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2007
38 Berichte
Dezember 2007 – Die neue Drehleiter kommt bald
09. Dezember 2007 – Kurt Affolter wird 2009 neuer Chef der Feuerwehr Kreuzlingen
16. November 2007 – Abrollbehälter Öl ausgeliefert
15. November 2007 – Feuerwehrbedarfsplan beschlossen
03. November 2007 – Spielmannszug in Wolfurt auf Platz 1
27. Oktober 2007 – Maschinisten-Lehrgang Oktober 2007
21. Oktober 2007 – Atemschutz Modul 2: Absuchen großer Räume
13. Oktober 2007 – Neue Drehleiter kommt im November
11. Oktober 2007 – Container statt Feuerwache
29. September 2007 – Atemschutz Sonderdienst im ZPR
27. September 2007 – Die Feuerwehr im Seerheincenter
20. September 2007 – Erste Eindrücke von der neuen Metz-Gelenk-Drehleiter
08. September 2007 – Mehr Sportsgeist beim Saison-Finale
02. September 2007 – Schwächelnde Motivation statt Halbmarathon
26. August 2007 – Gute Laune beim Feuerwehrschießen
23. August 2007 – Herausragender Techniker mit Herz und Seele
05. August 2007 – Erste Spuren
04. August 2007 – Kein Spaziergang beim Ravensburger Triathlon
26. Juli 2007 – Fahrzeugschau beim Jugendfeuerwehrzeltlager
21. Juli 2007 – „Schwimmst Du noch oder läufst Du schon?“
14. Juli 2007 – Bei Dreharbeiten für Tatort-Krimi dabei
05. Juli 2007 – Rückgabe der Schulräume versagt
04. Juli 2007 – Pickelhaube statt Blechhelm
19. Juni 2007 – Noch wenige Tage bis zum Jubiläum
02. Juni 2007 – 3-Wachen-Tour in Stuttgart
29. Mai 2007 – Pferdekutschen und Feuerwehr-Korso
26. Mai 2007 – 2. Funklehrgang 2007
21. Mai 2007 – Brandhilfe berichtet über Feuerwehr Konstanz
15. Mai 2007 – Ein Audi als Ersatz-ELW
12. Mai 2007 – Maschinisten-Lehrgang
04. Mai 2007 – Neuer Kommandowagen im Dienst
29. April 2007 – Weiterhin hohe Gefahr von Wald- und Flächenbränden
21. April 2007 – Stress pur
16. April 2007 – Hohe Waldbrandgefahr durch Frühlingshitze
30. März 2007 – Das LF 15 kehrt heim
03. März 2007 – Rekordzahl an Bränden im Jahr 2006
10. Februar 2007 – Erster Funklehrgang mit neuem ELW 2
Februar 2007 – Heiße Tage an der australischen Feuerfront



Dezember 2007 – Die neue Drehleiter kommt bald

Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz erwartet im Januar 2008 die (ursprünglich bereits für Juni in Aussicht gestellte) neue Drehleiter. Hierbei handelt es sich (wie bereits mehrfach berichtet) um die erste Serienauslieferung der neuen Gelenkarmleiter DLA(K) 23/12 mit der firmeninternen Produktbezeichnung "L32A" aus dem Hause Metz auf einem MAN TGM 15.280-Fahrgestell mit nachlaufender gelenkter Hinterachse. Das Fahrzeug wird über die Norm hinaus mit einer Schleifkorbtrage, einem Rollgliss (nebst Dreibein), einem Überdruckbelüftungsgerät sowie einem Lohrsbach-Sprungretter beladen sein. Die Inbetriebnahme des Fahrzeuges soll nach Einweisung des Personals der Wache erfolgen. Anschließend ist eine Generalüberholung der derzeitigen 6/33 geplant, deren Umsetzung in die Altstadt nach Rückkehr aus dem Werk vorgesehen ist. Erst dann wird die aus dem Jahr 1982 stammende Magirus-Leiter aus der Stadt außer Dienst gestellt werden. Erste Fotos der neuen Leiter im Internet sowie die Vorstellung anlässlich eines Technikseminars in Hamburg sowie Diskussionen in zahlreichen Internetforen haben der Leiter in der überregionalen Fachwelt bereits zu reger Aufmerksamkeit verholfen.
Autor: hwr

09. Dezember 2007 – Kurt Affolter wird 2009 neuer Chef der Feuerwehr Kreuzlingen

File-id: 4643
Werner Ilg und Kurt Affolter (re.)
Bild: Sebastian Schaad, Feuerwehr Kreuzlingen
(08. Dezember 2007)
Kurt Affolter, Vizekommandant der Feuerwehr Kreuzlingen, wird zum 1.1.2009 die Nachfolge von Werner Ilg als Kommandant unserer Nachbarwehr antreten. Werner Ilg tritt zum Ende des Jahres 2008 in den wohlverdienten Ruhestand über. Dies gab der Kreuzlinger Stadtrat David Blatter anlässlich des Schlussabends der Feuerwehr Kreuzlingen im Bottighofer Gemeindezentrum bekannt. Zugleich verabschiedete sich Blatter, der sein Amt seit der Stadtratswahl 2006 inne hat, von seinen Feuerwehrkameraden, denn aus zeitlichen Gründen muss er seinen eigenen Feuerwehrhelm an den Nagel hängen. Blatter blickt selbst auf 20 aktive Dienstjahre in der Feuerwehr Kreuzlingen zurück.
Kommandant Klaus Dieter Quintus gratulierte seinem designierten Kollegen zu seiner künftigen Aufgabe. Besonders hervor hob er die Vorzüge einer solchen frühzeitigen Klärung der Nachfolge, die eine sorgfältige Einarbeitung des Nachfolgers ermögliche. "Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Dir," sagte Quintus.
Das neue Amt von Affolter umfasst wesentlich mehr, als das des Feuerwehrchefs: Er wird - wie Werner Ilg - das städtische Amt für öffentliche Sicherheit leiten und damit zugleich Chef des Zivilschutzes, der Stadtpolizei, des Kaminfegerwesens, sowie des Sportboothafens werden.
Die Feuerwehr Konstanz überreichte den Kreuzlinger Kameraden als Gastgeschenk einen deutschen Überflur-Hydrantenschlüssel sowie eine Konstanzer Einsatzabschnittsleiter-Weste als Ausdruck der guten grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Zugleich spielte der Konstanzer Kommandant hiermit auf Erkenntnisse aus der jüngsten grenzüberschreitenden Übung im September an. Auf den grenzüberschreitend eingesetzten Konstanzer Einsatzfahrzeugen befinden sich seit 20 Jahren Schweizer Hydrantenschlüssel.
Weitere Informationen zum Schlussabend unter www.feuerwehr-kreuzlingen.ch.
Autor: hwr – Letzte Änderung: 2007-12-09 21:31:58

16. November 2007 – Abrollbehälter Öl ausgeliefert

Am 16. November wurde endlich der Abrollbehälter Ölwehr-Bodensee ausgeliefert. Das vom Land Baden-Württemberg bereitgestellte Gerät führt umfangreiches Material zur Gefahrgutbekämpfung mit. Hierbei liegt die besondere Ausrichtung in der Aufnahme und Förderung von Mineralölen aus dem Wasser. Auch das Zubehör der Ölsperren sowie für den Leichtflüssigkeitsabscheider wird hier verladen sein. Die umfangreiche Beladung prädestiniert den Container darüber hinaus für den Gefahrguteinsatz zu Lande und stellt damit eine wertvolle Ergänzung kommunaler Einsatzmittel dar. Drei baugleiche Container gehen an die Feuerwehren Radolfzell, Überlingen und Friedrichshafen. Hergestellt wird der Container von der Firma AMDAC-Bachert. Siehe auch in der Ausrüstungsdatenbank: WAB Öl
Autor: hwr – Letzte Änderung: 2007-12-24 14:17:08

15. November 2007 – Feuerwehrbedarfsplan beschlossen

Der Verwaltungs- und Finanzausschuss des Gemeinderats beschloss in seiner heutigen nichtöffentlichen Sitzung, einen Feuerwehrbedarfsplan für die Stadt Konstanz aufzustellen und hierfür Haushaltsmittel in Höhe bis zu 40.000€ für Beratungsleistungen bereit zu stellen.
Autor: hwr

03. November 2007 – Spielmannszug in Wolfurt auf Platz 1

Beim internationalen Feuerwehr-Fußballturnier im österreichischen Wolfurt errang der Spielmannszug der Freiwillige Feuerwehr Konstanz den 1. Platz. Nach rund 20 Jahren hatte erstmals wieder eine Konstanzer Mannschaft teilgenommen.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-11-07 20:03:50

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Ortsfeuerwehr Wolfurt: Feuerwehr Fußballturnier 2007 in der Hofsteighalle in Wolfurt

27. Oktober 2007 – Maschinisten-Lehrgang Oktober 2007

Im Oktober 2007 wurden an zwei Wochenenden 22 neue „Maschinisten für Löschfahrzeuge“ von den Feuerwehren des Landkreises Konstanz am Standort der Feuerwache Konstanz ausgebildet. Die 36 Unterrichtsstunden wurden in die ebenso wichtigen theoretische Grundlagen und das praktische Arbeiten am Fahrzeug, beziehungsweise Pumpe aufgeteilt.
Sonderpumpen für Gefahrguteinsätze, sowie ein Fahrzeug mit einer Hochdruckpumpe und die Wasserabgabe mit einem „CAFS“-C-Rohr wurde den Teilenehmern erklärt und sie konnten selbst Hand anlegen um die auftretenden Kräfte kennen zu lernen. Mit einem zum Abschluss durchgeführten schriftlichen und praktischen Test, den alle Teilenehmer erfolgreich bestanden, wurde der Lehrgang in Konstanz beendet.
Autor: Michael Blender – Letzte Änderung: 2007-11-06 21:44:06

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20. Oktober 2007 – Maschinisten-Lehrgang Oktober 2007 #1
27. Oktober 2007 – Maschinisten-Lehrgang Oktober 2007 #2

21. Oktober 2007 – Atemschutz Modul 2: Absuchen großer Räume

Am Samstag und Sonntag veranstaltete der Kreisfeuerwehrverband die Fortbildung „Atemschutz Modul 2: Absuchen großer Räume“ in der Johann-Peter-Hebel-Schule in Singen. Neben einer theoretischen Unterweisung umfasste der Unterricht je zwei Atemschutzdurchgänge. Dabei war im Luftschutzkeller der Schule zum Einen eine vermisste Person zu suchen und zu retten sowie zum Anderen eine Kameradenrettung durchzuführen.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-10-24 14:24:43

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21. Oktober 2007 – Atemschutz Modul 2: Absuchen großer Räume

13. Oktober 2007 – Neue Drehleiter kommt im November

Rückblick auf das ausklingende Jubiläumsjahr – Jahresabend der Freiwilligen Feuerwehr

File-id: 4210
Foto: nea (13. Oktober 2007)
File-id: 4211
Foto: nea (13. Oktober 2007)
Am 16. November soll es soweit sein: Die lang erwartete Drehleiter wird dann in Konstanz eintreffen. Dies kündigte Kommandant Dieter Quintus beim Jahresabend der Freiwilligen Feuerwehr in der Litzelstetter Seeblick-Halle an. Das neue Feuerwehrfahrzeug wird mit rund fünf Monaten Verspätung ausgeliefert. Es hätte schon vor den Jubiläumsfeierlichkeiten im Juni in Dienst gestellt werden sollen.

Neues Konzept war erfolgreich

Kommandant Dieter Quintus nutzte den Abend um einen kurzen Rückblick auf das auslaufende Jubiläumsjahr zu werfen. Dieses sei bisher ereignisreich und damit auch arbeitsreich verlaufen, so Quintus. Im Mittelpunkt habe der Juni mit seinem Jubiläumswochenende gestanden, an dem bewusst neue Wege beschritten worden seien. So war der Verzicht auf ein Festzelt erklärte Absicht, was nicht überall auf Begeisterung gestoßen sei.
Trotzdem sei das Konzept stimmig gewesen, verteidigte Quintus die Neuerung. Die Ausstellung „Feuer & Flamme“ – nur noch bis Ende Oktober zu sehen – habe überregional für Aufsehen gesorgt, berichtete der Kommandant. Die Oldtimerschau auf dem Münsterplatz sei beeindruckend gewesen und als wahrer Publikumsmagnet habe sich die Leistungsschau in Hafenareal erwiesen. Die Stimmung sei hervorragend gewesen und die Feierlichkeiten mit der „After-Show-Party“ am Samstagabend toll ausgeklungen. Quintus versäumt es nicht, nochmals den zahlreichen Helfern zu danken, die zum Gelingen der Jubiläumsfeier beigetragen haben.

