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2010
23 Berichte
25. November 2010 – Sicherer Umgang mit Kerzenlicht
22. November 2010 – Alte Drehleiter in Kasachstan
23. Oktober 2010 – Umzugspläne der Feuerwehr reifen
23. Oktober 2010 – Maschinistenlehrgang Herbst 2010
23. Oktober 2010 – Ehrungen für langjährigen Einsatz
10. September 2010 – Wer bei Obdachlosigkeit hilft
04. August 2010 – Zwei ehemalige Feuerwehr-Fahrzeuge in Kroatien
28. Juli 2010 – Feuerwehr lässt Wochenmarkt räumen
26. Juni 2010 – Hochsommerliche Temperaturen lassen Lehrgangsteilnehmer arg schwitzen
23. Juni 2010 – Spannender als Fußball
11. Juni 2010 – Bodensee-Schifferpatent-Ausbildung abgeschlossen
24. Mai 2010 – Besondere Beziehungen
24. Mai 2010 – „Wir sind Europa“
18. Mai 2010 – Rosalie gestartet
11. Mai 2010 – Eine Ära endet
07. Mai 2010 – Maschinistenlehrgang Frühjahr 2010
05. Mai 2010 – Feuerwehrmann im Dienst verstorben
28. April 2010 – Hauptversammlung
20. April 2010 – Feuerwehrleute am Gefahrgutschulungszug ausgebildet
16. April 2010 – Dieser Platz hat einen Haken
31. März 2010 – Jugendfeuerwehr kennt jede Konstanzer Haustür
06. März 2010 – Erster Funklehrgang des Jahres
03. März 2010 – Feuerwehr Konstanz unterstützt bei Bekämpfung der Ölkatastrophe in Italien



25. November 2010 – Sicherer Umgang mit Kerzenlicht

Gefahrlos durch die Adventszeit – Expertentipps der Feuerwehr

Kerzenlicht und Weihnachtszeit gehören einfach zusammen. Adventskränze, Gestecke und Weihnachtskrippen verbreiten eine heimelige Stimmung in der vorweihnachtlichen Zeit. Damit dies auch so bleibt und die Menschen auch nach Weihnachten die vielen Geschenke unbeschwert genießen können, geben die Freiwilligen Feuerwehren Konstanz und Reichenau nützliche Expertentipps.
Die Feuerwehren wissen aus den vergangenen Jahren zu berichten, dass es durch Kerzen immer wieder zu gefährlichen Situationen kommt. Sie gingen meist glimpflich aus, aber schnell ziert ein hässlicher Brandfleck den ehemals makellosen Wohnzimmertisch; Tagelang stinkt es nach Verbranntem in der Wohnung.
Daher raten die Feuerwehrfrauen und -männer, Kerzenlicht niemals unbeaufsichtigt zu lassen – nicht einmal „nur kurz“. Es mag für viele Menschen überzogen klingen, dass es ausreicht, nur Mal schnell zum Pinkeln zu gehen oder etwas zu suchen. Aber mal ehrlich, ist es nicht oft so, dass wir nur eine Minute aus dem Raum wollen und wir abgelenkt werden, weil das Telefon klingelt, die Kinder rufen oder die Suche nach einem Gegenstand länger als „nur eine Minute“ dauert?
In dieser Zeit brennen die Kerzen schnell herunter, fallen um oder heißes Wachs entzündet sich großflächig. Einige Wochen alte Gestecke sind meist trocken und die Zweige brennen wie Zunder. Nicht nur Kränze und Gestecke aus Nadelhölzern, sondern auch die aus Holz hergestellten und oft lackierten Kränze, sind gefährlich. Liegen vielleicht Servietten oder die Fernsehzeitung in der Nähe, finden die Flammen schnell neue Nahrung.
Damit die besinnliche Zeit nicht zu einem Reinfall wird, haben die Feuerwehrexperten die wichtigsten Tipps zusammengefasst:
• Keinen trockenen Adventskranz kaufen;
• Kerzenhalter aus nicht brennbarem Material verwenden;
• Niedergebrannte Kerzen rechtzeitig auswechseln;
• Kränze und Kerzen auf nicht brennbare und nicht splitternde Unterlagen stellen;
• Bei aufgehängten Kränzen auf ausreichenden Abstand zur Decke achten;
• Sicherheitsabstand zu brennbaren Materialien, wie Vorhänge, beachten;
• Kerzen von oben nach unten beziehungsweise von hinten nach vorne anzünden, in umgekehrter Richtung löschen;
• Bei Weihnachtskrippen mit Kerzenbetrieb nur die vorgesehenen Kerzengrößen aufstecken und auf leichten Lauf der beweglichen Teile achten;
• Streichhölzer und Feuerzeuge für Kinder unerreichbar aufbewahren;
• Kinder sollten nur unter Anleitung von Erwachsenen mit Streichholz und Feuerzeug umgehen;
• Es schadet bestimmt nicht, Löschmittel, wie einen Eimer Wasser, bereitzustellen.
Wenn es zum Brand kommt: Versuchen, das Feuer zu löschen – ansonsten Zimmer sofort verlassen, Türe schließen, Feuerwehr (Telefon 112) anrufen.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2010-11-25 23:08:40

22. November 2010 – Alte Drehleiter in Kasachstan

Die alte Drehleiter ist nach Astana in Kasachstan verkauft worden (Stand Herbst 2010).
Autor: nea – Letzte Änderung: 2010-11-23 18:16:21

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23. Oktober 2010 – Alte Drehleiter in Kasachstan

23. Oktober 2010 – Umzugspläne der Feuerwehr reifen

In der Konstanzer Feuerwehr reifen Umzugspläne. Sie will die Feuerwache an den Nordkopf der Neuen Rheinbrücke verlagern.
Bei der Standortfrage für eine neue Feuerwehrwache scheint sich ein Platz als Favorit herauszukristallisieren: Die Feuerwehr will eine Freifläche im Oberlohn für den Neubau sichern. Das Gelände liegt in der Nachbarschaft zur Tennishalle und der Firma Dentsply in der De-Trey-Straße. Die Feuerwehr strebt eine Kooperation mit den Stadtwerken an, die ihre Omnibushalle und ihre Werkstätten erweitern muss. Auf den etwa 10 000 bis 11 000 Quadratmeter großen Freiflächen neben der Brückenabfahrt könnten beide Einrichtungen unterkommen und die Werkstätten gemeinsam nutzen, sagt Feuerwehrkommandant Dieter Quintus auf Nachfragen. Bis zum Umzug könnten noch Jahre vergehen, doch es sei jetzt wichtig, das Gelände für die Neubauten freizuhalten.
Für Quintus ist klar: In der Steinstraße hat die Feuerwache langfristig keine Zukunft. Das bestätige auch ein Gutachten. Die Feuerwehr kann dort nicht wachsen und sie kämpft seit Jahren mit massiven Verkehrsproblemen auf der kleinen Zubringerstraße, über die auch die Zufahrt für das große Parkhaus des Seerhein Centers führt. Es komme dort immer wieder zu Problemen mit Falschparkern und dem Lieferverkehr zum Einkaufszentrum, sagt Quintus. „Die Verkehrsanbindung ist einfach schlecht“. Der Kommandant sieht auch, dass die benachbarten Schulen zunehmend unter Platzmangel leiden. „Die Schulen wollen mehr Raum.“ Sie drängen auch auf eine schnelle Lösung. Derzeit wird zur Entlastung des Standorts der Bau einer weiteren Realschule in der Pestalozzistraße diskutiert.
Die Konstanzer Feuerwehr hat aktuell 270 aktive Mitglieder. Mit Sorge sieht Quintus, dass zunehmend Feuerwehrleute der Bodenseestadt den Rücken kehren müssen, weil sich ihnen vor Ort keine beruflichen Perspektiven mehr bieten oder die hohen Wohnungspreise sie ins Umland treiben. Allein zehn Mitglieder seien der Konstanzer Feuerwehr im vergangenen Jahr auf diese Weise verloren gegangen. Unter anderem hätten auch nicht fortgesetzte Zeitverträge eine Rolle gespielt.
Autor: Claudia Rindt – Letzte Änderung: 2010-10-27 23:39:15

