.
Blaulicht  Ich will zur Feuerwehr

Blaulicht  Aktueller Einsatz

Blaulicht  Sicherheit
    Freiwillige Feuerwehr Konstanz
Home Einsätze Übungen Meldungen [Login] [HOME]
Unsere Themen



Login
User-Id:
Password:
Benutzer-Info
Hallo unbekannter Besucher.

Übungen 2001

05. November – Übung mit Gruselcharakter
29. Oktober – Übung des 1. Zuges
10. September – Retter im Nebel aus Qualm
27.-29. Juli – Einsatz- und Übungswochenende in Böblingen
23. Juni – Gefahrgut- und Chemiewehrübung

Seitenanfang

05. November – Übung mit Gruselcharakter

Der Gefahrgut-Zug war zu einer Übung in Weinfelden bei der Model AG, wo er gemeinsam mit der Chemierwehr Thurgau übte. Die Thurgauer Zeitung berichtete.

Seitenanfang

29. Oktober – Übung des 1. Zuges

Bengalisches Feuer
Mit Bengalischen Fackeln erleuchtete der 1. Zug bei einer Übung ein Obergeschoss des zum Abriss anstehenden Hauses Badgasse 5.
Seitenanfang

10. September – Retter im Nebel aus Qualm

Feuerwehren Konstanz und Kreuzlingen übten im ZPR

Ins Dachgeschoss
Ins Dachgeschoss gelangen die Feuerwehrleute über eine Drehleiter.

Aus einem Werkstattgebäude quoll Rauch, Menschen standen an Fenstern, riefen laut um Hilfe. Auf dem Gelände des Zentrums für Psychiatrie Reichenau (ZPR) schien sich am Montagabend ein Drama abzuspielen. Das Szenario war in Wirklichkeit der Rahmen für eine Großübung der Feuerwehren Konstanz und Kreuzlingen. Der Qualm kam aus einer Nebelmaschine des Theaters, die scheinbar um ihr Leben Schreienden waren Mitglieder der Jugendfeuerwehr.

Im Korb
Im Korb der Kreuzlinger "Autodrehleiter" (ADL) schweben drei Feuerwehrangehörige.

Mit dem Kunstrauch versuchten die Retter, die Bedingungen eines Brandunglücks wenigstens teilweise nachzustellen. Mehr Realität könne sich die Konstanzer Wehr nicht leisten, sagte Klaus Koch, der zusammen mit Andreas Knäble die Probe vorbereitet hat. Ein Abbruchhaus anzuzünden und so ein "heißes" Training zu inszenieren wäre zwar grundsätzlich möglich, die Feuerwehrleute hätten dann aber das Problem, dass sie hohe Kosten für die Entsorgung des Brandschutts aufbringen müssten.

Anschließen
Bevors rein geht, muss das Atemschutzgerät an der Maske angeschlossen werden.

Koch zeigte sich froh darüber, überhaupt ein Objekt zum Üben gefunden zu haben. "Das ist sehr schwer." Für ihre Testeinsätze brauche die Feuerwehr Räume, in denen die Gummi-Stiefel der Retter auch Mal Striemen auf dem Boden hinterlassen dürfen. Das Werkstattgebäude am Rande des Klinikgeländes bot den idealen Rahmen für ein Training, so Koch.

Für die Übung fuhren rund 70 Einsatzkräfte der Konstanzer und Kreuzlinger Feuerwehr sowie des Malteser-Hilfsdienstes mit rund 20 Fahrzeugen vor. Über Drehleitern und über die Eingänge drangen Feuerwehrleute mit Atemschutz-Geräten ins Gebäude vor. Im Nebel aus Qualm versuchten sie, die im Gebäude verteilten Puppen und die Darsteller der Jugendfeuerwehr zu finden.

Rettung über Drehleiter
Ein "Verletzer" wird über die Drehleiter gerettet.

Dabei krochen sie auf allen Vieren durch die Räume und tasteten nach "Opfern". Mitglieder der ZPR-Wehr halfen den Rettern aus Konstanz und Kreuzlingen, sich im fremden Gebäude zurechtzufinden. Nach zwei Minuten wurden die ersten "Verletzten" aus dem Haus geschleppt. Nach einer Dreiviertelstunde meldete der Einsatzleiter "Feuer schwarz". Der fiktive Brand galt als gelöscht und alle Personen aus dem Gebäude galten als medizinisch versorgt.

Auf der Trage
Ein "Verletzter" wird von Sanitäern auf einer Trage festgeschnallt.

Erst die Personen retten, dann das Feuer löschen, das ist der oberste Handlungsgrundsatz, sowohl für die Retter aus Deutschland als auch für die aus der Schweiz. Im Detail unterscheiden sich aber die Nachbarn bei ihrem Vorgehen. So funken sie beispielsweise auf verschiedenen Frequenzen. Auch die Sprache unterscheidet sich manchmal. Schweizer sprechen etwa von "Böden", wenn sie Stockwerke meinen. Der Einsatz der Kreuzlinger wird von einem in Konstanz bislang nicht üblichen Dokumentations-Team begleitet.

Verbindungsmänner und -frauen halten jeden Einsatzschritt mit Zeitangabe schriftlich fest. Auf einer Schautafel an der Einsatzzentrale wird auf einer Karte die Lage grafisch dargestellt. Manche der festgehaltenen Informationen können lebenswichtig sein. Nach rund 30 Minuten ist das Atemschutz-Gerät eines Trägers leer. Ein Dokumentations-System, ähnlich wie das der Schweizer, will nun auch die Konstanzer Wehr bei sich einführen. Im Spätherbst sei der Aufbau einer "Führungsunterstützung" geplant, die auch mit grafischen Darstellungen arbeiten soll, sagt Knäble.

Sie könnte sehr hilfreich sein, um nachrückenden Kräften die Lage zu verdeutlichen. Einen Eindruck von diesem System bekamen die deutschen Feuerwehrleute schon an diesem Abend. Erstmals bei einer gemeinsamen Übung haben die Kreuzlinger auch die Schritte der Konstanzer in der Einsatzgrafik festgehalten.

Text und Fotos: Claudia Rindt

Plastiksäcke
Rettungssanitäter "bearbeiten" einen Verletzten (dargestellt durch zwei gefüllte Plastiksäcke). Mittels der Herz-Lungen-Wiederbelebung versuchen Sie den "Patienten" am Leben zu erhalten.
Verletztensammelstelle
In der Verletztensammelstelle (auf Schweizerdeutsch: Verwundetennest) werden die Opfer weiter betreut.

Seitenanfang

27. bis 29. Juli – Einsatz- und Übungswochenende in Böblingen

siehe Bericht unter Meldungen.

Seitenanfang

23. Juni – Gefahrgut- und Chemiewehrübung

Extra-Seite (ACHTUNG: Längere Ladezeit)

Seitenanfang

Homepage Übungen Einsätze Meldungen

Zähler Webmasters EMail und Homepage.


/


d2d9c5/fd04f5

Home Einsätze Übungen Meldungen [Login] [HOME]
.