Zukunftspläne

Nicht messbar sei bisher die Nachwuchswerbung. Den 17 Abgängen (9 durch Wegzug) stünde die gleiche Anzahl an Zugängen gegenüber, die mit Abschluss des Ausbildungszuges zu verzeichnen sei. Hoffnung setzt der Kommandant auf die Ergebnisse eines Workshops zur Öffentlichkeitsarbeit, die jedoch er noch umgesetzt werden müssen.
Quintus berichtete von der Sitzung des Haupt und Finanzausschusses am Donnerstag, wo über die Rückgabe der Schulräume an die Feuerwehr und einen Klassenraumneubau auf dem Dach des Feuerwachenanbaus beraten worden war. Dieser Antrag der SPD-Fraktion über den Neubau zweier Räume fand keine Mehrheit.
Jedoch habe es einen Beschluss der gegeben, der von allen Fraktionen mitgetragen würde: Wenn nach den Umbauten am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium ab Mai 2008 dort die Container nicht mehr benötigt werden, sollen diese an die Gebhardschule – der genaue Standort ist noch offen – umgesetzt werden und die Schulräume wieder uneingeschränkt der Feuerwehr zur Verfügung stehen. Eine abschließende Zustimmung des Gemeinderates steht jedoch noch aus. Quintus dankte dem Oberbürgermeister, der sich „vehement“ für eine schnelle und befriedigende Lösung der Raumfrage eingesetzt habe.
In nächster Zeit wird auch über die grundsätzliche Vorgehensweise bei der Entwicklung der beiden benachbarten Schulen und der Feuerwehr beraten werden. So muss die Feuerwehr in den nächsten Monaten einen Bedarfsplan erstellen, um Stadtverwaltung und Gemeinderat eine Entscheidungsgrundlage zu liefern.

Zufriedener Oberbürgermeister

Oberbürgermeister Horst Frank zeigte sich gleichfalls zufrieden mit der sich abzeichnenden Lösung der Raumfrage. Trotzdem sei die Frage zu stellen, wie es in de Steinstraße weiter gehen soll. „In nächster Zeit wird sich sicher nichts ändern“, denn die Zentrale müsse trotz erkannter Verkehrprobleme am jetzigen Standort verbleiben. Aber auch die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr müsse erhalten bleiben, anerkannte der Oberbürgermeister.
Horst Frank blickte gleichfalls auf die vielfältigen Ereignisse zum Feuerwehrjubiläum zurück. Für ihn ist sicher, dass sich der Aufwand gelohnt habe. Die Frauen und Männer hätten gezeigt, was die Feuerwehr für die Stadt bedeute und welchen Stellenwert sie im bürgerschaftlichen Engagement einnehme. „Eine grandiose Leistung“, freute sich der Oberbürgermeister über die Arbeit der ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männer. Sie hätten gezeigt, dass sie – obwohl jedes Feuer anders sei – jeder Gefahrenlage gewachsen seien.
Der Tod von Ehrenkommandant Rudolf Santo sei schmerzlich gewesen und – trotz des hohen Lebensalters – völlig überraschend gekommen, sagte Frank. Seine Freundschaft und Beziehung zu den Partnerstädten habe bleibende Eindrücke hinterlassen. Santo habe sich stets für Feuerwehr und Stadt eingesetzt.
Rückblickend erinnerte Frank ebenfalls an das Theaterstück des „Konstanzer Totentanzes“, an dem auch einige Feuerwehrleute mitgewirkt hatten. Darin sei sehr deutlich geworden, dass durch unsere Gesellschaft viele Klischees geisterten. Eines das darin verarbeitet wurde, so der Oberbürgermeister, habe die Konstanz Feuerwehr klar beim Jubiläum widerlegt: Denn das einzige was dort in Strömen geflossen sei, war nicht der Alkohol sondern das Löschwasser!
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-10-16 23:59:19

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konstanz.de: Rückblick auf großartige Leistung im Jubiläumsjahr­

11. Oktober 2007 – Container statt Feuerwache

Wegen fehlender Räume war die Gebhardschule vor acht Jahren mit zwei Klassenzimmern in die Feuerwache eingezogen. Nun will die Feuerwehr die Räume zurück haben, um sie für Lehrgänge nutzen zu können. Großen Streit gibt es dennoch nicht: Schließlich will auch die Schule aus der Wache ausziehen.
Elke Großkreutz, Chefin der Gebhardschule, blickte im Ratssaal zu Feuerwehrkommandant Dieter Quintus. "Wenn wir noch mehr Distanz hätten, würde unsere Beziehung noch besser", sagte die Schulrektorin mit feiner Ironie. Dann kämpften Kommandant und Rektorin vor den Räten im Haupt- und Finanzausschuss gemeinsam darum, dass Schule und Feuerwache wieder räumlich getrennt werden.
Wegen fehlender Räume war die Schule vor acht Jahren mit zwei Klassenzimmern in die Feuerwache eingezogen. Sie schätzten sich, sagten Großkreutz und Quintus. Doch seien sie ebenso so sicher, dass beide Aufgaben nicht in ein Haus passten.
Dass leuchtete den meisten Räten ein, auch wenn nicht alle so dramatisch wurden wie Gabriele Weiner (Freie Wähler), die in einem Katastrophenfall gleich den Krisenstab neben friedlich lernenden Schülern sah. Die Feuerwehr will die Räume vor allem für Lehrgänge nutzen. Und so zog Oberbürgermeister Horst Frank seine Vorlage zurück, in der er der Feuerwehr zwar die Räume zurückgeben wollte, für die Schule aber den Bau zweier neue Zimmer auf dem Dach der Wache vorsah. Der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Jürgen Leipold, sagte: "Das ist ein Vorschlag, mit dem sie weder bei der Feuerwehr noch bei der Gebhardschule Begeisterung auslösen."
Schwerer erwies sich die Suche nach einer besseren Lösung: Eine Verlegung der Feuerwache gilt als ausgeschlossen. Dies würde nicht nur rund 15 Millionen Euro kosten. Die Wache muss zentral gelegen sein, damit die anrückenden freiwilligen Retter im Einsatzfall schnell dort sind. Die SPD schlug darum vor, die ohnehin marode Turnhalle auf dem Schulgelände durch einen Neubau zu ersetzen und auf diesem die neuen Klassenräume einzurichten. Ein Vorhaben, das Frank nun von der Verwaltung prüfen lässt. Der Oberbürgermeister brachte aber überraschend noch eine andere Lösung ins Gespräch: "Wir müssen darüber reden, brauchen wir eine neue Realschule oder wollen wir alles am Standort Theodor-Heuss-Realschule machen." Und mit Blick auf den Ausbau des Stadtteils Petershausen an der Bahn sagte SPD-Rat Herbert Weber auch die Gebhard-Grund- und Hauptschule werde einst zusätzliche Kapazitäten brauchen.
Am Ende schließlich stand ein Kompromiss: Schon im November wollen die Räte über Container am Rande des kleinen Parks am Gebhardsplatz entscheiden. In diese sollen die extra Klassenräume untergebracht werden. Ein Ja zu diesem Vorschlag gilt als sicher, auch wenn Grünen-Rätin Inge Egler die Freifläche verteidigte, als gehe es um die letzten Quadratmeter tropischen Regenwaldes. "Nicht übers Knie brechen" (Frank) will die Stadtverwaltung das Ausarbeiten einer dauerhaften Lösung, also die Antwort auf Fragen wie: neue Turnhalle oder neue Schule? Für Qunitus und Großkreutz bedeutet die Container-Lösung aber schon einmal die Trennung in absehbarer Zeit. Worauf beide in trauter Eintracht den Ratssaal verließen.
Autor: Frank van Bebber – Letzte Änderung: 2007-10-15 15:18:16

29. September 2007 – Atemschutz Sonderdienst im ZPR

Schon um 7.30 Uhr mussten 22 Atemschutzgeräteträger/-innen der Züge 7 und 3 der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz sowie der Werkfeuerwehr Zentrum für Psychiatrie Reichenau (ZPR) zum ganztägigen Sonderdienst Atemschutz antreten. Nach einem theoretischen Unterricht durch Philipp Siebrecht ging es in die Kantine des ZPR zu einem gemeinsamen Frühstück.
Anschließend folgten die praktischen Übungen an 4 Stationen. Die Ausbildungsschwerpunkte waren Strahlrohrtraining, das Absuchen von Räumen mit Menschenrettung, das richtige Öffnen von Türen zum Brandraum, das Vorgehen im Brandraum (Rauchgaskühlung; Temperaturcheck und dergleichen) sowie das Vorgehen unter beengten räumlichen Verhältnissen.
Als Abschluss der praktischen Ausbildung stand noch das Thema Überdruckbelüftung mit Hilfe eines wasserbetriebenen Lüfters auf dem Programm. Nachdem alle Gerätschaften versorgt waren, fand der Ausklang bei einem gemeinsamen Abendessen statt. An dieser Stelle nochmals ein großes Lob an die ZPR-Küche, welche die Teilnehmer den ganzen Tag über hervorragend verpflegt hat!
Autor: Oliver Näcke – Letzte Änderung: 2007-10-03 19:40:48

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29. September 2007 – Atemschutz-Sonderdienst im ZPR #1
29. September 2007 – Atemschutz-Sonderdienst im ZPR #2
29. September 2007 – Atemschutz-Sonderdienst im ZPR #3
29. September 2007 – Atemschutz-Sonderdienst im ZPR #4
29. September 2007 – Atemschutz-Sonderdienst im ZPR #5

27. September 2007 – Die Feuerwehr im Seerheincenter

Ausstellung und Aktionen zum 150-Jährigen – Malwettbewerb für Kinder

Die Feuerwehr historisch und zeitgemäß, im Modell und lebensgroß ist von Donnerstag, 27. September, bis Samstag, 6. Oktober, im Seerheincenter zu erleben. Neben einer Ausstellung auf den Verkehrsflächen im Petershauser Einkaufszentrum präsentiert sich die Freiwillige Feuerwehr auch in den Schaufenster zahlreicher Geschäfte. Eine Fachfirma berät in dieser Zeit über den Vorbeugenden Brandschutz im privaten und gewerblichen Umfeld.
Die Schaufenster sind liebevoll dekoriert: ob Feuerwehr-Bär, Modelle von über einem Halben Meter Länge oder Winzlinge aus Plastik und Metall oder die große Nachbildung eines Feuerlöschboots. So vielfältig wie diese Gegenstände ist auch der Alltag für die ehrenamtlichen Frauen und Männer der Konstanzer Feuerwehr. Mehrere Szenen auf den Verkehrflächen – darunter Umwelt und Höhenrettung – stellen einige der Aufgaben einer modernen Feuerwehr dar. Eine Fotoausstellung rundet die Schau ab.
„Eine gute Zusammenarbeit mit unserer Nachbarschaft ist uns wichtig“, begründet Center-Manager Markus Scheer die Idee, der Feuerwehr im eigenen Haus eine Plattform zu bereiten. „Der Anlass dies zum 150-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz zu tun war ebenfalls naheliegend“, ergänzt Scheer. Feuerwehr-Pressesprecher Nikolaj Schutzbach freut sich über diese Gelegenheit: „Wir können der Bevölkerung – egal ob jung oder alt – zeigen was die ehrenamtlich Tätigen alles zu leisten imstande sind. Wenn es uns gelingt, die eine Frau oder den einen Mann für die Arbeit in der Feuerwehr zu gewinnen, wäre das ein toller Erfolg.“ Schutzbach führt weiter aus: „Mit der kleinen Schau möchten wir auch auf die große Ausstellung ‚Feuer & Flamme’ im Kulturzentrum am Münster hinweisen, die einen noch tieferen Einblick in die Geschichte der Feuerwehr ermöglicht.“
Die Firma Brandschutz Streibert gibt professionelle Tipps zu Rauchmeldern und Feuerlöschern. Kinder dürfen bei einem Malwettbewerb zum Thema „Feuerwehr“ ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Eine Jury prämiert die schönsten Bilder. Es gibt drei Kategorien von 3 bis 5, 6 bis 9 und 10 bis 14 Jahren. Am Glücksrad können die Kinder kleinere Gewinne ergattern. An den beiden Samstagen werden die Feuerwehrfrauen und -männer mit mehreren Vorführungen das Seerheincenter beleben.

