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2007
44 Berichte
Dezember 2007 – Die neue Drehleiter kommt baldDie Freiwillige Feuerwehr Konstanz erwartet im Januar 2008 die (ursprünglich bereits für Juni in Aussicht gestellte) neue Drehleiter. Hierbei handelt es sich (wie bereits mehrfach berichtet) um die erste Serienauslieferung der neuen Gelenkarmleiter DLA(K) 23/12 mit der firmeninternen Produktbezeichnung "L32A" aus dem Hause Metz auf einem MAN TGM 15.280-Fahrgestell mit nachlaufender gelenkter Hinterachse. Das Fahrzeug wird über die Norm hinaus mit einer Schleifkorbtrage, einem Rollgliss (nebst Dreibein), einem Überdruckbelüftungsgerät sowie einem Lohrsbach-Sprungretter beladen sein. Die Inbetriebnahme des Fahrzeuges soll nach Einweisung des Personals der Wache erfolgen. Anschließend ist eine Generalüberholung der derzeitigen 6/33 geplant, deren Umsetzung in die Altstadt nach Rückkehr aus dem Werk vorgesehen ist. Erst dann wird die aus dem Jahr 1982 stammende Magirus-Leiter aus der Stadt außer Dienst gestellt werden. Erste Fotos der neuen Leiter im Internet sowie die Vorstellung anlässlich eines Technikseminars in Hamburg sowie Diskussionen in zahlreichen Internetforen haben der Leiter in der überregionalen Fachwelt bereits zu reger Aufmerksamkeit verholfen. Autor: hwr
09. Dezember 2007 – Kurt Affolter wird 2009 neuer Chef der Feuerwehr Kreuzlingen | Werner Ilg und Kurt Affolter (re.)
Bild: Sebastian Schaad, Feuerwehr Kreuzlingen | | (08.12.2007) |
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Kurt Affolter, Vizekommandant der Feuerwehr Kreuzlingen, wird zum 1.1.2009 die Nachfolge von Werner Ilg als Kommandant unserer Nachbarwehr antreten. Werner Ilg tritt zum Ende des Jahres 2008 in den wohlverdienten Ruhestand über. Dies gab der Kreuzlinger Stadtrat David Blatter anlässlich des Schlussabends der Feuerwehr Kreuzlingen im Bottighofer Gemeindezentrum bekannt. Zugleich verabschiedete sich Blatter, der sein Amt seit der Stadtratswahl 2006 inne hat, von seinen Feuerwehrkameraden, denn aus zeitlichen Gründen muss er seinen eigenen Feuerwehrhelm an den Nagel hängen. Blatter blickt selbst auf 20 aktive Dienstjahre in der Feuerwehr Kreuzlingen zurück.
Kommandant Klaus Dieter Quintus gratulierte seinem designierten Kollegen zu seiner künftigen Aufgabe. Besonders hervor hob er die Vorzüge einer solchen frühzeitigen Klärung der Nachfolge, die eine sorgfältige Einarbeitung des Nachfolgers ermögliche. "Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Dir," sagte Quintus.
Das neue Amt von Affolter umfasst wesentlich mehr, als das des Feuerwehrchefs: Er wird - wie Werner Ilg - das städtische Amt für öffentliche Sicherheit leiten und damit zugleich Chef des Zivilschutzes, der Stadtpolizei, des Kaminfegerwesens, sowie des Sportboothafens werden.
Die Feuerwehr Konstanz überreichte den Kreuzlinger Kameraden als Gastgeschenk einen deutschen Überflur-Hydrantenschlüssel sowie eine Konstanzer Einsatzabschnittsleiter-Weste als Ausdruck der guten grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Zugleich spielte der Konstanzer Kommandant hiermit auf Erkenntnisse aus der jüngsten grenzüberschreitenden Übung im September an. Auf den grenzüberschreitend eingesetzten Konstanzer Einsatzfahrzeugen befinden sich seit 20 Jahren Schweizer Hydrantenschlüssel.
Weitere Informationen zum Schlussabend unter www.feuerwehr-kreuzlingen.ch. Autor: hwr – Letzte Änderung: 2007-12-09 21:31:58
16. November 2007 – Abrollbehälter Öl ausgeliefertAm 16. November wurde endlich der Abrollbehälter Ölwehr-Bodensee ausgeliefert. Das vom Land Baden-Württemberg bereitgestellte Gerät führt umfangreiches Material zur Gefahrgutbekämpfung mit. Hierbei liegt die besondere Ausrichtung in der Aufnahme und Förderung von Mineralölen aus dem Wasser. Auch das Zubehör der Ölsperren sowie für den Leichtflüssigkeitsabscheider wird hier verladen sein. Die umfangreiche Beladung prädestiniert den Container darüber hinaus für den Gefahrguteinsatz zu Lande und stellt damit eine wertvolle Ergänzung kommunaler Einsatzmittel dar. Drei baugleiche Container gehen an die Feuerwehren Radolfzell, Überlingen und Friedrichshafen. Hergestellt wird der Container von der Firma AMDAC-Bachert. Siehe auch in der Ausrüstungsdatenbank: WAB ÖlAutor: hwr – Letzte Änderung: 2007-12-24 14:17:08
15. November 2007 – Feuerwehrbedarfsplan beschlossenDer Verwaltungs- und Finanzausschuss des Gemeinderats beschloss in seiner heutigen nichtöffentlichen Sitzung, einen Feuerwehrbedarfsplan für die Stadt Konstanz aufzustellen und hierfür Haushaltsmittel in Höhe bis zu 40.000€ für Beratungsleistungen bereit zu stellen. Autor: hwr
03. November 2007 – Spielmannszug in Wolfurt auf Platz 1Beim internationalen Feuerwehr-Fußballturnier im österreichischen Wolfurt errang der Spielmannszug der Freiwillige Feuerwehr Konstanz den 1. Platz. Nach rund 20 Jahren hatte erstmals wieder eine Konstanzer Mannschaft teilgenommen. Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-11-07 20:03:50
27. Oktober 2007 – Maschinisten-Lehrgang Oktober 2007Im Oktober 2007 wurden an zwei Wochenenden 22 neue „Maschinisten für Löschfahrzeuge“ von den Feuerwehren des Landkreises Konstanz am Standort der Feuerwache Konstanz ausgebildet. Die 36 Unterrichtsstunden wurden in die ebenso wichtigen theoretische Grundlagen und das praktische Arbeiten am Fahrzeug, beziehungsweise Pumpe aufgeteilt.
Sonderpumpen für Gefahrguteinsätze, sowie ein Fahrzeug mit einer Hochdruckpumpe und die Wasserabgabe mit einem „CAFS“-C-Rohr wurde den Teilenehmern erklärt und sie konnten selbst Hand anlegen um die auftretenden Kräfte kennen zu lernen. Mit einem zum Abschluss durchgeführten schriftlichen und praktischen Test, den alle Teilenehmer erfolgreich bestanden, wurde der Lehrgang in Konstanz beendet. Autor: Michael Blender – Letzte Änderung: 2007-11-06 21:44:06
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22. Oktober 2007 – Peter Renker als Stellvertretender Kommandant wiedergewähltDie außerordentliche Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz wählte am Abend Peter Renker erneut für fünf Jahre zum Stellvertretenden Kommandanten. Renker setzte sich damit deutlich gegen seinen Mitbewerber Klaus Koch durch. Für Peter Renker ist dies die dritte Amtszeit in Folge.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-10-24 14:02:29
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22. Oktober 2007 – Kreistag bestellt Kreisbrandmeister und Stellvertreter für weitere fünf JahreDer Kreistag des Landkreises Konstanz hat in seiner heutigen Sitzung einstimmig den bisherigen Kreisbrandmeister Rolf-Jürgen Stoffel (Leiter Amt für Brand- und Katastrophenschutz Landratsamt Konstanz) sowie die beiden bisherigen Stellvertreter Klaus-Dieter Quintus (Kommandant Feuerwehr Konstanz) sowie Helmut Richter (Kommandant Feuerwehr Radolfzell) für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren bestellt.
Der Kreisbrandmeister sowie die beiden Stellvertreter sind Ehrenbeamte des Landkreises und üben die Funktion ehrenamtlich aus. Sie sind Aufsichtsbeamte über das Feuerlöschwesen im Landkreis. Darüber hinaus können Sie bei Feuerwehreinsätzen die Leitung des Einsatzes übernehmen. Im Alltag stehen sie den Feuerwehren des Landkreises bei den vielfältigen Aufgaben als fachkundige Berater zur Seite. Autor: hwr – Letzte Änderung: 2007-10-22 23:40:04
21. Oktober 2007 – Atemschutz Modul 2: Absuchen großer RäumeAm Samstag und Sonntag veranstaltete der Kreisfeuerwehrverband die Fortbildung „Atemschutz Modul 2: Absuchen großer Räume“ in der Johann-Peter-Hebel-Schule in Singen. Neben einer theoretischen Unterweisung umfasste der Unterricht je zwei Atemschutzdurchgänge. Dabei war im Luftschutzkeller der Schule zum Einen eine vermisste Person zu suchen und zu retten sowie zum Anderen eine Kameradenrettung durchzuführen. Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-10-24 14:24:43
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13. Oktober 2007 – Neue Drehleiter kommt im NovemberRückblick auf das ausklingende Jubiläumsjahr – Jahresabend der Freiwilligen Feuerwehr | | Foto: nea (13.10.2007) |
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Am 16. November soll es soweit sein: Die lang erwartete Drehleiter wird dann in Konstanz eintreffen. Dies kündigte Kommandant Dieter Quintus beim Jahresabend der Freiwilligen Feuerwehr in der Litzelstetter Seeblick-Halle an. Das neue Feuerwehrfahrzeug wird mit rund fünf Monaten Verspätung ausgeliefert. Es hätte schon vor den Jubiläumsfeierlichkeiten im Juni in Dienst gestellt werden sollen.
Neues Konzept war erfolgreich
Kommandant Dieter Quintus nutzte den Abend um einen kurzen Rückblick auf das auslaufende Jubiläumsjahr zu werfen. Dieses sei bisher ereignisreich und damit auch arbeitsreich verlaufen, so Quintus. Im Mittelpunkt habe der Juni mit seinem Jubiläumswochenende gestanden, an dem bewusst neue Wege beschritten worden seien. So war der Verzicht auf ein Festzelt erklärte Absicht, was nicht überall auf Begeisterung gestoßen sei.
Trotzdem sei das Konzept stimmig gewesen, verteidigte Quintus die Neuerung. Die Ausstellung „Feuer & Flamme“ – nur noch bis Ende Oktober zu sehen – habe überregional für Aufsehen gesorgt, berichtete der Kommandant. Die Oldtimerschau auf dem Münsterplatz sei beeindruckend gewesen und als wahrer Publikumsmagnet habe sich die Leistungsschau in Hafenareal erwiesen. Die Stimmung sei hervorragend gewesen und die Feierlichkeiten mit der „After-Show-Party“ am Samstagabend toll ausgeklungen. Quintus versäumt es nicht, nochmals den zahlreichen Helfern zu danken, die zum Gelingen der Jubiläumsfeier beigetragen haben.