23. Oktober 2010 – Maschinistenlehrgang Herbst 2010

File-id: 8921
Foto: nea (22. Oktober 2010)
19 neue Feuerwehr-Maschinisten gibt es im Landkreis. An zwei Freitagen und an zwei Samstagen lernten die ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männer alles, was sie als „Maschinist für Löschfahrzeuge“ benötigen. Die Ausbildung fand bei der Feuerwehr Konstanz statt, die von Michael Blender (Radolfzell), Burkhard Romer und Alexander Müller (beide Konstanz) geleitet wurde. In Theorie und Praxis erfuhren die Teilnehmer die Funktion von Feuerlösch-kreiselpumpen mit den Entlüftungseinrichtungen, die Arbeitsweisen von Sonderaggregaten und über die speziellen Anforderungen bei der Wasserentnahme, ob aus dem Hydranten oder dem See.
Foto zum Download
Autor: nea – Letzte Änderung: 2011-05-05 22:35:30

23. Oktober 2010 – Ehrungen für langjährigen Einsatz

Zahlreiche Ehrungen sind bei der Konstanzer Feuerwehr auf dem Programm gestanden. Lang gediente Mitglieder haben es auf 40 Jahre gebracht.
Die Konstanzer Feuerwehr hat emsige Mitglieder, das zeigte sich beim Jahresabend in der Halle von Litzelstetten. 29 Einsatzkräfte wurden befördert. Sie bringen die geforderten Lehrgänge und Dienstjahre mit. Auch Frauen erreichten höhere Dienstgrade. Drei wurden zu Hauptfeuerwehrfrauen ernannt.
Zwei Mitglieder wurden für 40 Jahre herausragenden Einsatz geehrt: Der stellvertretende Kommandant Peter Renker und Hilmar Lißner. Sie erhielten das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes in Gold und eine Ehrenurkunde des Innenministers. Renker war schon zuvor vielfach ausgezeichnet worden mit Verdienstmedaillen und Ehrenzeichen. Für 25 Dienstjahre wurden Peter Heckler aus Dettingen und Thomas Hofert geehrt. Auch die alten Recken des Spielmannszugs wurden ausgezeichnet: Adalbert Schafheitle für 40 Jahre in der Musikabteilung und Lothar Wollitz für 30 Jahre dort.
Zum Jahresabend der Feuerwehr waren rund 200 Mitglieder der Feuerwehr sowie Gäste gekommen, darunter Oberbürgermeister Horst Frank, Stadträte, Vertreter anderer Hilfsorganisationen sowie der französischen Partnerstadt Fontainebleau. Mit dem Abend schlossen die Feiern zum 50-jährigen Bestehen der Partnerschaft ab. „Ohne die Feuerwehr wäre die Städtepartnerschaft nicht so intensiv und originell“, sagte OB Frank. Er lobte die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr. „Wir von der Stadt können uns auf diese Feuerwehr verlassen.“ Kommandant Dieter Quintus legte dar, wie die Feuerwehr einen Sparbeitrag zum klammen städtischen Haushalt leistet. Sie hat die beiden notwendigen Löschfahrzeuge interkommunal, also im Verbund mit einer Kreisgemeinde ausgeschrieben und so rund 60 000 Euro gespart.
Der Spielmannszug überraschte die Gäste mit einem Verwandlungs-Strip. Die Musiker kamen in ihren Uniformen auf die Bühne, um sich der dort der dunkelblauen Kleider zu entledigen. Darunter trugen sie ein Schottenkostüm mit kariertem Rock. Die „Schotten“ spielten Musik aus den Highlands.
Autor: Claudia Rindt – Letzte Änderung: 2010-10-27 23:39:31

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23. Oktober 2010 – Jahresabend 2010 Beförderungen und Ehrungen
23. Oktober 2010 – Jahresabend 2010
23. Oktober 2010 – Jahresabend 2010 Showeinlagen

10. September 2010 – Wer bei Obdachlosigkeit hilft

Siehe Südkurier-Artikel unter Links.
Autor: 0 – Letzte Änderung: 2010-12-30 23:36:10

Links

suedkurier.de: Wer bei Obdachlosigkeit hilft

04. August 2010 – Zwei ehemalige Feuerwehr-Fahrzeuge in Kroatien

File-id: 9178
Das ehemalige LF 16 (6/44, links) und ein VW-Kombi stammen von der Feuerwehr Konstanz und sind bei der Feuerwehr von Nova Gradiška (Kroatien) im Einsatz.
Foto: Adam Grgic (04. August 2010)
Zwei ausgediente Feuerwehr-Fahrzeuge aus Konstanz haben ein zweites Leben in Kroatien begonnen. Bei der Vatrogasi (Feuerwehr) von Nova Gradiška sind das ehemalige LF 16 (6/44) aus der Feuerwache und ein VW-Kombi weiterhin im Einsatzdienst.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2011-01-24 21:08:07

28. Juli 2010 – Feuerwehr lässt Wochenmarkt räumen

Die Feuerwehr musste am Dienstagvormittag den Wochenmarkt teilweise räumen. Wegen des Weinfestes auf dem Stephansplatz war der Markt auf den Münsterplatz verlegt worden. Ein Teil der Stände wurde in der angrenzenden Wessenbergstraße aufgebaut. Dieses war jedoch nicht mit der Feuerwehr abgesprochen. Da wegen der Stände kein Durchkommen für Rettungsfahrzeuge war, mussten die Stände unverzüglich entfernt werden.
Bereits die Anfahrt über die Zollerngasse war erschwert, da parkende Autos die Durchfahrt verengten.
Autor: nea – Letzte Änderung: 2010-08-03 13:29:34

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28. Juli 2010 – Feuerwehr lässt Wochenmarkt räumen

Links

suedkurier.de: Ärger über spontane Markt-Auflösung

26. Juni 2010 – Hochsommerliche Temperaturen lassen Lehrgangsteilnehmer arg schwitzen

Vom 23. bis zum 26. Juni fand in Konstanz ein Atemschutzlehrgang statt. Die Arbeit der Feuerwehrfrauen und -männern birgt viele Gefahren; unter anderem giftigen Gase, die in der Regel bei Bränden auftreten. Dafür werden die Einsatzkräfte für das Tragen von Atemschutzgeräten vorbereitet und geschult. Diese Schützen vor den Atemgiften. Die Arbeit unter dem Pressluftatmer (PA) ist nicht leicht. Neben der Persönlichen Schutzausrüstung wie der Einsatzuniform, Einsatzstiefel und der Feuerwehrgurt, müssen die eingesetzten Kräfte nun zusätzlich das schwere Atemschutzgerät und die jeweilige dazu benötigte Ausrüstung tragen. Somit kann alleine der Weg zum jeweiligen Einsatzort eine Herausforderung sein. Daher müssen die neuen Atemschutzgeräte-Träger körperlich fit sein.

Mittwoch

Die 17 Teilnehmer aus Konstanz und Allensbach fanden sich am Mittwochabend zum ersten Mal in der Feuerwehr Wache in der Steinstraße für einen Theorieunterricht zusammen.