Zeiten

Die Aktion Feuerwehr im Seerheincenter findet vom Donnerstag, dem 27. September, bis Samstag, dem 6. Oktober, statt. An den Samstagen, 29. September, und 6. Oktober, wird es Feuerwehr-Vorführungen geben: jeweils um 10, 11.30, 13, 14.30 und 15.30 Uhr. Die Firma Brandschutz Streibert ist Montag bis Samstag von 10 bis 19 (samstags bis 16 Uhr) Uhr an ihrem Infostand vertreten. Die Kinderaktionen finden Montag bis Freitag von 15 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 16 Uhr statt. Die Prämierung des Malwettbewerbs wird am Samstag, dem 6. Oktober, sein.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-10-10 23:23:08

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27. September 2007 – Die Feuerwehr im Seerheincenter – Schaufensterdekorationen #1
29. September 2007 – Die Feuerwehr im Seerheincenter – 1. Aktionssamstag #3
06. Oktober 2007 – Die Feuerwehr im Seerheincenter - 2. Aktionssamstag #1

20. September 2007 – Erste Eindrücke von der neuen Metz-Gelenk-Drehleiter

Erste persönliche Eindrücke von der neuen Drehleiter verschaffte sich Kommandant Dieter Quintus bei Metz in Karlsruhe. Das Konstanzer Modell ist nach einem Prototyp das erste "Serienmodell" der neuen "Gelenk-Drehleiter".
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-09-28 02:53:44

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20. September 2007 – Erste Eindrücke von der neuen Metz-Gelenk-Drehleiter

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bos-fahrzeuge.info: DLA (K) Metz L32A der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz
5. Technikseminar Hamburg - Präsentation Metz L32A

08. September 2007 – Mehr Sportsgeist beim Saison-Finale

Wie jedes Jahr beenden die Fire-Fighters die Triathlonsaison bei der Skizunft in Stockach. An diesem Samstag trafen sich wieder einmal 5 gut vorbereitete Athleten um sich der Sprintdistanz im Volkstriathlon zu stellen.
Wie üblich war allerdings die Voranmeldung, in der man die geschätzte Schwimmzeit angeben musste, der größte Stolperstein. Denn es stellte sich heraus, dass sich einige um bis zu 5 Minuten überschätzt hatten und somit in ein sehr starkes Schwimmerfeld gerieten. Der Respekt war groß und so hielten sich die Feuerwehrmänner beim Schwimmstart zurück, um die anderen Starter nicht zu sehr zu blockieren. Dies galt natürlich nicht für Alan Dittrich, der sich trotz gerade auskurierter Verletzung gut eingeschätzt hatte und sich somit hervorragend in das Feld einfügte.
Aber wie immer zeigten die Fire-Fighters Sportsgeist und gaben einfach ihr Bestes. Als erstes durften Florian und Benni Fuchs diese Eigenschaft unter Beweis stellen. Sie starteten um 10:50 Uhr mit dem Wissen, dass ihre Mitstreiter Alan Dittrich, Andreas Wilhelm und Marcus Sauter, die sich in der Startgruppe um 12:10 Uhr befanden, ihnen dicht auf den Versen sein würden.
Alan Dittrich, Florian und Benni Fuchs mussten sich durch die unterschiedlichen Trainingsstände meist allein über die 700 Meter Schwimmen, 22 Kilometer Radstrecke und die 4,5 Kilometer Laufstrecke kämpfen, wobei sich Andreas Willhelm und Marcus Sauter von Anfang an ein Kopf an Kopf Rennen lieferten und sich so zur Höchstleistung antreiben konnten.
Alles in allem war dieser Samstag für alle ein Erfolg. Denn alle Fire-Fighters beschlossen den Wettkampf unter den ersten Fünf in der jeweiligen Altersklasse. Für Benni Fuchs bedeutete das den 5. Platz mit einer Zeit von 1:31:46,8 Stunden in der Alterklasse (AK) Jugend A. Florian Fuchs gewann mit seiner Zeit von 1:23:22,6 nicht nur das Bruderduell sonder sicherte sich mit dieser Leistung ebenfalls den 5. Platz in der AK I. Marcus Sauter und Andreas Willhelm erreichten jeweils den 3. Platz in ihrer AK. Marcus in der AK II mit einer Endzeit von 1:17:41,0 und Andreas, der letzen Endens das Kopf an Kopf Rennen für sich entscheiden konnte, in der AK III mit 1:17:19,6. Das beste Ergebnis erarbeitete sich Alan Dittrich, der sich in seiner Alterklasse, der AK II, niemandem geschlagen geben musste, in der hervorragenden Zeit von 1:05:40,0.
Nach diesen ermutigenden Ergebnissen waren schon kurz nach dem Wettkampf wieder diverse Kampfansagen für die nächste Saison ausgesprochen worden. Schließlich gilt: Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf. Und somit starteten alle Fire-Fighters in ein – hoffentlich – erfolgreiches Wintertraining, für die mit Spannung erwartete nächste Saison!
Autor: Marcus Sauter – Letzte Änderung: 2007-09-16 18:36:32

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08. September 2007 – Mehr Sportsgeist beim Saison-Finale #1
08. September 2007 – Mehr Sportsgeist beim Saison-Finale #2

02. September 2007 – Schwächelnde Motivation statt Halbmarathon

Der Reichenauer Straßenlauf gehört mit zu den ersten Wettkämpfen an denen die Fire-Fighter vertreten waren. Und so zog es sie an diesem Sonntag in altbekannter Tradition wieder auf die Gemüseinsel im Bodensee.
Leider musste man kurzfristig auf den immer sehr motivierenden Kameraden („und irgendwann überhol ich dich auch mal“) Alan Dittrich verzichten. Er hatte sich leider am Fuß verletzt und wollte sich für den noch anstehenden Triathlon in Stockach schonen. Trotzdem konnten sich vier Kameraden finden, die sich dem Lauf stellten. Aber durch die schwächelnde Motivation drückten sie sich um den Halbmarathon und einigten sich auf einen „internen Wettlauf“ auf der 10-Kilometer-Strecke.
Diesen Wettstreit konnte Andreas Wilhelm, leider deutlicher als dem Zweiten lieb, für sich entscheiden. Er beendete den Lauf in einer Zeit von 47:12,6 Minuten und erreichte damit den 88.Rang in der Gesamtrangliste. Marcus Sauter kam auf den internen zweiten Rang, da er sich mit zu vielen Läufern in roten Laufshirts und weißen Camps herumschlagen musste und somit den Anschluss auf seinen Rivalen verlor. Doch die Enttäuschung war nur von kurzer Dauer als er sein diesjähriges Ziel mit einer Zeit von unter 50 Minuten erreichte: genauer gesagt 49:22,3 Minuten was für ihn den Rang 109 in der Gesamtwertung bedeutete.
Nachdem die zwei Kameraden Florian Fuchs und Adolf Sulger sich über die gesamte Strecke Kopf an Kopf dem Ziel näherten, beendeten sie den Wettstreit sportlich fair gemeinsam und erkämpften sich so die immer noch sehr gute Zeit von 57:25 Minuten. Diese Leistung brachte den beiden Sportlern den 144 beziehungsweise 145 Platz.
Mit diesen hervorragenden Ergebnissen kann man sich dann sicher im nächsten Jahr wieder – oder auch zum ersten Mal – für den Halbmarathon motivieren.
Autor: Marcus Sauter – Letzte Änderung: 2007-09-16 18:33:58

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02. September 2007 – Schwächelnde Motivation statt Halbmarathon

26. August 2007 – Gute Laune beim Feuerwehrschießen

Kreuzlingen (-) Rund 50 Teilnehmer aus Kreuzlingen, Daisendorf, Überlingen und Konstanz trafen sich am 25. August zum diesjährigen Freundschaftsschießen. Zum dritten Mal luden die Kreuzlinger Kameraden zum „außerfeuerwehrlichen Beisammensein“ auf den Schießstand der Feldschützengemeinschaft Bottighofen ein. Mit dabei waren acht Teilnehmer der Feuerwehr Konstanz aus den Zügen 1,2 und 3 – eine durchaus ausbaufähige Zahl. Mit dem Sturmgewehr galt es, auf 300m Distanz möglichst viele Punkte zu erzielen. In einer Sonderwertung wurde mit Zielfernrohr geschossen.
Peter Brandes und Heini Vetterli organisierten auch in diesem Jahr das Turnier und investierten von der Platzorganisation über die Bewirtung bis hin zum Werben der zahlreichen Sachpreise mit ihren Helfern der Feldschützengesellschaft Bottighofen dankenswerter Weise wieder viel Zeit und Mühe.
Die Siegerehrung unter Verleihung der von Firmen aus der Region gesponsorten Sachpreise fand im Beisein des Bottighofer Gemeindeammanns Urs Siegfried, Vertretern des Kreuzlinger Stadtrats sowie dem Kommandanten der Feuerwehr Kreuzlingen Werner Ilg statt. Gut platzierten sich die Kameraden aus dem Bodenseekreis, die in den vorderen Rängen landeten. Den aus Sicht der Feuerwehr Konstanz besten - achten – Platz in der Gesamtwertung belegte Alexander Rössler (2. Zug). Eine ganze Reihe guter Teilnehmer aus der Kreuzlinger Wehr schossen außer Konkurrenz, um als aktive Feldschützen die Gäste nicht zu benachteiligen.
Der erstmals ausgelobte Wanderpreis ging an die von Kurt Distel (Überlingen-Nussdorf) angeführte Mannschaft aus dem Bodenseekreis. Der ungenannte Stifter des Ehrenpreises hatte ausbedungen, diesen Preis unter den teilnehmenden Gastfeuerwehren auszutragen.
(Anmerkung: Hallo Feuerwehr Konstanz! Das ist ja wohl Ehrensache, dass dieser Preis im kommenden Jahr wieder auf diese Seeseite zurückkommt! Also merkt Euch schon mal den Termin vor: Am 23. August 2008 findet voraussichtlich das nächste Turnier statt.)
Eine Bildergalerie sowie die vollständigen Resultate gibt’s auf der Internetseite der Feuerwehr Kreuzlingen.
Die Konstanzer Mannschaft bestand aus Mathias Martin, Alexander Rössler, Ludwig Fuchs, Helmut Schmitt, Matthias Hirt, Ralf Schilling, Manfred Queck und Carsten Stiebler.
Autor: hwr – Letzte Änderung: 2007-08-31 11:54:53

