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2009
13 Berichte
25. November 2009 – Feuerwehrleute starten „Operation Phönix“
24. Oktober 2009 – Neue Herausforderungen angenommen
14. Oktober 2009 – Die heiße Kiste auf Regio-TV-Euro3
06. September 2009 – Heiße Kiste bei der Feuerwehr
20. Juli 2009 – Anfassen, anziehen, selber machen
11. Juli 2009 – Mit zwei Wettkampfgruppen zum Kreisfeuerwehrtag
11. Juli 2009 – Dank und Anerkennung für Arbeit im Bauausschuss
09. Juli 2009 – Truppführerlehrgang abgeschlossen
23. Mai 2009 – 25 Jahre Städtepartnerschaft mit Tábor
07. April 2009 – Knurrende Mägen beim Nato-Gipfel
04. April 2009 – Rauchmelder wecken aus tiefstem Schlaf
27. März 2009 – Jugendfeuerwehren im Landkreis sind sehr aktiv
2009 – Die genagelten Feuerwehrstiefel funkten beim Bremsen



25. November 2009 – Feuerwehrleute starten „Operation Phönix“

Bürgermeister Claus Boldt als Vorsitzender des Feuerwehr-Fördervereins gewählt

File-id: 8053
Der Vorstand des Feuerwehr-Fördervereins: Bürgermeister Claus Boldt als Vorsitzender (Mitte), Klaus Koch (links) als Stellvertreter und Peter Renker als Geschäftsführer.
Foto: nea (25. November 2009)
File-id: 8054
Der Vorstand und Beirat des Feuerwehr-Fördervereins: Bürgermeister Claus Boldt als Vorsitzender (dritter von rechts), Klaus Koch (zweiter von links) als Stellvertreter und Peter Renker (dritter von links) als Geschäftsführer. In den Beirat gewählt sind: Museumsdirektor Tobias Engelsing (links) und Erika von Waldthausen (zweite von rechts) und Ingrid Heinl (rechts). Auf dem Bild fehlen Hans-Jürgen Oexl, Kommandant Dieter Quintus und der Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr. Bild: Schutzbach
Foto: nea (25. November 2009)
Die Ruhe um den Feuerwehr-Förderverein soll sein Ende haben. Nachdem der bisherige Vorstand wegen Krankheit und beruflichen Belastungen in den letzten Jahren keine weitreichenden Aufgaben wahr-nehmen konnte, soll sich das mit dem neuen Vorstand gründlich ändern.
„Wir haben diesen Neubeginn ‚Opera-tion Phönix’ genannt“, berichtete Peter Renker, Stellvertretender Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr bei der Hauptversammlung im Großen Saal der Feuerwache in der Steinstraße. Er hatte sich zusammen mit weiteren Führungskräften der Feuerwehr um die Nachfolger für die Vorstands- und den Beiratsmitglieder bemüht. Alois Sieber als langjähriger Vorsitzender hatte sein Amt krankheitsbedingt aufgeben müs-sen; Feuerwehrkommandant Dieter Quintus übernahm daraufhin als stell-vertretender Vorsitzender dessen Aufgabe kommissarisch. Der zweite stellvertretende Vorsitzende Matthias Mende war aus persönlichen Gründen zurückgetreten.
Da zwischenzeitlich einer der beiden Kassenprüfer ebenfalls nicht mehr zur Verfügung stand, zog der Verein Eveli-ne Heiß von Rechnungsprüfungsamt der Stadt als externe Kassenprüferin heran. Sie prüfte zusammen mit dem verbliebenen Kassenprüfer Norbert Götz die Bücher, sodass der Vorstand von der Versammlung ohne Gegen-stimmen entlastet werden konnte.
Ebenfalls ohne Gegenstimmen be-stimmten die Mitglieder einen neuen Vorstand, den Beirat, eine überarbeite-te Satzung und neue Mindestmitglieds-beiträge. Für zwei Jahre gewählt sind: Sozialbürgermeister Claus Boldt als Vorsitzender, Klaus Koch (langjährige Führungskraft der Freiwilligen Feuer-wehr) als Stellvertretender Vorsitzender und Peter Renker als Geschäftsführer. In den Beirat gewählt sind: Erika von Waldthausen (Stellvertretende Vorsit-zende des CDU- Stadtverbandes), Ingrid Heinl (Vorsitzende der FWG), Tobias Engelsing (Museumsdirektor) und Hans-Jürgen Oexl (Führungskraft der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz, Unternehmer). Kraft Amtes ist Dieter Quintus ebenfalls im Beirat, dem auch eines der Vorstandsmitglieder ange-hört. Der Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr wird Anfang kommenden Jahres bei der Hauptversammlung der Wehr gewählt.

