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2006
37 Berichte
21. Dezember 2006 – Neuer ELW in Dienst gestellt | | Foto: hwr (22.12.2006) |
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Seit dem heutigen Tag verfügt die Feuerwehr Konstanz über einen neuen Einsatzleitwagen. Das Fahrzeug dient als Arbeitsort der Einsatzleitung bei größeren Einsätze, (in der Regel ab 2. Alarmstufe). Es wurde auf Basis eines MB-Vario von der Firma Rudolf Weschenfelder Sonderfahrzeugbau im badischen Bretten ausgebaut. Der Bau wurde durch eine Feuerwehr-interne Arbeitsgruppe unter Leitung von Kommandant Klaus-Dieter Quintus vorbereitet und koordiniert. Die Beschaffung wird vom Land Baden-Württemberg bezuschusst.
Im Rahmen eines anberaumten Sonderdienstes der Führungsgruppe wurde das Personal in die Funktionen des neuen Fahrzeuges eingewiesen. Zugleich wurde der alte ELW2, der seit über 25 Jahren bei der Feuerwehr Konstanz treue Dienste geleistet hat, außer Dienst gestellt. Autor: hwr – Letzte Änderung: 2007-05-27 19:49:45
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17. Dezember 2006 – Lieber Weihnachtsfeier statt WeihnachtsfeuerDamit Weihnachten ein Fest der Freude und Besinnlichkeit bleibt und kein Fest voller Angst und Schrecken mit schlimmen Folgen wird, halten die Freiwilligen Feuerwehren Konstanz und Reichenau einige Expertentipps bereit. Denn schnell passiert eine kleine Unachtsamkeit und das Symbol der Festlichkeit steht in hellen Flammen. Anfang des Jahres hatte in Konstanz ein kleines Mädchen mit Kerzen gezündelt und dabei den Christbaum angezündet. Damit aus Ihrer Weihnachtsfeier kein Weihnachtsfeuer wird, empfehlen die Feuerwehren:
· Kaufen Sie den Weihnachtsbaum erst kurz vor dem Fest und achten Sie darauf, dass er nicht nadelt;
· Bewahren Sie ihn bis zu den Festtagen möglichst im Freien auf;
· Achten Sie auf ausreichenden Sicherheitsabstand zu leicht brennbaren Materialien wie Vorhängen und Gardinen;
· Auf Standfestigkeit des Baumes achten;
· Immer ausreichend Wasser im Christbaumfuß belassen;
· Kerzen in ausreichendem Abstand zu Ästen anbringen;
· Kerzenhalter aus nicht brennbarem Material verwenden;
· Abgebrannte Kerzen rechtzeitig auswechseln;
· Auf leicht entflammbaren Dekorationen am Baum verzichten;
· Zünden Sie die Kerzen von oben nach unten an; in umgekehrter Reihenfolge löschen;
· Stellen Sie für den Fall eines Falles Löschmittel griffbereit. Ein Eimer Wasser ist eine gute Wahl;
· Auch wenn Sie "nur kurz" den Raum verlassen: Brennende Kerzen vorher löschen!
· Kinder nie unbeaufsichtigt am Christbaum spielen lassen;
· Haustiere haben nichts am Weihnachtsbaum verloren;
· Streichhölzer und Feuerzeuge für Kinder unerreichbar aufbewahren;
· Kinder sollten nur unter Anleitung von Erwachsenen mit Streichholz und Feuerzeug umgehen.
Wenn es zum Brand kommt: Versuchen, das Feuer zu löschen – sonst Zimmer verlassen, Türe schließen, Feuerwehr (Telefon 112) anrufen.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2006-12-17 23:29:58
16. Dezember 2006 – Weihnachtsfeier der Feuerwehrsenioren | | Foto: hwr (17.12.2006) |
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Alljährlich in der Adventszeit lädt das Kommando die Senioren der Feuerwehr mit Partner, so wie die Frauen der verstorbenen Kameraden zu einem gemütlichen Nachmittag ein. Etwa 130 Frauen und Männer fanden sich im Saal des Gerätehauses Steinstraße ein.
Die Begrüßung übernahm Kamerad Weiß als Leiter der Altersabteilung. Er nutzte die Gelegenheit, den Dank an das Kommando für die Einladung auszusprechen, des weiteren an die Kameraden, welche bei Bedarf als Fahrer ihre Zeit opfern und auch an das Personal, welches an diesem Nachmittag für den Service sorgte.
Nach diesem trockenen, aber herzlichen Einleitung war es Zeit die Schlacht an der Kuchentheke zu beginnen, reichlich und gut war die Auswahl - geliefert zu Vorzugspreisen von Kamerad Menge. Doch 130 Mägen schafften diese Menge nicht.
Zur Entspannung des Magens gab es nun geistige Nahrung, Thema: Was denn so ein Fest für Probleme mit der Verwandtschaft bringt. Na denn: Fröhliche Weihnacht (frei nach Scheibner, wer das auch sei), ins Alemannische übertragen von Rosemarie Bannholzer und gekonnt Alemannisch vorgetrage vo Kamerad Weiß: "Wa mache me mit de Großmütter a Wihnächte. Mit änander ilade goht it, sie möge sich it."
Nach diesem entspannenden Vortrag die Grußworte des Kommandanten mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr und was für 2007 ansteht. Locker ging es weiter - noch einmal mit Kamerad Weiß, der berichtete, was uns so die Glocken von Konstanz sagen:
Die größte Glocke ist die Ursula im Münster, sie ruft an Weihnachten:
Bim, bam, ..... ein Kind ist uns geboren, ein Kind ist uns geboren, ....
Dann kommt die Glocke von Sankt Stefan:
Bim, bam, ..... wer ist der Vater, wer ist der Vater, ....
Die Glocke von Dreifaltigkeit antwortet:
......... der Domherr, der Domherr, ..........
Zu letzt meldet sich das Glöcklein von Zoffingen:
Bim, bim, ....... des hab i doch glei denkt, des hab i doch glei denkt, ........
Inzwischen hat sich der Kuchen gesetzt und hat Platz für andere Genüsse gemacht. Erst werden jetzt die Gläser gefüllt Und schon rücken die Damen und Herren mit Platten voller, nicht Häppchen, sondern Happen an. Schinken, Wurst und Käse und auch noch Fisch, frisch aus der Dose auf den Tisch. Zum Sonderpreis vom Schwaderer und das Brot natürlich auch vom Bäcker Menge.
So zieht sich der frühe Nachmittag zum Abend hin, denn viel gibt es zu erzählen. Dank dem perfekten Service und den entspannenden Vorträgen ein gemütlicher Nachmittag.
Hallo Ihr Kameraden der aktiven Wehr, so lebt es sich in der Altersabteilung.
Autor: Otto Drössler – Letzte Änderung: 2006-12-17 21:50:35
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10. Dezember 2006 – 23 neue Feuerwehrleute ab sofort im Einsatz | | Foto: hwr (10.12.2006) |
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Die Feuerwehren in Konstanz, Reichenau und Allensbach verfügen seit dem vergangenen Samstag über eine erhöhte Schlagkraft. 23 neue Anwärterinnen und Anwärter absolvierten erfolgreich die Feuerwehr-Grundausbildung. In 70 Stunden erlernten die Frauen und Männer das erfolgreiche Brandbekämpfen und Technische Hilfe leisten. Je drei Kräfte kommen künftig in Allensbach und auf der Insel Reichenau zum Einsatz. Ein Feuerwehrmann leistet seinen Dienst bei der Werkfeuerwehr Siemens in Konstanz, vier bei der Werkfeuerwehr ZP Reichenau. Zwölf neue Feuerwehrleute rücken künftig bei der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz mit aus.
Kommandant Klaus Dieter Quintus entließ die neuen Feuerwehrleute mit einem großen Kompliment in den Feuerwehralltag: "Ihr wart ein guter Lehrgang!" Als Lehrgangsbester schloss der 19-jährige Gymnasiast Tobias Oechsle (Konstanz – Löschzug 1) ab. Autor: hwr – Letzte Änderung: 2007-02-19 14:23:14
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03. Dezember 2006 – Damit es keine "schöne Bescherung" gibtSicherer Umgang mit Kerzenlicht in der Adventszeit – Expertentipps der FeuerwehrAdventskränze, Gestecke und Weihnachtskrippen verbreiten eine heimelige Stimmung in der vorweihnachtlichen Zeit. Damit dies auch so bleibt und die Menschen auch nach Weihnachten die vielen Geschenke unbeschwert genießen können, geben die Freiwilligen Feuerwehren Konstanz und Reichenau nützliche Expertentipps.
Die Feuerwehren wissen aus den vergangenen Jahren zu berichten, dass es durch Kerzen immer wider zu gefährlichen Situationen kommt. Sie gingen meist glimpflich aus, aber schnell ziert ein hässlicher Brandfleck den ehemals makellosen Wohnzimmertisch; Tagelang stinkt es nach Verbranntem in der Wohnung.
Daher raten die Feuerwehrfrauen und -männer, Kerzenlicht niemals unbeaufsichtigt zu lassen – nicht einmal "nur kurz". Es mag für viele Menschen überzogen klingen, dass es ausreicht, nur Mal schnell zum Pinkeln zu gehen oder etwas zu suchen. Aber mal ehrlich, ist es nicht oft so, dass wir nur eine Minute aus dem Raum wollen und wir abgelenkt werden, weil das Telefon klingelt, die Kinder rufen oder die Suche nach einem Gegenstand länger als "nur eine Minute" dauert?
In dieser Zeit brennen die Kerzen schnell herunter, fallen um oder heißes Wachs entzündet sich großflächig. Einige Wochen alte Gestecke sind meist trocken und die Zweige brennen wie Zunder. Nicht nur Kränze und Gestecke aus Nadelhölzern, sondern auch die aus Holz hergestellten und oft lackierten Kränze, sind gefährlich. Liegen vielleicht Servietten oder die Fernsehzeitung in der Nähe, finden die Flammen schnell neue Nahrung.