Zukunftspläne
Nicht messbar sei bisher die Nachwuchswerbung. Den 17 Abgängen (9 durch Wegzug) stünde die gleiche Anzahl an Zugängen gegenüber, die mit Abschluss des Ausbildungszuges zu verzeichnen sei. Hoffnung setzt der Kommandant auf die Ergebnisse eines Workshops zur Öffentlichkeitsarbeit, die jedoch er noch umgesetzt werden müssen.
Quintus berichtete von der Sitzung des Haupt und Finanzausschusses am Donnerstag, wo über die Rückgabe der Schulräume an die Feuerwehr und einen Klassenraumneubau auf dem Dach des Feuerwachenanbaus beraten worden war. Dieser Antrag der SPD-Fraktion über den Neubau zweier Räume fand keine Mehrheit.
Jedoch habe es einen Beschluss der gegeben, der von allen Fraktionen mitgetragen würde: Wenn nach den Umbauten am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium ab Mai 2008 dort die Container nicht mehr benötigt werden, sollen diese an die Gebhardschule – der genaue Standort ist noch offen – umgesetzt werden und die Schulräume wieder uneingeschränkt der Feuerwehr zur Verfügung stehen. Eine abschließende Zustimmung des Gemeinderates steht jedoch noch aus. Quintus dankte dem Oberbürgermeister, der sich „vehement“ für eine schnelle und befriedigende Lösung der Raumfrage eingesetzt habe.
In nächster Zeit wird auch über die grundsätzliche Vorgehensweise bei der Entwicklung der beiden benachbarten Schulen und der Feuerwehr beraten werden. So muss die Feuerwehr in den nächsten Monaten einen Bedarfsplan erstellen, um Stadtverwaltung und Gemeinderat eine Entscheidungsgrundlage zu liefern.
Zufriedener Oberbürgermeister
Oberbürgermeister Horst Frank zeigte sich gleichfalls zufrieden mit der sich abzeichnenden Lösung der Raumfrage. Trotzdem sei die Frage zu stellen, wie es in de Steinstraße weiter gehen soll. „In nächster Zeit wird sich sicher nichts ändern“, denn die Zentrale müsse trotz erkannter Verkehrprobleme am jetzigen Standort verbleiben. Aber auch die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr müsse erhalten bleiben, anerkannte der Oberbürgermeister.
Horst Frank blickte gleichfalls auf die vielfältigen Ereignisse zum Feuerwehrjubiläum zurück. Für ihn ist sicher, dass sich der Aufwand gelohnt habe. Die Frauen und Männer hätten gezeigt, was die Feuerwehr für die Stadt bedeute und welchen Stellenwert sie im bürgerschaftlichen Engagement einnehme. „Eine grandiose Leistung“, freute sich der Oberbürgermeister über die Arbeit der ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männer. Sie hätten gezeigt, dass sie – obwohl jedes Feuer anders sei – jeder Gefahrenlage gewachsen seien.
Der Tod von Ehrenkommandant Rudolf Santo sei schmerzlich gewesen und – trotz des hohen Lebensalters – völlig überraschend gekommen, sagte Frank. Seine Freundschaft und Beziehung zu den Partnerstädten habe bleibende Eindrücke hinterlassen. Santo habe sich stets für Feuerwehr und Stadt eingesetzt.
Rückblickend erinnerte Frank ebenfalls an das Theaterstück des „Konstanzer Totentanzes“, an dem auch einige Feuerwehrleute mitgewirkt hatten. Darin sei sehr deutlich geworden, dass durch unsere Gesellschaft viele Klischees geisterten. Eines das darin verarbeitet wurde, so der Oberbürgermeister, habe die Konstanz Feuerwehr klar beim Jubiläum widerlegt: Denn das einzige was dort in Strömen geflossen sei, war nicht der Alkohol sondern das Löschwasser! Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-10-16 23:59:19
11. Oktober 2007 – Container statt FeuerwacheWegen fehlender Räume war die Gebhardschule vor acht Jahren mit zwei Klassenzimmern in die Feuerwache eingezogen. Nun will die Feuerwehr die Räume zurück haben, um sie für Lehrgänge nutzen zu können. Großen Streit gibt es dennoch nicht: Schließlich will auch die Schule aus der Wache ausziehen. Elke Großkreutz, Chefin der Gebhardschule, blickte im Ratssaal zu Feuerwehrkommandant Dieter Quintus. "Wenn wir noch mehr Distanz hätten, würde unsere Beziehung noch besser", sagte die Schulrektorin mit feiner Ironie. Dann kämpften Kommandant und Rektorin vor den Räten im Haupt- und Finanzausschuss gemeinsam darum, dass Schule und Feuerwache wieder räumlich getrennt werden.
Wegen fehlender Räume war die Schule vor acht Jahren mit zwei Klassenzimmern in die Feuerwache eingezogen. Sie schätzten sich, sagten Großkreutz und Quintus. Doch seien sie ebenso so sicher, dass beide Aufgaben nicht in ein Haus passten.
Dass leuchtete den meisten Räten ein, auch wenn nicht alle so dramatisch wurden wie Gabriele Weiner (Freie Wähler), die in einem Katastrophenfall gleich den Krisenstab neben friedlich lernenden Schülern sah. Die Feuerwehr will die Räume vor allem für Lehrgänge nutzen. Und so zog Oberbürgermeister Horst Frank seine Vorlage zurück, in der er der Feuerwehr zwar die Räume zurückgeben wollte, für die Schule aber den Bau zweier neue Zimmer auf dem Dach der Wache vorsah. Der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Jürgen Leipold, sagte: "Das ist ein Vorschlag, mit dem sie weder bei der Feuerwehr noch bei der Gebhardschule Begeisterung auslösen."
Schwerer erwies sich die Suche nach einer besseren Lösung: Eine Verlegung der Feuerwache gilt als ausgeschlossen. Dies würde nicht nur rund 15 Millionen Euro kosten. Die Wache muss zentral gelegen sein, damit die anrückenden freiwilligen Retter im Einsatzfall schnell dort sind. Die SPD schlug darum vor, die ohnehin marode Turnhalle auf dem Schulgelände durch einen Neubau zu ersetzen und auf diesem die neuen Klassenräume einzurichten. Ein Vorhaben, das Frank nun von der Verwaltung prüfen lässt. Der Oberbürgermeister brachte aber überraschend noch eine andere Lösung ins Gespräch: "Wir müssen darüber reden, brauchen wir eine neue Realschule oder wollen wir alles am Standort Theodor-Heuss-Realschule machen." Und mit Blick auf den Ausbau des Stadtteils Petershausen an der Bahn sagte SPD-Rat Herbert Weber auch die Gebhard-Grund- und Hauptschule werde einst zusätzliche Kapazitäten brauchen.
Am Ende schließlich stand ein Kompromiss: Schon im November wollen die Räte über Container am Rande des kleinen Parks am Gebhardsplatz entscheiden. In diese sollen die extra Klassenräume untergebracht werden. Ein Ja zu diesem Vorschlag gilt als sicher, auch wenn Grünen-Rätin Inge Egler die Freifläche verteidigte, als gehe es um die letzten Quadratmeter tropischen Regenwaldes. "Nicht übers Knie brechen" (Frank) will die Stadtverwaltung das Ausarbeiten einer dauerhaften Lösung, also die Antwort auf Fragen wie: neue Turnhalle oder neue Schule? Für Qunitus und Großkreutz bedeutet die Container-Lösung aber schon einmal die Trennung in absehbarer Zeit. Worauf beide in trauter Eintracht den Ratssaal verließen. Autor: Frank van Bebber – Letzte Änderung: 2007-10-15 15:18:16
29. September 2007 – Atemschutz Sonderdienst im ZPRSchon um 7.30 Uhr mussten 22 Atemschutzgeräteträger/-innen der Züge 7 und 3 der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz sowie der Werkfeuerwehr Zentrum für Psychiatrie Reichenau (ZPR) zum ganztägigen Sonderdienst Atemschutz antreten. Nach einem theoretischen Unterricht durch Philipp Siebrecht ging es in die Kantine des ZPR zu einem gemeinsamen Frühstück.
Anschließend folgten die praktischen Übungen an 4 Stationen. Die Ausbildungsschwerpunkte waren Strahlrohrtraining, das Absuchen von Räumen mit Menschenrettung, das richtige Öffnen von Türen zum Brandraum, das Vorgehen im Brandraum (Rauchgaskühlung; Temperaturcheck und dergleichen) sowie das Vorgehen unter beengten räumlichen Verhältnissen.
Als Abschluss der praktischen Ausbildung stand noch das Thema Überdruckbelüftung mit Hilfe eines wasserbetriebenen Lüfters auf dem Programm. Nachdem alle Gerätschaften versorgt waren, fand der Ausklang bei einem gemeinsamen Abendessen statt. An dieser Stelle nochmals ein großes Lob an die ZPR-Küche, welche die Teilnehmer den ganzen Tag über hervorragend verpflegt hat! Autor: Oliver Näcke – Letzte Änderung: 2007-10-03 19:40:48
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27. September 2007 – Die Feuerwehr im SeerheincenterAusstellung und Aktionen zum 150-Jährigen – Malwettbewerb für Kinder | | Foto: nea (20.09.2007) |
 | | Foto: nea (29.09.2007) |
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Die Feuerwehr historisch und zeitgemäß, im Modell und lebensgroß ist von Donnerstag, 27. September, bis Samstag, 6. Oktober, im Seerheincenter zu erleben. Neben einer Ausstellung auf den Verkehrsflächen im Petershauser Einkaufszentrum präsentiert sich die Freiwillige Feuerwehr auch in den Schaufenster zahlreicher Geschäfte. Eine Fachfirma berät in dieser Zeit über den Vorbeugenden Brandschutz im privaten und gewerblichen Umfeld.
Die Schaufenster sind liebevoll dekoriert: ob Feuerwehr-Bär, Modelle von über einem Halben Meter Länge oder Winzlinge aus Plastik und Metall oder die große Nachbildung eines Feuerlöschboots. So vielfältig wie diese Gegenstände ist auch der Alltag für die ehrenamtlichen Frauen und Männer der Konstanzer Feuerwehr. Mehrere Szenen auf den Verkehrflächen – darunter Umwelt und Höhenrettung – stellen einige der Aufgaben einer modernen Feuerwehr dar. Eine Fotoausstellung rundet die Schau ab.
„Eine gute Zusammenarbeit mit unserer Nachbarschaft ist uns wichtig“, begründet Center-Manager Markus Scheer die Idee, der Feuerwehr im eigenen Haus eine Plattform zu bereiten. „Der Anlass dies zum 150-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz zu tun war ebenfalls naheliegend“, ergänzt Scheer. Feuerwehr-Pressesprecher Nikolaj Schutzbach freut sich über diese Gelegenheit: „Wir können der Bevölkerung – egal ob jung oder alt – zeigen was die ehrenamtlich Tätigen alles zu leisten imstande sind. Wenn es uns gelingt, die eine Frau oder den einen Mann für die Arbeit in der Feuerwehr zu gewinnen, wäre das ein toller Erfolg.“ Schutzbach führt weiter aus: „Mit der kleinen Schau möchten wir auch auf die große Ausstellung ‚Feuer & Flamme’ im Kulturzentrum am Münster hinweisen, die einen noch tieferen Einblick in die Geschichte der Feuerwehr ermöglicht.“
Die Firma Brandschutz Streibert gibt professionelle Tipps zu Rauchmeldern und Feuerlöschern. Kinder dürfen bei einem Malwettbewerb zum Thema „Feuerwehr“ ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Eine Jury prämiert die schönsten Bilder. Es gibt drei Kategorien von 3 bis 5, 6 bis 9 und 10 bis 14 Jahren. Am Glücksrad können die Kinder kleinere Gewinne ergattern. An den beiden Samstagen werden die Feuerwehrfrauen und -männer mit mehreren Vorführungen das Seerheincenter beleben.