Donnerstag

Am Donnerstag durften sie dann das erste Mal eine Atemschutzmaske aufziehen um sich so an das unbekannte Gefühl zu gewöhnen. Mit angezogener Maske liefen die 17 Männer und Frauen zügig durch die Feuerwache und überwandten Hindernisse in der Fahrzeughalle sowie im Hof. Was eigentlich nicht gerade anstrengend klingt, ist für die unerfahrenen Lehrgangsteilnehmer doch sehr Kräfte zehrend, da es keiner von ihnen bisher gewohnt war in einer Maske zu Atmen. Das eigentlich ungewohnte darin, ist der Wiederstand der beim Ein- und Ausatmen durch das Steuerventil entsteht. Doch nach dem anstrengenden Tag haben die Teilnehmer noch nicht an den Freitag gedacht.

Freitag

Der Freitag fing ruhig mit etwas Theorieunterricht an. Doch daraufhin wurden die Fahrzeuge mit den Atemschutzflaschen beladen und die Teilnehmer fuhren zum Gelände der EBK/TBK. Hier durften sie erstmals die rund 30 Kilogramm schweren Geräte aufsetzen. Da die Ausbilder testen wollten wie körperlich fit die Auszubildenden sind, wurde erstmals über das Gelände spaziert und auch gejoggt.
Zu beachten waren natürlich auch die hochsommerlichen Temperaturen, die sich passend zum Lehrgang herrschten und den Lehrgang so zu einer Tortur für jeden einzelnen machten. Nach dem die erste Atemschutzflasche, in der sich etwa 1650 Liter Luft befinden, leer waren, wurde kurz pausiert. Danach übten die Lehrgangssteilnehmer das Wechseln der Atemschutzflaschen.
Nun waren alle wieder bereit zum Weitermachen und die Geräte wieder mit vollen Flaschen bestückt. Jeweils ein Ausbildermusste in der sogenannten Rettungstrage (einem speziellen Tuch mit Trageschlaufen) über ein Geländer tragen werden. Als Steigerung mussten sie die Außentreppe am TBK-Hauptgebäude hochlaufen – natürlich mit den Ausbildern im Tuch.
Das Retten von Personen, und das noch Treppe aufwärts, raubte nun allen auch die letzten Kräfte. Wichtig waren diesen Temperaturen die Trinkpausen, da bei solch einer Belastung der Körper sehr viel Flüssigkeit verliert. Natürlich wurde auch für Essen gesorgt. Nachdem Teilnehmer und Ausbilder wieder in der Feuerwache waren, ging es gleich weiter mit einem weiteren Durchgang. Ihr Gerät hatten die Teilnehmer vorher mit einer neuen Flasche bestückt. Es gab eine Stationsausbildung bei der im Dunkeln gearbeitet wurde. Diese Lage wird von den Feuerwehrleuten oft bei Bränden vorgefunden, wenn wegen des dichten Rauchs nur wenige Zentimeter weit zu sehen ist.

Samstag

Am Samstag ging es gleich morgens um 7 Uhr weiter. Die Ausbilder machten sich mit den Teilnehmern auf den Weg nach Friedrichshafen auf die Atemschutzübungsstrecke in der dortigen Feuerwache. Dort hatten die Trupps, der aus zwei Feuerwehrleuten gebildet wird, verschiedene Stationen wie Endlosleiter, Hammerziehen, Laufband und eine Hindernisstrecke durchlaufen werden. Um die Belastungsübung zu bestehen, musste der Durchgang zweimal gemacht werden. Dabei kam es sehr auf Teamwork an. Die beiden Truppmitglieder mussten sich gegenseitig durch enge Röhren oder über andere Hindernisse helfen. Wer hier keine Kraft mehr hat und abbricht, kann den Lehrgang nicht bestehen.
Doch das war längst nicht alles. Zurück in Konstanz wurde auch gleich die theoretische Prüfung geschrieben, welche dann alle überraschenderweise mit Bestnoten bestanden, was auch eine Bestätigung für die Ausbilder für ihre gute Arbeit war.
Nach der Mittagspause wurden das Retten von Kameraden und der Mayday-Fall (Verhalten bei einem Notfall mit eingesetzten Atemschutzträgern) geübt. Hier konnten die Teilnehmer nochmals Kraft tanken, da der Lehrgang immer noch nicht fertig war. Nun hieß es nochmal Zähne zusammenbeißen und unter die volle Einsatzmontur steigen. Nun wurde das von den vorherigen Tagen gelernte Wissen bei verschiedenen Stationen geprüft. Die Stationen waren unter anderem Menschenrettung, ein Gebäudebrand in der fünften Etage mit Einstieg über die Drehleiter oder ein Kellerbrand.
Wer das alles bestanden hatte, hatte es geschafft! Er war nun einer der 15 glücklichen Atemschutzgeräteträger. Und damit ging dann auch dieser Lehrgang zu Ende. Die neuen Atemschutzgeräteträger sind nun:
Feuerwehr Allensbach:
Tobias Späth, Sebastian Kopp, Mario Erndwein, Markus Kleiser, Stefan Seel, Oliver Jauch, Michael Schaaf, Nico Engelmann und Boris Böck
Feuerwehr Konstanz:
1. Zug: Jan Schlösser, Christopher Kutschker
3. Zug: Madeleine Bieg
7. Zug: Nadine Allweiler
9. Zug: Daniel Sutter, Klaus Tröndle
Die Ausbilder waren Klaus Mirsch, Michael Rössler, Uli Wehner, Tobias Oser, Phillip Siebrecht und mit den Ersatzausbildern Marc-Phillip Greis und Janine Mirsch und der neue Ausbildungsleiter Andreas Knäble.
Autoren: Janine Mirsch und Christopher Kutschker
Autor: Janine Mirsch, Christopher Kutschker – Letzte Änderung: 2010-07-14 16:11:07

23. Juni 2010 – Spannender als Fußball

Marktbummel der besonderen Art: Behörden gnädiger als WM-Schiedsrichter

File-id: 8747
Spannende Frage: Kann sich die Drehleiter der Feuerwehr einen Weg durch die Marktstände bahnen?
Foto: Aurelia Scherrer (23. Juni 2010)
Die Spieler der deutschen Fußballnationalmannschaft bahnten sich einen Weg durch die Abwehr von Ghana, tricksten die Verteidiger aus und Mesut Özil schoss den Ball ins Tor. Konstanz ist im Fußballfieber. Ähnlich spannend ging es am Vormittag des interessanten Fußballabends Deutschland gegen Ghana auf dem Markt zu. Die Feuerwehr versuchte, mit der Drehleiter über den Wochenmarkt am Sankt-Gebhard-Platz zu fahren. Ihr Ziel: Nicht das Tor der gegnerischen Mannschaft zu treffen, sondern die Einfahrt in die Luisenstraße wohlbehalten zu erreichen.
Zwar handelte es sich nicht um ein Weltmeisterschaftsspiel, sondern um eine Probefahrt, ob die Gasse für Einsatzfahrzeuge frei gehalten ist. Gleichwohl hatte dieses Ereignis eine Parallele zu dem derzeit beliebtesten Sport. Denn manche Marktstände standen behindernd im Weg wie Abwehrspieler der gegnerischen Mannschaft. Ortspolizisten sowie Isabelle Spahrmann vom Hochbau- und Liegenschaftsamt agierten quasi als Schieds- und Linienrichter. Es wurde geschaut, an welchen Ecken es (zu) eng wurde.
Die langsame Durchfahrt des großen Feuerwehrfahrzeugs war spektakulär, wenngleich viele Marktbesucher die Drehleiter völlig ignorierten und ungerührt weiter ihren Einkauf tätigten, obwohl das 14 Tonnen schwere Fahrzeug beinahe schon die Einkaufstasche berührte. Die Feuerwehrleute konnten manchmal nur den Kopf schütteln. Isabelle Spahrmann war die Ruhe selbst: „Vor zwei Jahren war die letzte Begehung“, berichtete sie. Längst sei es einmal wieder an der Zeit gewesen, um die Einhaltung der Rettungswege zu überprüfen.
Wie wichtig diese Prüfung war, wurde den Umstehenden rasch deutlich, denn an einigen Stellen war kein Durchkommen. Standbetreiber mussten ihre Schirme abbauen, Kisten, die den Weg versperrten, wegräumen, oder die Klappen ihrer Fahrzeuge schließen. Im Ernstfall hätte es sehr lange gedauert, und das kann und darf nicht sein. Eine Marktstandbetreiberin brach sogleich eine Lanze für die Aktion: „Wenn’s jetzt da oder dort brennt“, und dabei wies sie auf die Nachbarhäuser, „dann sollte die Feuerwehr so schnell wie möglich hinfahren können. Mit einem Hubschrauber können sie ja nicht kommen.“ Zumal auch ein solches Fluggefährt keine Landefläche gefunden hätte.
Bei der Prüffahrt ging es um weitaus mehr, als bei der Fußball-WM, nämlich um Sicherheit und Menschenleben. Und obgleich dies wesentlich wichtiger ist, als ein WM-Titel, war das Schiedsrichtergespann der Konstanzer Behörden weitaus gnädiger und fairer. Es wurden weder gelbe, geschweige denn rote Karten gezückt. Kein Platzverweis. „Wir werden die Standbetreiber, die im Weg standen, anschreiben und auf die Richtlinien hinweisen“, so Isabelle Spahrmann. Es gebe keinerlei Strafen, aber: Künftig wird häufiger kontrolliert, das steht fest.