Feuerwehrförderer

Der „Freunde und Förderer der Frei-willigen Feuerwehr Konstanz e. V.“ wurde 1982 anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr vom damaligen Kommandanten Rudolf Santo ins Leben gerufen. Er soll die Feuerwehrangehörigen bei ihren viel-fältigen Aufgaben unterstützen. Insbe-sondere fallen darunter finanzielle Zuwendungen für Baumaßnahmen, Beschaffungen oder Aktionen, die nicht aus dem städtischen Haushalt bestrit-ten werden können. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt. Der Mindest-beitrag für ein Jahr beträgt für Einzel-personen 10 Euro, für Unternehmen 30 Euro. Kontonummer: 68700, BLZ: 690 500 01, Sparkasse Bodensee.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2009-11-27 16:29:15

24. Oktober 2009 – Neue Herausforderungen angenommen

Dankesabend der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz

Mit einem großen Festabend dankte die Stadt Konstanz am Samstagabend ihrer Freiwilligen Feuerwehr Konstanz für das in den letzten 12 Monaten für die Stadt geleistete Engagement. Zu dem traditionellen Dankesabend waren neben den aktiven Feuerwehrleuten Vertreter befreundeter Hilfsorganisationen eingeladen. Die Fraktionen des Konstanzer Gemeinderats entsandten Abordnungen. Der Einladung der Feuerwehr waren auch Frank Raddatz, Schulleiter der Theodor-Heuß-Realschule und Elke Großkreutz, Leiterin der Gebhardschule gefolgt. Die sich aus der direkten Nachbarschaft der Feuerwehr und der beiden Schulen in der Steinstraße ergebenden Meinungsverschiedenheiten waren im vergangenen Jahr mehrfach Gegenstand auch der öffentlichen Diskussion geworden, sodass die Feuerwehr mit der Einladung ein Zeichen des Wunsches guter Nachbarschaft verband. Wie jedes Jahr konnten die Feuerwehrleute ihre Freunde aus dem französischen Fontainebleau sowie den Schweizer Nachbargemeinden Kreuzlingen und Tägerwilen begrüßen.
Feuerwehrkommandant Klaus-Dieter Quintus konnte festhalten, dass die Stadt von Großbränden in den vergangenen Monaten verschont geblieben sei – nicht ohne anzumerken, dass Hauptursache hierfür die Feuerwehr selbst sei, die alle Brände so rechtzeitig bekämpfen konnte, dass sie nicht zum Großbrand wurden. Allerdings – so Kommandant Quintus in seiner Ansprache – habe die Häufung von Unwetterlagen im Frühjahr wieder einmal unterstrichen, dass mit derartigen kleinräumigen, immer heftiger werdenden Unwetterlagen neue Herausforderungen auf die Feuerwehr und die Stadt zukommen, denen man sich stellen müsse. In diesem Sinne sei auch die in diesem Jahr erfolgte Einrichtung des Lagezentrums in der Feuerwache und die in der Feuerwache erfolgende räumliche Konzentration von Entscheidungsträgern der Feuerwehr und der Verwaltung bei derartigen Ereignissen eine richtige und zukunftsweisende Entscheidung. Quintus wies allerdings auch darauf hin, dass die räumliche Situation am Standort Steinstraße und die Situation zweier Schulen und der Feuerwache auf engem Raum unbefriedigend sei. „Wir brauchen ebenso wie auch die Schulen Planungssicherheit für die nächsten zwanzig bis dreißig Jahre,“ forderte der Feuerwehrkommandant mit Blick in Richtung der anwesenden Gemeinderäte. Quintus dankte den Hilfsorganisationen für die gute Zusammenarbeit – beispielsweise dem MHD für die sanitätsdienstliche Begleitung der Atemschutzausbildung und dem DRK für die Erste-Hilfe-Ausbildung im Rahmen des derzeit laufenden Grundlehrganges.
Oberbürgermeister Horst Frank blieb Dank und Anerkennung für seine Feuerwehr nicht schuldig. „Wir sind von großen Schadensfällen verschont geblieben, ich bin froh darüber.“ Er unterstrich die Ausführungen des Kommandanten zum gewandelten Aufgabenbild. „Die Feuerwehr steht hier vor neuen Herausforderungen, die Einrichtung des Lagezentrums ist der richtige Weg,“ stellte der Oberbürgermeister mit Blick auf das Hagelunwetter im Mai 2009 fest. Er hob auch die Leistungen der Feuerwehr im Bereich der Aus- und Fortbildung sowie der Nachwuchsgewinnung hervor. Mit Blick auf den im vergangenen Jahr erstellten Feuerwehrbedarfsplan und das Standortgutachten zur Feuerwache Steinstraße und die von Kommandant Quintus angesprochene Planungssicherheit sagte der OB seiner Feuerwehr zu: „Die Anforderungen an Sie verändern sich, die Feuerwehr ist gerüstet dafür. Wir werden seitens der Stadt das Nötige dazu tun.“
Anlässlich des Dankesabends werden traditionell verdiente Feuerwehrangehörige geehrt und Beförderungen ausgesprochen.
Für 15 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden Albert Liebe, Klaus Mayer, Jonel Pop und Philipp Siebrecht geehrt. Gisela Lehmann erhielt die Ehrung für 25 Jahre Dienst im Spielmannszug der Feuerwehr. Das Feuerwehrehrenkreuz in Silber des Landes Baden-Württemberg überreichte der Oberbürgermeister an Ralf Keller, Oliver Näcke, Georg Schroff sowie Dieter Uecker. Auf 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst können Helge Hamann, Klaus Koch und Klaus-Peter Wehner zurückblicken, denen dafür das goldene Feuerwehrehrenkreuz des Landes Baden-Württemberg verliehen wurde. Die 1. Ehrennadel der Bundesvereinigung deutscher Blas- und Volksmusikverbände wurde an Jessica Hafner, Daniel Koch, Fabian Koch und Daniel Wollitz verliehen. Sie sind seit zehn Jahren im Spielmannszug der Feuerwehr aktiv.
Nach erfolgreichem Absolvieren der Feuerwehr-Grundausbildung konnten Natascha Müllner, Nicole Wehner, Martin Braunbarth, Benjamin Fuchs, Marc-Philipp Greis, Michael Mayer, Michael Meßmer, Christoph Motz, Dominik Oser, Simon Pauler, Michael Renz, Simon-Peter Restle, Christian Sawade, Achim Schmid, Daniel Schropp und Christian Stratmann zur Feuerwehrfrau bzw. zum Feuerwehrmann befördert werden. Fabian Pagel wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert. Katja Schürer trägt jetzt den Dienstgrad Hauptfeuerwehrfrau, Tobias Hoffmann wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Markus Fischer, Thorsten Liebe und Martin Volle konnten nach erfolgreich absolvierten Lehrgängen an der Landesfeuerwehrschule zum Löschmeister befördert werden. Antonius Martin, der seit über einem Jahr den 2. Löschzug leitet, wurde zum Oberbrandmeister befördert.
Der Bauchredner Fred van Harlen sowie eine Bauchtanzvorführung rundeten den Abend ab, durch den Michael Müllner als Leiter der Organisationsgruppe führte. Das italienische Buffet mit kalter Vorspeise und Nudelvariationen hatte die Küche der Spitalstiftung unter Leitung ihres Chefs Reinhard Ruhland beigesteuert, die damit nicht nur seit Jahren verlässlicher Partner der Feuerwehr bei der Einsatzstellenverpflegung ist, sondern auch den Dankesabend kulinarisch gestaltet.
Autor: hwr – Letzte Änderung: 2009-10-25 12:55:29