Damit die glückliche Zeit nicht zu einer unglücklichen wird, haben die Feuerwehrexperten die wichtigsten Tipps zusammengefasst:
· Keinen trockenen Adventskranz kaufen;
· Kerzenhalter aus nicht brennbarem Material verwenden;
· Abgebrannte Kerzen rechtzeitig auswechseln;
· Kränze und Kerzen auf nicht brennbare und nicht splitternde Unterlagen stellen;
· Bei aufgehängten Kränzen auf ausreichenden Abstand zur Decke achten;
· Sicherheitsabstand zu brennbaren Materialien, wie Vorhänge, beachten;
· Kerzen von oben nach unten beziehungsweise von hinten nach vorne anzünden, in umgekehrter Richtung löschen;
· Bei Weihnachtskrippen mit Kerzenbetrieb nur die vorgesehenen Kerzengrößen aufstecken und auf leichten Lauf der beweglichen Teile achten;
· Streichhölzer und Feuerzeuge für Kinder unerreichbar aufbewahren;
· Kinder sollten nur unter Anleitung von Erwachsenen mit Streichholz und Feuerzeug umgehen;
· Es schadet bestimmt nicht, Löschmittel, wie einen Eimer Wasser, bereitzustellen.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2006-12-05 16:40:07
01. Dezember 2006 – Schon ein halber Meter kann Leben kosten | So wenig Platz bleibt dem Löschfahrzeug: Feuerwehranwärter Michael Hamann weist den Fahrer Norbert Götz in der Rheingasse ein. Im Ernstfall müssen die Feuerwehrleute sogar Fahrräder zur Seite räumen, wenn sie an engen Stellen nicht durchkommen. | | Foto: Kirsten Schlüter (05.12.2006) |
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"Rechts wird es langsam knapp", sagt Michael Hamann. Er sitzt in einem großen Feuerwehrfahrzeug und lotst den Fahrer Norbert Götz durch die engen Gassen der Niederburg. Links trennen nur Zentimeter den Außenspiegel von der Hauswand, rechts parkt ein roter Roller. Norbert Götz legt sein ganzes Gewicht ins Lenkrad und kurbelt. Trotzdem schafft es das Fahrzeug nicht um die Kurve. Vor und zurück, immer wieder. Erst nach einigen Minuten schiebt sich der Einsatzwagen durch die Rheingasse. An dem roten Roller hängt inzwischen ein Knöllchen.
Immer wieder blockieren parkende Fahrzeuge die Straßen an engen Stellen. Etwa einmal im Jahr rücken Ortspolizei und Feuerwehr gemeinsam aus, um die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf diese Engstellen zu lenken. "Wir wollen den Bürgern bewusst machen, dass die Feuerwehr nicht richtig helfen kann, wenn überall Autos die Wege versperren", sagt Erich Böhler, Leiter der Abteilung Verkehrswesen im Bürgeramt. Für das Parken an Engstellen mit Behinderung sind deshalb 25 Euro fällig. Knackpunkte seien der Fischmarkt, die Zollernstraße und die Hofhalde. "Die Leute blockieren nicht uns, sondern die Menschen, denen wir helfen wollen", sagt Norbert Götz von der Feuerwehr. Die Notdurchfahrt muss 3,50 Meter Breite haben. "Wenn der Feuerwehrwagen nicht mitfährt, glauben die Leute nicht, dass er im Notfall nicht durchpasst", sagt Böhler.
In der Inselgasse wartet die nächste Herausforderung. Zwei silberne Autos verhindern ein Weiterkommen. Die Ortspolizisten überlegen: Das eine Auto hat ein auswärtiges Kennzeichen. In diesem Fall wird eigentlich sofort ein Abschleppdienst gerufen, weil der Halter nicht schnell genug auffindbar ist. Im schlimmsten Fall ergibt die Recherche, dass es sich um einen Mietwagen handelt. Plötzlich geht in einem oberen Stockwerk ein Fenster auf. "Der Wagen wird weggefahren", ruft eine Frau. Der Halter des anderen Wagens stammt aus Singen. Der Abschleppdienst wird alarmiert und trifft nach einer Viertelstunde ein. Zufällig kommt zur selben Zeit der Halter um die Ecke. Er wird belehrt: "Der Abschlepper hat 16 Minuten bis zu uns gebraucht. Das sind 16 Minuten, die im Ernstfall Leben kosten können", sagt Christian Paefgen von der Ortspolizeibehörde. Der Singener muss 25 Euro bezahlen plus 65 Euro Anfahrtskosten für den Abschleppdienst. Dabei hatte er noch Glück: Wäre sein Auto tatsächlich abgeschleppt worden, hätte er weit über 100 Euro bezahlt. Der Halter ist wenig erfreut, sieht sein Vergehen aber ein. Mürrisch sagt er auf die Frage nach der Strafe: "Ja, ist in Ordnung."
Nach anderthalb Stunden hat die Ortspolizei 22 Strafzettel verteilt, davon etwa die Hälfte wegen Parkens mit Behinderung. "Die Kollegen der Stadt haben nie das Problem mit Fehlalarm, die finden immer was", sagt Norbert Götz von der Feuerwehr. Ein Vorurteil möchte Ortspolizist Christian Paefgen aber noch ausräumen: "Viele Leute denken immer, dass wir möglichst viele Autos abschleppen wollen. Das ist aber nur die letzte Maßnahme. Den Ärger verursachen die Fahrer selbst, wenn sie uns im Weg stehen." Einer allerdings hofft, dass der Abend sich für ihn doch noch lohnt: Der Abschleppwagen steht auf einem Parkplatz und wartet auf den nächsten Anruf.
Autor: Kirsten Schlüter – Letzte Änderung: 2006-12-05 17:37:32
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30. November 2006 – Das 3. WLF ist da | Erste Ansichten vom WLF 3 noch vor seiner Indienststellung. Hier ist das Fahrzeug mit dem AB Container beladen. | | Foto: Klaus-Dieter Quintus (12.2006) |
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Heute traf das 3. WLF ein. Es wird in den nächsten Tagen in der Werkstatt fertig ausgerüstet und dann in Dienst gestellt. Autor: nea – Letzte Änderung: 2006-12-19 14:31:42
25. November 2006 – Neuer Kommandowagen: Opel ZafiraDerzeit im BauAls Führungsfahrzeug stellt die Freiwillige Feuerwehr Konstanz in den nächsten Wochen einen neuen Kommandowagen in Dienst. Ein Opel Zafira ersetzt den vorwiegend für den Wochenenddienst und den Vorbeugenden Brandschutz genutzten Opel Astra.
Das Fahrzeug wird in weißer Grundfarbe geliefert und anschließend von einer Allensbacher Fachfirma mit roter Folie im "Feuerwehrdesign" getunt. Als Warnanlage kommt ein Dachbalken aus dem Hause FG Haensch mit integrierter Martin-Signalanlage zum Einsatz. Das Fahrzeug wird – wie bereits der Vorgänger – über die entsprechende Funktechnik sowie eine Freisprecheinrichtung für den Telefonbetrieb verfügen.
Durch das verbesserte Raumangebot wird es ermöglicht, künftig das Fahrzeug auch mit mehr als zwei Personen zu nutzen. Außerdem erlaubt die Kopffreiheit das nach Unfallverhütungsvorschrift vorgeschriebene Tragen eines Feuerwehrhelms während der Alarmfahrten. Durch das verbesserte Erscheinungsbild und die höher liegende Signalanlage mit der auf dem Fahrzeugdach postierten Pressluftfanfare steigt die optische und akustische Wahrnehmbarkeit des Fahrzeugs im Einsatz. Auch dies dient der Verkehrssicherheit.
Rechtzeitig zum 150-jährigen Jubiläum schließt die Stadt Konstanz mit der bereits vor zwei Jahren erfolgten Ersatzbeschaffung des Kommandowagens des Amtsleiters, der Ausstattung der MTW mit Zusatzbeladung als Führungsfahrzeuge des Löschzuges sowie dem kurz vor der Auslieferung stehenden Einsatzleitwagen die Erneuerung der Führungsfahrzeuge für die Feuerwehr ab. Autor: hwr – Letzte Änderung: 2006-12-09 18:17:26
13. November 2006 – Der 1. Zug übte in Kreuzlingen im AtemschutzbunkerAuf der Homepage der Feuerwehr Kreuzlingen gibt es Fotos darüber. Autor: nea – Letzte Änderung: 2006-11-14 01:04:56
28. Oktober 2006 – Sonst hätten wir einen MüllbergJährliche "Seeputzete" der DLRG-Rettungstaucher: Seerhein "entmüllt"Wie wichtig und unverzichtbar die jährliche "Seeputzete" ist, welche die Rettungstaucher der DLRG-Ortsgruppe Konstanz mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks (THW) Ortsgruppe Stockach, der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz, der Feuerwehr Kreuzlingen und der DLRG-Ortsgruppe Bodman veranstalten, zeigte sich am vergangenen Wochenende wieder. 51 ehrenamtliche Helfer, darunter 25 Rettungstaucher, waren mit jeweils einem Boot des THW Stockach, der Feuerwehren Konstanz und Kreuzlingen sowie der DLRG-Ortsgruppen Konstanz und Bodman im Einsatz und entmüllten die Unterwasserwelt zwischen der alten und neuen Rheinbrücke. In rund drei Stunden füllten sie zwei große Müllcontainer.
