Straße ist 2001 eingeweiht worden.
Wer schon mal mit dem Gedanken gespielt hat, als Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann Brände zu löschen oder Verletzte aus verbeulten Autos zu befreien, erfährt, welche Voraussetzungen Frau oder Mann mitbringen muss und welche Laufbahnen es gibt. Für den technisch Interessierten bietet die Fahrzeugschau mit dem Löschfahrzeug, dem Rüstwagen für die Ölschadensbekämpfung, dem Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Tank und das Höhenrettungsfahrzeug anschauliches.
Besonderen Reiz auf die Kinder dürfte die Fahrt auf einem Löschfahrzeug ausüben. Die Jugendfeuerwehr wird eine Spielstraße aufbauen und ganz wie ihre erwachsenen Vorbilder einen Löschangriff durchführen. Die Höhenrettungsgruppe zeigt, wie sie Menschen aus großen Höhen oder Tiefen rettet. Die Feuerwehrfrauen und -männer führen vor, was beim falschen Umgang mit brennendem Fett geschehen kann.
Bei einer Vorführung der Aktiven zeigen sie, wie sie einen Brand bekämpfen. Informationen rund um die Feuerwehr und über die einfache Möglichkeit mittels Haushaltsrauchmeldern die persönliche Sicherheit daheim zu verbessern, runden das umfangreiche Programm ab.
Der Spielmannszug wird für musikalische Abwechslung sorgen. Für das leibliche Wohl bekochen die Feuerwehrleute die Gäste mit Geschnetzeltem, Spätzle und Gemüse, und es gibt Kaffee und Kuchen.
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20. Mai 2005 – Fit für den EinsatzSport-Initiative motiviert Konstanzer Feuerwehrleute zu ungeahnten sportlichen LeistungenLand auf, Land ab folgen die Feuerwehren einem neuen Leitgedanken: "Fit for Fire Fighting" ("FFFF"), was frei übersetzt soviel heißt wie "Fit für den Einsatz". Denn eine Studie brachte es an den Tag: Die meisten Feuerwehrfrauen und -männer sind nicht fit genug und durch die Belastungen im Einsatz erheblichen Gesundheitsrisiken ausgesetzt.
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Vor dem Paradieser Sankt-Martins-Brunnen posieren Paradieser Feuerwehrmänner mit Ehefrauen bevor es auf die acht Kilometer lange Laufstrecke nach Trboltingen in der Schweiz und zurück geht. Als häufiger Gast ist auch der gebürtige Konstanzer Inko Weber (vorne rechts) von der Berufsfeuerwehr Stuttgart mit dabei. Foto: Nikolaj Schutzbach
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Tausende Feuerwehrfrauen und -männer folgen seit Monaten der gemeinsamen Initiative von Baden-Württembergs Innenministerium, dem Landesfeuerwehrverband und der Unfallkasse unter der Gesamtprojektleitung der Landesfeuerwehrschule. Die Aktion will die Sicherheit der 150 000 Feuerwehrangehörigen erhöhen, denn für untrainierte Atemschutzgeräteträger bestehen im Einsatz erhebliche Gesundheitsrisiken.
Auch bei der Konstanzer Freiwilligen Feuerwehr besteht Bedarf. Allerdings dürfen sich die hiesigen Feuerwehrleute rühmen, dem Sport schon lange zugeneigt zu sein, denn seit fast 20 Jahren richten sie den Bodensee-Feuerwehr-Triathlon aus. Etliche Feuerwehrleute, insbesondere vom 5. Zug aus Dingelsdorf, sind Teilnehmer bei Halbmarathons und Stadtläufen. Nichtsdestotrotz haben sich 8 Feuerwehrmänner des 2. Zuges (Paradies) zusammengefunden und trainieren dreimal wöchentlich. Diese Termine sind sogar in einen offiziellen Dienstplan aufgenommen worden, um den Trainierenden den Versicherungsschutz eines Feuerwehrangehörigen zukommen zu lassen.