Berichte

25. Oktober 2009 – Dankesabend von Einsätzen umrahmt

14. Oktober 2009 – Die heiße Kiste auf Regio-TV-Euro3

Viel Zeit haben sich Andreas Müller und Moritz Wacker, beide Mitarbeiter von Regio-TV/Euro3 am gestrigen Dienstagabend genommen. Sie begleiteten die Übungsdurchgänge in der mobilen Atemschutzübungsanlage mit der Fernsehkamera und fertigten aus den Bildern eine 4-minütige Reportage, die heute in Regio-TV/Euro3 gesendet wird. Auch über das Internet ist der Bericht zugänglich: http://video.regio-tv.de/video_id_=21481.
Autor: hwr – Letzte Änderung: 2009-10-14 20:47:43

06. September 2009 – Heiße Kiste bei der Feuerwehr

Heiß her geht es in den nächsten zehn Tagen bei der Feuerwehr Konstanz: Dort ist während dieser Zeit eine mobile Atemschutzübungsanlage stationiert. Über 170 Atemschutzgeräteträger üben in dieser Anlage Brandbekämpfungstechniken. Hierzu werden in der Übungsanlage mit mehreren gasbefeuerten Brandstellen Übungsfeuer dargestellt. Künstlicher Rauch beeinträchtigt die Sicht, so wie dies im Brandeinsatz unter realen Bedingungen auch der Fall ist. Bei Temperaturen von mehreren hundert Grad bedeutet dieses Training für viele Feuerwehrangehörige eine wichtige Übungserfahrung. Atemschutzausbilder trainieren mit den Feuerwehrangehörigen das korrekte und unfallfreie Vorgehen unter realitätsnahen Bedingungen. Hierbei lernen sie insbesondere, wie richtig in Brandräume vorgegangen wird. Die Übung wird von einem Leitstand aus überwacht, von dem aus die Übungslage verschärft oder in Gefahrensituationen auch entschärft oder abgebrochen werden kann. Dem eigentlichen Übungseinsatz gehen eine theoretische Einweisung und ein medizinischer Kurzcheck voraus.
Autor: hwr – Letzte Änderung: 2009-10-07 09:31:22