Zeiten
Die Aktion Feuerwehr im Seerheincenter findet vom Donnerstag, dem 27. September, bis Samstag, dem 6. Oktober, statt. An den Samstagen, 29. September, und 6. Oktober, wird es Feuerwehr-Vorführungen geben: jeweils um 10, 11.30, 13, 14.30 und 15.30 Uhr. Die Firma Brandschutz Streibert ist Montag bis Samstag von 10 bis 19 (samstags bis 16 Uhr) Uhr an ihrem Infostand vertreten. Die Kinderaktionen finden Montag bis Freitag von 15 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 16 Uhr statt. Die Prämierung des Malwettbewerbs wird am Samstag, dem 6. Oktober, sein.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-10-10 23:23:08
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20. September 2007 – Erste Eindrücke von der neuen Metz-Gelenk-DrehleiterErste persönliche Eindrücke von der neuen Drehleiter verschaffte sich Kommandant Dieter Quintus bei Metz in Karlsruhe. Das Konstanzer Modell ist nach einem Prototyp das erste "Serienmodell" der neuen "Gelenk-Drehleiter". Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-09-28 02:53:44
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08. September 2007 – Mehr Sportsgeist beim Saison-FinaleWie jedes Jahr beenden die Fire-Fighters die Triathlonsaison bei der Skizunft in Stockach. An diesem Samstag trafen sich wieder einmal 5 gut vorbereitete Athleten um sich der Sprintdistanz im Volkstriathlon zu stellen.
Wie üblich war allerdings die Voranmeldung, in der man die geschätzte Schwimmzeit angeben musste, der größte Stolperstein. Denn es stellte sich heraus, dass sich einige um bis zu 5 Minuten überschätzt hatten und somit in ein sehr starkes Schwimmerfeld gerieten. Der Respekt war groß und so hielten sich die Feuerwehrmänner beim Schwimmstart zurück, um die anderen Starter nicht zu sehr zu blockieren. Dies galt natürlich nicht für Alan Dittrich, der sich trotz gerade auskurierter Verletzung gut eingeschätzt hatte und sich somit hervorragend in das Feld einfügte.
Aber wie immer zeigten die Fire-Fighters Sportsgeist und gaben einfach ihr Bestes. Als erstes durften Florian und Benni Fuchs diese Eigenschaft unter Beweis stellen. Sie starteten um 10:50 Uhr mit dem Wissen, dass ihre Mitstreiter Alan Dittrich, Andreas Wilhelm und Marcus Sauter, die sich in der Startgruppe um 12:10 Uhr befanden, ihnen dicht auf den Versen sein würden.
Alan Dittrich, Florian und Benni Fuchs mussten sich durch die unterschiedlichen Trainingsstände meist allein über die 700 Meter Schwimmen, 22 Kilometer Radstrecke und die 4,5 Kilometer Laufstrecke kämpfen, wobei sich Andreas Willhelm und Marcus Sauter von Anfang an ein Kopf an Kopf Rennen lieferten und sich so zur Höchstleistung antreiben konnten.
Alles in allem war dieser Samstag für alle ein Erfolg. Denn alle Fire-Fighters beschlossen den Wettkampf unter den ersten Fünf in der jeweiligen Altersklasse. Für Benni Fuchs bedeutete das den 5. Platz mit einer Zeit von 1:31:46,8 Stunden in der Alterklasse (AK) Jugend A. Florian Fuchs gewann mit seiner Zeit von 1:23:22,6 nicht nur das Bruderduell sonder sicherte sich mit dieser Leistung ebenfalls den 5. Platz in der AK I. Marcus Sauter und Andreas Willhelm erreichten jeweils den 3. Platz in ihrer AK. Marcus in der AK II mit einer Endzeit von 1:17:41,0 und Andreas, der letzen Endens das Kopf an Kopf Rennen für sich entscheiden konnte, in der AK III mit 1:17:19,6. Das beste Ergebnis erarbeitete sich Alan Dittrich, der sich in seiner Alterklasse, der AK II, niemandem geschlagen geben musste, in der hervorragenden Zeit von 1:05:40,0.
Nach diesen ermutigenden Ergebnissen waren schon kurz nach dem Wettkampf wieder diverse Kampfansagen für die nächste Saison ausgesprochen worden. Schließlich gilt: Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf. Und somit starteten alle Fire-Fighters in ein – hoffentlich – erfolgreiches Wintertraining, für die mit Spannung erwartete nächste Saison! Autor: Marcus Sauter – Letzte Änderung: 2007-09-16 18:36:32
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02. September 2007 – Schwächelnde Motivation statt HalbmarathonDer Reichenauer Straßenlauf gehört mit zu den ersten Wettkämpfen an denen die Fire-Fighter vertreten waren. Und so zog es sie an diesem Sonntag in altbekannter Tradition wieder auf die Gemüseinsel im Bodensee.
Leider musste man kurzfristig auf den immer sehr motivierenden Kameraden („und irgendwann überhol ich dich auch mal“) Alan Dittrich verzichten. Er hatte sich leider am Fuß verletzt und wollte sich für den noch anstehenden Triathlon in Stockach schonen. Trotzdem konnten sich vier Kameraden finden, die sich dem Lauf stellten. Aber durch die schwächelnde Motivation drückten sie sich um den Halbmarathon und einigten sich auf einen „internen Wettlauf“ auf der 10-Kilometer-Strecke.
Diesen Wettstreit konnte Andreas Wilhelm, leider deutlicher als dem Zweiten lieb, für sich entscheiden. Er beendete den Lauf in einer Zeit von 47:12,6 Minuten und erreichte damit den 88.Rang in der Gesamtrangliste. Marcus Sauter kam auf den internen zweiten Rang, da er sich mit zu vielen Läufern in roten Laufshirts und weißen Camps herumschlagen musste und somit den Anschluss auf seinen Rivalen verlor. Doch die Enttäuschung war nur von kurzer Dauer als er sein diesjähriges Ziel mit einer Zeit von unter 50 Minuten erreichte: genauer gesagt 49:22,3 Minuten was für ihn den Rang 109 in der Gesamtwertung bedeutete.
Nachdem die zwei Kameraden Florian Fuchs und Adolf Sulger sich über die gesamte Strecke Kopf an Kopf dem Ziel näherten, beendeten sie den Wettstreit sportlich fair gemeinsam und erkämpften sich so die immer noch sehr gute Zeit von 57:25 Minuten. Diese Leistung brachte den beiden Sportlern den 144 beziehungsweise 145 Platz.
Mit diesen hervorragenden Ergebnissen kann man sich dann sicher im nächsten Jahr wieder – oder auch zum ersten Mal – für den Halbmarathon motivieren.
Autor: Marcus Sauter – Letzte Änderung: 2007-09-16 18:33:58
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26. August 2007 – Gute Laune beim FeuerwehrschießenKreuzlingen (-) Rund 50 Teilnehmer aus Kreuzlingen, Daisendorf, Überlingen und Konstanz trafen sich am 25. August zum diesjährigen Freundschaftsschießen. Zum dritten Mal luden die Kreuzlinger Kameraden zum „außerfeuerwehrlichen Beisammensein“ auf den Schießstand der Feldschützengemeinschaft Bottighofen ein. Mit dabei waren acht Teilnehmer der Feuerwehr Konstanz aus den Zügen 1,2 und 3 – eine durchaus ausbaufähige Zahl. Mit dem Sturmgewehr galt es, auf 300m Distanz möglichst viele Punkte zu erzielen. In einer Sonderwertung wurde mit Zielfernrohr geschossen.
Peter Brandes und Heini Vetterli organisierten auch in diesem Jahr das Turnier und investierten von der Platzorganisation über die Bewirtung bis hin zum Werben der zahlreichen Sachpreise mit ihren Helfern der Feldschützengesellschaft Bottighofen dankenswerter Weise wieder viel Zeit und Mühe.
Die Siegerehrung unter Verleihung der von Firmen aus der Region gesponsorten Sachpreise fand im Beisein des Bottighofer Gemeindeammanns Urs Siegfried, Vertretern des Kreuzlinger Stadtrats sowie dem Kommandanten der Feuerwehr Kreuzlingen Werner Ilg statt. Gut platzierten sich die Kameraden aus dem Bodenseekreis, die in den vorderen Rängen landeten. Den aus Sicht der Feuerwehr Konstanz besten - achten – Platz in der Gesamtwertung belegte Alexander Rössler (2. Zug). Eine ganze Reihe guter Teilnehmer aus der Kreuzlinger Wehr schossen außer Konkurrenz, um als aktive Feldschützen die Gäste nicht zu benachteiligen.
Der erstmals ausgelobte Wanderpreis ging an die von Kurt Distel (Überlingen-Nussdorf) angeführte Mannschaft aus dem Bodenseekreis. Der ungenannte Stifter des Ehrenpreises hatte ausbedungen, diesen Preis unter den teilnehmenden Gastfeuerwehren auszutragen.
(Anmerkung: Hallo Feuerwehr Konstanz! Das ist ja wohl Ehrensache, dass dieser Preis im kommenden Jahr wieder auf diese Seeseite zurückkommt! Also merkt Euch schon mal den Termin vor: Am 23. August 2008 findet voraussichtlich das nächste Turnier statt.)
Eine Bildergalerie sowie die vollständigen Resultate gibt’s auf der Internetseite der Feuerwehr Kreuzlingen.
Die Konstanzer Mannschaft bestand aus Mathias Martin, Alexander Rössler, Ludwig Fuchs, Helmut Schmitt, Matthias Hirt, Ralf Schilling, Manfred Queck und Carsten Stiebler.
Autor: hwr – Letzte Änderung: 2007-08-31 11:54:53
23. August 2007 – Herausragender Techniker mit Herz und SeeleRedner lobten Schaffenskraft – Trauerfeier für Ehrenkommandant Rudolf SantoDekan Mosignore Emanuel Frey schilderte in seiner Ansprache bei der Trauerfeier für Ehrenkommandant Rudolf Santo in der Kirche St. Suso, dass der Verstorbene 1922 in einer schwierige Zeit hineingeboren worden sei, die ab den 30er-Jahren schicksalsschwere politische Verhältnisse brachte. Im Schatten des Konstanzer Münsters habe er seine Kindheit erfahren, gefördert von seinen Eltern besuchte er die Ingenieurschule – die heutige Hochschule für Technik, Gestaltung und Wirtschaft – wo er mitten im Krieg 1942 sein Studium als Maschinenbau-Ingenieur abschließen konnte.