Antonius Martin, der schon lange regelmäßig an Halbmarathonläufen teilnimmt, hat die Neulinge langsam ans Laufen herangeführt: Die Motivation war auch für zwei Ehefrauen so stark, dass diese nun gemeinsam mit ihren Ehemännern Sport treiben. Sie treffen sich immer an der Paradieser Sankt-Martins-Kapelle und traben im Sommer bis ans schweizerische Triboltingen. Rund acht Kilometer werden so innerhalb von einer Dreiviertel Stunde zurückgelegt. Ihre erste Bewährungsprobe werden die Sportneulinge bei den 1. Baden-Württembergischen Feuerwehrmeisterschaften über zehn Kilometer in Singen am 19. Juni ablegen.
Bisher mussten sie nur zwei Mal ihr Programm ausfallen lassen: diesen Winter bei Glatteis und bei tiefem Frost. "Es tut total gut", ist die einhellige Meinung. Inzwischen gehöre das Laufen zum täglichen Leben und es fehlte etwas, wenn sie aussetzen mussten, so die Aussage der Sportler. Dem kann Feuerwehrmann Antonius Martin nur beipflichten. Schließlich gebe der Sport Kondition im täglichen Leben, und "fehlende Kondition ist mangelnde Konzentration", sagt Martin. Er trainiert nach Büchern, die auch für Bundesaußenminister Joschka Fischer Trainingsgrundlage gewesen seien. Für alle anderen haben die Initiatoren der FFFF-Bewegung unter dem Titel "Fit For Fire Fighting" ein Trainings- und Ernährungsbuch herausgebracht. Die rund 170 Seiten Inhalt kosten erschwingliche 9,90 Euro. Das Buch ist im Hampp-Verlag erschienen.
Es beinhaltet Tipps zum Laufen, (Nordic) Walking, Radfahren und zu Aufwärmübungen sowie viele schmackhafte Rezepte. Das Buch verspricht einen ganzheitlichen und wissenschaftlich begründeten Ansatz zur Steigerung des persönlichen Wohlbefindens und basiert auf der bekannten Pfundskur. Fragebögen unterstützen das Aufbauprogramm und ermöglichen eine Selbstkontrolle.
Begleitende und weiterführende Tipps gibt es auf er zugehörigen Homepage www.fit-for-fire-fighting.de
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28. April 2005 – Führungsgruppe wählte Leitung(hwr) Nach Inkrafttreten der neu gefassten Feuerwehrsatzung wählte die Führungsgruppe der FF Konstanz am 28.04. ihren ersten Leiter sowie dessen ersten Stellvertreter.
Zum Leiter Führungsgruppe wurde einstimmig der bisherige kommissarische Leiter und stellvertretende Kommandant der Feuerwehr, Peter Renker, gewählt. Zu seinem Stellvertreter wählten die aktiven Angehörigen der Einheit Bernd Oser.
Die Amtszeit der neu gewählten Führungsmannschaft endet mit der Amtszeit der übrigen Einheitsführer.
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23. April 2005 – Maschinisten-LehrgangDas Gruppenfoto gibt's im Download-Bereich.
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09. April 2005 – Erstes Technische-Hilfe-SeminarDurch den Wegfall des Lehrgangs Technische Hilfeleistung an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal sind die Feuerwehr des Landes gezwungen, neue Wege zu beschreiten. Die Feuerwehren des Landkreises Konstanz haben daher ein sogenanntes Technische-Hilfeleistungs-Seminar ins Leben gerufen. Der erste Kurs fand bei der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz statt. Die Feuerwehrleute vertieften ihre Kenntnisse bei Theorie und Praxis. So mussten sie eine Person, die unter einem Sandsack eingeklemmt lag, fachgerecht befreien. Ebenfalls übten sie das richte Vorgehen bei einem Unfall, wobei das Fahrzeug auf der Seite oder auf dem Dach lag. Ergänzt wurde das Tagessseminar, an dem Feuerwehrleute aus Konstanz, Allensbach, Gailingen und Hilzingen teilnahmen, durch Arbeiten an unterschiedlichen Werkstoffen. Andere Landkreise informieren inzwischen in Konstanz, um vergleichbare Lehrgänge anbieten zu können.