20. Juli 2009 – Anfassen, anziehen, selber machen

Feuerwehr-Aktionstag im Kindergarten Sankt Verena in Dettingen

Ohne Tatü und ohne Tata kam der 9. Zug (Dettingen) der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz in den Kindergarten Sankt Verena – das erste Mal seit langer Zeit wieder einmal. Das Ziel war, den Kindern die Feuerwehr ein bisschen näher zu bringen. Dazu gingen einige Angehörige des 9. Zuges mit Ihrer persönlichen Schutzausrüstung und mit Atemschutzgeräten in die Gruppenräume.
Hier wurde dann veranschaulicht: „Da steckt ja ein Papa unter der Maske“. Auch sollte den Kindern die Furcht vor den „Außerirdischen mit den Atembeschwerden“ genommen werden. Dieses Ziel wurde auch bei fast allen Kindern erreicht. Alles durfte angefasst und selber ausprobiert werden. Hinzu kam, dass die Kinder Ihre Frage endlich an die „Fachmänner“ stellen konnten.
Nach den Einzelaktivitäten in den verschiedenen Gruppen, verließen die Kinder mit den Erzieherinnen dann zur Räumungsübung den Kindergarten über die vorgesehenen Fluchtwege. Einige mussten sogar durch ein bisschen Rauch (Theaternebel) Ihren Gruppenraum verlassen. Die Verhaltensregeln waren bereits vorher von den Erzieherinnen mit den Kindern geübt worden. Anschließend ging es auf dem Dorfplatz weiter: einmal selbst Feuerwehrmann/-frau zu sein. Die Fahrzeuge wurden erkundet, wobei der Fahrersitz der begehrteste Platz war.
Mit viel Einsatz und Engagement waren die Kinder bei der Sache, besonders beim Ausprobieren der Schutzkleidung. Die Treffsicherheit konnte jedes Kind anschließend selbst am „Brandhaus“ zeigen. Ein spielerischer und interessanter Vormittag im Kindergarten, der nicht nur den Kindern Freude gemacht hat. Das einstimmige Fazit der Feuerwehr: Wir kommen wieder. Schön wenn man so begeistert empfangen wird.
Autor: Andreas Schwabedissen – Letzte Änderung: 2009-08-14 23:53:12

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20. Juli 2009 – Anfassen, anziehen, selber machen #1
20. Juli 2009 – Anfassen, anziehen, selber machen #2

11. Juli 2009 – Mit zwei Wettkampfgruppen zum Kreisfeuerwehrtag

Aach (-) Zwei Wettkampfgruppen der Freiwilligen Feuerwehr traten am heutigen Samstag beim Kreisfeuerwehrtag zu den traditionellen Leistungswettkämpfen an. Die Gruppe aus Allmannsdorf konnte beim Bronzewettkampf überzeugen und die begehrte Leistungsspange erwerben. Die andere Gruppe verhaspelte sich im "Silber-Wettkampf" zwischen Steckleiter und Leinenbeutel, sodass die in den Regularien vorgegebene Zeit für Wasser am ersten Rohr nicht erreicht werden konnte. Die Gruppe lässt sich jedoch trotz der kurz aufgekommenen Enttäuschung nicht unterkriegen und wird ihre zweite Chance beim Wiederholungstermin wahrnehmen.
Autor: hwr

11. Juli 2009 – Dank und Anerkennung für Arbeit im Bauausschuss

Peter Renker geehrt

Mit der silbernen Ehrennadel des Deutschen Feuerwehrverbandes wurde der stellvertretende Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz, Peter Renker am Samstag geehrt. DFV-Präsident Hans-Peter Kröger überreichte die Ehrung anlässlich der Einweihung des sanierten Feuerwehrhotels Sankt Florian am Titisee. Aus den Händen des Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes, Dr. Frank Knödler, erhielt Peter Renker die Plakette „Dank und Anerkennung in der Sonderstufe“.
Peter Renker hat die Sanierungs- und Baumaßnahme mit einem Volumen von rund 11,5 Millionen Euro als Mitglied des Bauausschusses federführend mit gesteuert.
Sankt Florian ist das Sozialwerk der Baden-Württembergischen Feuerwehren. Es dient allen Feuerwehrangehörigen als Erholungs- und Ferienquartier. Mit dem Neubau wurde der Hotelkomplex auf den Stand der Technik gebracht und modern ausgestattet. Das neue Betriebskonzept zielt insbesondere darauf ab, für junge Kameraden und Familien ein attraktives Angebot zu liefern.
Autor: hwr – Letzte Änderung: 2009-07-11 20:43:42