23. August 2007 – Herausragender Techniker mit Herz und Seele

Redner lobten Schaffenskraft – Trauerfeier für Ehrenkommandant Rudolf Santo

Dekan Mosignore Emanuel Frey schilderte in seiner Ansprache bei der Trauerfeier für Ehrenkommandant Rudolf Santo in der Kirche St. Suso, dass der Verstorbene 1922 in einer schwierige Zeit hineingeboren worden sei, die ab den 30er-Jahren schicksalsschwere politische Verhältnisse brachte. Im Schatten des Konstanzer Münsters habe er seine Kindheit erfahren, gefördert von seinen Eltern besuchte er die Ingenieurschule – die heutige Hochschule für Technik, Gestaltung und Wirtschaft – wo er mitten im Krieg 1942 sein Studium als Maschinenbau-Ingenieur abschließen konnte.
Zum Arbeitsdienst wurde er in dieser Zeit in das Elsass und später für ein Unternehmen zum Kriegsdienst nach Berlin verpflichtet. Diese Firma entsandte ihn später nach Konstanz, um dort ein Zweigwerk zu errichten. Am 26. August 1943 heiratete er Margarete Franke, mit der er bis zu seinem Tod glücklich zusammenlebte. „Ein herrliches Bekenntnis“, sagte Dekan Frey, was er aus einer von Rudolf Santo persönlich erstellten Datensammlung über dessen Ehe entnehmen konnte: „Meiner Frau muss ich danken für alles, was sie gegeben hat. (…) Jetzt im Alter genießen wir die Erinnerung“.
Oberbürgermeister Horst Frank würdigte Santo als „Mitbürger, den wir noch gerne lange in unserer Mitte gehabt hätten“. Er sei immer präsent und damit wichtig für die Stadt und die Feuerwehr gewesen. Er habe beide mitgeprägt und mit gestaltet. 1945 ist Santo in die Feuerwehr eingetreten, war von 1956 bis 1987 Kommandant, und damit der bisher am längsten amtierende. Ab 1973 war Santo hauptamtlicher Kommandant. Der Ausbau der Freiwilligen Feuerwehr nach dem 2. Weltkrieg sei sein persönliches Werk, würdigte Frank die Schaffenskraft des Verstorbenen.
1956 hatte Santo entscheidenden Anteil an der Gründung der Jugendkapelle, die zusammen mit der Stadtkapelle das Fundament der heutigen Musikschule bildet. Rudolf Santo zählt zu den Mitbegründern der deutsch-französischen Partnerschaft zu Fontainebleau. Später hatte er auch wesentlichen Anteil an der Partnerschaft mit der tschechischen Stadt Tábor. Von 1962 bis 1973 war er Mitglied im Bürgerausschuss beziehungsweise später im Gemeinderat, wo er an vielen Beschlüssen entscheidend mitwirkte. Sein ehrenamtliches Engagement schlug sich in zahlreichen Ehrungen nieder, die 1987 in der Verleihung des Ehrenrings der Stadt Konstanz gipfelte.
Seine ausgeglichene Art und Sachlichkeit haben eine über Fraktionsgrenzen hinausreichenden hohen fachlichen und persönlichen Anerkennung gefunden, lobt Frank die menschliche und umgängliche Art des Verstorbenen, dessen Leistung zu würdigen „hier nur stichwortartig möglich ist und nur bedingt in Worte zu fassen sind“. Santo habe das Leben, aber auch die Menschen geliebt, sagte der Oberbürgermeister, der insbesondere Santos Herzensgüte lobte. Abschließend dankte Horst Frank dessen Menschlichkeit und für seine außergewöhnliche Lebensleistung.
Landrat Frank Hämmerle nahm „mit schwerem Herzen“ Abschied von Rudolf Santo, mit dem er 3 Wochen zuvor nach dem Besuch der grandiosen Feuerwehrausstellung im Bus nach Staad gefahren sei. Santos Menschlichkeit und freundliches Gemüt haben den Altersunterschied von rund 30 Jahren und die damit verbundene Überlegenheit durch mehr Lebenserfahrung verschwinden lassen, so Hämmerle. 14 Jahre lang war Santo halbtags im Landratsamt im Amt für Feuerwehr, Katastrophenschutz und Vorbeugender Brandschutz tätig gewesen.
Der Landrat erinnerte an die Zeit der Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl, wo „wir alle mehr oder weniger unwissend herumgetobt sind“. Santo habe den ersten ABC-Messzug weggeschickt und die Mitarbeiter im Katastrophenschutz geschult. 1978 war der Verstorbene in der Bretagne nach dem Tankerunglück Leiter und Koordinator für die Einheiten aus Baden-Württemberg. Hämmerle würdigte Santo als „großartige Persönlichkeit, herausragenden Techniker mit viel Sachverstand, der mit Herz und Seele dabei gewesen ist“.
Sein Nachfolger als Kommandant, Dieter Quintus, lobte den 10. Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz als großes Vorbild. „Eine Ära geht zuende“, bedauerte Quintus. Nach dem Eintritt in die Feuerwehr 1945 sei in der schwierigen Nachkriegszeit sehr rasch seine Führungsqualität erkant worden. Im jugendlichen Alter von 33 Jahren sei er 1956 zum Kommandant gewählt worden.
Santo habe keine feuerwehrfreie Zeit und keinen Urlaub gekannt, erinnerte der Kommandant. Schlaglichtartig beleuchtete die Leistung seines Vorgängers: Weit über Konstanz hinaus geschätzt sei er als Fachmann im Feuerwehrwesen in Erinnerung, seine Mitarbeit im Kreisfeuerwehrverband, als Präsident des Internationalen Bodensee-Feuerwehr-Bundes (BFB), dem er neuen Schwung verliehen habe, im Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg als Fachgebietsleiter des Katastrophenschutzes und als Delegierter im Deutschen Feuerwehrverband (DFV).
Sein Wirken und seine vielfachen Verdienste seien durch zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen gewürdigt worden, berichte Qiuntus, darunter das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Gold, Feuerwehr-Ehrenzeichen der Sonderstufe, sowie Auszeichnungen der französischen und tschechischen Republik.
Wegen seiner vielen überörtlichen Tätigkeiten habe sein Vorgänger den Spitznamen „Reise-Santo“ erhalten, so Quintus. Trotzdem habe er sich mit ganzer Kraft der eigenen Wehr gewidmet, lobte er seinen Vorgänger. Viele richtungsweisenden Entscheidungen hätten heute noch Gültigkeit: Die Gründung der Jugendfeuerwehr, die Ölwehr Bodensee, die Gründung des Spielmannszuges, im Katastrophenschutz, die Gefahrenabwehr bei gefährlichen Stoffen und Gütern und nicht zuletzt der Aufbau und die Intensivierung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit den Schweizer Nachbarn.
Als weiteren Meilenstein bezeichnete Quintus die Zusammenarbeit mit der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), die heute noch als beispielhaft im ganzen Land gewertet werde. Die mit der Eingemeindung der heutigen Ortsteile verbundene Integration der ehemals selbstständigen Wehren in die Gesamtfeuerwehr Konstanz habe sein Vorgänger mit einer im Land einmaligen, klaren und straffen Neugliederung geschafft. 1967 konnte die neuer Feuerwache in Betrieb genommen werden.
Als unvergessen bezeichnete Quintus seine Tätigkeit als Einsatzleiter: Neben einer Brandserie in der Konstanz Altstadt im Jahre 1965 zählte wohl der Brand des Gaswerks 1967 zu seiner größten Herausforderung. Quintus erinnerte daran, dass der Verstorbene an der Bekämpfung der Waldbrandkatastrophe in Niedersachsen teilnahm und der Bekämpfung der Ölpest in der Bretagne die gesamten Einheiten aus Baden-Württemberg führte.
Quintus lobte Rudolf Santo als vorbildlichen Feuerwehrkameraden, der von seinen Mitstreitern viel abverlangt habe. Unter seiner Leitung zur Führungskraft aufzusteigen habe das Durchschreiten einer harten Schule bedeutet. Obwohl er dabei zielstrebig und hart in der Sache gewesen sei, habe ihn immer seine Menschlichkeit ausgezeichnet.
Abschließend würdigte Walter Pilz als Fraktionsvorsitzender der Freien Wählergemeinschaft (FWG) den Verstorbenen: So habe seine Ehefrau ihren über alles geliebten und vertrauten Ehemann, die Stadt Konstanz eine Integrationsfigur, die Feuerwehr einen Helden, die Familie ein Oberhaupt und die FWG einen väterlichen Freund und Ratgeber verloren.
Wenn es um die Belange des Gemeinwesens gegangen sei, habe Santo immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden, sich mit Leidenschaft für andere eingesetzt und dem Gemeinwohl verschrieben und sein Ego habe ihm nie im Weg gestanden. Er sei immer „glaubhaft rübergekommen“, dass er helfen, stützen und beschützen wollte.
Die Freien Wähler hätten einen ihrer „ganz Großen“ verloren, so der Fraktionsvorsitzende. Sein Rat würden sie bei vielen Gelegenheiten vermissen. „Seine Gesten, seine Körpersprache werden wir nicht vergessen“, sagte Pilz.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-09-16 16:16:24

05. August 2007 – Erste Spuren

Gerätehaus Wollmatingen alt
File-id: 3391 Gerätehaus Wollmatingen alt
Foto: hwr (05. August 2007)
Erste Spuren der künftigen Verwendung des alten Wollmatinger Gerätehauses werde sichtbar. Schreiner der Technischen Betriebe Konstanz unter Leitung von Hubert Hafner montierten die neuen Tore mit Glaselementen. Dies lässt erahnen, dass es künftig hinter diesen Toren etwas zu sehen geben wird.
Autor: hwr

04. August 2007 – Kein Spaziergang beim Ravensburger Triathlon

File-id: 3403
Foto: Alan Dittrich (04. August 2007)
Nach den unterschiedlichsten Wettkämpfen, die in diesem Jahr von den Fire Fighters bereits bestritten wurden, war es am Samstag, dem 4. August, endlich so weit: Drei Athleten der Fire Fighters traten zum ersten Triathlon der Saison in Ravensburg an.
Benjamin Fuchs, Alan Dittrich und Marcus Sauter starteten erstmalig beim Bredl-Sprintcup in Ravensburg. Selbst nach den Vorwarnungen in der Wettkampfvorbesprechung über die anspruchsvollen Rad- und Laufstrecken bestand bei den drei Athleten noch kein besonderer Grund zur Sorge.
Trotz den üblichen Rangeleien beim Start auf die 750 Meter Schwimmstrecke kamen alle drei mit jeweils zufriedenstellenden Zeiten aus dem Flappbach-See. Nach einem schnellen Wechsel ging es dann auf die 25 Kilometer lange Raddistanz. Aber schon nach dem ersten, von allen unterschätzen Anstieg, wurde so manchem klar: „Das wird heute kein Spaziergang“. Und so war es dann auch. Nach einem ständigen Auf und Ab mit dem Rennrad, kam ein langer Anstieg gleich zu Beginn der Laufstrecke. Und so kamen dem einem oder anderem die Radstrecke und 5 Kilometer Laufstrecke ein wenig länger vor als sie wirklich waren.
Im Ziel waren jedoch alle mit ihren Leistungen zufrieden. Und die Feuerwehrleute trösteten sich damit, beim Start im nächsten Jahr die diesmal erreichte Zeit zu unterbieten: „Beim ersten Mal die Strecke kennen lerne und im nächsten Jahr dann Bestzeit!“, so die Kampfansage von Alan Dittrich.
Nach langer Wartezeit wurden dann am Nachmittag die Ergebnisse bekannt gegeben: Mit einer Zeit von 1:25:27 Stunden kam Alan Dittrich auf Rang 7 in seiner Altersklasse. In der gleichen Klasse errang auch Marcus Sauter einen sehr guten 18. Platz, nach dem er kurz vor dem Ziel sich beim Laufen auf der unebenen Strecke verletzte und mit 1:44:00 Stunden nur wenig hinter seinem Kamerad ins Ziel einlief. Das Ergebnis des Triathlon-Rookie Benjamin Fuchs überraschte jedoch am meisten. Nach dem er sich kurz entschlossen zum Start angemeldet hatte, konnte er mit einer Zeit von 1:57:59 Stunden und Platz 14 in seiner Altersklasse überzeugen. Alle drei Athleten bewiesen an diesem Wochenende Potential für den nächsten Triathlon in Stockach und traten somit erschöpft aber guter Dinge die Heimfahrt nach Dingelsdorf an.
Autor: Marcus Sauter – Letzte Änderung: 2007-08-09 00:38:01

26. Juli 2007 – Fahrzeugschau beim Jugendfeuerwehrzeltlager

Nicht nur "Spiel ohne Grenzen" oder Lagerolympiade gibt's anlässlich des diesjährigen Kreisjugendfeuerwehrzeltlagers in Aach. Am traditionellen "Familientag" findet auf dem Lagerplatz in Aach eine Fahrzeugausstellung statt. Von 10 Uhr bis 15 Uhr zeigen verschiedene Feuerwehren aus dem Landkreis Konstanz neue Einsatzfahrzeuge. Mit von der Partie ist der Einsatzleitwagen der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz. Mehr vom, zum und über das Zeltlager gibt's unter www.jugendfeuerwehr-aach.de.
Autor: hwr – Letzte Änderung: 2007-07-26 23:24:09

21. Juli 2007 – „Schwimmst Du noch oder läufst Du schon?“

Bei der diesjährigen Highlander-Challenge wurde erstmals auch eine Sonderwertung für alle Hilfs- und Rettungsorganisationen ausgeschrieben. Das Team der Firefighters Dingelsdorf startete dabei dieses Wochenende in neuer Besetzung aber mit dem gleichen Ehrgeiz wie in den vergangenen drei Jahren.
Der Austragungsort wechselt für die nächsten drei Jahre in die schöne Landschaft rund um den Illmensee, somit aber leider weg vom Bodensee. Die längere Anfahrt schreckten das Team und den Einzelstarter des 5. Zuges der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz jedoch nicht ab, so dass sich am frühen Samstagmorgen um 7:30 Uhr Marcus Sauter als Schwimmer für das Team auf die 3 Kilometer lange Rundstrecke im Illmensee begab.
„Am Start war es total ruhig, niemand hat sich unterhalten.“ Erzählte er anschließend von der Konzentrationsphase des großen Teilnehmerfeldes, bevor unzählige Arme und Beine die ruhige Morgenstimmung auf dem Illmensee aufwirbelten. Nach nur 1 Stunde und 7 Minuten konnte er die Startnummer bereits an Bruno Romer übergeben.
Der erfahrene Inlineskater nahm sich nun des 20-Kilometer-Rundkurses an. Doch schon wenige Kilometer nach Beginn seiner Disziplin ahnte er, dass 300 Höhenmeter nicht zu unterschätzen sind. Auf den 4 Runden – für die er insgesamt rund 60 Minuten benötigte – musste jedes Mal ein steiler und lang gezogener Anstieg erobert werden. Als Belohnung waren in die Strecke zwei sehr schöne schnelle Abfahrten eingebaut.
Zwischenzeitlich hatte das Team und sein Betreuer von der befreundeten Ginsheimer Feuerwehr, Martin Reinheimer, die Wechselbox im Fahrerlager mit Tisch und Bänken Pavillon sowie Feldbett luxuriös eingerichtet. Hier stand der ehemalige Dingelsdorfer Kamerad und jetziger Feuerwehrmann in Röthenbach, Christian Stimm, bereit für den Wechsel auf die Radstrecke.
Hoch motiviert trieb er sein Carbon-Rennrad 4 Stunden und 10 Minuten lang über die anspruchsvolle Route, die ebenfalls aus zwei Runden bestand. Unbeeindruckt von den unfairen Leistungen einiger Fahrer, die sich zu Windschattengruppen zusammengeschlossen hatten, kletterte er zweimal den 5 Kilometer langen Anstieg zum Höchsten hinauf. Die insgesamt 1 500 Höhenmeter minderten den Erfolg auf dieser Distanz nicht. „Der trainiert ja immer im Allgäu, also Berge fahren kann er!“, so sein Teamkollege Michael Allweier.
Wie gut der selbst am Berg ist, durfte er anschließend auf dem Mountainbike beweisen. Dies gelang im auf äußerst eindrucksvollen Weise, als er nach nur 2 Stunden und 10 Minuten die 44 Kilometer und 1 000 Höhenmeter auf zumeist gut fahrbaren Feldwegen beendete. Für den notwendigen Spaß sorgten zwei Passagen mit tiefen verschlammten Spurrillen, die dem geübten Mountainbiker einiges an Geschick abverlangten. Leider kam es nicht zu dem herbeigesehnten Zweikampf zwischen ihm und dem Einzelstarter Alan Dittrich.
Dieser hatte nach dem zeitlich versetzten Start das Team mittlerweile schon überholt gehabt. Dies gelang natürlich nur, weil der Einzelstarter die kürzere Variante des Highlanders gewählt hatte und erst um 9:30 Uhr an den Schwimmstart ging. Dabei herrschte eine ganz andere Atmosphäre als beim Start der längeren Classic-Variante.
Eine unerträgliche Anspannung war allen Athleten ins Gesicht geschrieben. Die Luft war zum Zerreißen gespannt als die Sportler, umringt von den zahlreichen Zuschauern am Ufer, im hüfttiefen Wasser standen. Zwei Minuten vor dem Startschuss entlud sich die Begeisterung der Fans und Betreuer wie auf Kommando in einem lauten und motivierenden Beifall. Den Anfeuerungsrufen gebührend erfolgte ein spektakulärer Start mit einigen harten Positionskämpfen auf den ersten 500 Metern der insgesamt 2 Kilometer langen Strecke.
Nach einem Tritt ins Gesicht während des Endspurts lag der Einzelstarter nach 36 Minuten beim Wechsel auf die Inliner bereits 4 Minuten im Rückstand zu seinem Zeitplan. Auch er hatte mit der Steigung auf der Inliner-Strecke zu kämpfen, musste diese aber nur zweimal passieren. Dennoch verlor er auf den 13 Kilometer weitere kostbare Zeit.
Unbeirrt und gestärkt durch den von seiner eingespielten Betreuerin Sindia Gurnik gut vorbereiteten Wechsel auf das Rennrad setzte er die Jagd nach dem persönlichen Ziel fort. 300 Minuten, so die eigene Vorgabe für die Gesamtdistanz. Dafür musste er inzwischen knapp 15 Minuten wieder reinholen. In seiner stärksten Disziplin, dem Rennrad, gelang es endlich mit einem Gewaltantritt auf den 60 Kilometern und einem Schnitt von knapp 32 Kilometer in der Stunde, wieder näher an das Zeitziel heranzufahren und den Rückstand um 10 Minuten zu verringern.
Es folgte nun die Mountainbikestrecke, auf der der Einzelstarter im Gegensatz zum Teamfahrer nur eine Runde bewältigen musste. Nach exakt einer Stunde beendete er die Strapazen der 22 Kilometer, blieb somit im berechneten Zeitfenster, konnte aber durch die optimal vorbereitete und sehr schnelle Wechsel ein paar Minuten wettmachen.
Doch der Höhenflug wurde auf der abschließenden Laufstrecke abgefangen. Schon kurz nach dem Wechsel konnte Alan sein anvisiertes Tempo nicht halten und schleppte sich mit einer durchschnittlichen Zeit von 5 Minuten und 30 Sekunden pro Kilometer über die unebenen 10 Kilometer des Crosslaufs. Mit 5 Stunden und 5 Minuten blieb er zwar knapp hinter seiner Wunschzeit zurück, zeigte sich aber überglücklich, die Distanz überstanden zu haben. Begeistert wurde der Einzelstarter dann auch im Ziel von den Zuschauern, der Betreuerin und dem Team empfangen. Zu allseitiger Überraschung schaffte er es auf Platz 3 der insgesamt 38 Einzelstarter des Highlander-Light.
Kurz nach dem Zieleinlauf des Einzelstarters war dann die Stunde für den Teamläufer gekommen. Nachdem Andreas Wilhelm wenige Tage zuvor von einer Krankheit geplagt wurde, musste diese Aufgabe zusätzlich von dem Schwimmer Marcus Sauter übernommen werden. Frei nach dem Motto: „Schwimmst Du noch oder läufst Du schon?!“ Nach einer langwierigen Verletzung und ohne vorheriges Lauftraining meisterte er aber die 20 Kilometer rund um drei kleinere Seen in nur 1 Stunden und 58 Minuten und führte nach rund 10 Stunden das Team auf Platz 48 in der Gesamtwertung. Das ergab den sehr guten 2. Rang in der Sonderwertung der Hilfs- und Rettungsorganisationen. Vielleicht fühlen sich somit auch einige weitere Löschzüge der Feuerwehr Konstanz angespornt zu einem Start beim Highlander 2008.
Das Sportereignis im Internet: www.highlander-challenge.de
Autor: Alan Dittrich – Letzte Änderung: 2007-08-03 14:23:22