Das Gruppenfoto vom ersten Technischen-Hilfe-Seminar gibt's im Download-Bereich
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16. März 2005 – Technische-Hilfe-Seminar Vorbereitung
Rund 20 Feuerwehr-Kameraden aus Radolfzell und Konstanz hatten die Gelegenheit in Vorbereitung des neuen Technischen-Hilfe-Seminars dieses neue Konzept zu testen. Dieses Seminar soll – zumindest in Teilen – den an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal nicht mehr angebotenen Technischen-Hilfe-Lehrgang ersetzen und spezielles Wissen vermitteln und vertiefen.
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15. März 2005 – Feuerwehr als Teil des städtischen Leitbildes
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Das Motiv für das Faltblatt "Unser Leitbild" der Stadt Konstanz, fotografiert von unserem Feuerwehr-Fotograf. Foto: Martin U. Scheerer
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Feuerwehr-Fotograf Martin U. Scheerer (links) in Aktion: Foto-Aufnahmen für das Faltblatt "Unser Leitbild" der Stadt Konstanz. Foto: Nikolaj Schutzbach
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Foto: Nikolaj Schutzbach
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Autor: nea – Letzte Änderung: 2010-10-16 17:42:09
09. März 2005 – Mutig über die steile Leiter abgestiegenRäumungsübung im Alexander-von-Humboldt-GymnasiumBrandausbruch im Dachstuhl des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums; Rauchschwaden dringen in den Bereich des ausgebauten Daches, wo sich vier Klassenräume befinden, von denen jedoch nur zwei belegt sind. Kurz Zeit später erkennt ein Rauchmelder die brenzlige Lage und alarmiert automatisch die Feuerwehrzentrale in der Steinstraße. Gleichzeitig fängt eine Hupe an laut zu tönen. Lehrer und Schüler schauen nach der Ursache. Die Klasse 7e ist weiter weg von der Brandausbruchsstelle und den Rauchschwaden. Sie kann gerade noch die Treppe nach unten erreichen. Die Klasse 8d dagegen hat diese Chance nicht. Sie müsste durch den Rauch laufen, was viel zu gefährlich wäre und schnell tödlich enden kann. Sie kann dafür durch einen Notausstieg auf das flache Dach steigen. Die Direktion ordnet mittels Schulgong die Räumung des Gebäudes an.
Wenige Minuten später fährt die Ständige Wache der Feuerwehr mit ihrer Drehleiter in den Hinterhof, der als Lehrerparkplatz benutzt wird. Zwei falsch parkende Autos verhindern, dass die Leiter optimal aufgestellt werden kann. Jedoch gelingt es dem Maschinisten, die Leiter samt Korb auszufahren und das flache Dach zu erreichen. Eines der Autos behindert so arg, dass die Jugendlichen über das Autodach von der Leiter steigen müssten. Die Lehrerin, der das Auto gehört, konnte es um zwei Meter versetzen, so dass die rund 30 Schülerinnen und Schüler über die Einhängeleiter sicher auf den Boden klettern konnten. Mutig steigen die meisten der Mädchen und Jungen über die recht steil stehende Leiter ab. Zum Schluss werden die wenigen unsicheren Schüler mit dem Korb zur Erde gebracht.
"Kleine Veränderungen geben große Probleme", fasste Schulleiter Jürgen Kaz die Park-Situation nach der Räumungsübung im Gespräch mit dem SÜDKURIER zusammen. Die Schulleitung habe schon des öfteren vergeblich gemahnt, nicht außerhalb der gekennzeichneten Parkplätze zu parken, sagte die Stellvertretende Schulleiterin Anna-Maria Lacher-Rapp. Direktion und Uwe Jordan vom Feuerwehramt zeigten ansonsten zufrieden über den Verlauf der Übung. Sie lobten die Schnelligkeit und Diszipliniertheit, mit der das Gebäude verlassen wurde. Jordan regte an, die Stellfläche für die Drehleiter zu erweitern. Zudem schlug er vor, das Treppenhaus durch bauliche Vorkehrungen vor Rauch zu schützen, schließlich seien die Treppen der wichtigste Fluchtweg im Hauptbau.