09. Juli 2009 – Truppführerlehrgang abgeschlossen

Am 1. Juli 2009 stand für die 14 Teilnehmer des Truppführerlehrgangs die Abschlussprüfung an. Dem voran ging eine 35-stündige Ausbildung unter Leitung der Konstanzer Ausbilder. Die angehenden Truppführer wurden hierbei vor allem auf Taktik und die Aufgaben einer angehenden Führungskraft geschult. Aber auch Kenntnisse aus der Truppmannausbildung wurden noch einmal aufgearbeitet und vertieft.
Die 14 Teilnehmer, die zwei Wochen lang fast täglich ihr Wissen in der Gruppe erweiterten kamen nicht nur aus Konstanz, sondern auch aus Öhningen und Allensbach. Nun können sie auch dort mit ihrem gesammelten Wissen eigenständig einen Trupp führen und mit völlig neuen Blickwinkeln in den Einsatz gehen.
Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz beglückwünscht alle neuen Truppführer und wünscht ihnen auch weiterhin viel Spaß auf ihrer Laufbahn in der Feuerwehr.
Autor: Fabian Pagel
Autor: hwr

23. Mai 2009 – 25 Jahre Städtepartnerschaft mit Tábor

Vom 21. bis zum 24. Mai 2009 fanden die Feiern zur 25-jährigen Städtepartnerschaft mit Tábor (Tschechien) statt. Aus diesem Anlass stellte die Freiwillige Feuerwehr Konstanz am Freitag und Samstag ihre historische Drehleiter am Hafen beim Konzilgebäude aus. Am Samstag war auch die moderne Metz-Drehleiter der Wehr dort zu sehen. Die Feuerwehren beider Städte gehören zu den Mitbegründern der Stadteparnerschaft.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2009-05-30 23:45:12

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23. Mai 2009 – 25 Jahre Städtepartnerschaft mit Tábor #1
23. Mai 2009 – 25 Jahre Städtepartnerschaft mit Tábor #2

07. April 2009 – Knurrende Mägen beim Nato-Gipfel

File-id: 6937
Das Team des Erkundungsfahrzeugs der Konstanzer Feuerwehr mit einem Gast während des Einsatzes beim Nato-Gipfel in Baden-Baden (von links): Sascha Schneider von der Berufsfeuerwehr Mannheim, Carsten Stiebler, Thorsten Meinl und Andreas Knäble.
Foto: Thorsten Meinl (03. April 2009)
Wegen der strikten Polizeikontrollen während des Nato-Gipfels in Baden-Baden kam die Verpflegung nicht zu den vier Konstanzer Feuerwehrleuten durch, die mit ihrem Spezialfahrzeug zu den Sicherheitskräften gehörten.
Feuerwehr Ganz nah dran an den Mächtigen dieser Welt waren in Baden-Baden vier Mitglieder der Konstanzer Feuerwehr, und doch haben sie während des Nato-Gipfels keinen der Spitzenpolitiker zu Gesicht bekommen. Schließlich mussten Einsatzleiter Carsten Stiebler sowie Thorsten Meinl, Andreas Knäble und Thomas Irmer sich mit ihrem so genannten Erkundungskraftwagen in Bereitschaft halten. Das mit modernster Technologie ausstaffierte Fahrzeug ist mittels Sensoren in der Lage, radioaktive, chemische und biologische Verunreinigungen in Boden, Wasser und Luft zu messen. Doch zu ihrer Erleichterung mussten die vier Feuerwehrleute nicht eingreifen.
Dennoch bezeichnet Carsten Stiebler den Tag in Baden-Baden als sehr lehrreich und schildert eine ganz eigenartige Atmosphäre. Für alle Vier war dies der erste Einsatz in einer solchen Größenordnung. Die Kurstadt sei wie ausgestorben gewesen, kaum ein Zivilist war zu sehen, nur Polizeibeamte. Warten habe den Tag in Baden-Baden bestimmt, doch plötzlich donnerten ein Dutzend Hubschrauber mit der Präsidentenmaschine über die Brücke hinweg, unter der die Konstanzer bereit standen. Auch die Autokolonne von Barack Obama sei über diese Brücke gefahren, doch davon habe man nichts gesehen.
Abwarten und Tee trinken, sagt der Engländer. Aber ausgerechnet dies wurde durch den enormen Sicherheitsaufwand erschwert. Ihm hatten die vier Konstanzer zu verdanken, dass es mit der geplanten Versorgung haperte: „Die Polizeikontrolle war so strikt, dass die Verpflegung nicht bis zu uns durchkam“, schmunzelt Carsten Stiebler rückblickend. Da war es ein Glück, dass man die Stunden des Wartens auch damit verbracht hatte, mit den anderen Hilfsorganisationen in den Bereitschaftsräumen Kontakt zu pflegen. Vom THW wurden die vier hungernden und dürstenden Feuerwehrleute nach besten Kräften verköstigt. Während die offiziellen Gipfelteilnehmer sich zumindest für kurze Zeit in noble Hotelzimmer zurückziehen konnten, war bei den Sicherheitskräften und Hilfsorganisationen Gemeinschaftssinn gefragt. Die Konstanzer Feuerwehrleute waren in einer Turnhalle mit 300 Betten untergebracht. Damit sie durch das ständige Kommen und Gehen nicht vollkommen vom, wenn auch nur kurzen Schlafen abgehalten wurden, gab es immerhin Ohrenstöpsel und die zu weckenden Einsatzkräfte wurden ganz persönlich und so sanft wie möglich wachgerüttelt.
Im Einsatz waren neben Polizeibeamten unter der Führung des Leiters der Polizeidirektion Uli Schwarz auch Mitglieder des DRK-Kreisverbands. 1000 Mitglieder standen während der Vorbereitungszeit voller Ungewissheiten in den Startlöchern, so Kreisbereitschaftsführer Thomas Held, am Schluss wurden aber nur zwölf DRKler an verschiedenen Orten eingesetzt, unter anderem am Samstagabend in Kehl, als es auf französischer Seite zu Ausschreitungen kam. Doch da es in Deutschland friedlich blieb, musste das DRK nicht eingreifen. Wäre es anders verlaufen, hätte eine 30-köpfige Einsatzeinheit sofort vom Kreis Konstanz an die deutsch-französische Grenze fahren können.
Mit freundlicher Genehmigung des Südkurier.
Autor: Michael Buchholz – Letzte Änderung: 2009-04-16 19:33:54