Zum Arbeitsdienst wurde er in dieser Zeit in das Elsass und später für ein Unternehmen zum Kriegsdienst nach Berlin verpflichtet. Diese Firma entsandte ihn später nach Konstanz, um dort ein Zweigwerk zu errichten. Am 26. August 1943 heiratete er Margarete Franke, mit der er bis zu seinem Tod glücklich zusammenlebte. „Ein herrliches Bekenntnis“, sagte Dekan Frey, was er aus einer von Rudolf Santo persönlich erstellten Datensammlung über dessen Ehe entnehmen konnte: „Meiner Frau muss ich danken für alles, was sie gegeben hat. (…) Jetzt im Alter genießen wir die Erinnerung“.
Oberbürgermeister Horst Frank würdigte Santo als „Mitbürger, den wir noch gerne lange in unserer Mitte gehabt hätten“. Er sei immer präsent und damit wichtig für die Stadt und die Feuerwehr gewesen. Er habe beide mitgeprägt und mit gestaltet. 1945 ist Santo in die Feuerwehr eingetreten, war von 1956 bis 1987 Kommandant, und damit der bisher am längsten amtierende. Ab 1973 war Santo hauptamtlicher Kommandant. Der Ausbau der Freiwilligen Feuerwehr nach dem 2. Weltkrieg sei sein persönliches Werk, würdigte Frank die Schaffenskraft des Verstorbenen.
1956 hatte Santo entscheidenden Anteil an der Gründung der Jugendkapelle, die zusammen mit der Stadtkapelle das Fundament der heutigen Musikschule bildet. Rudolf Santo zählt zu den Mitbegründern der deutsch-französischen Partnerschaft zu Fontainebleau. Später hatte er auch wesentlichen Anteil an der Partnerschaft mit der tschechischen Stadt Tábor. Von 1962 bis 1973 war er Mitglied im Bürgerausschuss beziehungsweise später im Gemeinderat, wo er an vielen Beschlüssen entscheidend mitwirkte. Sein ehrenamtliches Engagement schlug sich in zahlreichen Ehrungen nieder, die 1987 in der Verleihung des Ehrenrings der Stadt Konstanz gipfelte.
Seine ausgeglichene Art und Sachlichkeit haben eine über Fraktionsgrenzen hinausreichenden hohen fachlichen und persönlichen Anerkennung gefunden, lobt Frank die menschliche und umgängliche Art des Verstorbenen, dessen Leistung zu würdigen „hier nur stichwortartig möglich ist und nur bedingt in Worte zu fassen sind“. Santo habe das Leben, aber auch die Menschen geliebt, sagte der Oberbürgermeister, der insbesondere Santos Herzensgüte lobte. Abschließend dankte Horst Frank dessen Menschlichkeit und für seine außergewöhnliche Lebensleistung.
Landrat Frank Hämmerle nahm „mit schwerem Herzen“ Abschied von Rudolf Santo, mit dem er 3 Wochen zuvor nach dem Besuch der grandiosen Feuerwehrausstellung im Bus nach Staad gefahren sei. Santos Menschlichkeit und freundliches Gemüt haben den Altersunterschied von rund 30 Jahren und die damit verbundene Überlegenheit durch mehr Lebenserfahrung verschwinden lassen, so Hämmerle. 14 Jahre lang war Santo halbtags im Landratsamt im Amt für Feuerwehr, Katastrophenschutz und Vorbeugender Brandschutz tätig gewesen.
Der Landrat erinnerte an die Zeit der Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl, wo „wir alle mehr oder weniger unwissend herumgetobt sind“. Santo habe den ersten ABC-Messzug weggeschickt und die Mitarbeiter im Katastrophenschutz geschult. 1978 war der Verstorbene in der Bretagne nach dem Tankerunglück Leiter und Koordinator für die Einheiten aus Baden-Württemberg. Hämmerle würdigte Santo als „großartige Persönlichkeit, herausragenden Techniker mit viel Sachverstand, der mit Herz und Seele dabei gewesen ist“.
Sein Nachfolger als Kommandant, Dieter Quintus, lobte den 10. Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz als großes Vorbild. „Eine Ära geht zuende“, bedauerte Quintus. Nach dem Eintritt in die Feuerwehr 1945 sei in der schwierigen Nachkriegszeit sehr rasch seine Führungsqualität erkant worden. Im jugendlichen Alter von 33 Jahren sei er 1956 zum Kommandant gewählt worden.
Santo habe keine feuerwehrfreie Zeit und keinen Urlaub gekannt, erinnerte der Kommandant. Schlaglichtartig beleuchtete die Leistung seines Vorgängers: Weit über Konstanz hinaus geschätzt sei er als Fachmann im Feuerwehrwesen in Erinnerung, seine Mitarbeit im Kreisfeuerwehrverband, als Präsident des Internationalen Bodensee-Feuerwehr-Bundes (BFB), dem er neuen Schwung verliehen habe, im Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg als Fachgebietsleiter des Katastrophenschutzes und als Delegierter im Deutschen Feuerwehrverband (DFV).
Sein Wirken und seine vielfachen Verdienste seien durch zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen gewürdigt worden, berichte Qiuntus, darunter das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Gold, Feuerwehr-Ehrenzeichen der Sonderstufe, sowie Auszeichnungen der französischen und tschechischen Republik.
Wegen seiner vielen überörtlichen Tätigkeiten habe sein Vorgänger den Spitznamen „Reise-Santo“ erhalten, so Quintus. Trotzdem habe er sich mit ganzer Kraft der eigenen Wehr gewidmet, lobte er seinen Vorgänger. Viele richtungsweisenden Entscheidungen hätten heute noch Gültigkeit: Die Gründung der Jugendfeuerwehr, die Ölwehr Bodensee, die Gründung des Spielmannszuges, im Katastrophenschutz, die Gefahrenabwehr bei gefährlichen Stoffen und Gütern und nicht zuletzt der Aufbau und die Intensivierung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit den Schweizer Nachbarn.
Als weiteren Meilenstein bezeichnete Quintus die Zusammenarbeit mit der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), die heute noch als beispielhaft im ganzen Land gewertet werde. Die mit der Eingemeindung der heutigen Ortsteile verbundene Integration der ehemals selbstständigen Wehren in die Gesamtfeuerwehr Konstanz habe sein Vorgänger mit einer im Land einmaligen, klaren und straffen Neugliederung geschafft. 1967 konnte die neuer Feuerwache in Betrieb genommen werden.
Als unvergessen bezeichnete Quintus seine Tätigkeit als Einsatzleiter: Neben einer Brandserie in der Konstanz Altstadt im Jahre 1965 zählte wohl der Brand des Gaswerks 1967 zu seiner größten Herausforderung. Quintus erinnerte daran, dass der Verstorbene an der Bekämpfung der Waldbrandkatastrophe in Niedersachsen teilnahm und der Bekämpfung der Ölpest in der Bretagne die gesamten Einheiten aus Baden-Württemberg führte.
Quintus lobte Rudolf Santo als vorbildlichen Feuerwehrkameraden, der von seinen Mitstreitern viel abverlangt habe. Unter seiner Leitung zur Führungskraft aufzusteigen habe das Durchschreiten einer harten Schule bedeutet. Obwohl er dabei zielstrebig und hart in der Sache gewesen sei, habe ihn immer seine Menschlichkeit ausgezeichnet.
Abschließend würdigte Walter Pilz als Fraktionsvorsitzender der Freien Wählergemeinschaft (FWG) den Verstorbenen: So habe seine Ehefrau ihren über alles geliebten und vertrauten Ehemann, die Stadt Konstanz eine Integrationsfigur, die Feuerwehr einen Helden, die Familie ein Oberhaupt und die FWG einen väterlichen Freund und Ratgeber verloren.
Wenn es um die Belange des Gemeinwesens gegangen sei, habe Santo immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden, sich mit Leidenschaft für andere eingesetzt und dem Gemeinwohl verschrieben und sein Ego habe ihm nie im Weg gestanden. Er sei immer „glaubhaft rübergekommen“, dass er helfen, stützen und beschützen wollte.
Die Freien Wähler hätten einen ihrer „ganz Großen“ verloren, so der Fraktionsvorsitzende. Sein Rat würden sie bei vielen Gelegenheiten vermissen. „Seine Gesten, seine Körpersprache werden wir nicht vergessen“, sagte Pilz. Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-09-16 16:16:24
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15. August 2007 – Trauer um Rudolf Santo | Der letzte öffentliche Auftritt von Rudolf Santo fand am 17. Juli 2007 in der Ausstellung "Feuer und Flamme" anlässlich des Sponsorenabends statt. Das Bild zeigt ihn mit seinem ehemaligem Chef als Leiter des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz im Landratsamt Konstanz - dem heutigen Landrat Frank Hämmerle. | | Foto: Aurelia Scherrer (15.08.2007) |
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Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz trauert um ihren Ehrenkommandanten Rudolf Santo, der am heutigen Mittwoch im Alter von 85 Jahren verstorben ist.
Rudolf Santo war von 1956 bis 1987 Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz. In seine Amtszeit fällt nicht nur der Wiederaufbau der Freiwilligen Feuerwehr nach dem Krieg, sondern auch die Versöhnung nach dem Krieg mit den Freunden der Schweizer Feuerwehren, die Städtepartnerschaft und Freundschaft mit der Französischen Stadt Fontainebleau sowie die – in den 80er Jahren – revolutionäre Partnerschaft mit der Tschechischen Feuerwehr Tàbor. Rudolf Santo genoss großes Ansehen im In- und Ausland. Er wurde als freundlicher und kompetenter Kamerad und Ansprechpartner allseits hoch geschätzt.
Santos Karriere in der Feuerwehr Konstanz begann im Februar 1951 mit der Beförderung zum Oberfeuerwehrmann. Im September des gleichen Jahres wurde er zum Löschmeister befördert und zugleich Zugführer des 3. Zuges. Am 5. September 1956 wählten ihn die Aktiven zum Kommandanten der Feuerwehr. Beförderungen zum Oberbrandmeister und Hauptbrandmeister schlossen sich in den Jahren 1957 und 1959 an. Im Jahr 1961 wurde er zum Stadtbrandmeister befördert.
In Rudolf Santos Dienstzeit bewältigte die Feuerwehr Konstanz eine Vielzahl von spektakulären Einsätzen. Santo leitete beispielsweise am 23. Dezember 1967 den legendären Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr beim Brand der Spaltgasanlage der Konstanzer Stadtwerke. Feuerwehren der gesamten Bodenseeregion waren damals im Einsatz. In seine Dienstzeit fiel auch der Einsatz der Feuerwehr Konstanz in der Bretagne beim Öltankerunglück oder die Hilfeleistung bei der Waldbrandkatastrophe in Niedersachsen. Auch der Einsatz der Feuerwehr Konstanz im Zuge des Reaktorunglücks im Sowjetischen Tschernobyl im Jahr 1986 – ein wochenlanger Messeinsatz der ABC-Einheiten des Landkreises Konstanz – fiel in seine Ära.