Im dichten Nebel waren die Boote kaum zu erkennen, von denen die Taucher abgesetzt wurden. Sorgsam suchten sie den Seegrund ab. "Die Erfolgsquote ist hoch. Bei jedem Tauchgang haben wir was gefunden", meinte ein Taucher, bevor er sich wieder Richtung "Unterwasser-Mülldeponie" begab. Auf den Booten stapelten sich rasch die vorsätzlich im Wasser entsorgten Gegenstände, die von den Helfern an Land gebracht und in Container geworfen wurden. Das war harte Arbeit. Die DLRG-Jugend wurde von den Erwachsenen angefeuert und legte kräftig Hand an. "Nicht so zimperlich Lisa, rein damit!", hieß es und das junge Mädchen warf mit Schwung einen Fahrradkorb in den Container.
So viele Jugendliche hatten noch nie bei der "Seeputzete" geholfen. Seit einem Jahr bietet die DLRG Konstanz für Zwölf- bis 16-Jährige ein Extra-Programm, denn erst ab 16 Jahren können sie die Fachausbildung "Helfer zum Wasserrettungsdienst" absolvieren. Diese Zwischenzeit wird jetzt sinnvoll genutzt. "Wir haben das Jugend-Einsatz-Team, kurz JET genannt, gestartet, um die Jugendlichen langsam an den Wasserrettungsdienst heranzuführen", berichtet Sybille Rinn, stellvertretende Jugendleiterin. Dabei gehen sie zum Teil den Erwach-senen zur Hand, wie jetzt bei der Seeputzete.
"Helfen macht Spaß", stellte die dreizehnjährige Lisa Gnirs fest, die nicht erwartet hatte, dass so viel im Wasser liegt. Auch wenn die Arbeit anstrengend ist, sie ist überaus sinnvoll, wie das Mädchen bemerkte: "Wir hätten sonst irgendwann einen Müllberg im Rhein." Wie recht sie hatte, zeigte sich schließlich bei der traurigen Bilanz: 27 Fahrräder, drei Einkaufswagen, ein Dreirad, eine Gartenbank, fünf Fahrradkörbe, zwei große Sonnenschirme, zwei Stühle, eine Angel, acht Verkehrsschilder und 24 Gegenstände im Bereich "Sonstiges", wie Einsatz-leiter Reinhard Weber berichtete. Außerdem wurde ein "interessanter Fund" aus dem Wasser sichergestellt: Ein Reisekoffer mit elektronischem Material, Laptop, Kamera bis hin zu Speicherkarten. Wahrscheinlich handelt es sich hierbei um Diebesgut, berichtete Weber.
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20. Oktober 2006 – Mädchen und Frauen in den Freiwilligen FeuerwehrenMit "FFF- Frauen in den Freiwilligen Feuerwehren" lässt sich eine aktuelle Initiative des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) bezeichnen. Welche Schwierigkeiten Mädchen und Frauen in Freiwilligen Feuerwehren haben und wie die Lösungsmöglichkeiten sind, stellt der DFV zu diesem Thema auf einer eigenen Homepage dar. Eine umfangreiche Broschüre wird den Feuerwehren angeboten. Letzere ist ebenfalls übers Internet beziehbar.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2006-10-20 16:00:27
19. Oktober 2006 – Vorführung am VerkehrstagBeim Verkehrstag der Kreisverkehrswacht an der Zeppelin-Gewerbeschule führten die Freiwillige Feuerwehr und der Malteser Hilfsdienst die Rettung einer eingeklemmten Fahrerin aus einem Unfallauto vor. Nach der Versorgung des "Unfallopfers" durch den Rettungsdienst entfernte die Feuerwehr das Dach mit Hilfe der hydraulischen Rettungsschere. Danach konnten die Helfer das Rettungsbrett vorsichtig zwischen Lehne und Rücken der Frau schieben. Mit vereinten Kräften hoben sie die "Verletzte" aus dem Auto und betteten sie vorsichtig auf die Rettungstrage. Unter Applaus der Schüler und Lehrer beendeten die Einsatzkräfte die Vorführung.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2006-10-22 23:28:50
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14. Oktober 2006 – Erhebliches Investitionsprogramm auf den Weg gebrachtOB: Vogelgrippe wird wiederkommen – Jahresabend in der Wollmatinger HalleDer bisherige Verlauf der Geschehnisse im Jahr 2006 zeichnen sich durch Höhen und Tiefen aus, sagte Dieter Quintus, Feuerwehr-Kommandant und Leiter des Feuerwehramtes bei seiner Ansprache am Jahresabend der Freiwilligen Feuerwehr in der Wollmatinger Halle . So sei die Vogelgrippe zwar recht ordentlich bewältigt worden, diese habe jedoch Defizite vor Augen geführt, da über das verträgliche Maß hinaus improvisiert worden sei.
Die Beschaffung und Einrichtung des neuen Einsatzleitrechners sei deutlich aufwändiger als ursprünglich erwartet. Er hoffe, dass die EDV bis zum Jahresende funktionsfähig werde, sagte Quintus. In Aus- und Fortbildung gäbe es einen Antragsstau, aber die personelle Ausstattung lasse jedoch nicht mehr zu, bedauerte der Amtsleiter.
Erfreulich sei, so Quintus weiter, dass ein erhebliches Investitionsprogramm in diesem Jahr ausarbeitet werden konnte. Insgesamt rund 1 Million Euro betrügen die Kosten unter anderem für die Beschaffung eines neuen Einsatzleitwagens (Auslieferung im Dezember 2006), der neuen Drehleiter (2007) und des Einsatzleitrechners (2006). Die geforderten europaweiten Ausschreibungen erforderten "eine erhebliche 'Man-Power'", so Quintus. Andere Aufgaben müssten daher zwangsläufig in den Hintergrund treten. Das Verwaltungsteam könne derzeit weitere – durchaus berechtigte – Anforderungen nicht erfüllen, bedauerte der Chef des Feuerwehramtes.
Oberbürgermeister Horst Frank beschwor den Gemeinschaftssinn in der Feuerwehr. Die Feuerwehr sei eine Familie, und das was diese leiste, könne eben nur eine Familie. Einen herzlichen Dank richtete an die Partnerinnen und Partner der Feuerwehrangehörigen, insbesondere für deren Verständnis, was die Kameradschaft aufwerte, so Frank.
"Was sie im Einsatz leisten ist exzellent", lobte der OB die Frauen und Männer der Feuerwehr. Da die Stadt historisch gewachsen und daher an einigen Stellen nicht ganz ungefährlich sie, müsse die Feuerwehr umso leistungsfähiger sein, betonte Horst Frank. "Die Feuerwehr hat in Konstanz guten Ruf. Um diesen zu erhalten, erfordert dies entsprechende Einsatzmittel", sagte Frank. Schließlich bedeuteten die Beschaffung der Drehleiter und des Einsatzleitwagen eine Zukunftssicherung. In der Verwaltung habe die Stadt erhebliche Einsparungen auf den Weg bringen müssen. Bei den europaweiten Ausschreibungen müsse sorgfältig gearbeitet, damit diese später nicht aufgehoben werden.
"Auf die Vogelgrippe sind wir diesen Winter vorbereitet. Ich glaube, dass diese uns vorerst erhalten bleiben wird", sagte der Oberbürgermeister. Die Feuerwehr und die Technischen Betriebe hätten gezeigt, dass sie so etwas meistern können, lobte Frank.
OB Frank berichtete auch von einer hochrangigen Delegation aus Südkorea, die neulich den Weg nach Konstanz und zu deren Feuerwehr gefunden habe. Die Feuerwehr solle diese weitreichenden Kontakte vermarkten, sagte der Oberbürgermeister mit einem Augenzwinkern zu Kommandant Quintus. Der OB lobte in diesem Zusammenhand auch die Feuerwehr-Homepage, die mit ein Grund gewesen sei, warum die Delegation nach Konstanz kam.
Einen abschließenden Dank richtete er an die Küchenmannschaft des Klinikums, das ein hervorragendes Essen angerichtet habe. Schließlich forderte er Kommandant Quintus den Tanz zu eröffnen, und somit den gemütlichen Teil des Abends zu beginnen. Für die musikalische Begleitung sorgte die Tanzband Rubin mit angenehmer Hintergrundmusik während des Essen und später mit flotter Tanzmusik.
Der Auftritt des Spielmannszuges wurde lang beklatscht, so dass er nochmals auf die Bühne zurück musste und zwei Stücke als Zugabe spielte. Bei dieser erfolgreichen Aufführung hatten einige der jüngeren Mitglieder ihren ersten Auftritt vor Publikum. Der 5. Zug sorgte mit seiner Version des Heike-Schäfer-Liedes "Die Glocken von Rom" für tolle Stimmung. Hierfür gab's lautstarke "Zugabe"-Rufe, den die Darsteller gerne nachkamen.
Kurz nach 23.30 wurde die Versammlung aufgeschreckt; als die Zentrale zum "Melderalarm Schwaketenbad" alarmierte. Der Brandmeister vom Dienst und die Einsatzbereitschaft mit 1/42 (LF 8/6 Stadt) hatten es nicht weit. Kurz nach deren Ankunft stellte sich heraus, dass Disco-Nebel bei einer "Pool-Party" einen automatischen Rauchmelder ausgelöst hatte. Deren Veranstalter dürften diesmal kaum schwarze Zahlen geschrieben haben.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2006-10-17 00:20:07
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06. Oktober 2006 – 2. Maschinisten-Lehrgang 2006 | | Foto: nea (06.10.2006) |
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Zum Gruppenfoto anlässlich des 2. Maschinisten-Lehrgangs im Jahr 2006 stellten sich die Ausbilder – Burkhard Romer (links stehend), Michael Blender (links kniend) und Peter Eisenhauer (rechts stehend) – mit den Lehrgangsteilnehmern am Yachthafen an der Sestraße auf. Peter Eisenhauer vertrat Alexander Müller, der am Freitagnachmittag beruflich verhindert war. Das Original-Foto gibt es im Download-Bereich. Autor: nea – Letzte Änderung: 2006-10-12 15:34:17
22. September 2006 – Informationsaustausch der FührungsgruppenDie Führungsgruppen des Landkreises trafen sich im Beisein von Kreisbrandmeister Rolf-Jürgen Stoffel zu einem Informations- und Meinungsaustausch bei der Feuerwehr Radolfzell. Neben den bestehenden Gruppen aus Radolfzell, Konstanz und Stockach kamen auch Vertreter aus Singen und Engen, deren Führungsgruppen derzeit im Aufbau sind. Die verschiedenen Gerätschaften wurden aufgebaut und die Konzepte kurz vorgestellt. Anschließend gab es ausreichend Gelegenheit, diese zu besprechen und die bisherigen Erfahrungen auszutauschen.