11. Juni 2010 – Bodensee-Schifferpatent-Ausbildung abgeschlossen

Bereits am 19. August 2009 begannen elf Kameraden der Ölwehr ihre Ausbildung zum Bootsführer für die Mehrzweckboote (MZB, Arbeitsboote): An acht Unterrichtsabenden wurde zum einen alles notwendige vermittelt, um die Theorie-Prüfung zu bestehen, aber darüber hinaus auch Dinge, die zwar nicht prüfungsrelevant sind, aber als „ungeschriebene Gesetze“ gelten, so wie der „Knigge auf See“: grundsätzliches Verwenden eigener Leinen und Fender, wer grüßt wen, Flagge setzen und einholen, Betreten fremder Boote grundsätzlich über das Vorschiff, …. Aber auch die Unterschiede zwischen „Schönwetterkapitän“ und Anforderungen an Bootsführer der Feuerwehr im Einsatz beim Ölsperren verlegen, bei der Wasserrettung oder Schiffsbrandbekämpfung wurden aufgezeigt.
Selbstverständlich konnte an diesen Abenden der Lehrstoff und die rund 250 Prüfungsfragen nicht erschöpfend behandelt werden, es wurden jedoch insbesondere alle Inhalte besprochen, wo über das bloße Auswendiglernen hinaus der Stoff auch verstanden sein muss. Jeder Prüfling hatte sich darüber hinaus zuhause den übrigen Lehrstoff selbst erarbeiten. Für das Heimstudium wurde den Kandidaten der Kauf eines entsprechenden Lehrbuches empfohlen und ihnen darüber hinaus vom Ausbilder Andreas Knäble zusammengestellte Unterlagen bis hin zu Übungs-Bögen für die Theorie-Prüfung und Übungsleinen für die Knotenkunde zur Verfügung gestellt.
Parallel zum Theorie-Unterricht begann Ende August 2009 auch die Praxis-Ausbildung mit einem der Arbeitsboote. Hier wurden sowohl die Standard-Prüfungsmanöver Ablegen, Anlegen und „Mann über Bord“ geübt, aber auch sämtliche Manöver wie „Einfahren in eine Box vorwärts oder rückwärts, Wenden auf engem Raum, Ankermanöver, …. Bei jeder Übungsfahrt hatten die angehenden Bootsführer sämtliche Knoten zu üben, deren Verwendungszweckzu nennen sowie die Vor- und Nachteile zu beschreiben.
Besondere Aufmerksamkeit wurde der ungewöhnlichen Antriebsart unserer Mehrzweckboote geschenkt: Der um 360 Grad rundum ohne Anschlag drehbare Wasserstrahlantrieb ist gegenüber den klassischen Antriebsarten „starre Welle“ oder Außenborder beziehungsweise „Z-Antrieb“ doch sehr gewöhnungsbedürftig und stellte die Kandidaten insbesondere beim Anlegemanöver vor besondere Herausforderungen: Beim Umstellen von Vorwärts auf Rückwärts ist der gesamte Antrieb um 180 Grad zu drehen, bevor wieder eingekuppelt werden kann.
Im Oktober stand dann die theoretische Prüfung für Alle an, wobei drei Kameraden auch die Prüfungsfragen für den Segelschein beantworteten, da sie privat im nächsten Jahr die Segel-Praxis zusätzlich ablegen wollten. Am selben Tag absolvierten aber bereits zwei Kandidaten auch die praktische Prüfung bei Andreas Ellegast, dem Leiter des Schifffahrtsamtes. Die beiden Kameraden Sebastian Schiepp und Fabian Pagel haben von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, zusammen mit der praktischen Prüfung auch den Prüfungsteil „Navigation“ abzulegen, der zwar am Bodensee nicht für die Prüfung notwendig ist, aber bei weitergehender Ausbildung an Nord- oder Ostsee (Küstenschifferschein) zum kompletten Erlass der sonst auch dort notwendigen praktischen Prüfung führt.
Nachdem das Mehrzweckboot wegen sich verschlimmerndem Verhalten beim Einkuppeln des Antriebs (Reaktionszeiten von 2 bis 12 Sekunden) und ständiger Überhitzung des Kühlwassers Anfang November außer Dienst gestellt werden musste, konnte die praktische Prüfung für die übrigen neun Kandidaten nicht mehr gemacht werden.
Nach einer Zwangspause über den Winter, in der sowohl die Kupplung des Antriebs ausgetauscht als auch ein neuer Zylinderkopf montiert wurde, konnte die praktische Ausbildung wieder Mitte April 2010 aufgenommen werden. Andreas Dummel von der Wasserschutzpolizei nahm schließlich am 11. Juni 2010 Christoph Dannegger, Michael Hamann, Lars Heilmann, Andreas Köberlin, Christoph Motz, Dominik Oser, Ferdinand Oser, Eric Olschewski, Sebatian Schiepp und Andreas Wilhelm die praktische Prüfung ab.
Als Praxis-Ausbilder standen die Helge Hamann, Leiter der Ölwehr, Lars Chudzinski, Martin Kürschner und Andreas Knäble zur Verfügung. Insgesamt wurden:
  • 8 Unterrichtsabende abgehalten mit insgesamt 30 Ausbilderstunden, insgesamt 160 Mannstunden,
  • an 42 Tagen mit dem MZB gefahren und dabei 120 Ausbilder- und MZB-Betriebsstunden aufgebracht, insgesamt 357 Mannstunden
  • in der Summe 150 Ausbilderstunden, insgesamt 517 Mannstunden aufgebracht
Den Kandidaten wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz die Prüfungsgebühr beim Schifffahrtsamt des Landratsamtes übernommen und als Eigenanteil die Kosten für das Lehrbuch und die ärztliche Tauglichkeits-Untersuchung abverlangt.
Autor: Andreas Knäble