Rudolf Santo hat Meilensteine gesetzt: Die Organisation und Struktur der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz einschließlich der Hauptamtlichen Wache sind auf sein Engagement zurück zu führen. Auch der in den 70er Jahren revolutionäre Einsatz von Frauen in der Feuerwehr ging auf seine Initiative zurück. Er war Mentor und Gründer des Fördervereins „Freunde der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz e.V.“ und einer der ersten Kommandanten, die sich bereits in der zweiten Hälfte der 80er Jahre einen Pressesprecher in die Feuerwehr holten. Santo war federführend aktiv beim Aufbau der Internationalen Ölschadenabwehr auf dem Bodensee. Auch der Internationale Bodensee-Feuerwehrbund lag im sehr am Herzen.
Seine Feuerwehrkameraden lagen Rudolf Santo stets sehr am Herzen. Dies drückte sich nicht nur in seinem Engagement im Landesfeuerwehrverband aus. Er pflegte das kameradschaftliche Gespräch und den geselligen Austausch. Bis ins hohe Alter nahm er an allen gesellschaftlichen Veranstaltungen der Feuerwehr Konstanz teil. Wenn seine Gesundheit es zuließ, pflegte er den Kontakt zu seiner Feuerwehr.
Strahlend und überglücklich konnten die Jubiläumsgäste Rudolf Santo im Juni bei den Feierlichkeiten zum 150-jährigen Jubiläum der Konstanzer Wehr erleben. Verschmitzt lächelnd, stolz und gerührt stand er in der Ausstellung zum 150-jährigen Jubiläum seiner Feuerwehr, deren Geschichte er zu fast einem Drittel aktiv miterlebt und gestaltet hat unter seinem überlebensgroßen Konterfei. Im Beisein vieler seiner Weggefährten feierte er das Jubiläum. Jetzt hat ein erfülltes Feuerwehrleben sein Ende gefunden.
Die Trauerfeier für Rudolf Santo findet am Donnerstag, dem 23.08.2007 um 10:45 Uhr in der Kirche St. Suso (Taborweg) in Konstanz statt.
Autor: hwr – Letzte Änderung: 2007-08-23 14:20:50
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05. August 2007 – Erste Spuren| Gerätehaus Wollmatingen alt |  | | Foto: hwr (05.08.2007) |
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Erste Spuren der künftigen Verwendung des alten Wollmatinger Gerätehauses werde sichtbar. Schreiner der Technischen Betriebe Konstanz unter Leitung von Hubert Hafner montierten die neuen Tore mit Glaselementen. Dies lässt erahnen, dass es künftig hinter diesen Toren etwas zu sehen geben wird. Autor: hwr
04. August 2007 – Kein Spaziergang beim Ravensburger Triathlon | | Foto: Alan Dittrich (04.08.2007) |
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Nach den unterschiedlichsten Wettkämpfen, die in diesem Jahr von den Fire Fighters bereits bestritten wurden, war es am Samstag, dem 4. August, endlich so weit: Drei Athleten der Fire Fighters traten zum ersten Triathlon der Saison in Ravensburg an.
Benjamin Fuchs, Alan Dittrich und Marcus Sauter starteten erstmalig beim Bredl-Sprintcup in Ravensburg. Selbst nach den Vorwarnungen in der Wettkampfvorbesprechung über die anspruchsvollen Rad- und Laufstrecken bestand bei den drei Athleten noch kein besonderer Grund zur Sorge.
Trotz den üblichen Rangeleien beim Start auf die 750 Meter Schwimmstrecke kamen alle drei mit jeweils zufriedenstellenden Zeiten aus dem Flappbach-See. Nach einem schnellen Wechsel ging es dann auf die 25 Kilometer lange Raddistanz. Aber schon nach dem ersten, von allen unterschätzen Anstieg, wurde so manchem klar: „Das wird heute kein Spaziergang“. Und so war es dann auch. Nach einem ständigen Auf und Ab mit dem Rennrad, kam ein langer Anstieg gleich zu Beginn der Laufstrecke. Und so kamen dem einem oder anderem die Radstrecke und 5 Kilometer Laufstrecke ein wenig länger vor als sie wirklich waren.
Im Ziel waren jedoch alle mit ihren Leistungen zufrieden. Und die Feuerwehrleute trösteten sich damit, beim Start im nächsten Jahr die diesmal erreichte Zeit zu unterbieten: „Beim ersten Mal die Strecke kennen lerne und im nächsten Jahr dann Bestzeit!“, so die Kampfansage von Alan Dittrich.
Nach langer Wartezeit wurden dann am Nachmittag die Ergebnisse bekannt gegeben: Mit einer Zeit von 1:25:27 Stunden kam Alan Dittrich auf Rang 7 in seiner Altersklasse. In der gleichen Klasse errang auch Marcus Sauter einen sehr guten 18. Platz, nach dem er kurz vor dem Ziel sich beim Laufen auf der unebenen Strecke verletzte und mit 1:44:00 Stunden nur wenig hinter seinem Kamerad ins Ziel einlief. Das Ergebnis des Triathlon-Rookie Benjamin Fuchs überraschte jedoch am meisten. Nach dem er sich kurz entschlossen zum Start angemeldet hatte, konnte er mit einer Zeit von 1:57:59 Stunden und Platz 14 in seiner Altersklasse überzeugen. Alle drei Athleten bewiesen an diesem Wochenende Potential für den nächsten Triathlon in Stockach und traten somit erschöpft aber guter Dinge die Heimfahrt nach Dingelsdorf an. Autor: Marcus Sauter – Letzte Änderung: 2007-08-09 00:38:01
26. Juli 2007 – Fahrzeugschau beim JugendfeuerwehrzeltlagerNicht nur "Spiel ohne Grenzen" oder Lagerolympiade gibt's anlässlich des diesjährigen Kreisjugendfeuerwehrzeltlagers in Aach. Am traditionellen "Familientag" findet auf dem Lagerplatz in Aach eine Fahrzeugausstellung statt. Von 10 Uhr bis 15 Uhr zeigen verschiedene Feuerwehren aus dem Landkreis Konstanz neue Einsatzfahrzeuge. Mit von der Partie ist der Einsatzleitwagen der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz. Mehr vom, zum und über das Zeltlager gibt's unter www.jugendfeuerwehr-aach.de. Autor: hwr – Letzte Änderung: 2007-07-26 23:24:09
21. Juli 2007 – „Schwimmst Du noch oder läufst Du schon?“Bei der diesjährigen Highlander-Challenge wurde erstmals auch eine Sonderwertung für alle Hilfs- und Rettungsorganisationen ausgeschrieben. Das Team der Firefighters Dingelsdorf startete dabei dieses Wochenende in neuer Besetzung aber mit dem gleichen Ehrgeiz wie in den vergangenen drei Jahren.
Der Austragungsort wechselt für die nächsten drei Jahre in die schöne Landschaft rund um den Illmensee, somit aber leider weg vom Bodensee. Die längere Anfahrt schreckten das Team und den Einzelstarter des 5. Zuges der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz jedoch nicht ab, so dass sich am frühen Samstagmorgen um 7:30 Uhr Marcus Sauter als Schwimmer für das Team auf die 3 Kilometer lange Rundstrecke im Illmensee begab.
„Am Start war es total ruhig, niemand hat sich unterhalten.“ Erzählte er anschließend von der Konzentrationsphase des großen Teilnehmerfeldes, bevor unzählige Arme und Beine die ruhige Morgenstimmung auf dem Illmensee aufwirbelten. Nach nur 1 Stunde und 7 Minuten konnte er die Startnummer bereits an Bruno Romer übergeben.
Der erfahrene Inlineskater nahm sich nun des 20-Kilometer-Rundkurses an. Doch schon wenige Kilometer nach Beginn seiner Disziplin ahnte er, dass 300 Höhenmeter nicht zu unterschätzen sind. Auf den 4 Runden – für die er insgesamt rund 60 Minuten benötigte – musste jedes Mal ein steiler und lang gezogener Anstieg erobert werden. Als Belohnung waren in die Strecke zwei sehr schöne schnelle Abfahrten eingebaut.
Zwischenzeitlich hatte das Team und sein Betreuer von der befreundeten Ginsheimer Feuerwehr, Martin Reinheimer, die Wechselbox im Fahrerlager mit Tisch und Bänken Pavillon sowie Feldbett luxuriös eingerichtet. Hier stand der ehemalige Dingelsdorfer Kamerad und jetziger Feuerwehrmann in Röthenbach, Christian Stimm, bereit für den Wechsel auf die Radstrecke.
Hoch motiviert trieb er sein Carbon-Rennrad 4 Stunden und 10 Minuten lang über die anspruchsvolle Route, die ebenfalls aus zwei Runden bestand. Unbeeindruckt von den unfairen Leistungen einiger Fahrer, die sich zu Windschattengruppen zusammengeschlossen hatten, kletterte er zweimal den 5 Kilometer langen Anstieg zum Höchsten hinauf. Die insgesamt 1 500 Höhenmeter minderten den Erfolg auf dieser Distanz nicht. „Der trainiert ja immer im Allgäu, also Berge fahren kann er!“, so sein Teamkollege Michael Allweier.
Wie gut der selbst am Berg ist, durfte er anschließend auf dem Mountainbike beweisen. Dies gelang im auf äußerst eindrucksvollen Weise, als er nach nur 2 Stunden und 10 Minuten die 44 Kilometer und 1 000 Höhenmeter auf zumeist gut fahrbaren Feldwegen beendete. Für den notwendigen Spaß sorgten zwei Passagen mit tiefen verschlammten Spurrillen, die dem geübten Mountainbiker einiges an Geschick abverlangten. Leider kam es nicht zu dem herbeigesehnten Zweikampf zwischen ihm und dem Einzelstarter Alan Dittrich.
Dieser hatte nach dem zeitlich versetzten Start das Team mittlerweile schon überholt gehabt. Dies gelang natürlich nur, weil der Einzelstarter die kürzere Variante des Highlanders gewählt hatte und erst um 9:30 Uhr an den Schwimmstart ging. Dabei herrschte eine ganz andere Atmosphäre als beim Start der längeren Classic-Variante.
Eine unerträgliche Anspannung war allen Athleten ins Gesicht geschrieben. Die Luft war zum Zerreißen gespannt als die Sportler, umringt von den zahlreichen Zuschauern am Ufer, im hüfttiefen Wasser standen. Zwei Minuten vor dem Startschuss entlud sich die Begeisterung der Fans und Betreuer wie auf Kommando in einem lauten und motivierenden Beifall. Den Anfeuerungsrufen gebührend erfolgte ein spektakulärer Start mit einigen harten Positionskämpfen auf den ersten 500 Metern der insgesamt 2 Kilometer langen Strecke.
Nach einem Tritt ins Gesicht während des Endspurts lag der Einzelstarter nach 36 Minuten beim Wechsel auf die Inliner bereits 4 Minuten im Rückstand zu seinem Zeitplan. Auch er hatte mit der Steigung auf der Inliner-Strecke zu kämpfen, musste diese aber nur zweimal passieren. Dennoch verlor er auf den 13 Kilometer weitere kostbare Zeit.