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23. Februar 2005 – Trotz hohem Ansehen nur wenig RückhaltRückgang der Mitgliederzahl – Weiter steigende Anforderungen – Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr KonstanzFeuerwehrfrauen und -männer genießen in Deutschland ein sehr hohes Ansehen: 97 Prozent der Befragten in der vom Verlag Reader's Digest durchgeführten Studie bescheinigten ihnen "ziemlich hohes" beziehungsweise "sehr hohes" Vertrauen. Danach werde in keine andere Einrichtung oder Berufsgruppe ein so hohes Vertrauen gesetzt, zitierte Peter Renker, Stellvertretender Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz, bei der Jahreshauptversammlung, die erstmals in der Halle Jägerkaserne statt fand.
Leider relativierten sich tolle Umfragen in der Praxis, sagte Renker, denn dieses hohe Ansehen stelle er nicht bei den Arbeitgebern – er schließt darin auch die öffentlichen mit ein – fest. Denn es bereite den Beschäftigten immer mehr Mühe, den Chef davon zu überzeugen, dass er als Feuerwehrangehöriger beim Ertönen des Alarmrufes unverzüglich die Arbeitsstelle verlassen muss. Die Angst um den Arbeitsplatz führe dann dazu, dass dem ehrenamtlichen Engagement ein deutlicher Dämpfer aufgesetzt werde, rügte Renker.
Für den Stellvertretenden Kommandanten sind die vom Bundesministerium des Innern (BMI) jüngst vorgelegten Empfehlungen zur Förderung des Ehrenamtes im Zivil- und Katastrophenschutz nicht ausreichend, denn sie träfen keine Aussagen darüber, wie die Forderungen umgesetzt oder gar finanziert werden könnten. Einige wenige Gemeinden haben noch vor den guten Ratschlägen des BMI Maßnahmen getroffen, um den Feuerwehrdienst in der Öffentlichkeit aufwerten zu können. Renker betont, dass gesellschaftliche Anerkennung nicht befohlen werden könne. Getreu dem Leitsatz des Feuerwehrgesetzes "Die Feuerwehr ist eine […] Einrichtung der Gemeinde", fordert er den Gemeinderat auf, die Förderung des Ehrenamtes in der Feuerwehr in Angriff zu nehmen.
Lars Chudzinski, Leiter der Jugendfeuerwehr, berichtete über die geringste Personalstärke (62 Mädchen und Jungen) der Jugendfeuerwehr seit über zehn Jahren. Der Bevölkerungszuwachs in Konstanz wirke sich für den Feuerwehr-Nachwuchs nicht aus. Starke Veränderungen ergäben sich durch die Einführung der Ganztagesschule: Wenn der Nachmittagsunterricht um 17 Uhr beendet sei, heiße das nicht automatisch, dass die Jugendlichen um 18 Uhr pünktlich und motiviert zum Dienst erscheinen, denn weitere schulische Verpflichtungen seien vorher zu erledigen.
Die Jugendfeuerwehr versucht unter anderem mit einer altersgerechten Ausbildung (ab 10 Jahren) und der verstärkten Werbung der Jungendlichen unter Freunden die Anziehungskraft für die Feuerwehr-Nachwuchsorganisation zu verstärken. Daher sieht der Dienstplan entsprechende Erfolgserlebnisse vor. Die Jugendfeuerwehr will verstärkt die schon bestehende Homepage benutzen und sich verstärkt an der Öffentlichkeitsarbeit beteiligen. Aber auch ein Zeltlager, Ausflüge und Kontakte nach Fontainebleau stehen auf dem Programm.
Bevor Kommandant Dieter Quintus auf die weitere Probleme seiner Feuerwehr zu sprechen kam, berichtete er von 1049 Einsätze im letzten Jahr, was einen leichten Rückgang zum Vorjahr bedeutete. Erwähnenswert war für ihn die Zahl von 22 Echtalarmen, die über die automatischen Brandmeldeanlage gemeldet wurden. Von großen Schadenereignissen blieb die Stadt 2004 verschont. Bei Bränden retteten die Feuerwehrfrauen und -männer 12 Menschen. Bei technischen Hilfeleistungen – meist Nottüröffnungen – verzeichnet die Statistik 20 tote und 96 gerettete Personen. Bei den Verstorbene handle es sich meist um vereinsamt gestorbene Menschen, sagte Quintus.