Zum Abschluss stellte eine Firma eine "Lichtsäule" (auf russisch: Световая Ъашня) aus russischer Produktion vor, die ein helles – weitgehend blendfreies – Licht verbreitet. Diese Lichtsäule wird mittels eines elektrogetriebenen Gebläses "aufgestellt" indem eine Lute aufgeblasen wird. An der Spitze befinden sich zwei Glühlampen mit je 600 Watt. Die Säule ragt etwa 5 Meter in die Höhe. Bisher hat deses Gerät, das von einem Feuerwehrangehörigen in Stellung gebracht werden kann, keine VDE-Zulassung. Diese sei jedoch beantrag und werde in einigen Wochen erwartet, sagte einer der Vertreter. Die Lichtsäule hinterließ einen guten Eindruck. Kritisch wird es jedoch, wenn urplötzlich die Stromversorgung ausfällt. Innerhalb weniger Sekunden knickt die Säule ein und kippt um, sodass der Leuchtkörper auf dem Boden aufschlägt, wenn ihn niemand rechtzeitig auffängt.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2006-09-25 01:00:30
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16. September 2006 – Erfolg zum SaisonabschlussZum Abschluss der Triathlon-Saison bestritten die Dingelsdorfer Feuerwehrsportler am Samstag den Triathlon der Skizunft Stockach. Hierbei konnten die "Fire Fighters Dingelsdorf" an die Erfolge vom letzten Jahr anknüpfen und erneut einen Platz auf dem Podest ergattern.
Die Distanzen für den Volkstriathlon betrugen 700 Meter Schwimmen, 22 Kilometer auf dem Rennrad und 4,6 Kilometer Laufen. Start und Zielgelände war das Freibad in Stockach.
Die sogenannte Sprintdisziplin beendete Alan Dittrich in einer Zeit von 1:07:02 Stunde mit dem Platz 2 in seiner Altersklasse. Ihm folgten in einem spannenden Wettkampf Marcus Sauter mit 1:14:30 Stunde auf Platz 6, sowie Florian Fuchs mit 1:22:10 Stunde und Daniel Flaig mit 1:23:10 Stunde auf den Rängen 8 und 9.
Ebenfalls ein sehr überzeugendes Rennen lieferten Andreas Willhelm und der "Rookie" Michael Messmer in ihren jeweiligen Altersklassen ab. So war Andreas Willhelm mit einer Zeit von 1:21:14 Stunde zwar schneller als die meisten seiner Teamkameraden, jedoch reichte dies bei der sehr starken Konkurrenz in seiner Altersklasse nur auf einen guten 8. Platz. Der Triathloneinsteiger Michael Messmer erreichte mit 1:38:10 Stunde den Platz 6 in der Jugendklasse.
Insgesamt waren alle Teilnehmer mit ihren Ergebnissen sehr zufrieden, hatten sie sich doch trotz der um 200 Meter verlängerten Schwimmstrecke im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert.
Autor: Alan Dittrich – Letzte Änderung: 2006-09-19 23:52:11
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10. September 2006 – Lagerfeuer auf dem FeuerwehrhofZugsausflug nach Adelsdorf – Tropfsteinhöhle und Burg in Nürnberg besichtigtVom 8. bis 10. September 2006 befand sich der 3. Zug der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz auf dem alljährlichen Zugausflug. Bedingt durch Urlaub und Beruf waren wir dieses Mal leider nur zu fünft. Dem Spaß tat das aber keinen Abbruch. Ziel war der fränkische Ort Adelsdorf, speziell dort die Freiwillige Feuerwehr Adelsdorf, in der der Autor dieser Zeilen groß geworden ist. Traditionell findet dort am letzten Schulferienwochenende der Tag der offenen Tür mit anschließenden Grillfest statt.
Am Freitag machten wir uns gegen 17 Uhr mit einem MTW auf den Weg und kamen pünktlich um 21 Uhr in Adelsdorf an. Dort wurden wir von den Adelsdorfer Kameraden mit fränkischen Bratwürsten und Kraut empfangen. Die Kontaktängste waren schnell überwunden, und so wurde es fast 2 Uhr am Morgen, bevor wir den Weg in unser Quartier, der Schulturnhalle, antraten.
Am Samstag stand die Besichtigung einer Tropfsteinhöhle in Pottenstein (in der Fränkischen Schweiz) auf dem Programm und nachmittags natürlich der Besuch des Tags der offenen Tür. Die Adelsdorfer Feuerwehr führte hier den zahlreichen Besuchern die richtige Bedienung von Feuerlöschern, zahlreiche Höhen- und Tiefenrettungsgeräte und die verschiedenen Arten von wasserabgebenden Armaturen vor. Am Abend ging es nahtlos in das traditionelle Grillfest über. Als Spezialität gab es dieses Jahr Spanferkel, das unserem Zugführer Klaus Koch so sehr mundete, dass er Tage später noch davon schwärmte. Als weitere Attraktion war das Lagerfeuer auf dem Feuerwehrhof zu nennen, das Treffpunkt zahlreicher Feuerwehren war.
Am Sonntag kam leider schon wieder die Zeit für den Abschied. Vorher überreichte Klaus Koch den Adelsdorfern aber noch das Wappen des 3. Zuges als Dankeschön für die Gastfreundschaft. Auf dem Heimweg machen wir noch Station in der fränkischen Hochburg Nürnberg und besichtigten das alte Reichsparteitagsgelände und die Nürnberger Burg.
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03. September 2006 – Feuerwehrsportler beim InsellaufVier Sportler des 5. Zuges (Dingelsdorf) der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz gingen an den Start des 14. internationalen Halbmarathons und 10-Kilometer-Straßenlaufs auf der Insel Reichenau.
Andreas Willhelm, der im vergangen Jahr den Halbmarathon mitlief, meldete sich in diesem Jahr trainingsbedingt "nur" zum 10-Kilometer-Lauf an. Zusammen mit seinem Kameraden Adolf Sulger startete er bei sehr guten Bedingungen um 10:00 Uhr auf die Laufrunde, die einmal rund um die Insel Reichenau führte.
25 Minuten später fiel der Startschuss für Marcus Sauter und Alan Dittrich, die auf der Insel ihren zweiten Halbmarathon in diesem Jahr liefen. Die Halbmarathonstrecke verlief teilweise auf der Strecke des Straßenlaufs, jedoch mussten für die 21,1 km insgesamt drei Runden absolviert werden.
Im Ziel kamen alle vier "Firefighters" wieder zusammen. Gespannt warteten sie auf die Ergebnisse ihrer Leistungen: "Ich hoffe, dass eine vier vorne steht." meinte der stellvertretende Zugführer Andreas Willhelm zuversichtlich. Dies konnte Adolf Sulger ihm dann alsbald auch bestätigen: 49:59,89 Minuten war sein Ergebnis. Aber auch der erfahrene Läufer Adolf Sulger war mit einer Zeit von 59:03,37 Minuten zufrieden. "Unter einer Stunde." So sein verkündetes Ziel.
Ähnliche ehrgeizige Ziele hatten sich die Halbmarathon-Läufer gesetzt. Beide wollten sie ihre Zeiten vom Halbmarathon in Singen verbessern. Und beiden gelang es auch dieses Ziel zu erreichen. Alan Dittrich kam nach 1:52:47 Stunden kurz vor seinem Kameraden Marcus Sauter, 1:59:06 Stunden, ins Ziel.
Die vier Sportler gehen nach diesem erfolgreichen Wochenende nun hoch motiviert in die entscheidende Trainingsphase für den alljährlichen Sprinttriathlon der Skizunft Stockach. In zwei Wochen werden die "Fire Fighters Dingelsdorf" wieder mit einer Mannschaft in Stockach dabei sein.
Autor: Alan Dittrich
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27. August 2006 – 3… 2… 1… Mainz!Tandemtour der Feuerwehr nach GinsheimAm Wochenende 26./27. August 2006 feierte die Partnerfeuerwehr Ginsheim des 5. Zuges der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz ihr 125-jähriges Jubiläum. Natürlich reisten zahlreiche Dingelsdorfer Feuerwehrmänner mit ihren Familien nach Ginsheim bei Mainz. Doch während die meisten am Freitagmorgen gemütlich mit dem Reisebus abfuhren, waren 16 Kameraden bereits seit Mittwoch unterwegs. Sie hatten es sich zur Aufgabe gemacht mit einem selbstgebauten Vierer-Tandem die gesamte Strecke vom Bodensee bis nach Mainz zurückzulegen.
Dieses Fahrrad wurde bereits 1981 zum 100-jährigen Jubiläum der Feuerwehr Ginsheim aus Teilen eines alten Motorrads zusammengebaut. Zum selben Anlass wurde es dann auch das erste Mal nach Ginsheim gefahren, sowie auch zum 110-Jährigen im Jahre 1991.
Dieses Mal war das sportliche Ziel aber deutlicher ehrgeiziger: "Heutzutage haben wir alle immer weniger Zeit", sagte der Dingelsdorfer Zugführer Arthur Merk bei seiner Festrede in Ginsheim. Darum sei das Tandem nicht wie die zuvor in jeweils fünf Tagen, sondern in nur drei Tagen durch den Schwarzwald und über die Weinberge entlang des Rheins gefahren worden.