24. Mai 2010 – Besondere Beziehungen

Vier Tage im Zeichen der Freundschaft über (Sprach-) Grenzen hinweg

Freundschaft bedarf keiner Worte, vielmehr ist sie Ausdruck der Sprache der Herzen. Während Pfingsten feierten Bürger aus Konstanz, Fontainebleau, Tábor, Lodi und Richmond gemeinsam die Jumelage zwischen Konstanz und Fontainebleau. Sie kamen bei verschiedensten Veranstaltungen, beispielsweise Begegnungsabend, Grillfesten, Konzerten, Ausstellungen, Gottesdiensten und dem legendären Palio, dem traditionellen „Lauf der Eisenpferde“, zusammen.
Auch jene, die nicht der italienischen, französischen, tschechischen, englischen oder deutschen Sprache mächtig waren, konnten Kontakte knüpfen oder Bekanntschaften vertiefen. Wie sympathisch wurde es aufgenommen, wenn jemand allein mit einem „Bitte“, „Danke“ oder „Guten Tag“ in entsprechender Landessprache aufwartete. Auch Oberbürgermeister Horst Frank begrüßte seine Amtskolleginnen und -kollegen in der jeweiligen Landessprache – und gerade die nicht perfekte Aussprache öffnete die Herzen.
Die Städtepartnerschaft wurde aber insbesondere von den Bürgern getragen, die Völkerverständigung durch jahrzehntelangen Austausch mit Partnervereinen zelebrieren. Alle engagierten Vereine mit ihren jeweiligen Partnern aufzählen zu wollen, wäre wie Wasser in den Rhein zu tragen.
Besondere Ereignisse gab es während der vergangenen vier Tage zuhauf. Mit einer absoluten Überraschung wartete Fontainebleaus Bürgermeister Frédéric Valletoux auf: Er schenkte der Stadt Konstanz eine Statue. Es war, als könne er geheimste Konstanzer Gedanken lesen. Als hätte er den Wunsch des Konstanzer Museums-Chefs Tobias Engelsing nach mehr Kunst im öffentlichen Raum vernommen. Oberbürgermeister Horst Frank musste jedenfalls angesichts der aktuellen Kunstdiskussionen lachen, denn: „Wir Konstanzer haben eine besondere Beziehung zu Brunnen und Statuen…“
Autor: Aurelia Scherrer – Letzte Änderung: 2010-05-28 11:29:29

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21. Mai 2010 – Feuerwehr seit 50 Jahr bei Städtepartnerschaft mit Fontainebleau dabei #1
22. Mai 2010 – Feuerwehr seit 50 Jahr bei Städtepartnerschaft mit Fontainebleau dabei #2

Berichte

24. Mai 2010 – „Wir sind Europa“

24. Mai 2010 – „Wir sind Europa“

Feierlichkeiten anlässlich der 50-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Konstanz und Fontainebleau – Ein vorbildlicher Teil der EU-Erfolgsgeschichte

Das Wochenende mit den Feierlichkeiten anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Konstanz und Fontainebleau wird in die Annalen der Stadt Konstanz eingehen. Es wurde nicht nur ein großes Bürgerfest im Zeichen der Völkerverständigung gefeiert, alte Freundschaften gepflegt und neue begründet. Vielmehr wurde der Eid, den die Stadtoberhäupter von Konstanz und Fontainebleau – Bruno Helmle und Paul Seramis – vor 50 Jahren geleistet haben, von den heutigen Amtsinhabern, Horst Frank und Frédéric Valletoux, neuerlich bekräftig.
Doch nicht nur das: Auch die Bürgermeister der weiteren Konstanzer Partnerstädte – Hana Randova aus Tábor (Tschechien), Celia Hodges aus Richmond (England) und Lorenzo Guerini aus Lodi (Italien) – unterzeichneten neuerlich die Urkunde, um damit das im Namen der Bevölkerung geleistete Versprechen, die Bindungen zu festigen, die europäischen Freundschaften zu vertiefen und für einen lebendigen Austausch einzutreten, einzulösen. Ein feierlicher und historischer Moment, denn die Anwesenden spürten, dass es sich nicht um Lippenbekenntnisse handelte, sondern dass auch die Stadtoberhäupter der fünf Partnerstädte selbst in persönlicher Freundschaft verbunden sind.
Oberbürgermeister Horst Frank blickte mit Dankbarkeit auf das halbe Jahrhundert der Freundschaft zwischen Konstanz und Fontainebleau zurück. „Das ist ein vorbildlicher kommunaler Teil der EU-Erfolgsgeschichte und des 50 Jahre andauernden Friedens. Die EU braucht dringend solche Erfolgsgeschichten.“ Die deutsche und die französische Stadt mitsamt ihren Bürgern hätten sich seinerzeit der gemeinsamen Geschichte gestellt und diese aufgearbeitet. Aber gerade die Bürger seien es, die den europäischen Gedanken mit Leben füllten. Als Beispiel, ja sogar als „Garanten“ der Städtepartnerschaft, nannte Horst Frank die Feuerwehren der Städte Konstanz und Fontainebleau: „Sie halten die Flamme der Freundschaft am Leben, die einzige Flamme, die sie nie löschen“, so Horst Frank. Ebenso wie die vielen weiteren Vereine und Organisationen, welche den regen Austausch pflegen.
„Ich bin ein Konstanzer“, formulierte Frédéric Valletoux, Bürgermeister von Fontainebleau. Die Verschwisterung der beiden Städte sei eine der ersten nach dem Zweiten Weltkrieg gewesen. „Es war damals ein Zeichen der Brüderlichkeit, und es erforderte einen starken Willen, zusammen eine gemeinsame Zukunft zu schaffen, in einer Zeit, als uns die Geschichte unserer beiden Länder trennte.“ Ein „Bravo“ sprach Frédéric Valletoux allen Vereinen und Gesellschaften aus, denn dank ihres Engagements „konnte die Flamme der Jumelage von Generation zu Generation übertragen werden“. Frédéric Valletoux bekräftigte ebenso wie Hana Randova, Celia Hodges und Lorenzo Guerini, den Eid, für die Verständigung der Völker und für ein freies, einiges und friedliches Europa einzutreten. Das viertägige Partnerschaftsfest in Konstanz unterstrich die Aussage von Horst Frank und füllte diese mit Inhalt und Leben: „Wir sind Europa!“
Autor: Aurelia Scherrer – Letzte Änderung: 2010-05-28 11:27:09

Berichte

24. Mai 2010 – Besondere Beziehungen

18. Mai 2010 – Rosalie gestartet

Feuerwehrkameraden aus Fontainebleau auf dem Weg nach Konstanz

Zum 50 jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft Fontainebleau und Konstanz starteten am Samstag den 15. Mai 2010 25 Feuerwehrkameraden aus Fontainebleau mit einem selbst gebastelten (Feuerwehr)-Gefährt Namens Rosalie in Richtung Konstanz. In mehreren Tagesetappen werden sie den Gedanken der Freundschaft zwischen den Feuerwehren, den Partnerstädten und unserer beider Länder durch Frankreich und Deutschland tragen, Die Konstanzer Feuerwehrkameraden erwarten das Gefährt nach ca. 700 km Fahrt am Freitag den 21. Mai 2010 in Konstanz. Gegen 18:00 Uhr werden die Rosalieradler dann am Konzil offiziell von der Stadt Konstanz begrüßt und entsprechend gewürdigt und gefeiert.
Bericht der französischen Kameraden
Autor: km – Letzte Änderung: 2010-06-16 13:07:13

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17. Mai 2010 – "Fräulein Rosalie" am Start

11. Mai 2010 – Eine Ära endet

Notrufe landen ab heute in Radolfzell

Seit dem heutigen Tag erreichen die Konstanzer ihre Feuerwehr nicht mehr direkt unter der Notrufnummer 112. Seit dem 21.05.1955 landeten die Anrufe aus dem Konstanzer Ortsnetz direkt in der Einsatzzentrale der Konstanzer Feuerwehr. Seit heute laufen diese jetzt auf der Integrierten Leitstelle des Landkreises in Radolfzell auf. Von dort aus werden die Hilfeersuchen an die Feuerwache in Konstanz weitergeleitet.
Hintergrund der Änderung ist die Änderung des Rettungsdienstgesetzes, nachdem die europäische Notrufnummer 112 bei einer Integrierten Leitstelle abgefragt werden muss. Das Innenministerium und das Sozialministerium haben daher das Landratsamt Konstanz als zuständige Behörde für den Betrieb der Notrufnummer 112 im Landkreis Konstanz ersucht, auch die Notrufe aus dem Konstanzer Ortsnetz in der Leitstelle für den Landkreis auflaufen zu lassen. In dieser Integrierten Leitstelle werden neben den Feuerwehr-Hilfeersuchen auch diejenigen des Rettungsdienstes abgefragt und disponiert. Der Umschaltung des Notrufes ging ein jahrelanges Vorspiel voraus. Mehrere Bundes- und Landesbehörden, die Netzbetreiber sowie die Träger von Leitstelle und Feuerwehrzentrale mussten vielfältige Probleme lösen, wodurch es immer wieder zu Verzögerungen des Umschaltungstermins kam.
Die Feuerwache Konstanz ist für ihre Bürger jedoch außerhalb von Notrufen weiterhin auch direkt telefonische erreichbar. Die Rufnummer lautet 63133.