Unbeirrt und gestärkt durch den von seiner eingespielten Betreuerin Sindia Gurnik gut vorbereiteten Wechsel auf das Rennrad setzte er die Jagd nach dem persönlichen Ziel fort. 300 Minuten, so die eigene Vorgabe für die Gesamtdistanz. Dafür musste er inzwischen knapp 15 Minuten wieder reinholen. In seiner stärksten Disziplin, dem Rennrad, gelang es endlich mit einem Gewaltantritt auf den 60 Kilometern und einem Schnitt von knapp 32 Kilometer in der Stunde, wieder näher an das Zeitziel heranzufahren und den Rückstand um 10 Minuten zu verringern.
Es folgte nun die Mountainbikestrecke, auf der der Einzelstarter im Gegensatz zum Teamfahrer nur eine Runde bewältigen musste. Nach exakt einer Stunde beendete er die Strapazen der 22 Kilometer, blieb somit im berechneten Zeitfenster, konnte aber durch die optimal vorbereitete und sehr schnelle Wechsel ein paar Minuten wettmachen.
Doch der Höhenflug wurde auf der abschließenden Laufstrecke abgefangen. Schon kurz nach dem Wechsel konnte Alan sein anvisiertes Tempo nicht halten und schleppte sich mit einer durchschnittlichen Zeit von 5 Minuten und 30 Sekunden pro Kilometer über die unebenen 10 Kilometer des Crosslaufs. Mit 5 Stunden und 5 Minuten blieb er zwar knapp hinter seiner Wunschzeit zurück, zeigte sich aber überglücklich, die Distanz überstanden zu haben. Begeistert wurde der Einzelstarter dann auch im Ziel von den Zuschauern, der Betreuerin und dem Team empfangen. Zu allseitiger Überraschung schaffte er es auf Platz 3 der insgesamt 38 Einzelstarter des Highlander-Light.
Kurz nach dem Zieleinlauf des Einzelstarters war dann die Stunde für den Teamläufer gekommen. Nachdem Andreas Wilhelm wenige Tage zuvor von einer Krankheit geplagt wurde, musste diese Aufgabe zusätzlich von dem Schwimmer Marcus Sauter übernommen werden. Frei nach dem Motto: „Schwimmst Du noch oder läufst Du schon?!“ Nach einer langwierigen Verletzung und ohne vorheriges Lauftraining meisterte er aber die 20 Kilometer rund um drei kleinere Seen in nur 1 Stunden und 58 Minuten und führte nach rund 10 Stunden das Team auf Platz 48 in der Gesamtwertung. Das ergab den sehr guten 2. Rang in der Sonderwertung der Hilfs- und Rettungsorganisationen. Vielleicht fühlen sich somit auch einige weitere Löschzüge der Feuerwehr Konstanz angespornt zu einem Start beim Highlander 2008.
Das Sportereignis im Internet: www.highlander-challenge.de
Autor: Alan Dittrich – Letzte Änderung: 2007-08-03 14:23:22
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14. Juli 2007 – Bei Dreharbeiten für Tatort-Krimi dabeiDie Freiwillige Feuerwehr Konstanz wirkt im ARD-Tatort „Der Kormorankrieg“ mit, für den derzeit Dreharbeiten laufen. Der längste Drehtag für die Feuerwehrleute war an diesem Samstag. Für 5 Minuten Filmzeit wendete das Filmteam rund 10 Stunden Drehzeit auf. Die Szenen wurden auf einem Freigelände bei der Firma Maurer-Atmos gedreht, wo das Filmteam in der Wiese mit Rauchpulver ein stark qualmendes "Feuer" entfachte. Neben Kommandant Dieter Quintus nahm ein rundes Dutzend Feuerwehrangehörige an den Dreharbeiten teil. Als Fahrzeugen bot die Feuerwehr den Kommandowagen 2/10, die Tanklöschfahrzeuge 6/21 und 9/23 sowie das Löschgruppenfahrzeug 1/42 auf.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-12-30 23:55:33
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05. Juli 2007 – Rückgabe der Schulräume versagtDie Erwartungen der Feuerwehr, dass die beiden von der Gebhardschule genutzten Räume baldigst zurückgegeben werden, erfüllten sich nicht: HFA und Schulausschuss stimmten heute Nachmittag für eine Vertagung des Tagungsordnungspunktes, da zum Einen der Bedarf der Feuerwehr angezweifelt wurde und zum Anderen die Ausschussmitglieder nicht mit den von der Verwaltung vorgeschlagenen Containerlösungen einverstanden waren.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-07-07 11:32:37
04. Juli 2007 – Pickelhaube statt BlechhelmExponat des Monats – „Feuer & Flamme“-Sonderausstellung | Krieger gegen das Feuer: Badische Feuerwehrkommandanten in militärischer Pickelhaube, aufgenommen auf der Marktstätte im Jubiläumsjahr 1932. | | Foto: Archiv Freiwillige Feuerwehr Konstanz (1932) |
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Die Veranstaltungsreihe „Exponat des Monats“ der Städtischen Museen steht im Juli im Zeichen der großen „Feuer & Flamme“-Sonderausstellung im Kulturzentrum: Am kommenden Mittwoch, abends 19 Uhr, wird Museumschef Tobias Engelsing ausnahmsweise im Wolkensteinsaal des Kulturzentrums einige interessante historische Ausstattungsgegenstände der Freiwilligen Feuerwehr vorstellen: Am Beispiel von Helmen und anderen Relikten zeichnet der Ausstellungsmacher die Entwicklung der Feuerwehren vom „Freiwilligen Löschverein“ zur militärisch organisierten „Wehr“ nach. Dabei ist die Feuerwehr ein besonders anschauliches Beispiel für die soziale Militarisierung, die sich nach der Reichsgründung von 1871 im Deutschen Reich ausgebreitet hat. Untermalt von kuriosen Konstanzer Feuerwehr-Geschichten beleuchtet Engelsing ein Stück deutscher Gesellschaftsgeschichte. Anschließend bittet das Museumsteam zum Rundgang durch die Schau „Feuer & Flamme“ und zur geselligen Begegnung mit feuerwehrgerechtem „Löschzwerg“-Aperitif im Foyer des Kulturzentrums.
Exponat des Monats, Mittwoch, 4. Juli, 19 Uhr, ausnahmsweise im Kulturzentrum, Eintritt 4 Euro inklusive Aperitif.
Autor: Tobias Engelsing – Letzte Änderung: 2007-06-28 21:35:50
29. Juni 2007 – Einmal nach Nicaragua und zurück! | | Foto: nea (29.06.2007) |
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Feuerwehrdienst, das ist Einsatz für den Nächsten, 24 Stunden am Tag und manchmal auch grenzüberschreitend. Genau diese freiwillige Einsatzbereitschaft für Hilfsbedürftige bewiesen am Wochenende die Kameraden des 5. Zuges. Unter dem Motto "Fire Fighters Dingelsdorf – 24-Stunden-Lauf für Nicaragua" starteten am Wochenende 21 hilfsbereite Läufer der Feuerwehr beim Benefizlauf der Geschwister-Scholl-Schule. Ziel der Veranstaltung war das Sammeln von Geldspenden für die Partnerschule in Nicaragua.
Dafür sollten im Schwaketenstadion von möglichst vielen gesponserten Läufern so viele Runden gelaufen werden, dass insgesamt die Distanz von 9 410,23 Kilometern zwischen Konstanz und Nicaragua zurückgelegt werden. Und das Alles in der Zeit zwischen Freitagfrüh 10 Uhr bis Samstagmorgen 10 Uhr.
Aber das einfache Kilometersammeln reichte den aktiven Feuerwehrsportler nicht. Sie machten es sich zur anspruchsvollen Aufgabe die gesamten 24 Stunden gemeinsam durchzulaufen. Dafür teilten sie sich in Schichten zwischen 30 und 90 Minuten auf, so dass immer wenigstens ein Feuerwehrmann auf der Strecke unterwegs war. Den Auftakt machten am Freitagmorgen natürlich der Zugführer Arthur Merk, zusammen mit vielen Gruppen einzelner Schulklassen, Firmen und Vereinen. Als Spende brachten das Feuerwehr-Team 190 Euro Sponsorengelder mit. Zudem wurde aber auch jede Runde aller teilnehmender Läufer auf dem langen Hinweg nach Nicaragua von einem großzügigen Sponsor mit 8 Cent belohnt.
Als jedoch absehbar war, dass das Ziel am späten Nachmittag in erreichbare Nähe rückte, wurden weitere 1000 Euro als Spende ausgeschrieben, sollte der Rückweg ebenfalls erfolgreich bewerkstelligt werden. Von dieser ehrgeizigen Herausforderung bestärkt, engagierten sich die Dingelsdorfer Feuerwehrsportler noch die ganze Nacht bis in den Morgen hinein. Geschlossen überzeugten sie bis zum Schluss, dass man sich auf die Hilfe der Feuerwehr verlassen kann und dass jeder mit vollem Einsatz für das gemeinsame Ziel kämpft, selbst wenn Sportverletzungen Knie und Füße schmerzen lassen.
Dieser Wille trieb so manchen zu ungeahnten Leistungen, die auch den anwesenden Sportlern und Gästen nicht entgangen war. So ernteten die "Fire Fighters" so manches Lob für ihr Engagement und den 24-Stunden-Einsatz: "Da ist wieder der 'Fit Fighter', der läuft wie eine Eins!".
Genauso spektakulär erwies sich dann das große Finale am Samstagmorgen. Nach dem alle greifbaren Menschen mobilisierten wurden um nach 22 spannenden Stunden auch ohne Sponsor noch die ausstehenden 2 000 km zu absolvieren, konnte schließlich drei Minuten vor Schluss voller Stolz verkündet werden: "Wir haben es geschafft! Wir sind wieder in Konstanz angekommen!", so dass sogar noch eine Runde locker ausgelaufen werden konnte. An den insgesamt knapp 19 000 Kilometern beteiligte sich die Feuerwehr mit rund 240 beachtenswerten Kilometern. Reinhard Stifel, Schulleiter der Geschwister-Scholl-Schule, bemerkte abschließend: "Ich werde in Nicaragua Bescheid sagen, dass wir gestern Abend um fünf kurz da gewesen sind und dann gleich wieder nach Hause gelaufen sind." Angesichts des knappen Ergebnisses kann jeder Teilnehmer stolz von sich behaupten: "Ohne mich hätte das nicht geklappt!".
Die Feuerwehrkameraden des 5. Zuges der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz, Bruno Aichem, Michael Allweier, Albert Bammert, Lothar Braunbarth, Alan Dittrich, Daniel Flaig, Benjamin Fuchs, Florian Fuchs, Thomas Gies, Reinhold Mayer, Dominic Meissner, Arthur Merk, Fabian Merk, Michael Messmer, Manuel Müller, Christoph Motz, Marcus Sauter, Thomas Stader, Adolf Sulger und Andreas Wilhelm danken ihren großzügigen Sponsoren Blechnerei Stadelhofer, Konstanz, Autohaus Schönenberger, KN-Dettingen, Fuchshof, KN-Oberdorf, Getränkeinsel, KN-Dingelsdorf, Holzbau Romer, KN-Dingelsdorf und Kosmetik und Fußpflege, KN-Dingelsdorf.