In den Zügen leisten nur noch 275 Frauen und Männer ehrenamtlichen Feuerwehrdienst; für dieses Jahr erwartet der Kommandant eine weitere Abnahme, da aus der Jugendfeuerwehr kaum Nachwuchs zu erwarten sei. Der Spielmannszug hat 47 Mitglieder; davon sind vier auch in den Löschzügen aktiv. Die Altersabteilung zählt 91 Mitglieder. Knapp 55 000 Einsatz- und Dienststunden leisteten die Feuerwehrangehörigen.
Der Zuschussbedarf der Stadt für die Feuerwehr beträgt rund 1,486 Millionen Euro, was rechnerisch im Verwaltungshaushalt pro Einwohner 17,62 Euro ergibt, rechnete Quintus vor. Bei kreisangehörigen Städten sind es nach der Statistik von 2002 im Schnitt 30 Euro. Damit sei die Konstanzer Feuerwehr sehr günstig, fasste Quintus zusammen.
Trotz dieser erfreulichen Zahl sieht der Kommandant etliche Probleme: Die Atemschutzvorschriften sieht verschärfte Ausbildungsanforderungen vor und damit erhöhte Kosten. Wegen wegfallender Zuschüsse des Landes fehlten zudem 16 000 Euro. Der "ruhende Verkehr" (das Parken) beeinträchtige in vielen Fällen das Durchkommen für die großem Fahrzeuge bei Einsätzen; wegen des dichten Straßenverkehrs kämen die freiwilligen Kräfte bei Alarmierungen nachweislich immer schwerer zu ihren Gerätehäusern, warnte Quintus. Er zeigte auch die Kapazitätsgrenzen auf, die auf dem einzigen Mitarbeiter im "Vorbeugenden Brandschutz" lasteten. So konnten unter anderem Brandverhütungsschauen nicht durchgeführt, Großanlagen nicht überprüft oder veraltete Objektpläne nicht überarbeitet werden.
In diesem Jahr steht unter anderem Ersatzbeschaffung des Einsatzleitwagens, die Ausschreibung für den Ersatz der Drehleiter aus dem Jahr 1982 und die Vorbereitung auf das Jubiläum im Jahr 2007 an.
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19. Februar 2005 – Funklehrgang
Vom 17. bis zum 19. Februar fand wieder ein Funklehrgang statt. Die Ausbilder Jens Jurkschat, Martin Romer und Helge Hamann unterwiesen Feuerwehrfrauen und -männer aus Konstanz und Allensbach sowie von den Werkfeuerwehren Siemens und Zentrum für Psychiatrie Reichenau in die Funktechnik.
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17. Februar 2005 – Erste Hilfe für die SeeleKirchen im Kreis errichten mit Landrat und Rettern organisierte Notfallseelsorge
( fvb) Die katholische und evangelische Kirche haben acht Notfallseelsorger beauftragt. Sie kümmern sich im Landkreis um Verletzte, Angehörige und Helfer nach Unglücken, Bränden und Verbrechen. Bei einem Gottesdienst im Konstanzer Münster hieß es, die Aufgabe der Notfallseelsorger sei, "zu helfen, zu trösten und da zu sein.
Retter, Feuerwehrleute und Polizisten rücken täglich zu Menschen in höchster Not aus. Menschen, für die sich häufig von einer Sekunde zur anderen das ganze Leben verändert. In solchen Situationen sollen die acht Notfallseelsorger, zwei Frauen und sechs Männer, helfen. Notfallseelsorge "will den Betroffenen dabei beistehen, den ersten Schock zu überwinden und mit der Verarbeitung des Geschehenen zu beginnen, steht in der Vereinbarung, die Kirchen und Kreis geschlossen haben. Die Seelsorger werden vom Einsatzleiter über die Rettungsleitstelle des Kreises in Radolfzell alarmiert, nicht nur bei Unfällen, sondern auch bei Geiselnahmen, Vermisstenfällen, der Gefahr einer Selbsttötung oder Todesnachrichten. Die Notfallseelsorger sind Tag und Nacht in Bereitschaft und leisten ihre Hilfe für alle Betroffene "um Gotteslohn. Die Seelsorger sind Pfarrer oder Diakone aus dem Kreis.