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21. Juli 2007 – „Schwimmst Du noch oder läufst Du schon?“ #1
21. Juli 2007 – „Schwimmst Du noch oder läufst Du schon?“ #2

14. Juli 2007 – Bei Dreharbeiten für Tatort-Krimi dabei

Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz wirkt im ARD-Tatort „Der Kormorankrieg“ mit, für den derzeit Dreharbeiten laufen. Der längste Drehtag für die Feuerwehrleute war an diesem Samstag. Für 5 Minuten Filmzeit wendete das Filmteam rund 10 Stunden Drehzeit auf. Die Szenen wurden auf einem Freigelände bei der Firma Maurer-Atmos gedreht, wo das Filmteam in der Wiese mit Rauchpulver ein stark qualmendes "Feuer" entfachte. Neben Kommandant Dieter Quintus nahm ein rundes Dutzend Feuerwehrangehörige an den Dreharbeiten teil. Als Fahrzeugen bot die Feuerwehr den Kommandowagen 2/10, die Tanklöschfahrzeuge 6/21 und 9/23 sowie das Löschgruppenfahrzeug 1/42 auf.
Bericht zu den Dreharbeiten im Südkurier
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-12-30 23:55:33

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09. Juli 2007 – Dreharbeiten zum Tatort "Der Kormorankrieg" #1
09. Juli 2007 – Dreharbeiten zum Tatort "Der Kormorankrieg" #2
14. Juli 2007 – Dreharbeiten zum Tatort "Der Kormorankrieg" #3
14. Juli 2007 – Dreharbeiten zum Tatort "Der Kormorankrieg" #5

Links

ARD-Tatort: Der Kormorankrieg

05. Juli 2007 – Rückgabe der Schulräume versagt

Die Erwartungen der Feuerwehr, dass die beiden von der Gebhardschule genutzten Räume baldigst zurückgegeben werden, erfüllten sich nicht: HFA und Schulausschuss stimmten heute Nachmittag für eine Vertagung des Tagungsordnungspunktes, da zum Einen der Bedarf der Feuerwehr angezweifelt wurde und zum Anderen die Ausschussmitglieder nicht mit den von der Verwaltung vorgeschlagenen Containerlösungen einverstanden waren.
Bericht im Südkurier
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-07-07 11:32:37

04. Juli 2007 – Pickelhaube statt Blechhelm

Exponat des Monats – „Feuer & Flamme“-Sonderausstellung

File-id: 2845
Krieger gegen das Feuer: Badische Feuerwehrkommandanten in militärischer Pickelhaube, aufgenommen auf der Marktstätte im Jubiläumsjahr 1932.
Foto: Archiv Freiwillige Feuerwehr Konstanz (1932)
Die Veranstaltungsreihe „Exponat des Monats“ der Städtischen Museen steht im Juli im Zeichen der großen „Feuer & Flamme“-Sonderausstellung im Kulturzentrum: Am kommenden Mittwoch, abends 19 Uhr, wird Museumschef Tobias Engelsing ausnahmsweise im Wolkensteinsaal des Kulturzentrums einige interessante historische Ausstattungsgegenstände der Freiwilligen Feuerwehr vorstellen: Am Beispiel von Helmen und anderen Relikten zeichnet der Ausstellungsmacher die Entwicklung der Feuerwehren vom „Freiwilligen Löschverein“ zur militärisch organisierten „Wehr“ nach. Dabei ist die Feuerwehr ein besonders anschauliches Beispiel für die soziale Militarisierung, die sich nach der Reichsgründung von 1871 im Deutschen Reich ausgebreitet hat. Untermalt von kuriosen Konstanzer Feuerwehr-Geschichten beleuchtet Engelsing ein Stück deutscher Gesellschaftsgeschichte. Anschließend bittet das Museumsteam zum Rundgang durch die Schau „Feuer & Flamme“ und zur geselligen Begegnung mit feuerwehrgerechtem „Löschzwerg“-Aperitif im Foyer des Kulturzentrums.
Exponat des Monats, Mittwoch, 4. Juli, 19 Uhr, ausnahmsweise im Kulturzentrum, Eintritt 4 Euro inklusive Aperitif.
Autor: Tobias Engelsing – Letzte Änderung: 2007-06-28 21:35:50

19. Juni 2007 – Noch wenige Tage bis zum Jubiläum

Rabiat zum Exponat
File-id: 2190 Rabiat zum Exponat
Foto: hwr (19. Juni 2007)
Nur noch wenige Tage sind es bis zum Beginn der Feierlichkeiten zum 150-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz. Der Rettungszug präparierte heute eines der letzten Exponate für die große Jubiläumsausstellung "Feuer und Flamme". Die Front des Opel Astra ist ab Samstag in der Abteilung 6 der Ausstellung zu besichtigen.
Autor: hwr – Letzte Änderung: 2007-06-19 21:47:34

02. Juni 2007 – 3-Wachen-Tour in Stuttgart

Berufsfeuerwehr besichtigt – Abstecher zum Flughafen

Der Stuttgarter Standardlöschzug, viele Sonderfahrzeuge und die neue Leiststelle der Berufsfeuerwehr waren einige der interessanten Themen bei der Besichtigung dreier Feuerwachen der Berufsfeuerwehr. Als sachkundigen Führer stand Inko Weber, früher selbst einmal Angehöriger der Konstanzer Feuerwehr, zur Verfügung.
File-id: 2083
Foto: Martin U. Scheerer (02. Juni 2007)

Wache 5

Die Feuer- und Rettungswache 5 Filder in Degerloch war die erste Station der Tour. Bei frischen Brezeln und Kaffee gab Inko Weber einen Überblick zur Feuerwehr Stuttgart mit seinen insgesamt 5 Feuerwachen mit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und 23 stadtteilbezogenen Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr mit jeweils 25 bis 60 Angehörigen. Die Freiwilligen Feuerwehrabteilungen gehören, um die Hilfsfristen zu wahren, mit zum festen Ausrückekonzept, sodass deren Mitglieder eine recht hohe Anzahl an Einsätzen zu verzeichnen haben. Bei größeren oder länger andauernden Einsätzen besetzen sie auch die Feuerwachen. Im Innenstadt gibt es allerdings keine Freiwilligen Feuerwehren. Diese wurden mit dem Entstehen der Berufsfeuerwehr abgeschafft, da sie damals überflüssig erschienen. In rund einem halben Dutzend Gerätehäusern sind auch Drehleitern stationiert, die als Ersatzfahrzeug für die Wachen herangezogen werden.
In jeder Feuerwache wird ein Löschzug, bestehend aus ELW 1 (2 Feuerwehrangehörige), HLF A (4) und HLF B (4) sowie einer DLK (2) in Niederbauweise, vorgehalten. Früher gehört zum Standardlöschzug ein TLF 24/50, das vom HLF B abgelöst wurde und als Sonderfahrzeug eingesetzt wird. Die HLF B sind die älteren Fahrzeuge der Typen A und B. Letztere waren vormals das Löschfahrzeug der Stuttgarter.
In der Wache 5 stehen unter anderem WLF mit verschiedenen Abrollbehältern (Schaummittel 6 000 l, Unterkunft, Rüstzeug, …), einer von 2 Kranwagen (KW 30), der zusammen mit einem AB Anschlagmittel eingesetzt wird.

Rettungswache

Die Wache 5 ist die einzige Rettungswache der BF. Ein NEF und 2 RTW sind dort stationiert. Nachts und am Wochenende sind nur das NEF und ein RTW besetzt, tagsüber auch der zweite RTW. In Stuttgart wird der Rettungsdienst zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz, dem Malteser Hilfsdienst und der Johanniter Unfallhilfe gefahren. Rund die Hälfte aller Einsätze der Feuerwehr entfällt auf den Rettungsdienst!
File-id: 2089
Foto: Martin U. Scheerer (02. Juni 2007)
Die Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland bescherte der Stuttgarter Feuerwehr neue Fahrzeuge und Gerätschaften, darunter ein AB-MANV für bis zu 50 verletzte Personen (er wird gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz betrieben), ein AB-Medizintechnik für weitere 50 Verletzte und ein „Bus“ (Großraum-Rettungswagen) mit Plätzen für 5 liegende (schwerverletzte) Patienten und 10 sitzende (leichtverletzte) Patienten. Eine Stryker-Fahrtrage ist als Schwerlasttrage für Patienten mit bis zu 350 kg nutzbar.