04. April 2009 – Rauchmelder wecken aus tiefstem Schlaf

File-id: 6945
Rauchmelder retten Leben: Herbert Weber (rechts), Vorsitzender des Mietervereins Bodensee, und der Konstanzer Feuerwehr-Kommandant Dieter Quintus starten eine gemeinsame Aktion.
Foto: Oliver Hanser (24. März 2009)
Mieterverein und Feuerwehr wollen das Bewusstsein für Rauchmelder schärfen. Denn die Geräte können im Ernstfall ganz wichtig werden.
Langsam wird den Menschen bewusster, was die kleinen Geräte leisten können. „Wir merken das an den Anfragen, die wir bekommen“, sagte Dieter Quintus. Vor allem nachts, wenn ein Feuer unbemerkt ausbricht, sind die Rauchmelder dienlich, da sie die gefährdeten Bewohner wecken. 70 bis 80 Prozent der Opfer bei Bränden kommen nicht durch die Flammen um, sondern durch den Rauch, den sie einatmen. Und das geht im Fall des Falles extrem schnell. Rund 50 Menschen sterben jährlich bei den etwa 14 000 Bränden in Baden-Württemberg, berichtete Quintus.
Der Vorstand des Mietervereins Bodensee, der Beratungsstellen in Konstanz, Singen, Radolfzell und Überlingen hat, kam jüngst auf die Idee, einen Beitrag zu mehr Sicherheit in den Wohnungen zu leisten. „Es ist bei uns immer die Frage: Was bekommen die Jubilare geschenkt?“, berichtete Vorsitzender Herbert Weber. Als das Gespräch auf Rauchmelder kam, nahm er Kontakt mit Dieter Quintus auf. Der Feuerwehr-Kommandant war natürlich begeistert, schließlich appellieren er und seine Kollegen immer wieder, Rauchmelder zu installieren.
Dieter Quintus rät dazu, auf die geprüfte Sicherheit der Geräte zu achten. Außerdem sei die Lautstärke wichtig: „Es müssen auch die geweckt werden, die einen guten Schlaf haben.“ Geeignete Geräte gibt es im Fachhandel. Der Mieterverein wird außerdem in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Rauchmelder auf den Geschäftsstellen in Konstanz, Singen und Radolfzell zum Selbstkostenpreis von acht Euro anbieten. Jeder Jubilar des Verbandes bekommt künftig bei einer Ehrung einen geschenkt – die Flasche Wein gehört der Vergangenheit an.
Rauchmelder gehörten eigentlich in jede Wohnung, sagte Herbert Weber. Doch Baden-Württemberg hinke mit der Gesetzgebung hinterher. Sieben Bundesländer schreiben für jeden Neubau Rauchmelder vor. In Schleswig-Holstein müssten sogar alle Wohnungen bis Ende 2009 nachgerüstet sein, berichtete der Mietervereins-Chef. Wer nachzurüsten hat, sei unterschiedlich geregelt. Das sei aber nicht entscheidend, Hauptsache, es werde überhaupt etwas getan: „Es soll keine Konflikte geben, die Sicherheit muss im Vordergrund stehen.“
Mit freundlicher Genehmigung des Südkurier.
Autor: Josef Siebler – Letzte Änderung: 2009-05-30 23:58:52

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(Ohne Datum) – Stimmen zu Rauchmeldern

27. März 2009 – Jugendfeuerwehren im Landkreis sind sehr aktiv

Mitgliederversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes – Fortbildung für Atemschutzgeräteträger