Landrat Frank Hämmerle würdigte nach dem Gottesdienst den Einsatz der Kirchen: "Nicht nur der Körper bedarf der Hilfe, sondern auch ganz wesentlich die Seele. Wie Hämmerle unterzeichneten sieben Hilfsorganisationen die Unterstützungserklärung für die Notfallseelsorge. Nun sollen die 25 Bürgermeister der Kreisgemeinden folgen.
Schon bislang engagierten sich Notfallseelsorger im Kreis. Doch sie waren allein einer Hilfsorganisation zugeordnet, etwa einer Feuerwehr. Sie konnten deshalb nicht unbürokratisch zu anderen Einsätzen kommen. Nun sind sie von den Kirchen beauftragt und so rechtlich sowie vom Statuts am Einsatzort abgesichert. Alle haben eine entsprechende Ausbildung. Spenden ermöglichten, dass die Notfallseelsorger im Landkreis an gelben Jacken erkennbar sind, auf denen Schriftzug und Wappen der Notfallseelsorge prangen.
Beim Gottesdienst sagte der für Notfallseelsorge zuständige Domkapitular der Erzdiözese Freiburg, Andreas Möhrle: "Jeder kann der Nächste sein - das nächste Unfallopfer und damit auch jener Nächste, um den sich Christen kümmern sollen. Wolfgang Burkhard, Kirchenrat bei der evangelischen Landeskirche Baden, nannte die Vereinbarung zwischen Kreis und Kirchen ein Glied in der Rettungskette. Dank sagten auch die Koordinatoren der "Notfallseelsorge im Landkreis, Hans-Wilhelm Ubbelohde und Michael Oßwald. Sie hofften, mehr ihrer Kollegen entschlössen sich zur Mitarbeit. "Wir könnten die doppelte Zahl gebrauchen, so Ubbelohde. Bei acht Notfallseelsorgern gebe es kaum Pausen im Bereitschaftsdienst.
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12. Februar 2005 – Das Leben ans Seil gehängtHöhenretter trainieren in Industriehallen von Great Lakes ( rin) "Übung ist wie Einsatz", diesen Leitsatz dürfen Mitglieder der Höhenrettungsgruppe der Konstanzer Feuerwehr nie vergessen. Ein dummer Fehler könnte sie auch im Training in Lebensgefahr bringen. In den nicht mehr genutzten Industriehallen von Great Lakes überdachten die kletternden Retter jeden Schritt doppelt und dreifach. Sie übten dort das Abseilen und Retten von Menschen aus etwa 30 Metern Höhe.
Die Höhenretter kommen in Konstanz seit sechs Jahren immer dann zum Einsatz, wenn die Feuerwehr mit ihrer Drehleiter an Grenzen stößt. Das Kletter-Team kann sich abseilen, um Verletzte aus großen Höhen oder Tiefen zu holen, etwa Menschen, die in der Marienschlucht bei Konstanz verunglückten.
Fast wie Schluchten wirkten auch die Industriehallen von Great Lakes. Die Höhenretter bewegten sich auf Stahlträgern, unter denen es gut 30 Meter in die Tiefe ging. Da das Leben eines Höhenretters auch im Training nur an einem oder zwei Seilen hängt, muss sein Team jeden Schritt sorgfältig planen. Wo soll der Retter sein Seil anbringen? Wie sichert es sich, ohne beim Fall in eine Wand oder einen Querbalken zu stürzen? Höhenretter müssen viele Details beachten. Ein Karabiner, der an einer ungünstigen Stelle extremen Belastungsdruck ausgesetzt ist, könnte beispielsweise brechen. Um den anspruchsvollen Aufgaben gerecht zu werden, müssen Höhenretter 60 bis 70 Trainingsstunden im Jahr absolvieren.