Die besondere Schwierigkeit der Tour lag in der technischen Ausführung des Fahrzeuges: Mit einem Gewicht von über 160 Kilogramm und ohne Gangschaltung werden durchschnittlich nur 18 bis 19 Kilometer in der Stunde erreicht. Um die insgesamt 420 Kilometer und 1700 Höhenmeter nach Hessen in der kurzen Zeit zu bewältigen, wurden drei Gruppen mit jeweils vier Fahrern gebildet. Durch einen stündlichen Wechsel konnten so die notwendigen Kräfte geschont werden.
Die täglichen Kilometerleistungen von rund 140 Kilometern verlangten von den Radfahrern dennoch zusammen 7 bis 8 Stunden höchste körperliche Leistungen. Um so mehr überzeugten neben den 12 Tandemfahrern auch noch die zwei "Einzelstarter" Bruno Aichem und Roland Peter, die das Gefährt auf der ganzen Strecke mit ihren eigenen Fahrrädern begleiteten. Bestens betreut wurden alle Sportler aus den Begleitfahrzeugen heraus, von den beiden Helfern Arthur Merk und Burkhard Romer. Diese übernahmen auch die teilweise schwierige Navigation auf der Strecke.
Ebenfalls täglich zum Einsatz kam der "Team-Mechaniker" Andreas Willhelm, der neben den Leistungen als Lenker einer Gruppe auch noch einige Probleme von der Reifenpanne bis hin zu einer verklemmten Kette zu lösen hatte.
Überschwänglich wurden die überglücklichen Feuerwehrsportler dann am Freitagnachmittag von ihren Ginsheimern Kameraden und Freunden empfangen. Diese nahmen zugleich die Herausforderung an, im nächsten Jahr das Tandem zurück an den Bodensee zu fahren. Dann feiert nämlich die Feuerwehr Konstanz ihr 150-jähriges Jubiläum.
Die Radgruppen:
Alan Dittrich, Christian Neumann, Fabian Merk, Florian Fuchs
Andreas Willhelm, Michael Messmer, Daniel Flaig, Manuel Müller
Michael Allweier, Christian Weber, Ralf Keller, Marcus Sauter
Autor: Alan Dittrich – Letzte Änderung: 2006-08-29 00:15:56
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06. August 2006 – Erfolgreiche Premiere der Feuerwehrsportler beim Internationalen Bodensee-MegathlonDas Sportteam des 5. Zuges (Dingelsdorf) der Freiwilligen Feuerwehr feierte am vergangenen Sonntag Premiere beim 2. Internationalen Bodensee-Megathlon in Iznang. Die „Firefighters Dingelsdorf“ gingen gleich zweimal an den Start. Denn neben dem erfahrenen Vierer-Team wagte auch Alan Dittrich es als Einzelstarter die vier Disziplinen in Angriff zu nehmen.
Den Startschuss gab Landrat Frank Hämmerle morgens um acht Uhr in Iznang. So stürzten sich Alan Dittrich und der Teamschwimmer Daniel Flaig in den Untersee auf die 2,5 Kilometer lange Schwimmstrecke. Mit ihnen brachten 500 weitere Starter das ruhige Wasser kräftig zum schäumen. Nach einem spannenden „Kopf-an-Kopf-Rennen“ stieg Alan Dittrich mit einer Zeit von knapp 41 Minuten nur wenige Meter vor Daniel Flaig im Radolfzeller Herzenbad aus dem Wasser.
 | | Foto: Sindia Gurnik ((Ohne Datum)) |
Anschließend teilte sich Alan Dittrich die Inlinerstrecke mit Bruno Romer. Dieser konnte aber auf den 26 Kilometern gute elf Minuten Vorsprung herausfahren. Beide waren sich aber über den schlechten und rutschigen Zustand des Straßenbelages einig: „Vor allem die Straßenmarkierungen waren verdammt glatt!“ so der Einzelstarter. Jedoch nicht der rutschige Belag, sondern der Sockel eines Absperrpfostens wurde ihm zum Verhängnis, als Alan Dittrich kurz vor der Wechselzone einen leichten Sturz verkraften musste.
Mit Schürfwunden am Bein ging es dann auf das Rennrad. Während Marcus Sauter für das Team die ersten, der insgesamt 70 Radkilometer hinter sich brachte, hatte Alan Dittrich weitere Probleme zu lösen. Beim Transport in die Wechselzone hatte sich die Hinterradbremse verstellt, so dass sie einseitig an der Felge schleifte. „Ich habe zweimal angehalten, bis ich die Bremse einfach ausgehängt habe!“ erzählte Alan Dittrich seiner Betreuerin Sindia Gurnik, die ihn während dem gesamten Wettkampf entscheidend unterstütze und alle Wechsel vorbereitete, um die Zeitverluste auf ein Minimum zu beschränken.
Nach etwa der halben Distanz traf auch Marcus Sauter auf seinen hilfreichen Betreuer Florian Fuchs. „Der wollte glaub ich nur noch heim. Da hat er voll in die Pedale getreten.“ So kommentierte Sindia Gurnik das inzwischen sehr schlechte Wetter. Es hatte zwischenzeitlich angefangen sehr stark zu regnen und die Radsportler mussten sich zum Schluss noch den Schiener Berg hinauf kämpfen.
Umso mehr überzeugte die Leistung von Marcus Sauter, der auf die bergige Strecke einen Schnitt von 30 Stundenkilometer verbuchen konnte. Damit baute er auch den Vorsprung des Teams auf den Einzelstarter auf satte 20 Minuten aus. Die Wechselzone in Wangen erreichte Marcus Sauter deshalb auch einige Sekunden vor seinem Teamtransporter. „Ich bin einmal die Wechselgasse rauf und wieder runter gelaufen, aber keiner war da!“, beschrieb Marcus Sauter den verpatzten Wechsel. Die verlorene Zeit konnte Andreas Willhelm aber auf den 12,5 Kilometern der Laufstrecke wieder aufholen, so dass ein Zielvorsprung von 20 Minuten auf den Einzelstarter Alan Dittrich bestehen blieb.
„Es ging viel besser als beim Highlander.“ beschrieb Andreas Willhelm seine Leistungen glücklich im Ziel. Auch Alan Dittrich konnte auf den letzten Laufkilometern noch einmal Geschwindigkeit zulegen. „Stellenweise lief das Regenwasser den Weg entlang. Das war wie in einem Bachbett.“ beschrieb Alan Dittrich die Strecke. Nach insgesamt 5 Stunden und 20 Minuten konnte er aber überglücklich und erschöpft in die Arme seiner Betreuerin sinken.
Herzlichst bedankte er sich aber auch beim gesamten Team, das kameradschaftlich in den Wechselzonen den Einzelstarter mitunterstützte. „Es wundert mich, dass Du das alleine gemacht hast und trotzdem nur zwanzig Minuten langsamer warst!“ bekundete Andreas Willhelm seinen Respekt gegenüber Alan Dittrich im Ziel. Autor: Alan Dittrich – Letzte Änderung: 2007-02-23 13:01:36
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04. August 2006 – Silberne Auszeichnungen für KonstanzerAnerkennung für die JugendarbeitZwei besondere Auszeichnungen erhielten Hubert Hafner und Lars Chudzinski von der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz beim Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren des Landkreises in Singen. Kreisjugendfeuerwehrwart Markus Löffel zeichnete Hubert Hafner mit der Ehrennadel in Silber der Deutschen Jugendfeuerwehr und Lars Chudzinski mit der Ehrennadel in Silber der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg aus.
Hubert Hafner trat 1971 in die Konstanzer Jugendfeuerwehr ein und besuchte 1981 den Lehrgang für Jugendarbeit, sowie 1985 den Schiedsrichterlehrgang. Er ist Zugführer des 8. Zuges (Allmannsdorf). Seit über zwanzig Jahren arbeitet Hafner in der Jugendarbeit und als Wettkampfschiedsrichter mit.
Für zehn Jahre Mitarbeit in der Kreisjugendfeuerwehr bedankte sich Löffel bei Lars Chudzinski. Als fachkundiger Schiedsrichter beurteilt er bei den Kindern und Jugendlichen deren Wissen bei der „Jugendflamme“ der „Leistungsspange“. Lars Chudzinski trat 1985 in die Jugendfeuerwehr Konstanz ein und wurde 1992 in die aktive Wehr übernommen. Er ist seit 1999 als Stadtjugendwart tätig.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2006-08-06 11:41:38
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19. Juli 2006 – Gefahr von Wald- und Flächenbränden ist hochFeuerwehr rät zum vorsichtigen Umgang mit FeuerDas sommerliche, trockene Wetter zieht in Feld, Wald und Fläche erhebliche Brandgefahr nach sich. Der Deutsche Wetterdienst stellt gegenwärtig die zweithöchste Stufe des Waldbrandgefahrenindexes im Landkreis Konstanz fest. Die Feuerwehr Konstanz ruft daher zum vorsichtigen Umgang mit offenem Feuer im Freien auf. Insbesondere sollten Raucher davon absehen, ihre Zigarettenkippen acht- und gedankenlos wegzuwerfen. Vorsicht gilt auch beim Grillvergnügen. Im Wald herrscht vom 1. März bis Ende Oktober gesetzliches Rauchverbot.
Auch Kindern sollten in diesen Tagen besonders auf die Gefahren hingewiesen werden, die vom Umgang mit Streichhölzern und Feuerzeugen ausgehen. Feuer vernichtet Pflanzen und zerstört damit den Lebensraum zahlreicher Tiere und Insekten. Auch Tiere kommen bei Flächenbränden oft zu Schaden.
Manches Holzfeuer wurde durch Wind auch bereits so stark angefacht, dass unkontrollierter Funkenflug Wiesen, Wald und Felder in Brand setzte. Weggeworfene Glasscherben sorgten mit dem sogenannten "Brennglaseffekt" für verheerende Brände.