Wache 3

Die Wache 3 (West) ist die sogenannte Umweltwache. Ihr Wachgebäude ist das jüngste in Stuttgart. Dort sind 2 RW-U(mweltschutz) stationiert. Diese auch als „Öler“ bezeichneten Fahrzeuge haben recht hohe Einsatzzahlen, da sie mehrmals am Tag zu Ölspuren ausrücken. Dazu haben sie einen großen Behälter, der rund ein Dutzend Säcke Ölbindemittel fasst. Dieses wird mittels einem aus dem Winterdienst bekannten Salzstreuer während der Fahrt auf die verschmutzte Fahrbahn aufgebracht.
Daneben führt der „Öler“ zahlreiche Pumpen für unterschiedliche Gefahrstoffe mit. Unter anderem eine Schlauchpumpe (Elro), die in beiden Richtungen funktioniert, soll heißen sowohl Saugen als auch Drücken kann, 2 Fasspumpen und 1 Druckluftpumpe. Weitere Ausrüstungsgegenstände sind ein Wassersauger, Schöpfkellen und Werkzeug, darunter auch nicht funkenreißendes aus Kupfer-Beryllium.
In dieser Wache stehen 2 WLF, jeweils aufgesattelt mit AB Umweltschutz Land und AB Atemschutz und Dekontamination. Desweiteren befinden sich dort ein AB Tank mit 8 Stück 1 000-Liter-Behältern, ein AB Tank mit 10 000 l Inhalt für brennbare Flüssigkeiten, 1 AB Mulde sowie 2 Gabelstapler. Außerdem steht dort ein Gasflaschenbergebehälter für nicht-brennbare Gase. Selbstverständlich ist in der Wache West auch ein Standardlöschzug stationiert. Außerdem findet sich dort eines der drei Fahrzeuge für die Behälter „Wechselaufbau“ (WA), ähnlich dem AB-System jedoch auf einklappbaren Stützen montiert. In der Wache 2 steht auch der weiße WA Logistik.
File-id: 2100
Foto: Martin U. Scheerer (02. Juni 2007)

Hauptfeuerwache

Die Besichtigungstour endete auf der dritte und letzte Wache, der Hauptfeuerwache (Feuerwache 3) in Bad Cannstatt, gegenüber vom Cannstatter Wasen. Dort war während des Besuchs für ein halbes Jahr ein Reservelöschfahrzeug von Daimler-Benz stationiert. Dies für die Dauer eines Ausbildungslehrgangs, da die Stuttgarter keine Reserve mehr hierfür übrig hatten.
Neben der klassischen Einbahn verkehren in Stuttgart auf Schienen U-Bahn, S-Bahn, Straßenbahnen in Schmal- und Normalspur, eine Kleinbahn, eine Standseil- und eine Schmalspurzahnradbahn. Hierfür verfügte die Berufsfeuerwehr früher über einen RW Schiene, der jedoch zwischenzeitlich abgeschafft worden war. Inzwischen hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass darauf nicht verzichtet werden kann, sodass 2007 eine Neubeschaffung geplant wurde.
Ein orangefarbener VW LT dient während Reparaturarbeiten am WA Einsatzleitung als Ersatz. Neben einer umfangreichen fernmelde- und computertechnischen Ausstattung verfügt der WA über einen abtrennbaren Besprechungsraum. In diesen können mittels einer Kamera mit Superzoom Bilder von der Einsatzstelle übertragen werden. Eine tragbare Kamera (umschaltbar auf Infrarot) ermöglicht einem Trupp Detailaufnahmen zu übertragen, die dann ausgewertet und für die Ausarbeitung für Einsatzaufträge herangezogen werden. Der Container kommt immer ab einem 3. Alarm zum Einsatz.
Ein GW-Spezialrettung/Taucher und ein Alu-Boot mit Außenborder auf einem Trailer sind ebenfalls in der Hauptwache stationiert. Für die Ausbildung werden doch auch mehrere Planspielplatten mit Modellen vorgehalten. Inko Weber, der bis Ende Mai 2007, 10 Jahre lang als Ausbilder bei der BF tätig war, erklärte dass eine konsequente Ausbildung die Umsetzung von „Standards“ – also bei gleichen Lagen immer die gleichen Handlungen vorzunehmen – gefördert habe. So hätte er seit 5 Jahren das Melden einer „Lage bei Ankunft“ sowohl den Freiwilligen als auch den Hauptberuflichen eingeimpft, was die Qualität der Rückmeldungen deutlich verbessert hab, sagte Weber.
File-id: 2113
Foto: Martin U. Scheerer (02. Juni 2007)

SIMOS

Auf dem Gelände der Hauptfeuerwache befindet sich auch das 2006 fertiggestellte Gebäude der SIMOS, der „Leitstelle für Sicherheit und Mobilität Stuttgart“. In sind untergebracht die Integrierte Leistelle von Feuerwehr und Deutschen Roten Kreuz mit 10 Notrufannahmeplätzen, der Stab für außergewöhnliche Ereignisse und Katastrophen SAE, die Telefonvermittlung für den ärztlichen Notdienst sowie die Integrierte Verkehrsleitzentrale für die Verkehrsüberwachung- und -lenkung. Die Gesamtbaukosten beliefen sich auf rund 15 Millionen Euro, rund 2 Drittel fielen davon auf die Technik.
Die TEL des SAE befindet sich in einem durch eine Glaswand abgetrennten Nebenraum. Der Verwaltungsstab befindet sich einen Stock höher und blickt von oben auf den sehr hohen Raum der Integrierten Leitstelle. Diese wird optisch bestimmt durch eine riesige Medienwand. Dort sind unter anderem die Status sämtlicher Fahrzeuge und auf einem Stadtplan die derzeitigen Einsatzorte dargestellt. Die Einsatzorte werden auf dem Stadtplan mittels verschiedener Zeichen hervorgehoben: So bedeutet ein blaues Kreuz ein Krankentransport, ein rotes Kreuz ein Rettungswageneinsatz und ein blauer Punkt der hinzualarmierte Notarzt. Blinkt eines dieser Symbole, so ist das entsprechende Rettungsmittel noch auf der Anfahrt.
Theoretisch ließe sich in SIMOS eine GPS-Fahrzeugüberwachung verwirklichen. Da jedoch das Geld für die Umrüstung der Fahrzeuge fehlt, wird dies noch etwas auf sich warten lassen. Der Einsatzleitrechner verwaltet rund 7 000 Straßen von Stuttgart. Mittels einer „Joker-Suche“, bei der nur Bruchstücke – zum Beispiel eines Straßennamens – eingegeben werden, liefert der Rechner eine Auswahl an Straßen, Objekten und Einrichtungen. Dies erleichtert die Bestimmung des Einsatzortes, falls Anrufer undeutlich sprechen. Der Einsatzleitrechner steuert neben der Funkalarmierung auch das jeweilige Alarmlicht und die Alarmdepeschen.
File-id: 2121
Foto: Martin U. Scheerer (02. Juni 2007)
Rund 150 000 „Notrufe“ – inklusive des ärztlichen Notdienstes – gibt es pro Jahr. Auf rund 1 Million Anrufe insgesamt wird das Aufkommen geschätzt. Eine anfänglich durchgeführte Protokollierung wurde aufgegeben, da sich der Aufwand nicht auszahlte.
Mit dem System „See us“ werden Luftbild, Stadtplan und Kataster so miteinander verknüpft, dass die Leitstelle recht genaue Angaben über die Bebauung einer Einsatzstelle und ihrer Umgebung erhält und an diese an die Einsatzkräfte vor Ort weitergeben kann.

Besonderheiten

In den Wachen 1 und 4 sind je ein KEF-T stationiert. Das „Kleineinsatzfahrzeug mit Zusatzbeladung zum Öffnen von Türen“ wird vor allem bei hilflosen Personen in einer Wohnung eingesetzt. Es wird aber auch bei Bedarf bei Brandeinsätzen hinzu alarmiert, falls ein Zugang geschaffen werden muss.
Zahlreiche Stuttgarter Feuerwehrfahrzeuge sind mit „Panda-Generatoren“ ausgestattet, die sehr leise sind und ein angenehmes Arbeiten ohne Lärmbelästigung an Einsatzstellen ermöglichen.
Mehrere Smart bevölkern die Feuerwachen: Einen davon fährt der Personalsratsvorsitzende. Das Auto ist mit Blaulicht ausgestattet, hat jedoch kein Funksprechgerät.

Abflug

Zum Essen führte Inko Weber die Besucher in die Sportgaststätte beim Gottfried-Daimler-Stadion. Den Tag beschloss die Gruppe auf der Besucherplattform des Stuttgarter Flughafens. Inko Weber sei für die tolle und unterhaltsame Besichtigungstour herzlich gedankt. Weber hat zum 1. Juni 2007 eine neue Ausbildung begonnen: Die nächsten zwei Jahre wird er zum Zugführer ausgebildet. Nach 10 Jahren Tätigkeit als Ausbilder, sei es an der Zeit gewesen, etwas Neues zu tun, begründete er seinen Entschluss.
Auf der Homepage www.feuerwehr-stuttgart.de wird sehr ausführlich über die der Feuerwehr Stuttgart berichtet. Zu den Fahrzeugen des Rettungsdienstes der Feuerwehr finden sich auf der Homepage www.rettungsdienst-stuttgart.com weitere Informationen.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-06-07 12:47:37

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3 Galerien
02. Juni 2007 – 3-Wachen-Tour in Stuttgart #1
02. Juni 2007 – 3-Wachen-Tour in Stuttgart #2
02. Juni 2007 – 3-Wachen-Tour in Stuttgart #3

29. Mai 2007 – Pferdekutschen und Feuerwehr-Korso

Erlebnisreiches Pfingstwochenende – Jugendfeuerwehr zu Besuch in Fontainebleau

File-id: 1954
Foto: Philippe Scacco (26. Mai 2007)
File-id: 1968
Foto: Philippe Scacco (26. Mai 2007)
Fontainebleau/Konstanz (-) Eine Fahrt in Pferdekutschen, ein auffälliger Feuerwehr-Korso und das Singen der Nationalhymnen beim Fußballturnier sind nur einige der Erlebnisse, die für Konstanzer Jugendfeuerwehrangehörigen von ihrem Besuch in Fontainebleau in fester Erinnerung bleiben dürften. 16 Jugendliche, 5 Betreuer sowie der Stellvertretende Kommandant Peter Renker und seine Frau Monika waren über Pfingsten auf Besuch bei der französischen Partnerfeuerwehr.
Zwei historische mit der Europa- und den Nationalflaggen Frankreichs und Deutschland geschmückten Pferdekutschen fuhren die Jugendlichen in von „la caserne“, der Feuerwache, zum feierlichen Empfang am Freitagabend ins Theater. Auf de Straße wurden sie freundlich beklatscht, berichtete Lars Chudzinski, Leiter der Jugendfeuerwehr. Nach dem Festakt, wurden jedem deutschen Jugendlichen ein französischer zugewiesen, um erste Kontaktschwierigkeiten zu überwinden und immer einen Ansprechpartner zu haben.
Am meisten beeindruckt haben dürfte die Konstanzer der Feuerwehr-Korso von der Feuerwehrkaserne zum Schloss. Die Jugendlichen rollten und trugen mehrere historische Spritzen über die rund drei Kilometer lange Strecke, gefolgt von Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr Fontainebleau, die mit Blaulicht und Martinshorn für ein richtiges Spektakel sorgten. „So etwas habe ich noch nie erlebt“, erzählte tief beeindruckt Lars Chudzinski, der seit 15 Jahren aktiv die Städtepartnerschaft begleitet.
Am Schloss angekommen, begann die Einsatzübung, die die französischen und deutschen Jugendlichen gemeinsam bestritten. Rauch – dargestellt durch Theaternebel – aus Fenstern im Schloss, zeigte den Übungsort an. Erhöht wurde die Spannung dadurch, dass sie zuerst mit den altertümlichen Geräten arbeiten mussten. Erst danach kamen auch die Drehleiter und moderne Löschfahrzeuge und Geräte zum Einsatz.
An den Folgetagen sorgten ein Besuch in einem Hochseilgarten und in Paris mit dem Aufstieg zum Eifelturm sowie einer Bootsfahrt auf der Seine für viel Abwechslung. Sportlicher Höhepunkt war am Montag das Fußballturnier in der Turnhalle von „la caserne“, bei dem nicht nur die Kinder und Jugendlichen sondern auch die Betreuer antreten mussten. Ungewohnt für die Deutschen war das Abspielen- und singen der beiden Nationalhymnen vor Beginn der Veranstaltung.
Der (Foto-)Bericht der französichen Freunde
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-06-04 23:20:44

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26. Mai 2007 – 2. Funklehrgang 2007

File-id: 1914
Foto: Helge Hamann (26. Mai 2007)
Beim Funklehrgang vom 24. bis zum 26. Mai 2007 nahmen Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehren Allensbach, Reichenau, und Konstanz sowie der Werkfeuerwehr Altana Pharma teil. Die Ausbilder waren Jens Jurkschat, Martin Romer und Helge Hamann.
2 Mannschaftsfotos zum Download
Autor: Helge Hamann – Letzte Änderung: 2007-05-28 16:03:50

21. Mai 2007 – Brandhilfe berichtet über Feuerwehr Konstanz

Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums berichtet die Verbandszeitschrift des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg in der Maiausgabe und in den darauf folgenden Heften über die Feuerwehr Konstanz, ihre Organisation, die Entwicklung der letzten 150 Jahre, aber auch über das Programm des Festwochenendes. Weitere Infos unter http://www.brandhilfe.info/.
Autor: hwr – Letzte Änderung: 2007-05-27 19:48:38

15. Mai 2007 – Ein Audi als Ersatz-ELW

Audi Ersatz-ELW
File-id: 1886 Audi Ersatz-ELW
Während der ELW 2 zu Gewährleitungsarbeiten beim Hersteller Weschenfelder in Bretten weilte, stellte dieser einen Audi als Ersatz zur Verfügung.
Foto: hwr (16. Mai 2007)
Der ELW 2 war für einige Tage zu Gewährleitungsarbeiten beim Hersteller Weschenfelder in Bretten. Für diese Zeit stellte dieser einen Audi-Pkw als Ersatz-Einsatzleitwagen zur Verfügung. Mit Hilfe dieses Fahrzeugs sowie den auf den Anhänger „Führung“ umgeladenen Gerätschaften konnte die Führungs-Gruppe ihre Einsatz- und Funktionsfähigkeit beibehalten. Als Zugfahrzeug diente der Lkw-Öl.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-05-18 14:28:28