"Wir üben absichtlich in der ungeschicktesten Konstellation", kommentierte Jürgen Schächtle den Einsatz in den Great-Lakes-Hallen. Die Kletterteams mussten sich teilweise mit den "Verunglückten" durch enge Schächte kämpfen. Zu Hilfsmitteln gehörten neben Seilen, Karabinern und "Rettungswindeln" (ein Tuchsitz, in dem ein Verletzter in die Höhe gezogen werden kann) auch Flaschenzüge. Mit dem Ruf "fertig für die Abfahrt", gingen Einsatzkräfte in die Tiefe. Hatten sie wieder festen Boden unter den Füßen, teilten sie das den Kollegen mit: "Ich stehe!"
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24. Januar 2005 – Nur nicht verstecken!Kindergarten St. Gebhard übte für den Brandfall( rin) Der sieht ja aus wie ein Archäologe", stellt ein kleiner Junge mit Blick auf Bernfried Streibert fest. Dieser steckt im hellroten Schutzmantel der Feuerwehr, auf seinem Kopf sitzen Helm und Helmlicht, über dem Gesicht trägt er eine Atemschutzmaske. Bei jedem Atemzug zischt es laut. Der Mann in der Montur ist im Kindergarten St. Gebhard, weil 90 Kinder dort trainieren, wie sie sich im Brandfall verhalten sollen. Zwei Wochen lang stand das Thema Feuer im Mittelpunkt der Arbeit.
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Training für den Ernstfall: Im St. Gebhardkindergarten übten Kinder, wie sie sich bei Feueralarm verhalten. Foto: Claudia Rindt
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Die sollen vor allem keine Angst haben, wenn Bernfried Streibert und seine Feuerwehrkollegen in ein brennendes Gebäude kommen, um Menschen zu retten. Kinder, die wegrennen und sich verstecken, bringen sich im Brandfall in Lebensgefahr. Bernfried Streibert lässt die Kinder erleben, wie er sich vom freundlichen Mann in einen Helfer der Feuerwehr in Schutzkleidung verwandelt. Wenig später führt die Brandschutzbeauftragte Stephanie Streibert das Gellen eines Rauchmelders vor. Die Kinder haben auch erlebt, welche Faszination und Gefahr von Feuer ausgehen kann. Um zu demonstrieren, wie schnell aus gemütlichem Kerzenlicht ein Feuer werden kann, wurde unter der Aufsicht von Erziehern ein Adventskranz in Brand gesetzt. Unter den Augen der Erwachsenen durften Kinder auch verschiedene Stoffe verbrennen.
"Viele Eltern lassen Kinder mit Feuer gar nicht mehr in Berührung kommen", kritisiert Sabine Brunke-Fennrich vom Kindergarten St. Gebhard. Damit steige der Reiz für die Kleinen, heimlich zu zündeln. Sie hält es für sinnvoller, Kindern die Schönheiten und Gefahren von Flammen im geschützten Rahmen zu zeigen. Sie plädiert dafür, Kerzen nicht aus dem Haushalt zu verbannen.
Der Kindergarten St. Gebhard hat die Brandschutzerziehung als feste Größe ins pädagogische Repertoire aufgenommen. Die Kinder lernten während der beiden Projektwochen, wie sie die Feuerwehr verständigen und einen Brand melden können, sie bastelten und malten zum Thema Feuer und sie meisterten die erste Brandschutzübung ihres Lebens.
Als im Kindergarten Rauchmelder losschrillten, zuckten einige Kinder zusammen. Doch nach einer Schrecksekunde wussten die Kleinen, was sie zu tun hatten: Zur nächsten Erzieherin ans Fenster gehen und sich hinausheben lassen. Im Freien erlebten die Kinder, wie ein Feuerwehrauto anbrauste. Anschließend erklärten Einsatzkräfte, welche Geräte sie im Wagen mitführen.
Bei der Übung lernten nicht nur die Kinder, sondern auch die Erzieherinnen. Sie studierten das Verhalten der Kinder und auch ihr eigenes. Auf dem Programm steht bald ein Elternabend zum Thema Feuer. Um den Brandschutz zu verbessern, werden jetzt in St. Gebhard Rauchmelder eingebaut. "Die gehören in jeden Haushalt", sagt Sabine Brunke-Fennrich.
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