Die Jugendfeuerwehren im Landkreis bieten für den Feuerwehrnachwuchs ein attraktives und abwechslungsreiches Ausbildungs- und Freizeitprogramm. Dies berichtete Kreisjugendfeuerwehrwart Markus Löffel an der Mitgliederversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes in der Thingolt-Halle in Konstanz-Dingelsdorf.
Die Mädchen und Jungen der 22 Jugendfeuerwehren im Landkreis trafen sich zum Zeltlager in Mühlingen-Hecheln und beim Sternmarsch in Wangen sowie beim Landesjugendfeuerwehrtag in Ravensburg und Weingarten und dem Wissensnachweis „Jugendflamme“ in Radolfzell-Markelfingen. Zusammen haben sie 784 (in der Gesamtstatistik stehen seltsamerweise 804) Mitglieder, 186 davon sind Mädchen. In den letzten drei Jahren hat die Gesamtzahl leicht zugenommen, freute sich Löffel. Leider gebe es mehr Austritte aus den Nachwuchsorganisationen als Eintritte in die aktive Wehr, bedauerte er. „Wir könnten weiter zulegen, wenn die Gemeinden Gottmadingen und Hilzingen auch endlich eine Jugendfeuerwehr gründen würden“, rief Löffel die Verantwortlichen zum Handeln auf.
Die mit Abstand größte Aufgabe, die sich der Verband im Jahr 2008 gestellt hatte, war der Fortbildungsbeginn an einer Mobilen Übungsanlage für Brandbekämpfung (MÜB). Diese stellt das Energieversorgungsunternehmen EnBW unentgeltlich zur Verfügung. Die Ausbilder werden von den Feuerwehren des Landkreises gestellt. Die Nutzung sei kostenlos und lediglich das Verbrauchsmaterial zu bezahlen, erklärte der Vorsitzende. Nachdem die Ausbildungsvorschriften für Atemschutzgeräteträger im Jahr 2004 deutlich verschärft worden waren, muss jeder von ihnen jährlich eine entsprechende Einsatztätigkeit oder eine Einsatzübung nachweisen. Die gasbetriebenen MÜB bieten zudem eine realitätsnahe Darstellung mit echtem Feuer, Hitze, Lärm und steuerbaren Überraschungseffekten an. 876 Feuerwehrfrauen und -männer sammelten so wertvolle Erfahrungen für den Einsatz. 330 Atemschutzgeräteträger erhielten eine ergänzende Fortbildung. Verantwortlich für die Organisation dieser Aktivitäten ist Stefan Kienzler, der Fachgebietsleiter Ausbildung und zugleich Stellvertretender Vorsitzender ist.
Zündstoff für die Mitgliederversammlung hätte es geben. Denn es gab wohl eine buchungstechnische Ungereimtheit. Und damit normalerweise ein klarer Grund für ein Misstrauensvotum, gerichtet an den Vorsitzenden und den Kassierer.
Helmut Richter, eben jener Vorsitzende, bekannte vor der Abstimmung: „Es wäre in Ordnung gewesen, wenn Vorstand und Kassierer nicht entlastet worden wären“. „Das Problem konnte erst kurz vor der Versammlung geklärt werden“, verkündete er. Nachdem die Delegierten weder an ihn, den Kassier Wolfgang Veit oder die Rechnungsprüfer Elias Wagner oder Karlheinz Schumi irgendwelche Fragen über Art und Höhe der betreffenden Buchung gegeben hatte, konnte er der Entlastung beruhigt entgegensehen. Diese erteilten die abgeordneten Feuerwehrfrauen und -männer einstimmig und ohne Enthaltungen; eine Quote, von der jeder Bankmanager träumt.

Statistik 2008

5 203 Feuerwehrangehörige gibt es im Landkreis. Davon sind 3 185 Aktive der Freiwilligen Feuerwehren, 298 Aktive in Werkfeuerwehren, 804 Jugendfeuerwehrangehörige und 916 Angehörige in den Altersabteilungen. Bei 2 389 Einsätzen (davon 984 technische Hilfen und 550 Brände) wurden 261 Personen gerettet und 43 Tote geborgen. (nea)
Homepage: Kreisfeuerwehrverband Konstanz
Autor: nea – Letzte Änderung: 2009-04-01 00:54:31

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27. März 2009 – Jugendfeuerwehren im Landkreis sind sehr aktiv