Weitere Informationen

zum einheitlichen europäischen Notruf unter http://ec.europa.eu/information_society/activities/112/index_de.htm.

Pressemitteilung des Landratsamtes Konstanz

112 wird zur Rettungsdienst-Notrufnummer
Menschen in Notlagen müssen sich im Landkreis Konstanz für Feuerwehr und Rettungsdienst nur noch eine Notrufnummer merken. Statt der 19222 für den Rettungsdienst gilt nun im gesamten Landkreis Konstanz einheitlich der Notruf 112.
Die Umstellung erfolgt im Zuge der Umsetzung der europäischen Notrufrichtlinie in nationales Recht und die damit einhergehende Anpassung von Regelungen des Landes Baden-Württemberg.
Landrat Frank Hämmerle begrüßt die Veränderung: „Für Menschen in Not wird es damit noch einfacher, Hilfe herbei zu rufen. Sei es bei medizinischen Notfällen, Unfällen oder Bränden – über die Notrufnummer 112 sind alle Hilfsdienste aus dem gesamten Landkreis einheitlich erreichbar.“
Damit die Einführung des Notrufes 112 für alle Hilfsdienste möglich ist, wird seit dem 11.05.2010 die Notrufnummer 112 aus dem Ortsnetz Konstanz (Vorwahlbereich 07531) auf die Integrierte Leitstelle Konstanz geschaltet. Bisher wurde der Notruf aus dem Konstanzer Ortsnetz in der Feuerwache Konstanz entgegen genommen. Betrifft der in Radolfzell eingehende Notruf die Feuerwehr Konstanz, wird die Meldung künftig an die Feuerwache in der Steinstraße weitergegeben, von wo aus die Konstanzer Wehr alarmiert wird. Alle anderen Feuerwehren des Landkreises werden direkt von der Integrierten Leitstelle in Radolfzell alarmiert.
Die Polizei ist von den Veränderungen nicht betroffen, für sie gilt auch künftig die 110 als Notrufnummer. „Wer allerdings die Polizei braucht und die 112 wählt, wird kompetent an das zuständige Polizeirevier vermittelt. Hierfür haben wir entsprechende Leitungen geschaltet, denn als europaweit gültige Notrufnummer haben alle Einwohner der EU einen Anspruch darauf, unter der 112 sowohl die Feuerwehr, als auch den Rettungsdienst wie auch die Polizei zu erreichen,“ informiert Landrat Frank Hämmerle.
Autor: hwr – Letzte Änderung: 2010-05-12 19:01:11

07. Mai 2010 – Maschinistenlehrgang Frühjahr 2010

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Teilnehmer und Ausbilder des Maschinistenlehrgangs im Frühjahr 2010
Foto: nea (07. Mai 2010)
An diesem Wochenende fand der erste Maschinistenlehrgang in diesem Jahr statt. Neben Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz nahmen Mitglieder von Feuerwehr im Landkreis teil. Die Ausbilder waren Michael Blender, Alexander Müller und Burkhard Romer.
Foto zum Download
Autor: nea – Letzte Änderung: 2011-05-05 22:35:57

05. Mai 2010 – Feuerwehrmann im Dienst verstorben

Wir trauern gemeisam mit den Kameraden aus dem Bodenseekreis um unseren Kameraden Helmut Schraivogel (Freiwilliger Angehöriger der Werkfeuerwehr Flughafen Friedrichshafen). Er verstarb im Alter von 47 Jahren am gestrigen Dienstag unmittelbar nach einer Atemschutzbelastungsübung in der Atemschutzübungsanlage der Feuerwehr Friedrichshafen an den Folgen eines Herzinfarktes. Unser besonderes Mitgefühl gilt siner Frau und seinen beiden Kindern.
Weitere Infos unter http://www.kfv-bodenseekreis.de.
Autor: hwr – Letzte Änderung: 2010-05-05 19:15:21

28. April 2010 – Hauptversammlung

 
Autor: nea – Letzte Änderung: 2010-04-30 18:11:37

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Südkurier: Kommandant kritisiert seine Kameraden

20. April 2010 – Feuerwehrleute am Gefahrgutschulungszug ausgebildet

Konstanzer Feuerwehrleute nutzten die Gelegenheit den Gefahrgutschulungszug der Deutschen Bahn AG (DB) zu besuchen, der für einen Tag lang in Singen bereitstand. Die DB vermittelt mit dem Schulungszug den Feuerwehren, die bei Unfällen mit oder betrieblichen Störungen an Tankwagons zum Einsatz kommen, im Vorfeld einsatzrelevante Informationen.
Dabei besteht auch die Möglichkeit an einem eigens präparierten Tankwagon diverse Leckagen abzudichten. Diese nutzten hauptamtliche Feuerwehrangehörige sowie Mitglieder des Gefahrgut-Zugs. Zuerst wurde in einem Vortrag über die möglichen Gefahren bei Gefahrguttransporten auf der Schiene informiert. Während Unfälle mit Austritt größerer Mengen Gefahrgut oder gar Brände – wie am 8. März 1994 in Zürich Affoltern (SF DRS 10 vor 10 und Bericht der Berufsfeuerwher Zürich) – relativ selten vorkommen, treten pro Jahr etwa 150 Störungen auf, bei denen kleinere Mengen Gefahrstoffe austreten. Das sind zum einen Defekte an Armaturen, die sich mit den Mitteln der Feuerwehr aber nur begrenzt beheben lassen; zum anderen sind es Leckagen am Behälter selbst. Nach dem Vortrag und der Demonstration der verschiedenen Tankarmaturen übten die Feuerwehrleute dies anschließend an diversen eigens vorbereiteten Beschädigungen eines Kesselwagons.
Autor: Thorsten Meinl – Letzte Änderung: 2010-05-02 22:02:50

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20. April 2010 – Feuerwehrleute am Gefahrgutschulungszug ausgebildet

16. April 2010 – Dieser Platz hat einen Haken

Falschparker gefährden Leben

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Niederburg: Zufahrt in die Klostergasse versperrt
Foto: hwr (16. April 2010)
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Falschparker parkt um und parkt sein Auto mitten auf der Straße
Foto: hwr (16. April 2010)
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Zogelmannstraße - Falschparker im Kurvenbereich - kein Durchkommen
Foto: hwr (16. April 2010)
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Mayenfischstraße - Kurve nicht passierbar
Foto: hwr (16. April 2010)
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Klostergasse - zum Zweiten
Foto: hwr (16. April 2010)
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Klostergasse - Haken
Foto: hwr (16. April 2010)
Brand in Konstanz, drei Personen im Dachstuhl vom Feuer eingeschlossen und erstickt, Drehleiter zur Menschenrettung kam wegen Falschparkern nicht an das Objekt – so könnte eine Medieninformation der Feuerwehr Konstanz beginnen. Denn nach Erkenntnissen der Feuerwehr haben wir Konstanzer und unsere Gäste zum Teil eine Parkmoral, die dem nüchternen Beobachter das Blut in den Adern gefrieren lässt.
Deshalb führen Bürgeramt und Feuerwehr regelmäßig gemeinsame Befahrungen kritischer Bereiche im Stadtteil Altstadt und Paradies durch. Mit der Drehleiter wird überprüft, an welchen Stellen im Stadtgebiet kein Durchkommen mehr besteht. Hierbei soll aufgeklärt werden. Die Beobachter sollen erkennen, warum Falschparken tödlich sein kann. Eine weitere dieser Falschparker-Aktionen fand am 16. April statt. Bewaffnet mit einer Drehleiter begaben sich Feuerwehr und Bürgeramt auf eine Stadtrundfahrt der besonderen Art.