Autor: Alan Dittrich – Letzte Änderung: 2007-07-02 17:33:11
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19. Juni 2007 – Noch wenige Tage bis zum Jubiläum| Rabiat zum Exponat |  | | Foto: hwr (19.06.2007) |
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Nur noch wenige Tage sind es bis zum Beginn der Feierlichkeiten zum 150-jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz. Der Rettungszug präparierte heute eines der letzten Exponate für die große Jubiläumsausstellung "Feuer und Flamme". Die Front des Opel Astra ist ab Samstag in der Abteilung 6 der Ausstellung zu besichtigen. Autor: hwr – Letzte Änderung: 2007-06-19 21:47:34
17. Juni 2007 – Nach 21 Kilometern Platz 21 für Andreas und AlanAn diesem Sonntag fanden die Baden-Württembergischen Feuerwehrmeisterschaften im Halbmarathon statt. Veranstaltet wurde der Lauf über 21,2 Kilometer vom Kreisfeuerwehrverband Konstanz im Rahmen des Hegau-Halbmarathons in Singen, bei dem zum dritten Mal die offizielle Feuerwehrwertung mit ausgeschrieben wurde.
Für die Freiwillige Feuerwehr Konstanz starteten die wettkampferprobten Läufer und Triathleten aus Dingelsdorf Andreas Wilhelm und Alan Dittrich auf der Halbmarathondistanz und Florian Fuchs auf der 10-Kilometer-Strecke.
Pünktlich um 9:00 Uhr fiel der Startschuss für den Halbmarathon und unter einem Meer blauer und weißer Luftballons stürmten die fast 600 Sportler los. Unter dem lauten Beifall zahlreicher Zuschauer schlängelte sich Menge wie ein reißender Strom durch die breiten Straßen der Singener Innenstadt in Richtung Friedingen. Die größtenteils sehr flache Strecke gestaltete sich besonders abwechslungsreich. So durchquerten die Athleten auf ihrem Weg über Beuren/Hausen zurück zum Rathaus nicht nur schattige Wälder, sondern mussten auch einige Kilometer in sengender Hitze auf dem dunklen Asphalt der Landstraße und auf staubigen Naturwegen entlang der Aach laufen.
Trotzdem liefen die beiden Feuerwehrmänner ein sehr zügiges und konstantes Tempo: „4 Minuten 50 Sekunden für den Kilometer; wenn wir das durchhalten, das wäre geil!“ motivierten sie sich gegenseitig. Auch die erfrischenden Duschen der Bevölkerung in den Ortschaften halfen an dem sehr sonnigen Wochenende die Wärme zu mindern.
Beide kannten die Strecke noch gut aus dem letzten Jahr. Somit wussten sie auch, als sie nach 15 Kilometern auf das Ziel auf dem Rathausplatz zu liefen, dass noch eine weitere Schleife zum Mönchsriedstadion auf sie wartete. Dieser windstille Abschnitt der Strecke ist bei den Athleten besonders gefürchtet, da mit den schwindenden Kräften die Hitze immer unerträglich wird. „Möglicht schnell hier durch“, dachte sich Alan Dittrich und zog nochmals das Tempo an. Somit konnte er sich auch ein paar Meter von seinem Kameraden absetzen, der aber noch lange nicht nachließ und weiterhin versuchte sich wieder ranzukämpfen. Mit einem beherzten Endspurt erreichte Alan Dittrich nach 1:46:25 vor Andreas Willhelm (1:51:15) das Ziel. Überraschendes Ergebnis: Beide erreichten in ihrer jeweiligen Altersklasse Platz 21.
Ähnlich erging es auch Florian Fuchs auf der 10-Kilometer-Strecke: „Die ersten Kilometer lief es wirklich super!“ Aber auch er hatte in den sonnigen Abschnitten der Strecke mit der großen Hitze zu kämpfen. Umso löblicher waren die Leistungen der Organisatoren, die für genügend Getränke-Stationen auf den Strecken sorgten.
Die letzten vier Kilometer entlang dem Aachufer teilte sich die 10-Kilometer-Strecke mit einem Abschnitt der Halbmarathonstrecke. Florian Fuchs erreichte diese Stelle trotz versetztem Start lang vor seinen beiden Kameraden, so dass er sie erholt im Ziel empfangen konnte. Auch er freute sich über seine Leistungen und sicherlich ist er mit einer Zeit von 1:00:21 der Teilnahme an einem Halbmarathon nächstes Jahr schon einen großen Schritt näher gekommen! Auch die Platzierung als 16. in der Hauptklasse kann sich sehen lassen. Autor: Alan Dittrich – Letzte Änderung: 2007-06-25 10:53:44
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02. Juni 2007 – 3-Wachen-Tour in StuttgartBerufsfeuerwehr besichtigt – Abstecher zum FlughafenDer Stuttgarter Standardlöschzug, viele Sonderfahrzeuge und die neue Leiststelle der Berufsfeuerwehr waren einige der interessanten Themen bei der Besichtigung dreier Feuerwachen der Berufsfeuerwehr. Als sachkundigen Führer stand Inko Weber, früher selbst einmal Angehöriger der Konstanzer Feuerwehr, zur Verfügung.
Wache 5
Die Feuer- und Rettungswache 5 Filder in Degerloch war die erste Station der Tour. Bei frischen Brezeln und Kaffee gab Inko Weber einen Überblick zur Feuerwehr Stuttgart mit seinen insgesamt 5 Feuerwachen mit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und 23 stadtteilbezogenen Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr mit jeweils 25 bis 60 Angehörigen. Die Freiwilligen Feuerwehrabteilungen gehören, um die Hilfsfristen zu wahren, mit zum festen Ausrückekonzept, sodass deren Mitglieder eine recht hohe Anzahl an Einsätzen zu verzeichnen haben. Bei größeren oder länger andauernden Einsätzen besetzen sie auch die Feuerwachen. Im Innenstadt gibt es allerdings keine Freiwilligen Feuerwehren. Diese wurden mit dem Entstehen der Berufsfeuerwehr abgeschafft, da sie damals überflüssig erschienen. In rund einem halben Dutzend Gerätehäusern sind auch Drehleitern stationiert, die als Ersatzfahrzeug für die Wachen herangezogen werden.
In jeder Feuerwache wird ein Löschzug, bestehend aus ELW 1 (2 Feuerwehrangehörige), HLF A (4) und HLF B (4) sowie einer DLK (2) in Niederbauweise, vorgehalten. Früher gehört zum Standardlöschzug ein TLF 24/50, das vom HLF B abgelöst wurde und als Sonderfahrzeug eingesetzt wird. Die HLF B sind die älteren Fahrzeuge der Typen A und B. Letztere waren vormals das Löschfahrzeug der Stuttgarter.
In der Wache 5 stehen unter anderem WLF mit verschiedenen Abrollbehältern (Schaummittel 6 000 l, Unterkunft, Rüstzeug, …), einer von 2 Kranwagen (KW 30), der zusammen mit einem AB Anschlagmittel eingesetzt wird.
Rettungswache
Die Wache 5 ist die einzige Rettungswache der BF. Ein NEF und 2 RTW sind dort stationiert. Nachts und am Wochenende sind nur das NEF und ein RTW besetzt, tagsüber auch der zweite RTW. In Stuttgart wird der Rettungsdienst zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz, dem Malteser Hilfsdienst und der Johanniter Unfallhilfe gefahren. Rund die Hälfte aller Einsätze der Feuerwehr entfällt auf den Rettungsdienst!
Die Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland bescherte der Stuttgarter Feuerwehr neue Fahrzeuge und Gerätschaften, darunter ein AB-MANV für bis zu 50 verletzte Personen (er wird gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz betrieben), ein AB-Medizintechnik für weitere 50 Verletzte und ein „Bus“ (Großraum-Rettungswagen) mit Plätzen für 5 liegende (schwerverletzte) Patienten und 10 sitzende (leichtverletzte) Patienten. Eine Stryker-Fahrtrage ist als Schwerlasttrage für Patienten mit bis zu 350 kg nutzbar.
Wache 3
Die Wache 3 (West) ist die sogenannte Umweltwache. Ihr Wachgebäude ist das jüngste in Stuttgart. Dort sind 2 RW-U(mweltschutz) stationiert. Diese auch als „Öler“ bezeichneten Fahrzeuge haben recht hohe Einsatzzahlen, da sie mehrmals am Tag zu Ölspuren ausrücken. Dazu haben sie einen großen Behälter, der rund ein Dutzend Säcke Ölbindemittel fasst. Dieses wird mittels einem aus dem Winterdienst bekannten Salzstreuer während der Fahrt auf die verschmutzte Fahrbahn aufgebracht.
Daneben führt der „Öler“ zahlreiche Pumpen für unterschiedliche Gefahrstoffe mit. Unter anderem eine Schlauchpumpe (Elro), die in beiden Richtungen funktioniert, soll heißen sowohl Saugen als auch Drücken kann, 2 Fasspumpen und 1 Druckluftpumpe. Weitere Ausrüstungsgegenstände sind ein Wassersauger, Schöpfkellen und Werkzeug, darunter auch nicht funkenreißendes aus Kupfer-Beryllium.
In dieser Wache stehen 2 WLF, jeweils aufgesattelt mit AB Umweltschutz Land und AB Atemschutz und Dekontamination. Desweiteren befinden sich dort ein AB Tank mit 8 Stück 1 000-Liter-Behältern, ein AB Tank mit 10 000 l Inhalt für brennbare Flüssigkeiten, 1 AB Mulde sowie 2 Gabelstapler. Außerdem steht dort ein Gasflaschenbergebehälter für nicht-brennbare Gase. Selbstverständlich ist in der Wache West auch ein Standardlöschzug stationiert. Außerdem findet sich dort eines der drei Fahrzeuge für die Behälter „Wechselaufbau“ (WA), ähnlich dem AB-System jedoch auf einklappbaren Stützen montiert. In der Wache 2 steht auch der weiße WA Logistik.
Hauptfeuerwache
Die Besichtigungstour endete auf der dritte und letzte Wache, der Hauptfeuerwache (Feuerwache 3) in Bad Cannstatt, gegenüber vom Cannstatter Wasen. Dort war während des Besuchs für ein halbes Jahr ein Reservelöschfahrzeug von Daimler-Benz stationiert. Dies für die Dauer eines Ausbildungslehrgangs, da die Stuttgarter keine Reserve mehr hierfür übrig hatten.
Neben der klassischen Einbahn verkehren in Stuttgart auf Schienen U-Bahn, S-Bahn, Straßenbahnen in Schmal- und Normalspur, eine Kleinbahn, eine Standseil- und eine Schmalspurzahnradbahn. Hierfür verfügte die Berufsfeuerwehr früher über einen RW Schiene, der jedoch zwischenzeitlich abgeschafft worden war. Inzwischen hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass darauf nicht verzichtet werden kann, sodass 2007 eine Neubeschaffung geplant wurde.
Ein orangefarbener VW LT dient während Reparaturarbeiten am WA Einsatzleitung als Ersatz. Neben einer umfangreichen fernmelde- und computertechnischen Ausstattung verfügt der WA über einen abtrennbaren Besprechungsraum. In diesen können mittels einer Kamera mit Superzoom Bilder von der Einsatzstelle übertragen werden. Eine tragbare Kamera (umschaltbar auf Infrarot) ermöglicht einem Trupp Detailaufnahmen zu übertragen, die dann ausgewertet und für die Ausarbeitung für Einsatzaufträge herangezogen werden. Der Container kommt immer ab einem 3. Alarm zum Einsatz.
