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14. BFT Übersicht

Doppelsieg für Konstanzer Feuerwehr

Start
Die Starter wühlen das Wasser kräftig auf.

Beim 14. Bodensee-Feuerwehr-Triathlon konnte die Freiwillige Feuerwehr (FF) Konstanz einen Doppelsieg feiern: Daniel Müller vom 8. Zug (Allmannsdorf) gewann den Wettbewerb in einem internationalen Teilnehmerfeld überlegen in 1 Stunde 25 Minuten und 13 Sekunden, während der Zweit- und Drittplatzierte – Karsten Fischer von der Berufsfeuerwehr (BF) Kassel und Daniele Irsara von der BF Bozen/Italien – fast zwei Minuten Rückstand aufwiesen. Überraschend ging auch der Sieg in der Mannschaftswertung – die drei schnellsten einer Wehr – nach Konstanz; auf den Plätzen folgen die BF Wien/Österreich und die FF Mainhardt.

Bei angenehmen 20 Grad Celsius Wassertemperatur waren 289 Frauen- und Männer von Feuerwehren aus sechs Ländern am Sonntag um 10 Uhr am Uni-Wassersportgelände an den Start gegangen. Dort hatten sie 600 Meter zu schwimmen; abgesichert durch Rettungstaucher, die auf Booten von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft und der Feuerwehr, sowie auf Surfbrettern über die Sicherheit der Sportler wachten. Der heftige Wellengang ließ mach einen etliche Schlucke Bodenseewasser kosten, konnte jedoch niemand zur Aufgabe zwingen.

Vorderste Schwimmer
Die vordersten Schwimmer haben den größten Pulk weit hinter sich gelassen.

Auf diesem Abschnitt verzeichneten die Ausrichter vom 6. Zug noch keine Ausfälle. Erst auf der Radstrecke – einem Rundkurs über insgesamt 38 Kilometer im Hockgraben und im Schwaketental – kam es zu acht technischen Defekten an den Stahlrössern, wie Plattfüßen und herausgebrochenen Speichen. Die Luft-Temperaturen überschritten derweil die 20 Grad Celsius, was die Sportler gerade noch als angenehm empfanden. Die abschließenden sechs Kilometern im Universitäts- und Mainau-Wald blieben erfreulicherweise ohne weiteren Ausfälle. So hatten denn auch die Helferinnen und Helfer vom Malteser Hilfsdienst und ein Arzt sehr wenig zu tun. Lediglich zwei Krämpfe und eine kleine Schürfwunde mussten im Ziel auf dem Universitäts-Sportgelände behandelt werden.

Heike Speckmann von der BF Duisburg gewann einmal mehr die Frauenwertung. Einen 40. Gesamtrang erreichte sie in einer Stunde 40 Minuten und 23 Sekunden. Die BF Tabor/Tschechien erlangte einen achtbaren 12. Platz in der Mannschaftswertung, was ihr in der Sonderwertung Konstanz (Konstanzer Einheiten und Wehren aus den Partnerstädten) den Sieg einbrachte, vor dem 3. und dem 7. Zug der Konstanzer Wehr. Nicht unerwähnt bleiben soll der älteste Teilnehmer: der 75-jährige Dauergast Heinz Hellmuth von der FF Mannheim erreichte Platz 280.

Erfreulich für Mitorganisator Klaus Wehner, die erstmalige Teilnahme einer italienischen Mannschaft aus Bozen, die über den Internetauftritt der Feuerwehr Konstanz auf diese Veranstaltung aufmerksam geworden ist. Dass der Triathlon internationalen Zuspruch findet, zeigen auch die Teilnehmer aus der Schweiz, sowie aus Österreich und Luxemburg. Umrahmt von musikalischen Darbietungen des Spielmannszuges der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz unter der Leitung von Michael Koch überreichte am Nachmittag in der Feuerwache Steinstraße Kommandant Dieter Quintus Pokale und Urkunden an die Gewinner.


Umkleiden Heike Speckmann
Nach dem Schwimmen rasch umkleiden für die Radetappe, dann Helm auf und in den Sattel geschwungen und gleich kräftig in die Pedale getreten. Oben rechts im Bild die spätere Gewinnerin der Frauenwertung, Heike Speckmann. Antreten

Kurve Rad abgeben
Konzentration ist verlangt in den Kurven damit es nicht zur Kollision kommt. Auch am Wechselplatz heißt es aufpassen, damit die Radler nicht in die wartende Mannschaft rasen, die die Räder in Empfang nimmt.

Wechselplatz in der Sonne Lauschiger Wald
Nach dem Wechselplatz Rad-Laufen in der Sonne gings ab in den lauschigen Wald.

Zähne zusammenbeißen Erfrischen
Zähne zusammen beissen heißt es bis ins Ziel. Als Lohn der Mühe gibt es Eistee und Zitronenschnitze zur Erfrischung.

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