2009 – Die genagelten Feuerwehrstiefel funkten beim Bremsen

125 Jahre Freiwillige Feuerwehr in Dettingen-Wallhausen – 43. Dettinger-Treffen am Bodensee

Am 16. Mai 1884 gründeten Martin Schwarz, Alois Romer, Valentin Waldraff, Josef Roth, Richard Waldraff, Nikasius Romer und Urban Heim die Freiwillige Feuerwehr Dettingen. Zum ersten Kommandanten wurde damals der Max Bosshart und zu seinem Adjutanten Josef Fuchs gewählt.
Noch vor der Jahrhundertwende wurde die erste Feuerwehrfahne eingeweiht, die bis heute noch im Besitz der Dettinger ist. Die pferdegezogene Handdruckspritze, mit manuell betriebener Pumpe, welche später durch einen Tragkraftspritzenanhänger ergänzt wurde, ist 1945 beim Einmarsch der Besatzungstruppen ein Raub der Flammen geworden, als das Anwesen des Georg Schroff nieder brannte, auf dem die Spritze untergestellt war.
In den Anfängen waren die Feuerwehrgerätschaften noch in einem Holzschopf hinter dem Rathaus untergebracht. Beim Ausrücken mit der Tragkraftspritze, mit motorisierter Pumpe, musste ein steiles Gefälle überwunden werden. Da funkten die genagelten Stiefel schon einmal vom Bremsen des Gefährts. Der erste Traktor des Ortes, beschafft von Willi Aichem, erleichterte die Beförderung der Tragkraftspritze erheblich. Beim Brand des landwirtschaftlichen Anwesens des Anton Fischer, erlitt die Tragkraftspritze einen Totalschaden und wurde trotz des Krieges drei Monate später wieder ersetzt.
Nach dem Brand des Ziegelhofes 1958 gab es von der Versicherung Geld für die Kameradschaftskasse der Feuerwehr. Statt eines Vespers wurden dafür zwei Strahlrohre angeschafft. Im Juli des Jahres 1960 feierte die Dettinger Feuerwehr ein Dreifach-Fest. Das 75-jährige Jubiläum, dessen Feierlichkeiten um ein Jahr verschoben worden waren, damit Dettingen den 10. Kreisfeuerwehrtag ausrichten konnte. Zugleich weihten die Feuerwehrleute ein neues Gerätehaus mit Schlauchturm ein, einem Anbau an das bestehende Schulhaus. Und der Standort Wallhausen wurde aufgelöst.
1965 nahm die Feuerwehr das erste Löschgruppenfahrzeug, gebaut von der Firma Metz, in Betrieb, welches 24 Jahre lang in Dettingen seinen Dienst tat. Anschließend nutzte eine Konstanzer Werksfeuerwehr mehrere Jahre das Fahrzeug.
1970 erfolgte die Gründung der Jugendfeuerwehr Dettingen. Erster Jugendleiter war Reinold Halter. Die Unterbringung an der Schule dauerte nicht allzu lange. Schon 1973 wurde die Feuerwehr in einen Neubau in der Kapitän-Romer-Straße mit einbezogen, in welchem sie noch heute untergebracht ist. Beim Einzug wurde auch eine neue Fahne eingeweiht.
Josef Deggelmann war von 1951 bis 1975 Kommandant. Nach der Eingemeindung leitete er als Zugführer den 9. Zuges bis zum Oktober 1981. Er war ein Kommandant mit Leib und Seele. Er galt als ehrgeizig und war der treibende Motor seiner Zeit. Nicht selten hatte seine eigene Schreinerei das Nachsehen. Er trieb seine Wehrleute an, sei es bei Wettkämpfen oder für die Belange der Gemeinde. So wurden Notwasserleitungen nach Wallhausen gegraben, im Gemeindewald Holz geschlagen oder Fäkaliengruben ausgehoben. Deggelmann baute Kontakte zu österreichischen Feuerwehren in Lustenau, Dornbirn und Höchst auf. Hier fand auch ein Feuerwehrangehöriger seine Frau fürs Leben.
Nachfolger von Josef Deggelmann wurde Peter Restle. Dieser führten den Zug bis Ende 2002. Seit 2003 steht Berthold Riedle an der Spitze der Dettinger Feuerwehrfrauen und -männer. Derzeit zählt der Zug 31 aktive Mitglieder und sieben Jugendfeuerwehrangehörige. Zehn Kameraden der Altersabteilung genießen den Feuerwehr-Ruhestand.
Ausgerüstet ist der Dettinger Zug mit je einem Tank- und Löschgruppenfahrzeug sowie einen Mannschaftstransportwagen. Als historische Gerätschaften pflegen die Feuerwehrleute einen Schlauchwagen zum Ziehen und eine Handdruckspritze.

Die Dettinger-Treffen

Josef Deggelmann gilt als Gründer des Dettinger-Treffens. Dieses Jahr treffen sich die neun Dettinger Feuerwehren zum 43. Mal. Jubiläen, Fahnenweihen und Gerätehauseinweihungen sind Anlässe genug, um das Treffen auszurichten. Obwohl vor über vier Jahrzehnten die Feuerwehr noch als reine Männersache galt, reisten damals schon Ehefrauen und Freundinnen mit.
Inzwischen gibt es weitere Aktivitäten, die über das alljährliche Treffen hinausgehen. Auch die Jugendfeuerwehren besuchen sich gegenseitig. Beliebt ist bei ihnen das Zelten am See.
Bei der Feier zum 125-Jährigen begrüßen die Feuerwehrleute aus Konstanz-Dettingen rund 170 weitere Dettinger.
Autor: Berthold Riedle, nea – Letzte Änderung: 2009-03-22 19:53:22

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(Ohne Datum) – FF Dettingen historische Aufnahmen


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