Erste Station: Schreibergasse – Ecke Klostergasse

Im Herzen der Niederburg befindet sich eine besonders neuralgische Stelle: Der Einmündungsbereich der Schreibergasse in die Klostergasse lässt sich nur befahren, wenn dort außerhalb der markierten Parkflächen keine Fahrzeuge abgestellt sind. Die Parkflächen sind dort so ausgezirkelt, dass den Belangen der Anwohner auf Parkraum und den Interessen der Sicherheit so weitgehend wie möglich Rechnung getragen wurde. Steht dort jedoch ein einziges Auto falsch, dann wird es für die Anwohner der Klostergasse und der Konradigasse eng. Denn diese Straßen lassen sich mit der Drehleiter aufgrund der Kurvenradien nur über diesen Zufahrtsweg erreichen.
Prompt stoßen wir genau an dieser Einmündung auf einen geparkten Pkw. Dieser blockiert nicht nur zwei ordnungsgemäß abgestellte Fahrzeuge, sondern gleich die ganze Durchfahrt. Versuche, den Halter telefonisch zu erreichen, schlagen fehl. Um dem Fahrer eine letzte Chance zu geben, lassen wir das Martinhorn der Drehleiter mehrfach durchlaufen – keine Reaktion. Als das Bürgeramt gerade den Abschleppwagen bestellen will, erscheint eine Person und gibt an, der Fahrer des Fahrzeuges habe ihn geschickt, denn dieser selbst sei alkoholbedingt nicht mehr fahrtauglich. Er setzt sich in sein Auto, startet, fährt in den Einmündungsbereich der Konradigasse, stellt mitten auf der Straße den Motor ab, steigt aus, schließt das Fahrzeug ab und will gehen. Mit einer Eselsgeduld erklären ihm die Mitarbeiter des Bürgeramtes, dass es in mitteleuropäischen Breiten nicht Usus und überdies auch nicht erlaubt ist, ein Auto mitten auf die Straße zu stellen und dort zu parken. Es dauert erstaunlich lange und fordert bemerkenswerte Selbstbeherrschung, diesem Mitbürger sein falsches Handeln klarzumachen und ihn endgültig von der Stelle zu bewegen.

Station 2 – rund um das Stadttheater

Auch hier stellen die Behörden regelmäßig abgestellte Fahrzeuge fest, offensichtlich versteht manch ein Theaterbesucher unter Kunstfreiheit auch diejenige, sein Auto bis fast in das Foyer hinein mitzunehmen. Dass man damit Aufstell- und Bewegungsflächen der Feuerwehr blockiert, ist den Tätern nicht klar. Heute haben wir Glück und werden an dieser Stelle nicht fündig.

Station 3 – Zollernstraße und Hofhalde

Diese beiden Straßen stellen für die Feuerwehr einen äußerst wichtigen Zufahrtsbereich in die Altstadt dar. Schon oft hat es hier gebrannt, letztmals am Ostersonntag in der Stephanskirche. Aber auch hier finden wir immer wieder Fahrzeuge, die außerhalb markierter Parkflächen abgestellt sind. Diese sind dann ein Fall für den Haken des Abschleppwagens. Heute haben wir Glück und kommen unbehindert durch.

Station 4 – Stadelhofen Scheffelstraße/Zogelmannstraße

In Stadelhofen sind die Straßen teilweise noch enger, als in der Altstadt. Die historische Bausubstanz und die Nachverdichtung der Wohnbebauung bedingen jedoch ein nicht zu unterschätzendes Potenzial. Erst am 26.02. waren wir mit dem Löschzug hier zum Brandeinsatz und wären fast nicht durchgekommen. Gleich an der ersten Einmündung in der Zogelmannstraße ist die Fahrt zu Ende. Ein Pkw mit ausländischem Kennzeichen steht im Einmündungsbereich, die Drehleiter hängt fest. Der Fahrer erscheint und zahlt vor Ort sein Bußgeld und fährt weg. Für einen Bewohner einer brennenden Wohnung hätte dieser Zeitverzug in der Anfahrt von 10 Minuten im Brandfall schwerwiegende bis tödliche Konsequenzen.

Station 5 – Paradies

Die nächste Runde drehen wir durch das Paradies. Im Bereich der Gottlieber Straße, der Turnierstraße und der diese verbindenden Querverbindungen prüfen wir die Abbiegemöglichkeiten mit der Drehleiter. Im Kreuzungsbereich Feldstraße/Mayenfischstraße stehen die Autos kreuz und quer, ein Durchkommen ist nicht möglich. Man hat uns bemerkt, doch das in Kompaniestärke vor Ort anwesende Bürgeramt schafft es, alle falsch stehenden Fahrzeuge zu verwarnen, bevor die Fahrer mit ihren Autos verschwinden. Das Abbiegen von der Turnierstraße in die Feldstraße scheitert, weil auf der gegenüberliegenden Seite Fahrzeuge falsch geparkt der Drehleiter das Ausholen zum Einbiegen nicht ermöglichen. „Ich wollte doch nur mal kurz...“, hört man jemanden sagen. Die goldene Regel lautet: 17 Minuten nach Brandausbruch hat eine eingeschlossene Person keine Überlebenschance mehr.
In der Einmündung zum Friedrich-Pecht-Weg steht der nächste „Kunde“. Ein Passieren der Kurve ist nicht möglich. Das Bürgeramt ermittelt den Halter und klingelt dessen Familie aus dem Haus. Ein Nachbar muss das Auto wegstellen, mangels Fahrtüchtigkeit. Im Einsatzfall hätten wir nicht einmal die Möglichkeit gehabt, das Auto aufzubrechen und wegzuschieben, denn es wäre kein Platz vorhanden gewesen, wohin man es hätte hinschieben können. Das 600;nbsp;000 Euro teure Hubrettungsgerät wäre nutzlos auf der Anfahrt stecken geblieben. Pech für diejenigen, deren Leben von der rechtzeitigen Ankunft abhängig gewesen wäre.