12. Mai 2007 – Maschinisten-Lehrgang

File-id: 1866
Foto: nea (12. Mai 2007)
Der Maschinisten-Lehrgang dieses Frühjahrs fand an diesem Samstag seinen Abschluss. Den rund 40-stündigen Kurs in der Zeit vom 4. bis 12. Mai 2007 unter der Leitung von Michael Blender (FF Radolfzell), Alexander Müller und Burkhard Romer (beide FF Konstanz) besuchten 20 Männer und 1 Frau von Feuerwehren aus dem Landkreis. Die Ausbilder haben den Teilnehmern theoretisches und praktisches Wissen unter andrem in Fahrzeugkunde, in Aufbau und Betrieb von Feuerlöschkreiselpumpen, über Sonderaggregate, in Wasserförderung über lange Wegstrecken, im Fahren mit Sondersignal vermittelt. Alle Teilnehmer haben den Lehrgang erfolgreich abgeschlossen und können ihr Wissen nun an ihren Standorten anwenden. Das Mannschaftsfoto in Originalgröße gibt es im Download-Bereich.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-05-14 14:20:55

04. Mai 2007 – Neuer Kommandowagen im Dienst

File-id: 1818
Foto: hwr (04. Mai 2007)
Einen neuen Kommandowagen setzt die Feuerwehr Konstanz seit Anfang Mai ein. Das neue Fahrzeug vom Typ Opel-Zafira löst einen in die Jahre gekommenen Vorgänger vom Typ Opel-Astra ab. Der Ausbau erfolgte auf der Basis eines Serienfahrzeuges durch die Angehörigen der hauptamtlichen Wache.
Das Fahrzeug dient dem Sachbearbeiter für den Vorbeugenden Brandschutz unter der Woche als Dienstfahrzeug. An den Wochenenden wird es als Fahrzeug des Brandmeisters vom Dienst eingesetzt.
Das Fahrzeug verfügt über die Normausstattung nach DIN. Als Warnanlage kommt erstmals ein Balken aus dem Hause FG Haensch mit LED-Technik und integrierter Martin-Signalanlage zum Einsatz.
Für die Feuerwehr Konstanz bedeutet das neue Fahrzeug einen Generationswechsel: Es ist das erste Dienstfahrzeug der Feuerwehr mit zivilem Zulassungskennzeichen. Seit dem 1. März 2007 werden kommunale Behördenfahrzeuge bundesweit nur noch mit zivilen Kennzeichen und nicht mehr mit Behördenkennzeichen zugelassen. Diese sind künftig nur noch Bundesbehörden sowie den Landesdienststellen vorbehalten.
Autor: hwr – Letzte Änderung: 2007-05-06 17:54:04

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04. Mai 2007 – Neuer Kommandowagen Opel-Zafira

29. April 2007 – Weiterhin hohe Gefahr von Wald- und Flächenbränden

Die anhaltend trockene Witterung führt zu weiterhin hoher Gefahr von Wald- und Flächenbränden. Die von der Feuerwehr und der Forstverwaltung herausgegebenen Verhaltenshinweise behalten weiterhin Gültigkeit.

Waldgedicht

Im Wald besteht, nicht ohne Not –
Bis auf den Winter – Rauchverbot,
denn wenn im Laub ein Stummel glimmt,
dies oft ein schlimmes Ende nimmt.
Versage Dir den Tabaksduft
und schöpfe tüchtig frische Luft.
(vgl. § 41 Abs. 3 LWaldG und § 83 LWaldG)
Wer unter Bäumen Feuer macht,
lässt jede Vorsicht außer Acht.
Und schmeckt die Bratwurst noch so gut,
ein leichter Wind entfacht die Glut …
So kann ein Waldbrand schnell entstehn' –
die Zündler ins Gefängnis gehn'.
(vgl. § 41 LWaldG und § 83 LWaldG)
Quelle: Landesforstverwaltung Baden-Württemberg
Autor: hwr – Letzte Änderung: 2007-04-30 19:44:59

21. April 2007 – Stress pur

"Stress pur"
File-id: 1797
Foto: hwr (22. April 2007)
Ganz schön anstrengend - so eine Fahrzeugstellprobe zur Vorbereitung auf das 150-jährige Jubiläum der FFK im Hafenareal. Unsere Aktiven bei der "Arbeit".
Autor: hwr – Letzte Änderung: 2007-04-24 15:06:09

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21. April 2007 – Stellprobe

16. April 2007 – Hohe Waldbrandgefahr durch Frühlingshitze

Das frühlingshafte, trockene Wetter zieht in Feld, Wald und Fläche erhebliche Brandgefahr nach sich. Der Deutsche Wetterdienst hat den Waldbrandgefahrenindex im Landkreis Konstanz auf die zweithöchste Stufe (von fünf) gesetzt. Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz ruft daher zum vorsichtigen Umgang mit offenem Feuer im Freien auf. Insbesondere sollten Raucher davon absehen, ihre Zigarettenkippen acht- und gedankenlos wegzuwerfen. Vorsicht gilt auch beim "maifeierlichen" Grillvergnügen. Im Wald herrscht bis Ende Oktober gesetzliches Rauchverbot.
Auch Kindern sollten in diesen Tagen besonders auf die Gefahren hingewiesen werden, die vom Umgang mit Streichhölzern und Feuerzeugen ausgehen. Feuer vernichtet Pflanzen und zerstört damit den Lebensraum zahlreicher Tiere und Insekten. Auch Tiere kommen bei Flächenbränden oft zu Schaden.
Manches Holzfeuer wurde durch Wind auch bereits so stark angefacht, dass unkontrollierter Funkenflug Wiesen, Wald und Felder in Brand setzte. Weggeworfene Glasscherben sorgten mit dem sogenannten "Brennglaseffekt" für verheerende Brände.
Neben diesen einfachen Verhaltenstipps bittet die Feuerwehr um eine einfache, aber sehr wichtige Hilfe: Parken Sie bei Ausflügen in die Natur nicht auf Feld- und Waldwegen! Halten Sie die Zufahrtswege frei! Denn wenn es brennt, muss die Feuerwehr mit ihren Löschfahrzeugen über diese Wege zu den Einsatzstellen anfahren. Verkehrsbehindernd abgestellte Kraftfahrzeuge kosten dabei wertvolle Zeit.
Autor: nea

30. März 2007 – Das LF 15 kehrt heim

File-id: 1853
Foto: Michael Tillner (30. März 2007)
Die Konstanzer Magirus Motorspritze aus dem Jahr 1924 stand mehrere Jahrzehnte lang als Dauerleihgabe im Feuerwehrmuseum Salem. Da zum einen der Platz im Museum für andere Zwecke benötigt wurde und anlässlich des Jubiläums der Feuerwehr das Löschfahrzeug wieder gezeigt werden sollte, kam dieses wieder nach Konstanz zurück.
Nachdem das Fahrzeug einige Wochen zuvor schon von den Museumsmitarbeitern aus seinem beengten Stellplatz zwischen den Säulen im Treppenhaus hervorgeholt und in einem Schuppen zwischengelagert worden war, brachten es einige Feuerwehrkameraden unter der Leitung von Klaus Koch nach Konstanz. Hierfür sicherten sie sich die Unterstützung des Transportunternehmers Roland Wurst, der mit seinem Unimog und einem Tieflader den fachgerechten Transport sicherstellte.
In einer von Wurst angemieteten Halle in der Max-Stromeyer-Straße – vielen noch als „Wache 10“ bekannt, die rund 10 Jahre lang für Fahrzeuge und Gerätschaften der Ölwehr und des Gefahrgut-Zug Unterstellplatz war – kann das Löschfahrzeug grob instand gesetzt werden um es an der Oldtimerschau ausstellen zu können.
Wenn die Halle im Herbst wieder für den eigentlichen Zweck als Winterlager für Boote herhalten muss, dürfte der Oldtimer seine neue Heimat im Konstanzer Feuerwehrmuseum finden. Dieses entsteht derzeit im ehemaligen Gerätehaus Wollmatingen. Dann bleibt genug Zeit, um das Fahrzeug fachmännisch zu restaurieren; unter anderem müssen neue Vollgummireifen aufgezogen werden.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-05-12 11:31:27

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30. März 2007 – Das LF 15 kehrt heim

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Feuerwehrmuseum in Schloss Salem

03. März 2007 – Rekordzahl an Bränden im Jahr 2006

64 224 Stunden ehrenamtlich geleistet – Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr

Eine Rekordzahl an Bränden, hohe Einsatzzahlen, große Stundenzahlen, zahlreiche Waschmaschinenbrände und die Mitgliederentwicklung bei der Jugendfeuerwehr, waren einige der wichtigen Themen an der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr. Kommandant Dieter Quintus berichtete in der Halle Petershausen über das Geschehen im Jahr 2006.
64 224 Stunden hätten die ehrenamtliche tätigen Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr geleistet, so Quintus. Dabei kam es zu rund 250 Alarmierungen der Freiwilligen. Insgesamt verzeichnet die Statistik 1518 Einsätze, meist Kleineinsätze die im Wesentlichen von den hauptamtlichen Kräften abgearbeitet worden waren. Darunter fallen rund 300 Einsätze wegen der Vogelgrippe. Trotzdem sei die übrigbleibende Zahl weit über dem langjährigen Durchschnitt, merkte der Kommandant an.
Zu bedenken gäben ihm die 176 Brände, so Dieter Quintus, dies sei die bisher höchste Zahl seit die Statistik geführt werde. Immerhin 18 Brände seien frühzeitig durch die automatischen Brandmeldeanlagen entdeckt worden. Diese hohe Zahl unterstreiche die Wichtigkeit solcher Einrichtungen.
Auffallend sei die hohe Zahl an Bränden mit Waschmaschinen und Wäschetrocknern. Er habe nachgeforscht, um einen Grund für die auffallende Zahl zu finden. Dabei sei herausgekommen, dass die Geräte im Durchschnitt zwölf Jahre alt gewesen seinen. „Die ist relativ alt für eine solche Maschine“, erklärte der Wehrleiter. Aus diesen Erfahrungen heraus sollten die Maschinen niemals unbeaufsichtigt laufen, auch nicht Nachts um mit dem Nachstrom zu sparen. Quintus hat zuhause sogar das Bad mit einem Haushaltsrauchmelder ausgerüstet, was üblicherweise wegen möglicher Fehlalarme durch Wasserdampf nicht gemacht wird.
276 Aktive, 46 Kinder und Jugendliche in der Jugendfeuerwehr (1999 waren es noch 102), 51 Angehörige des Spielmannszuges und 89 Mitglieder in der Alterabteilung hatte die Freiwillige Feuerwehr zum Jahresende. Der Altersdurchschnitt bei den Aktiven sei mit rund 38 Jahren „recht passabel“, sagte Quintus. Bei den 26- bis 30-jährigen zeige sich jedoch eine „auffallende Delle“, merkte der Kommandant kritisch an, denn er zähle diese mit zu den Leistungsträgern.
Für Lars Chudzinski, Leiter der Jugendfeuerwehr, ist die Ausweitung des Schulbetriebs auf Ganztagesbetreuung für den Rückgang mit verantwortlich. Außerdem seien relativ viele Jugendliche in die aktive Wehr übernommen worden. Kommandant Dieter Quintus führt noch weitere Gründe an: Geburtenrückgang, weniger Nachwuchs in den Feuerwehrfamilien, ein riesiges Freizeitangebot und viele Ehescheidungen, die zu einem Wechsel im persönlichen Umfeld führten.
Kreisbrandmeister Rolf-Jürgen Stoffel sagte, für eine Stadt wie Konstanz sei die Zahl der Aktiven nicht unbedingt ausreichend. „Es stimmt bedenklich, dass im letzten Jahr nur ein Eintritt ohne vorherigen Feuerwehrbezug erfolg ist“, sagte Stoffel. An die Stadt gerichtet, mahnte der Kreisbrandmeister, dass diese mehr in ihr ehrenamtliches Personal investieren solle. Schließlich sein diese Herz und Seele des Betriebes. Die Stadt könne zur Attraktivität des Feuerwehrdienstes beitragen. Er denke dabei an freie Eintritte oder eine Zusatzrente. Dabei sollen nicht die Familienangehörigen vergessen werden. Denn im Gegensatz zu einem Verein sei in der Feuerwehr der Dienst Pflicht.
In mehreren Redebeiträgen äußerten Feuerwehrangehörige ihren Unmut über die nicht erfolgte Rückgabe von Klassenzimmern an die Feuerwehr. Die Räume in der Feuerwache in der Steinstraße werden derzeit von der Gebhardschule genutzt. Eigentlich hätten sie nach spätestens nach sieben Jahren Nutzung durch die Theodor-Heuss-Realschule an die Feuerwehr zurückgegeben werden sollen. Der Bedarf sei groß, betonten die Redner. Oberbürgermeister Horst Frank sagte zu, dass demnächst in einer gemeinsamen Sitzung von Feuerwehr- und Schulausschuss eine Lösung gesucht werden soll.