Neben diesen einfachen Verhaltenstipps bittet die Feuerwehr um eine weitere einfache, aber sehr wichtige Hilfe: Parken Sie bei Ausflügen in die Natur nicht auf Feld- und Waldwegen! Halten Sie die Zufahrtswege frei! Denn wenn es brennt, muss die Feuerwehr mit ihren Löschfahrzeugen über diese Wege zu den Einsatzstellen anfahren. Verkehrsbehindernd abgestellte Kraftfahrzeuge kosten dabei wertvolle Zeit.
Der aktuelle Waldbrand-Gefahrenindex kann über die Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz (http://www.feuerwehr-konstanz.de/) unter "Links" und dort unter Wetterwarnungen abgerufen werden.
Autor: hwr – Letzte Änderung: 2006-07-20 14:12:08
15. Juli 2006 – Starke Leistungen der Feuerwehrsportler beim HighlanderBereits zum dritten Mal stellte der 5. Zug (Dingelsdorf) der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz eine Mannschaft beim legendären Multisport-Event "Highlander" in Bodman. Vergangenen Samstag, den 15.07.06, starteten jeweils fünf Feuerwehrsportler im Team auf die "Classic"-Distanz und auf die verkürzte "Light"-Distanz.
Die zehn Sportler und ihre beiden offiziellen Betreuer Arthur Merk und Manuel Müller richteten am Morgen auf dem Sportareal in Bodman das Fahrerlager der "Fire Fighters Dingelsdorf" ein. Ein Pavillon mit Fahrradständern, Feldbetten, Tischen und Bänke, sowie Kühltruhen und Getränken bestätigte optisch die Professionalität der beiden Teams.
Pünktlich um sieben Uhr fiel der Startschuss für den Schwimmer der "Classic"-Strecke. Florian Fuchs kämpft sich bei starkem Wellengang durch das dichte Starterfeld über die 3 Kilometer lange Strecke von Ludwigshafen nach Bodman. "Zuerst kamen die Wellen von hinten, das war angenehm, später kamen sie aber von der Seite!", so Florian, der für die Schwimmdisziplin 80 Minuten benötigte.
Nach kurzem Sprint in das Fahrerlager übergab er an seinen Kameraden Bruno Romer den Transponder, der das Ein- und Auschecken aus dem Fahrerlager und damit den jeweiligen Start der nächsten Disziplin registrierte. Bruno begab sich hochmotiviert auf die 18 Kilometer lange Inlinerstrecke. Trotz der anhaltend schlechten Windverhältnisse konnte Bruno seine sehr schnelle Bestzeit vom vergangenen Jahr um fünf Minuten unterbieten und erreichte somit nach nur 38 Minuten bereits wieder die Wechselzone: "Ich verbessere mich jedes Jahr um ein paar Minuten!", sagte er im Ziel.
Von nun an übernahm Alan Dittrich auf dem Rennrad die Staffel. Die ehrgeizigen Ziele trieben Alan über die 120 Kilometer lange Radstrecke. Dabei musste er sich seine Kräfte gut einteilen, da die Rennfahrer über 1500 Höhenmeter bewältigen mussten und gleichzeitig noch gegen einen starken Gegenwind anzutreten hatten. Dennoch war Alan Dittrich mit seiner ebenfalls, im Vergleich zum Vorjahr, verbesserten Zeit von 4:04 Stunden sehr zufrieden: "Der ständige Gegenwind hat den Schnitt ruiniert. Normal kann man in der Ebene 45 Kilometer in der Stunde fahren, heute nur 35", erklärte er nach dem Rennen.
Marcus Sauter bewies in der darauffolgenden Mountainbike-Disziplin, dass seine Nervosität vor dem Start absolut unbegründet war. Das langjährige Training zahlte sich auch für ihn aus. Eine halbe Stunde schneller als im letzten Jahr, nämlich in 2:40 Stunden, absolvierte Marcus die schwierigen 48 km auf dem Mountainbike. Der Veranstalter gibt diese Strecke zwar als technisch nicht sehr anspruchsvoll an, dennoch ist sie mit 1160 Höhenmeter aber bestimmt die härteste Disziplin des Highlanders.
Hart hatte es aber auch der letzte Starter des "Classic"-Teams: Andreas Willhelm musste in der großen Hitze einen Halbmarathon laufen. Der Kurs mit etwa 300 Höhenmetern zeichnete sich streckenweise durch sehr steile und schmale Anstiege aus. "Da geht es rauf wie beim Crosslauf.", bemerkte der erschöpfte aber glückliche Läufer, der wegen Zeitmangel vorab nicht soviel trainieren konnte. Auf den 22 Kilometern zeigte er trotzdem eine sehr starke Leistung und beendete die Zeitmessung nach 2 Stunden und acht Minuten. Stolz überquerten die fünf Sportler mit der symbolhaften Startnummer 112 nach insgesamt 11 Stunden gemeinsam die Ziellinie.
Weniger Trainingsaufwand als ihre Feuerwehrkameraden hatten die Starter auf der "Light"-Strecke betreiben müssen. Dennoch bewiesen auch sie ihre Sportlichkeit. Um 9.30 Uhr startete Burkhard Romer auf die kürzere 2 Kilometer lange Schwimmstrecke. Nach 57 Minuten stieg er wieder aus dem Wasser und übergab die Staffel an Thomas Stader. Dieser bewältigte auf den Inlinern die 9 Kilometer lange Strecke in nur 29 Minuten. Ihm folgte Sven Motz, der auf der Rennradstrecke etwas vom Pech verfolgt wurde. Auch er hatte auf den 68 km mit Gegenwind zu kämpfen.
Nur knapp 20 Kilometer vor dem Ziel sorgte eine Glasscherbe für eine Reifenpanne und somit für eine Zwangspause. Sven wurde deshalb nach 3:51 Stunden von seinem Teamkollegen Michael Allweier schon sehnlichst erwartet. Michael beendete schließlich pannenfrei die 24 Kilometer lange Mountainbikestrecke nach gerade mal einer Stunde und 29 Minuten. Anschließend konnte Fabian Merk auf die Laufstrecke starten. Nachdem er am Vormittag noch einen Friseurtermin hatte, leistete er die 11 km lange Laufstrecke gut gestylt in genau einer Stunde ab. Hiermit schafften die fünf Sportler der "Light"-Variante eine sehr gute Grundlage für weitere Wettkämpfe.
Besonderen Dank gilt auch den beiden Betreuern. Arthur Merk, der normalerweise als Zugführer und nicht als "Wasserträger" auftritt, ermöglichte seinem "Classic"-Team bereits zum dritten Mal den Start bei dem gut organisiertem Sportereignis durch die wunderschöne Bodenseelandschaft.
Ebenfalls mit einem "Light"-Team starteten übrigens auch der 9. Löschzug (Dettingen). Die Kameraden Marcus Demmler, Thomas Schönenberger, Thomas Weltin, Martin Sutter, Berthold Riedle und ihr Betreuer Andreas Schwabedissen zeigten ebenfalls tolle Leistungen in den verschiedenen Disziplinen.
Autor: Alan Dittrich – Letzte Änderung: 2006-07-16 20:34:36
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02. Juli 2006 – Geschickt gefahren und wiederholt gekämpftBeim Geschicklichkeitsfahren der Feuerwehren am Sonntag in Radolfzell bewährten sich zwei Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz. Petra „Peggy“ Stett und Peter Saringer erwarben die begehrte Plakette samt Urkunde. Hierfür hatten sie einen schriftlichen Test und mehrere kniffligen Fahraufgaben zu bewältigen. Mit einem Löschfahrzeug mussten sie unter anderem in eine enge Flaschengasse rangieren ohne einen dieser Behälter umzustoßen und rückwärts durch eine mit Pylonen ausgesteckte Strecke als Slalom durchfahren.
Die Wettkampfgruppe unter der Leitung von Roman Kimmig erwarb bereits am Freitag die Leistungsspange in Silber in Überlingen am Bodensee. In dieser Stufe ist ein Löschangriff unter Atemschutz sowie eine Verkehrsunfallrettung erfolgreich zu bestehen. Ursprünglich wollte die Gruppe schon eine Woche zuvor beim Kreisfeuerwehrtag des Bodenseekreises in Meckenbeuren die ersehnten Abzeichen in Empfang nehmen. Leider hatten es da noch nicht ganz gereicht. Gruppenführer Roman Kimmig war nach der bestandenen Wiederholungsprüfung erfreut, so dass er gerne die Einladung annahm, im nächsten Jahr gleichfalls im Bodenseekreis mit seiner Mannschaft die Leistungsspange in Gold zu erwerben.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2006-07-03 13:52:01
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30. Juni 2006 – Bodensee-Feuerwehr-Triathlon abgesagtErstmals seit seinem Bestehen muss der Bodensee-Feuerwehr-Triathlon der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz abgesagt werden. Nachdem bis Ende Juni nur ein Drittel der bis dahin üblichen Anmeldungen eingetroffen sind, sah sich der ausrichtende 6. Zug gezwungen, die Sportveranstaltung abzusagen, da er sonst mit einen dicken finanziellen Verlust rechnen musste.