Station 6 – zurück in die Niederburg

Zum Abschluss fahren wir nochmal in die Niederburg – dorthin, wo unsere Aufklärungs- und Überprüfungsfahrt begonnen hatte. Wir finden – es war vorauszusehen – im Einmündungsbereich der Schreibergasse zur Klostergasse ein falsch abgestelltes Auto. Die Drehleiter steht. Der Halter ist nicht zu erreichen. Das Bürgeramt ordert den Abschleppdienst, der das Fahrzeug an den Haken nimmt. Zwischen der Verständigung des Abschleppers und der Entfernung des Fahrzeuges vergehen zwanzig Minuten. Von der Entdeckung eines Brandes bis zur Rettung der Person dürfen nach medizinischen Erkenntnissen maximal 17 Minuten vergehen. Schlechte Karten für denjenigen, der nicht nur „mal eben etwas ausladen“ wollte, sondern der in einer brennenden Wohnung im Dachgeschoss eingeschlossen ist, dem der Brandrauch die Sinne trübt und der in dieser Situation um das blanke Überleben kämpft.
Autor: hwr – Letzte Änderung: 2010-04-17 10:42:57

31. März 2010 – Jugendfeuerwehr kennt jede Konstanzer Haustür

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Stadtjugendfeuerwehrwart Jens Jurkschat
Foto: hwr (31. März 2010)
Einen nicht unerheblichen Teil der finanziellen Mittel für die Jugendarbeit hat sich die Konstanzer Jugendfeuerwehr buchstäblich erlaufen: Auch im Jahr 2009 haben die Jugendlichen der Konstanzer Feuerwehr alle Konstanzer Haushalte mit dem Abfallkalender der Entsorgungsbetriebe versorgt. „Das eingenommene Geld investieren wir direkt wieder in die Jugendarbeit,“ konnte Stadtjugendfeuerwehrwart Jens Jurkschat anlässlich der diesjährigen Mitgliederversammlung berichten.
57 Jugendliche im Alter zwischen 10 und 17 Jahren bereiten sich in regelmäßigen Diensten unter Anleitung ihrer Jugendleiter auf den aktiven Feuerwehrdienst vor. Dabei kommen neben Tätigkeiten mit Strahlrohr und Schlauch Spiel und Spaß nicht zu kurz. „Fast die Hälfte der Zeit investieren wir in allgemeine Jugendarbeit,“ hebt Jens Jurkschat hervor. Die Mitgliederzahl ist trotz der immer größer werdenden Konkurrenzangebote für die Jugendlichen und der immer weiter steigenden schulischen Belastung konstant. Gleichwohl ermunterte der Chef des Konstanzer Feuerwehrnachwuchses seine Mitstreiter, weiterhin aktiv auf Freunde und Schulkameraden zuzugehen: „Sprecht sie an und bringt sie mit, sie können sich unsere Dienste ja erst einmal anschauen. Keiner wird gezwungen, gleich einzutreten,“ fasst er das Motto der Nachwuchswerbung zusammen.
16 Jugendleiter unterstützen den Stadtjugendfeuerwehrwart bei seiner Arbeit. Es handelt sich um aktive Feuerwehrleute, die sich neben ihrem regulären Übungs- und Einsatzdienst um die Jugendarbeit kümmern. In ihrer Hand liegt auch die Vorbereitung und Durchführung der Dienste. Jens Jurkschat nahm die Versammlung zum Anlass, um sich bei ihnen für ihre Unterstützung zu bedanken. Zugleich musste er Stefan Sinnwell, der aus familiären Gründen kürzer treten muss und Ralf Keller, der nach vielen Jahren Jugendarbeit seinem Nachfolger Florian Fuchs aus Dingelsdorf Platz macht, aus den Diensten der Jugendfeuerwehr entlassen.
Auch in der Jugendfeuerwehr wird früh Demokratie und Mitbestimmung geübt. Deshalb sieht die Jugendordnung der Feuerwehr Konstanz die Wahl von Jugendvertretern vor. Hierbei handelt es sich um Vertreter der Jugendlichen aus den eigenen Reihen, die ihre Belange gegenüber der Jugendfeuerwehrleitung vertreten. Sie wurden einstimmig für das Jahr 2010 im Amt bestätigt.
Für das Jahr 2010 nimmt sich die Jugendfeuerwehr vor, eine Mannschaft zum Bundeswettkampf der Jugendfeuerwehren aufzustellen. Jurkschat animierte seine Mannschaft: „Stellt eine Mannschaft zusammen, wir wollen einen erfolgreiche Mannschaft zum Bundeswettkampf schicken!“
Nach ihren Wünschen für das Jahr 2010 befragt äußerten die Jugendlichen einen klassischen Wunsch: „Wir wollen einen Tagesausflug in den Europapark machen!“, schlug ein Teilnehmer unter Beifall der Anwesenden vor.
Ein paar Zahlen und Daten
Jugendfeuerwehr Konstanz heißt:
- 57 aktive Jugendliche im Alter zwischen 10 und 17 Jahren (-2 im Vergleich zum Vorjahr)
- 16 Jugendleiter
- 6730 Stunden Jugendarbeit im Jahr 2009
- 535 Stunden für die Verteilung der Abfallkalender
- 110 Stunden Öffentlichkeitsarbeit für die Jugendfeuerwehr und die Feuerwehr Konstanz im Jahr 2009
- 805 Stunden Jugendarbeit anlässlich des Treffens mit der Jugendfeuerwehr Fontainebleau im Mai 2009
Autor: hwr – Letzte Änderung: 2010-03-31 22:20:26

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31. März 2010 – Mitgliederversammlung der Jugendfeuerwehr

06. März 2010 – Erster Funklehrgang des Jahres

File-id: 8257
Die Teilnehmer des ersten Funklehrgangs des Jahres 2010.
Foto: Helge Hamann (06. März 2010)
Am Wochenende 4. bis 6. März 2010 fand der erste Funklehrgang des Jahres statt. Die Teilnehmer kamen aus Allensbach, Reichenau, Konstanz und von der Werkfeuerwehr des Zentrums für Psychiatrie Reichenau. Ausbilder waren Jens Jurkschat und Helge Hamann.
Download des Original-Mannschaftsfotos
Autor: nea – Letzte Änderung: 2010-03-09 12:28:57

03. März 2010 – Feuerwehr Konstanz unterstützt bei Bekämpfung der Ölkatastrophe in Italien

Aus ausgemusterten Beständen des Landes Baden-Württemberg stammen Ölwehrgerätschaften, die von der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz am 3. März 2010 in die italienische Partnerstadt von Konstanz nach Lodi gebracht werden, um dort gegen die Gewässerverschmutzung des Po eingesetzt zu werden.
Am vergangenen Freitag erst hatten das Land sowie die Ölwehrstützpunkte im Rahmen der Fortschreibung des Konzepts für die Ölwehr Bodensee beschlossen, sich von einigen Gerätschaften und Ölsperrketten zu trennen und künftig auf andere Systeme zu setzen. Der Konstanzer Feuerwehrkommandant Klaus-Dieter Quintus nahm dies zum Anlass, die damit zur Aussonderung freigegebenen Gerätschaften Anfang der Woche in Radolfzell, Überlingen und Friedrichshafen abholen zu lassen und zusammen mit den in Konstanz auszumusternden Gerätschaften auf zwei Feuerwehrfahrzeuge zu verladen.
Von der Feuerwehr der Stadt Lodi, einer der Partnerstädte von Konstanz, können die Geräte gut gebraucht werden, um die Gewässer- und Uferschäden in der Region zu bekämpfen. Die Schäden waren in Folge des Austritts von mehreren Millionen Litern Öl in das Gewässer entstanden.
Am Mittwochmorgen brechen die Konstanzer Feuerwehrleute nach Lodi auf, wo sie die Gerätschaften übergeben werden und eine Kurzeinweisung in die Bedienung vornehmen. Anschließend erfolgt die Rückfahrt nach Konstanz.
Es handelt sich nicht um das erste Tätigwerden der Feuerwehr Konstanz bei großen Ölunfällen im Ausland. Im März 1978 – ziemlich auf den Tag genau vor 32 Jahren - entsandte die Feuerwehr Konstanz eine Gruppe samt Fahrzeug in die Bretagne, um dort nach dem Unfall des Öltankers „Amoco Cadiz“ im Rahmen eines internationalen Hilfseinsatzes bei der Beseitigung von Umweltschäden zu helfen.
Bildergalerie zum Einsatz in Lodi
Autor: hwr – Letzte Änderung: 2010-03-09 00:25:03

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03. März 2010 – Feuerwehr Konstanz unterstützt bei Bekämpfung der Ölkatastrophe in Italien #1
04. März 2010 – Feuerwehr Konstanz unterstützt bei Bekämpfung der Ölkatastrophe in Italien #2


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