Ein GW-Spezialrettung/Taucher und ein Alu-Boot mit Außenborder auf einem Trailer sind ebenfalls in der Hauptwache stationiert. Für die Ausbildung werden doch auch mehrere Planspielplatten mit Modellen vorgehalten. Inko Weber, der bis Ende Mai 2007, 10 Jahre lang als Ausbilder bei der BF tätig war, erklärte dass eine konsequente Ausbildung die Umsetzung von „Standards“ – also bei gleichen Lagen immer die gleichen Handlungen vorzunehmen – gefördert habe. So hätte er seit 5 Jahren das Melden einer „Lage bei Ankunft“ sowohl den Freiwilligen als auch den Hauptberuflichen eingeimpft, was die Qualität der Rückmeldungen deutlich verbessert hab, sagte Weber.
SIMOS
Auf dem Gelände der Hauptfeuerwache befindet sich auch das 2006 fertiggestellte Gebäude der SIMOS, der „Leitstelle für Sicherheit und Mobilität Stuttgart“. In sind untergebracht die Integrierte Leistelle von Feuerwehr und Deutschen Roten Kreuz mit 10 Notrufannahmeplätzen, der Stab für außergewöhnliche Ereignisse und Katastrophen SAE, die Telefonvermittlung für den ärztlichen Notdienst sowie die Integrierte Verkehrsleitzentrale für die Verkehrsüberwachung- und -lenkung. Die Gesamtbaukosten beliefen sich auf rund 15 Millionen Euro, rund 2 Drittel fielen davon auf die Technik.
Die TEL des SAE befindet sich in einem durch eine Glaswand abgetrennten Nebenraum. Der Verwaltungsstab befindet sich einen Stock höher und blickt von oben auf den sehr hohen Raum der Integrierten Leitstelle. Diese wird optisch bestimmt durch eine riesige Medienwand. Dort sind unter anderem die Status sämtlicher Fahrzeuge und auf einem Stadtplan die derzeitigen Einsatzorte dargestellt. Die Einsatzorte werden auf dem Stadtplan mittels verschiedener Zeichen hervorgehoben: So bedeutet ein blaues Kreuz ein Krankentransport, ein rotes Kreuz ein Rettungswageneinsatz und ein blauer Punkt der hinzualarmierte Notarzt. Blinkt eines dieser Symbole, so ist das entsprechende Rettungsmittel noch auf der Anfahrt.
Theoretisch ließe sich in SIMOS eine GPS-Fahrzeugüberwachung verwirklichen. Da jedoch das Geld für die Umrüstung der Fahrzeuge fehlt, wird dies noch etwas auf sich warten lassen. Der Einsatzleitrechner verwaltet rund 7 000 Straßen von Stuttgart. Mittels einer „Joker-Suche“, bei der nur Bruchstücke – zum Beispiel eines Straßennamens – eingegeben werden, liefert der Rechner eine Auswahl an Straßen, Objekten und Einrichtungen. Dies erleichtert die Bestimmung des Einsatzortes, falls Anrufer undeutlich sprechen. Der Einsatzleitrechner steuert neben der Funkalarmierung auch das jeweilige Alarmlicht und die Alarmdepeschen.
Rund 150 000 „Notrufe“ – inklusive des ärztlichen Notdienstes – gibt es pro Jahr. Auf rund 1 Million Anrufe insgesamt wird das Aufkommen geschätzt. Eine anfänglich durchgeführte Protokollierung wurde aufgegeben, da sich der Aufwand nicht auszahlte.
Mit dem System „See us“ werden Luftbild, Stadtplan und Kataster so miteinander verknüpft, dass die Leitstelle recht genaue Angaben über die Bebauung einer Einsatzstelle und ihrer Umgebung erhält und an diese an die Einsatzkräfte vor Ort weitergeben kann.
Besonderheiten
In den Wachen 1 und 4 sind je ein KEF-T stationiert. Das „Kleineinsatzfahrzeug mit Zusatzbeladung zum Öffnen von Türen“ wird vor allem bei hilflosen Personen in einer Wohnung eingesetzt. Es wird aber auch bei Bedarf bei Brandeinsätzen hinzu alarmiert, falls ein Zugang geschaffen werden muss.
Zahlreiche Stuttgarter Feuerwehrfahrzeuge sind mit „Panda-Generatoren“ ausgestattet, die sehr leise sind und ein angenehmes Arbeiten ohne Lärmbelästigung an Einsatzstellen ermöglichen.
Mehrere Smart bevölkern die Feuerwachen: Einen davon fährt der Personalsratsvorsitzende. Das Auto ist mit Blaulicht ausgestattet, hat jedoch kein Funksprechgerät.
Abflug
Zum Essen führte Inko Weber die Besucher in die Sportgaststätte beim Gottfried-Daimler-Stadion. Den Tag beschloss die Gruppe auf der Besucherplattform des Stuttgarter Flughafens. Inko Weber sei für die tolle und unterhaltsame Besichtigungstour herzlich gedankt. Weber hat zum 1. Juni 2007 eine neue Ausbildung begonnen: Die nächsten zwei Jahre wird er zum Zugführer ausgebildet. Nach 10 Jahren Tätigkeit als Ausbilder, sei es an der Zeit gewesen, etwas Neues zu tun, begründete er seinen Entschluss.
Auf der Homepage www.feuerwehr-stuttgart.de wird sehr ausführlich über die der Feuerwehr Stuttgart berichtet. Zu den Fahrzeugen des Rettungsdienstes der Feuerwehr finden sich auf der Homepage www.rettungsdienst-stuttgart.com weitere Informationen. Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-06-07 12:47:37
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29. Mai 2007 – Pferdekutschen und Feuerwehr-KorsoErlebnisreiches Pfingstwochenende – Jugendfeuerwehr zu Besuch in Fontainebleau | | Foto: Philippe Scacco (26.05.2007) |
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Fontainebleau/Konstanz (-) Eine Fahrt in Pferdekutschen, ein auffälliger Feuerwehr-Korso und das Singen der Nationalhymnen beim Fußballturnier sind nur einige der Erlebnisse, die für Konstanzer Jugendfeuerwehrangehörigen von ihrem Besuch in Fontainebleau in fester Erinnerung bleiben dürften. 16 Jugendliche, 5 Betreuer sowie der Stellvertretende Kommandant Peter Renker und seine Frau Monika waren über Pfingsten auf Besuch bei der französischen Partnerfeuerwehr.
Zwei historische mit der Europa- und den Nationalflaggen Frankreichs und Deutschland geschmückten Pferdekutschen fuhren die Jugendlichen in von „la caserne“, der Feuerwache, zum feierlichen Empfang am Freitagabend ins Theater. Auf de Straße wurden sie freundlich beklatscht, berichtete Lars Chudzinski, Leiter der Jugendfeuerwehr. Nach dem Festakt, wurden jedem deutschen Jugendlichen ein französischer zugewiesen, um erste Kontaktschwierigkeiten zu überwinden und immer einen Ansprechpartner zu haben.
Am meisten beeindruckt haben dürfte die Konstanzer der Feuerwehr-Korso von der Feuerwehrkaserne zum Schloss. Die Jugendlichen rollten und trugen mehrere historische Spritzen über die rund drei Kilometer lange Strecke, gefolgt von Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr Fontainebleau, die mit Blaulicht und Martinshorn für ein richtiges Spektakel sorgten. „So etwas habe ich noch nie erlebt“, erzählte tief beeindruckt Lars Chudzinski, der seit 15 Jahren aktiv die Städtepartnerschaft begleitet.
Am Schloss angekommen, begann die Einsatzübung, die die französischen und deutschen Jugendlichen gemeinsam bestritten. Rauch – dargestellt durch Theaternebel – aus Fenstern im Schloss, zeigte den Übungsort an. Erhöht wurde die Spannung dadurch, dass sie zuerst mit den altertümlichen Geräten arbeiten mussten. Erst danach kamen auch die Drehleiter und moderne Löschfahrzeuge und Geräte zum Einsatz.
An den Folgetagen sorgten ein Besuch in einem Hochseilgarten und in Paris mit dem Aufstieg zum Eifelturm sowie einer Bootsfahrt auf der Seine für viel Abwechslung. Sportlicher Höhepunkt war am Montag das Fußballturnier in der Turnhalle von „la caserne“, bei dem nicht nur die Kinder und Jugendlichen sondern auch die Betreuer antreten mussten. Ungewohnt für die Deutschen war das Abspielen- und singen der beiden Nationalhymnen vor Beginn der Veranstaltung.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-06-04 23:20:44
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26. Mai 2007 – 2. Funklehrgang 2007 | | Foto: Helge Hamann (26.05.2007) |
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Beim Funklehrgang vom 24. bis zum 26. Mai 2007 nahmen Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehren Allensbach, Reichenau, und Konstanz sowie der Werkfeuerwehr Altana Pharma teil. Die Ausbilder waren Jens Jurkschat, Martin Romer und Helge Hamann.
Autor: Helge Hamann – Letzte Änderung: 2007-05-28 16:03:50
21. Mai 2007 – Brandhilfe berichtet über Feuerwehr KonstanzAnlässlich des 150-jährigen Jubiläums berichtet die Verbandszeitschrift des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg in der Maiausgabe und in den darauf folgenden Heften über die Feuerwehr Konstanz, ihre Organisation, die Entwicklung der letzten 150 Jahre, aber auch über das Programm des Festwochenendes. Weitere Infos unter http://www.brandhilfe.info/.
Autor: hwr – Letzte Änderung: 2007-05-27 19:48:38
15. Mai 2007 – Ein Audi als Ersatz-ELW| Audi Ersatz-ELW |  | Während der ELW 2 zu Gewährleitungsarbeiten beim Hersteller Weschenfelder in Bretten weilte, stellte dieser einen Audi als Ersatz zur Verfügung. | | Foto: hwr (16.05.2007) |
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Der ELW 2 war für einige Tage zu Gewährleitungsarbeiten beim Hersteller Weschenfelder in Bretten. Für diese Zeit stellte dieser einen Audi-Pkw als Ersatz-Einsatzleitwagen zur Verfügung. Mit Hilfe dieses Fahrzeugs sowie den auf den Anhänger „Führung“ umgeladenen Gerätschaften konnte die Führungs-Gruppe ihre Einsatz- und Funktionsfähigkeit beibehalten. Als Zugfahrzeug diente der Lkw-Öl.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2007-05-18 14:28:28
13. Mai 2007 – GEWA, Markt der Möglichkeiten und das neue Rauchhaus | | Foto: nea (13.05.2007) |
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Auch an der dritten (deutschen) Auflage der alle 2 Jahre stattfindenden, 4 Tage dauernden GEWA Kreuzlingen – Konstanz nahm die Feuerwehr teil. Am Samstag und Sonntag präsentierte zudem die Führungs-Gruppe unübersehbar den neuen Einsatzleitwagen. Der Auftritt im Rahmen des „Konzern Stadt“ offenb |