"Es ist uns nicht leichtgefallen", schrieb Zugführer Klaus Menge in einem Brief an die bisher gemeldeten Teilnehmer. Eine abschließende Erklärung für den drastischen Melderückgang haben die beiden Organisationsverantwortlichen Klaus Menge und Klaus Wehner nicht. Menge kann sich vorstellen, dass die Vielzahl der inzwischen angebotenen Feuerwehr-Sportveranstaltungen zu diesem Rückgang geführt haben. Laut Klaus Wehner gäbe es von zahlreichen Feuerwehren keine Zuschüsse und zuwenig Unterstützung, so dass deren Mitglieder auf einen Start verzichteten. Sollte sich dieser Trend bestätigen oder verstärken, so stände dies in deutlichem Widerspruch zu der im letzen Jahr ins Leben gerufenen Aktion "Fit for Fire Fighting" (FFFF). Der Bodensee-Feuerwehr-Triathlon hat 18 Jahre lang ununterbrochen stattgefunden.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2006-11-11 13:57:19
21. Juni 2006 – Gut gerüstet für den GroßeinsatzFührungs-Gruppen der Feuerwehren Stockach und Konstanz übten gemeinsamDass sie auf größere Schadensereignisse bestens vorbereitet sind, konnten die Führungs-Gruppen der Freiwilligen Feuerwehren Stockach und Konstanz bei einem Übungsabend in Stockach feststellen. Nach drei-jähriger enger Zusammenarbeit mit gegenseitigen Informationsbesuchen und der Stellung von Ausbildern trafen sich bei Gruppen erstmals, um gemeinsam zu üben.
Beide Einheiten hatten jeweils einen Großbrand mit den eigenen Führungsmitteln abzuarbeiten, während die andere aufmerksam zuschaute. Wie erwartet, waren die Unterschiede im Ablauf sehr ähnlich, wie die beiden Leiter Jochen Keller und Peter Renker im Anschluss feststellten.
Führungs-Gruppe
Basis für die Arbeit einer Führungs-Gruppe ist die Feuerwehrdienstvorschrift (FwDV) 100 –Führung und Leitung im Einsatz. Darin wird ein Führungssystem beschrieben, das die Führungsorganisation, den Führungsvorgang und die Führungsmittel erläutert und festlegt. Hierdurch soll unter anderem ein dem jeweiligen Schadenereignis beziehungsweise der jeweiligen Gefahrenlage entsprechender kontinuierlicher Aufbau der Führungsorganisation ermöglicht werden; beginnend beim alltäglichen Einsatz einer Gruppe bis hin zum Großeinsatz bei weiträumigen Schadenlagen. Vergleichbare Vorschriften gibt es im Katastrophenschutz, bei der Polizei, der Bundeswehr und den Hilfsorganisationen.
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Für Peter Renker, der auch Stellvertretender Kommandant in Konstanz ist, habe der Abend gezeigt, dass sie auf dem richtigen Weg seien: "Wir können uns blind ergänzen und unterstützen; das Personal ist untereinander austauschbar", freute er sich. Das sei schließlich auch kein Wunder, so Renker, denn "die Zusammenarbeit fußt auf bewährten Grundlagen und Handlungsweisen wie der Feuerwehrdienstvorschrift (FwDV) 100". Der Konstanzer will auf jeden Fall die gegenseitige Zusammenarbeit beibehalten und auch mit anderen Führungs-Gruppen im Landkreis ein Netzwerk bilden.
Jochen Keller bestätigte den guten Erfolg der Zusammenarbeit. "Die Übung hat gezeigt, dass wir kein Bauchweh haben müssen", freute sich der Stockacher. Sie hätten 2003 mit dem Aufbau begonnen und viel von den Konstanzern gelernt, die ein Jahr zuvor gestartet waren. Anfangs sei es immer schwer und ständig stehe die Frage im Raum "mach ich es richtig?", erklärte Keller. Von Vorteil sei zudem, dass gemeinsame oder vergleichbare Unterlagen wie in Konstanz genutzt würden.
Die 14 Mitglieder stammen auch aus den angrenzenden Gemeinden. Bisher ist die Führungs-Gruppe für die Stadt Stockach und die Teilorte zuständig. Ab dem 1. Januar des nächsten Jahres soll die Gruppe auch in die Gemeinden im Unterabschnitt (Verwaltungsgemeinschaft) gerufen werden können. "Wir sind gerüstet für Großbrände, Unwetter und Gefahrgutunfälle", erklärt der Stockacher.
Für Keller hat der gute Kontakt mit den Konstanzern noch einen wichtigen Vorteil: Da es keine geografische Grenze gibt – "Konstanz ist weit weg" –könne er sich vorstellen, dass sie gegenseitig Ersatzmannschaften stellen, da die Schadensereignisse meist örtlich begrenzt blieben.
Für andere Gruppen im Landkreis stehen die Konstanzer und Stockacher gerne als Ansprechpartner bereit, um ihre Erfahrungen an die Neueinsteiger weiterzugeben und um deren Start zu erleichtern. "Das Rad muss ja nicht jedes Mal neu erfunden werden", so Renker. Die FwDV 100 dient als Richtschnur, wobei örtliche Besonderheiten gegebenenfalls berücksichtig werden können.
Indes steht die große Bewährungsprobe für beide Führungs-Gruppen steht noch aus. Sie kamen bisher zu einigen wenigen Einsätzen, die jedoch keine besondere Herausforderungen darstellten. Aber immerhin habe dabei das erarbeitete System gut funktioniert, sind sich Keller und Renker einig.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2006-11-11 14:13:40
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18. Juni 2006 – Zwei Kilometer vorm Ziel überholtAm Sonntag, dem 18. Juli, fanden die Baden-Württembergischen Feuerwehrmeisterschaften im Halbmarathon statt. Die Meisterschaften wurden bereits zum zweiten Mal im Rahmen des Hegau Halbmarathons ausgetragen. Ausgerichtet wurde die Feuerwehrwertung vom Kreisfeuerwehrverband des Landkreises Konstanz.
Mit dabei waren auch drei Mitglieder des 5. Zuges der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz. Erfolgreich absolvierten die drei Sportler Alan Dittrich, Andreas Willhelm und Marcus Sauter die amtlich vermessene Strecke über 21,1 Kilometer.
Start und Ziel des Laufs war das Singener Rathaus. Die Laufstrecke schlängelte sich durch die Dörfer und die schöne Vulkanlandschaft der Umgebung der Stadt Singen. Bei der extremen Hitze versorgten viele Fans und Anwohner, sowie die organisierten Verpflegungsstände entlang der Strecke, alle Sportler mit genügend erfrischendem Wasser und Getränken.
Im Team der Dingelsdorfer Feuerwehrmänner dominierte die längste Zeit Andreas Willhelm, der auch im letzten Jahr schon an den Meisterschaften teilgenommen hatte. Auf den letzten zwei Kilometern konnte sich jedoch Alan Dittrich von ihm absetzen. Somit erreichte Alan Dittrich mit einer Zeit von 1:53:52 Stunden vor Andreas Willhelm mit 1:55:20 Stunden das Ziel. Mit einer sehr guten Leistung überraschte auch Marcus Sauter, der für die Distanz eine Zeit von 2:00:09 Stunden benötigte. Damit sicherten sich alle drei Läufer, in dem sehr starken Starterfeld, mittlere Platzierungen. Dennoch war dies für die Feuerwehrkameraden nur der Einstieg in die Wettkampfsaison. Es folgen noch die Leistungsvergleiche beim Highlander in Bodman, beim Bodensee-Feuerwehr-Triathlon in Konstanz, sowie beim Megathlon in Iznang. Der nächste Halbmarathon steht dann erst beim Reichenauer Insellauf im September auf dem Programm.
Autor: Alan Dittrich – Letzte Änderung: 2007-02-19 15:52:13
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31. Mai 2006 – Feuerwehr-Sportler beim Run-and-BikeBeim alljährlichen Run-and-Bike Wettbewerb des Hochschulsports am Konstanzer Uni-Sportgelände waren erstmals auch zwei Mitglieder des 5. Zuges der Feuerwehr Konstanz mit am Start. Im Rahmen des, von Studierenden des Fachgebiets Sportwissenschaften angebotenen, Begleittrainings „Fit for Firefighting“ nutzten die Feuerwehrmänner Andreas Willhelm und Alan Dittrich den Wettbewerb als ersten Fitnesstest der Saison. Es galt truppweise, also im Zweierteam, gleichzeitig auf dem Rad und zu Fuß die etwa 12 Kilometer lange Strecke über aufgeweichte Wege durch den Mainauwald zu bewältigen. Mit insgesamt 170 Höhenmeter waren einige Steigungen mit eingebaut.
Bei dieser lockeren Wettkampfform dürfen Radfahrer und Läufer beliebig oft gewechselt werden, jedoch muss das Team immer als solches erkennbar sein und soll deshalb immer nah zusammen bleiben.
Unter der symbolhaften Startnummer 5 gelang es den Fire Fightern aus Dingelsdorf mit einer Zeit von 50:49.5 Minuten einen respektablen 7. Platz zu erreichen. Damit zeigten sich beide in einer guten Frühform für den diesjährigen Bodensee-Feuerwehr-Triathlon. Mit verbesserter Taktik und viel Motivation will das Team nächstes Jahr wieder teilnehmen.
Autor: Alan Dittrich – Letzte Änderung: 2006-06-06 23:39:14
30. April 2006 – RW 2-Öl abgemeldetDer RW 2-Öl wurde zum 30. April 2006 abgemeldet. Der Rüstwagen für die Ölwehr war 30 Jahre zuvor in Dienst gestellt worden. Zum Monatsende lief der TÜV aus. Da am Fahrzeug kostenintensive Reparaturen nötig wären und im Laufe des Jahres eine Nachfolgelösung kommen wird, wurde auf die Investitionen verzichtet. Der RW 2-Öl wird durch ein Wechselladerfahrzeug mit einem eigenen Abrollbehälter ersetzt werden.