Ehrungen

Aktive Wehr

25 Jahre: Franz Hahn, Thomas Reuter
15 Jahre: Dietmar Berger, Matthias Martin, Alexander Müller, Ralf Schilling

Spielmannszug

10 Jahre: Daniel Weiss, Maresi Zippelius
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-03-06 01:13:50

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02. März 2007 – Rekordzahl an Bränden im Jahr 2006

10. Februar 2007 – Erster Funklehrgang mit neuem ELW 2

File-id: 1540
Foto: Helge Hamann (10. Februar 2007)
Beim Funklehrgang vom 8. bis zum 10. Februar 2007 nahmen FRauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehren Allensbach, Reichenau, Öhningen und Konstanz sowie der Werkfeuerwehren Siemens und Zentrum für Psychiatrie Reichenau teil. Die Ausbilder waren Jens Jurkschat, Martin Romer und Helge Hamann. Als Führungsfahrzeug war erstmals der neue ELW 2 dabei, welcher sich gut dafür geeignet hat.
Originalbild im Download-Bereich
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-02-11 20:43:05

Februar 2007 – Heiße Tage an der australischen Feuerfront

Konstanzer Feuerwehrmann und Student als Waldbrandbekämpfer in „Down Under“

In Australien gehören Waldbrände zum „täglichen Leben“. Da ich während meines Australien-Aufenthalts ebenfalls Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr bin, hatte ich die Gelegenheit mehrere Tage lang an der Bekämpfung eines größeren Waldbrand teilzunehmen.
Das Feuer war im Goobang National Park zwischen Orange und Parkers ausgebrochen. Dieses Gebiet liegt etwa 300 Kilometer östlich von Sydney im Landesinneren. Dort hatte es seit langer Zeit nicht mehr geregnet, der größte Teil der Landschaft bestand aus vertrocknetem Gras, Staub und Wald. Brandursache war eine Gewitterfront, die allerdings keinen Regen mit sich gebracht hatte. So war innerhalb kurzer Zeit ein rund 6 000 Hektar großer Waldbrand entstanden – und Alles nahm seinen Lauf.
File-id: 1563
Foto: Martin Sutter (Februar 2007)
Am Montag, dem 12. Februar 2007, wurde unser Captain benachrichtigt, dass Seahampton (das ist die Brigade in der ich bin) Teil eines Strike Teams sei und mit einem CAT1 Tanker (Tanklöschfahrzeug mit 3 500 l Wasser und einer AFFF-Schaumanlage) sowie 2 Besatzungen – eine für die Tagschicht, eine für die Nachtschicht – ausrücken soll.
Da sich das Feuer wegen der Winde über Nacht deutlich verschlimmert hatte, wurde unsere geplante Abfahrt vorgezogen und wir fuhren am frühen Dienstagmorgen mit einem weiterem CAT1 aus einer Nachbarwehr und einem MTW ab. Unsere Aufgabe führte in das rund 400 Kilometer entfernte Orange.
Unser Strike Team im „Division West“ (Abschnitt West) bestand aus etwa 15 CAT1, die sich aus mehreren Districts (Landkreisen) zusammengesetzt hat (Lake Macquarie, Gosford, Blue Mountains).

Tag 1

Da wir fast den ganzen Tag für die Anreise gebraucht hatten, gab es für uns von der Tagschicht nicht mehr viel zu tun und so durften wir uns noch mal von der Reise erholen. Anders als üblich waren wir in Motels anstatt in Zeltlagern untergebracht. Unser Motel hatte einen Whirlpool und eine Sauna, die dann auch gleich besetzt wurden. Für die Nachtschicht begann dann nach dem Abendessen gleich die Arbeit.

Tag 2

Unser Tag begann früh morgens. Um 5.30 Uhr war Abfahrt vom Motel zur so genannten „Staging Area“. Das ist der Sammelpunkt für alle ankommenden und abfahrenden Einheiten. Hier werden die Fahrzeuge betankt, die Luftfilter gereinigt, Essen und Trinken auf die Fahrzeuge verladen und so weiter. Außerdem finden hier der Schichtwechsel und kurze Einsatzbesprechungen statt.
Die Nachtschicht hatte wegen der schlechten Sicht relativ erfolglos versucht die entsprechenden Gegenfeuer („Backburns“) zu legen, so dass die Einsatzleitung entschied, dies zu unserer Hauptaufgabe für diesen Tag zu machen.
File-id: 1562
Foto: Martin Sutter (Februar 2007)
Nachdem alle Fahrzeuge gewartet waren und unser Division Leader (Abschnittsleiter) von seinem Hubschrauber-Erkundungsflug zurückkam, fuhren wir gegen 7 Uhr in das eigentliche Brandgebiet. Da es für die Tagschicht der erste Trip ins Waldgebiet war, begannen wir mit einer „Rundfahrt“, um uns mit dem Wegenetz und so genannten „Assembly Areas“ vertraut zu machen. Als Assembly Area werden kleinere Sammelpunkte im Wald bezeichnet, an denen Tankwagen mit Wasser bereit stehen um die Feuerwehrfahrzeuge zu füllen. Dadurch werden lange und unnötige Fahrzeiten aus dem Brandgebiet vermieden. Außerdem trifft man sich dort zu kurzen Pausen und zum Mittagessen.
Nachdem wir unseren Abschnitt erkundet und diesen in zwei Sektoren unterteilt hatten, begannen wir mit den Gegenfeuern. Dazu werden die Fahrzeuge in gleichmäßigen Abständen entlang der entsprechenden Linie aufgestellt und jede Mannschaft zündet seinen Abschnitt an. Dabei ist vor allem darauf zu achten, dass keine „Spot Fire“ auf der anderen Seite entstehen. Bei ständig änderndem Wind und ziemlich großen Flammen passiert das ziemlich schnell, so auch bei uns.
Glücklicherweise haben wir alles unter Kontrolle bekommen. Die Fahrzeuge können oftmals nicht weit genug entfernt vom Feuer geparkt werden. Allerdings sind diese mit einem Sprüh-System ausgestattet, das sowohl die Kabine, den Aufbau und die Reifen kühlt. Davon mussten wir nicht selten Gebrauch machen.
Im Laufe des Tages hatten Bulldozer einen weiteren Weg angelegt, der ziemlich parallel zum eigentlichen Weg verlief. So konnten die Fahrzeuge im Ringverkehr fahren wenn neues Wasser benötigt wurde, oder sie sich weiter vorgearbeitet hatten. Wenn das Feuer dann in die gewünschte Richtung gewandert ist, wird damit begonnen die „Fire Line“, das heißt die Linie an der man gestartet ist, abzulöschen. Das komplette Ablöschen eines etwa 20 Meter breiten Streifens war dann Aufgabe der Nachtschicht.
Nach knapp 12 Stunden am Feuer machten wir uns wieder auf den Weg zur „Staging Area“ – Abendessen. Danach eine gründliche Dusche gab es noch einen kurzer Gang in die Sauna. Da wir einen anstrengenden und heißen Tag hinter uns hatten, gingen wir alle relativ früh ins Bett.
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Foto: Martin Sutter (Februar 2007)

Tag 3

Der Tag begann für uns wieder um 5.30 Uhr. Im Wesentlichen hatte sich an der Einsatzaufgabe nichts geändert. Die Wetterbedingungen über Nacht waren stabil geblieben, so dass sich das Feuer nicht nennenswert vergrößert hatte. Trotzdem standen mittlerweile fast 6 500 Hektar in Flammen. Das Schwierige an diesem Tag war, dass wir in einem Waldgebiet waren, das über wenig Unterholz verfügte und es so umso schwerer war, ein richtiges Feuer zu entzünden. Während wir also warteten bis wir endlich ein Feuer hatten, blieb uns viel Zeit, um das übrige Einsatzgeschehen zu verfolgen: Hubschrauber, die im Tiefflug über uns hinweg flogen; Bulldozer, die neue Wege oder Wendeflächen anlegten und dergleichen mehr. In dieser Zeit hab ich mir auch viel von unserem Captain über die Einsatztaktiken bei solchen Waldbränden erklären lassen.
Die Fahrzeuge führen neben feuerwehrtechnischer Ausrüstung auch einen Campingkocher sowie Kaffee und Tee mit. Dadurch kam es öfters vor, dass wir unmittelbar an der Einsatzstelle Kaffeepause machten, unser Mittagessen einnahmen oder einfach nur einen Snack zwischendurch hatten. Außerdem ist auf den Fahrzeugen eine Kühlbox verladen in der ausreichend Trinkwasser mitgeführt wird. Nicht ganz ungefährlich für die Einsatzkräfte ist auch die sommerliche Hitze von über 35°C, die täglich um die Mittagszeit erreicht wird.
Nach den diesmal eher wenig erfolgreichen „Backburns“ übergaben wir die Nachlöscharbeiten wieder der Nachtschicht und verließen gegen 19 Uhr die Einsatzstelle. Zurück im Motel gönnten wir uns wieder den mittlerweile zur Gewohnheit gewordenen Saunagang und eine Runde im Whirlpool.

Tag 4

Auch an diesem Tag hatte sich an der Einsatzlage nichts nennenswert verändert. Allerdings merkte man mittlerweile, dass das Feuer im Inneren der Gegenfeuer sich langsam mangels Masse abschwächte und die Löschhubschrauber gute Arbeit leisteten. Deshalb konzentrierten wir uns heute hauptsächlich – wie die Nachtschicht – auf die Nachlöscharbeiten entlang unserer Feuerlinie. Dadurch wird ein Wiederaufflammen im Randgebiet – und somit die Gefahr einer Ausbreitung – verhindert. Besonders viel Aufmerksamkeit erfordern die so genannten „Hot Spots“. Das sind Glutnester, die sich unterhalb der Oberfläche befinden, und nur bekämpft werden können, in dem man sie entweder frei schaufelt oder mittels Vollstrahl ablöscht. Das Schwierige ist, diese Hot Spots ausfindig zu machen. Diese Aufgabe wurden dann den älteren, erfahrener Kameraden überlassen.
Im Laufe des Nachmittages zog eine neue Gewitterfront heran, die diesmal allerdings auch Regen mit sich brachte. Nachdem der Regen immer stärker wurde, entschied die Einsatzleitung alle Schwerfahrzeuge aus dem Wald zurückzurufen. Immerhin hatte es innerhalb weniger Minuten knapp 42 Millimeter Niederschlag gegeben, der die sonst eher staubigen Wege in reine Matschpfützen verwandelte.
File-id: 1577
Foto: Martin Sutter (Februar 2007)
Bei einer weitern Lagebesprechung aller Division Leaders entschieden die Verantwortlichen, die Einheiten, die aus weiter Entfernung gekommen waren, frühzeitig nach Hause zu schicken.
Am Ende dieses Tages fand bei uns im Motel ein Grillfest statt, da sowohl die Tag- und Nachtschicht nichts mehr zu tun hatten. Einwohner haben sich freiwillig gemeldet und uns dabei unterstützt und uns versorgt.

Tag 5

Das Tagesprogramm heute war eigentlich recht einfach: nach Hause fahren, Fahrzeug putzen und wieder einsatzbereit machen. Unsere Heimreise führte uns wieder über die Blue Mountains und wir hielten an manchen Stellen für eine kleine Sightseeing Tour an.
Allerdings gestaltete sich die Reinigung aufwändiger als angenommen. Dicke Staubschichten in den einzelnen Schubladen und Fächern, sämtliche Ausrüstungsgegenstände verdreckt, verstaubt oder nass. 2 Reifen hatten tiefe Risse im Profil und mussten ersetzt werden. Kratzer im Lack, die im Laufe der nächsten Woche wieder rauspoliert werden mussten. Teilweise gab es auch geschmolzene Türgriffe: Die Liste der Schäden und noch anstehender Arbeit war lang. Schließlich waren die Fahrzeuge 5 Tage lang fast rund um die Uhr in Betrieb und haben knapp 300 Kilometer in Waldgebiet zurückgelegt.
Über 200 Feuerwehrmänner und -frauen waren mehrere Tage im Einsatz. Insgesamt sind knapp 6 700 Hektar Wald verbrannt. Glücklicherweise sind keine Menschen oder Wohnhäuser zu Schaden gekommen. Der Wald wird wohl ein paar Jahre brauchen, bis er sich davon wieder erholt hat. Von älteren Kameraden hab ich mir sagen lassen, „das war nur eins unserer vielen alljährlichen Feuerchen“.
Während meiner gesamten Zeit als Mitglied im New South Wales Rural Fire Service habe ich viel über Waldbrände dazu gelernt. Allerdings habe ich auch gelernt, dass in vielen Fällen Freiwillige Feuerwehr einfach Freiwillige Feuerwehr ist – egal wo auf der Welt. Kameradschaft und Freundschaft, „Gott zur Ehr, dem nächsten zu Wehr“; es mag zwar anders heißen, aber es bedeutet das Gleiche.
Feature im Südkurier
Autor: Martin Sutter – Letzte Änderung: 2007-03-17 18:32:28

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