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Fotos: Dieter Quintus
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Autor: nea – Letzte Änderung: 2006-07-05 15:45:25
29. April 2006 – Maschinistenlehrgang
Vom Maschinistenlehrgang ist das Mannschaftsfoto im Original herunterladbar: Downloads.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2006-07-04 11:01:56
01. April 2006 – Lagezentrum aufgelöstDas Lagezentrum in der Feuerwache – das während der Vogelgrippe eingerichtet wurde – wurde im Laufe des Nachmittags aufgelöst. Seinen vollen Betrieb musste das Lagezentrum nie aufnehmen. Jedoch wurden regelmäßig die aktuellen Übersichten über die Tierfunde erfasst. Auf einer Landkreiskarte stellte die Führungs-Gruppe die angeordneten Überwachungs- und Sperrgebiete dar. Die Arbeit im Lagezentrum ergab für die Führungs-Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr wichtige Erkenntnisse zur Bewältigung zukünftiger Flächenereignisse wie Sturm, Regen, Hochwasser oder vergleichbare Naturereignisse.
16. März 2006 – Zwischenstand der Ermittlungen zum Brand der SperrholzzentraleDie Polizei teilte mit, dass nach weiteren Untersuchungen durch die Kriminalpolizei die Ermittlungsbehörden davon ausgehen, dass der Brand in der Nacht zum 25. Dezember 2005 durch eine vorsätzliche Brandlegung verursacht wurde. In einer Probe des Brandschuttes konnte Brandbeschleunigungsmittel festgestellt werden. Mehrere Personen wurden überprüft, ein Tatnachweis konnte bisher aber nicht geführt werden.
Die Ermittlungen erstrecken sich auch auf weitere Brände, die sich kurz nach dem 25. Dezember 2005 ereignet haben. So wurden in der Nacht zum 27. Dezember 2005 mehrere Autos in Konstanz in Brand gesetzt. In Kreuzlingen ereigneten sich in den Nächten zum 28. und zum 29. Dezember 2005 ebenfalls zwei Brände. Ob hier ein Tatzusammenhang besteht, kann derzeit nicht bestätigt werden.
10. März 2006 – JahreshauptversammlungLetzte Änderung: 2007-02-23 13:54:58
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25. Februar 2006 – Erster Bereitstellungsalarm für die Führungs-GruppeDie Führungs-Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr wurde anlässlich der bekannt gewordenen Vogelgrippefälle am Nachmittag zum „Bereitstellungsalarm“ alarmiert um im Klassenraum 2 der Feuerwache in der Steinstraße ein Lagezentrum (stabsmäßig) einzurichten. Falls die Zahl der gefundenen toten Vögel erheblich ansteigt, kann der Raum ohne Vorlaufzeit besetzt werden. Dieser Klassenraum wird tagsüber normalerweise von der Theodor-Realschule genutzt. Die betreffende Klasse musste daher für einige Wochen als Wanderklasse ihren Unterricht abhalten.
22. Februar 2006 – Gemeinden rüsten sich für den ErnstfallVogelgrippe: Konstanzer Feuerwehr schult Mitarbeiter der Städte und Ortschaften im Landkreis(mek) Auch wenn am Bodensee noch kein Fall der gefährlichen Vogelgrippe aufgetaucht ist, sollten mögliche Einsatzkräfte geschult sein und Schutzmaßnahmen kennen. Da es sich bei der Vogelgrippe um eine Tierseuche handelt, ist der Landkreis zuständig. Um das Einsammeln toter Vögel müssen sich aber die Kommunen im Kreis kümmern. Und deren Mitarbeiter wurden jetzt in Konstanz fortgebildet.
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Kein Einsatz, sondern nur Übung: Klaus-Peter Wehner von der Feuerwehr Konstanz demonstriert, wie Schutzkleidung richtig getragen wird. Die Handschuhe müssen dicht abschließen. Foto: Martina Keller-Ulrich
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Kein Einsatz, sondern nur Übung: Klaus-Peter Wehner von der Feuerwehr Konstanz demonstriert, wie Schutzkleidung richtig getragen wird. Die Handschuhe müssen dicht abschließen.
"Ich möchte Ihnen die Angst nehmen", sagte Klaus-Peter Wehner von der Konstanzer Feuerwehr zu den rund 40 Mitarbeitern der Kreisgemeinden. Sie haben an einer Schulung teilgenommen, denn sie sind diejenigen, die tote Vögel einsammeln und abtransportieren müssen.
Klaus-Peter Wehner als Zugführer des Gefahrgut-Zugs erklärte, welche Art von Schutzkleidung notwendig ist, wie tote Vögel verpackt und transportiert werden und auch wie verwendete Geräte und Kleidung desinfiziert oder entsorgt werden.
Ganz wichtig ist die "Trennung zwischen Schwarz und Weiß", sagte der Fachmann. "Schwarz" steht dabei für den verschmutzten Bereich und für den direkten Kontakt mit dem Kadaver. "Weiß" steht für den Bereich und das Material, das keinen unmittelbaren Kontakt mit dem toten Tier hat. Um diese Trennung zu ermöglichen und eine Verunreinigung nicht weiterzuverbreiten sind unbedingt zwei Personen für das Aufsammeln notwendig. Derjenige, der den toten Vogel aufnimmt, sollte dazu einen speziellen Einweg-Schutzanzug mit Kapuze tragen, der an Armen und Beinen mit einem Gummizug abschließt. Anzüge aus dem Baumarkt sind nicht geeignet. Atemmaske und Schutzbrille, sowie feste Einmalhandschuhe mit langen Stulpen bieten weiteren Schutz. Gummistiefel lassen sich leicht reinigen und desinfizieren. Verwendetes Einwegmaterial kommt in Müllsäcke. Es darf nicht in den Restmüll sondern muss wie Klinikmüll entsorgt werden.
Die Vogelkadaver sollten in festen Müllsäcken oder Kisten transportiert werden. Wichtig ist eine deutliche Beschriftung mit Fundort, Finder und Art des Vogels. Die Gemeinden müssen die Kadaver zur Tierkörperbeseitigung Protec nach Orsingen bringen. Dort entscheidet der Kreisveterinär, welche Tiere zur Untersuchung ins Labor nach Freiburg geschickt werden.
Unverständlich fanden es einige Schulungsteilnehmer, dass jede Gemeinde sich selbst um die Beschaffung der notwendigen Schutzkleidung und Desinfektionsmittel kümmern muss. Sie fanden, das solle der Kreis zentral regeln. Diese und weitere Fragen werden die Bürgermeister am kommenden Dienstag bei einem Treffen im Landratsamt besprechen. Ein Grundbestand ist beim Landratsamt vorhanden. Teilnehmer von der Höri nahmen sofort Ausrüstung mit, denn während der Schulung ging die Meldung ein, dass in ihrer Gemeinde ein toter Vogel gefunden wurde.
Wichtig zu wissen
Die Vogelgrippe ist eine Tierseuche. Am Bodensee wurde noch bei keinem Vogel der gefährliche H5N1-Virus nachgewiesen und auch die Zahl der toten Vögel am Bodensee ist nicht ungewöhnlich hoch. Trotzdem sind die zuständigen Stellen für den Ernstfall vorbereitet.
Das ist zu tun
Wer einen toten Vogel findet, sollte diesen nicht anfassen und seinen Fund sofort bei der Ortsverwaltung melden. Dabei müssen der Name und die genaue Fundstelle genannt werden. Wenn auf der Ortsverwaltung niemand zu erreichen ist, ist die Polizei zuständig, in der Stadt Konstanz die Feuerwehr. Damit freilaufende Hunde keine toten Vögel aufstöbern, müssen Hunde im Uferbereich an der Leine gehalten werden.
Viele sind unsicher
Viele Menschen sind verunsichert. So berichtet Klaus-Dieter Quintus, Kommandant der Feuerwehr Konstanz, von einer telefonischen Anfrage eines Mannes, der mit dem Zug aus dem Norden nach Konstanz unterwegs war. Er wollte wissen, wo er hier seine Schuhe desinfizieren und wo seinen Proviant vorschriftsmäßig entsorgen könne. Beides ist nicht notwendig. Wer einen Kanarienvogel, Wellensittiche oder andere Vögel im Haus hält, muss keine Angst vor diesen haben. Wenn sie sterben, müssen sie nicht auf Vogelgrippe untersucht werden.
Letzte Änderung: 2007-02-17 17:05:52
15. Februar 2006 – Nicht durchsuchtDie Feuerwache der Freiwilligen Feuerwehr erhielt besorgte Anrufe: Weshalb denn die Wache augenblicklich vom Zoll und Spürhunden durchsucht werde, wollten die Anrufer wissen. Die Sorge kommt nicht von ungefähr: Immerhin dienen in der Feuerwehr auch sehr viele Jugendliche. Tatsächlich streiften mehrere Hunde einer Zollhundestaffel und sogar Spürhunde der Bundeswehr durch die hell erleuchtete Fahrzeughalle in der Steinstraße. Sollte es etwa zu Drogenmissbrauch in Helm und Uniform gekommen sein? Rücken neuerdings bekiffte Feuerwehrler zum coolen Löscheinsatz aus oder gehört das Streifchen Koks gar zum erlaubten Doping für Extremeinsätze? Alles falsch. Feuerwehrkommandant Dieter Quintus, der selbst allenfalls Pfeife raucht und ein Viertele trinkt, konnte beruhigen: Zoll und Bundeswehr übten gemeinsam an den schweren Fahrzeugen der Konstanzer Feuerwehr diese Spezialaufgabe für Suchhunde: "Rauschgift suchen in, auf und unter Lastwagen". Gefunden wurde übrigens nichts Verbotenes was die Zollfahnder nicht selbst dort zuvor versteckt hätten. Manche älteren Feuerwehrschläuche enthalten zwar noch Hanf, sind aber zum Genuss in Pfeifen oder "Tüten" wirklich nicht geeignet.
15. Januar 2006 – GW-AS/Mess außer Dienst gestellt
Der Gerätewagen Atemschutz/Strahlenschutz/Messtechnik (GW-AS/Mess, Florian Konstanz 56) wurde außer Dienst gestellt. Das Fahrzeug wurde vom Landkreis Konstanz beschafft und vom Gefahrgutzug der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz unterhalten und im Einsatzfall besetzt.
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